Gewalt und ihre Grenzen sowie Erotik und Pornografie

Was soll der Quark, Dusty, den du da von dir gibst? Es geht hier mehr um Semantik als um Grammatik.

Mein Quark ist zumindest gut verdaulich. Das kann man nun wiederum von nachfolgend zitierten Satzmonster (viel Komma, viel Geschwafel und EIN Punkt) nicht wirklich behaupten. Dabei sorgt die Tatsache, dass du mir hier die deutsche Sprache erläutern willst, bei mir für fortgeschrittene Heiterkeit. Aber nun nochmal zum Satzmonster:

Dein q ist hier "wohl dosiert (sic!)" (übrigens falsch geschrieben von dir), als Gegenstück zu p "Ironie", wobei auffälllig sein sollte, dass hier ein begrifflicher Gegenstandsbereich (Ironie) gegen eine bloße Attribution mithilfe eines Adverbs ("wohl dosiert (sic!)") gesetzt wird, was die Frage offen lässt, in Bezug auf was dein X, "EIN Fremdwort (sic!)", hier "wohl dosiert (sic!)" sei: da kein anderer Gegenstand als die Ironie in deinem Satz möglich ist, impliziert er in seiner Struktur also, dass sich das q auf p beziehen muss: andernfalls wäre der Satz schlichtweg inhaltslos, denn die reine Umstandsbeschreibung, dass "EIN Fremdwort ... wohl dosiert (sic!)" sei, ist ohne Aussagekraft, dass sie dies in Bezug auf Ironie sei, ist zwar nicht viel gehaltvoller, aber immerhin etwas, wenn auch schlechterdings trivial, was mein Einwand, den du offensichtlich nicht verstehen wolltest, dir zeigen sollte.

Jo, jo. Schmöcker du mal weiter im Pschyrembel.
 
Quark ist gut für Diät. Ihn breit zu treten, wäre für mich wieder ein bisschen zu viel Gewalt. JWG aus Mainhattan sah das ähnlich.
 
Manchmal kann einem halt schon der Fuß ausrutschen, wenn du in so ein schmieriges Zeugs trittst.
 
Wie löblich von dir, einzusehen, dass du Quark fabriziert hast.

Siehste! So bin ich. Leider geht dir die Fähigkeit zur Einsicht vollkommen ab.

Jo, jo: Wenn wer wüsste, wie das "Schmöckern (sic!)" ginge. Aber da's von dir kommt, kann ich auch drauf verzichten. Danke.

Jo, jo. Ich hab mir jetzt doch mal die Mühe gemacht und gelesen, was du hier so an Geschichten postest. Irgendwie war ich neugierig. Ich zitiere mal ein paar Kommentare (zugegeben mit Boshaftigkeit):

"Sollst du haben. Ich habe selten so gelacht. Versponnener Schwachsinn, klingt wie der Erguss eines verliebten Pennälers, in deinem Falle eines Narzissten, der sich verbal einen runterholt."

"Durchgequirlte Scheiße LG NichtzuendeleserIn"

"Das ist wirklich nur Bullshit. Der Schreibstil mag ja ganz korrekt sein. Aber wer interessiert sich in einem Erotikforum für das Herz der Sinnlichkeit?"

Die Kommentatoren sprechen mir aus dem Herzen. Vor allem die Passage mit dem "der sich verbal einen runterholt" finde ich sehr treffend. Eines täte mich doch noch interessieren. Warum hast du dich in ein Erotikforum verlaufen? Haben sie dich bei ernsthaften Sachen schon rausgeekelt?
 
Jo jo: Wenn nur nicht all die böswillig zitierten Kommentare anonym wären, somit man analog zu deiner Böswilligkeit annehmen könnte, dass sie, insbesondere heutige Fiona, von dir selbst stammten, und gerade aufgrund ihrer Anonymität keinen übermäßigen Respekt abverlangten, dann wären sie u.U. sogar genießbar und kein sauer gewordener Quark.

Und dass du dir künstlerisch ernstzunehmende Erotika nicht vorstellen kannst, sagt alles.

Achja, nur damit du dir die Mühe nicht umsonst gemacht hast: deinen Lehrkörper hab' ich damals im Spätsommer letzten Jahres auch mit Mühe durchgekämmt und lieber unkommentiert gelassen.
 
Und ich als damals oftmaliges Opfer von Gewalt von anderen Kindern kann nur sagen, dass ich keine wirklich gravierenden Unterschiede heute sehe. Gewalt von Kindern an anderen Kindern hat es immer gegeben. Wo soll denn der grosse Qualitätsunterschied sein ? Das von dir genannte Beispiel ist sicher schlimm, aber nicht die Regel.
Das kann ich bestätigen: Es gibt bei Thema Gewalt unter Kindern keine Unterschiede zu früher. Kinder sind eben Kinder. Sie machen sich keine Gedanken über die Konsequenzen ihres Tuns. Deswegen werden sie erst mit 14 Jahren, mit dem offiziellen oder amtlichen Ende der Kindheit, zur Verantwortung gezogen, davor sind die Eltern in der Pflicht.

Die Medien sind nur Spiegelbild der Gesellschaft, und wenn sie Gewalt bringen, dann deswegen, weil es Gewalt gibt – sie zu verschweigen oder in milderer Form zu bringen (was bei uns sowieso schon geschieht), wäre nichts anderes als der Versuch, eine bessere Welt zu zeichnen als sie in Wirklichkeit ist.

Heutzutage erfährt man die volle Wahrheit oft nur aus dem Internet, gegen den Willen der Regierungen – siehe zum Beispiel die zynische Gespräche zwischen den Soldaten in Irak, während sie vom Hubschraubern aus Leute auf der Straße be- und erschießen, die ihnen erkennbar nicht feindlich gesinnt waren.
 
