Digitale "Vergewaltigung"

Zenobit

Literotica Guru
Joined
Mar 28, 2014
Posts
6,117
Hi. Ein Thema beschäftigt mich derzeit gerade zu dem mich auch Meinungen hier im Forum interessieren würden.
Worum geht es?
Die Schauspielerin Collin Fernandes erhebt schwer Vorwürfe gegen ihren mittlerweile EX Mann Christian Ulmen. Der soll ihre Identität gestohlen haben und an Männer aus ihrem Umfeld echte und KI-Bilder und Videos mit sexuellem Inhalt verschickt haben. Zudem hat es sich als Sie ausgegeben und mit diesen Männern als sie gechattet haben, also quasi digitaler Identitätsdiebstahl. Sie hat dies als Digitale Vergewaltigung bezeichnet und sich von ihm getrennt.
Der Fall, sofern er denn genauso stimmt (Ulmen hat bisher kein Statement verfasst) ist extrem.

Beide sind ja Promis und die Mails wurden auch an ihnen bekannte Männer verschickt. Es war also sehr persönlich. Hier werden ja auch oft wahre sexuelle Erlebnisse in Storyform veröffentlicht. Allerdings eher anonym. Dass heisst die Namen werden verändert und vielleicht auch der Inhalt angepasst zudem sind die Leser ja zumeist völlig Fremde. Es ist also ein schon deutlicher Unterschied. Es geht aber leicht in diese Richtung, zumindest wenn der Partner/die Partnerin nichts davon weiß.
Was haltet ihr davon? Sowohl als Schreibende als auch aus der Sichtweise derjenigen über die geschrieben wird?
Ich bin gespannt auf die Antworten.

PS. Der Fall Fernandes/Ulmen ist noch sehr frisch und bisher ist auch nur eine Sichtweise öffentlich. Fälle wie Gil Ofarim haben aber gezeigt, dass selbst eindeutige Sachverhalte plötzlich ganz anders sind. Bisher klingen die Anschuldigungen für mich sehr plausibel und wahr aber bisher sind es eben nur Anschuldigungen, das sollte man bedenken.
 
Last edited:
Eine wahre Geschichte sollte so stark anonymisiert werden, dass keine Rückschlüsse auf die handelnden Personen möglich sind. Kann aber immer noch sein, dass sich ein Beteiligter wieder erkennt, weil er die Geschichte so erlebt hat. Da wäre es vielleicht vom Autor fair zu fragen, ob er die Veröffentlichung machen darf. Je mehr Personen beteiligt waren, umso schwieriger wird aber das Ganze, denn der eine oder andere ist vielleicht nicht so verschwiegen und missbraucht die Geschichte in seinem persönlichen Umfeld. Kann dann sehr unschön werden.
 
Hi. Ein Thema beschäftigt mich derzeit gerade zu dem mich auch Meinungen hier im Forum interessieren würden.
Worum geht es?
Die Schauspielerin Collin Fernandes erhebt schwer Vorwürfe gegen ihren mittlerweile EX Mann Christian Ulmen. Der soll ihre Identität gestohlen haben und an Männer aus ihrem Umfeld echte und KI-Bilder und Videos mit sexuellem Inhalt verschickt haben. Zudem hat es sich als Sie ausgegeben und mit diesen Männern als sie gechattet haben, also quasi digitaler Identitätsdiebstahl. Sie hat dies als Digitale Vergewaltigung bezeichnet und sich von ihm getrennt.
Der Fall, sofern er denn genauso stimmt (Ulmen hat bisher kein Statement verfasst) ist extrem.

Beide sind ja Promis und die Mails wurden auch an ihnen bekannte Männer verschickt. Es war also sehr persönlich. Hier werden ja auch oft wahre sexuelle Erlebnisse in Storyform veröffentlicht. Allerdings eher anonym. Dass heisst die Namen werden verändert und vielleicht auch der Inhalt angepasst zudem sind die Leser ja zumeist völlig Fremde. Es ist also ein schon deutlicher Unterschied. Es geht aber leicht in diese Richtung, zumindest wenn der Partner/die Partnerin nichts davon weiß.
Was haltet ihr davon? Sowohl als Schreibende als auch aus der Sichtweise derjenigen über die geschrieben wird?
Ich bin gespannt auf die Antworten.

PS. Der Fall Fernandes/Ulmen ist noch sehr frisch und bisher ist auch nur eine Sichtweise öffentlich. Fälle wie Gil Ofarim haben aber gezeigt, dass selbst eindeutige Sachverhalte plötzlich ganz anders sind. Bisher klingen die Anschuldigungen für mich sehr plausibel und wahr aber bisher sind es eben nur Anschuldigungen, das sollte man bedenken.
@Zenobit

Man sollte mit Vorverurteilungen von Prominenten vorsichtig sein.
Zu häufig haben sich in der Vergangenheit diese Vorwürfe als falsch erwiesen.
Erledigt war die Karriere der prominenten männlichen "Täter" jedoch meistens trotzdem(Andreas Türck, Jörg Kachelmann, Luke Mockridge, Kevin Spacey).
Oder es dauerte, bis die zu unrecht Beschuldigten wieder als öffentlich rehabilitiert galten (Kachelmann, Mockridge).

