Was der Trump so macht...

@Kimber22

Ich hab das Ganze hier nur sporadisch verfolgt, und ich bin weit weg davon, irgendwie ausländerfeindlich zu sein. Aber diesen einen Punkt möchte ich schon in die Diskussion werfen:

Ich möchte schon, dass auf österreichischen Ämtern die Amtssprache »Deutsch« ist. Und nicht, dass wir uns in ein paar Jahren damit auseinander setzen müssen, ob man nicht vielleicht auch Anträge auf türkisch oder arabisch entgegen nehmen könne... Weil, immerhin ein immer größerer Teil der Menschen in Österreich als Muttersprache das Türkische oder das Arabische habe...

In den US haben sie jetzt gerade mit diesem Thema zu kämpfen https://www.diepresse.com/4773325/erstmals-mehr-latinos-als-weisse-in-kalifornien

Dass in 3 US-Bundesstaaten Weiße nun nicht mehr die Mehrheit sind, das ist kein Problem.
Es als Problem zu denken, wäre ein Denken in rassischen Kategorien.
Entscheidend ist, dass die Menschen die gleichen Werte teilen.
Und das ist bei den Hispanics und Latinos in den USA der Fall.
Das Problem sind im Moment weniger die Hispanics und Latinos, als vielmehr weiße US-Amerikaner, die in rassistischen Kategorien denken ("White Supremacy").
 
Last edited:
Das gibt es längst bei uns.
Inzwischen sind diese Integrationskurse-- die nicht nur Sprachunterricht enthalten, sóndern auch die Grundlagen der Sitten und Gebräuche bei uns; also so ne Art "Sozialkunde"-- Pflicht.
Ich mache genau so nen Kram seit einigen Jahren.

Hätte eher gedacht, daß das bei der schieren Masse an Flüchtlingen eher zu kurz kommt. Da es ja nicht einmal genügend Sachbearbeiter für die Anträge gab.
Klar kosten solche Maßnahmen auch Geld sind aber aus meine Sicht gut angelegtes Geld, statt Flüchtlinge nur zu verwalten und sich selber zu überlassen.

Langeweile und Unkenntnis sind für mich auch Gründe für Kriminalität. Vor allem kann man so auch den Charakter der Menschen gut einschätzen. Da sieht man zumindest ob sie sich halt überhaupt einbringen wollen und sich bemühen ihre Lage selber zu verbessern.
Ziel ist es ja meist sie wieder in ihr Heimatland "loszuwerden". aber wenn man realistisch bleibt werden uns viele der Flüchtlinge dann doch noch sehr lange erhalten belieben und dann ist mir ein anständiger der auch Deutsch spricht lieber als jemand der zu nichts Bock hat und nicht einmal die Sprache lernen will....
 
Dass in 3 US-Bundesstaaten Weiße nun nicht mehr die Mehrheit sind, das ist kein Problem.
Es als Problem zu denken, wäre ein Denken in rassischen Kategorien.
Entscheidend ist, dass die Menschen die gleichen Werte teilen.
Und das ist bei den Hispanics und Latinos in den USA der Fall.
Das Problem sind im Moment weniger die Hispanics und Latinos, als vielmehr weiße US-Amerikaner, die in rassistischen Kategorien denken ("White Supremacy").

Wobei manch einer ja auch zu vergessen scheint, daß nicht "die Weissen" die amerikanischen Ureinwohner sind. Mehr oder minder sind fast aller Amerikaner Einwanderer oder Nachfahren von Einwanderern. Die Ureinwohner wurden fast ausgelöscht.
Wenn man also die These aufstellen will, daß in Amerika Ausläner die Mehrheit über die Ureinwohner übernommen haben, sollte man das dann schon fairerweise auf die beziehen und nicht auf "die Weissen" welche ja selber zugewandert sind...
 
@Zenobit

So ist es.
Jeder US-Amerikaner ist ein Nachfahre eines Einwanderers.

Jeder der Gründerväter der USA-- Washington, Madison, Jefferson, usw.-- hielt sich Sklaven.
Und warum??

Nun, hier kommen wir ins Detail:
Die Gründer der USA waren Einwanderer. Und sie waren beeinflusst von der Philosophie von JOHN LOCKE (bitte Googlen).

LOCKE´s Grundbegriff lautet "Eigentum."

