Lange Geschichten

Hmh...

Bangkok Syndikat: 205324 Wörter
Thao: 301370
KEE: 122077
Zur Domina gemacht: 91169 Wörter
Teil 2 und 3 sind noch nicht vollständig veröffentlicht...
Zwei Schwestern sind des Teufels 80092 Wörter

Also nein, auf eine Million komme ich nicht, habe aber auch noch längst nicht alles veröffentlicht.

Gruß Sena
 
Ich frage mich, wo die Motivation zum Schreiben längerer Geschichten herkommt.

In meinen Storys treffen fast immer Personen aufeinander, die nie zuvor Sex miteinander gehabt haben. Ob es nun Familienangehörige oder wildfremden Menschen sind, beste Freundinnen oder Arbeitskollegen. Für mich liegt der Reiz in der Entwicklung hin zum Sex. Dann ist dieser vollzogen. Warum soll ich weiter schreiben, um den zweiten, dritten oder x-ten Sex zu skizzieren?

Wahrscheinlich bin ich zu oberflächlich oder kann keine Charakterentwicklung. Was ich so schreibe, taugt meiner Meinung nach nicht, um zahlreiche Fortsetzungen zu rechtfertigen, auch wenn der Ruf nach diesen durchaus gegeben ist..

swriter
 
Da die Anzahl der Seiten ja auch von der Schriftgröße abhängt, habe ich mich mal einfach an der Anzahl der Wörter in meinen Geschichten orientiert ...


Welcher Autor ist auf Literotica der fleißigste Tipper? Kommt jemand auf 500.000 Wörter oder gar auf eine Millionen?

swriter

Bei RF bin ich auf 1,2 Millionen. Aber das ist nicht alles hier erschienen. Zwei Drittel davon schätze ich mal. Gibt es denn einen Möglichkeit, das einfach zu ermitteln?
 
Ich frage mich, wo die Motivation zum Schreiben längerer Geschichten herkommt. ...

Manche Geschichten schreiben sich einfach von selbst in der Länge, die sie brauchen. Ich weiß häufig, worauf sie am Ende hinauslaufen sollen, aber der Weg hat manchmal mehr Umwege als am Anfang gedacht.
 
Also die ganze Staffel 1 von "Anita und wir" liegt bei 170.000. Das Spinoff "Sklavin für ein Jahr" bei 50.000, "Geliebter Dämon" ebenfalls. Merlins Kinder liegt derzeit bei 65.000.
 
Als Autor, der eher zu den längeren Texten neigt;), frage ich mich, was der Grund für eine solche Diskussion ist und doch nachdem ich den Thread gelesen habe, kann ich es zum Teil verstehen.

Für mich kann eine Geschichte, die eine Seite lang ist, unerträglich lang sein, andere mit tausend oder mehr Seiten, fragt man sich, warum muss sie schon zu Ende sein.

Wie alles im Leben, es ist relativ.



Für die Leute die meine Geschichten entweder nicht kennen, oder, was es auch geben soll nicht mögen:), mal ein wenig zu meinen Textmengen.

Ich schreibe bewusst im Format von Normseiten, das bedeutet, dreißig Zeilen, mit jeweils sechzig Zeichen, keine Silbentrennung, Flattersatz. Was man grob mit dem Faktor 1,1 in Buchseiten umrechnen kann, also 110 Normseiten sind in etwa 100 Buchseiten. (Viele Sagen allerdings auch 1:1, was stimmen mag, wenn man die Silbentrennung nicht aktiviert.)

Das zweite, was wichtig ist, wie ich schreibe und warum ich schreibe.
Zuerst das wie. Als erstes habe ich eine Idee die mich fasziniert.
Bei den Geschichten, die ich bisher hier veröffentlicht habe, war es einmal, wie kann ich eine Fetisch-SF Geschichte schreiben, die ein reines Kammerspiel ist.
Die erste Idee, habe ich nicht verworfen, trotz eines Denkfehlers, den ich zuerst hatte, neun Monate waren zu kurz um das, was ich im Kopf hatte, zu rechtfertigen, aber eine Reisezeit von neun Jahren, da wurde dann sofort ein Schuh draus;).
Nachdem ich die ersten 400 bis 500 Seiten hatte, bemerkte ich das den Lesern Informationen fehlte, warum die Welt so war, wie sie war. Mir als Autor was es natürlich klar. Ich hatte zu dem Zeitpunkt zwei Möglichkeiten, ich schreibe Infodumps in die Kapitel, langweilig und ermüdend. Die andere Möglichkeit, ich schreibe weitere Geschichten in demselben Universum und gab dem Leser die Möglichkeit zu verstehen, warum diese Welt so war, wie sie war, somit waren die SideStories, Nebengeschichten von 9JFF geboren.