Das jüngste Beispiel einer falschen Beschuldigung wegen Vergewaltigung war der "Rammstein"-Sänger Till Lindemann)

Die Medien scheinen daraus aber nichts gelernt zu haben und starten erneut eine Hexenjagd auf den angeblichen Täter Christian Ulmen.
Es läuft reflexartig das nur allzu bekannte Empörungskarussell.
Selbst seriöse Medien wie die "FAZ" und "Der Spiegel" sind im Fall Ulmen wieder an vorderster Front zu finden im Kampf gegen angeblich "toxische Männlichkeit."

Dabei stützt sich bisher alles ausschließlich auf die Aussagen von Ulmens Ex-Frau Collien Fernandes.

Die Unschuldsvermutung findet kaum Erwähnung.

Christian Schertz-- der Anwalt von Christian Ulmen-- hat gewisse Medien ("FAZ", "Spiegel", ARD und ZDF) nun verklagt wegen "unzulässiger Verdachtsberichterstattung."

Die linke "taz" empört sich, dass der Anwalt Christian Schertz einen wie Ulmen vertritt.
Die "taz" hatte sich auch empört, als Schertz Till Lindemann vertrat.
Wie der Fall Lindemann ausging, das ist bekannt.

Mal sehen, was bei dem Fall Ulmen/Fernandes am Ende rauskommt.
 
Last edited:
@Heute Abend 20:15 ARD: "Das Fernsehgericht tagt."

Mich wundert es, dass dieser Thread bisher so wenig Aufmerksamkeit erfahren hat.
Andererseits ist es positiv, dass hier im Fall dieser beiden C-Promis Ulmen und Fernandes nicht die übliche Schnappatmung ausgebrochen ist, die man seit Tagen leider in der deutschen Medienlandschaft beobachten kann.

Und leider fährt auch die ARD auf diesem Gleis.
Bei "Caren Miosga" ist heute Abend zum Thema "Digitale Vergewaltigung" das vermeintliche Opfer Collien Fernandes zu Gast und die Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD).

Ein Unding, dass diese Sache überhaupt Thema einer Talkshow ist, dazu auch noch bei den Öffentlich-Rechtlichen.

-- "Das Fernsehgericht tagt", kommentiert Ulmens Anwalt Christian Schertz spöttisch die anstehende Talkshow.

Noch schlimmer, dass nur eine Seite vertreten ist.
Der Anwalt von Ulmen, Christian Schertz, bot an, ebenfalls zu kommen.
Das wurde von der Redaktion abgelehnt.

Das Thema im aktuellen Status-- es ist ein laufendes Verfahren-- überhaupt zum Thema einer Talkshow zu machen, noch dazu unter Anwesenheit der Bundesjustizministerin, nennt Ulmens Anwalt Christian Schertz zutreffend "extrem rechtsstaatswidrig."

In der Tat: bedenklich, dass die Bundesjustizministerin zu Gast ist in einer Sache, die ein laufendes Verfahren ist.
-- "Ihr populistischer Instinkt ist stärker als ihr rechtsstaatlicher", kommentierte FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki die Sache treffend.

Es wäre die Aufgabe von BK Merz seine Justizministerin zurück zu pfeifen.
Und auch die Aufgabe von Lars Klingbeil, seine Parteifreundin zurück zu pfeifen.
Geschieht das nicht, dann wäre das ein erneutes Beispiel von Führungsschwäche der beiden führenden Köpfe der Regierung.

Caren Miosga ist eine der wenigen verbliebenen Journalistinnen der Öffentlich-Rechtlichen, die ich fähig halte. Dass sie sich für so eine Sendung hergibt...

Es ist mal wieder der NDR (der produziert diese Talkshow).
Der NDR-- einseitig, linkslastig, parteiisch.

Man denke nur an den Fall Julia Ruhs.

Und nun Collien Fernandes.

Die Dame wirft der Staatsanwaltschaft Itzehoe vor, die Ermittlungen eingestellt zu haben (sie hatte bereits 2024 Anzeige in der Sache gestellt), deshalb sei ihr nun nur der Weg über die Öffentlichkeit geblieben.
Dem widerspricht die Staatsanwaltschaft Itzehoe vehement. Man habe Frau Fernandes wiederholt aufgefordert, gewisse Beweismittle vorzulegen.
Dem wäre sie trotz wiederholter Aufforderung nicht nachgekommen, weshalb der Staatsanwaltschaft nichts anderes übrig blieb, als die Ermittlungen einzustellen.
Das ist ein juristisch üblicher Vorgang.

