Der Putin-Reflex

Geändert von rosettenfreak (08-17-2012 um 12:51 PM Uhr).
Und wieder im Nachhinein den Post komplett umgestrickt, rosettenfreak.

Von halbwegs vernünftige Tonart zu dem Gezicke in dem Posting über mir.

Einfach nur link, feige und hinterhältig ;-)
 
Last edited:
Wo habe ich Probleme?

Hab' ich nämlich nicht. Nachdem ich heute wieder 3 Postings von rosettenfreak entfernen musste - eines davon grob beleidigend gegenüber einer neuen Forumsteilnehmerin, ist es durchaus als Moderator angemessen, ihn darauf hinzuweisen, das immer noch der Ton die Musik macht.

Ich weiß nicht, warum du meinst beurteilen zu können, wo ich was wann schreiben darf. Dafür fehlen dir schlichtweg Puzzleteile des großen ganzen.

LG, Peter

sorry, Peter ob du nun 3 Postings von Rossi entfernt hast oder nicht, spielt für diesen Tread doch überhaupt keine Rolle.
Und vielleicht hast du recht und es fehlen mir ein Paar Puzzleteile, doch habe ich dir nicht das schreiben verboten, sondern dich aufgefordert beim Thema zu bleiben weil ich das Gefühl hatte das du mit deinem Post gegen Rossi gestichelt hast. Ich wollte deine Meinung zum Thema und vermeiden das der gute Tread vom Thema abkommt. Denn bis jetzt war er sehr lesenswert. Und es wäre einfach gut wenn es so bleiben würde.

Und sorry dieses A.....rrogant kann man auch als beleidigten oder zumindest als provozierend empfinden. Ich denke jeder weiß wofür ein A.... steht auch wenn ein rrogant dahinter steht.
Und ein wenig kenne ich dann doch die Geschichte zwischen dir und Rossi. Vielleicht mehr als du denkst.

Also Peter, geh einfach mit gutem Beispiel voran.
Und meiner Meinung nach gibt es nun einige Post, wie auch dieser, die nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun haben.
Mein Segen, auch wenn du den nicht brauchst, fürs verschieben hast du.

THx und Sorry Matthes

Edit---ich bin einfach zu langsam beim schreiben.
 
Last edited:
@Der "Putin-Reflex" und die "Political-Correctness" (die meisten bereits bei der Sprache ansetzt)

"Matthes",
wir hatten neulich ne Kontroverse über die Vokabel "Neger", die angeblich rassistisch wäre, was Quatsch ist, wie "kugelfisch" und ich nachgewiesen haben.
Steht in nem anderen Thread.

Okay,
wenn man das Ganze unangreifbar formulieren will, dann sagt man "Afroamerikaner" oder "Schwarzafrikaner" oder "Farbiger", wobei bei "Farbiger" auch schon manche wieder aufheulen.

Diese unselige "Poitical Correctness" führt unweigerlich zur Schere im Kopf und ist der Anfang von Zensur und das Ende von "Free Speech."
Wie das die Amis bei LIT (und nicht nur bei LIT) handhaben, hat hier ein Gast aus dem britischen Forum; "Byron in Exile"; demonstriert.
Ich glaube, seine Postings dazu stehen im "Allgemeinen Chat-Thread?"

Das Ganze erinnert mich frappierend an den Zirkus, den manche Muslime bzw. deren Vertreter vor ca. 4 Jahren wegen der Aufführung der Mozart-Oper "Idomeneo" gemacht haben.
Du erinnerst dich???
Die Intendantin Kirsten Harms nahm im vorauseilendem Gehorsam die Oper vom Spielplan.
Zum Glück musste die Dame bald darauf ihren Hut nehmen.

Dasselbe beim Einknicken vieler deutscher Zeitungen einige Jahre zuvor bei den "Mohammed-Karikaturen."

Seit Moliere, seit der Aufklärung, ist klar, dass im Westen nix mehr sakrosant ist; auch nicht die Religion(en).
Grade diese nicht.

Wenn man darauf achtet, ja niemanden mehr zu beleidigen, dann braucht und darf man gar nix mehr sagen.
Das ist dann das Ende jeder offenen kontroversen Diskussion.
DAS ist das Ergebnis des "Putin-Effekts!"

"Beleidigung" kann kein allgemeiner objektiver Maßstab sein, da das subjektiv jeder anders empfindet.