Die Einwanderer zogen folgenden Schluss: Wer Land hat, der bewirtschaftet es. Die Indianer ritten aber nur entspannt über die Prärie.
Schlussfolgerung der Einwanderer: Die Rothäute haben ne Menge Land, womit sie nix anfangen können. Also zeigen wir denen, wie es geht...

-- Die Schwarzen:
Alle Gründerväter der USA-- Washington, Madison, Jefferson-- hielten sich Sklaven und verteidigten gleichzeitig die Menschenrechte.

"Der Neger" galt damals nicht als Mensch.
Die Gründerväter der USA waren vom damals aufkommenden (Sozial)Darwinismus beeinflusst.

Wenn man die USA kritisiert, dann sollte man auch immer auf den historischen Kontext achten!!!
 
Last edited:
Historisch gesehen hast du Recht. Es war damals halt so üblich und auch in Europa waren die Niederländer die Sklavenhändlernation schlechthin. Auch europäische Länder hat meist Kolonien in Afrika und waren nicht viel besser oder schlechter als Amerikanische Sklavenhalter.

Eine Nation sollte man aus meiner Sicht nicht unbedingt nach deren Vergangenheit beurteilen. Und wenn man das macht dann auch nach den damaligen Umständen und weltlichen Bedingungen.

Besser ist es sie nach den dem derzeitigen Stand der Dinge zu beurteilen. Man sollte sich ja entwickelt haben.
Aber auch da sieht es nicht überall gleich aus. Gleichheit von Religionen, Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht sind in vielen Ländern in der Gesetzgebung verankert.
Trotzdem wird es in den wenigsten Ländern auch so gelebt. Da ähneln sich Deutschland und Amerika in gewisser Weise.
 
@Zenobit

Historisch gesehen hast du Recht. Es war damals halt so üblich und auch in Europa waren die Niederländer die Sklavenhändlernation schlechthin. Auch europäische Länder hat meist Kolonien in Afrika und waren nicht viel besser oder schlechter als Amerikanische Sklavenhalter.

Eine Nation sollte man aus meiner Sicht nicht unbedingt nach deren Vergangenheit beurteilen. Und wenn man das macht dann auch nach den damaligen Umständen und weltlichen Bedingungen.

Besser ist es sie nach den dem derzeitigen Stand der Dinge zu beurteilen. Man sollte sich ja entwickelt haben.
Aber auch da sieht es nicht überall gleich aus. Gleichheit von Religionen, Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht sind in vielen Ländern in der Gesetzgebung verankert.
Trotzdem wird es in den wenigsten Ländern auch so gelebt. Da ähneln sich Deutschland und Amerika in gewisser Weise.

Moin.
Wünsche einen guten Wochenbeginn.
Ich hatte jedenfalls bisher einen.

Freut mich, dass du mir zustimmst.

Ich finde, man muss die Menschen immer aus ihrer Zeit heraus betrachten und darf nicht die Maßstäbe von heute anlegen.
So ist es zwar richtig, sich über gewisse patriarchale Sitten unter Muslimen aufzuregen, die es heute noch gibt.
Wir sollten aber auch nicht vergessen, dass auch bei uns in Europa und in Germany die Emanzipation nicht vom Himmel gefallen ist.
Auch im ach so christlichen Abendland gab es bis in die Neuzeit hinein so etwas wie (arrangierte) Kinderehen.

Und man sollte eine Nation nicht primär nach ihrer Vergangenheit beurteilen.
Gerade wir Deutsche sollten mit dem moralischen Zeigefinger vorsichtig sein.
Sind wir aber leider nicht immer. Man denke nur an die Sparauflagen für die gebeutelten Griechen, garniert mit Moralpredigten.
 
Richtig!
Mohammed wird ja gelegentlich als Kinderschänder und Pädophiler verunglimpft.
Dabei vergisst man gern, dass auch in Europa im Mittelalter Mädchen mit 10 bis 14 Jahren verheiratet wurden. Und natürlich wurden diese Ehen auch manchmal gleich vollzogen, oft aber wartete der Ehemann (zumindest im Adel) bis sie 13 oder 14 war.
 
@Zenobit

Hätte eher gedacht, daß das bei der schieren Masse an Flüchtlingen eher zu kurz kommt. Da es ja nicht einmal genügend Sachbearbeiter für die Anträge gab.
Klar kosten solche Maßnahmen auch Geld sind aber aus meine Sicht gut angelegtes Geld, statt Flüchtlinge nur zu verwalten und sich selber zu überlassen.