Jo jo: Wenn nur nicht all die böswillig zitierten Kommentare anonym wären, somit man analog zu deiner Böswilligkeit annehmen könnte, dass sie, insbesondere heutige Fiona, von dir selbst stammten, und gerade aufgrund ihrer Anonymität keinen übermäßigen Respekt abverlangten, dann wären sie u.U. sogar genießbar und kein sauer gewordener Quark.

Da täuschst du dich gewaltig kleiner James. Ich bin nicht so ein Zwerg wie du. Deine Veröffentlichungen hier interessieren mich nicht. Aus diesem Grunde kommentiere ich sie auch nicht und habe sie nie kommentiert. Auf deine Stufe klettere ich nicht hinunter. Du nervst mich noch nicht einmal.

Ich nehme für mich überhaupt nicht in Anspruch besonders tolle Geschichten zu schreiben. Ich teile sie einfach nur mit anderen. Wenn sie jemanden gefallen, dann ist das ok. Wer nichts davon hält, der liest sie auch gar nicht. Dieser ganz einfache Sachverhalt ist für dich schon zu hoch.

Du jammerst über fehlenden Respekt? Ausgerechnet du? Denkst du wirklich, hier gibt es eine Verschwörung gegen dich? Fragst du dich nicht auch manchmal, warum du hier immer Prügel beziehst?

Du möchtest hier gern den Oberguru geben? So richtig klar ist mir dabei nicht, wo eigentlich dein Problem liegt. Möchtest du Anerkennung? Da musst du noch an dir arbeiten.

Aber wahrscheinlich weißt du selber nicht, was du willst. Du hast dich hier nicht nur bei mir ins totale Abseits gestellt.

Jetzt geht es dir so, wie vielen deiner unterbelichteten Klasse. Hast du einmal angefangen den Troll zu machen, kannst du nicht mehr aufhören. Du wirst immer weiter um dich schlagen und vermutlich auch nicht aufhören deinen immer selben dummen Kommentar zu meinen Geschichten zu posten. In dieser Schleife bist du jetzt gefangen. Und weißt du warum?

Weil du absolut kein Format hast. Du bist eben Auden James.
 
Sex macht Spaß

@Auden,
schön, dass Du schreibst, im jugendlichen Alter von 20 Lenzen gar nicht mal so schlecht:
http://www.literotica.com/stories/memberpage.php?uid=1007744&page=submissions

Du wirst sicher Deine Leser finden und auch noch dazu lernen, wenn mir offen gesagt bei Deiner Geschichte 'Erwachen' auch das gewisse Etwas, eine packende Schilderung fraulicher Lust an Stelle beschreibender Beobachtung fehlt.

Aber das ist sicher Geschmackssache und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

@Dusty68
Was Du schreibst, habe ich mit Wonne gelesen.
http://german.literotica.com/stories/showstory.php?id=435568

Auch das Thema dieses Threads, 'Wie kann ich Gewalt lustvoll verarbeiten' will ich es mal nennen, finde ich höchst interessant.

Um so mehr würde ich begrüßen, wenn die Diskussion wieder zum Thema zurückkehren könnte.

Wenn Du @Auden meinst, Du könntest es besser als Dusty68, dann schreibe keine theoretischen Diskussionsbeiträge, sondern suche Dir Dein eigenes Puplikum bitte mit besseren Geschichten.

Das Gleiche gilt für Dich @Dusty68. Statt endlosem Antwort Hick-Hack würde ich lieber was zum Thema lustvolle Gewalt von Dir lesen.

Ich persönlich bin der Überzeugung, dass Gewalt tief in uns allen verankert ist und diese Gewalt viel besser durch lustvolle Verarbeitung denn durch 'unter den Teppich kehren' überwunden werden kann.

ReCo10
 
@Dusty68
Was Du schreibst, habe ich mit Wonne gelesen.
http://german.literotica.com/stories/showstory.php?id=435568

Danke und freut mich.

Wenn Du @Auden meinst, Du könntest es besser als Dusty68, dann schreibe keine theoretischen Diskussionsbeiträge, sondern suche Dir Dein eigenes Puplikum bitte mit besseren Geschichten.

Das "besser" ist sowieso immer subjektive Ansichtssache. Auch wenn ich böse Seitenhiebe ausgeteilt habe, so besteht kein Zweifel daran, dass AJ schreiben kann.

Das Gleiche gilt für Dich @Dusty68. Statt endlosem Antwort Hick-Hack würde ich lieber was zum Thema lustvolle Gewalt von Dir lesen.

Da hast du sicherlich recht. Ich will versuchen das zu beherzigen.


Ich persönlich bin der Überzeugung, dass Gewalt tief in uns allen verankert ist und diese Gewalt viel besser durch lustvolle Verarbeitung denn durch 'unter den Teppich kehren' überwunden werden kann.

Ich denke mal, du meinst nicht wirklich Gewalt, sondern Gewaltphantasien, in diesem Fall erotische Gewaltphantasien. Die muss man nicht überwinden, wohl aber kontrollieren können. Die Gewalt sollte dabei auch nicht das alleinig Beherrschende sein und der Gedanke daran nicht zur Obsession werden. In der Phantasie kann man sich meines Erachtens nach - wohl dosiert - auch mal schauerlich erregenden Gedanken an Gewalt hingeben und in eine Welt fern der Realität abgleiten. Wichtig ist es dabei, stets den Rückweg zu kennen.
 
Abgestumpft?!?

Hallo zusammen,

ich selbst gehöre zu der Sorte Autor, die gerne mal "moralisch" daneben liegt, da ich in einer meiner Geschichten sehr drastisch Gewalt mit Sex vermischt habe. Mir ist auch bewusst, dass es wohl etliche Personen abstoßend finden, so etwas zu lesen. Mir geht es persönlich mit Inzest-Storys so ähnlich. Doch das tut hier ja nichts zur Sache ...