Was für den nicht Leser meiner Geschichten wichtig ist zu wissen, alles in dieser Geschichte, dreht sich technologisch um komplexe Naniten. Also nicht Nanomaterialien, sondern echte Nanoroboter!

Was an 9JFF lustig ist, ich schreibe noch immer an der Einleitung, wenn es sich zum Glück langsam aber sicher abzeichnet, das ich mit der Einleitung mich dem Ende nähere.
Bisher hat der Hautteil 988 Seiten, dazu kommen die diversen Nebengeschichten:

9JFF – SS – Der Designer
174 Seiten
  • Wie ist diese Technologie entstanden

9JFF – SS – Der Designer: Urlaubsfreuden
17 Seiten (4263 Wörter)
  • Wie mächtig ist das Konzept in medizinischer Hinsicht.
    • Schwangerschaft auf Kommando
Nette kleine Kurzgeschichte, mit Bekannten Personen aus ‚Der Designer‘

9JFF – SS – Der Designer – Strafverfolgung – Der Mannequin Artist - Oder der Fall eines Diebstahls, den man als getürkt ansah
92 Seiten
Hier bin ich in die Missbrauchsmöglichkeiten der Technologie hinter 9JFF eingegangen. Zugleich brauchte ich für die Hauptgeschichte, eine Erklärung wie bestimmte Sachen funktionieren, eine Geschichte zwei Probleme gelöst.
Dazu kommt, das ich schon immer eine Geschichte im Bereich Mannequin/Doll Fetisch schreiben wollte.


9JFF – SS – Der Designer – Erfolgsgeschichten – Der Bodyguard
64 Seiten
Die Geschichte, dient direkt und indirekt für so vieles in meinem 9JFF-Universum, das sie mit ihren 64 Seiten überraschend kurz ist.

  • * Ich nenne die Firma, die in ‚Der Designer‘ entstanden ist, bewusst nur ‚Die Firma‘ in allen zusammengehörenden Geschichten.
    • Wie funktionieren die Menschen die ‚Die Firma‘ leiten.
    • Was wird genutzt und wie um medizinische Probleme mit Naniten aus dem Weg zu räumen.
      • Es gibt eine Szene, wo eine Ausbilderin, die bei einem Einsatz beide Beine verloren hat und diese durch ein Nanitenkonstrukt ersetzt bekommen hat, dem Bodyguard, der die Hauptfigur dieser Geschichte ist, zeigt was es bedeutet den Körper mit Naniten zu erweitern: Stichwort: Tittenrakete. Einrollstuhl der sie selber ist und eine Person mitnehmen kann. Ein rasender Ohrensessel. (Es sind solche Sachen die einfach Spaß machen, Erotika zu schreiben!)
    • Dann die Erläuterung, was ist der Unterschied, zwischen, direkter Beherrschung, also Verbindung der Naniten mit dem Gehirn des Benutzers, oder indirekter, also per Handy/Tablett.
    • Dann die ethischen Probleme die durch Naniten entstehen können, die direkt in die Denkprozesse eingreifen können.
    • Als letztes, wie ‚Die Firma‘ so mächtig geworden ist, dass sie sämtliche Regierungen gegeneinander ausspielen können.
Es werden noch einige andere Nebengeschichten folgen aktuell schreibe ich an:
9JFF – Der Desinger – SS – Strafverfolgung – Der Priester oder die Naniten-Lust-Sekte
Die hat inzwischen etwas mehr als 50 Seiten. So wie es aussieht, wird es eine Geschichte um die 500 bis 700 Seiten.
Die Geschichte verfolgt auch wieder mehr als einen Gedanken. Zum einem die Missbrauchsmöglichkeiten von Glauben.
Zum anderen ist es eine Vorbereitungsgeschichte für den Nachfolger von 9JFF. Das Universum macht einfach Spaß, zumindest mir, darin Konzepte und Ideen auseinander zu wuseln.


