Die Jahrhundertflut

Wir hatten von der Uni Hilfe organisiert, ich war in Passau letzte Woche. Schlimm fand ich es in Deggendorf, die Häuser bis zum Dach im Wasser.:(

Drastische Ansagen kamen heute von der Politik, zur Not wollen sie Grundstücke enteignen um dort Auslaufflächen zu lassen.

Typisch Politik. Die wird wach, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Es hätten erst keine Baugenehmigungen für diese Häuser erstellt werden dürfen.​


Nur mache das mal den Menschen da die unbedingt dort ein Häuschen bauen wollten.

DU bist der Architekt. Was würdest du einem Kunden raten, wenn er partout am Elb, -Rhein -oder Donauufer bauen will?​

Es betrifft ja nicht nur die Menschen, ich habe eben einen Bericht über die vielen Tiere gesehen die in den Fluten eingeschlossen sind oder bereits ertrunken sind.
Sei es die Nutztiere oder die Waldtiere.
Das ist wirklich erschreckend.
Zum Glück gibt es auf der menschlichen Seite noch keine Toten.

Für die Tiere, besonders für die Bodenbrüter, ist dieses Hochwasser ein Todesurteil. Die Küken haben keine Chance. Genausowenig wie Hasen, Rotwild und Wildschweine. Davon sind nicht nur die Muttertiere betroffen, die sie vielleicht noch aus den Fluten retten können. Das gesamte Öko-System kommt aus dem Lot.​
 
In Sachsen-Anhalt scheint ja fast kein Deich mehr zu halten. Da ist dringend ein neues Konzept erforderlich.
 
Erschreckend die Bilder die man sieht. Vorallem wo die Deiche gebrochen sind.
Sehe aber das auch sowie die meisten hier, das man Jahre Zeit hatte zu handeln.
 
In Sachsen-Anhalt scheint ja fast kein Deich mehr zu halten. Da ist dringend ein neues Konzept erforderlich.

Wir müssen aber auch zugeben, daß mit einer Flut wie der derzeitigen niemand - auch keine Experten oder Schwarzmaler - gerechnet hat.
Natürlich sind neue Konzepte dringend nötig - am besten schon letzte Woche - aber sobald das Wasser weg ist und die letzten Häuser entweder bewohnbar sind oder abgerissen sind, wird - mal wieder - kein Hahn danach krähen.

Ich hoffe von ganzem Herzen, daß ich mich irre.
 
Wir müssen aber auch zugeben, daß mit einer Flut wie der derzeitigen niemand - auch keine Experten oder Schwarzmaler - gerechnet hat.
Natürlich sind neue Konzepte dringend nötig - am besten schon letzte Woche - aber sobald das Wasser weg ist und die letzten Häuser entweder bewohnbar sind oder abgerissen sind, wird - mal wieder - kein Hahn danach krähen.

Ich hoffe von ganzem Herzen, daß ich mich irre.

Das Konzept ist relativ einfach, nur wird es niemanden schmecken. Da durch die Versiegelung der Landschaften in Mitteleuropa die Wassermassen praktisch unmittelbar in die Flüsse kommen, wird man in weniger dicht besiedelten Gebieten die Deiche zurück verlegen müssen. Nur auch dort wohnen jetzt Menschen und haben Bauern ihre Felder. Und leider wird genau dort das Problem offensichtlich. Denn letztlich muss ein Teil der Bevölkerung ihr bisheriges Lebens aufgeben um den Besitz und Wohlstand der anderen zu sichern. Wenn man Flussaufwerts die Dämme höher braut, leiden die Menschen flussabwärts. Wenn man es nicht tut, dann werden diese Gebiete eben überflutet und weiter Flussabwärts, bleiben die Menschen vor dem gröbsten verschont. Wie man das Problem lösen will, weiß ich nicht. Irgendwer wird immer verlieren, gleich wieviele Milliarden man einsetzt. Denn eine Rückgängigmachung der Bodenversiegelung wird wohl kaum in Mitteleuropa zu vermitteln sein.
 
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Und da sind so viele Dörfer abgesoffen, das wird ewig dauern bis das Wasser wieder zurück geht.
 
Heute sprengen sie die Deiche damit das Wasser ablaufen kann in Sachsen-Anhalt.. Ich bin gespannt ob das gelingt.
 
Jetzt wird noch mal schnell in Aktionismus gemacht und schnell
ein Deich gesprengt um den Pegelstand zu senken und spätestens
nächste Woche versinkt das Thema im Orcus der Nachrichtenflut.

Nun denn auf zur nächsten Jahrhundertflut und die kommt garantiert, wieder
werden alle ganz überrascht tun und die Berufsbetroffenen werden
schwadronieren wie eh und je.

Heute sprengen sie die Deiche damit das Wasser ablaufen kann in Sachsen-Anhalt.. Ich bin gespannt ob das gelingt.
 
Die Sprengung der Schiffe ist geglückt und wie es aussieht hat der Plan funktioniert und das Wasser strömt nicht mehr hinein. Hoffen wir mal, daß nun die Ortschaften gerettet werden können.
 
Die Verschwörungsfreaks schlagen wieder mal zu,
oder wie kann man behaupten, man hätte die Leute
im Osten absaufen zu lassen um die Gebiete im
Westen zu schützen, welch ein Schwachsinn !!!
 
Die Sprengung der Schiffe ist geglückt und wie es aussieht hat der Plan funktioniert und das Wasser strömt nicht mehr hinein. Hoffen wir mal, daß nun die Ortschaften gerettet werden können.

Das wird sicher noch einige Zeit dauern bis das Wasser der Elbe dort abfließt. Und wieviel man dann noch retten kann wird man sehen.
 
Das wird sicher noch einige Zeit dauern bis das Wasser der Elbe dort abfließt. Und wieviel man dann noch retten kann wird man sehen.

Kommt auf die Bauweise an, ich denke viele Häuser werden nicht mehr bewohnbar sein. Nur was dann machen, abreißen und dort neu bauen oder dann doch lieber wo anders?
 
Kommt auf die Bauweise an, ich denke viele Häuser werden nicht mehr bewohnbar sein. Nur was dann machen, abreißen und dort neu bauen oder dann doch lieber wo anders?

Also ich würde zusehen, dass ich woanders neu anfange. Die Wahrscheinlichkeit das so etwas nochmal passiert ist einfach zu groß.
 
Das wird eine teure Kiste. Ich denke nicht, daß das mit 8 Milliarden getan ist. Dazu kommt dann ja auch noch der Neubau der Deiche etc.
 
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