Schreiben und Phantasie

@Pornografie/Kunst/Erotik

...
Pornografie ist banal.
Erotik ist es nicht- Wobei es hier bei LIT Leute gibt, die bestreiten, dass es überhaupt nen Unterschied zwischen "Pornografie" und "Erotik" gibt.

Ich würde nicht zwingend zwischen Erotik und Pornografie unterscheiden. Das ist mir zu haarspalterisch und zudem ziemlich subjektiv. Im Prinzip verfolgt beides das selbe Ziel, nämlich den Betrachter, Leser, Konsumenten zu erregen. Darauf kommt es doch an.

Aber wenn schon eine Unterscheidung nötig wäre, dann würde ich meine Texte in aller Regel bei Pornografie einordnen.

Gruß

Dusty
 
Erregung

Erregend zu schreiben ist schwieriger als die Kamera auf ein kopulierendes Paar (oder ne kopulierende Menge) zu halten.
Wenn das, was dabei gefilmt wird, wenn die Kamera auf ein kopulierendes Paar (oder ne kopulierende Menge) gehalten wird, aber auch erregend sein soll, dann ist es mindestens (!) ein genauso schweres Unterfangen wie der Versuch erregend zu schreiben.

LG,
Auden James

PS: Zählst du mich etwa zu den Leuten (welchen Leuten?) auf Lit, die bestreiten, dass es einen Unterschied zwischen Erotik und Pornographie gebe? Wenn du das tust, dann irrst du. In der herkömmlichen Verwendungsweise der Begriffe nämlich macht es sehrwohl einen Unterschied, ob der Sprecher seine Zu- ("Erotik!") oder Abneigung ("Pornographie!") gegenüber dem fraglichen Kulturgegenstand ausdrücken möchte. Das Problem, das ich aus kritischer Sicht jedoch sehe, ist, dass der Sprecher dabei nichts über den Gegenstand selbst, sondern allein vieles über sich als Subjekt aussagt (z.B. gibt er tiefersitzende Normen, moralische Gefühlslagen etc. preis). Und daher lehne ich die herkömmliche sprachliche Teilung in Erotik vs. Pornographie ab, denn sie kann einer kritischen Betrachtung der in Frage stehenden Kulturgegenstände nicht gerecht werden, weil sie, wie oben gezeigt, die Objektseite (irrigerweise) ignoriert und stattdessen die Subjektseite (irrigerweise) verabsolutiert.
 
Last edited:
@Auden

Wenn das, was dabei gefilmt wird, wenn die Kamera auf ein kopulierendes Paar (oder ne kopulierende Menge) gehalten wird, aber auch erregend sein soll, dann ist es mindestens (!) ein genauso schweres Unterfangen wie der Versuch erregend zu schreiben.

LG,
Auden James

PS: Zählst du mich etwa zu den Leuten (welchen Leuten?) auf Lit, die bestreiten, dass es einen Unterschied zwischen Erotik und Pornographie gebe? Wenn du das tust, dann irrst du. In der herkömmlichen Verwendungsweise der Begriffe nämlich macht es sehrwohl einen Unterschied, ob der Sprecher seine Zu- ("Erotik!") oder Abneigung ("Pornographie!") gegenüber dem fraglichen Kulturgegenstand ausdrücken möchte. Das Problem, das ich aus kritischer Sicht jedoch sehe, ist, dass der Sprecher dabei nichts über den Gegenstand selbst, sondern allein vieles über sich als Subjekt aussagt (z.B. gibt er tiefersitzende Normen, moralische Gefühlslagen etc. preis). Und daher lehne ich die herkömmliche sprachliche Teilung in Erotik vs. Pornographie ab, denn sie kann einer kritischen Betrachtung der in Frage stehenden Kulturgegenstände nicht gerecht werden, weil sie, wie oben gezeigt, die Objektseite (irrigerweise) ignoriert und stattdessen die Subjektseite (irrigerweise) verabsolutiert.


Danke für die Erläuterungen.
Ich denke, jetzt versteh ich deinen Standpunkt besser.
Vorher dachte ich tatsächlich, du würdest den Unterschied zwischen Erotik und Pornografie bestreiten.
Dein Posting hat dieses Mißverständnis, das wohl auf meiner Seite bestand, aufgeklärt.