Bevor ich auf mein eigentliches Anliegen komme, möchte ich jedoch erstmal etwas ausholen: In meiner kleinen Welt finden sehr viele Personen Actionfilme in Ordnung - ok ok ... meist die männlichen Bekannten. Und es gibt schon wirklich harte Darstellungen von Gewalt, wie z. B. in "From Dusk Till Dawn", "Casino", "Tanz der Teufel", "Tom und Jerry" ... da die Filme wohl recht erfolgreich waren/sind, gehe ich mal davon aus, dass Gewalt einen hohen Unterhaltungswert hat und ergo gerne gesehen wird. Und nein, ich habe noch niemand ein Loch in die Hand geschossen, brutal mit einem Baseballschläger bearbeitet, einen Ast in die Scheide gestoßen oder in kleine Stücke zerhackt (bei Tom und Jerry komischerweise meist nur der Schwanz ... was das wohl über den Autor aussagt? ;-)) Vermutlich haben meine Bekannten und Freunde das auch noch nicht gemacht, aber wer weiß das schon so genau ... und ich gehe jetzt mal einfach davon aus, dass die Filme auch unter den Seitenbesuchern hier nicht unbekannt sind. Und nein, ich verspüre nicht im mindesten den Drang das Gesehene ins echte Leben zu übertragen. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass ich reale Gewalt abscheulich finde und in meinem bisheriges Leben ganz gut ohne Gewalt zurecht kam.

Ich habe bisher nur bei wenigen Filmen dieser Art einen Sturm der Entrüstung festgestellt. Sobald aber die Komponente Sex hinzu kommt, wie z. B. bei Irreversible, dann fühlen sich alle bedroht. Was ist an dieser Art von Gewalt anders, als in den "ganz normalen" brutalen Actionfilmen? Und wie schon weiter oben erwähnt: Es ist (provokant ausgedrückt) nur Unterhaltung - auch wenn sie am guten Geschmack vorbei geht.

Und nun komme ich wieder zum eigentlichen Thema: Ich habe nun mal eine Fantasie, bei der sich meine Moral gerne mal verabschiedet. Mich erregt das, deshalb schreibe ich in der Art wie ich schreibe. Und da ich mich als ganz normal "krank" sehe, finde ich dies auch als akzeptabel. Ich kann auch sehr wohl die Realität von der Fantasie unterscheiden. Einige Mitglieder hier haben mich auch darin bestärkt, und meine Geschichte positiv aufgenommen und sie als fiktive Story abgetan, andere jedoch fühlten sich wohl so bedroht, dass sie mir gedroht haben, mir das Niedergeschiebene als Eigenerfahrung gewünscht haben, usw. Nunja, jedem seine Meinung ... wobei dies ja auch eine gewisse Neigung vermuten lässt.

Fazit des Ganzen: Ich finde die Darstellung von Gewalt nicht verkehrt.

In diesem Sinne

Euer Quentin
 
Und damit bist du böse, moralisch total korrumpiert, vom Teufel besessen und gehörst hinter Schloss und Riegel. Und natürlich in eine Therapie. Oder besser gleich auf den Stuhl...

Don't get that wrong. ;)
Ich bin auf deiner Seite, aber viele von denen, die sich zu Wort melden könnten, sind es nicht.

Ich denke, dass es etwas damit zu tun hat, dass viele Leute sich an das Gerüst der moralischen und politischen Korrektheit klammern, weil sie sich selbst nicht trauen.
Ich würde sagen, dass so ziemlich jeder mal sehr unfeine Gedanken hatte. Selbst Gandhi wird irgendwo im Hinterstübchen mal den Wunsch verspürt haben, einem der britischen Besatzer Indiens einfach mal die Fresse zu polieren.
Er hat es nicht getan. Aus der inneren Überzeugung heraus, dass Gewalt nur wieder Gegengewalt produziert. Was im Grunde korrekt ist. Und er war auch gefestigt genug um sich jede öffentliche Äußerung zu verkneifen, die falsch ausgelegt werden könnte.
Sowohl um die Mitglieder seiner Bewegung nicht zu irritieren, als auch aus persönlicher Überzeugung heraus, denke ich.

Aber die meisten Leute sind nicht Gandhi. Sie sind weitaus weniger gefestigt. Sie brauchen die gesellschaftlichen Regelkonstrukte, weil sie Angst haben, ohne diese selbst Dinge zu tun, die falsch sind.
Sie vertrauen sich selbst und ihrem Gewissen oder ihrer Standhaftigkeit nicht genug, um ihre eigenen Regeln zu machen und bei den gesellschaftlichen regeln zwischen Sinn und Unsinn zu differenzieren.
Naja...
Und dann kommt noch hinzu, dass es natürlich gut ist, wenn man jemanden hat, dem man die eigene, insgeheim vorhandene, gedankliche Sündhaftigkeit aufbürden kann.
Wenn man am Ende feststellt, dass eine dieser Gewaltphantasien einen erregt hat, dann fühlt man sich nämlich vielleicht schuldig. Und dann liegt es nahe den Autor zu verdammen, weil er ja diesen Schund verfasst hat.


Es gibt Leute, sogar eine Menge Leute, die in sich selbst gefestigt genug sind, um schon lange zwischen den allgemeinen Regeln zu differenzieren.
Und es gibt Leute, die sich einfach nicht zutrauen, dass zuverlässig zu tun. Wahrscheinlich zu Unrecht, denn die meisten von ihnen würden sich richtig verhalten, selbst ohne die vorgeschobene Entrüstung zu verwenden, die sie zeigen, sobald etwas auch nur leicht grenzwertig wird.
Aber andererseits gibt es auch Leute, die durchaus Gründe dafür haben, sehr heftig zu reagieren.
Und damit meine ich keine Gewaltopfer. Die suchen sich andere Freizeitbeschäftigungen als Gewaltphantasien zu lesen. Die klicken weg, wenn es ihnen zu heftig wird und Traumata wieder an die Oberfläche kommen. Und sie werden sich wahrscheinlich auch nicht äußern, denn das würde die Erinnerung an das Trauma noch verstärken.

