Bullshitter

Die Schließung des Umfragefreds durch den Moderator ist mehr als albern.
Er sollte sich lieber mal um die ehrenwerten Mitglieder kümmern, die menschenverachtende Signaturen verwenden, wie Sniper100, oder er sollte seinen Einfluss beim Betreiber des Boards dazu nutzen, den Müll aus dem Kommentarforum fernzuhalten. Das wäre sinnvoll.
Mir fehlt jegliches Verständnis für die Entscheidung.

Hauptsache, vor meiner Tür wird Tempo 30 eingehalten.

MonteZ...

Danke für die netten Worte. Du weißt sicherlich auch das ich mit den Storys nichts zu tun habe.
Solange ich nicht so albern bin wie der Forenprovokateur ist alles gu
 
Lass ihn auf igno tom^^. absoluter Bullshit^^ konnte es mir allerdings nich verkneifen ein wenig zu stänkern *grins*
LG, die, die dem Tod davontanzt
 
Das Gravierende ist, dass es wenig bringt, wenn ein Bullshitter einem anderen Bullshitting vorwirft, ich meine, das bringt echt toll was, kojote, jemand nennt dich Bullshitter, und du nimmst ihn nun ernst ? Ich würd mir das dreimal überlegen.

Mal ganz ehrlich, Tom.
AJ hatte wenigstens eine Meinung, die er vertreten und begründen konnte. Sie war für dieses Board unangemessen kritisch und wäre besser in einem Debattierklub für Literaturwissenschaftler aufgehoben gewesen (wo man vermutlich auch ganz anders dazu Stellung bezogen hätte), aber sie war immerhin auf die Geschichten bezogen.
Ansonsten kann ich ihm nur vorwerfen, dass er sich selbst wahnsinnig gerne in Szene gesetzt hat und seine Maßstäbe für die überlegenen hielt. Der ganze 'absolute Wahrheit' Mist eben.
Aber er hat sich nicht in jede stattfindende Unterhaltung eingeschaltet und versucht, die Teilnehmer gegeneinander aufzuhetzen.

Und in gewisser Weise treffen seine Worte leider den Punkt mit ein paar Leuten ziemlich gut.

Ist aber sowieso egal, denn ändern wird das nichts.
Und bessern wird sich auch so lange nichts, bis alle aktiveren Leute begriffen haben, was hier eigentlich genau vor sich geht.

Und da ich damit wieder an einem Punkt ankomme, an dem ich am liebsten vorschlagen würde, dass sie all diese Aktiveren zumindest so weit zusammen tun, dass sie untereinander bereit sind nach zu fragen, ob etwas zweifelhaft formuliertes jetzt wirklich so beleidigend gemeint war, die der Agent Provokateur es gerade ausschlachtet - und da dieser Vorschlag bereits gehörig in die Binsen ging - kann ich es ebenso gut bleiben lassen...
 
Mal ganz ehrlich, Tom.
AJ hatte wenigstens eine Meinung, die er vertreten und begründen konnte.

Er hatte mal eine Meinung, bevor er meinte, rumtrollen zu müssen.

Mag sein, dass ich in dieser Hinsicht zu anspruchsvoll bin, dass ich denke, dass ein denkender Mensch früher oder später wieder die Verständigung sucht, und ich ihn solange ignoriere, wie er das nicht tut. Mag sein, dass es ungerecht ist, dass ich in dieser Hinsicht keinen Unterschied zwischen leonardo und AJ mache. Ich hab mich schon ein paar mal gefragt, ob ich in einem Literaturzirkel wirklich so etwas wie Sachlichkeit erwarten kann. In einer politischen Diskussion MUSST du Sachlichkeit notfalls mit Gewalt durchsetzen, und in ernstzunehmenden Politik-Foren wird das auch gemacht, mag sein, dass ich noch zu sehr in sowas drinstecke. In einem Politik-Forum wäre AJ ein Troll, und leonardo ein Foren-Anarchist, der nach 2 Post spätestens weg wäre, wo man AJ zunächst erstmal noch verwarnen würde.

Und da ich damit wieder an einem Punkt ankomme, an dem ich am liebsten vorschlagen würde, dass sie all diese Aktiveren zumindest so weit zusammen tun, dass sie untereinander bereit sind nach zu fragen, ob etwas zweifelhaft formuliertes jetzt wirklich so beleidigend gemeint war, die der Agent Provokateur es gerade ausschlachtet - und da dieser Vorschlag bereits gehörig in die Binsen ging - kann ich es ebenso gut bleiben lassen...

Ich sehe DAS wirklich als Problem: das echte Sachlichkeit hier gar nicht gewollt wird.

