Fetisch: Was ist das für den Autor? Wie geht er damit um?

Bei den Christen halten sich ja nicht mal mehr die Priester an ihre heiligen Auflagen. Daher muss man das Christentum nun wirklich nicht als Spassbremse klassifizieren.

Gruß

Dusty

Dusty, du darfst die sekulare Wirklichkeit der deutschen Jugend nicht mit dem Christentum verwechseln. Wenn du als Priester dich offen zu deinem unehelichen Kind bekennst, wirst du aus der Kirche geworfen, noch bevor du Amen sagen kannst. Ist einem befreundeten Kath. Priester vor ein paar Jahren passiert. Wenn du ein Kind missbraucht hast, dich aber nicht offen dazu bekannt hast, auch wenn es jeder wusste, war bis vor ganz kurzer Zeit alles ok.

Die Entwicklung die du beschreibst, ist darauf zurückzuführen, dass hierzulande 90% der Menschen nicht mehr an das glauben, was die Kirchen lehren und vermitteln. Deswegen haben die Kirchen ihren Anspruch sehr weit heruntergefahren. In anderen Teilen der Welt, wo sie mehr Einfluss auf den aktiven Glauben haben, sieht es noch ganz anders aus.
Genau das gleiche Problem ist ja auch (bitte Rosi, keine Diskussion) in Muslimisch geprägten Ländern, die zur Zeit eine schwache Politische Führung haben. Früher, als diese Länder mächtige Führer hatten, war die Sexualität, Kunst und Kultur wesentlich offener, als nun, da sie sich gerade in einem sehr schmerzhaften Findungsprozess befinden. Den wir z.B. in Europa auch immer wieder durchleben mussten.

Ich kann in diesem Sinne nur hoffen, dass wir uns in Europa von dem jetzt erreichten nicht mehr zurück bewegen, auch wenn die Geschichte mich lehrt, dass es wohl so sein wird.
 
@Killozap

Nein, ich suche keinen Streit. Aber ich würde mich als Killozap hüten, Aussagen im Namen von anderen zu machen, und das würde dich dir auch empfehlen. Das hat nichts mit Spitzen zu tun. Lass es einfach sein.

Du bist auf dem Holzweg.
Ich stelle nur Prognosen an, und diese Prognosen sind berechtigt, da sie in früheren Postings in dieser Diskussion begründet liegen.
Das ist völlig legitim, weshalb ich es auch weiter tun werde.
Und meine Prognose hat sich ja schon bestätigt.
"KrystanX" und "Dusty68" haben das Thema "Fetisch und Religion" hier schon wieder thematisiert.

Womit du, "Killozap", nach ziemlich kurzer Zeit bereits widerlegt bist und ich bestätigt.

Das ist keine Behauptung und keine Meinung, sondern eine Tatsache, die durch die jüngsten Postings bewiesen ist.

lg
"rosi" (Johannes)
 
Lass die Spitzen, "Killozap." Lass sie bitte sogar ansatzweise.
Du würdest an den völlig Falschen geraten.

Ich würde als in der virtuellen Welt befindlicher Mensch solche Kacke sein lassen. Es gibt keinerlei Macht hier im Forum, es gibt keinen Forengott, es gibt keinen Schwanzvergleich.
 
Womit du, "Killozap", nach ziemlich kurzer Zeit bereits widerlegt bist und ich bestätigt.

Brauchst du das eigentlich, die Bestätigung von wahnsinnig unwichtigen Dingen? Kannst du nicht mal wie ein normaler Mensch posten? Mir ist es Drecksegal, ob sich hier jemand an meine Vorschläge hält oder nicht, wir sind hier auf dem unwichtigsten Forum, es kann dir niemand auf die Schulter klopfen oder dir dein Gehalt erhöhen. Was willst du von mir mit solchen Postings?
 
@Killozap

Ich würde als in der virtuellen Welt befindlicher Mensch solche Kacke sein lassen. Es gibt keinerlei Macht hier im Forum, es gibt keinen Forengott, es gibt keinen Schwanzvergleich.


Iß nen Keks und komm mal runter.
Um Macht geht es doch gar nicht.
Bei LIT sind alle gleich.
Gleich wichtig und gleich unwichtig.

Hey, du hast in deinem P 28 nur einen Teil meines Postings ausgeschnitten, und ziehst es so aus dem Zusammenhang.
Das ist nicht seriös.
Wenn schon, dann schneide bitte das ganze Posting aus, damit der Leser meine Aussage im Zusammenhang sehen kann.

