Islamic State

Zum Buddhismus: es gibt Buddhisten (z.B. der Dalai Lama), die betrachten Jesus als einen Bodhisattva.
Die Hindus betrachten ihn als Guru, oder sogar Inkarnation (Avatar) Krishnas.
Generell denke ich, hat eine polytheistische Religion es leichter, eine andere Religion zu akzeptieren, als eine monotheistische. Wenn man schon dutzende oder hunderte von Göttern hat, kommt es auf einen mehr oder weniger ja nicht mehr unbedingt an. Andersrum wird das schon schwieriger.:D
Damit meine ich nicht, daß sie den Gott/ die Götter unbedingt ihr Pantheon aufnehmen, sondern daß es ihnen leichter fällt zu sagen: da ist noch ein anderer Gott, den andere Leute anbeten (auch wenn er nicht an unsere herankommt).
 
@bardo

Zum Buddhismus: es gibt Buddhisten (z.B. der Dalai Lama), die betrachten Jesus als einen Bodhisattva.
Die Hindus betrachten ihn als Guru, oder sogar Inkarnation (Avatar) Krishnas.
Generell denke ich, hat eine polytheistische Religion es leichter, eine andere Religion zu akzeptieren, als eine monotheistische. Wenn man schon dutzende oder hunderte von Göttern hat, kommt es auf einen mehr oder weniger ja nicht mehr unbedingt an. Andersrum wird das schon schwieriger.:D
Damit meine ich nicht, daß sie den Gott/ die Götter unbedingt ihr Pantheon aufnehmen, sondern daß es ihnen leichter fällt zu sagen: da ist noch ein anderer Gott, den andere Leute anbeten (auch wenn er nicht an unsere herankommt).

-- Betrifft: Den Dalai Lama
Sorry, ich mag den Knaben nicht besonders.
Der lächelt mir zu viel, zu oft und zu lange. Kein normaler Mensch ist immer so gut drauf.
Für mich ist der Kerl ein Scheinheiliger.
Im Westen macht man aus ihm ne Art Popstar.
Man sieht aber nur die eine sanfte Seite an ihm.
Seine tibetische Exil-Regierung in Daressalam führt der Knabe aber mit äusserst harter Hand, um nicht zu sagen absolutistisch und diktatorisch.
"Der Stern" brachte vor einigen Jahren darüber mal einen langen und erhellenden Bericht.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Wenn man den Berichten der Presse glauben darf, befinden sich auch etwa 400 Deutsche im Krieg, die auf Seiten der IS kämpfen. Unter anderem auch etwa 20 Kämpfer die zumindest eine militärische Grundausbildung bei der Bundeswehr genossen haben.
Man befürchtet sogar, daß von den "Rückkehrern" später eine Terrorgefahr ausgehen könnte.

Ich denke das Gefahrenpotenzial wird da etwas hochgeputscht, aber gänzlich ausschließen würde ich das auch nicht.
 
Deutschland liefert an die Kurden
300 Milan-Raketenwerfer & 5000
Milan Panzerabwehrraketen, dazu
kommen noch eine größere Anzahl
von G3 und G36 Sturmgewehren.

UND DAS IST AUCH GUT SO.
 
Tja, sehe ich ein wenig gespalten.
Da Kurden ja irgendwie immer im Krieg mit irgendwem sind, würde ich sie auch als ein Volk sehen, was vielleicht auch mal umschwenkt und von Opfern zu Tätern wird.
Auf der anderen Seite liefert Deutschland ja an fast alle Länder die genügend Kohle für unsere Waffen bezahlen können.
Hat was von Wohltätigkeitswaffenlieferung an die Armen!
 
Last edited:
Zum Buddhismus: es gibt Buddhisten (z.B. der Dalai Lama), die betrachten Jesus als einen Bodhisattva.
Die Hindus betrachten ihn als Guru, oder sogar Inkarnation (Avatar) Krishnas.
Generell denke ich, hat eine polytheistische Religion es leichter, eine andere Religion zu akzeptieren, als eine monotheistische. Wenn man schon dutzende oder hunderte von Göttern hat, kommt es auf einen mehr oder weniger ja nicht mehr unbedingt an. Andersrum wird das schon schwieriger.:D
Damit meine ich nicht, daß sie den Gott/ die Götter unbedingt ihr Pantheon aufnehmen, sondern daß es ihnen leichter fällt zu sagen: da ist noch ein anderer Gott, den andere Leute anbeten (auch wenn er nicht an unsere herankommt).