Nein. Es sind die Leute, die sich dafür schämen, dass sie schon mal daneben gestanden haben, während ein Jugendlicher von einer Gruppe anderer Kids herum geschubst wurde. Diejenigen, die wegschauten, als ein Kind oder Hund in der Fußgängerzone geschlagen wurde. Oder die sich fragen, ob in der dunklen Seitengasse neulich nachts vielleicht ein Mensch in Lebensgefahr war, als sie vorbeigehastet sind aus Angst selbst hinein gezogen zu werden.
Diese Leute haben einen Grund sich zu entrüsten, denn sie sind in ihren eigenen Augen schuldig. Auch wenn es sicherlich besser war nicht in die Gasse zu gehen und das eigene Leben zu riskieren. Aber sie hätten ja wenigstens die Polizei rufen können...

Tja und dann sind da diejenigen, die im Grunde ihres Herzens wissen, dass sie daneben stehen würden. Zugeben würden sie das niemals. Und verurteilen werden sie ein solches Verhalten auch. Und dabei beten sie dafür, selbst nie in eine solche Situation zu kommen.

Der blöde Arsch, der es wagt eine Gewaltphantasie in Worte zu fassen, ist da das perfekte Feindbild. Insbesondere dann, wenn er dabei den Eindruck erweckt, er sei über diese Selbstzweifel erhaben.
Geht gar nicht...

Wer böses denkt oder gar ausspricht, der muss böse sein. So wird es uns bereits in der Kindheit beigebracht.
Und deswegen schämen sich viele ihrer absolut zweifelsfrei vorhandenen 'bösen Gedanken' so sehr, dass sie sich entrüsten, wenn ein anderer sich nicht genug schämt, um den Kram für sich zu behalten.
So ist unsere Gesellschaft strukturiert.
Natürlich funktioniert sie nicht, aber es ist halt die einzige, die wir haben. Und wehe jemand rüttelt an den Stützpfeilern.

Diese Perspektive liegt übrigens einigen der Zitate zugrunde, die ich so gerne verwende. Jeder kehr vor seiner Tür... Glashaus, Steine...
Es ist nicht mal so, dass ich diese Menschen verachte. Ich habe Mitleid. Und zwar ohne Arroganz, auch wenn die Angesprochenen das nicht glauben werden.
Ich wünschte mir wirklich, dass jeder bereit wäre zu akzeptieren, dass etwas Böses in ihm steckt. Denn wenn man das erkannt hat und bereit ist selbst zu entscheiden, ob man solchen Impulsen dann auch in Taten folgt, dann kann man sich dagegen entscheiden.
Und das macht doch einen guten Menschen wirklich aus.
Mutig ist, wer Angst hat und sie überwindet. Und wirklich gut ist eben auch, wer feige oder böse denkt, aber dennoch handelt.
Schließlich sind wir alle als Menschen eben so, wie wir sind. Es zu verleugnen ist idiotisch, weil es dadurch nicht ausradiert wird.

Aber selbst während ich das schreibe weiß ich genau, was in den Köpfen einiger, die sich dazu äußern werden, vor sich geht.
'So bin ich nicht. Ich bin nicht verkommen und schlecht. Ich bin einer von den Guten'

Fazit ist also: Du musst damit leben, Quentin.
Aber vielleicht kannst du es aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachten.
Die lautesten Kritiker und Schreihälse hassen nicht dich, sondern ihre eigene Reaktion auf deine Geschichte. Sie hassen sich in gewisser Weise selbst.
 
Toleranz?

@Kojote
Zunächst vorneweg - aber nicht als Angriff gedacht, wirklich nicht:
Dein ellenlanger argumentativer Rundumschlag macht es anderen schwer, sich mit deiner Meinung auseinanderzusetzen. Wen Du alles in einen Topf wirfst, welchem Leser/Andersdenkenden Du Gedanken und Motive unterstellst, ist schon beachtenswert. Ich halte es für waghalsig, so schnell von ein paar Worten in einem Forum auf Charakter und Persönlichkeit eines Menschen zu schließen, aber vielleicht kannst Du das. Du weißt "was in den Köpfen einiger...vor sich geht". Ich zweifle.

Meine Meinung: Gewalt und Pornografie sind Varianten, die als Fantasie selbstverständlich nicht unterdrückbar sind. Was gedacht werden kann, wird auch gedacht werden. Aber es gibt qualitative Grenzen. Nicht alles muss/darf bis ins Extremste detailliert veröffentlicht werden. Diese Grenzen definiere ich aus meiner Sicht. Deshalb habe ich die Geschichte von Strenger_Herr als "Dreck" bewertet. Wenn andere Leser andere Grenzen ziehen, akzeptiere ich das und ziehe für meine Einstellung zu denen meine Konsequenz.

Es gibt auch Grenzen, die nicht nur aus meiner Sicht bestehen, sondern die allgemeingültig sind. Dies sind gesetzliche Grenzen. Und darüber ist die Diskussion in einem öffentlichen Forum obsolet, sie müssen beachtet werden.
 
Sehr guter Beitrag "tralalo" u guter "thread"

Hallo zusammen,

ich selbst gehöre zu der Sorte Autor, die gerne mal "moralisch" daneben liegt, da ich in einer meiner Geschichten sehr drastisch Gewalt mit Sex vermischt habe. Mir ist auch bewusst, dass es wohl etliche Personen abstoßend finden, so etwas zu lesen. Mir geht es persönlich mit Inzest-Storys so ähnlich. Doch das tut hier ja nichts zur Sache ...