Alles in allem, aus einer Idee, die ich hatte für eine lange Geschichte, die nicht mehr als ein Kammerspiel sein sollte (Kammerspiele, sind aufgrund ihrer eingeschränkten Anzahl von Darsteller einfacher zu schreiben.), ein ganzes Universum geworden, was so nicht geplant war.

Nun zurück zum Thema und warum ich das hier aufgelistet habe, ich schreibe die Geschichten, die ich hier selber von anderen Autoren lesen möchte. Dazu kommt, das ich einen Zwang habe zu schreiben und dank einer Erkrankung die zu viel zuviel Zeit führte, schreibe ich zwischen vier und zehn Stunden am Tag. Nicht nur 9JFF.
Geschichten sollten immer so lang oder kurz sein das sie alles was von belang ist erzählt haben. Ich schreibe, Geschichten mit erotischen Komponenten, die gerne auch mal ins pornographische gehen, aber mir sind aber auch immer andere Faktoren wichtig:
Die Personen in der Geschichte, sie müssen glaubwürdig sein, sie müssen sich entwickeln, es sei denn sie sind von Anfang an so angelegt, das sie der Anker, buw Fels in der Geschichte sind.
Das andere, eine Geschichte, die einfach eine Aneinanderreihung von Geschlechtsakten ist, wird man bei mir auch eher selten finden. Es kann solche Phasen in meinen Geschichten geben, zum einen macht es Spaß einfach über die Strenge zu schlagen, zum anderen kann es für die Geschichte notwendig sein.

Die andere Geschichte, die ich bisher hier veröffentlicht, habe ist ‚Mein Blasehase‘, eine Geschichte deren Idee schon ziemlich alt in meinen Gedanken war. Dann erwähne ich sie in 9JFF und denke mir, komm schreibe sie einfach, mehr als 50 Seiten werden das schon nicht. Es wurden 900+ Seiten.
Was mich an dieser Geschichte gereizt hat, war es eine Geschichte zu schreiben, wo 99% der anderen Autoren eine Inzest-Geschichte zu machen, ich hatte mehr Spaß daran, genau das nicht zu tun.
Was während des Schreibens passiert ist, das ich mich in die Typen und die Situationen, die ich geschaffen hatte, verliebt hatte und die Geschichte sich praktisch von alleine schrieb. Sie wurde länger und länger, innerhalb von sechs Wochen hatte ich einen Textmoloch von 900 Seiten geschaffen.
Es ist sicherlich nicht das tiefgreifendste Werk, aber ich mag es. Es scheint auch so, das die Leser hier es sehr mögen, wenn ich mir die Bewertungen ansehe.
Wie gesagt, ‚Mein Blasehase‘ ist abgeschlossen, aber ich werde die Beteiligten wieder besuchen, allerdings in Form von kürzeren Geschichten, aktuell schreibe ich an meiner ersten reinen FemDom Geschichte, im Kontext vom Blasehase, was spannend ist, da ich selber Mdom bin und FemDom aus erotischer Sicht für mich ein absoluter Abtörner ist. Genau deswegen reizt es mich, dies zu schreiben. Nicht weil es einfach ist, sondern weil es schwer für mich ist.


Und nun wieder zurück zum Thema, lange Geschichten. Ich gebe zu Kurzgeschichten liegen mir nicht, zugleich sehe ich, das es grundsätzlich zwei Grundtypen von Lesern gibt:
Diejenigen, die den Text mit links scrollen, da die Rechte anderweitig beschäftigt ist und die, die erotisch wie auch intellektuell unterhalten werden wollen.
Die Frage für mich als Webautor, stellt nicht, ob ich nun gezielt eine dieser Gruppen bedienen möchte, also kurze rein pornografische Geschichten schreiben, oder Erotika, die auch pornografisch sein kann. Ich schreibe so wie es mir gefällt und es freut mich immer, wenn es anderen gefällt.