Ja, ich denke auch, dass polytheistische Religionen es viel weniger schwer mit der Existenz eines anderen Gott/ Götter haben, als umgekehrt.

Die Religionen an sich jedoch, die Regeln und Dogmen, die sind etwas ganz anderes. Das ist schon viel schwieriger zu verstehen oder zu akzeptieren, und dieses ist eigentlich das, was eine Religion ausmacht.
 
Welche polytheistische Religionen gibt es denn derzeit noch di wirklich noch real angewendet werden?
Das Anbeten eines ganzen Götter-Pantheons würde ich eher der antike zuordnen. Heutzutage spielt das eher eine untergeordnete Rolle, finde ich. Denn laut Wiki ist auch der Hinduismus keine wirkliche polytheistische Religion.
 
Welche polytheistische Religionen gibt es denn derzeit noch di wirklich noch real angewendet werden?
Das Anbeten eines ganzen Götter-Pantheons würde ich eher der antike zuordnen. Heutzutage spielt das eher eine untergeordnete Rolle, finde ich. Denn laut Wiki ist auch der Hinduismus keine wirkliche polytheistische Religion.

Ich denke, dass es noch etliche polytheistische Religionen gibt, auch wenn sie vielleicht nicht mehr viele Anhänger haben. Obwohl, Voodoo? ich denke, dass das Voodoo schon viele Anhänger hat.

Das man meint, dass polytheistische Religionen eher der Vergangenheit angehören, ist das kräftige missionieren, negieren und abwerten von andere Religionen seitens der christliche und muslimische Religionen zu danken.
 
Also wenn ich meine, dass sich Christen und Juden näher stehen als beide mit Moslems, dann meine ich, dass sich wir beide immerhin gemeinsam auf die Gesetze Mose beziehen können: die 10 Gebote. Die sind in beiden Religionen wichtig. Theologisch, wurde ich erst kürzlich aufgeklärt, finden sich durchaus Aspekte, wo der Islam mit dem Judentum näher steht - zB in der Ablehnung der Trinitätsleher (Also Gottvater, Gottsohn, Gottheiligerheist)....

Der Islam betrachte zwar Jesus als Propheten, aber danach sieht er sich als Fortsetzung und das Darüber-Hinaus alles dessen.... Samt als Strafe Steinigung bei Ehebruch, Hände-Abhacken für Diebstahl --> Also das genaue Gegenteil des Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn, was sogar bei den Juden gilt. Jesus ging da noch eine Spur runter und predigte "Vergebung". So mein ich das.

--

@bardo_eroticos:
aktuell politisch: ja
historisch und religiös: nein


ja, okay, dem / bei dieser Differnzierung stimme ich zu!:) nicht zuletzt das Spanien jahrhundertelang mit der gemeinsamen, friedlichen Existenz von Mauren und Christen ab dem 8. Jh, und auch ab der Übereinkunft nach dem 3. Kreuzzug zwischen Richard Löwenherz und Sultan Saladin. WIKI: «Unbewaffneten christlichen Pilgern wurde der freie Zugang nach Jerusalem zugesichert.»

Ja, auf diesem Punkt können wir uns einigen: Muslime und Christen haben über mehrere Jahrhunderte friedlich miteinander gelebt.

;)
 
@dutchrain :
Voodoo würde ich nicht als Weltreligion bezeichnen. Sicherlich gibt es auch noch genügend Naturvölker die einen Ahnenkult verehren.
Mir ging es aber in meiner Aussage, um Religionen mit relevanten Zahlen. Da sind selbst eine Million (um mal eine fiktive Zahl zu nennen) Voodoo-Anhänger nicht sonderlich viele, gemessen an der Weltbevölkerung!
 
@dutchrain :
Voodoo würde ich nicht als Weltreligion bezeichnen. Sicherlich gibt es auch noch genügend Naturvölker die einen Ahnenkult verehren.
Mir ging es aber in meiner Aussage, um Religionen mit relevanten Zahlen. Da sind selbst eine Million (um mal eine fiktive Zahl zu nennen) Voodoo-Anhänger nicht sonderlich viele, gemessen an der Weltbevölkerung!

So gesehen, hast du natürlich recht. Gemessen an der Weltbevölkerung, kommen die Natur- und polytheistischen Religionen ganz weit unten auf der Rangliste, unter "und weiter liefen". Aber die Juden liegen in dieser Rangliste noch viel weiter hinten.

Zu den Naturreligionen gehören etwa 6% der Weltbevölkerung. Zum Judentum 0,2%, zwischen 13 und 14 Millionen Menschen.