Bis zu einem gewissen Grad kann ich das ja auch nachvollziehen, Literatur ist nun mal eine von Gefühlen geprägte Sache, die Emotionen und Übertreibungen erlaubt, um nicht zu sagen fördert. Was manche Leute hier "Kindergarten" nennen, ist eigentlich Bestandteil jeder Kommunikation, aber ich bin mir nicht immer sicher, ob und wie selbsternannte Literaten überhaupt kommunizieren wollen. In dem Posten der eigenen Meinung schwingt ja immer eine kleine Prise Eitelkeit mit, und die Übertreibung der eigenen Eitelkeit ist eben das Aussparen und Ablehnen von allem, was diese Eitelkeit angreift. In der politischen Diskussion ist das etwas anders, da dort die Poster ihren gebildeten Standpunkt für wichtiger halten als sie selbst. Für einen Literaten verbietet sich sowas eher. Schade, aber nicht zu ändern.

.....*schwafel, schwafel, neunmalklugtu*.....
 
Er hatte mal eine Meinung, bevor er meinte, rumtrollen zu müssen.

Mag sein, dass ich in dieser Hinsicht zu anspruchsvoll bin, dass ich denke, dass ein denkender Mensch früher oder später wieder die Verständigung sucht, und ich ihn solange ignoriere, wie er das nicht tut. Mag sein, dass es ungerecht ist, dass ich in dieser Hinsicht keinen Unterschied zwischen leonardo und AJ mache. Ich hab mich schon ein paar mal gefragt, ob ich in einem Literaturzirkel wirklich so etwas wie Sachlichkeit erwarten kann. In einer politischen Diskussion MUSST du Sachlichkeit notfalls mit Gewalt durchsetzen, und in ernstzunehmenden Politik-Foren wird das auch gemacht, mag sein, dass ich noch zu sehr in sowas drinstecke. In einem Politik-Forum wäre AJ ein Troll, und leonardo ein Foren-Anarchist, der nach 2 Post spätestens weg wäre, wo man AJ zunächst erstmal noch verwarnen würde.

Agree on that.
Don't get me wrong. I still think that AJ is some special kind of troll. But even a troll sometimes picks a grain.
Ich würde aber eher sagen, dass er mit seinen Umschreibungen und Definitionen des Bullshiters vielleicht zufällig eine Definition und Beschreibung für Leo und Konsorten geliefert hat.
Whatever. Aj is no longer considered a threat. I feel confident that I can view him as kind of local flavor and ignore him otherwise.
But that doesn't contain enmity anymore. Important point for me.


Ich sehe DAS wirklich als Problem: das echte Sachlichkeit hier gar nicht gewollt wird.

Bis zu einem gewissen Grad kann ich das ja auch nachvollziehen, Literatur ist nun mal eine von Gefühlen geprägte Sache, die Emotionen und Übertreibungen erlaubt, um nicht zu sagen fördert. Was manche Leute hier "Kindergarten" nennen, ist eigentlich Bestandteil jeder Kommunikation, aber ich bin mir nicht immer sicher, ob und wie selbsternannte Literaten überhaupt kommunizieren wollen. In dem Posten der eigenen Meinung schwingt ja immer eine kleine Prise Eitelkeit mit, und die Übertreibung der eigenen Eitelkeit ist eben das Aussparen und Ablehnen von allem, was diese Eitelkeit angreift. In der politischen Diskussion ist das etwas anders, da dort die Poster ihren gebildeten Standpunkt für wichtiger halten als sie selbst. Für einen Literaten verbietet sich sowas eher. Schade, aber nicht zu ändern.

.....*schwafel, schwafel, neunmalklugtu*.....

Agree on that, also.
But I don't think that something like 'real objectivity' exists.
One can exert oneself to judge dispassionately. But there will always be some subjective insertion. And arround here I think that's for good.
After all we are talking about light fiction. No need for the big ones of great literature. Just targeted on entertainment.

The roots of the problem are deeper buried.
Most people here don't want to duscuss their opinion.
Even many of the more detailed critics want to argue. They want to get ackknowledgement and maybe some praise.
Whenever I try to ask for the possibility of a different point of view there is the same kind of reaction. And the late incidents only clarified this attitude.

I'll try some example:
M. sagt, in einer Geschichte das Ende aufgesetzt und aufgrund des restlichen Inhalts und des scheinbar nachträglich angeflanschten Endes mag er die Story nicht.
Ich sehe das anders und es würde mich interessieren, ob er vielleicht einen grund dafür hat, die in der Geschichte nach meiner Ansicht bereits deutlich eingebauten Hinweise auf das Ende einfach nicht wahrgenommen hat. Oder ob er diese Stellen anders interpretiert.
Er sieht keinen Diskussionsbedarf, denn es handelt sich ja um seine Meinung zu dieser Geschichte.

Mögliche Implikationen:
1. Er ist die Diskussionen, so wie sie hier ablaufen, ziemlich müde. Deswegen hat er keine Lust ins Detail zu gehen.
2. Er will auf seiner Meinung beharren und hat keine Lust auf mögliche Denkanstöße, die in dazu bringen könnten, diese überdenken zu müssen.