Mal sehen, was in der Sache letztendlich rauskommt...
 
Last edited:
Die beiden würde ich jetzt nicht unbedingt als C-Promis abtun. Beide sind seit Jahren bzw. sogar seit Jahrzehnten im deutschen Fernsehen bekannte und immer wieder auftauchende Gesichter. Insbesondere Ulmen hat mit Jerks einen über viele Staffeln laufenden Hit gelandet. Beide waren außerdem gerade wegen ihrer Bekanntheit gerne für Werbung gebucht.
Das wäre in etwa so als würdest du Til Schweiger als unbekannten deutschen Schauspieler bezeichnen. Nur weil du sie scheinbar nicht kennst, heißt das nicht dass sie unbekannt oder gar C-Promis sind.

Das Thema um Fernandes ist schon etwas älter und war damals ein Teil einer Doku, die sich damit befasst hat. Damals wusste sie aber wohl noch nicht, wer dahinter steckt. Interessanterweise hatte auch Ulmens jetziger Anwalt damals einen Part in der Doku wo er es juristisch einordnete.
Aufgegriffen wurde das Thema aber erst vor ein paar Wochen in der Show Kölner Treff. Soweit ich weiss war es nicht das explizite Thema der Talkshow (die ich nicht gesehen habe) und da kam man mit Fernandes auf dieses Thema zu sprechen. Dort offenbarte sie auch, dass sie mittlerweile wisse wer dahinter steckt (ohne den Namen ihres Mannes zu nennen) und dass sie rechtliche Schritte eingeleitet habe.
Soweit die Fakten, wie ich sie mitbekommen habe.

Wo wenn nicht in einer Talkshow hätte man den deiner Meinung passender darüber reden können? In der Sesamstraße?
Es ist ein Thema von öffentlichem Interesse, da es die Öffentlichkeit beschäftigt und auch gerade in juristischer Sicht Fragen aufwirft. Wie genau ist die Gesetzeslage? Denn die ist scheinbar eher unklar. Wie sehen Gesetze in anderen Ländern aus (Fernandes hatte beispielsweise in Spanien Anzeige erstattet, weil dort die Gesetze anders sind) und ist es nötig solche Gesetze anzupassen?
Das sind alles Fragen die dieser spezielle Fall aufwirft. Hätte auch jeder x-beliebige Fall machen können und man hätte es zum Thema der Talkshow machen können. Nur sind x-beliebige Menschen keine Promis und da wird halt weniger Interesse bekundet.
Ist es klug das öffentlich zu machen oder sogar als Opfer sich einer Talkshow zu stellen? Keine Ahnung. Kommt auch auf die Person an und was ihr anliegen ist. Fernandes ist Kameras und Talkshows gewohnt und sie hat sich ja auch entschieden damit an die Öffentlichkeit zu gehen. also ihre Entscheidung.

Ist es richtig nicht in die Öffentlichkeit/Talkshow zu gehen wen du als Täter beschuldigt wirst? Auch das kann man so oder so machen. Als Rechtsbeistand wird man dir aber wohl raten, den Mund zu halten und jeden Schritt mit deinen Anwälten abzusprechen. Es geht auch für Ulmen um viel, daher kann ich seien Entscheidung auch gut nachvollziehen.

Wer hat Recht oder bekommt Recht? Wird der Prozess zeigen.
 
Was die Anwesenheit der Justizministerin betrifft gebe ich die Recht. Erachte ich auch unpassend bei so etwas dabei zu sein, wenn ein bestimmter Fall Hauptthema ist der auch noch nicht abgeschlossen ist und es nicht um Fälle dieser Art allgemein bzw. die Gesetzeslage geht.
Wenn man eine Einordnung der Lage möchte sollte man sich einen Juristen suchen der in den Fall gar nicht involviert ist und nicht "Vorgesetzter" einer involvierten Instanz ist.

Hat sie denn zu dem Fall selber etwas gesagt oder nur zur allgemeinen Gesetzeslage?
Der Auftritt selber und getätigte Aussagen sind ja auch noch sehr entscheidend.
 
@ze
Die beiden würde ich jetzt nicht unbedingt als C-Promis abtun. Beide sind seit Jahren bzw. sogar seit Jahrzehnten im deutschen Fernsehen bekannte und immer wieder auftauchende Gesichter. Insbesondere Ulmen hat mit Jerks einen über viele Staffeln laufenden Hit gelandet. Beide waren außerdem gerade wegen ihrer Bekanntheit gerne für Werbung gebucht.
Das wäre in etwa so als würdest du Til Schweiger als unbekannten deutschen Schauspieler bezeichnen. Nur weil du sie scheinbar nicht kennst, heißt das nicht dass sie unbekannt oder gar C-Promis sind.

