Bilder aus Peru

Weenieschnitzel said:
Du bevorzugst Spanisch und Deutsch??? :)
Ich benutze einen Übersetzer für Deutsch und Chinesen, und spreche ein kleines Spanisch, das ich in Klasse gelernt habe.

Ich verwirre gern Leute. Meine Muttersprache ist englisch aber. :cool:
 
Bacteriophage68 said:
Ich benutze einen Übersetzer für Deutsch und Chinesen, und spreche ein kleines Spanisch, das ich in Klasse gelernt habe.

Ich verwirre gern Leute. Meine Muttersprache ist englisch aber. :cool:

ty for the information :)
 
Munachi said:
und hier wohne ich... sorry fuer die unordnung...
Geht ja noch, wenn ich das mit den Zimmern meiner Jungs vergleiche. Es wirkt allerdings recht überschaubar ;) .
 
sperling said:
Geht ja noch, wenn ich das mit den Zimmern meiner Jungs vergleiche. Es wirkt allerdings recht überschaubar ;) .
Freetranslation Ger -> Eng
Goes yet if I compare that to the rooms of my boys. It causes to be sure quite over show cash :confused: :D
 
sperling said:
Geht ja noch, wenn ich das mit den Zimmern meiner Jungs vergleiche. Es wirkt allerdings recht überschaubar ;) .
Na ja, fuer drei Monate lohnt es auch nicht wirklich, Moebel zu kaufen...


Diesmal ein paar Kinder aus dem Dorf, wo ich meine Feldforschung mache... Das ist Rosa Luz, sie ist zwei, und ihrer Familie scheint es besser zu gehen als einigen anderen, was man unter anderem daran sieht, dass sie normale schwarze Haare hat, und insgesamt in ihrer Entwicklung soweit ist, wie ich das bei einer zweijaehrigen erwarten wuerde, sie spricht schon einiges usw...
 
Und hier sind Amerli und Rodrigo. Rodrigo ist auch zwei, aber er ist "zorrito" dass heisst sein Haar ist fast blond - ein Zeichen von Unterernaehrung... Er ist kleiner als Rosa Luz und spricht noch gar nicht... klar, mit zwei kann das normal sein, aber sein Bruder Aron (4) spricht auch noch recht wenig, und ich denke schon, dass das ein Effekt von Unterernaehrung ist, oder? Hm, ich habe noch keine Kinder grossgezogen, wann sprechen die sonst so?
 
Und hier ist Rodrigo noch mal mit seiner grossen Schwester, 14, die nur am Wochenende zur Schule geht, und die anderen Tage kocht, Geschwister huetet, oder die Tiere aufs Feld fuehrt...
 
Munachi said:
Und hier ist Rodrigo noch mal mit seiner grossen Schwester, 14, die nur am Wochenende zur Schule geht, und die anderen Tage kocht, Geschwister huetet, oder die Tiere aufs Feld fuehrt...

Das hört sich nicht nach einer normalen Kindheit an.
 
Weenieschnitzel said:
Das hört sich nicht nach einer normalen Kindheit an.
Kommt drauf an, in welcher Gegend der Welt die Normalität definiert wird.
 
Munachi said:
Und hier sind Amerli und Rodrigo. Rodrigo ist auch zwei, aber er ist "zorrito" dass heisst sein Haar ist fast blond - ein Zeichen von Unterernaehrung... Er ist kleiner als Rosa Luz und spricht noch gar nicht... klar, mit zwei kann das normal sein, aber sein Bruder Aron (4) spricht auch noch recht wenig, und ich denke schon, dass das ein Effekt von Unterernaehrung ist, oder? Hm, ich habe noch keine Kinder grossgezogen, wann sprechen die sonst so?
Ich kenne ja nur meine drei. Und einige zig andere, die einem so durch Familie, Nachbarschaft und Beruf so über den Weg laufen.
Also ab 12 Monaten fangen sie an zu laufen. Einige früher, andere später.
Spät Laufende reden schon ein wenig, früh Laufende fangen später an zu reden.
Vierjährige plappern fröhlich vor sich hin. Aber es kann immer wieder individuelle Verzögerungen geben, ohne dass das gleich krankhaft ist.

Genaueres beim nächsten Kinderarzt. :)
 
sperling said:
Kommt drauf an, in welcher Gegend der Welt die Normalität definiert wird.
das stimmt... Hier ist es zumindest auf dem Lande ziemlich normal dass die kinder von klein auf mithelfen... die kleineren hueten die kuehe und schweine und so, die aelteren muessen auch bei schwierigeren arbeiten helfen... oder wenn die eltern einen laden haben, sind es meist die kinder die dort nach der schule sitzen, ihre hausaufgaben machen, und wenn ein kunde kommt die sachen verkaufen... wenn ich daran denke wie ich mich als kind protestiert habe schon wenn ich mal den abwasch machen musste...
 