Bevor ich auf mein eigentliches Anliegen komme, möchte ich jedoch erstmal etwas ausholen: In meiner kleinen Welt finden sehr viele Personen Actionfilme in Ordnung - ok ok ... meist die männlichen Bekannten. Und es gibt schon wirklich harte Darstellungen von Gewalt, wie z. B. in "From Dusk Till Dawn", "Casino", "Tanz der Teufel", "Tom und Jerry" ... da die Filme wohl recht erfolgreich waren/sind, gehe ich mal davon aus, dass Gewalt einen hohen Unterhaltungswert hat und ergo gerne gesehen wird. Und nein, ich habe noch niemand ein Loch in die Hand geschossen, brutal mit einem Baseballschläger bearbeitet, einen Ast in die Scheide gestoßen oder in kleine Stücke zerhackt (bei Tom und Jerry komischerweise meist nur der Schwanz ... was das wohl über den Autor aussagt? ;-)) Vermutlich haben meine Bekannten und Freunde das auch noch nicht gemacht, aber wer weiß das schon so genau ... und ich gehe jetzt mal einfach davon aus, dass die Filme auch unter den Seitenbesuchern hier nicht unbekannt sind. Und nein, ich verspüre nicht im mindesten den Drang das Gesehene ins echte Leben zu übertragen. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass ich reale Gewalt abscheulich finde und in meinem bisheriges Leben ganz gut ohne Gewalt zurecht kam.

Ich habe bisher nur bei wenigen Filmen dieser Art einen Sturm der Entrüstung festgestellt. Sobald aber die Komponente Sex hinzu kommt, wie z. B. bei Irreversible, dann fühlen sich alle bedroht. Was ist an dieser Art von Gewalt anders, als in den "ganz normalen" brutalen Actionfilmen? Und wie schon weiter oben erwähnt: Es ist (provokant ausgedrückt) nur Unterhaltung - auch wenn sie am guten Geschmack vorbei geht.

Und nun komme ich wieder zum eigentlichen Thema: Ich habe nun mal eine Fantasie, bei der sich meine Moral gerne mal verabschiedet. Mich erregt das, deshalb schreibe ich in der Art wie ich schreibe. Und da ich mich als ganz normal "krank" sehe, finde ich dies auch als akzeptabel. Ich kann auch sehr wohl die Realität von der Fantasie unterscheiden. Einige Mitglieder hier haben mich auch darin bestärkt, und meine Geschichte positiv aufgenommen und sie als fiktive Story abgetan, andere jedoch fühlten sich wohl so bedroht, dass sie mir gedroht haben, mir das Niedergeschiebene als Eigenerfahrung gewünscht haben, usw. Nunja, jedem seine Meinung ... wobei dies ja auch eine gewisse Neigung vermuten lässt.

Fazit des Ganzen: Ich finde die Darstellung von Gewalt nicht verkehrt.

In diesem Sinne

Euer Quentin


Quentin, ich stimme deinen beiden postings weitestgehend zu. Und die Story v "Strenger Herr" sehe ich
genau so. Und b "Nähtl. Besuch" v "adlerswald" gibt es für mich auch nichts zu diskutieren, aus den gl.
Gründen wie über "Strenger Herr."
"Nächtl. Besuch" ist total daneben und die Gründe wurden genannt.

Ganz zu schweigen von den "Terroristinnen". Spätestens da wird das Fantasie-Argument ad absurdum
geführt und entlarvt sich selbst.

Nun zu deinem Vergleich Film/Stories.

"CASINO" ist extrem, ABER: die Gewalt ist dort Mittel zum Zweck und nicht Selbstzweck. Der Film zeigt entwurzelte und desillusionierte Menschen, die keine Regeln (ausser ihren eigenen) akzeptieren und sich nur durch exzessive Gewalt ausdrücken können.
ROBERT DE NIRO hat ne Mengee Kohle und ist doch ein armes Schwein. Er versucht SHARON STONE
zu kaufen, aber ihre Liebe kann er nicht kaufen.
Niemand kann Liebe kaufen und Gefühle erzwingen.

Die Leute in CASINO bleiben VERBRECHER und sie werden eines niemals bekommen: gesellschaftliche
Akzeptanz und sozialen Status, und das wissen sie auch.

Gehen wir in die Realität. Was ist der verachtenswerteste "Job", den es gibt???
Genau: ZUHÄLTER.
Die können Kohle haben, wie sie wollen, sozialen Status werden sie (Zu Recht) nie bekommen, weshalb sie sich nur unter ihresgleichen bewegen können. Im Milieu eben.

Zu Stories: mein Gott, solange man sich nur virtuell austobt.
Aber: die "KARTHASIS-THEORIE" ist inzw wissenschaftl. widerlegt.
Man hat festgestellt: Männer die sich zu lange und zu exzessiv mir PORNOGRAPHIE beschäftigen bekommen mit der Zeit ein falsches Frauenbild u es färbt auf ihr Verhalten ab.

Das gilt heute besonders für Jugendliche. Für Boys+Girls.
Siehe: "GENERATION PORNO" (Autor fällt mir grad nicht ein) und
MYRTE HILKENS: "MC SEX"
"rosi" (Johannes)
 
Mein post passt vielleicht nicht zum Thema Gewalt

Quentin, ich stimme deinen beiden postings weitestgehend zu. Und die Story v "Strenger Herr" sehe ich
genau so. Und b "Nähtl. Besuch" v "adlerswald" gibt es für mich auch nichts zu diskutieren, aus den gl.
Gründen wie über "Strenger Herr."
"Nächtl. Besuch" ist total daneben und die Gründe wurden genannt.

Ganz zu schweigen von den "Terroristinnen". Spätestens da wird das Fantasie-Argument ad absurdum
geführt und entlarvt sich selbst.

Nun zu deinem Vergleich Film/Stories.