Es geht hier um das Thema "Fetisch, und was es für den Autor bedeutet und wie er damit umgeht."

Dazu gibt es unterschiedliche Standpunkte; vor allem darüber, ob die Thematik "(Sexueller)Fetisch und Religion" hier passend ist.

Das ist auch schon alles.

Wenn du die Themen "Schwanzvergleich" oder "Macht und Foren" diskutieren wolltest, dann müstest du dazu nen neuen Thread eröffnen.

lg
"rosi" (Johannes)
 
Last edited:
Mir ging es nur darum, dass ich es nicht okay finde, eine Diskussion über "(sexuellen)Fetischismus und Religion" aus Gründen falsch verstandener Etikette abzuwürgen.

Hallo Rosi

Klar, habe ich schon verstanden und ich stimme dir zu. Mein Einwand war auch mehr lachend gemeint. Allerdings wollte Killozap über Fetische im hier und jetzt diskutieren. Da muss man ja wirklich nicht zwingend die Weltreligionen bemühen, um sich der Sache zu nähern.

Gruß

Dusty
 
@Killozap

Brauchst du das eigentlich, die Bestätigung von wahnsinnig unwichtigen Dingen? Kannst du nicht mal wie ein normaler Mensch posten? Mir ist es Drecksegal, ob sich hier jemand an meine Vorschläge hält oder nicht, wir sind hier auf dem unwichtigsten Forum, es kann dir niemand auf die Schulter klopfen oder dir dein Gehalt erhöhen. Was willst du von mir mit solchen Postings?

Von dir möchte ich gar nichts, ausser, dass du dich ordentlich aufführst; jedenfalls mir gegenüber.

Und dafür, dass du dieses Forum angeblich für unwichtig hältst, haust du dich seit deiner Rückkehr vor 3 Tagen ganz schön rein.

Ich möchte das Thread-Thema diskutieren, da ich es interessant finde.
Und wenn ich ne empirische Bestätigung für meine Prognose oder Ansicht finde, dann freue ich mich darüber.

Das ist alles.

lg
"rosi" (Johannes)

Ps: Du findest ne Bestätigung bei diesem Thema "Fetisch" also unwichtig? Wieso hast du den Thread dann überhaupt eröffnet?
Ich würde keinen Thread über ein Thema eröffnen, das ich für unwichtig halten würde.
 
Last edited:
Die Entwicklung die du beschreibst, ist darauf zurückzuführen, dass hierzulande 90% der Menschen nicht mehr an das glauben, was die Kirchen lehren und vermitteln. Deswegen haben die Kirchen ihren Anspruch sehr weit heruntergefahren. In anderen Teilen der Welt, wo sie mehr Einfluss auf den aktiven Glauben haben, sieht es noch ganz anders aus.

Hallo KrystanX

Dein Hinweis auf Nonnen und Priester war durchaus schlagfertig und ein wirklich lustiger Beitrag. Hat mir gut gefallen. Aber religiös betrachtet ist das Christentum schon seit der Aufklärung nicht mehr die ganz große moralische Instanz. Außerdem lehren "die" Kirchen durchaus unterschieliches.

Bei der Sexualmoral gelten heute andere Maßstäbe. Deswegen muss man trotzdem nicht gleich vom christlichen Glauben abfallen.

Daher können Fetische zwar auch religiöse Motive beinhalten. Sie bleiben damit aber trotzdem sexuell motiviert und ich denke das wollte Killozap dskutieren.

Gruß

Dusty
 
Ich habe eine stark geprägte Christlich-Preußische Erziehung
genossen, des weiteren bin ich relativ Bibelfest und sehr
gerne ein Protestant.

Der von Erpan gemachte Vergleich von Religion
ist absolut schlüssig und richtig, kein Anhänger
der Christlichen Gemeinschaften wird sich über
den von Erpan gemachten Vergleich entrüsten.
 
@Dusty

Hallo Rosi

Klar, habe ich schon verstanden und ich stimme dir zu. Mein Einwand war auch mehr lachend gemeint. Allerdings wollte Killozap über Fetische im hier und jetzt diskutieren. Da muss man ja wirklich nicht zwingend die Weltreligionen bemühen, um sich der Sache zu nähern.

Gruß

Dusty

Hi,

ich hab den amüsanten Unterton aus deinem Posting durchaus herausgehört.