-Was den pornografischen Film betrifft:
Dass ich Porno als "parodistischen bis teilweise elenden Abklatsch" menschlicher Sexualität betrachte, hat wohl mit meiner Beschäftigung mit dem Sujet (Porno)Film zu tun.
Dass ich die ganzen US-Klassiker des sogenannten "Golden Age of Porn" (ca. 1972 - 1984) kenne und schätze, hab ich ja öfters betont.

Du kennst sicher "Boogie Nights?"
Den modernen Klassiker von P.T. Anderson ÜBER die Pornoindustrie (1998) (Gibts auf DVD und "Blue Ray")

Dazu gibt es den bemerkenswerten Dokumentarfilm von Jens Hofmann "9 to 5 Days in Porn", den dieser 2005 im "San Fernando Valley" drehte. (Ebenfalls auf DVD und "Blue Ray" erhältlich)
Kommentarlos.
Er hält die Kamera drauf, und die Darsteller sprechen aus dem "Off."

Empfehlenswert auch der preisgekrönte Bildband des inzw. verstorbenen Starfotografen LARRY SULTAN: "The Valley."
Getreu dem Motto: "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte" macht er in seinen Momentaufnahmen das ganze Elend dieser Industrie deutlich.

Das ist alles nicht moralisch gemeint.
Dafür gibts eben nen grossen Markt. Ne grosse Nachfrage, und das ist völlig okay.
Was aber nix daran ändert, dass es wohl nix Unerotischeres gibt, als den Set und den Dreh eines Pornos.

Und was für den (Porno)Film gilt-dass er fürchterlich banal ist!-, GILT FÜR MICH auch für pornografische Literatur:
Es ist banal über das Ficken zu schreiben, wenn das Ganze nicht in eine gute Geschichte eingebunden ist, die etwas über die Menschen erzählt, die miteinander vögeln.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Last edited:
Solche Studien sind Blödsinn. Als was nehmen demnach Männer Frauen war? Autos?
:cool:

Als Mutter-Ersatz: kochen, waschen, bügeln, putzen - und wenn sie es selbst nicht mehr können dürfen sie sie auch im Auto herumkutschen .. für den Sex gibts ja die Geliebte *duckundKopfeinzieh*
 
Meine Storys sind, zumindest bisher, rein auf Fantasie aufgebaut. Und die gehen mir so schnell auch noch nicht aus. Mir fehlt nur meist die Zeit, alles zu schreiben, was mir so einfällt - schließlich soll ja auch was ordentliches bei rauskommen...

Warum also sollte ich dann mehr oder weniger schöne Erinnerungen mit anderen "teilen"?
 
Warum also sollte ich dann mehr oder weniger schöne Erinnerungen mit anderen "teilen"?

Es hat eben jeder so seine eigene Motivation beim Schreiben. Ich sage ja nicht, das die eine mehr wert sei, als die andere. Was zählt, ist das Ergebnis.

Gruß

Dusty
 
@Kojote

Solche Studien sind Blödsinn. Als was nehmen demnach Männer Frauen war? Autos?
:cool:

Sind sie nicht. Sie sind kein Blödsinn. Die Studien, meine ich.

Als was Männer Frauen zuerst warhrnehmen?
Na, die Frage ist doch einfach zu beantworten: Als Sex-Subjekte.
Als was denn sonst???
Männer denken zuerst ans Vögeln, wenn sie ne Frau sehen; also, sie schätzen ab, was die in dieser Hinsicht wohl so drauf hat, und wie es mit der im Bett (oder im Heu) so wäre?
Das ist ein Automatismus.
Ein Reflex.

Manche Männer behaupten, sie wären Ausnahmen....

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Das sagte ich bereits weiter oben. Sie werden eher als Sexualobjekte wahrgenommen.

Call me freaky, but...
Wo ist der Unterschied zwischen einer Frau und einem Subjekt der Begierde?
Stell die Frage den Teilnehmern der Umfrage ein wenig weniger Klischeebasiert und du bekommst ein völlig anderes Ergebnis. Und ich bezweifle ehrlich, dass Männer Frauen als animierte Gummipuppen betrachten. Oder das Frauen auch nur einen Deut weniger an Sex denken, als Männer.
Sie sind nur schlau genug, damit nicht hausieren zu gehen.

Solche dämlichen Studien sind keine Meinungserhebungen, sondern Versuche, eine bestimmte Sichtweise zu bestätigen oder zu widerlegen. Und das wird vor allem über die Fragetechnik gemacht. Und über die Auswahl der 'repräsentativen' Gruppe der Befragten.