Voodoo wird von etwa 60 Millionen Menschen praktiziert.

Was ist jetzt eher zu den Weltreligionen zu rechnen? Voodoo-Kulten oder die diverse jüdische Strömungen?

Ich meine, hier wird mit zweierlei Maß gerechnet: Das Judentum, als eine der drei "Buchreligionen", wird eine wichtigere Rolle zugeteilt als es zusteht.

Ich rede jetzt nicht über Politik, nur über die "Wichtigkeit" der Religionen auf der Glaubensbühne.
 
Gut 60 Millionen sind schon ne Hausnummer. Hätte ich nicht gedacht, aber Wiki gibt dir recht.
Bisher hatte ich Voodoo auch nicht so sehr als richtige Religion betrachtet, sondern viel mehr als einen Mischmasch verschiedenster Religionen, dessen Auslegung sich von Dorf zu Dorf und Stadt zu Stadt sehr voneinander unterscheidet.
 
@ Zenobit
als polytheistische "Religionen" von Weltbedeutung fallen mir auch nur Hinduismus und seine Ableger sowie Buddhismus ein.
Ersteres betrachte ich als polytheistisch, Wikipedia hin oder her, jedenfalls in dem Sinn, dass es eine Art Pantheon mit mehreren Goettern gibt, oder zumindest verschiedene Aspekte fuer die gleiche zugrundeliegende "Kraft".
Bei zweiterem laesst sich, wie ja Andi schon schrieb, trefflich drueber streiten, ob es eine Religion oder Philosophie ist. Im weiteren Sinn passt poly... hier auch, denke ich, auch wenn "Goetter" hier auch "nur" eine Stufe auf dem Inkarnationsrad sind.
Bei beiden Religionen ist auch immer schwer von Allgemeinheiten zu spreche, weil es zwischen verschiedenen Traditionen gravierende Unterschiede geben kann.
 
Was "Weltreligion" betrifft, der Begriff wird auch von Theologen mit unterschiedlicher Gewichtung betrachtet.
Fuer mich persoenlich wuerde ich weniger die absolute Zahl an Glaeubigen oder die Verbreitung ueber die Welt als Hauptkriterium sehen, sondern eher den geschichtlichen und aktuellen Einfluss, den die Religionen auf das Weltgeschehen ausueben. Das ganze kommt natuerlich dann durch die westliche und mediale Brille gefaerbt:cool:, aber ich glaube doch, dass da der Einfluss des Judentums hoeher war und ist als Voodoo oder diverse animistische Religionen. ;)
 
@dutchrain

So gesehen, hast du natürlich recht. Gemessen an der Weltbevölkerung, kommen die Natur- und polytheistischen Religionen ganz weit unten auf der Rangliste, unter "und weiter liefen". Aber die Juden liegen in dieser Rangliste noch viel weiter hinten.

Zu den Naturreligionen gehören etwa 6% der Weltbevölkerung. Zum Judentum 0,2%, zwischen 13 und 14 Millionen Menschen.

Voodoo wird von etwa 60 Millionen Menschen praktiziert.

Was ist jetzt eher zu den Weltreligionen zu rechnen? Voodoo-Kulten oder die diverse jüdische Strömungen?

Ich meine, hier wird mit zweierlei Maß gerechnet: Das Judentum, als eine der drei "Buchreligionen", wird eine wichtigere Rolle zugeteilt als es zusteht.

Ich rede jetzt nicht über Politik, nur über die "Wichtigkeit" der Religionen auf der Glaubensbühne.

Was die Religion des Judentums betrifft, da unterliegst du meines Erachtens einem Denkfahler; einem Kurzschluss.
Es kommt doch nicht auf die Quantität-- die pure Anzahl-- an, sondern auf die (weltgeschichtliche) Wirkung, die eine Religion entfaltet.
Und da ist das Judentum ohne Frage Weltspitze!
Das Christentum-- dem ca. 2,2 Milliarden Menschen angehören--, entwickelte sich aus dem Judentum, und auch der Islam (aktuell: Ca. 1,5 Milliarden) hat Schnittmengen zum Judentum.
Die jüdische Religion hat also durchaus die wichtige Rolle, die ihm historisch zukommt.

60 Millionen Voodoo-Anhänger??? Welche weltgeschichtlichen Auswirkungen haben die in Gang gesetzt?
Mir fällt nix ein!
Da sieht es mit den ca. 14 Millionen Menschen jüdischen Glaubens aber ganz anders aus.

