_Faith_
Really Really Experienced
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- Dec 2, 2006
- Posts
- 401
Meine Nachtigall umfasst ca. 158.500 Worte, die ich in 19 Kapitel aufgeteilt habe.
Hätte ich (wie Berndbreadt) eine Kapitellänge von ca. 2.000 Worten gewählt, würde ich alleine mit diesem Text auf ca.80 Kapitel kommen.
Ich bin der Meinung, dass man durch die extreme Zerstückelung von zusammenhängenden Handlungen keine Leser gewinnt, die sich für das Gesamtwerk interessieren - das Gegenteil dürfte der Fall sein.
Im Umkehrschluss möchte ich als Leser nicht mit einem Text in Romanlänge konfrontiert werden, wenn ich abends mal auf eine "Geschichte" klicke.
Man kann sich sicher vortrefflich über die Textlänge einer Geschichte streiten. (Wenn ich mich recht entsinnen, haben wir das vor einigen Jahren hier schon getan - natürlich ohne Ergebnis)
Da jede "Geschichte" in der ersten Woche einen "Bodensatz" von ca. 2k Klicks generiert und wir wissen, dass Leser auch gerne mal im 42. Teil einer Serie reinklicken,
stellt sich die Frage: Wie viele haben die Handlung von Anfang bis Ende verfolgt?
Unfein (Deus Ex Machina) und einige andere Autoren haben den Spieß umgekehrt und ihre Serien abschließend noch mal in einem "Guss" als Gesamtwerk veröffentlicht.
Und die Leser haben sie dafür gefeiert.
Ich denke seit geraumer Zeit darüber nach, das auch zu tun. Da könnte man mit relativ wenig Arbeit noch ein bisschen die Statistiken polieren.
Allerdings scheut mich der Vorwurf, alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen zu wollen. Und ich habe die Angewohnheit,
alte Texte von mir zu überarbeiten, wenn ich sie in einem Textbearbeitungsprogramm vor mir habe und dann verliere ich mich in Details...
LG
_Faith_
Hätte ich (wie Berndbreadt) eine Kapitellänge von ca. 2.000 Worten gewählt, würde ich alleine mit diesem Text auf ca.80 Kapitel kommen.
Ich bin der Meinung, dass man durch die extreme Zerstückelung von zusammenhängenden Handlungen keine Leser gewinnt, die sich für das Gesamtwerk interessieren - das Gegenteil dürfte der Fall sein.
Im Umkehrschluss möchte ich als Leser nicht mit einem Text in Romanlänge konfrontiert werden, wenn ich abends mal auf eine "Geschichte" klicke.
Man kann sich sicher vortrefflich über die Textlänge einer Geschichte streiten. (Wenn ich mich recht entsinnen, haben wir das vor einigen Jahren hier schon getan - natürlich ohne Ergebnis)
Da jede "Geschichte" in der ersten Woche einen "Bodensatz" von ca. 2k Klicks generiert und wir wissen, dass Leser auch gerne mal im 42. Teil einer Serie reinklicken,
stellt sich die Frage: Wie viele haben die Handlung von Anfang bis Ende verfolgt?
Unfein (Deus Ex Machina) und einige andere Autoren haben den Spieß umgekehrt und ihre Serien abschließend noch mal in einem "Guss" als Gesamtwerk veröffentlicht.
Und die Leser haben sie dafür gefeiert.
Ich denke seit geraumer Zeit darüber nach, das auch zu tun. Da könnte man mit relativ wenig Arbeit noch ein bisschen die Statistiken polieren.
Allerdings scheut mich der Vorwurf, alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen zu wollen. Und ich habe die Angewohnheit,
alte Texte von mir zu überarbeiten, wenn ich sie in einem Textbearbeitungsprogramm vor mir habe und dann verliere ich mich in Details...
LG
_Faith_