Langeweile und Unkenntnis sind für mich auch Gründe für Kriminalität. Vor allem kann man so auch den Charakter der Menschen gut einschätzen. Da sieht man zumindest ob sie sich halt überhaupt einbringen wollen und sich bemühen ihre Lage selber zu verbessern.
Ziel ist es ja meist sie wieder in ihr Heimatland "loszuwerden". aber wenn man realistisch bleibt werden uns viele der Flüchtlinge dann doch noch sehr lange erhalten belieben und dann ist mir ein anständiger der auch Deutsch spricht lieber als jemand der zu nichts Bock hat und nicht einmal die Sprache lernen will....

Das ist auch meine Erfahrung: Unkenntnis und vor allem Langeweile sind Gründe für Kriminalität, gerade auch unter Migranten.
Deshalb ist auch eine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt sinnvoll.
Man hat das inzwischen in vielen Studien belegt: Es gibt 3 Faktoren, die für eine erfolgreiche Integration entscheidend sind:

-- Sprache
-- Arbeit
-- Kontakt zur einheimischen Bevölkerung

Und alle 3 Faktoren bedingen einander bzw. beherrscht man einen Faktor, dann sind auch die anderen beiden Faktoren leichter erreichbar: Beherrsche ein Migrant die deutsche Sprache, so bekommt er leichter einen Job. Und im Job bekommt er automatisch Kontakt zu Einheimischen, etc.
Ein Faktor bestärkt den anderen.

Deshalb ist es ja so nachteilig, dass es bei un´s oft noch recht lange dauert, bis Migranten in den Arbeitsmarkt kommen.
Derweil sitzen sie mit knapper Kasse den ganzen Tag in einer deprimierenden Unterkunft, glotzen TV und langweilen sich.
Dass da manche mit der Zeit auf dumme Gedanken kommen, das muss nicht wundern.
 
@Zenobit

Wäre es denn wirklich gut wenn Flüchtlinge/Migranten gleich eine Arbeit zugewiesen bekommen???
Jein. Diejenigen welche argumentieren, daß sie alles umsonst bekommen nimmt man damit etwas die Luft aus den Segeln.
Aber was ist dann mit den "Die-schnappen-uns-Deutschen-die-Arbeitsplätze-weg-Argumentierern"?
Da wäre es Wasser auf die Mühlen...

Tatsächlich kann ich mir sogar vorstellen, daß es genügend Firmen gibt welche Die Flüchtlinge nur allzu gern ausbeuten würden, schließlich hätten die ja auch nicht die geringste Ahnung von solchen Sachen wie Sicherheitsvorschriften oder Arbeitsgesetzen...

Was ich hingegen an der Stelle des Staates machen würde, wäre in den ersten Monaten eine Art Pflichtunterricht an dem sie teilnehmen müssen. zum einen um Grundkenntnisse in der Deutschen Sprache vermittelt zu bekommen als auch um ein wenig die Deutschen Gesetze kenne zu lernen. Sowohl zu ihrem Vorteil (wer seine Rechte kennt ist klar im Vorteil) als auch zum Vorteil aller anderen Einwohner in Deutschland....

Ach, von wegen, die Migranten schnappen uns die Arbeitsplätze weg, das hat noch nie gestimmt.
Man wird diesen Einwand bei gewissen einfach gestrickten "Biodeutschen" nie ausräumen können-- also sch*** drauf!
Sollen diese Dumpfbacken doch weiter ihren Blödsinn denken und ihre bescheuerten Parolen grölen.
Sollte man auf Rücksicht auf diese Leute die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt etwa bleiben lassen???

Warum eine Integration in den Arbeitsmarkt sinnvoll ist, das habe ich in meinem letzten Beitrag erwähnt.

Es müssen natürlich bestimmte Voraussetzungen geschaffen sein, damit das Sinn macht und auch gelingt.
Und da kommen dann die inzwischen verpflichtenden Sprach-und Integrationskurse in Spiel.
Dadurch kann man die Leute vorbereiten und fit machen.

Inzwischen haben sogar "Die Grünen" eingesehen, dass solche verbindlichen Kurse Sinn machen (Nur auf freiwilliger Basis, das hat nicht wirklich funktioniert).
Früher haben "Die Grünen" doch tatsächlich die Ansicht vertreten, verpflichtende Sprachkurse wären rassistisch.
Da sind inzwischen Gott sei Dank sogar "Die Grünen" in der Realität angekommen.

