Einreichungen ... (Pending)

Also, ich bitte um Verzeihung.
Bei dem, was ich hier bisher so "an frei erfundenen" Geschichten gelesen habe, drängen sich mir doch gewisse Zweifel auf.

Mir ist es ein Rätsel, warum die Autoren schon im Vorfeld darauf hinweisen. das ihre Story ein reines Phantasiegebilde ist?
Damit ist doch die Spannung gleich NULL.
Selbst die Gebrüder Grimm und andere Märchenerzähler haben niemals darauf hingewiesen, das ihre Märchen erstunken und erlogen sind.
Aus gutem Grund: Niemand hätte sie gelesen.​
 
Mir ist es ein Rätsel, warum die Autoren schon im Vorfeld darauf hinweisen. das ihre Story ein reines Phantasiegebilde ist?
Damit ist doch die Spannung gleich NULL.
(...snip...)​
Weil ein nicht unerheblicher Prozentsatz an Lit Lesern ansonsten tatsächlich glaubt, daß Geschichten wie "Entführt für das Quick Fick" tatsächlich passiert sind?:cool:
Ist das mit der Spannung irgendwie ironisch gemeint? Ansonsten verstehe ich nämlich nicht, wieso die Frage Phantasie/ Real einen nennenswerten Einfluß auf die Spannung für dich hat. :confused:
 
@bardo

Weil ein nicht unerheblicher Prozentsatz an Lit Lesern ansonsten tatsächlich glaubt, daß Geschichten wie "Entführt für das Quick Fick" tatsächlich passiert sind?:cool:
Ist das mit der Spannung irgendwie ironisch gemeint? Ansonsten verstehe ich nämlich nicht, wieso die Frage Phantasie/ Real einen nennenswerten Einfluß auf die Spannung für dich hat. :confused:

Hi und Happy New Year.

Glaubst du wirklich, dass es LIT-Leser/innen gibt, die den "Quick-Fick" vom "Kellerbob" für real halten???
Ich meine, ich traue der LIT-Leserschaft ja viel zu .....*räusper*....aber dass sie auf so ne schwachmatische Idee kämen????

Was die Spannung betrifft: Da ist es tatsächlich unerheblich, ob eine Geschichte real oder Fiktion ist.
Entscheidend ist, ob sie spannend geschrieben ist.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Last edited:
Hi und Happy New Year.

Glaubst du wirklich, dass es LIT-Leser/innen gibt, die den "Quick-Fick" vom "Kellerbob" für real halten???
Ich meine, ich traue der LIT-Leserschaft ja viel zu .....*räusper*....aber dass sie auf so ne schwachmatische Idee kämen????
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Ja, richtig. Frohes neues Jahr allen. Hätt ich fast schon vergessen...:eek:

Naja, wo wir im anderen Thread gerade bei Einstein sind, warum auch nicht hier.;)
"Es gibt zwei Dinge, die sind unendlich. Das Universum und die Dummheit der Menschen. Und beim Universum bin ich mir noch nicht sicher." (frei nach Einstein):D

Auch wenn es arrogant klingt, ich glaube, die Mehrheit der Menschheit ist dumm. Und obwohl ich immer wieder denke, jetzt überrascht mcih nichts mehr, kommt einer daher und überrascht mich... In der Beziehung bin ich vielleicht ein wenig dumm.:)
Wobei selbst eigentlich intelligente Menschen manchmal echt blonde Momente haben. (Außer mir natürlich. :cool::D) Ein sonst gar nicht so dummer Kumpel hat mir mal erklärt, er würde nicht versuchen, einen Menschen zu reanimieren. Er könnte ja was falsch machen. Da drängt sich die Frage auf, was wäre den bitte falscher, als Tod zu sein?:confused:
 
@bardo

Ja, richtig. Frohes neues Jahr allen. Hätt ich fast schon vergessen...:eek:

Naja, wo wir im anderen Thread gerade bei Einstein sind, warum auch nicht hier.;)
"Es gibt zwei Dinge, die sind unendlich. Das Universum und die Dummheit der Menschen. Und beim Universum bin ich mir noch nicht sicher." (frei nach Einstein):D