Wie locker gehen damit die Juden um .
Ein Beispiel: Es gibt die Bibel als "Cartoon-Adult-Version:"
Titel: "Dirty Pictures from the Holy Scriptures"
Da treiben es David und Bathseba, und Abraham mit seiner Holden, und Salomon mit diversen Gespielinnen, dass die Schwarte kracht!
Das lässt keine Wünsche offen!
Und in Israel (und den USA und GB) ist das Ding seit Jahren ein Bestseller, und die Israelis amüsieren sich köstlich darüber.(Von ultraorthodoxen Juden mal abgesehen)

Man stelle sich ne Koranausgabe in dieser Fassung vor???

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Ich bin der Meinung,

dass man fast alles nicht auf "Gut vs. Böse" vereinfachen kann. Das funktioniert bei Kindergeschichten, im wahren Leben hat vieles seine untereinander verwobenen Hintergründe.

Wo war Russland vor Putin? Sicher, seine Methoden sind fragwürdig. Schon alleine die Machtabgabe um Jahre später offensichtlich genau geplant die Macht wieder zu übernehmen. Aber Russland braucht eine starke Führungspersönlichkeit. Ums überspitzt zu fomulieren, ich glaube nicht, dass von Pussy-Riot jemand das Land regieren könnte. Putin ist ein einigermaßen berechenbarer Politiker für den Westen.

Ich habe Verständnis für diejenigen, die aufstehen und Zeichen setzen wollen.
Aber ich finds blauäugig zu denken, das man nur "den Bösewicht" entfernen muss, damit alles anders wird. Letztendlich kommts doch nur noch auf die großen Konzerne, Banken und Öl-Multis an. Diese Lobbys bestimmen die Politik, diese Lobbys sorgen dafür, dass man ein "vernünftiges" Verhältnis zu Russlands Erdgas hat, etc.

Sind wir deutschen oder die Amerikaner denn soviel besser? Mit den Waffenverkäufen, dem brav folgen der Interessen der Stromkonzerne, usw. ?

Die Welt dreht sich immer weiter und im großen und ganzen liegt es wohl in der Natur der Menschheit, sich in der Masse von einigen wenigen an der Nase herumführen zu lassen. Ob sie nun Putin heißen, Ackermann oder sonstwie...

Vielleicht gibt es nicht das "wirklich böse", sondern eher das "gewiefte (rücksichtslose) und das engstirnige".
Und wer meint man würde, wenn man Putin entmachtet eine bessere Welt bekommen, meinetwegen.

LG, Peter
 
Und genau dieser empörungsfanatismus setzt nun bei lit ein. :)

Das ist richtig. Nur empöre ich mich erstmal über die Vorgänge vor der eigenen Haustür, bevor ich empört nach Russland schiele.

Gruß

Dusty
 
Hast du auch was zum putin-effekt zu sagen?

In "meinen" Threads gilt Meinungsfreiheit. Da kann man schon mal etwas Off-Topic sein. Ist nicht so schlimm. Der Rossi teilt ja auch fleißig aus. Da muss P_C mal was sagen dürfen. :D

Gruß

Dusty
 
@p_c

Ich bin der Meinung,

dass man fast alles nicht auf "Gut vs. Böse" vereinfachen kann. Das funktioniert bei Kindergeschichten, im wahren Leben hat vieles seine untereinander verwobenen Hintergründe.

Wo war Russland vor Putin? Sicher, seine Methoden sind fragwürdig. Schon alleine die Machtabgabe um Jahre später offensichtlich genau geplant die Macht wieder zu übernehmen. Aber Russland braucht eine starke Führungspersönlichkeit. Ums überspitzt zu fomulieren, ich glaube nicht, dass von Pussy-Riot jemand das Land regieren könnte. Putin ist ein einigermaßen berechenbarer Politiker für den Westen.

Ich habe Verständnis für diejenigen, die aufstehen und Zeichen setzen wollen.
Aber ich finds blauäugig zu denken, das man nur "den Bösewicht" entfernen muss, damit alles anders wird. Letztendlich kommts doch nur noch auf die großen Konzerne, Banken und Öl-Multis an. Diese Lobbys bestimmen die Politik, diese Lobbys sorgen dafür, dass man ein "vernünftiges" Verhältnis zu Russlands Erdgas hat, etc.

Sind wir deutschen oder die Amerikaner denn soviel besser? Mit den Waffenverkäufen, dem brav folgen der Interessen der Stromkonzerne, usw. ?

Die Welt dreht sich immer weiter und im großen und ganzen liegt es wohl in der Natur der Menschheit, sich in der Masse von einigen wenigen an der Nase herumführen zu lassen. Ob sie nun Putin heißen, Ackermann oder sonstwie...