Als was Männer Frauen zuerst warhrnehmen?
Oh... Und das...
Ich bin dann wohl eine Ausnahme. Oder eine Frau. Oder ein Mutant.
Ich nehme nämlich zuerst einen Menschen wahr. Und diesen Menschen schätze ich dann ein, wobei die körperliche Komponente natürlich eine Rolle spielt. Aber ich denke weder ausschließlich noch primär darüber nach, wie 'die wohl im Heu wäre'.
Wie beschränkt muss jemand sein, der tatsächlich nur in der Lage ist, diesem einen Gedankenpfad zu folgen?

Ich denke sicherlich verdammt oft an Sex. Aber ich denke auch verdammt oft an andere Dinge. Und ich bleibe dabei, dass die meisten Menschen das ebenfalls tun.
 
Last edited:
Call me freaky, but...
Wo ist der Unterschied zwischen einer Frau und einem Subjekt der Begierde?
Stell die Frage den Teilnehmern der Umfrage ein wenig weniger Klischeebasiert und du bekommst ein völlig anderes Ergebnis. Und ich bezweifle ehrlich, dass Männer Frauen als animierte Gummipuppen betrachten. Oder das Frauen auch nur einen Deut weniger an Sex denken, als Männer.
Sie sind nur schlau genug, damit nicht hausieren zu gehen.

Solche dämlichen Studien sind keine Meinungserhebungen, sondern Versuche, eine bestimmte Sichtweise zu bestätigen oder zu widerlegen. Und das wird vor allem über die Fragetechnik gemacht. Und über die Auswahl der 'repräsentativen' Gruppe der Befragten.


Oh... Und das...
Ich bin dann wohl eine Ausnahme. Oder eine Frau. Oder ein Mutant.
Ich nehme nämlich zuerst einen Menschen wahr. Und diesen Menschen schätze ich dann ein, wobei die körperliche Komponente natürlich eine Rolle spielt. Aber ich denke weder ausschließlich noch primär darüber nach, wie 'die wohl im Heu wäre'.
Wie beschränkt muss jemand sein, der tatsächlich nur in der Lage ist, diesem einen Gedankenpfad zu folgen?

Ich denke sicherlich verdammt oft an Sex. Aber ich denke auch verdammt oft an andere Dinge. Und ich bleibe dabei, dass die meisten Menschen das ebenfalls tun.

Moin.

Ohne daraus jetzt ein langes Posting über psychologische Studien zu machen: Sie sind schon seriös, und sie sind auch aussagekräftig, und durch empirische Methoden der Sozialforschung und Statistik kann man auch von einer kleinen Gruppe Probanden seriöse Schlüsse auf die Allgemeinheit ziehen.

Frauen denken sicher nicht weniger an Sex als Männer - Aber sie tun es anders.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Call me freaky, but...


Oh... Und das...
Ich bin dann wohl eine Ausnahme. Oder eine Frau. Oder ein Mutant.
Ich nehme nämlich zuerst einen Menschen wahr. Und diesen Menschen schätze ich dann ein, wobei die körperliche Komponente natürlich eine Rolle spielt. Aber ich denke weder ausschließlich noch primär darüber nach, wie 'die wohl im Heu wäre'.
Wie beschränkt muss jemand sein, der tatsächlich nur in der Lage ist, diesem einen Gedankenpfad zu folgen?

Ich denke sicherlich verdammt oft an Sex. Aber ich denke auch verdammt oft an andere Dinge. Und ich bleibe dabei, dass die meisten Menschen das ebenfalls tun.

Dann bin ich auch Mutant. Erst der Mensch, dann die Frau als Frau wahrnehmen.
Wie beschränkt jemand sein der nur einen Gedankengang hat? Sehr würde ich sagen und vorallem ganz arm dran.
 
Erst der Mensch, dann die Frau als Frau wahrnehmen.
Wie beschränkt jemand sein der nur einen Gedankengang hat? Sehr würde ich sagen und vorallem ganz arm dran.

Das verstehst du als Italiener nicht. Ihr säuselt immer solches Zeug. An einem deutschen Stammtisch, an dem aber eine gertenschlanke Blondine mit festem Arsch und großen Glocken vorbei geht, sagt keiner: "He, hast du den Mensch vorbei gehen sehen ..." Echt nicht. Nie und nimmer.