Auch wenn es arrogant klingt, ich glaube, die Mehrheit der Menschheit ist dumm. Und obwohl ich immer wieder denke, jetzt überrascht mcih nichts mehr, kommt einer daher und überrascht mich... In der Beziehung bin ich vielleicht ein wenig dumm.:)
Wobei selbst eigentlich intelligente Menschen manchmal echt blonde Momente haben. (Außer mir natürlich. :cool::D) Ein sonst gar nicht so dummer Kumpel hat mir mal erklärt, er würde nicht versuchen, einen Menschen zu reanimieren. Er könnte ja was falsch machen. Da drängt sich die Frage auf, was wäre den bitte falscher, als Tod zu sein?:confused:

Heute alles Einstein, oder was??? *lach*

Ja, sein Spruch über das Universum und die menschliche Dummheit ist legendär.
Was die Mehrheit der Menschen betrifft: "Dumm" ist vielleicht ein zu hartes Urteil. Ich würde die Begriffe "denkfaul" und (geistig)"bequem" verwenden.
Und viele haben einen Hang zu obskuren Verschwörungstheorien (Kenndy-Mord, "09/11"), weil ihnen die schlichte Wahrheit einfach zu langweilig ist.


Dass du immer wieder in der Lage bist, dich überraschen zu lassen (ob positiv oder negativ) ist für mich ne gute Haltung, und hat nix mit Dummheit zu tun.

Ach so, der Spruch mit der Reanimation ist der Hammer!*lach* So etwas habe ich wirklich noch nicht gehört.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Ja. Meine Gechichte ist wirklich so passiert. Ich habe möglichst genau geschildert, wie es mir widerfahren ist.
Warum ich das getan habe, kann ich nicht genau sagen. Vielleicht drohte ich in Selbstmitleid zu ersticken und wollte meinen Frust einfach nur loswerden?
"Die besten Geschichten schreibt bekanntlich das Leben."
Wie wahr!

Es gibt Menschen die handwerklich gut schreiben können, aber keine Fantasie haben, sich etwas überzeugendes Auszudenken. Für so jemanden ist trifft das Zitat zu.

Es gibt jedoch auch Menschen die handwerklich gut schreiben können und über die entsprechende Fantasie verfügen.

Wenn man sich im Bereich der Unterhaltungsliteratur umsieht, dann sind eigentlich alle erfolgreichen Geschichten Fantasieprodukte. Von der Bibel über Agatha Christie bis hin zu Stephen King und Joanne K. Rowling, haben sich gute Fantasiegeschichten immer als Auflagenstärker erwiesen die Konkurenz, die sich an der Realität orientiert. Die Kunst ist es dabei, so zu tun als ob. Dan Brown ist da ja aktuell ein Meister darin. Es gibt ja nicht wenige, die seine Fantasien für real halten.
 
Hi und Happy New Year.

Glaubst du wirklich, dass es LIT-Leser/innen gibt, die den "Quick-Fick" vom "Kellerbob" für real halten???
Ich meine, ich traue der LIT-Leserschaft ja viel zu .....*räusper*....aber dass sie auf so ne schwachmatische Idee kämen????

Was die Spannung betrifft: Da ist es tatsächlich unerheblich, ob eine Geschichte real oder Fiktion ist.
Entscheidend ist, ob sie spannend geschrieben ist.

lg
"Rosi" (Johannes)

Natürlich ist es völlig unerheblich, ob eine Story real oder Fiktion ist. Solange sie gut geschrieben ist.
Jeder Autor hat oder sollte zumindest den Anspruch haben, seine Story als reales Ereignis darzustellen.
Welchen Wert hätten deine eigenen Geschichten, ob "Nutten Roulette" oder die "Anja"- Serie, wenn du jedesmal im Vorwort auf die Fiktion hingewiesen hättest? "Die folgenden Geschichte ist frei erfunden". Welchen Sinn macht dieser Zusatz? Für mich keinen. Solche Storys lese ich erst gar nicht.​
 
Es gibt Menschen die handwerklich gut schreiben können, aber keine Fantasie haben, sich etwas überzeugendes Auszudenken. Für so jemanden ist trifft das Zitat zu.

Es gibt jedoch auch Menschen die handwerklich gut schreiben können und über die entsprechende Fantasie verfügen.