Vielleicht gibt es nicht das "wirklich böse", sondern eher das "gewiefte (rücksichtslose) und das engstirnige".
Und wer meint man würde, wenn man Putin entmachtet eine bessere Welt bekommen, meinetwegen.

LG, Peter

Da bin ich absolut deiner Meinung.

Der Westen- der selbst genügend Dreck am Stecken hat, wie du richtig sagst- konzentriert sich zu sehr auf die Person Putin.
Russland hat viele Putins.
Es ist nicht ausgemacht, dass nach Putin etwas Besseres nachkommen würde.

Zudem: Besser als früher unter der alten Nomenklatura ist es ja schon.
Es gibt Ansätze von Demokratie.
Es gibt Ansätze von Pluralismus.
Es gibt Ansätze von Opposition.

Sicher, vom westlichen Standard ist das noch weit entfernt- aber immerhin!

Das Beispiel Putin könnte man auch auf China übertragen, wo die westliche Politik oft auch sehr heuchlerisch ist; grade die deutsche Politik.
Da macht man nen Veitstanz um den Dalai Lama, unterstützt aber ganz offiziell die "Ein-China-Politik", die Tibet offiziell zu China zählt.
Zudem vergisst man, dass der Dalai Lama alles ist, aber kein vorbildlicher Demokrat.
Der führt seine tibetische Exilregierung in Darressalam mit eiserner Hand.

Auch China hat- wie Russland- eine völlig andere Geschichte und Kultur wie der Westen.
Zudem ist China als Wirtschaftsmacht schon viel zu gross und zu wichtig, als dass sie sich vom westlichen Gejammer "Menschenrechte" beeindrucken ließen.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
@Dusty

In "meinen" Threads gilt Meinungsfreiheit. Da kann man schon mal etwas Off-Topic sein. Ist nicht so schlimm. Der Rossi teilt ja auch fleißig aus. Da muss P_C mal was sagen dürfen. :D

Gruß

Dusty

ICH, "Rosi", teile kräftig aus???
"Dusty", bisher fand ich dich ziemlich sympathisch- ich glaub, ich muss mir das nochmal überlegen??? (Lach)

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Das die Niederländer ein besseres Bildungssystem haben als wir in Deutschland habe ich von Niederländern aber auch schon anders gehört.

Wir wohnen ja im französischen Einzugsgebiet oder deutschen Wegzugsgebiet. Je nach dem wie man es sieht.

Von Politikern hört man ja oft wie gut das Schulsystem der Franzosen ist.
Ganztagsschulen. Rundumbetreuung. usw
Am Samstag hatte ich zwei französische Paare zum Grillen. Ihre Töchter gehen mit meiner in Deutschland auf Gymi.

Die sagten - Frontalunterricht. Keine Eigenständigkeit. das Niveau wird dem schlechtesten in der Klasse angepasst.

Mit Meinungsfreiheit kenne sich ja nun DDR-Bürger recht gut aus. Oder besser mit der unterdrückten.

Doch in einem muss ich dir wieder sprechen es gibt Beleidigungen die mögen klug formuliert sein so das der gegenüber sie als Beleidigung nicht erkennt, das macht allerdings eine Beleidigung nicht besser.
Beleidigen tut der keine Argumente mehr hat. Beleidigungen machen eine sinnvolle Diskussion unmöglich.
Beleidigungen sind auch niemals subjektiv in der Betrachtung. Fühlt sich der mir gegenüber beleidigt hat er mich falsch verstanden, ich habe mich falsch ausgedrückt, oder es war ein versehen und sollte sich eigentlich recht schnell ausräumen lassen. meist redet man dann allerdings an einander vorbei und der Keil wird noch tiefer getrieben.

das Wort Neger, zu DDR-Zeiten ein absolutes NoGo. Es viel mir wirklich am Anfang schwer hier in einen Negerkuss zu beißen und ich esse die echt gern. So wird man schon als Kind beeinflusst.
 
Das ist richtig. Nur empöre ich mich erstmal über die Vorgänge vor der eigenen Haustür, bevor ich empört nach Russland schiele.

Gruß

Dusty

Es ist aber nun mal einfacher mit dem Finger auf Russland und auf einen Herren Putin zu zeigen, als den Müll vor der eigenen Haustür zu fegen. das macht nämlich arbeit. Und es lenkt wunderbar von anderen Problemen ab. Genau deshalb fand ich diesen Tread so gut.