Das Thema um Fernandes ist schon etwas älter und war damals ein Teil einer Doku, die sich damit befasst hat. Damals wusste sie aber wohl noch nicht, wer dahinter steckt. Interessanterweise hatte auch Ulmens jetziger Anwalt damals einen Part in der Doku wo er es juristisch einordnete.
Aufgegriffen wurde das Thema aber erst vor ein paar Wochen in der Show Kölner Treff. Soweit ich weiss war es nicht das explizite Thema der Talkshow (die ich nicht gesehen habe) und da kam man mit Fernandes auf dieses Thema zu sprechen. Dort offenbarte sie auch, dass sie mittlerweile wisse wer dahinter steckt (ohne den Namen ihres Mannes zu nennen) und dass sie rechtliche Schritte eingeleitet habe.
Soweit die Fakten, wie ich sie mitbekommen habe.

Wo wenn nicht in einer Talkshow hätte man den deiner Meinung passender darüber reden können? In der Sesamstraße?
Es ist ein Thema von öffentlichem Interesse, da es die Öffentlichkeit beschäftigt und auch gerade in juristischer Sicht Fragen aufwirft. Wie genau ist die Gesetzeslage? Denn die ist scheinbar eher unklar. Wie sehen Gesetze in anderen Ländern aus (Fernandes hatte beispielsweise in Spanien Anzeige erstattet, weil dort die Gesetze anders sind) und ist es nötig solche Gesetze anzupassen?
Das sind alles Fragen die dieser spezielle Fall aufwirft. Hätte auch jeder x-beliebige Fall machen können und man hätte es zum Thema der Talkshow machen können. Nur sind x-beliebige Menschen keine Promis und da wird halt weniger Interesse bekundet.
Ist es klug das öffentlich zu machen oder sogar als Opfer sich einer Talkshow zu stellen? Keine Ahnung. Kommt auch auf die Person an und was ihr anliegen ist. Fernandes ist Kameras und Talkshows gewohnt und sie hat sich ja auch entschieden damit an die Öffentlichkeit zu gehen. also ihre Entscheidung.

Ist es richtig nicht in die Öffentlichkeit/Talkshow zu gehen wen du als Täter beschuldigt wirst? Auch das kann man so oder so machen. Als Rechtsbeistand wird man dir aber wohl raten, den Mund zu halten und jeden Schritt mit deinen Anwälten abzusprechen. Es geht auch für Ulmen um viel, daher kann ich seien Entscheidung auch gut nachvollziehen.

Wer hat Recht oder bekommt Recht? Wird der Prozess zeigen.
@Zenobit


Gut, C-Promis war vielleicht übertrieben.
"Jerks" habe ich auch gesehen und fand es klasse.

Warum es nicht okay ist, das aktuell in einer Talkshow zu diskutieren, das habe ich in meinem Beitrag #4 erklärt.

Es ist erstens nicht okay, es in dieser Einseitigkeit (es kommt nur eine Seite zu Wort) zu diskutieren.
Und vor allem nicht zu diesem Zeitpunkt.

Es ist ein laufendes Verfahren.

Das ist ein eklatanter Missbrauch, was der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk hier tut.
Er verstösst gegen elementare Prinzipien seiner Maßstäbe, die ihn zu Ausgewogenheit, rationaler Berichterstattung und Neutralität verpflichten.
 
@ze

@Zenobit

Warum es nicht okay ist, das aktuell in einer Talkshow zu diskutieren, das habe ich in meinem Beitrag erklärt.

Es ist okay, in einer Talkshow darüber zu diskutieren-- aber nicht in dieser Einseitigkeit (es kommt nur eine Seite zu Wort) und vor allem nicht zu diesem Zeitpunkt.

Es ist ein laufendes Verfahren.

Das ist ein eklatanter Missbrauch, was der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk hier tut.
Er verstösst gegen elementare Prinzipien seiner Maßstäbe, die ihn zu Ausgewogenheit, rationaler Berichterstattung und Neutralität verpflichten.
Ulmen hat sich entschlossen bisher noch kein Statement abzugeben (was ja auch sein Recht ist) und wollte demnach nicht in die Talksshow kommen. Er wäre also die passende Gegenseite gewesen.
Woher hast du die Info, dass sein Anwalt kommen wollte?
Zitat:
Der Anwalt von Ulmen, Christian Schertz, bot an, ebenfalls zu kommen.
Das wurde von der Redaktion abgelehnt.
 