"CASINO" ist extrem, ABER: die Gewalt ist dort Mittel zum Zweck und nicht Selbstzweck. Der Film zeigt entwurzelte und desillusionierte Menschen, die keine Regeln (ausser ihren eigenen) akzeptieren und sich nur durch exzessive Gewalt ausdrücken können.
ROBERT DE NIRO hat ne Mengee Kohle und ist doch ein armes Schwein. Er versucht SHARON STONE
zu kaufen, aber ihre Liebe kann er nicht kaufen.
Niemand kann Liebe kaufen und Gefühle erzwingen.

Die Leute in CASINO bleiben VERBRECHER und sie werden eines niemals bekommen: gesellschaftliche
Akzeptanz und sozialen Status, und das wissen sie auch.

Gehen wir in die Realität. Was ist der verachtenswerteste "Job", den es gibt???
Genau: ZUHÄLTER.
Die können Kohle haben, wie sie wollen, sozialen Status werden sie (Zu Recht) nie bekommen, weshalb sie sich nur unter ihresgleichen bewegen können. Im Milieu eben.

Zu Stories: mein Gott, solange man sich nur virtuell austobt.
Aber: die "KARTHASIS-THEORIE" ist inzw wissenschaftl. widerlegt.
Man hat festgestellt: Männer die sich zu lange und zu exzessiv mir PORNOGRAPHIE beschäftigen bekommen mit der Zeit ein falsches Frauenbild u es färbt auf ihr Verhalten ab.

Das gilt heute besonders für Jugendliche. Für Boys+Girls.
Siehe: "GENERATION PORNO" (Autor fällt mir grad nicht ein) und
MYRTE HILKENS: "MC SEX"
"rosi" (Johannes)


aber sicher zum Thema "Grenzen", die von vielen bei "Lit" leider nicht akzeptiert werden.

Da bekommt eine Story wie "Urlaub mit Anja07", die schon einige Wochen hier steht und allgemein gut bewertet wurde, mal wieder einen guten Kommentar.
Nichts ungewöhnliches. Passiert vielen Stories hier. Hätte einfach so stehen bleiben können.
Und was passierte? Kann man nachlesen. Ursache und Wirkung sind leicht fest zu machen.

Genau deshalb, wegen anonymer Verdächtiger, die es einfach nicht lassen können, taugt "Lit" nicht wirklich etwas.
Jetzt kann man einwenden: Sperrt doch eure anonyme Funktion. Wieso denn? Das wäre eine Bestrafung der anonymen, die sachlich kritisieren.
Da "Lit" das Problem der anonymen Beschuldigerstörenfriede nicht wirklich in den Griff bekommt, taugt es nichts, wenn man es ganz streng sieht. Im Grunde genommen ist "Lit" ein Kindergarten; d.h. er wird von gewissen anonymen dazu gemacht, die einfach keine Grenzen akzeptieren und keinen Anstand haben.

Rührend zu sehen, wie "Kojote" sich mit einem "thread" nach dem anderen und einem langen post nach dem anderen abmüht, die Zustände hier ins Positive zu ändern.
Ehrenwert, aber hoffnungslos.
Timothy.
 
Keine Sündenböcke

aber sicher zum Thema "Grenzen", die von vielen bei "Lit" leider nicht akzeptiert werden.

Da bekommt eine Story wie "Urlaub mit Anja07", die schon einige Wochen hier steht und allgemein gut bewertet wurde, mal wieder einen guten Kommentar.
Nichts ungewöhnliches. Passiert vielen Stories hier. Hätte einfach so stehen bleiben können.
Und was passierte? Kann man nachlesen. Ursache und Wirkung sind leicht fest zu machen.

Genau deshalb, wegen anonymer Verdächtiger, die es einfach nicht lassen können, taugt "Lit" nicht wirklich etwas.
Jetzt kann man einwenden: Sperrt doch eure anonyme Funktion. Wieso denn? Das wäre eine Bestrafung der anonymen, die sachlich kritisieren.
Da "Lit" das Problem der anonymen Beschuldigerstörenfriede nicht wirklich in den Griff bekommt, taugt es nichts, wenn man es ganz streng sieht. Im Grunde genommen ist "Lit" ein Kindergarten; d.h. er wird von gewissen anonymen dazu gemacht, die einfach keine Grenzen akzeptieren und keinen Anstand haben.

Rührend zu sehen, wie "Kojote" sich mit einem "thread" nach dem anderen und einem langen post nach dem anderen abmüht, die Zustände hier ins Positive zu ändern.
Ehrenwert, aber hoffnungslos.
Timothy.


Tralalo sagt schlicht, es gibt Grenzen.
Die allgemeinen Grenzen dürften hier die "Lit"-Regeln sein.
Persönlich ist für den einen die Grenze bei "Die Terroristinnen" erreicht, bei anderen bereits bei "Nächtlicher Besuch."
Dafür gibt es gute Gründe, da beide Stories grenzwertig und bedenklich sind.
Das hat gar nichts damit zu tun, daß jemand angeblich Sündenböcke sucht.
Man musß nicht jede beschissene Fanasie posten. Da hat tralalo völlig recht.
Timothy
 
Und schon holt rosettenfreak tender ins Boot um seine Anja Story zu beweinen.
Armselig
 
Also, wenn ich hier sehe,
welch einen Blödsinn so
manche User hier verzapfen,
fällt mir nur noch eins ein:

"JEDER FÜR SICH UND
GOTT GEGEN ALLE"
 
Dear, "Klara18"

Und schon holt rosettenfreak tender ins Boot um seine Anja Story zu beweinen.
Armselig

Hier beweint niemand etwas. Ich hab nur auf Zustände aufmerksam gemacht, die störend sind.
Das einzig armselige post in diesem thread ist deines.
Timothy.
 