Wenn man sich im Bereich der Unterhaltungsliteratur umsieht, dann sind eigentlich alle erfolgreichen Geschichten Fantasieprodukte. Von der Bibel über Agatha Christie bis hin zu Stephen King und Joanne K. Rowling, haben sich gute Fantasiegeschichten immer als Auflagenstärker erwiesen die Konkurenz, die sich an der Realität orientiert. Die Kunst ist es dabei, so zu tun als ob. Dan Brown ist da ja aktuell ein Meister darin. Es gibt ja nicht wenige, die seine Fantasien für real halten.

Krystian, ich pflichte dir in allen Punkten bei.
Fantasieprodukte sind natürlich umsatzstärker als die Biographien irgendwelcher Möchtergern- Promis.
Aber ich bin mir sehr sicher, dass weder Christie, noch King noch Rowling
diese Auflagen erreicht hätten, wenn sie schon im Vorwort darauf hingewiesen hätten. dass alles, was nun folgt, frei erfunden ist.
Meines Erachtens leidet die Glaubwürdigkeit einer Geschichte darunter.Und zwar sehr massiv.
 
@Leonie12

Natürlich ist es völlig unerheblich, ob eine Story real oder Fiktion ist. Solange sie gut geschrieben ist.
Jeder Autor hat oder sollte zumindest den Anspruch haben, seine Story als reales Ereignis darzustellen.
Welchen Wert hätten deine eigenen Geschichten, ob "Nutten Roulette" oder die "Anja"- Serie, wenn du jedesmal im Vorwort auf die Fiktion hingewiesen hättest? "Die folgenden Geschichte ist frei erfunden". Welchen Sinn macht dieser Zusatz? Für mich keinen. Solche Storys lese ich erst gar nicht.​

Da bin ich ganz deiner Meinung.
Diese Ankündigung macht keinen Sinn und ist völlig überflüssig.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Da bin ich ganz deiner Meinung.
Diese Ankündigung macht keinen Sinn und ist völlig überflüssig.

lg
"Rosi" (Johannes)

Man kann diesen Zusatz anbringen. Ähnlich wie bei eingen TV-Filmen.
"Die Handlung ist frei erfunden. Ähnlichkeitem mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig." Die Produzenten werden schon wissen, warum diese Sätze erst im Nachspann gezeigt werden sollten.
Ich will aus diesem Thema keine Wissenschaft machen. Mir verleidet es das lesen, wenn ich schon von vornherein weis, das alles Fiktion ist.​
 
[COLOR="Blue"

]Man kann diesen Zusatz anbringen. Ähnlich wie bei eingen TV-Filmen.


"Die Handlung ist frei erfunden. Ähnlichkeitem mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig."

Dieser Hinweis ist oft als Schutz gedacht, nichts ist schlimmer als wenn einer kommt und nachweist. dass es seine Geschichte ist und er dafür Geld verlangen kann.

Außerdem gibt es immer Idioten die so eine Geschichte als Ausruf missverstehen (wollen).
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_alleged_Natural_Born_Killers_copycat_crimes

Aber ich weiß nicht ob man diesen Disclaimer an den Anfang einer Geschichte schreiben soll, das ist ja wie eine Aufforderung nicht weiter zu lesen.
 
Dieser Hinweis ist oft als Schutz gedacht, nichts ist schlimmer als wenn einer kommt und nachweist. dass es seine Geschichte ist und er dafür Geld verlangen kann.

Aber ich weiß nicht ob man diesen Disclaimer an den Anfang einer Geschichte schreiben soll, das ist ja wie eine Aufforderung nicht weiter zu lesen.

Das dieser Hinweis rechtliche Gründe hat, ist mir schon klar.
Bisher war ich der Ansicht, die Produzenten wollen damit sicherstellen, dass nicht etwa Opfer ähnlicher Verbrechen ( in der Regel handelt sich ja um Krimis)
möglicherwese einen "Aktenklau" und die Verwertung der Daten anprangern können.

Wenn dieser Disclaimer schon am Anfang eines Film oder einer schriftlichen Story steht, ist für mich auch die Luft raus.
 