Ein Shorty von anderthalb Seiten, kann perfekt sein, aber ist nach meiner Meinung, schwerer zu schreiben, als eine Geschichte mit 100 Seiten, da man hier einfach mehr Platz hat, die Seelen und das Umfeld auszuarbeiten. Ich habe in meinem Leben drei oder vier Kurzgeschichten schaffen können, die nach meiner Meinung in diese Kategorie fallen. Die sind auch von Verlagen angenommen worden.

Das einzige, was uns als Autoren hier in diesem Umfeld wichtig sein sollte, gefällt uns die Geschichte selber und könnte man damit Leben, wenn die Bekannten, Freunde oder Familie entdecken was man geschrieben hat.
Ich kann das bei allen meinen Geschichten mit einem klaren JA beantworten. Das einzige woran ich mich selber störe, ist die Qualität der Rechtschreibung, was dank einiger Helfer allerdings besser geworden ist.


Ich werde weiterhin meine Geschichten so schreiben und aufbauen wie ich sinnvoll halte. Zwei weitere Projekte außerhalb von 9JFF sind in der Vorbereitung, eine Fetisch-Coming of Age Story, an der ich eigentlich gerade am ersten Roman sitze und der bei 300 Seiten und zwölf Kapitel steht. (Werden sieben bis neun Romane)

Dann eine Mindcontrol Geschichte die sich als, sagen wir mal ein technisches Konzept entwickelt hat. Die Idee, dieser Geschichte war es, was passiert, wenn eine Art Viagra für Frauen erfunden wird, das die Libido der Frauen auf einen für die Frau unkontrollierbaren Level hebt. Das war auch schon Teil das Thema von ‚Mein Blasehase‘, dort hatte ich es nur gestreift. Hier will ich mal sehen, ob ich es schaffe eine Satire zu bauen, die zugleich erotisch, aber auch klar zeigt, wie sehr unsere Gesellschaft mit zweierlei Maß misst. Ein Mann der hundert Frauen ins Bett bekommt, ist cool, eine Frau die mit fünf Männern schläft, eine Schlampe (Ok was überspitzt formuliert, aber es läuft darauf hinaus.).
Damit das was ich schreiben möchte funktioniert, ist die Idee einfach, aber die Umsetzung, die Hölle. Ich schreibe die Geschichten, vieler. Ich schreibe gerade über ein Ehepaar, dessen Ehe durch diese Droge gerettet wird. Dann wird es eine Geschichte geben, über eine kleine Sekretärin, deren Chef sie zwingt diese Droge zu nehen, insbesondere wenn wichtige Kunden kommen, usw.
Ich schreibe jede diese Geschichte, vom Anfang bis zum Ende. Jedes Kapitel bekommt einen Zeitstempel, wann es innerhalb der Geschichte beginnt.
Wenn ich dann soweit bin, veröffentlichen zu können, werden die Geschichten, zeitlich gesehen Linear veröffentlicht. Kann bedeuten, das von Geschichte 1 zwei Kapitel kommen, dann dreißig bis, diese Geschichte wieder auftaucht.
Es wird Geschichten geben, die mit zehn, fünfzehn Seiten abgeschlossen sind, andere die vielleicht sogar die 2000 Seiten kratzen.
Warum mache ich es so, da ich keinen anderen Weg sehe die Geschichte so zu erzählen, wie ich sie fühle. Das sie die Mischung aus Erotika und Satire wird, die ich haben möchte.

Es ist also nie die Frage, lange oder kurze Geschichten, sondern, was will man als Autor schreiben. Ich bin ein Textmonster, dessen bin ich mir vollkommen bewusst. Ich schreibe zwischen 150 und 300 Seiten in der Woche. Nachdem ich diese Texte überarbeitet habe, sind es noch um die 100 bis 200 Seiten.