:D

Gruß

Dusty
 
Call me freaky, but...

Das hatten wir schon abgehandelt. ;)

Wo ist der Unterschied zwischen einer Frau und einem Subjekt der Begierde?
Stell die Frage den Teilnehmern der Umfrage ein wenig weniger Klischeebasiert und du bekommst ein völlig anderes Ergebnis. Und ich bezweifle ehrlich, dass Männer Frauen als animierte Gummipuppen betrachten. Oder das Frauen auch nur einen Deut weniger an Sex denken, als Männer.
Sie sind nur schlau genug, damit nicht hausieren zu gehen.

Ich meine, du kannst jetzt aber auch nicht jede Studie so einfach beiseite fegen. Wir sind doch einer Meinung. Es ging bei der Studie, wenn ich das richtig verstanden habe, auch nicht um tiefgründige Menschenbilder, sondern was spontan gedacht wird. Und ich glaube, da sind Männer etwas mehr triebgesteuert.

Gruß

Dusty
 
@Dusty: SO ISSES!

Das hatten wir schon abgehandelt. ;)



Ich meine, du kannst jetzt aber auch nicht jede Studie so einfach beiseite fegen. Wir sind doch einer Meinung. Es ging bei der Studie, wenn ich das richtig verstanden habe, auch nicht um tiefgründige Menschenbilder, sondern was spontan gedacht wird. Und ich glaube, da sind Männer etwas mehr triebgesteuert.

Gruß

Dusty

"Es ging bei der Studie....um das was spontan gedacht wird. Und ich glaube, da sind Männer etwas mehr triebgesteuert." ("Dusty")

SO ISSES!!!

Und diese Ergebnisse werden seit Jahrzehnten in immer neuen Kontrollstudien bestätigt, und die Methoden wurden und werden ständig verfeinert.
Und diese Ergebnisse bekommt man weltweit.
Es ist also unabhängig vom kulturellen Background und der Sozialisation, was darauf hinweist, dass es einen physiologischen Grund hat.

Und dass man solche Studien oft beiseite wischt, erlebt man bei Leuten, die die Methoden der empirischen Sozialforschung und der Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht kennen.
Die nicht wissen, wie die moderne (Neuro)Psychologie und die anderen Sozialwissenschaften arbeiten.

Ich hab früher ähnlich gedacht.

An der Uni in Frankfurt- die eher links orientiert war und ist- wurde in den Sozialwissenschaften viel theoretisiert und die Weltrevolution geplant (Lach)

Als ich an die Uni Mannheim wechselte war das zuerst ein Kulturschock.
Kommentar meines ersten Dozenten, Prof. Dr. HANS ALBERT; der Doyen der "Wissenschaftslehre" und des "Kritischen Rationalismus" in Deutschland: "Junger Mann, hier wird nicht dampfgeplaudert, sondern nach wissenschaftlichen Methoden gearbeitet."

Und das hieß, sich vertiefen in Statistik, in die Methoden der empirischen Sozialforschung, in die Frage, was Wissenschaft ist, und wie sie arbeitet.
Was eine Hypothese ist, wie aus Hypothesen eine Theorie wird, wie man eine Behauptung/Eine Theorie falsifiziert (= widerlegt), was ist "Wahrheit" im wissenschaftlichen Sinne, wie gestaltet man eine wissenschaftliche Untersuchung?
And so on...
Die Sozialwissenschaften sind- richtig verstanden- durchaus eine "Harte Wissenschaft."
Dazu bedarf es allerdings den Methoden der empirischen Sozialforschung.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Last edited:
"Es ging bei der Studie....um das was spontan gedacht wird. Und ich glaube, da sind Männer etwas mehr triebgesteuert." ("Dusty")

SO ISSES!!!

Und diese Ergebnisse werden seit Jahrzehnten in immer neuen Kontrollstudien bestätigt, und die Methoden wurden und werden ständig verfeinert.

Das ist ja so etwas von simpel zu belegen. Nimm die Werbung als Beispiel. Dort wird überproportional oft mit nackter Frauenhaut geworben. Warum wohl?

Gruß

Dusty
 
@Dusty68

Das ist ja so etwas von simpel zu belegen. Nimm die Werbung als Beispiel. Dort wird überproportional oft mit nackter Frauenhaut geworben. Warum wohl?

Gruß

Dusty

Ein gutes Beispiel meines Erachtens.