Richtig, man muss bei aktuellen Fetischen nicht unbedingt die Weltreligionen bemühen, aber man kann.

Hey, "Dusty", und was ist, wenn ich mich jetzt oute, indem ich gestehe, dass ich gerne ne Braut in der Nonnenkluft ficke? (Lach)
Das wäre dann doch aktuell, nicht?
Das wäre dann mein aktueller Fetisch, und durchaus passend und diskussionswürdig, da er ja aktuell ist! (Lach)

lg
"rosi" (Johannes)

Ps: Und Immer an ROBERTO BLANCO denken: "Ein bisschen Spass muss sein"
 
Hey, "Dusty", und was ist, wenn ich mich jetzt oute, indem ich gestehe, dass ich gerne ne Braut in der Nonnenkluft ficke? (Lach)
Das wäre dann doch aktuell, nicht?
Das wäre dann mein aktueller Fetisch, und durchaus passend und diskussionswürdig, da er ja aktuell ist! (Lach)

Hehe, das wäre sogar ein echt krasser Fetisch. ;) Die Nonnentracht ist ja nicht gerade dafür gemacht, sexuelle Gelüste zu wecken. Da könnte ich schon eher Killozap verstehen, der auf pfundige Frauen steht.

Gruß

Dusty
 
@Dusty

Hehe, das wäre sogar ein echt krasser Fetisch. ;) Die Nonnentracht ist ja nicht gerade dafür gemacht, sexuelle Gelüste zu wecken. Da könnte ich schon eher Killozap verstehen, der auf pfundige Frauen steht.

Gruß

Dusty

Hey, keine Angst: So abgedreht bin ich nun auch wieder nicht. (Lach)

Aber es gibt einige ziemlich gute Pornofilme, die genau das zum Thema haben: Notgeile Nonnen und noch schärfere Priester.
Ich empfehle: "EXZESSE HINTER KLOSTERMAUERN." (1994)
Label:...Ach,man darf ja hier keine Werbung machen.

Und jetz kommt das Beste, "Dusty:" Weißt du, wo die meisten dieser Filme gedreht sind?
In ITALIEN.
Italinische Regisseure, italienische (Porno)Darsteller/innen.

Und alleine diesen Umstand find ich AFFENGEIL.(Lach)

lg
"rosi" (Johannes)
 
Im Fall von Nonnen ist dies wohl ein beliebtes Motiv. Schiller hat es in "Die Räuber" wohl nicht ohne Grund erwähnt.
 
@KrystanX

Im Fall von Nonnen ist dies wohl ein beliebtes Motiv. Schiller hat es in "Die Räuber" wohl nicht ohne Grund erwähnt.

Völlig korrekt, und ich denk natürlich immer an Schiller, wenn ich so nen Nonnen-Porno seh (Lach)
lg
"rosi" (Johannes)
 
Völlig korrekt, und ich denk natürlich immer an Schiller, wenn ich so nen Nonnen-Porno seh (Lach)
lg
"rosi" (Johannes)

Hast du das schon mal von einem Psychodoc analysieren lassen? Also diesen Tick, dass du beim Pornogucken immer an andere Kerle denken musst? :D
 
@Rosettenstrich: Ich habe keinen mehr auf Ignore. War halt zu langweilig ...
 
Hallo ihr Fetischisten.

Ich behaupt einmal: Jeder Mensch hat einen "Fetisch".

Das kann ein Ding, also eine Sache sein, oder sich personifizieren (Ikone). Einer Person anhaften, sei es eine (Ver) Kleidung, eine bestimmte Haarfarbe, Gerüche, oder gar ein bestimmter 'Makel' (Amputation).

Ich behaupte ferner: Ein "Fetisch" dient zu nichts anderem, als zur Steigerung des Lustgewinns.

So ist es auch beim Lesen und Schreiben von erotischen und insbesondere von pornografischen Storys. Da jeder Mensch einen anderen sexuelle Präferenz hat, sind auch die "Kategorien" entsprechend vielfältig.

Dass du, lieber "rosi", beim Gedanken an Schiller einen erhöhten Erregungszustand erreichst, ist also ein zwingender Beweis für meine Aussage. (lach)

Die Frage, die ich mir generell stelle ist folgende: Ist es ein 'Wesenszug' (Libido) des Menschen einen "Fetisch" zu entwickeln (schon in die Wiege gelegt), oder legt man ihn sich mit der Zeit zu, in der Weise, dass man ihn auch wieder ablegen könnte?