Als Schlussgedanke, wenn ich meine Geschichten um die Erotik kürze, die für die Geschichte nicht notwendig ist, habe ich zwei Typen von Geschichten.
1zu3 und 2zu3, was ich damit meine, nun wenn ich die Erotik aus der Geschichte lösche, die nicht notwendig ist um die Geschichte verständlich zu erzählen, wie viel Text bleibt übrig.
9JFF in seiner Gesamtheit ist 2zu3, also von den bisher c.a. 1385 Seiten bleiben um die 920 übrig.
‚Mein Blasehase‘ ist ein Beispiel vom anderen Typ, da bleiben immerhin 300 Seiten Story übrig, wenn ich die nicht notwendige Erotik raus-streiche, also 600 Seiten weniger. Zugleich scheint es so, das es von beiden Geschichten die beliebtere ist;).

Das bedeutet für mich, das ich den Geschmack anderer getroffen habe, nicht mehr und nicht weniger. Es wird meinen Stil nicht beeinflussen, wie ich meine Geschichten aufbaue, was es vielleicht beeinflussen wird, wie oft ich reine Entspannungs-Kapitel schreibe. Also Kapitel, wo ich die Erotik in den Vordergrund habe und nicht die Weiterführung der Geschichte.
Zugleich gibt es Leser, die genau das nicht wollen, sie wollen eher Wissen, wie die Geschichte weitergeht, als neue sexuelle Überraschungen lesen.

Von daher, jeder Jeck ist anders, wie man in meiner Heimatstadt sagt. Ich werde weiter eher die langen Monster schaffen wie bisher, weil es mir einfach Spaß macht. Zugleich die Leute bewundern, die in wenigen Sätzen und Wörtern ein Bild, eine Szene, zaubern können, die mich gefangen nimmt.


Als Schlusswort:
Wie sind Hobbyisten, wir sollten somit eines nie vergessen: Das Schreiben, so anstrengen es werden kann, muss und sollte Spaß machen. Egal ob es ein Einseiter ist oder man 1Mio Wörter anpeilt.

Gruß

theAlienHuntsman

P.S.: Die längste meiner Geschichten, wird nie hier auftauchen, hat vor kurzem die 400000 Wörter Grenze geknackt. Da ich für dieses Projekt mit einer etwas anderen Software arbeite, kann ich aktuell nicht sagen Seiten es sind, 1500 Seiten aber sicherlich. Zugleich habe ich bei dieser Geschichte damit die 3% Hürde geknackt, also 3% der gesamt Geschichte.
P.P.S.: Kurzfassen war noch nie mein Ding;)
 
Bei RF bin ich auf 1,2 Millionen. Aber das ist nicht alles hier erschienen. Zwei Drittel davon schätze ich mal. Gibt es denn einen Möglichkeit, das einfach zu ermitteln?

Ich dachte eher an die Anzahl bei einer Story/Serie. Wobei es mich interessieren würde, wie viele Wörter ich den Lesern in all meinen Texten zugemutet habe.

Jede einzelne Geschichte aufrufen ist mühselig, aber selbst wenn es ein Programm gäbe, wird das nichts, da ich alle Texte in einem Verzeichnis stehen habe, ob nun veröffentlicht oder nicht.

swriter
 
Mit meinen Geschichten um Susi und Sabine habe ich fast 600.000 Wörter verbraucht, aber hier auf Lit sind es nur ca 200.000, weil die Leser zu faul sind einen Bewertungsstern anzuklicken, z.T obwohl sie dieses Kapitel (veröffentlicht im Juni 2019) favorisiert haben.
Jetzt sind es 53, die gewertet haben. 100 sind verlangt für das nächste Kapitel.
 
... Dazu kommt, das ich einen Zwang habe zu schreiben und dank einer Erkrankung die zu viel zuviel Zeit führte, schreibe ich zwischen vier und zehn Stunden am Tag. ...

Meinst du das mit dem Zwang so, wie es da steht?
Zwänge sind für die Betroffenen und evtl. für ihr Umfeld sehr belastend. Hast du vor, dieses Thema mal anzugehen?

liebe Grüße
Faith
 
Meinst du das mit dem Zwang so, wie es da steht?
Zwänge sind für die Betroffenen und evtl. für ihr Umfeld sehr belastend. Hast du vor, dieses Thema mal anzugehen?

liebe Grüße
Faith

Hi Faith,

Danke für deine Warnung, welche nicht unberechtigt ist, aber es ist keine Zwangsstörung!