Und auch Peter hat vollkommen recht mit dem was er geschrieben hat. Aber es ist manchmal so einfach die Massen zu beeinflussen.

Wer findet denn zum Beispiel die Spritpreise an den Tankstellen nicht zu teuer? Und es sind die bösen Ölkonzerne die Schuld daran sind. Was zum teil auch stimmt. nur den wirklichen Preistreiber der hält sich im Hintergrund und zeigt noch mit dem Finger auf die Ölkonzerne.
 
ICH, "Rosi", teile kräftig aus???
"Dusty", bisher fand ich dich ziemlich sympathisch- ich glaub, ich muss mir das nochmal überlegen??? (Lach)

Es soll mir ja keiner vorwerfen, ich sei parteiisch. Mal davon abgesehen teilst du wirklich aus :D .

Gruß

Dusty
 
Beleidigen tut der keine Argumente mehr hat. Beleidigungen machen eine sinnvolle Diskussion unmöglich.

Ganz ehrlich Matthes, es ist nicht zwingend die Beleidigung, die eine Diskussion unmöglich macht. Du liegst sogar falsch mit deiner Behauptung. Für eine Diskussion braucht es schon zwei und wenn einer zwar nicht beleidigt, aber letztlich nur Unfug faselt, dann kommt auch keine Diskussion zustande.

Für eine Diskussion braucht es mindestens zwei Parteien, die eine Diskussion überhaupt wollen. Das Austeilen von verbalen Hieben stört die Diskussion nicht, solange noch Argumente folgen. Aber wenn einer nur die Hiebe hören will und sich den Argumenten verschließt, dann hat sich die Diskussion erledigt. Das mit der Beleidigung ist mir da nur eine billige Ausrede.

Gruß

Dusty
 
Ganz ehrlich Matthes, es ist nicht zwingend die Beleidigung, die eine Diskussion unmöglich macht. Du liegst sogar falsch mit deiner Behauptung. Für eine Diskussion braucht es schon zwei und wenn einer zwar nicht beleidigt, aber letztlich nur Unfug faselt, dann kommt auch keine Diskussion zustande.

Für eine Diskussion braucht es mindestens zwei Parteien, die eine Diskussion überhaupt wollen. Das Austeilen von verbalen Hieben stört die Diskussion nicht, solange noch Argumente folgen. Aber wenn einer nur die Hiebe hören will und sich den Argumenten verschließt, dann hat sich die Diskussion erledigt. Das mit der Beleidigung ist mir da nur eine billige Ausrede.

Gruß

Dusty

Das eine schliesst das andere ja nicht aus.Und sicher hast du recht, wenn einer nur unsinn faselt und dann nicht mal zuhören kann ist eine disskusion sinnlos. Meist sind es leute die ein halbwissen haben die schlimmsten.

Aber in meinen augen macht es keinen sinn wenn ich in einer disskusion mit "tieren" und fäkalsprache um mich werfe.
Sorry aber damit erreiche ich gar nichts.

Wenn mich jemand aus dem kontex herraus weil ich heute mal wieder nichts ver
the, als vollpfosten bezeichnet, fühle ich mich nicht beleidigt.
Ein anderer vielleicht schon und verdeutlicht er mir dieses, habe ich den arsch in der hose mich zu entschuldigen.
Auch wenn ich nicht beleidigen wollte.

Aber wie immer hat jede medaille zwei seiten.

Ich würde mich selbst als konfliktscheu bezeichnen. Ich disskutiere gern vertrete meine meinung aber das alles nur bis zu einem gewissen punkt. Mag sein das das der eine oder andere als charakterschwäche empfindet.

Trotz allen kann man sich gesellschaftlichen geflogenheiten unterwerfen. Da ist nichts schlimmes dabei.
 
@pykarratu

Das eine schliesst das andere ja nicht aus.Und sicher hast du recht, wenn einer nur unsinn faselt und dann nicht mal zuhören kann ist eine disskusion sinnlos. Meist sind es leute die ein halbwissen haben die schlimmsten.

Aber in meinen augen macht es keinen sinn wenn ich in einer disskusion mit "tieren" und fäkalsprache um mich werfe.
Sorry aber damit erreiche ich gar nichts.

Wenn mich jemand aus dem kontex herraus weil ich heute mal wieder nichts ver
the, als vollpfosten bezeichnet, fühle ich mich nicht beleidigt.
Ein anderer vielleicht schon und verdeutlicht er mir dieses, habe ich den arsch in der hose mich zu entschuldigen.
Auch wenn ich nicht beleidigen wollte.

