Schwerpunkte einer kritischen Rezension

Der Satz ist wieder mal faszinierend. Da steht nix anderes drinnen als: Das ist bei jedem anders. Jeder muss nehmen, was er serviert bekommt.
ECHT!
Nicht "echt" (die überflüssigen Versalien erspare ich den Mitlesern mal), sondern: falsch! Der Satz besagt ja gerade nicht, daß es "bei jedem anders" sei, sondern im Gegenteil: sich für Schreiber und Leser gleich verhalte. So stellst du nur einmal mehr deine eingeschränkte Lesekompetenz unter Beweis (aber das ist für diejenigen unter uns, die schon länger hier mitlesen, ohnehin keine Neuigkeit)!
 
Nicht "echt" (die überflüssigen Versalien erspare ich den Mitlesern mal), sondern: falsch! Der Satz besagt ja gerade nicht, daß es "bei jedem anders" sei, sondern im Gegenteil: sich für Schreiber und Leser gleich verhalte. So stellst du nur einmal mehr deine eingeschränkte Lesekompetenz unter Beweis (aber das ist für diejenigen unter uns, die schon länger hier mitlesen, ohnehin keine Neuigkeit)!
was sind "Versalien"? Ist das der Plural von Vers? Ein Vers? Zwei Versalien?
ich lerne jeden Tag dazu, wenn ich deine Texte lese! 😇 ☺️ :ROFLMAO: 🥳
 

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@Doc_M1 und @Chimkcifettib :

Erst mal Danke an euch beide für eure Antworten, und natürlich habt ihr recht: Das geht hier nicht um Kommentare unter einer Geschichte. Darüber würde ich mir keinen Kopf machen. Das geht um ausführlicheres Feedback, wenn ich jemandem eine eingehende Betrachtung zugesagt habe. Vermutlich ist es trotzdem übertrieben, aber ich denke Dinge, die ich wiederhole und für die ich ein gewisses Maß an Arbeit investiere, gerne einmal durch. Und ich bin mir nicht sicher, wie glücklich ich selbst mit den Rückmeldungen wäre, die ich abgegeben habe. Deshalb die Frage.

Wenn ich euch zusammenfassen darf: Ihr beschränkt euch auf das Wesentliche, und lasst dem Autor dabei seine Freiheiten (und Eigenheiten). Ansonsten orientiert euch an seinen geäußerten Wünschen. Womit vermutlich auch das wichtigste gesagt ist. Warum auch nicht - sich auf ein paar wesentliche Punkte beschränken, die größten Hebel anpacken. Mehr geht eh nicht.

Nicht so ganz folgen kann ich euren Aussagen zur spezifischen Wahrnehmung des Korrektors: Wenn ich mit dem Vorsatz rangehe, Feedback zu geben, lese ich vielleicht gründlicher, aber nicht qualitativ anders denn als interessierter, aber eben zufälliger Leser. Das ist mehr ein gradueller denn ein qualitativer Unterschied. Aber ja, den gibt es natürlich. Als "Spaßleser" schalte ich die Kritik aus, meist sogar ziemlich gründlich :)
 
Nunja, das ist auch eine Frage der Selbstdisziplin des "Kritikers". Kann er zwischen seinem Geschmack und "gut" und "schlecht" differenzieren?

Ich kenne das Problem auf beruflicher Ebene. Man hat seinen eigenen Stil ein Schreiben aufzusetzen und der Schreiber macht es ganz anders als erwartet.

ich finde, da muss man als Kritiker auch die Größe haben zu entscheiden, was ist jetzt mein Geschmack und was ist gut und was schlecht. Es gibt natürlich Spezis, die erkennen da keinen Unterschied, z. B. meine SchwieMu :D:p:nana:
 
Last edited:
Wenn ich euch zusammenfassen darf: Ihr beschränkt euch auf das Wesentliche, und lasst dem Autor dabei seine Freiheiten (und Eigenheiten). Ansonsten orientiert euch an seinen geäußerten Wünschen.

bis auf einmal hab ich vorher geschrieben, wie ich es in etwa handhabe. Auf eine reine Rechtschreibkorrektur habe ich keine Lust. Die ist Abfallprodukt, aber nicht Zweck.

Nicht so ganz folgen kann ich euren Aussagen zur spezifischen Wahrnehmung des Korrektors: Wenn ich mit dem Vorsatz rangehe, Feedback zu geben, lese ich vielleicht gründlicher, aber nicht qualitativ anders denn als interessierter, aber eben zufälliger Leser.

äh - doch. Ich zumindest. Das kann auch daran liegen, dass ich in meinem Job objektiv und zahlengetrieben sein muss. Das heißt, im Hinterkopf läuft permanent ein Task, der alles (Technische) auf sachliche/logische Fehler untersucht und nicht immer kann ich das auf der Arbeit lassen. Auf Parties und im Kino ist diese Angewohnheit durchaus hinderlich ;-)

Beispiel: in vielen SciFi-Filmen fiegen Raumschiffe Manöver, die so dargestellt nur in einer Atmosphäre funktionieren, Kurven z. B.. Das mag daran liegen, dass es einfach langweilig aussieht, wenn erst ein voller Stopp in Fahrtrichtung stattfindet und dann Beschleunigung 90° dazu beim Rechtsabbiegen, aber im luftleeren Raum kann man nunmal nicht den Bremsanker auswerfen und einen Powerslide hinlegen ;) Das kriegste halt ned erklärt, mit egal was.