Ich kann nicht mehr normal arbeiten und muss somit die Zeit meines Lebens irgendwie klein bekommen;).
Statt mich vor den Fernseher zu hängen, schreibe ich, es ist neben dem lernen von Japanisch, meine Methode meine Zeit irgendwie halbwegs sinnvoll zu verbringen.

Ich schreibe nicht nur Erotika und ich beschäftige mich nicht nur mit dem schreiben. Von meinen durchschnittlich 18 bis 20 Stunden die ich am Tag wach bin, schreibe ich die erwähnten 4 bis 10 Stunden. Dann gehe ich spazieren (Jede andere Form von Bewegung ist gerade vom Dok verboten.)

Dann Programmiere ich ein wenig und wenn das mit der Pandemie wieder in normalen Bahnen läuft, freue ich mich aufs Kino und meine Stammtische. (SM/Schreiben/Kino).

Was ich mit Zwang meine, ich habe den Zwang kreativ zu sein und nicht zu konsumieren. Wo bei, lesen tue ich auch noch eine Menge, Aktuell 'Journey to the West'

Ich lebe alleine und versuche trotz allem meinen Spaß am Leben zu haben! Corona macht es gerade nicht einfach Leute RL zu treffen, aber auch das geht vorbei.

Ich bin mir der Gefahr bewusst, denn ich war in der IT und habe dort einige interessante, wie auch intensive Zeiten erlebt, es ist ein Teil warum ich heute nicht mehr Arbeitnehmer sein kann. Ich versuche alles inzwischen dosiert und geregelt umzusetzen, was mein Schlafen, zwischen zwei und drei Stunden am Stück und wenn ich Glück habe zwei Runden in der Nacht, ziemlich schwierig macht.

Daher habe ich viel zuviel Zeit um irgendetwas zu machen und schreiben ist besser, als sich stumpf vor Glotzofon zu hängen oder in einer Kneipe volllaufen zu lassen.

Trotzdem, hab dank für deine Sorge!

Gruß

theAlienHuntsman
 
... Und was haltet ihr für anspruchsvoller? Eine lange Geschichte langfristig interessant zu halten oder sich immer wieder neue, unverbrauchte Szenarien auszudenken, die als Kurzgeschichte daherkommen?

swriter

Da ich hier bisher keine eigenen Geschichten veröffentlicht habe, kann ich euch nur meinen persönlichen Eindruck als Leser schildern.

Außergewöhnlich gute Geschichten können sowohl relativ kurz, wie auch sehr lang sein.

Die Schwierigkeit bei kurzen Geschichten empfinde ich darin, genug "Hirnfutter" einzubringen, dass die Geschichte in sich ein rundes Bild bildet. Das Ende sollte so gesetzt sein, dass nur ein kleiner Wermutstropfen dabei entsteht, ohne dass der Geschichte etwas Wesentliches an Inhalt fehlt. Diese Art von Geschichten haben oftmals die Eigenheit, dass sie im (Tag-)Traum des Lesers weitergesponnen werden.
Das Schreiben einer Kurzgeschichte mit Potential zur "Adaption" in der Fantasie des Lesers ist aus meiner Sicht eine hohe Kunst.

Sehr lang angelegte "epische" Geschichten benötigen im Gegensatz dazu einen "Suchtfaktor" - und damit ist nicht die Tendenz zum "Einhandlesen" gemeint :D .
So mit dem Spannungsbogen zu spielen, dass der Leser buchstäblich vom Inhalt gefesselt wird, ist aus meiner Sicht genauso anspruchsvoll, wie das Schreiben von sehr guten Kurzgeschichten.

Aus meiner Sicht gibt es hier bei Literotica einige wenige Autoren, die das Zeug haben, solche "epischen" Werke zu erstellen. Das gleiche gilt auch für diese außergewöhnlichen Kurzgeschichten.

Ohne Namen zu nennen, trennt sich hier die Streu vom Weizen :)

Literotica ist ja keine Profi-Autor-Plattform, sondern eine Schmiede für Anfänger und Fortgeschrittene.

Diejenigen, die hier mitlesen brauchen sich jedenfalls nicht zu verstecken. Ihr seid der Grund, warum ich mich hier herumtreibe ;)
 
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