Wegen Herbst 2015:
Da war es tatsächlich eng. Das lag einfach an der schieren Masse, die kam.
Aber solche verpflichtenden Integrationskurse gibt es schon länger. Und das funktioniert auch ganz gut.
 
Leute, die nicht arbeiten dürfen und von Taschengeld leben, kosten nur Geld, zahlen nichts ein in die sozialen Kassen (weil sie ja nicht können), fallen als Konsumenten so gut wie aus (weil man mit Taschengeld nicht weit hüpfen kann) und kommen dabei nur auf dumme Gedanken, wie sie ihre Lage vermeintlich verbessern könnten.

Wenn man mal annimmt, dass man für die Versorgung mit Lebensmitteln, Kleidung usw. von 1000 Menschen 500 Arbeitsplätze benötigt (keine Ahnung, ob das so realistisch ist), wie viele Arbeitsplätze wird man brauchen, wenn man 1010 Menschen versorgen muss.
Nach Adam Riese 808. Und jetzt glauben die wohl, dass dies 8 zusätzlichen Arbeitsplätze ausschließlich von Migranten besetzt würden?? Wohl kaum, oder? Und wenn, dann sind das auch nur 1%. Wahrscheinlich sind es sogar weniger, weil vermutlich 1 arbeitender Migrant mehr Leute mitversorgt als ein arbeitender Eingeborener.
Und diese Leute (8 bis 12?) müssen nicht länger von der öffentlichen Hand versorgt werden.
 
Das ist auch meine Erfahrung: Unkenntnis und vor allem Langeweile sind Gründe für Kriminalität, gerade auch unter Migranten.
Deshalb ist auch eine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt sinnvoll.
Man hat das inzwischen in vielen Studien belegt: Es gibt 3 Faktoren, die für eine erfolgreiche Integration entscheidend sind:

-- Sprache
-- Arbeit
-- Kontakt zur einheimischen Bevölkerung

Und alle 3 Faktoren bedingen einander bzw. beherrscht man einen Faktor, dann sind auch die anderen beiden Faktoren leichter erreichbar: Beherrsche ein Migrant die deutsche Sprache, so bekommt er leichter einen Job. Und im Job bekommt er automatisch Kontakt zu Einheimischen, etc.
Ein Faktor bestärkt den anderen.

Deshalb ist es ja so nachteilig, dass es bei un´s oft noch recht lange dauert, bis Migranten in den Arbeitsmarkt kommen.
Derweil sitzen sie mit knapper Kasse den ganzen Tag in einer deprimierenden Unterkunft, glotzen TV und langweilen sich.
Dass da manche mit der Zeit auf dumme Gedanken kommen, das muss nicht wundern.

Ja, aber von diese dummen Menschen gibt es in Deutschland halt auch eine große Menge und sie haben dummerweise auch Wahlrecht....
Und sind wir mal ehrlich, die Flüchtlinge sind in der Regel eben nicht die dringend benötigten Ingenieure, Ärzte und Atomwissenschaftler, sondern zumeist eher einfach Leute mit wenig Bildung/Ausbildung. Dementsprechend kann man sie gut als Schreckgespenst verkaufen für diejenigen die ebenfalls an der unteren Bildungsgrenze leben.
Ein Manager, Beamter oder Programmierer wird sich durch Flüchtlinge nicht in seinem Job gefährdet sehen, ein Hilfsarbeiter auf dem Bau schon eher...

Wobei sich das wahrscheinlich zahlenmäßig auch verlaufen würde, wenn man mal davon ausgeht, daß von einer Million Flüchtlingen vielleicht gerade mal die Hälfte arbeitsfähig wären (Kinder, Alte und andere abgezogen). Macht eine halbe Million auf Deutschland verrechnet den Kohl auch nicht fett und alle "Bio-Deutschen" arbeitslos....

Aber davon ab, sollte man erst einmal klären, ob es denn überhaupt so gewollt ist, daß sich alle Flüchtlinge integrieren!?
Bisher scheint mein Eindruck von der Regierung zu sein, daß die Flüchtlinge nur befristet hier sein sollen, bis in ihrem Heimatland wieder Frieden und Sicherheit herrscht.
Man setzt sie als nicht unbedingt gleich mit den Gastarbeitern der 60er, 70er und 80er Jahre, die man damals als dringend benötigte Arbeitskräfte ins Land geholt hat.
Oder sehe ich das falsch und mein Eindruck täuscht mich?
 