Ist eine der Figuren altersstabil, ist das wiederum kein Problem für mich: Nanobots, Medikamente, Genbehandung, altes Bild auf dem Dachboden, das stattdessen altert...
 
@Doc_M1 : Ich erinnere mich an deine Diskussion mit Djinn - ich habe sie nicht mitverfolgt, das war mich schlicht zu hoch. Aber ich bin sicher, ihr habt irgendeinen Nerd-Award damit gewonnen :LOL:
 
Nicht so ganz folgen kann ich euren Aussagen zur spezifischen Wahrnehmung des Korrektors: Wenn ich mit dem Vorsatz rangehe, Feedback zu geben, lese ich vielleicht gründlicher, aber nicht qualitativ anders denn als interessierter, aber eben zufälliger Leser. Das ist mehr ein gradueller denn ein qualitativer Unterschied. Aber ja, den gibt es natürlich. Als "Spaßleser" schalte ich die Kritik aus, meist sogar ziemlich gründlich :)

Seit ich selbst Schreibe, fehlt mir die Unbefangenheit, mich einfach auf den Inhalt einer Geschichte einzulassen. Im Hintergrund scanne ich den Text ständig nach:
- Füll- und Unwortanteilen
- Konsistenz in der Zeitform und Erzählperspektive
- Wortdopplungen
- Erzählfokus (nimmt er mich mit oder werde ich sinnlos vollgelabert)
- Spannungsaufbau
- Show, don´t tell (wird schlicht behauptet, dass Person A "schön" und Person B "dumm" ist, oder wird es im Text so gezeigt, dass ich von selbst darauf komme)
- Satzbau bzw. Wordgewandtheit des Schreibenden
- Rechtschreibung und Zeichensetzung (wobei ich da ziemlich blind bin. Wenn mir in diesem Punkt Nachlässigkeiten auffallen, muss es schlimm sein)
- die Liste kann mit Sicherheit noch um zahlreiche Aspekte erweitert werden.

Anhand dieser Kriterien bekomme ich recht schnell einen Eindruck, mit wem ich es zu tun habe - auch wenn mich das Thema der Gesichte womöglich nicht interessiert.
Dennoch versuche ich währenddessen zu verstehen, was der Schreibende mir eigentlich sagen möchte. (zwischen den Zeilen lesen)

Ach, mir fehlt die Unbefangenheit von früher.

LG
_Faith_
 
Im Hintergrund scanne ich den Text ständig nach:
- Füll- und Unwortanteilen
- Konsistenz in der Zeitform und Erzählperspektive
- Wortdopplungen
- Erzählfokus (nimmt er mich mit oder werde ich sinnlos vollgelabert)
- Spannungsaufbau
- Show, don´t tell (wird schlicht behauptet, dass Person A "schön" und Person B "dumm" ist, oder wird es im Text so gezeigt, dass ich von selbst darauf komme)
- Satzbau bzw. Wordgewandtheit des Schreibenden
- Rechtschreibung und Zeichensetzung (wobei ich da ziemlich blind bin. Wenn mir in diesem Punkt Nachlässigkeiten auffallen, muss es schlimm sein)

Das kann ich nicht mal alles gleichzeitig im Kopf behalten, wenn ich schreibe :LOL:

Und seltsamer Weise kann ich das ganz gut trennen, dieses pure Entspannungslesen, und das bewusste Lesen mit dem Blick auf die Qualität des Textes. Wobei ich schon bemerke, dass ich deutlich weniger lese, seitdem ich selbst versuche, etwas zu Papier zu bringen. Das eine geht zu Lasten des anderen - aber es ist ein guter Tausch. Selber machen ist intensiver.
 
Last edited:
A und O ist erst mal das setting und danach, ob die Erzählweise mich anspricht.

Beim setting bin ich meist schon raus. Zu unwahrscheinlich, zu klischeehaft, zu extrem. Meist ist es nichts für mich. Wie gesagt, jede Form von Inzest mag ich nicht. Damit sind die Quotenbringer hier nichts für mich.

Die Erzählweise ist für mich einfach, ob ich es Lesen mag oder ob ich es langweilig finde. Zu viele echte Rechtschreibfehler, nicht Tippfehler, und dann bin ich auch raus.
 
Ach, mir fehlt die Unbefangenheit von früher.

Geht mir auch so. In der Anfangszeit meines Mitlesens in Literotica hatte ich von Storytelling noch sehr wenig Ahnung. Ich habe mir damals alle "guten" Geschichten (u.a. deine) in Textform herunterkopiert, weil zu dem Zeitpunkt einige ähnliche Websites abrupt geschlossen wurden. Wenn ich heute diese Geschichten noch einmal durchlese, stellen sich mir stellenweise die Nackenhaare auf (z.B. bei moni5201 oder hugluhuglu)
 
Hat jemand swriters Account gekidnappt? Seine Posts waren früher deutlich aussagekräftiger.
Ja, der offenbar gänzliche Zusammenbruch seiner Ausdrucksfähigkeit (die ja früher schon – vor allem in stilistischer Hinsicht – deutliche Einschränkungen aufwies), ist in der Tat aufsehenerregend! In diesem Maße vermochte ich seinen sprachlichen Verfall auch nicht vorherzusehen. Man sehe sich die jüngsten Beispiele an:
Ööpööö
Öööööö, öööööööpööööö
 
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