Hier sind noch mal Erminia und Rodrigo, Erminia schaelt grade Kartoffeln...
 
und hier ist Erminias Cousine Susy, 14 oder 15, mit der Tochter ihrer grossen Schwester...
 
Und hier Brandon, der kleine Sohn einer anderen Freundin, auch zwei Jahre alt... Er war krank deshalb haben sie ihm so blaues Zeug ins Gesicht geschmiert, daher die Farbe...
 
hola Munachi,

bitte weiter posten, damit man doch mal sieht, das es uns in Deutschland im Vergleich immer noch sehr gut geht.
 
Weenieschnitzel said:
hola Munachi,

bitte weiter posten, damit man doch mal sieht, das es uns in Deutschland im Vergleich immer noch sehr gut geht.
Sieh's mal anders, Weenie. Unsere Kiddys sterben fast vor Langeweile, müssen abhängen oder daddeln. Diese haben was zu tun. Und wenn die Alten bei uns nicht nur verklärte Lügen verbreiten, war das Leben im Europa vor 80 Jahren ohne Wohlstand und 38-Stunden-in-fünf-Tagen-Woche trotzdem voller Lebensfreude.
 
sperling said:
Sieh's mal anders, Weenie. Unsere Kiddys sterben fast vor Langeweile, müssen abhängen oder daddeln. Diese haben was zu tun. Und wenn die Alten bei uns nicht nur verklärte Lügen verbreiten, war das Leben im Europa vor 80 Jahren ohne Wohlstand und 38-Stunden-in-fünf-Tagen-Woche trotzdem voller Lebensfreude.

kann sein, irgendwie tauchen dann immer Extreme auf Früher war alles vielllll besssser".

*seufz*
 
sperling said:
Sieh's mal anders, Weenie. Unsere Kiddys sterben fast vor Langeweile, müssen abhängen oder daddeln. Diese haben was zu tun. Und wenn die Alten bei uns nicht nur verklärte Lügen verbreiten, war das Leben im Europa vor 80 Jahren ohne Wohlstand und 38-Stunden-in-fünf-Tagen-Woche trotzdem voller Lebensfreude.
hm... Da bin ich geteilter Meinung. Welche kids sterben vor Langeweile und was macht uns so sicher... Einige, klar. Aber das war wohl immer so. Ich (und es ist nicht so lange her dass ich ein Kind war) habe jedenfalls nicht viel abgehangen, und ebensowenig die juengeren Kinder in meiner Familie... Vielleicht ist das ja nur meine Familie...

Klar, ein gewisses Mass an Arbeit usw. ist normal.

Wobei ich es schon fragwuerdiger finde wenn Kinder mit Schuheputzen Geldverdienen muessen so wie dieser Junge hier... Kommt drauf an. Die Leute hier sind nicht so arm dass sie verhungern, aber das Leben kann schon hart sein... Und Unterernaehrung ist ein Problem - wobei ich gestern erfahren habe, dass das viel damit zu tun hat dass die Leute heute lieber Nudeln oder Reis kochen als das schwerer zuzubereitende traditionelle Essen mit Quinua zum Beispiel...

Und klar, wenn die Arbeit Einfluss auf die Bildung hat ist das auch recht viel. Positiv allerdings ist dass viele Kinder besser in die Familie integriert sind, die Muetter haben die kleinen immer bei sich usw. ...

Was das "frueher war's besser" angeht - das bezweifle ich etwas... Jede Zeit hat so ihr gutes und schlechtes, aber das menschliche Erinnerungsvermoegen ist halt selektiv...
 

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Uebrigens, kleine Kinder hier werden jeden Tag mehrere Stunden in ein Tuch eingewickelt und mit bunten Baendern relativ fest zusammengeschnuert, so dass sie Arme und Beine nicht bewegen koennen... Angeblich soll sie das stark machen... hier zum Beispiel:
 

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Und hier noch eins von den kids aus dem dorf... das ist Yocelin, die Tochter einer der Frauen die kleine Laeden an der Strasse haben...
 

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Munachi said:
...
Was das "frueher war's besser" angeht - das bezweifle ich etwas... Jede Zeit hat so ihr gutes und schlechtes, aber das menschliche Erinnerungsvermoegen ist halt selektiv...
Ok, das ist schon richtig, Munachi.
Aber nur, weil ich ein Jahr älter bin als Rex, ist mein Hirn noch nicht völlig verwittert.
Ich habe halt viel Kontakt mit noch deutlich Älteren, und beginne zu ahnen,
dass die, die zwar nicht als Schuhputzer oder Armuts-Prostituierte leben mussten,
aber eben mit viel Arbeit und ohne großen Luxus,
ihr Leben auch genossen haben
und ihre Freizeit manchmal bewusster genossen haben,
als viele Menschen (nicht nur Teens und Twens) heutzutage.

Ordne das nicht einfach unter das übliche "Opa: euch geht's zu gut..."-Gelalle ein :)
 
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