Und sind wir mal ehrlich, die Flüchtlinge sind in der Regel eben nicht die dringend benötigten Ingenieure, Ärzte und Atomwissenschaftler, sondern zumeist eher einfach Leute mit wenig Bildung/Ausbildung.

Da bist du aber GANZ GEWALTIG auf dem Holzweg. Diese Leute haben in der Regel Tausende von Euros pro Person bezahlt, um nach Deutschland zu kommen, können also in ihrer Heimat keine Hilfsarbeiter gewesen sein.

Allerdings können die in der Regel ihre Ausbildung in der Heimat nicht nachweisen; Doktortitel sind also nicht viel wert.
 
@Phiro...

Da bist du aber GANZ GEWALTIG auf dem Holzweg. Diese Leute haben in der Regel Tausende von Euros pro Person bezahlt, um nach Deutschland zu kommen, können also in ihrer Heimat keine Hilfsarbeiter gewesen sein.

Allerdings können die in der Regel ihre Ausbildung in der Heimat nicht nachweisen; Doktortitel sind also nicht viel wert.

Ihr habt beide in gewissem Sinne recht.
Der syrische (irakische, somalische, etc.) Arzt oder Ingenieur ist wirklich die Ausnahme und nicht die Regel. Und das liegt nicht immer an fehlenden Nachweisen.
Es ist häufig so, dass die Familie--- und das sind in den Flüchtlingsregionen meistens Großfamilien-- zusammen legt und den Jüngsten auf die Reise schickt, was auch Sinn macht, da so jemand die besten Voraussetzungen hat, die Flucht zu schaffen.

-- Zu fehlenden Nachweisen:
Da ist es tatsächlich häufig so, dass ausländische Zertifikate/Ausbildungen in Deutschland nicht gelten.
Haben wir hier oft bei handwerklichen Berufen. Wenn da etwas nicht den Richtlinien der Deutschen Handwerkskammer entspricht, dann hat der Junge Pech gehabt, obwohl er sein Handwerk kann, im wahrsten Sinne des Wortes.
Da ist sich Deutschland oft selbst im Weg. Solche Dinge sind aber lösbar.
Neulich hatten wir hier so einen Fall.
Gas-Wasser-Installateure werden in Deutschland händeringend gesucht. Und wir hatten einen irakischen Flüchtling, der top war in der Sache. Und wir hatten auch schon einen Betrieb, der ihn genommen hätte.
Da gab es Einspruch von der Kammer, von wegen, die irakischen Zeugnisse-- er hatte tatsächlich welche dabei, was selten ist-- wären hier nicht gültig.
Dem Chef des Betriebs flog fast das Blech weg!
Nun, man einigte sich mit der Kammer: Der Junge macht ein viermonatiges Praktikum, danach eine verkürzte Ausbildung von 12 Monaten und ist danach nach bestandener Prüfung offiziell Gas-Wasser-Installateur.
 
Last edited:
@helios53

Leute, die nicht arbeiten dürfen und von Taschengeld leben, kosten nur Geld, zahlen nichts ein in die sozialen Kassen (weil sie ja nicht können), fallen als Konsumenten so gut wie aus (weil man mit Taschengeld nicht weit hüpfen kann) und kommen dabei nur auf dumme Gedanken, wie sie ihre Lage vermeintlich verbessern könnten.

Wenn man mal annimmt, dass man für die Versorgung mit Lebensmitteln, Kleidung usw. von 1000 Menschen 500 Arbeitsplätze benötigt (keine Ahnung, ob das so realistisch ist), wie viele Arbeitsplätze wird man brauchen, wenn man 1010 Menschen versorgen muss.
Nach Adam Riese 808. Und jetzt glauben die wohl, dass dies 8 zusätzlichen Arbeitsplätze ausschließlich von Migranten besetzt würden?? Wohl kaum, oder? Und wenn, dann sind das auch nur 1%. Wahrscheinlich sind es sogar weniger, weil vermutlich 1 arbeitender Migrant mehr Leute mitversorgt als ein arbeitender Eingeborener.
Und diese Leute (8 bis 12?) müssen nicht länger von der öffentlichen Hand versorgt werden.