Ich tendiere eher zu letzterem. Stichwort "Konditionierung". Ich denke dabei an das Experiment mit dem Hund. Wenns Glöckchen läutet, gibts Futter und ihm läuft das Wasser im Maul zusammen, unabhängig davon, ob der Napf nun voll ist oder nicht. (Netter Vergleich, nicht? *lach*)

Ich weiß, dass hier auch die Psyche eine Rolle spielt, möchte aber dieses Thema möglichst vermeiden. Es geht zwar nicht ganz ohne diesen Verweis, insbesonder dann, wenn es um schlimme Straftaten in diese Richtung geht. Letztendlich geht es dem Täter ja auch um die (krankhafte) Steigerung des Lustgewinns.

Worauf ich hinaus will: Es gibt 'neue' Erkenntnisse aus der Forschung, die "vermuten", dass es eine genetische Disposition ( im o. g. Zusammenhang) geben k ö n n e. Da stellt sich die Frage nach der Entscheidungsfreiheit und für mich nach dem 'Wesenszug'.

Wie gesagt, dass will ich nicht (unbedingt) diskutieren. Ich habe dieses jedoch im Hinterkopf.

Zurück zur Literatur und zum Thema "Fetisch".

Ich kenne Menschen, die von sich sagen, sie lesen keine Storys aus dem Bereich "Fetisch". Sie haben wohl ein anderes Verständnis von einem "Fetisch" und meinen, sie hätten also selbst gar keinen. Ich bezweifle das.

Erotische Literatur, an und für sich, ein Fetisch?

Benötigt jeder Mensch einen Fetisch? Ist es ihm von "Natur" aus - als 'Veranlagung' - mitgegeben?

Legt er sich einen Fetisch mit der Zeit zu und kann ihn nach belieben wieder ablegen?

Fragen über Fragen.





LG
Andy
 
@KrystanX

Hast du das schon mal von einem Psychodoc analysieren lassen? Also diesen Tick, dass du beim Pornogucken immer an andere Kerle denken musst? :D

Nö, noch nicht.
Ist aber ne gute Idee.
Ich denk da aber nur an Literaten.

lg
"rosi" (Johannes)
 
@Andy43

Ich behaupt einmal: Jeder Mensch hat einen "Fetisch".

Das kann ein Ding, also eine Sache sein, oder sich personifizieren (Ikone). Einer Person anhaften, sei es eine (Ver) Kleidung, eine bestimmte Haarfarbe, Gerüche, oder gar ein bestimmter 'Makel' (Amputation).

Ich behaupte ferner: Ein "Fetisch" dient zu nichts anderem, als zur Steigerung des Lustgewinns.

So ist es auch beim Lesen und Schreiben von erotischen und insbesondere von pornografischen Storys. Da jeder Mensch einen anderen sexuelle Präferenz hat, sind auch die "Kategorien" entsprechend vielfältig.

Dass du, lieber "rosi", beim Gedanken an Schiller einen erhöhten Erregungszustand erreichst, ist also ein zwingender Beweis für meine Aussage. (lach)

Die Frage, die ich mir generell stelle ist folgende: Ist es ein 'Wesenszug' (Libido) des Menschen einen "Fetisch" zu entwickeln (schon in die Wiege gelegt), oder legt man ihn sich mit der Zeit zu, in der Weise, dass man ihn auch wieder ablegen könnte?

Ich tendiere eher zu letzterem. Stichwort "Konditionierung". Ich denke dabei an das Experiment mit dem Hund. Wenns Glöckchen läutet, gibts Futter und ihm läuft das Wasser im Maul zusammen, unabhängig davon, ob der Napf nun voll ist oder nicht. (Netter Vergleich, nicht? *lach*)

Ich weiß, dass hier auch die Psyche eine Rolle spielt, möchte aber dieses Thema möglichst vermeiden. Es geht zwar nicht ganz ohne diesen Verweis, insbesonder dann, wenn es um schlimme Straftaten in diese Richtung geht. Letztendlich geht es dem Täter ja auch um die (krankhafte) Steigerung des Lustgewinns.

Worauf ich hinaus will: Es gibt 'neue' Erkenntnisse aus der Forschung, die "vermuten", dass es eine genetische Disposition ( im o. g. Zusammenhang) geben k ö n n e. Da stellt sich die Frage nach der Entscheidungsfreiheit und für mich nach dem 'Wesenszug'.