Aber wie immer hat jede medaille zwei seiten.

Ich würde mich selbst als konfliktscheu bezeichnen. Ich disskutiere gern vertrete meine meinung aber das alles nur bis zu einem gewissen punkt. Mag sein das das der eine oder andere als charakterschwäche empfindet.

Trotz allen kann man sich gesellschaftlichen geflogenheiten unterwerfen. Da ist nichts schlimmes dabei.

Natürlich kann man sich bei einer Diskussion gesellschaftlichen Gepflogenheiten unterwerfen.
Es geht aber darum, dass es Leute gibt, die selbst eine andere Meinung schon als "Streit" oder als "Provokation" oder gar als "Beleidigung" ansehen, und dann ist es eine billige Ausrede.

Ich habs hier schon oft genug erklärt: Zu einer Diskussion, bei der wirklich herauskommen soll, gehört die Kontroverse, gehört die Polemik, die Übertreibung, die Zuspitzung.
Ansonsten bekommt man belangloses Dampfgeplauder.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Natürlich kann man sich bei einer Diskussion gesellschaftlichen Gepflogenheiten unterwerfen.
Es geht aber darum, dass es Leute gibt, die selbst eine andere Meinung schon als "Streit" oder als "Provokation" oder gar als "Beleidigung" ansehen, und dann ist es eine billige Ausrede.

Hier gebe ich dir recht, rosi. Und es lohnt auch nicht mit solchen leuten zu disskutieren.


Ich habs hier schon oft genug erklärt: Zu einer Diskussion, bei der wirklich herauskommen soll, gehört die Kontroverse, gehört die Polemik, die Übertreibung, die Zuspitzung.
Ansonsten bekommt man belangloses Dampfgeplauder.

lg
"Rosi" (Johannes)

Ohne eine kontroverse kommt ja auch kaum eine disskusion zustande.
übertreibungen und zuspitzungen werden oft genutzt um standpunkte zu verdeutlichen. Oftmals kann aber auch genau das in die hose gehen, wenn man es übertreibt.
Nur haben polemik und übertreibungen nichts mit beleidigungen zu tun.
Es ist sehr oft ein schmaler grad auf den man bei hitzigen disskusionen wandelt. Und wem ist es noch nicht passiert das er über das ziel hinaus schoss.
Aber wie gesagt, für eine fruchtbare disskusion sind beleidigungen, egal in welcher form, kontra produktiv.
Und was viele auch vergessen, nicht jeder streit muss in einem konsenz enden.

Nu wieder der
Matthes
 
Was ist bitte ein OP?
Original/Opening Post

In der Kommunikationstheorie spricht man gerne von Sendern und Empfängern. Dabei muss der Empfänger nicht zwingend das empfangen, was der Sender gesendet hat. Es besteht die Gefahr des Missverständnisses. Wobei dein Standpunkt ein sehr aufrechter ist und nicht durch Geplapper verwässert wird.
Jup. Wenn beide Seiten das Sender-/Empfängermodell und die Seiten einer Botschaft kennen, ist es möglich, damit zu arbeiten. Meistens ist das aber nicht der Fall und deswegen bleibt der Erklärungsbedarf an dem hängen, der ihn zuerst erkennt.
Abgesehen davon ist hier die Erkenntnis, dass die Verantwortung für die Botschaft beim Sender liegt, verpönt.

Aber ich bin sowieso jemand, der am besten mit der direkten Kommunikation arbeiten kann. Da sehe ich nämlich, ob und wie ich verstanden werde. Hier (also schriftlich) muss ich eine Aussage in den Raum stellen und schauen, wie die Reaktion ausfällt. Und ich kann mich nicht davon freisprechen, zu formulieren, wie ich es auch real tue. Was wiederum die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen erhöht.
Trotzdem halte ich mich für jemanden, mit dem man ziemlich einfach umgehen kann, wenn man mich beim Wort nimmt und nicht um drei Ecken bei der Interpretation meiner Aussagen denkt. ;)

Da hast du recht. Wir sind alle ein wenig scheinheilig, auch bei noch so großem Bemühen um Korrektheit. Ich würde mir aber so manche dahingehende Schwäche, die eigentlich Vorsatz ist, als Teil meiner Persönlichkeit zurechnen. So bin ich nun mal.
Das steht dir - jedem - frei, nicht wahr?!
Wichtig ist in meinen Augen, diese Schwächen/Vorsätze - nennen wir sie mal Marotten - zu kommunizieren, wenn sie ins Spiel kommen.