@Zenobit

Hat sie.
Was die Anwesenheit der Justizministerin betrifft gebe ich die Recht. Erachte ich auch unpassend bei so etwas dabei zu sein, wenn ein bestimmter Fall Hauptthema ist der auch noch nicht abgeschlossen ist und es nicht um Fälle dieser Art allgemein bzw. die Gesetzeslage geht.
Wenn man eine Einordnung der Lage möchte sollte man sich einen Juristen suchen der in den Fall gar nicht involviert ist und nicht "Vorgesetzter" einer involvierten Instanz ist.

Hat sie denn zu dem Fall selber etwas gesagt oder nur zur allgemeinen Gesetzeslage?
Der Auftritt selber und getätigte Aussagen sind ja auch noch sehr entscheidend.

Die Justizministerin plant sogar schon ein neues Gesetz gegen "digitale Vergewaltigung."
Auch das purer Aktionismus, was ihr heftige Kritik einbringt.

Erstens reichen vorhandene Gesetze aus.
Zweitens sollte man den Ausgang des Falles abwarten.
Und drittens braucht ein Gesetz sorgfältige Vorbereitung/Ausarbeitung und keinen reflexartigen Schnellschuss, nur weil #metoo" auf die Straße geht.

Ich bin mal gespannt, ob die Ministerin heute Abend tatsächlich auftritt.
Die Welle der Empörung darüber wird immer größer. Und auch die Aufforderung, diesen Auftritt abzusagen.

-- Siehe: -- "Frau Hubig, Sagen Sie diesen Besuch ab"-- ("Berliner Zeitung", Artikel von heute 29.03.2026)

Bis 21:45 ist noch ne Weile hin.
 
@Zenobit


Dass Ulme
Ulmen hat sich entschlossen bisher noch kein Statement abzugeben (was ja auch sein Recht ist) und wollte demnach nicht in die Talksshow kommen. Er wäre also die passende Gegenseite gewesen.
Woher hast du die Info, dass sein Anwalt kommen wollte?
Zitat:
Der Anwalt von Ulmen, Christian Schertz, bot an, ebenfalls zu kommen.
Das wurde von der Redaktion abgelehnt.
@Zenobit

Dass Ulmens Anwalt Christian Schertz angeboten hat, in die Sendung zu kommen, steht in einem Artikel der "FAZ."

Das Angebot wurde von der Redaktion des NDR nicht angenommen.

Es ist klug, dass Ulmen sich bisher zu den Vorwürfen nicht äußert, wozu sein Anwalt geraten hat.
Ein Statement von Ulmen würde die Sache keineswegs beruhigen, sondern nur zur hysterisch-voyeuristischen Eskalation beitragen.

Natürlich ist Ulmen dadurch in der öffentlichen Wahrnehmung zunächst einmal im Nachteil.
Der häufige Fehlschluss der Öffentlichkeit in solchen Dingen: wenn der Beschuldigte sich nicht dagegen wehrt und dazu nichts sagt, dann muss an den Vorwürfen ja was dran sein.

So auch hier.

Der überflüssige selbsternannte Comedian Oliver Pocher fühlte sich schon bemüßigt, die deutsche Öffentlichkeit wissen zu lassen, er müsse sich von seinem "Freund" Christian Ulmen distanzieren.

Ich würde sagen, auf so einen "Freund" kann Ulmen gut verzichten.

Ulmens Anwalt Christian Schertz hat kurz und knapp verlauten lassen: die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen seinen Mandaten wären falsch.

Den Rest haben die Gerichte zu klären-- und nicht Caren Miosga.

Man kann eine Talkshow über dieses Thema machen-- aber nicht zu diesem Zeitpunkt, sondern nach Abschluss des Verfahrens!
 
Last edited:
Moment bitte.

Was ist falsch daran, wenn die Justizministerin an einer Talkshow zu diesem Thema teilnimmt? Und in wiefern verletzt ihre Teinahme irgend ein Gebot der Neutralität? Meines Erachtens trifft beides nicht zu, nicht bei bloßer Teinahme. Es ist (auch) ein juritisches Thema, also kann die Dame doch mal erläutern, wie die Rechtslage ist und was vielleicht geändert werden sollte, oder nicht?

Minister gehen in Talkshows, um mal wieder gesehen zu werden. Das mag einem nicht gefallen, aber es ist doch inzwischen ganz normal. Ich empfinde es als heuchlerisch, sich darüber zu empören. Wie soche Talkshows übrigens auch...

Leinen.
 
Moment bitte.

Was ist falsch daran, wenn die Justizministerin an einer Talkshow zu diesem Thema teilnimmt? Und in wiefern verletzt ihre Teinahme irgend ein Gebot der Neutralität? Meines Erachtens trifft beides nicht zu, nicht bei bloßer Teinahme. Es ist (auch) ein juritisches Thema, also kann die Dame doch mal erläutern, wie die Rechtslage ist und was vielleicht geändert werden sollte, oder nicht?