Wie gesagt, dass will ich nicht (unbedingt) diskutieren. Ich habe dieses jedoch im Hinterkopf.

Zurück zur Literatur und zum Thema "Fetisch".

Ich kenne Menschen, die von sich sagen, sie lesen keine Storys aus dem Bereich "Fetisch". Sie haben wohl ein anderes Verständnis von einem "Fetisch" und meinen, sie hätten also selbst gar keinen. Ich bezweifle das.

Erotische Literatur, an und für sich, ein Fetisch?

Benötigt jeder Mensch einen Fetisch? Ist es ihm von "Natur" aus - als 'Veranlagung' - mitgegeben?

Legt er sich einen Fetisch mit der Zeit zu und kann ihn nach belieben wieder ablegen?

Fragen über Fragen.




Andy,

So wie du das definierst- und ich stimme deiner Definitionvon "Fetisch" zu- hat jeder Mensch einen Fetisch.
Ich glaube, er entsteht wohl durch frühe Konditionierung.
Dass es genetisch disponiert sein könnte, ist für mich neu.
Hab ich noch nicht gehört. Muss ich mich informieren.

Eine Konditionierung kann man normalerweise wieder rückgängig machen, aber muss das sein?
Will man das?
Also, wenn bei mir ein Psycho-Doc käme und wollte meine Vorliebe für das weibliche Hinterteil rückgängig machen- den würde ich zum Teufel jagen!

Ach so, und was die Verbindung "Nonnenporno und an Schiller denken" betrifft: Das ist doch nur ein Beweis für meine bemerkenswerte Intellektualität.

Würde ich dabei an ALICE SCHWARZER denken- DAS wäre pervers! (Lach)

lg
"rosi" (Johannes)
 
Last edited:
Die Frage nach der genetischen Komponente beim Fetisch ist gar nicht mal so unwichtig.

Hier kommt schon wieder die Religion ins Spiel. Organisationen der katholischen Kirche sprechen gerne davon, dass Homosexualität auch ein Fetisch ist. Sie sprechen davon, dass Homosexualität therapierbar ist. Homosexuelle haben damit natürlich gar nix am Hut, denn selbst wenn Homosexualität ein Fetisch ist, es gibt wohl nur wenige H.S. die diesen Fetisch ausgetrieben haben möchten. Einige H.S. versteifen sich darauf, das H.S. genetisch bedingt ist und daher nicht therapierbar ist.

Ich kann nun nicht für H.S. sprechen, aber mein Fetisch, die Vorliebe für fette Frauen, den möchte ich um nichts missen. Das ist ein teil meiner Person, macht mich halt aus. Ich leide nicht darunter, andere leiden auch nicht darunter. Die Entwicklung dieser Vorliebe wurde schon im Jugendalter durch Personen, aber auch Literatur (Pralline!) begründet. Es gibt keinen Grund, etwas so lange gewachsenes wegzutherapieren ...
 
@Killozap

@Rosettenstrich: Ich habe keinen mehr auf Ignore. War halt zu langweilig ...

Hi,
das ist jetzt vielleicht fachfremd, aber es ist ne Antwort auf dein Posting.

Richtig, die Ignore-Liste ist vor allem eines: Furchtbar langweilig.
Man liest dann nur noch das Zeugs von den Leuten,deren Ansichten man eh schon teilt.
Das ist zwar menschlich verständlich.
Der Mensch findet immer die Menschen sympathischer, die seine Ansichten teilen.
Ist durch die wissenschaftliche Psychologie längst bestätigt.

Das ist aber auch langweilig.
Man lernt nix dazu, und der Spaß wird durch die Ignore- Liste auch eingeschränkt.

LIT ist, wie es ist.
Jeder, der versucht hat, es zu ändern, ist gescheitert.
Von wegen: "Bessere Moral", etc...
LIT ist keine moralische Anstalt, und wird Gott sei Dank nie eine werden.

Bei LIT gibt es eine Möglichkeit, mit der man am Besten fährt: Man genießt die guten Seiten und akzeptiert die negativen.

