rosettenfreak
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@VeneficaFür die Journos ist Liberalismus noch schlimmer als Nazitum, weil man Liberalen nun kaum vorwerfen kann, Nazis zu sein, der Lieblingsvorwurf der Journos.
Dafür kommt dann der Vorwurf von NEO-Liberalismus, weil da steckt "NEO" drin, wie in Neo-Nazi. Dabei weiß kein Journo, was Neoliberalismus eigentlich bedeutet, nämlich im Kern soziale Marktwirtschaft und beiliebe nichts wie Manchester-Liberalismus.
Der beliebige Umgang mit Schlagwörtern ("Neoliberalismus") ist ein Kernproblem der heutigen diffusen "Debatten", weil die meisten, die diese Schlagworte gebrauchen, nicht einmal entfernt ihren Inhalt kennen.
Das ökonomische Basiswissen unseres politischen (Spitzen)Personals ist erbärmlich.
So wusste Tim Klüssendorf-- immerhin Generalsekretär der SPD-- nicht, wie hoch die Sozialausgaben des Landes sind.
Die Grüne Franziska Brandtner konnte nicht angeben, wie hoch die Subventionen für alternative Energien sind.
Und die Chefin der Linkspartei; Ines Schwerdtner; wusste nicht, wie hoch der Bedarf an neuen Mietwohnungen in Berlin ist.
Peinlich für eine Partei, die doch angeblich die Interessen der Mieter vertritt.
Und diese Flaschen beanspruchen Führungspositionen und wollen das Land regieren.
Allen gehört ein ausführlicher Grundkurs in Ökonomie.
Anzufangen wäre mit Ludwig Van Mises und seinem grundlegenden Begriff der "Interventionsspirale"; was vor allem für die SPD notwendig wäre, die nach immer mehr staatlichen Eingriffen in der Wirtschaft ruft.
"Interventionsspirale" erläutere ich jetzt nicht.
Kann jeder selbst recherchieren.
Und nach van Mises geht es weiter mit den Klassikern: Hayek, Friedman etc und Grundbegriffe wie "Monetarismus."
Und dazu gehört natürlich auch Keynes.
Der wurde aber vor allem von den Sozis zweckentfremdet, um Schuldenorgien zu rechtfertigen.
Seine antizyklische Fiskalpolitik ("Deficit Spending") war nie dafür gedacht, sich hemmungslos zu verschulden, sondern muss in einem ganz speziellen historischen Kontext-- der Wirtschaftskrise der 30iger Jahre-- betrachtet werden.
Bevor einer diese Dinge nicht inhaltlich fehlerfrei im Schlaf runterbeten kann hat er in einem politischen Spitzenamt nix zu suchen!
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