Zudem ist der Sonderstatus des Judentums heute weniger religiös, sondern politisch bedingt durch die einzigartige Stellung und Lage des Staates Israel.
Israel kann man aus guten Gründen als eine "Ethnokratie" oder "Ethnische Demokratie" bezeichnen.



lg
"Rosi" (Johannes)
 
Last edited:
Bardo, Johannes, habt ihr den letzten Satz meines letzten Posts gelesen?

Ich rede jetzt nicht über Politik, nur über die "Wichtigkeit" der Religionen auf der Glaubensbühne.

Auf der Glaubensbühne oder der Glaubensebene sind alle Religionen gleich wichtig.

Dass das Judentum uns mehr beeinflusst (religiös und kulturell) hat als Voodoo, oder andere Religionen bestreite ich ja gar nicht.

Zenobit sagte: "Voodoo würde ich nicht als Weltreligion bezeichnen. Sicherlich gibt es auch noch genügend Naturvölker die einen Ahnenkult verehren.
Mir ging es aber in meiner Aussage, um Religionen mit relevanten Zahlen. Da sind selbst eine Million (um mal eine fiktive Zahl zu nennen) Voodoo-Anhänger nicht sonderlich viele, gemessen an der Weltbevölkerung!"


Auf dem durch mich Fett gemachte Satz, habe ich reagiert.

Es geht ja nicht um die Zahlen, sondern um den Einfluss, der eine Gruppe Menschen ausüben kann.

Gemessen an den Zahl aller Muslime ist die IS verschwindend klein. Aber im Moment beeinflussen sie sehr stark das Bild, welches sehr viele Menschen vom Islam haben.
 
Mir kommen immer mehr Zweifel,
ob die Deutsche Scheckbuchdiplomatie
wirklich das momentane Non Plus Ultra
ist.

Wenn unsere Geheimdienste weiterhin
so träge reagieren, dann ist IS schneller
in unseren Kinderzimmern, als uns
lieb sein kann.
 
(... snip ...)
Was ist jetzt eher zu den Weltreligionen zu rechnen? Voodoo-Kulten oder die diverse jüdische Strömungen?

Ich meine, hier wird mit zweierlei Maß gerechnet: Das Judentum, als eine der drei "Buchreligionen", wird eine wichtigere Rolle zugeteilt als es zusteht.

Ich rede jetzt nicht über Politik, nur über die "Wichtigkeit" der Religionen auf der Glaubensbühne.

Bardo, Johannes, habt ihr den letzten Satz meines letzten Posts gelesen?
(... snip ...)
Gelesen und verstanden habe ich den letzten Satz schon. ;)

Nur denke ich, kann man eine Religion, insbesondere bei der Frage "ist es eine Weltreligion", nicht losgeloest von Politik betrachten. Es gibt kaum eine Religion, ich wage sogar die Behauptung, es gibt keine Religion, die nicht zumindest regional politischen Einfluss ausuebt. In vielen Laendern spielt die Religion eine entscheidende Rolle, wer das Land regiert, auch im Westen (USA, GB z.B.).

Entgegen deinem Post sehe ich auch nicht, dass das Judentum eine Sonderrolle als "Buchreligion" hat. Die Sonderrolle liegt eher darin, dass das Judentum im Verhaeltnis zu seiner geringen "Mitgliederzahl" einen unproportional grossen Einfluss auf das Weltgeschehen hat.

Aber auch ohne Allgemeinpolitik wuerde ich zu behaupten wagen, dass das Judentum mehr religioes-kulturellen Einfluss auf die Welt hat(te), als die Voodoo- Kulte. Schon allein, weil es viel weiter ueber die Welt verbreitet ist, als Voodoo (Horror- Filme mal aussen vor gelassen ;) ).
 
@dutchrain

Bardo, Johannes, habt ihr den letzten Satz meines letzten Posts gelesen?

Ich rede jetzt nicht über Politik, nur über die "Wichtigkeit" der Religionen auf der Glaubensbühne.

Auf der Glaubensbühne oder der Glaubensebene sind alle Religionen gleich wichtig.

Dass das Judentum uns mehr beeinflusst (religiös und kulturell) hat als Voodoo, oder andere Religionen bestreite ich ja gar nicht.

Zenobit sagte: "Voodoo würde ich nicht als Weltreligion bezeichnen. Sicherlich gibt es auch noch genügend Naturvölker die einen Ahnenkult verehren.
Mir ging es aber in meiner Aussage, um Religionen mit relevanten Zahlen. Da sind selbst eine Million (um mal eine fiktive Zahl zu nennen) Voodoo-Anhänger nicht sonderlich viele, gemessen an der Weltbevölkerung!"


