Erpan
Literotica Guru
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Zynismus pur
Die Iraker haben schon vorher einen eigenen Staat gehabt (nach dem ersten Weltkrieg bis 1958 einen Königreich, dann schlugen sie sich die Köpfe ein, bis Saddam kam und für Ruhe sorgte). Der war ganz nach dem Geschmack der USA, d.h. nicht nur geduldet, sondern auch aktiv unterstützt – bis ein Sündenbock für Twin Tower her musste, obwohl Saddam nachweislich nichts mit Al Qaida zu tun hatte (und selbstverständlich auch nichts mit Massenvernichtungswaffen).
Jetzt schlagen sich Iraker wieder die Köpfe ein, wie schon in der Zeit vor Saddam. Es ist ein Irrglaube zu glauben, man könne in Stammesgesellschaften lebenden Menschen Demokratie mit Waffengewalt beibringen. Das Gegeneinander der Stämme (Araber, Kurden, Turkomanen und Assyrer) und Glaubensgemeinschaften (Sunniten gegen Schiiten) wird weiter gehen. Außer Unmengen von Blut haben Amerikaner dort nichts hinterlassen – am allerwenigsten eine Demokratie.
Auf Kosten anderer lernen - das ist Zynismus pur: 100.000 Iraker mussten sterben, damit amerikanischer Demokratie jetzt Lernfähigkeit attestiert werden kann....heute offiziell beendet, was zeigt, dass Demokratien lernfähigsind, was vor allem für die amerikanische Demokratie gilt.
Als ob die Iraker vorher keinen Staat hätten!Den Krieg im Irak endgültig zu bewerten muss man wohl zuknftigen Historiker-Generationen überlassen, aber ein positives Egebnis ist schon heute unbestreitbar: Der Diktator SADDAM HUSSEIN ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen, wo er auch hingehört.
Jetzt haben die Iraker die Chance, nen eigenen Staat aufzubauen.
Die Iraker haben schon vorher einen eigenen Staat gehabt (nach dem ersten Weltkrieg bis 1958 einen Königreich, dann schlugen sie sich die Köpfe ein, bis Saddam kam und für Ruhe sorgte). Der war ganz nach dem Geschmack der USA, d.h. nicht nur geduldet, sondern auch aktiv unterstützt – bis ein Sündenbock für Twin Tower her musste, obwohl Saddam nachweislich nichts mit Al Qaida zu tun hatte (und selbstverständlich auch nichts mit Massenvernichtungswaffen).
Jetzt schlagen sich Iraker wieder die Köpfe ein, wie schon in der Zeit vor Saddam. Es ist ein Irrglaube zu glauben, man könne in Stammesgesellschaften lebenden Menschen Demokratie mit Waffengewalt beibringen. Das Gegeneinander der Stämme (Araber, Kurden, Turkomanen und Assyrer) und Glaubensgemeinschaften (Sunniten gegen Schiiten) wird weiter gehen. Außer Unmengen von Blut haben Amerikaner dort nichts hinterlassen – am allerwenigsten eine Demokratie.