Minister gehen in Talkshows, um mal wieder gesehen zu werden. Das mag einem nicht gefallen, aber es ist doch inzwischen ganz normal. Ich empfinde es als heuchlerisch, sich darüber zu empören. Wie soche Talkshows übrigens auch...

Leinen.
Weil es dabei um einen speziellen Fall geht. Zwei Privatleute gehen vor Gericht. Das Verfahren hat offen und neutral zu sein ohne einen gewissen Ausgang zu präferieren. Die Justizministerin ist aber so etwas wie der oberste Chef des Richters als auch der Staatsanwaltschaft. Gibt die Justizministerin vor dem Beginn des Verfahrens eine Urteil oder eine Einschätzung ab, könnte man das als Beeinflussung sehen.
Muss nicht sein, kommt ja auch auf die Äußerung an, kann aber immer von der unterlegenen Partei dann als Argument genutzt werden. "Wir hatten nie ein fairees Verfahren, da..."

Sie es mal so: Du sollst entscheiden welche Maschine für deine Abteilung angeschafft werden soll. Zwei stehen zur Auswahl und du willst neutral entscheiden welche am besten passt. Ist es dann hilfreich wenn dein Chef mit einem Maschinenhersteller über dessen tolle Maschine spricht und die andere vielleicht sogar noch schlecht gemacht wird?

Da sehen einige das Problem.
 
Kurze Klarstellung.
Die Bundesjustizministerin ist keine Vorgesetzte von irgendeinem Richter in Deutschland. Bei Richtern gibt es so etwas nicht. Die Bundesjustizministerin hat nur Einfluss auf die Bundesanwaltschaft meines Wissens. Aber diese nimmt nur Arbeit bei staatsgefährdeten Straftaten auf, was hier nicht der Fall ist.
Ein Landesjustizminister oder Ministerin haben nur Weisungsbefugnis für einen Staatsanwalt oder einen Oberstaatsanwalt.
 
Kurze Klarstellung.
Die Bundesjustizministerin ist keine Vorgesetzte von irgendeinem Richter in Deutschland. Bei Richtern gibt es so etwas nicht. Die Bundesjustizministerin hat nur Einfluss auf die Bundesanwaltschaft meines Wissens. Aber diese nimmt nur Arbeit bei staatsgefährdeten Straftaten auf, was hier nicht der Fall ist.
Ein Landesjustizminister oder Ministerin haben nur Weisungsbefugnis für einen Staatsanwalt oder einen Oberstaatsanwalt.
Okay Vorgesetzter ist eigentlich der falsche Begriff. Ihr Job ist ja auch zu großem Teil das Ministerium organisatorisch zu leiten. Aber gerade bei so einem sensiblen Ministerium ist Zurückhaltung und Neutralität noch wichtiger als bei anderen.
Richter und Staatsanwälte müsse ja komplett neutral sein. Aber wenn der Leiter des Ministeriums aber eine gewisse Aussage macht kann aber trotzdem einen Druck erzeugen. Auch Richter und Staatsanwälte haben ja auch eine Karriere und so etwas kann im schlimmsten Fall diese etwas bremsen.
 
Ich finde das schon ziemlich heftig, was ihr da passiert ist.

Das zum Anlass zu nehmen , um das Strafrecht bei deepfakes nachzujustieren, finde ich richtig. Das mit der Vorverurteilung ist geschenkt. Bei Kachelmann war ich vorsichtig. Es lag auf der Hand, dass es ein Racheakt sein konnte. Bei Lindemann habe ich nie geglaubt, dass der oder die die Mädchen vergewaltigt haben. Ich fand es schon unmöglich, dass Situationen geschaffen wurden, in denen sie sich nur schwer wieder absetzen konnten.

Hier denke ich, es liegt auf der Hand, dass nur jemand , der Zugriff auf Bildmaterial und den Bekanntenkreis hatte, das machen konnte.
 
Last edited:
Sie es mal so: Du sollst entscheiden welche Maschine für deine Abteilung angeschafft werden soll. Zwei stehen zur Auswahl und du willst neutral entscheiden welche am besten passt. Ist es dann hilfreich wenn dein Chef mit einem Maschinenhersteller über dessen tolle Maschine spricht und die andere vielleicht sogar noch schlecht gemacht wird?

Da sehen einige das Problem.
... und damit begehen sie m.E. eine Vorverurteilung. Die reine Anwesenheit (oder auch nur die Ankündigung der Anwesenheit) wird im Falle der Ministerin damit gleichgesetzt, dass sie sich in dem Fall positionieren wird. Oh große Empörung!!

Aber klar, mit Empörung werden Zeitungen verkauft. Eine faire und zurückhaltende Berichterstattung kann das einfach nicht leisten.