Auf dem durch mich Fett gemachte Satz, habe ich reagiert.

Es geht ja nicht um die Zahlen, sondern um den Einfluss, der eine Gruppe Menschen ausüben kann.

Gemessen an den Zahl aller Muslime ist die IS verschwindend klein. Aber im Moment beeinflussen sie sehr stark das Bild, welches sehr viele Menschen vom Islam haben.

Hi,
stimmt, deinen letzten Satz hab ich wohl überlesen.
Sorry.

Richtig, an der IS (und dem gesamten politischen Islam) sieht man, wie eine recht geringe Zahl an Menschen, die einen Glauben entstellen, das Bild einer Religion in der Welt negativ beeinflussen können.
Grade in Deutschland sieht man das seit längerem, vor allem in einschlägigen Internet-Blogs.
Da wird das ganze langsam zu einer besorgniserregenden Islamophobie.
Und nicht nur in Deutschland. In der CH gibt es solche Tendenzen auch.
Und die Abstimmung über Minarette und Zuwanderung in der CH bestätigen mich in meiner entschiedenen Ablehnung von Volksentscheiden!
Dieses Instrument öffnet Populisten und Demagogen Tür und Tor.
 
Kommt wohl Bewegung die Sache.
Zitat GMX:
Die Dschihadisten-Organisation solle im Irak und in Syrien geschwächt und schließlich zerstört werden, ohne Bodentruppen einzusetzen, sagte US-Außenminister John Kerry beim Nato-Gipfel im walisischen Newport. Die britische Regierung erklärte, die Drohungen der Islamisten würden "unsere Entschlossenheit zur Verteidigung unserer Werte nur verstärken".

"Wir dürfen keine Zeit verlieren, um eine breite Koalition zu bilden", erklärte Kerry in einer gemeinsamen Stellungnahme mit US-Verteidigungsminister Chuck Hagel. Zuvor hatten sie sich mit Vertretern der Regierungen Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens, Polens, Australiens, Dänemarks, Kanadas und der Türkei getroffen. Trotz der demonstrativen Entschlossenheit hieß es danach aber auch, dass der Einsatz von Bodentruppen für alle Beteiligten eine "rote Linie" sei.

Zehner-Koalition soll "den IS zerstören"
...
Das Bündnis gegen den IS soll den Angaben zufolge noch vor der UN-Vollversammlung in der letzten Septemberwoche stehen und "mehrere Achsen" umfassen: So sollen die Verbündeten im Irak militärische Unterstützung erhalten, ausländische Kämpfer nicht länger ins Konfliktgebiet einsickern, die humanitäre Krise gelindert und "die Ideologie des IS delegitimiert" werden.

Wie die betroffenen Staaten sich im Einzelnen an dem Bündnis beteiligen, sollen sie Kerry zufolge noch vor der UN-Vollversammlung entscheiden. Unabhängig davon gab sich der US-Außenminister überzeugt, dass die Zehner-Koalition "Gelegenheit haben wird, den IS zu zerstören".

Ausserdem haben wohl ein paar britische Islamisten mitbekommen, daß die Sache vieleicht doch nicht so toll ist und wollen Amnestie...

Hmm, wie mag man sich das vorstellen?

"Als wir Unbewaffnete erschossen und Frauen vergewaltigt haben, war dieSache ja noch ganz toll, aber dann sollte ich mich für die Sache in die Luft sprengen. Das ging mir dann doch etwas zu weit...!"
 
Also ich bin der Meinung, wenn jemand ein Thema findet, das sich einen eigenen Thread verdient hätte - dann bitte, macht einen eigenen Thread daraus.
--

für dieses Thema hier: Ich bin erst kürzlich auf einen verdammt coolen text gestoßen (engl., achtung, ist verdammt lang):

http://www.motherjones.com/politics/2014/09/isis-americas-legacy-iraq

einer der besten texte, die ich bisher durchwegs gelesen habe - insbes. in bezug auf die Verantwortung der US in bezug auf die aktuellen Gegebenheiten....
 
Wieso neuen Thread aufmachen?
Was bezog sich denn hier nicht auf das Thema oder war so weit entfernt davon, daß es nicht passt?
 
@Kimber22

Da muss ich "Zenobit" Recht geben. Ich verstehe deinen Einwand auch nicht.
Unsere Ps beziehen sich auf das von dir gewählte Thema, das da lautet "Islamic State."

lg
"Rosi" (Johannes)
 
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