Jetzt könnte jemand einwerfen, es gibt ja auch Werbung mit gut gebauten Männern (Bsp.: David Beckham, etc...), die mit freiem Oberkörper und nur mit Slip bekleidet werben.
Aber diese Werbung zielt auch hauptsächlich auf Männer; nach dem Motto: "Wenn ihr diesen Slip tragt oder dieses After Shave verwendet, dann springen euch die Frauen reihenweise an." (Lach)

Ohne jetzt ins Detail zu gehen:
Frauen nehmen Männer eher ganzheitlich war; Männer hingegen schauen auf gewisse Attribute und denken ans vögeln.

Auch Studien über die Einschätzung der eigenen Attraktivität zeigen weltweit die gleichen Ergebnisse:
Während sich Frauen i d Regel unterschätzen hat man bei Männern das gegenteilige Ergebnis: Sie überschätzen ihre Attraktivität.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Ein gutes Beispiel meines Erachtens.

Danke. Meine Beispiele sind immer gut. ;)

Wenn ich jetzt mal wieder den Bogen zum Gegenstand dieses Threads holen darf, dann kann man jedenfalls festhalten, dass in einer guten Sexgeschichte nicht die ausführlich beschriebenen charakterlichen Eigenschaften eines Protagonisten anziehen, sondern eher die äußeren Attribute.

Die Beschreibung nette, alte Dame, so knapp an die fuffzig, sichtlich gutem Essen zugetan, die Haut ledrig von zuviel Solarium, ein wenig eitel, von der Männerwelt enttäuscht, dafür aber gutherzig bis ins Mark, schöner Literatur zugetan usw. usf. lockt nicht gerade die Leser hinter dem Ofen hervor.

Schreibe ich jetzt aber von einer langbeinigen Blondine, deren leicht gebräunte Haut und dem darüber liegendem leichten Schweißfilm im Kerzenlicht verführerisch schimmert, deren Atem ihre großen Brüste mit den hart aufgerichteten Knospen im wilden Takt hebt und senkt und deren leicht gespreizte Beine zum lustvoll angebotenen Dreieck unterhalb des flachen Bauches einladen, dann geht schon eher was.

Gruß

Dusty
 
Last edited:
@Sozialwissenschaftliche Studien

Da kann "Kojote" mal den "Maitre" fragen.
Als M.A. der Pädagogik kennt er sich da aus.
Die Pädagogik arbeitet mit ähnlichen Methoden wie die anderen Sozialwiisenschaften (Psychologie/Soziologie, etc...)

Zudem muss man sich heute; will man sich seriös über Dinge wie "Das Wesen des Menschen", "Psyche", "Charakter", etc... unterhalten; unbedingt mit den Ergebnissen der modernen Neurobiologie/Neuropsychologie vertraut machen, wenigstens i d Grundzügen.


Was wir "Psyche" und "Gefühle" nennen, ist nichts anderes als ein komplexes Zusammenspiel von Hormonen und anderen Botenstoffen ; ein permanenter Tanz der Hormone, der vor allem in unserem Gehirn statt findet.
Das ist das eigentliche und das bisher grösste Wunder der Evolution: DAS MENSCHLICHE GEHIRN!

lg
"Rosi" (Johannes)
 
@Dusty68

Danke. Meine Beispiele sind immer gut. ;)

Wenn ich jetzt mal wieder den Bogen zum Gegenstand dieses Threads holen darf, dann kann man jedenfalls festhalten, dass in einer guten Sexgeschichte nicht die ausführlich beschriebenen charakterlichen Eigenschaften eines Protagonisten anziehen, sondern eher die äußeren Attribute.

Die Beschreibung nette, alter Dame, so knapp an die fuffzig, sichtlich gutem Essen zugetan, die Haut ledrig von zuviel Solarium, bein wenig eitel, von der Männerwelt enttäuscht, dafür aber gutherzig bis ins Mark, schöner Literatur zugetan usw. usf. lockt nicht gerade die Leser hinter dem Ofen hervor.

Schreibe ich jetzt aber von einer langbeinigen Blondine, deren leicht gebräunte Haut und dem darüber liegendem leichten Schweißfilm im Kerzenlicht verführerisch schimmert, deren Atem ihre großen Brüste mit den hart aufgerichteten Knospen im wilden Takt hebt und senkt und deren leicht gespreizte Beine zum lustvoll angebotenen Dreieck unterhalb des flachen Bauches einladen, dann geht schon eher was.