Sachlich hast du vollkommen recht. Aber weil man da keine andere saubere Trennlinie hin bekommt, muss man wohl das Alter nehmen. Es ist der sicherlich unvollkommene Versuch richtig Verkommenes abzuwehren. Vorsichtshalber schiebt man da offensichtlich die Grenze weit nach oben. Ich sehe ehrlich gesagt auch kein Problem eine Sechzehn oder Siebzehnjährige in einer Erotikgeschichte zu beschreiben. Aber ich lasse das, weil es ja auch nicht zwingend sein muss.
Im Prinzip habe ich da nichts gegen einzuwenden.
In der Praxis kommt hier wieder der Reflex ins Spiel, der mich dann doch stört.
Wir einigen uns auf eine Trennlinie zwischen erlaubt und nicht erlaubt, weil wir 'richtig Verkommenes' verhindern wollen. Und zu Beginn sind wir uns auch alle bewusst, dass beiderseits unserer gezogenen Trennlinie viel grünes Gras wächst und die Abgründe da noch eher fern sind. Aber dann gewöhnen sich die Leute daran, anhand der Trennlinie nicht mehr die Grenze zu definieren, unterhalb der vielleicht Verkommenes stecken könnte, sondern schlicht alles, was unter der Trennlinie liegt als Verkommen zu betrachten.

Im Prinzip erweckt das für mich den Eindruck, dass die Trennlinie nun als Ersatz für den gesunden Menschenverstand fungiert. und nicht mehr als Stütze. Und das ist leider ziemlich scheiße.
Kombiniert man das damit, dass die Leute sich ja so gerne auf die gesellschaftlich anerkannten Sündenböcke einschießen, warte ich nur darauf, dass mal der erste nach dem Richter kräht, weil ein junger Mann mit einer Minderjährigen Sex hatte. Und zwar unabhängig davon, dass er selbst noch minderjährig ist.

Ich will ehrlich sein: Manchmal frage ich mich, ob all die Regeln, die für jeden Scheiß zusätzliche Klauseln erhalten und irgendwann vor Ergänzungstexten völlig erstarrt, unbeweglich und unanwendbar sind, nicht alle paar Jahrzehnte komplett in die Tonne gedrückt werden sollten.
So richtig funktional kommt mir das gesamte Gesetzes-Konzept jedenfalls nicht vor.

Klar. Aber es ist wie Rassismus sich auf Kosten anderer selbst anzuheben bzw. aufzuwerten. Tatsächlich schaut man auf andere herab, und zwar unter Anwendung willkürlicher Kriterien. Man könnte auch das soziale Engagement hernehmen. Aber das ist viel zu weich und damit lässt sich nur schwer schmücken. Wie viel einfacher ist es da doch, seinen Bildungsstand heraus zu kehren.
True.
Aber von der anderen Seite aus betrachtet gibt es halt immer etwas, was im Prinzip wie Rassismus funktioniert. Und das liegt daran, dass Rassismus menschlich ist. Nicht die 'der hat ne andere Farbe' Sorte, sondern das Abgrenzungs-Konzept. Das 'wir gegen die' Denken.
Ich zeige nicht mit dem Finger auf Rassisten, die andere Menschenrassen ausgrenzen. Ich teile deren Meinung nicht, aber ich weiß, woher sie kommen. Und ich sehe durchaus die ganzen anderen Rassisten, die mit dem Finger auf wieder andere Rassisten zeigen, weil deren Rassismus nicht gesellschaftlich akzeptiert ist.
Und ich glaube daran, dass Intelligenz sich durchaus über diese menschliche Schwäche hinwegsetzen kann, wenn man es denn will. Weswegen ich ein besserer Mensch bin als die meisten anderen und damit ein totaler Menschlichkeits-Rassist. :D

Da würde ich nichts drauf geben. Ich denke, hier schreibt die Presse mehr herauf, als tatsächlich da ist.
Damit fängt es leider an. Ein paar Jahre lang sackt das und dann denken die Leute, es wäre richtig so, weil es ja schon so lange so gesagt wird.
Ich mache mir da schon Gedanken...