Das bringt gut einer meiner liebsten Sinnsprüche zum Ausdruck.
Er stammt von MARC AUREL; einem römischen Kaiser UND Philosophen.
MARC AUREL war sowohl Politiker, Kriegsherr und auch Philosoph.
So wie ich. (Lach)
Ich betreibe LIT-Politik, führe gelegentlich LIT-Kriege (natürlich immer NUR zur Verteidigung), und gelegentlich hab ich auch philosophische Anwandlungen.

So, zum Spruch von MARC AUREL, der gut zum Umgang mit LIT passt:

"Gott gebe mir die Kraft Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Er gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden"
(MARC AUREL)

So, das war mein intellektueller Part für den heutigen Tag.

lg
"rosi" (Johannes)
 
@Killozap

Die Frage nach der genetischen Komponente beim Fetisch ist gar nicht mal so unwichtig.

Hier kommt schon wieder die Religion ins Spiel. Organisationen der katholischen Kirche sprechen gerne davon, dass Homosexualität auch ein Fetisch ist. Sie sprechen davon, dass Homosexualität therapierbar ist. Homosexuelle haben damit natürlich gar nix am Hut, denn selbst wenn Homosexualität ein Fetisch ist, es gibt wohl nur wenige H.S. die diesen Fetisch ausgetrieben haben möchten. Einige H.S. versteifen sich darauf, das H.S. genetisch bedingt ist und daher nicht therapierbar ist.

Ich kann nun nicht für H.S. sprechen, aber mein Fetisch, die Vorliebe für fette Frauen, den möchte ich um nichts missen. Das ist ein teil meiner Person, macht mich halt aus. Ich leide nicht darunter, andere leiden auch nicht darunter. Die Entwicklung dieser Vorliebe wurde schon im Jugendalter durch Personen, aber auch Literatur (Pralline!) begründet. Es gibt keinen Grund, etwas so lange gewachsenes wegzutherapieren ...

Hi,

absolute Zustimmung.

Was die Katholische Kirche über Homosexualität sagt, ist Unfug.
Homosexualität ist kein Fetisch,sondern eine grundlegende sexuelle Orientierung, und nach allem, was man heute weiß, ist die sexuelle Orientierung eines Menschen nicht zu ändern.

Und zum Fetisch:
Richtig, sagte ich bereits in meinem ersten Posting hier: Solange ein Fetisch niemanden schädigt und das eigene soziale Leben nicht beeinträchtigt gibt es überhaupt keinen Grund, diesen Fetisch als etwas negatives zu betrachten und "wegtherapieren" zu lassen.

lg
"rosi" (Johannes)
 
Noch eine interessante Feststellung, die Schwulsein und Dicke Mädels betrifft:

Ich habe durch verschiedene Erlebnisse und Gespräche festgestellt, dass es eine ganze reihe von schwulen (oder Bi?)-Männern gibt, die ihre Homosexualität ausleben, aber bei fetten Frauen schwach werden (könnten). Meine Frau hat mir das bestätigt, sie hatte da entsprechende Erlebnisse.

Wir als Paar haben vor ein paar Jahren ab und an eine Szenekneipe besucht, in der viele Schwule verkehrten, das war immer interessant, wie die Blicke der Schwulen auf meine Frau wanderten, wie bei schwulen Päärchen einer guckte und der andere böse dreinschaute ... :)

Da fragt man sich: Woher kommt diese Häufung der beiden Vorlieben in Union?

Das Thema sexuelle Orientierung und Fetisch bietet viel mehr, als man sich so vorzustellen vermag. Es ist auch gut möglich, dass die Natur mit Homosexualität etwas sinnvolles geschaffen hat, aber natürlich ist es auf alle Fälle...
 
Haahhaaaaaaa

@ "rosi"

Was den Hund angeht:

Mir läuft das Wasser zusammen, wenn ich allein nur das "Glöckchen" ansehe und dabei an eine "Sahneschnitte" denken muss. Ich werde jeden in den Arsch beißen, der mir mein "Glöckchen" wegnehmen will. Und ich denke dabei nicht an Alice Schwarzer, ich will ja keine Diät machen. (lach)