(...snip...)
Mir verleidet es das lesen, wenn ich schon von vornherein weis, das alles Fiktion ist.​
Ganz ehrlich: das verstehe ich nicht.
Wenn ich einen Film wie Tatort, Der Alte, und noch mehr Terminator, oder was auch immer sehe, oder ein entsprechendes Buch lese, ist mir eigentlich von Anfang an bewusst, dass das alles Fiktion ist. Ob der Hinweis darauf im Vorspann oder Nachspann kommt, aendert daran nix.:confused:
Ich persoenlich finde es viel nerviger, wenn ganz offensichtliche Fiktion sich krampfhaft bemueht, so zu tun als waere sie real, oder auf Realitaet basiert.:cool:
 
Ich persoenlich finde es viel nerviger, wenn ganz offensichtliche Fiktion sich krampfhaft bemueht, so zu tun als waere sie real, oder auf Realitaet basiert.:cool:


Den Anspruch, möglichst nahe an der Realiät zu bleiben, erhebt wohl jeder Autor für sich. *Von den erwähnten Ausnahmen der Märchenschreiber und SF- Autoren abgesehen*
Wo ich dir unbedingt beipflichte, ist der >krampfhafte< Versuch, eine Story, ob im Film oder als Buch, als real zu vermitteln. Bestes Beispiel sind diese zahllosen Serien bei den Privaten Sendern. Bauer sucht Frau, etc.. Das ist nicht nur krampfhaft. Das ist peinlich. Für den, der solche "Shows" (etwas anderes sind sie nicht) produziert und für den, der sie sich ansieht.
Volksverdummung allererster Güte. Und dennoch haben diese Serien ihre Stammzuschauer. Ich frage mich, warum?
 
Dass jeder den Anspruch erhebe, möglicht nahe an der Realität zu bleiben, kann ich nicht nachvollziehen.

Wenn es schon um Realität geht, dann brauche ich nicht "möglichst nahe" zu bleiben, dann bleibe ich doch bei der Wahrheit.

Oder ist es etwa doch so, dass die Wahrheit in Wirklichkeit bei 99% der erlebten Geschichten für Außenstehende absolut langweilig ist? Und muss daher die Wirklichkeit aufgepeppt werden, damit ein gewisser Thrill entsteht?

Natürlich ist das in den meisten Fällen so. Bleiben wir beim Krimi. Die Aufklärung ist langwierige Polizeiarbeit, besteht zu einem großen Teil aus einschläferndem Warten oder stundenlangem Aktenwälzen, dann wieder aus nervtötenden Vernehmungen, bei denen sich oft stundenlang alles im Kreis dreht und am Ende nichts herauskommt. Wer will das sehen, wer will das lesen?? Also wird aufgepeppt: Da ein frecher Zeuge, der noch frecher ausgetrickst wird, dort eine Schlägerei, da ein besoffener und fluchender Kriminaler, dort eine Autoverfolgungsjagd usw. All das kommt in der Wirklichkeit kaum je vor, dafür in fast jedem Kriminalfilm.

In der Erotiksparte ist es doch dasselbe: Wen interessiert das, was in bürgerlichen Schlafzimmern einmal die Woche abgeht? Und wo finden in der Wirklichkeit jene Szenen statt, die hier Höchstbewertungen eintragen??
Na eben!

Man kann daher mit Fug und Recht behaupten, dass 99% aller Texte hier pure oder zumindest überwiegende Fiktion sind. Ob das davor, danach oder gar nicht deklariert ist, ändert nichts an der Tatsache. Es ist überflüssig, anzukündigen, beim nachfolgenden Text handle es sich um ein Produkt der Phantasie, aber wer ernsthaft glaubt, wenn es nicht davor stünde, dann sei es möglicherweise doch die reine Wahrheit, der glaubt vermutlich auch an den Osterhasen.

Mir kommt das vor wie die Vorstellung, das, was vor dem Haus auf dem Parkplatz steht, vier Räder hat, an jeder Ecke eins, einen Motor unter der Haube und ein Lenkrad links vorne im Innenraum, könnte womöglich ein U-Boot sein. Wenn aber groß an der Seitentür steht "Das ist ein Auto", steigt ihr dann nicht ein, weil das die Spannung raus nimmt, ob es ein Auto ist oder ein U-Boot oder ein Zeppelin??
 
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