Hier ist es nicht die Presse, hier versuchen Politiker sich zu profilieren. Das ist übrigens eine ganz miese Tour, solange sie nicht den Sportschützen an die Eier gehen. Aber das trauen die sich dann wieder nicht.
Same here. Es gibt leider genug Leute, die sich an den Führungsfiguren orientieren. Selbst denken ist unpopulär im Staate Deutschland. Das erlaubt Onkel Churchill nicht. Wir könnten ja wieder...
Anyway. Man kann nur eine öffentliche Meinung beeinflussen, die bereits ihre Pole hat. Und da setzten Presse und Politiker an. Gewissermaßen zu recht, denn schließlich vertreten sie ja nur Meinungen, die bereits jemand hat. Es gibt halt nur leider kein Gegenorgan, das wirklich der Wahrheit verpflichtet wäre. Und deswegen gibt es auch keine objektiven Standpunkte dazu.

Ich sehe da nur eine Lösung: Wir bewaffnen uns alle und machen unsere Amokläufe. Wer als Letzter steht hat Recht. :p

Richtig wäre: alle rechtschaffenen "alten" Bürger
Ahem... Schau da noch mal genauer hin.
Wäre es jetzt rassistisch zu sagen: Alle rechtschaffenen, dummen Bürger?
Falls nicht füge ich hinzu: Was im Prinzip 100% der rechtschaffenen Bürger per Definition betrifft (und ebenso viele der nicht rechtschaffenen ebenso...)
 
@Matthes

Ohne eine kontroverse kommt ja auch kaum eine disskusion zustande.
übertreibungen und zuspitzungen werden oft genutzt um standpunkte zu verdeutlichen. Oftmals kann aber auch genau das in die hose gehen, wenn man es übertreibt.
Nur haben polemik und übertreibungen nichts mit beleidigungen zu tun.
Es ist sehr oft ein schmaler grad auf den man bei hitzigen disskusionen wandelt. Und wem ist es noch nicht passiert das er über das ziel hinaus schoss.
Aber wie gesagt, für eine fruchtbare disskusion sind beleidigungen, egal in welcher form, kontra produktiv.
Und was viele auch vergessen, nicht jeder streit muss in einem konsenz enden.

Nu wieder der
Matthes

Jeder Streit MUSS in einem Konsens enden???
Nicht unbedingt.
Es kann auch passieren, dass man auf keinen gemeinsamen Nenner kommt.
Man sollte den Streit aber so austragen, dass möglichst alle Teilnehmer ihr Gesicht wahren können.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Es gibt leider genug Leute, die sich an den Führungsfiguren orientieren. Selbst denken ist unpopulär im Staate Deutschland. Das erlaubt Onkel Churchill nicht.

Naja, Chuchills, Putins oder Mielkes gibt es überall. Und weil es sie gibt, und meist eine Minderheit eine andere Ansicht vertritt, gibt es auch Punks wie die Pussy Riots. Die halten dann bunte Transparente hoch, die wiederum den Erstgenannten nicht behagen. Die reagieren dann empfindlich. Wenn man dann aber ein Pussy Riot ist, der nicht gerade die Mehrheit hinter sich hat, gehts ab in die Verbannung.

Ich sehe da nur eine Lösung: Wir bewaffnen uns alle und machen unsere Amokläufe. Wer als Letzter steht hat Recht. :p

Das ist das Grundprinzip jeder Rebellion.
 
Jeder Streit MUSS in einem Konsens enden???
Nicht unbedingt.
Es kann auch passieren, dass man auf keinen gemeinsamen Nenner kommt.
Man sollte den Streit aber so austragen, dass möglichst alle Teilnehmer ihr Gesicht wahren können.

lg
"Rosi" (Johannes)

Da stand ein "nicht" davor rosi. Also meine aussage deckte sich mit deiner.
Ich schreibe viel mit dem handy da kann mir schon mal ein scheiss passieren.
Das jeder sein gesicht wahren können sollte, unterschreibe ich dir. Nur leider gelingt auch dieses nicht immer.

Matthes
 
Die politische Korrektheit hat schon ihr Gutes, zumindest im öffentlichen Leben: Sie erleichtert Kommunikation, weil sie deeskalierend wirkt. Sonst gibt es Krieg um Worte, statt um Inhalte.