Was das Thema 'genetische Disposition angeht, beschäftigt sich die Hirnforschung auch mit dem Thema und geht u. a. der Frage nach, ob es einen genetischen Zusammenhang gibt, zwischen der sexuellen Orientierung beim Heranwachsen eines Menschen (postnatal) und den biochemischen Prozessen während einer Schwangerschaft (praenatal). Das betrifft natürlich auch die Frage nach der Homophilie u n d sogar, man höre und staune, den Bereich der Pädophilie. Bei der Beurteilung von Homophilie weisen ziemlich viele Fakten darauf hin, dass eine hormonelle 'Prägung' bereits im Mutterleib stattfinden dürfte. Bei der Beruteilung von Menschen, die pädophil sind, ist das nicht geklärt. Es gibt aber Wissenschaftler, die das generell nicht ausschließen wollen und betreiben ihre Forschung in diese Richtung (Hormone-Wirkung-Prägung). Wohlgemerkt, es ist nicht geklärt und das Ergebniss offen. U n d es bedeutet n i c h t, dass es auf a l l e Pädophiele zutreffen müsste. Damit wird also nichts entschuldigt sondern in manchen Fällen möglicher Weise begründbar, rückführbar.

Ich bin kein Fachmann. Ich will nur sagen, es ist interessant, dass man das überhaupt in Erwägung zieht und in diese Richtung forscht.


Sexuelle 'Neigungen' - zumindest sehe ich das bei Homophilie - scheinen also etwas zu sein, was man nicht wegtherapieren kann. Eine Therapie wäre meiner Meinung nach im Grunde geradezu 'unmenschlich'.


Das Zitat von Marc Aurel kenne ich auch. Ein schöner, weiser Satz.

Andy
 
@Andy43

@ "rosi"

Was den Hund angeht:

Mir läuft das Wasser zusammen, wenn ich allein nur das "Glöckchen" ansehe und dabei an eine "Sahneschnitte" denken muss. Ich werde jeden in den Arsch beißen, der mir mein "Glöckchen" wegnehmen will. Und ich denke dabei nicht an Alice Schwarzer, ich will ja keine Diät machen. (lach)


Was das Thema 'genetische Disposition angeht, beschäftigt sich die Hirnforschung auch mit dem Thema und geht u. a. der Frage nach, ob es einen genetischen Zusammenhang gibt, zwischen der sexuellen Orientierung beim Heranwachsen eines Menschen (postnatal) und den biochemischen Prozessen während einer Schwangerschaft (praenatal). Das betrifft natürlich auch die Frage nach der Homophilie u n d sogar, man höre und staune, den Bereich der Pädophilie. Bei der Beurteilung von Homophilie weisen ziemlich viele Fakten darauf hin, dass eine hormonelle 'Prägung' bereits im Mutterleib stattfinden dürfte. Bei der Beruteilung von Menschen, die pädophil sind, ist das nicht geklärt. Es gibt aber Wissenschaftler, die das generell nicht ausschließen wollen und betreiben ihre Forschung in diese Richtung (Hormone-Wirkung-Prägung). Wohlgemerkt, es ist nicht geklärt und das Ergebniss offen. U n d es bedeutet n i c h t, dass es auf a l l e Pädophiele zutreffen müsste. Damit wird also nichts entschuldigt sondern in manchen Fällen möglicher Weise begründbar, rückführbar.

Ich bin kein Fachmann. Ich will nur sagen, es ist interessant, dass man das überhaupt in Erwägung zieht und in diese Richtung forscht.


Sexuelle 'Neigungen' - zumindest sehe ich das bei Homophilie - scheinen also etwas zu sein, was man nicht wegtherapieren kann. Eine Therapie wäre meiner Meinung nach im Grunde geradezu 'unmenschlich'.


Das Zitat von Marc Aurel kenne ich auch. Ein schöner, weiser Satz.

Andy

Hi, Andy,

danke für deine Hinweise wg Erkenntnisse der modernen Neurobiologie bezügl. sexueller Orientierung/Fetisch-Präferenzen.
Ich werd das vertiefen.

Ja, der MARC-AUREL-SPRUCH...hängt bei mir zuhause eingerahmt an der Wand.

Das ganze Buch ("Selbstbetrachtungen") ist lesenswert.
Gehört zu meinen "Top Five" genau wie die "Essais" von MONTAIGNE.
Kann man immer wieder lesen.
Das sind richtige "Lebensbücher."

Ach so, kleiner Hinweis, "Andy."
Im PCB werden bei Kommentaren Umlaute ü, ä,ö NICHT angezeigt.
Die sind bei deinem letzten Kommentar verschluckt.
Das ist schon lange so, weshalb ich immer schreibe: ae, ue, oe.

Der Defekt besteht nur im Kommentarbereich. Bei den Postings hier passiert das nicht.

lg
"rosi" (Johannes)
 
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