Ähnlich sehe ich auch das Schlagwort "digitale Vergewaltigung". Womit ich keineswegs verharmlosen will, was der Dame (angeblich?) angetan wurde.

Leinen.
 
Also, mich hat schon immer gewundert, warum sie die Anzeige in Mallorca erstattet...
(bei strafbaren Handlungen in Deutschland zwischen einer deutschen Moderatorin und einem deutschen Schauspieler --> die deutschen Medien haben das groß zelebriert, angeblich, weil das spanische Recht strenger sei bei Sexualverbrechen.... (?))

Die spanische Richterin hat das nun ziemlich elegant zurück an die dt. Justiz geschupft:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/fernandes-ulmen-spanische-justiz-100.html

Kurz gesagt: Es geht sie juristisch in Spanien nix an... und sie wollen mit dem bizarren "Zirkus" einer in Deutschland begangenen, schwer beweisbaren, behaupteten "virtuellen Vergewaltigung" auch gar nix zu tun haben.... ☺️
 
... und damit begehen sie m.E. eine Vorverurteilung. Die reine Anwesenheit (oder auch nur die Ankündigung der Anwesenheit) wird im Falle der Ministerin damit gleichgesetzt, dass sie sich in dem Fall positionieren wird. Oh große Empörung!!

Aber klar, mit Empörung werden Zeitungen verkauft. Eine faire und zurückhaltende Berichterstattung kann das einfach nicht leisten.

Ähnlich sehe ich auch das Schlagwort "digitale Vergewaltigung". Womit ich keineswegs verharmlosen will, was der Dame (angeblich?) angetan wurde.

Leinen.
Es steht außer Zweifel, dass die deepfakes verbreitet wurden und dass es deepfakes sind. Was soll das?
 
Es steht außer Zweifel, dass die deepfakes verbreitet wurden und dass es deepfakes sind. Was soll das?

Naja, dass es Deepfakes im Netz von C.F. gibt, das bestreitet ja gar niemand. Die Frage ist nur eben: Wer war's?

Sie behauptet, es sei C.U. gewesen. Sie behauptet, er habe ihr das irgendwann "gestanden"... (wo keiner dabei war, naturgemäß) Er selbst, C.U., bestreitet alles und tut, was ein Mann m.Mn. in dieser Situation als einziges Richtiges tun kann: Er äußert sich gar nicht dazu und lässt zuerst a) die Polizei ermitteln und b) währenddessen über seine Anwälte jegliche haltlose Verdachts-Berichterstattung juristisch bekämpfen...

Seine Karriere ist deswegen trotzdem zerstört. Wie jede Karriere eines Mannes zerstört ist, sowie irgendeine Frau -- egal, ob wahr oder unwahr -- ihm irgendweldche Dinge unterstellt, auf die die Medien dann sofort anspringen... Wie bei Jörg Kachelmann...

Im September 2016 wurde in einem Zivilverfahren geurteilt, dass der Vergewaltigungsvorwurf zum Nachteil Kachelmanns von seiner Geliebten vorsätzlich wahrheitswidrig erhoben worden war.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kachelmann-Prozess
 
Doch, Leinen hat doch geschrieben "was der Dame (angeblich)" angetan wurde. Das bezieht sich auf die Tat, nicht auf den Täter. Er stellt in Frage, ob es überhaupt geschehen ist.

Kann hier keiner mehr Deutsch?
 
Aber genau dafür sind Gerichtsverhandlungen doch da. Wurde eine strafrechtlich belangbare Tat verübt und wenn ja von wem?
Klar ist es bei Promis immer mehr in der Öffentlichkeit präsent und hat daher auch mehr Auswirkungen auf die Karriere aber selbst bei "Normalos" ist das der Fall, gerade wenn es um sexuelle Taten geht.
Wäre es angemessen begangene Straftaten aus Rücksicht auf die Karriere nicht anzuzeigen?

Darüber zu berichten ist auch nicht automatisch eine Vorverurteilung, wenn richtig darüber berichtet wird und man dabei das Wort mutmaßlich nicht vergisst. Seriöse Medien versuchen auch zumindest ein Statement der Gegenseite zu bekommen. Wenn die sich aber nicht äußern will, kann man halt über deren Sichtweise auch nicht berichten.

Warum wurde die Klage in Spanien gestellt? Weil sie zum Zeitpunkt der Tat in Spanien gelebt haben. Und weil dort die Gesetze für die Opfer besser sind als in Deutschland. Für mich völlig klar, dass du dann die Anklage in Spanien stellst, wenn du dich zu dem Schritt entscheidest und auch eine möglichst hohe Strafe haben willst. Zudem dürfte Ulmen in Spanien weniger bekannt sein und auch keinen Promibonus haben, wenn es denn so etwas geben sollte.