Andererseits hat aber politische Unkorrektheit auch Vorteile: Man weiß sofort, mit wem man es zu tun hat. So einer war z.B. RagnarCaesar: Er sagte ganz eindeutig, dass er gegen Islam ist, und dass er aufräumen würde in Deutschland, sobald er Gelegenheit dazu bekäme. Ich meine, er hat nicht differenziert zwischen Islam und Islamismus, nein, er sagte (und sagt jetzt unter einem anderen Nick es wieder): „Stoppt den Islam ... so lange es noch geht!“

Das sind Aussagen, die es in sich haben. Es ist klar, dass man mit solchen Menschen nicht ernsthaft diskutieren kann. Die sind wie Fundamentalisten aller Schattierungen, die keine Gegenargumente gelten lassen (können), weil sie die Welt nur selektiv wahrnehmen: Alles, was ihnen in den Kram passt, wird gepostet, alles andere ausgeblendet oder, wenn nicht anders geht, zur Ausnahme erklärt.

Man muss die Dinge nehmen, wie sie sind. Man kann erwachsene Menschen nicht mehr ändern, aber man versucht es dennoch. Bis es eben nicht mehr geht und Ignore-Funktion aktiviert werden muss. Es gibt keine andere Lösung. Jedenfalls nicht im Internet. Denn unter dem Mantel der Anonymität tummeln sich überall Leute, die im realen Leben sich nicht trauen würden, die gleichen Postionen öffentlich zu vertreten, geschweige denn Drohungen alla „aufräumen“ auszustoßen.
 
Wer hier permanent gegen §130 StGB
verstößt, müßte jetzt auch dem letzten
Besucher von LIT. klar sein.
Da sagt der Richtige. Das war jetzt Ironie. Denn jeder weiß, wer hier fortgesetzt gegen §130 StGB verstoßen hat. Ein Beispiel vielleicht? Hier bitte:

So wird es den Deutschen in Deutschland auch mal ergehen, wenn sich islamfreundliche Menschen wie Poopsie und die anderen LIT-Stooges sich mit ihrer Politik durchsetzen sollten!

Grausames Lifevideo aufgetaucht: Taliban töten unschuldige Zivilisten
Der Islam ist eine Religion der Barmherzigkeit
und des Friedens mit allen anderen Religionen.

HIER IST DIE ANTWORT DER FREIEN WELT.

http://www.gif-paradies.de/gifs/gegenstaende/waffen/waffe_0172.gif

M 16 A2
V-max 990/s
cal. .22 5,56 mm
Buntmetall-Hohlspitz
RPM: 1200 Bullets.
Firesolution F like Freedom.
http://www.tmpguns.ch/media/guns/boerse/mg_42.jpg

Es geht doch nichts über das gute, alte MG 42 mit 8 × 57 IS (7,92 x 57 mm) Munition, an die heute aber schwer zu gelangen ist. Meiner Meinung nach die beste Kombination zwischen Kadenz (max. 1500 Schuß/min) und Durchschlagskraft. Das MG 3 mit Kaliber 7,62 × 51 mm NATO und 1200 Schuß/min ist dagegen nicht so der Bringer - ihm fehlt ein wenig der Wumms ... wirkt aber gegen Islamisten und Gutmenschen ähnlich gut. :D


Geschoßenergie 5.56 NATO ca. 1.800 J

Geschoßenergie 7,62 × 51 mm NATO ca. 3.500 J

Geschoßenergie 8 × 57 IS 3.600–4.100 J das sorgt bei Treffer im Brustbereich für tödliche Verletzungen unter einer Schutzweste, selbst wenn diese nicht durchschlagen wurde.
Diese Beiträge wurden am 15. Juli 2011 in diesem Forum gepostet, d.h. 7 Tage vor dem Massaker an den „Gutmenschen“ in Norwegen.
 
Diese Beiträge wurden am 15. Juli 2011 in diesem Forum gepostet, d.h. 7 Tage vor dem Massaker an den „Gutmenschen“ in Norwegen.

Na Klasse. Jetzt ist auch dieser Thread bei den Kurzstatement-Postings angekommen. Es ist zum Heulen, was P_C und Konsorten aus diesem Forum gemacht haben.
 
Putin, der Waffenlieferant

Erpan: Ich kann dir auch gerne das Datenblatt
des AK-47 hochladen, die bevorzugte Waffe
der Taliban u.a. "Freiheitskämpfer."

btw: Das AK-47 ist das meist produzierte
Schnellfeuergewehr der Geschichte, komisch
nur, das sie kein Land der freien Welt
einsetzt.
 
Na Klasse. Jetzt ist auch dieser Thread bei den Kurzstatement-Postings angekommen. Es ist zum Heulen, was P_C und Konsorten aus diesem Forum gemacht haben.
Du irrst. Und unterschlägst den ersten Teil meines Posting sowie die von mir gebrachten Zitate. Weil sie dir unangenehm sind?
 
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