Gruß

Dusty

Deine Beispiel sind immer gut?
Akzeptiert.

Aber stell dir vor, ich hätte das behauptet???
"Überheblichkeit", "Arroganz", und was man mir sonst noch so alles----ach: Geschenkt! (Lach)

Dein Beispiel mit der Omi und der Blondine: Korrekt.
Aber ich denke, in ner guten Story kann/muss/soll man mehreres verbinden: Die Schilderung der äusseren Attraktivität, die (sexuelle) Action und was einen sonst an einer Person fasziniert.

Ich denke, da liegen wir bei dem Thema "Pornografie"/"Erotik" gar nicht so weit auseinander???

Also, ich kann mich an deine Stories noch erinnern.
Auch du lieferst da mehr als hirnloses "Rein-Raus."
Und das macht ne Story für mich interessant.

lg
"Rosi" (Johannes)

Ps.: Ich verabschiede mich mal in Richtung Baggersee bis heut abend.
Ich wünsch dir/euch viel Spass.
 
Last edited:
Aber stell dir vor, ich hätte das behauptet???
"Überheblichkeit", "Arroganz", und was man mir sonst noch so alles----ach: Geschenkt! (Lach)

Du musst einfach nur genügend Smileys dahinter machen. Am besten fünf. Welche, das spielt keine Rolle. Hauptsache Smileys. Die sagen nichts aus und man kann eh alles mögliche hinein interpretieren.

Da bist du auf der sicheren Seite. Und wenn dann jemand was dir nicht genehmes sagt, dann verweis einfach auf die Smileys. Dann kannst du ganz gelassen behaupten, der andere hätte wieder mal nichts begriffen. Das ist sozusagen eine Allzweckwaffe.

Dein Beispiel mit der Omi und der Blondine: Korrekt.
Aber ich denke, in ner guten Story kann/muss/soll man mehreres verbinden: Die Schilderung der äusseren Attraktivität, die (sexuelle) Action und was einen sonst an einer Person fasziniert.

Sicherlich. Aber das ist alles nur schmückendes Beiwerk. Der Kern bleibt die Action. Die darfst du nicht vernachlässigen.

Ich denke, da liegen wir bei dem Thema "Pornografie"/"Erotik" gar nicht so weit auseinander???

Ganz und gar nicht. Bei der Begrifflichkeit mögen Differenzen existieren. Aber im Kern meinen wir das selbe.

Also, ich kann mich an deine Stories noch erinnern.
Auch du lieferst da mehr als hirnloses "Rein-Raus."
Und das macht ne Story für mich interessant.

Aber die Motivation beim Schreiben war trotzdem immer die Action vor dem geistigen Auge.

Gruß

Dusty
 
@Dusty: 5 "Smilleys???"

Du musst einfach nur genügend Smileys dahinter machen. Am besten fünf. Welche, das spielt keine Rolle. Hauptsache Smileys. Die sagen nichts aus und man kann eh alles mögliche hinein interpretieren.

Da bist du auf der sicheren Seite. Und wenn dann jemand was dir nicht genehmes sagt, dann verweis einfach auf die Smileys. Dann kannst du ganz gelassen behaupten, der andere hätte wieder mal nichts begriffen. Das ist sozusagen eine Allzweckwaffe.



Sicherlich. Aber das ist alles nur schmückendes Beiwerk. Der Kern bleibt die Action. Die darfst du nicht vernachlässigen.



Ganz und gar nicht. Bei der Begrifflichkeit mögen Differenzen existieren. Aber im Kern meinen wir das selbe.



Aber die Motivation beim Schreiben war trotzdem immer die Action vor dem geistigen Auge.

Gruß

Dusty

5 "Simileys?"
Ich kann doch nur bis 3 zählen!

Dem Rest deiner Ausführungen stimme ich zu.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
5 "Simileys?"
Ich kann doch nur bis 3 zählen!

Dem Rest deiner Ausführungen stimme ich zu.

lg
"Rosi" (Johannes)

Noch besser nimmst du zehn. Das ist hier die technisch erlaubte Höchstgrenze. Dann kann dein Gegenüber nicht mit Smileys antworten, wenn er auf "quote" drückt. Statt der vieldeutigen Bildersprache müsste er sich dann glatt mal zu einem vernünftigen Satz bequemen.

Gruß

Dusty
 
Back
Top