Über den Begriff "Digitale Vergewaltigung" kann man aus meiner Sicht streiten. Vielleicht wäre "Digitaler Missbrauch" besser gewesen. Aber weder ich, noch die meisten anderen, die nie in einer vergleichbaren Situation waren, können sich vorstellen was in einem Opfer von so etwas vorgeht und ob es das mit einer Vergewaltigung gleichsetzt oder nicht.
 
Kann hier keiner mehr Deutsch?

Ah, okay. so meinst du das... ☺️ Ja, so gesehen, hast du Recht: Vom Wort her betrachtet bezieht sich das >>("angeblich?")<< auf das, was ihr passiert ist.

Aber ich hab's eher im Gesamt-Zusammenhang gesehen. Weil "angeblich" ist es ja nicht, dass es von ihr Deepfake-Videos im Netz gibt. Sondern "angeblich" -- eben laut ihrer Angaben -- soll es ihr Ex-Mann gewesen sein, der das gemacht habe, was dieser bestreitet... :cool:

Mehr weiß ich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. [wer mehr weiß, bitte um URLS! Ich bin keine "Leugnerin", ich hinterfrage nur, WAS wir zum konkreten Zeitpunkt eigentlich genau wissen... :cautious:) und ich sehe eben unschöne viele Parallelen zum Kachelmann-Prozess...]
 
Warum wurde die Klage in Spanien gestellt? Weil sie zum Zeitpunkt der Tat in Spanien gelebt haben. Und weil dort die Gesetze für die Opfer besser sind als in Deutschland. Für mich völlig klar, dass du dann die Anklage in Spanien stellst...

Naja, das sehen wir offensichtlicherweise wieder völlig unterschiedlich.

Ich zB wohne in Wien. Aber wenn mir zB in Berlin etwas passieren würde, dann käme ich wirklich auf jede andere Idee als 500 Kilometer zurück nach Wien zu fahren, um hier beim Polizeikommissariat des 16. Bezirks, Ottakring, Anzeige zu erstatten -- für einen Sachverhalt, der in Berlin passiert ist... (?)

Sie HAT ja auch in Deutschland Anzeige erstattet. Nur eben, dürfte da nicht heraus gekommen sein, was sie wollte. Dann hat sie es in Spanien probiert (weil es da ja angeblich sooooh viel schärfere Strafen gäbe). Und die spanische Richterin hat das nun elegant befunden, im Groben sagend: Es geht die spanischen Behörden nix an, was von deutschen Staatsbürgern auf deutschem Boden in der Deutschen Sprache passiert, nur weil einige davon zur gegebenen Zeit vielleicht auch zusätzlich in Spanien einen Wohnsitz hatten.... 😇😜 [#18]
 
Jetzt mal kurz nach recherchiert: Sie hat im November 2024 Anzeige gegen C.U. in Berlin erstattet. [spiegel.de] Das ist immerhin schon rund 1,5 Jahre her... Laut [wiki] wurde es eingestellt, weil sie Unterlagen nicht nachgereicht hat. Quote: >> Fernandes hatte in Deutschland 2024 ebenfalls ein Verfahren angestrengt, laut Aussage der Polizei aber auf Rückfragen zur Übermittlung weiterer Unterlagen nicht mehr reagiert, <<

@rosettenfreak hat das weiter oben so formuliert:
[...] Collien Fernandes.

Die Dame wirft der Staatsanwaltschaft Itzehoe vor, die Ermittlungen eingestellt zu haben (sie hatte bereits 2024 Anzeige in der Sache gestellt), deshalb sei ihr nun nur der Weg über die Öffentlichkeit geblieben.
Dem widerspricht die Staatsanwaltschaft Itzehoe vehement. Man habe Frau Fernandes wiederholt aufgefordert, gewisse Beweismittel vorzulegen.
Dem wäre sie trotz wiederholter Aufforderung nicht nachgekommen [...]
Das ist ein juristisch üblicher Vorgang.

Mal sehen, was in der Sache letztendlich rauskommt...

Inzwischen, Mai 2026, wissen wir es:

Sie hat daraufhin Anzeige erstattet in Mallorca. Und wiederum "inzwischen" hat die Richterin in Mallorca das zurück an die deutsche Justiz geschupft.

Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Potsdam [tagesspiegel.de], und die werden wahrscheinlich als allererstes bei der Polizei Berlin nachfragen, was da eigentlich gewesen ist... ;-) Bzw. was passiert ist in den 1,5 Jahren zwischen der Anzeige in Berlin und der Anzeige in Mallorca... (?)

Also, für mich zumindest, reicht das einmal mindestens aus, dass ich nicht alles ungeschminkt glaube, was da in den deutschen Talk-Shows über diese Sache erzählt wird... ☺️ :p
 
Back
Top