Und es gibt schon wirklich harte Darstellungen von Gewalt, wie z. B. in "From Dusk Till Dawn", "Casino", "Tanz der Teufel", "Tom und Jerry" ... da die Filme wohl recht erfolgreich waren/sind, gehe ich mal davon aus, dass Gewalt einen hohen Unterhaltungswert hat und ergo gerne gesehen wird.
[…]
Ich habe bisher nur bei wenigen Filmen dieser Art einen Sturm der Entrüstung festgestellt. Sobald aber die Komponente Sex hinzu kommt, wie z. B. bei Irreversible, dann fühlen sich alle bedroht. Was ist an dieser Art von Gewalt anders, als in den "ganz normalen" brutalen Actionfilmen? Und wie schon weiter oben erwähnt: Es ist (provokant ausgedrückt) nur Unterhaltung - auch wenn sie am guten Geschmack vorbei geht.
Gewalt und Sex – das geht nicht, zumindest in Deutschland nicht. Wir sind wohl das einzige Land, das die Schilderung von Sex und Gewalt unter Strafe stellt, selbst wenn diese Schilderung nur textlich, d.h. rein gedanklich geschieht.


Ich denke, dass es etwas damit zu tun hat, dass viele Leute sich an das Gerüst der moralischen und politischen Korrektheit klammern, weil sie sich selbst nicht trauen.
Ich würde sagen, dass so ziemlich jeder mal sehr unfeine Gedanken hatte.
[…]
Und dann kommt noch hinzu, dass es natürlich gut ist, wenn man jemanden hat, dem man die eigene, insgeheim vorhandene, gedankliche Sündhaftigkeit aufbürden kann.
Wenn man am Ende feststellt, dass eine dieser Gewaltphantasien einen erregt hat, dann fühlt man sich nämlich vielleicht schuldig. Und dann liegt es nahe den Autor zu verdammen, weil er ja diesen Schund verfasst hat.
[…]
Der blöde Arsch, der es wagt eine Gewaltphantasie in Worte zu fassen, ist da das perfekte Feindbild. Insbesondere dann, wenn er dabei den Eindruck erweckt, er sei über diese Selbstzweifel erhaben.
[…]
Wer böses denkt oder gar ausspricht, der muss böse sein. So wird es uns bereits in der Kindheit beigebracht.
Und deswegen schämen sich viele ihrer absolut zweifelsfrei vorhandenen 'bösen Gedanken' so sehr, dass sie sich entrüsten, wenn ein anderer sich nicht genug schämt, um den Kram für sich zu behalten.
So ist unsere Gesellschaft strukturiert.
Natürlich funktioniert sie nicht, aber es ist halt die einzige, die wir haben. Und wehe jemand rüttelt an den Stützpfeilern.
[…]
Aber selbst während ich das schreibe weiß ich genau, was in den Köpfen einiger, die sich dazu äußern werden, vor sich geht.
'So bin ich nicht. Ich bin nicht verkommen und schlecht. Ich bin einer von den Guten'
Du, Kojote, hast damit schonungslos unsere Schwächen aufgedeckt, doch gedankt wird dir dafür nicht. Die Überbringer der schlechten Nachricht werden nach wie vor schief angesehen, das Mindeste sind dann Klassifikationen wie Nestbeschmutzer oder „er schließt von sich auf andere“.


Es gibt auch Grenzen, die nicht nur aus meiner Sicht bestehen, sondern die allgemeingültig sind. Dies sind gesetzliche Grenzen. Und darüber ist die Diskussion in einem öffentlichen Forum obsolet, sie müssen beachtet werden.
Du irrst: Die deutschen Gesetze gelten nicht für literotica.com, wo in Texten alles erlaubt ist - mit einer einzigen Ausnahme: Kein Sex mit Minderjährigen.


Ganz zu schweigen von den "Terroristinnen". Spätestens da wird das Fantasie-Argument ad absurdum geführt und entlarvt sich selbst.
Wenn dieser Text keine Fantasie ist, was ist er dann?


Man hat festgestellt: Männer die sich zu lange und zu exzessiv mir PORNOGRAPHIE beschäftigen bekommen mit der Zeit ein falsches Frauenbild u es färbt auf ihr Verhalten ab.
Das gilt heute besonders für Jugendliche. Für Boys+Girls.
Siehe: "GENERATION PORNO" (Autor fällt mir grad nicht ein) und
MYRTE HILKENS: "MC SEX"
Mir fällt schon ein Autor ein (Prof. Dr. habil. Kurt Starke), aber der sagt das genaue Gegenteil von dem, was deine Autoren sagen: Expertise: Pornografie und Jugend – Jugend und Pornografie


Man musß nicht jede beschissene Fanasie posten
Man muss nicht, aber man kann. Zumindest auf literotica.com. Wer literotica.com-Regeln, die das erlauben, scheiße findet, der muss sich nach einem deutschen Server umschauen – da wird gemäß dem dort gültigen Gesetzen für „Sauberkeit“ gesorgt.


Hier beweint niemand etwas. Ich hab nur auf Zustände aufmerksam gemacht, die störend sind.
Störend? Wie können Stories, die hier Regelkonform veröffentlicht werden, störend sein? Ah, du meinst, sie stören dich persönlich? Da kann man nichts machen, fürchte ich. Zum Glück. :D
 
Wenn dieser Text keine Fantasie ist, was ist er dann?
Müll? Datenmüll?

Störend? Wie können Stories, die hier Regelkonform veröffentlicht werden, störend sein?

Erst anders herum betrachtet, gibt es für mich ein Bild. Störend sind die vielen Kommentare zum Müll, die diese Machwerke in den Mittelpunkt des Nutzerinteresses rücken. Wenn man Müll erkennt, warum nicht einfach links oder rechts am Weg liegenlassen?

Aber leider gibt es zu viele Selbstdarsteller, die dann eine Chance verpassen würden.

MonteZ...
 