Genau.
Auch das ist ein wichtiger Punkt: Bei Arbeitsverbot keine Einzahlung in die Sozialsysteme und man fällt als Konsument aus.
Deshalb ist es sinnvoller, Arbeit zu finanzieren als Arbeitslosigkeit.
 
Last edited:
Denke auch daß ich da weniger auf dem Holzweg bin als du vermutest. Daß sie einige Tausend Euro oder Dollar an Schleuser bezahlen hat absolut nichts mit Bildung zu tun.
Wie Rosi schon schrieb werden die Flüchtlinge von ihren Familien finanziert in der Hoffnung, daß diese dann die Familie nachholen oder Geld zurückschicken.
Für die Finanzierung der Flucht verkaufen sie dann teilweise auch ihr Hab und Gut.

Ich habe mich da mit einem tunesischen Arbeitskollegen unterhalten, der selber aber legal nach Deutschland gekommen ist, sich aber ein wenig mit den Gepflogenheiten der Schleuser auskennt...
 
Möglicherweise kann man das auf einen Punkt bringen: Einzelflüchtlinge sind arm, aber wenn eine ganze Familie unterwegs ist, dann waren sie wohl wohlhabend. Das muss aber nicht mit Bildung einhergehen. Auch Kaufleute, Straßenräuber und Drogenschmuggler können wohlhabend sein, nicht nur Ärzte und Atomphysiker.
 
@helios53

Das sollte auch für Alteingesessene gelten: Statt Recht auf Arbeitslosengeld lieber Recht auf Arbeit. Bezahlte natürlich!

Auch da bin ich ganz deiner Meinung.
Und inzwischen tut sich da auch etwas, und zwar durch das "Teilhabechancengesetz", das am 01.01.2019 in Kraft getreten ist.
15 Jahre hat es gedauert, bis das "Fördern" aus dem Hartz-Slogan "Fordern und fördern" endlich vernünftig umgesetzt wurde.
Aber besser spät als nie.

Die "Groko" ist besser als ihr Ruf.
Sie verkauft sich einfach nur schlecht.
 
Ein Recht auf bezahlte Arbeit halte ich für nicht durchsetzbar.

Zumindest in Deutschland. Das hatten wir ja mehr oder minder in der DDR und die ist wirtschaftlich bankrott gewesen (allerdings nicht nur wegen diesem einen Grund).
Auch wenn Deutschland nicht ganz so kapitalistisch wie z.B. die USA geprägt sind haben wir doch eine Leistungsgesellschaft und starke Marktorientierung.
Da gilt immer noch das Prinzip der Leistung. Also bekommt der vermeintlich geeignetste Kandidat den Job (neben z.B. einer Behindertenquote, aber die lassen wir mal außen vor).
Der Staat sollte sich, neben der Einhaltung und dem Beschluss von Arbeitsgesetzen, da wenig einmischen.
Wer möchte sich schon vom Staat vorschreiben lassen, daß er gewisse Leute einzustellen hat, da sie ein Recht auf Arbeit haben?
Bleibt nur die Möglichkeit die Einstellung von z.b. Langzeitarbeitslosen mit Zuschüssen zu fördern oder sie vom Statt bezahlt in Weiterbildungen oder Sozialdiensten arbeiten zu lassen, was ja schon seit Jahren gemacht wird.

Wenn es das Gesetz seit Jahresbeginn gibt würde mich interessieren wie es denn genau umgesetzt wird?

"Manche Leute sind halt nicht zu vermitteln. Im Mittelalter haben die Steine im Steinbruch geklopft oder die Toten mit einem Karren von der Straße gesammelt. Das gibt es heute nicht mehr.
Wenn ich die zu einem Arbeitgeber schicke, der steht mir am nächsten Tag mit einem Baseballschläger vor der Tür!"

Zitat eines Bekannten der beim Arbeitsamt gearbeitet hat....

Das sinnvollste aus meiner Sicht ist es die Zeitarbeitsgesetze einmal zu überarbeiten, das würde wenn es umgesetzt wird Arbeitsplätze schaffen, von denen man auch leben kann.
Da traut sich aber keine Partei so richtig ran...
 
@Zenobit

Ein Recht auf bezahlte Arbeit halte ich für nicht durchsetzbar.