Nur zwei von zahlreichen, aber diese beiden reichen mir.
Gründe dafür eine Diskussion zu meiden, gibt es immer. Und sie sind im Grunde alle legitim.
M. muss die Geschichte nicht mögen. Er kann sie so scheiße finden, wie er will.

Aber
Wie andere hat er sich hier immer wieder mit Aussagen präsentiert, die eindeutig nahelegen, dass er eine diskussionsfähige Meinung hat.
Und wer eine diskussionsfähige Meinung vertritt, der muss auch damit rechnen, dass man ihn auf eine Diskussion anspricht.
Wer das nicht will, der hat jederzeit das Mittel zur Hand, sich auf kurze Meinungsäußerungen zu beschränken.

Nun ist es mit M. durchaus so, dass er sich Diskussionen stellt, wenn man sie anfängt.
Er ist hier nur ein Beispiel und in meinen Augen ein eher positives, auch wenn er seine Äußerungen immer wieder auch darauf anlegt, zu provozieren.
Aber nun. Wir sind hier eben nicht im Kindergarten. Daher darf er das und wir müssen damit leben. So wie er mit der Reaktion.

Andere stellen sich aber der Diskussion nachweislich nicht.
Sie stellen sich allen möglichen Schein-Argumentationen, in denen sie Begriff für Begriff aufgreifen und wieder fallen lassen, wenn sie rhetorisch an Boden verlieren.
Sie wollen ihre Meinung als allgemeingültig akzeptiert sehen oder einfach nur provozieren.
Und sie sind auf den ersten Blick nicht mal eben zu identifizieren.

Das alles führt mich dazu, dass ich darüber nachdenke, mich selbst sozusagen als jemanden zu markieren, der zu ernsthaften, inhaltlichen Diskussionen bereit ist. Und sie auch sucht.
Wenn ich nämlich einen inhaltlichen Kommentar hinterfrage, dann geschieht das aus Interesse am Standpunkt.

Gleichzeitig komme ich allerdings auch zu dem Schluss, dass ich keine Lust habe den Duckmäuser zu spielen, was Trolle und Störenfriede angeht.
Wenn jemand beleidigend wird oder einfach scheiße labert, dann wünsche ich meinem Missfallen Ausdruck zu verleihen. Das mag als Funke für neue Selbstgespräche gewisser Spinner dienen, aber ehrlich gesagt: Shikata ga nai.

Wer sich nicht mit den Äußerungen anderer und in diesem speziellen Fall meiner Person konfrontieren will, der möge sich einen anderen Spielplatz suchen...


Wozu all diese Ergüsse? Lautes Nachdenken.
Danke Tom. Manchmal helfen mir solche Polarisationspunkte sehr.
Lässt mich dich noch mehr schätzen.

And why partially in english?
Mood. And to comfort dear Molly a bit. So she has something understandable but cannot comprehend the whole thing. Maybe it sparks a desire to learn German? ;)
Who's Molly?
Silent watcher. Watch out. They are out there and view this stuff...
 
AJ, KOJOTE, MONTY und BULLSHIT

Das Problem bei AJ ist: er ist kein Teamplayer. Es geht ihm (meistens) nur darum zu zeigen, was ein Autor angeblich nicht kann und warum eine Story angeblich schlecht ist.
Andere Einschätzungen lässt er nicht gelten und bügelt sie ab.
Wäre er ein Teamplayer könnte er mit seinem Wissen über Literatur hier eine Bereicherung sein und eine Unterstützung im Abwehrkampf gegen anonyme Pöbler (und Pöbler mit nick).

Eine Diskussion macht nur Sinn unter der Devise: "Ich könnte recht haben, aber auch du könntest richtig liegen."

Bei Stories gibt es sehr oft gar nicht die Möglichkeit zu sagen, eine Einschätzung ist richtig oder falsch.
Nehmen wir die Kontroverse zw "Monty" un)d "Kojote" über "Rache" (n "MaximilianW")
"Monty" bemängelt die fehlende Distanz des Erzählers zum Geschehen. "Kojote" findet grade die geschilderte Emotionalität des Geschehens überzeugend.
Wer hat nun recht? Ganz einfach: BEIDE haben recht. Für beide Sichtweisen gibt es gute Argumente.
Ich neige eher zu "Kojotes" Haltung, weil ich die Story ähnlich empfinde und interpretiere wie er.
Es wäre aber BULLSHIT von mir, zu sagen, "Monty" liegt völlig falsch, denn so ist es nicht.

Ganz allgemein sollten wir damit aufhören, anderen die Kompetenz abzusprechen, Texte beurteilen zu können. Grade die Unterschiedlichkeit, wie ein und dieselbe Story empfunden und interpretiert werden kann, machen die Kommentarseiten interessant.

Betr. BULLSHIT: ich verweise auf mein post 87 in diesem thread

"rosi" (Johannes)
 
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