Müll? Datenmüll?
Wenn du‘s nicht weißt, warum meldest du dich? :D


Wenn man Müll erkennt, warum nicht einfach links oder rechts am Weg liegenlassen?
Aber leider gibt es zu viele Selbstdarsteller, die dann eine Chance verpassen würden.
Gute Antwort. Für mich. Aber wie du schon sagst: Es gibt zu viele, die ihre Sicht der Dinge für allgemeingültig halten und meinen, das auch ungefragt verkünden zu müssen. Die Wichtigtuer eben.
 
... und genau da liegt der Hund begraben, wenn ich die darauf folgenden Reaktionen sehe. Wobei die Antigewaltfraktion mich komischerweise (bisher) fast ignoriert. Komischerweise? Naja, die privaten E-Mails waren da schon eindeutiger.

Ich bin ja selbst nicht frei von einer eigenen Meinung und habe selbstverständlich wie jeder andere Grenzen und Vorurteile. Da gibt es auch nichts daran zu rütteln. Und wie ich schon geschrieben habe, kann ich nichts mit Fantasien anfangen, die mit meinen Blutsverwandten zu tun haben. Auch homosexuelle Phantasien entsprechen nicht unbedingt meinem sexuellen Ideal - im Realen. Dennoch habe ich auch in der einen oder anderen Geschichte (noch unveröffentlicht) über Homosexualität geschrieben ... und finde es dennoch geil. Für Inzest hingegen reicht auch meine Fantasie nicht aus ...

Und so ist es eben auch mit Gewalt ... ich habe nun mal solche Fantasien und sehe auch nichts schlimmes dabei, weil Gewalt als Unterhaltung allgegenwärtig ist - nicht nur in Bezug auf Sex.

Ich kann auch die Argumente verstehen, dass es manche einfach widerlich finden, aber der springende Punkt ist nunmal: Für ziemlich viele ist alles was über die Missionarsstellung hinaus geht auch übelster, perverser Mist! Man kann also je nachdem schnell selbst zum Freak werden. But who cares ...
 
Da gibt es noch einen....

Wenn du‘s nicht weißt, warum meldest du dich? :D


Gute Antwort. Für mich. Aber wie du schon sagst: Es gibt zu viele, die ihre Sicht der Dinge für allgemeingültig halten und meinen, das auch ungefragt verkünden zu müssen. Die Wichtigtuer eben.

...der seine Sicht der Dinge für allgemeingültig hält. Er heißt "Erpan".

Das mit dem fantasy-Argument hast du mißverstanden.
Natürlich hat hier nur die Redaktion zu entscheiden, was veröffentlicht wird und was nicht.
Aber es ist legitim, wenn Kommentatoren ihre Zuneigung oder Abneigung gegen die Story ausdrücken.
Nur das habe ich gesagt.
Und das Argument: "Ist doch alles nur Fantasie" ist nicht stichhaltig.
Einen stört erst "Die Terroristinnen", den anderen schon "Nächtlicher Besuch."
Beides kann man gut begründen.
Nur das habe ich gesagt, und "Tralalo" hab ich so ähnlich verstanden.

"Kojotes" threads sind verdienstvoll, aber er braucht oft zu lange, und wie "Tralalo" richtig sagt,
wird es dadurch oft schwer, seine Kernargumente herauszufiltern.
Das hat nichts mit der Ächtung eines "Überbringer schlechter Nachrichten" zu tun.
Da schreibst du völlig dummes Zeugs, "Erpan".

Auch du tust, was du anderen vorwirfst: Du versuchst, deine Meinung in den Mittelpunkt zu stellen.

Mich stört nicht, daß "Die Terroristinnen hier erscheint, aber ich werde meiner Mißbilligung über die Story Audruck verleihen, und das laß ich mir von keinem nehmen oder untersagen.
Schon gar nicht von "Erpan".
Timothy
 
Das mit dem fantasy-Argument hast du mißverstanden.
Natürlich hat hier nur die Redaktion zu entscheiden, was veröffentlicht wird und was nicht.
Aber es ist legitim, wenn Kommentatoren ihre Zuneigung oder Abneigung gegen die Story ausdrücken.
Nur das habe ich gesagt.
Und das Argument: "Ist doch alles nur Fantasie" ist nicht stichhaltig.
Das Argument „Fantasie“ ist bei literarischen Texten immer stichhaltig.


Einen stört erst "Die Terroristinnen", den anderen schon "Nächtlicher Besuch."
Beides kann man gut begründen.
Nur das habe ich gesagt, und "Tralalo" hab ich so ähnlich verstanden.
Nein, nicht nur das hast du gesagt, sondern das:
Tralalo sagt schlicht, es gibt Grenzen.
Die allgemeinen Grenzen dürften hier die "Lit"-Regeln sein.
Persönlich ist für den einen die Grenze bei "Die Terroristinnen" erreicht, bei anderen bereits bei "Nächtlicher Besuch."
Dafür gibt es gute Gründe, da beide Stories grenzwertig und bedenklich sind.
Das hat gar nichts damit zu tun, daß jemand angeblich Sündenböcke sucht.
Man musß nicht jede beschissene Fanasie posten. Da hat tralalo völlig recht.
Wie man sieht, hast du jetzt den Satz „Dafür gibt es gute Gründe, da beide Stories grenzwertig und bedenklich sind.“ und den Satz „Man musß nicht jede beschissene Fanasie posten.“ unterschlagen.

Und gerade auf den letzten zitierten Satz habe ich dir eine Antwort geschrieben, die du in deiner Replik ignorierst – weil sie zu viel Wahrheit enthält?


Mich stört nicht, daß "Die Terroristinnen hier erscheint, aber ich werde meiner Mißbilligung über die Story Audruck verleihen, und das laß ich mir von keinem nehmen oder untersagen.
Jeder kann hier seine Meinung kundtun, nur er muss ggf. mit Widerspruch rechnen. Das ist geschehen – kein Grund, hier die Sache zu dramatisieren.
 
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