Zumindest in Deutschland. Das hatten wir ja mehr oder minder in der DDR und die ist wirtschaftlich bankrott gewesen (allerdings nicht nur wegen diesem einen Grund).
Auch wenn Deutschland nicht ganz so kapitalistisch wie z.B. die USA geprägt sind haben wir doch eine Leistungsgesellschaft und starke Marktorientierung.
Da gilt immer noch das Prinzip der Leistung. Also bekommt der vermeintlich geeignetste Kandidat den Job (neben z.B. einer Behindertenquote, aber die lassen wir mal außen vor).
Der Staat sollte sich, neben der Einhaltung und dem Beschluss von Arbeitsgesetzen, da wenig einmischen.
Wer möchte sich schon vom Staat vorschreiben lassen, daß er gewisse Leute einzustellen hat, da sie ein Recht auf Arbeit haben?
Bleibt nur die Möglichkeit die Einstellung von z.b. Langzeitarbeitslosen mit Zuschüssen zu fördern oder sie vom Statt bezahlt in Weiterbildungen oder Sozialdiensten arbeiten zu lassen, was ja schon seit Jahren gemacht wird.

Wenn es das Gesetz seit Jahresbeginn gibt würde mich interessieren wie es denn genau umgesetzt wird?

"Manche Leute sind halt nicht zu vermitteln. Im Mittelalter haben die Steine im Steinbruch geklopft oder die Toten mit einem Karren von der Straße gesammelt. Das gibt es heute nicht mehr.
Wenn ich die zu einem Arbeitgeber schicke, der steht mir am nächsten Tag mit einem Baseballschläger vor der Tür!"

Zitat eines Bekannten der beim Arbeitsamt gearbeitet hat....

Das sinnvollste aus meiner Sicht ist es die Zeitarbeitsgesetze einmal zu überarbeiten, das würde wenn es umgesetzt wird Arbeitsplätze schaffen, von denen man auch leben kann.
Da traut sich aber keine Partei so richtig ran...

Ich versuche die nächsten Tage mal, dieses "Teilhabechancengesetz" zu erläutern. Wie das in der Praxis so funktioniert (oder funktionieren soll).
 
Ein Recht auf bezahlte Arbeit halte ich für nicht durchsetzbar.

Natürlich nicht, indem man private Dienstgeber verpflichtet.

Da müsste schon der Staat selbst den Arbeitgeber machen.
z.B. für kommunale Aufgaben oder Sachen, die sonst entweder Freiwillige Helfer machen oder eben nicht gemacht werden.
 
Auch das sehe ich etwas kritisch. So würde nach einem Jahr der arbeitslose Chefarzt theoretisch die Gemeindehecke schneiden...
Ich denke fast jeder kennt aus seinem Umkreis mindestens eine Person die gar keinen Bock hat zu arbeiten. Kenne ich auch. Einer ist Mitte Dreißig und hat nach seiner abgebrochenen Ausbildung zum Maurer noch nie legal gearbeitet. Bei irgendwelchen arbeitsmaßnahmen vom Arbeitsamt oder jetzt Jobcenter lässt er sich nach 1 0der 2 Tagen krank schreiben. Der Typ wird gar nicht mehr behelligt...

Auf der anderen Seite ist der Schwiegervater meines Bruders. 40 Jahre gearbeitet dann arbeitslos geworden und mit 60 Jahren gleich eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme aufgebrummt bekommen...
 
@75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz!

Ich finde, diese Bemerkung muss sein, auch wenn sie etwas vom Thema abschweift.
Auschwitz wurde zwar von den Russen befreit. Aber da die USA an der Beendigung des 2. WK auch beteiligt waren, passt das auch gut in einen Thread, der einen US-Präsidenten zum Thema hat.

Wer die Erinnerungsveranstaltung heute gesehen hat, dem sollte klar sein, das Auschwitz noch immer DAS Menschheitsverbrechen schlechthin ist und sich jeder Vergleich (Gulag, etc.) verbietet.

Und gerade in Zeiten, wo in Deutschland der Antisemitismus und andere Formen des Rassismus zunehmen, ist dieses Erinnern nötiger denn je.
Und es ist jedem eine klare Absage zu erteilen, der von einer "Anderen Erinnerungskultur" oder gar einem "Schuldkult" schwafelt! (Höcke & AfD-Konsorten).
 
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