Was der Trump so macht...

Den Kongress braucht Trump erst in 90 Tagen.

Was wieder einmal beweist, dass eine Verfassung nicht auf der Idee aufgebaut sein sollte, dass eine Kommunikation zwischen Präsident und Kongress auf die Geschwindigkeit von Postkutschen beschränkt ist. Damals waren 90 Tage realistisch, um die Abgeordneten überhaupt nach Washington zu bekommen.
 
Völkerrecht ist ein unvollkommenes System.
Deswegen verurteile ich auch den Überfall von Putin nicht wegen Bruch des Völkerrechts, sondern weil es eine unprovozierte Aggression gegen einen friedlichen Nachbarstaat ist, die mit barbarischen Mitteln unter Bruch aller anerkannten Gebräuche der Kriegsführung ist.
 
Völkerrecht ist ein unvollkommenes System.
Deswegen verurteile ich auch den Überfall von Putin nicht wegen Bruch des Völkerrechts, sondern weil es eine unprovozierte Aggression gegen einen friedlichen Nachbarstaat ist, die mit barbarischen Mitteln unter Bruch aller anerkannten Gebräuche der Kriegsführung ist.

Völkerrecht = "anerkannte Gebräuche der Kriegsführung" und der Kriegsvermeidung...

Weiß eigentlich jemand, wann zuletzt ein Krieg mit einer Kriegserklärung begonnen wurde?

Edit: Laut Wikipedia war es die amerikanische an Deutschland am 11.12.1941
 
Was sich aus meiner Sicht geändert hat sind die Konsequenzen. Früher, bzw. ist das noch gar nicht so lange her, hat sich ein US-Präsident zweimal überlegt, ob er einen Krieg ohne Zustimmung des Kongress beginnt. Hätte er nämlich im Nachhinein nicht die Zustimmung bekommen, hätte er seinen Hut nehmen müssen. Das hätte der Anstand so geboten. Ein Krieg kostet auch das Leben von US-Soldaten und kostet Milliarden.
Trump selber würde aber wohl nicht zurücktreten und den Kongress aufs übelste beschimpfen, wie den obersten Gerichtshof bei seiner Niederlage im Zollstreit.
Wenn du dich an keine politischen und moralischen Regeln halten musst, kannst du einfach ganz anders Handeln.

Bestes Beispiel wie sehr sich das politische Amerika geändert hat ist auch die Praktikantinnen-Affäre um Clinton. Damals hätte ihn der Blowjob einer erwachsenen Praktikantin, die das einvernehmlich gemacht hat, fast die Präsidentschaft gekostet. Das war eine extrem große Sache damals. Heute stehen gegen Trump ganz andere sexuelle Vorwürfe im Raum. Und darum wird viel weniger Wirbel gemacht als damals.....
 
Was sich aus meiner Sicht geändert hat sind die Konsequenzen. Früher, bzw. ist das noch gar nicht so lange her, hat sich ein US-Präsident zweimal überlegt, ob er einen Krieg ohne Zustimmung des Kongress beginnt. Hätte er nämlich im Nachhinein nicht die Zustimmung bekommen, hätte er seinen Hut nehmen müssen. Das hätte der Anstand so geboten. Ein Krieg kostet auch das Leben von US-Soldaten und kostet Milliarden.
Trump selber würde aber wohl nicht zurücktreten und den Kongress aufs übelste beschimpfen, wie den obersten Gerichtshof bei seiner Niederlage im Zollstreit.
Wenn du dich an keine politischen und moralischen Regeln halten musst, kannst du einfach ganz anders Handeln.

Bestes Beispiel wie sehr sich das politische Amerika geändert hat ist auch die Praktikantinnen-Affäre um Clinton. Damals hätte ihn der Blowjob einer erwachsenen Praktikantin, die das einvernehmlich gemacht hat, fast die Präsidentschaft gekostet. Das war eine extrem große Sache damals. Heute stehen gegen Trump ganz andere sexuelle Vorwürfe im Raum. Und darum wird viel weniger Wirbel gemacht als damals.....

Das Repräsentantenhaus (beide Seiten) plant ein Gesetz, das Trump dazu zwingen soll, sich die Erlaubnis des Kongresses einzuholen, um den Krieg fortsetzen zu dürfen.

1) So ein Gesetz ist eigentlich nicht nötig, weil das ja schon in der Verfassung steht.
2) Trump hat angekündigt, dass er sein Veto gegen dieses Gesetz einlegen wird.
3) Trump hat angekündigt, dass er dieses Gesetz ignorieren wird.

so sieht das heutzutage in Amerika aus...
 
Das Repräsentantenhaus (beide Seiten) plant ein Gesetz, das Trump dazu zwingen soll, sich die Erlaubnis des Kongresses einzuholen, um den Krieg fortsetzen zu dürfen.

1) So ein Gesetz ist eigentlich nicht nötig, weil das ja schon in der Verfassung steht.
2) Trump hat angekündigt, dass er sein Veto gegen dieses Gesetz einlegen wird.
3) Trump hat angekündigt, dass er dieses Gesetz ignorieren wird.

so sieht das heutzutage in Amerika aus...
Tja, so sieht es wohl leider aus, wenn ein Präsident nicht für sondern gegen das Volk regiert. Er sucht sich ja auch ständig uralte Gesetze raus und verdreht deren Sinn oder legt sie neu zu seinen Gunsten aus. Das ist als ob du mit jemandem Monopoly spielst und er ständig die Regeln ändert oder absichtlich falsch auslegt... ist extrem nervig und mach null Spaß.
 
Das Völkerrecht ist die eine Seite der Medaille, und die Diskussionen darüber sind teilweise doch sehr akademisch.

Die andere Seite der Medaille ist die politische.

Man kann den Angriff auf den Iran als die Fortsetzung der israelischen Reaktion auf den 07. Oktober 2023 sehen, diesmal im Verbund mit den USA.
So argumentiert Netanjahu.

Es ist der Iran, der seit Jahrzehnten den islamistischen Terror finanziert; er finanziert sowohl die Hisbollah als auch die Hamas.
Nur mit Hilfe iranischer Technik konnte die Hamas die Sicherheitseinrichtungen in Gaza lahm legen, was ihr das Eindringen nach Gaza ermöglichte.

Damit machte der Iran das Massaker vom 07. Oktober 2023 erst möglich.

Deshalb ist es für Israel unabdingbar, dass das Mullah-Regime endlich fällt.

Das ist politisch und strategisch sauber argumentiert von Netanjahu.
Völkerrechtlich hält diese Argumentation wohl nicht stand.
Politisch aber schon.

Sollte Trump und Netanjahu der Sturz der Mullahs gelingen, dann wird kein Hahn mehr nach den juristischen Feinheiten krähen.

Und das Mullah-Regime würde wirklich niemand vermissen.

Ganz nebenbei bricht auch der Iran aktuell Völkerrecht.
Die Angriffe auf die benachbarten Emirate (Bahrain, Katar etc) sind völkerrechtswidrig.
Diese Emirate haben den Iran nicht angegriffen.

Aber wie gesagt: es geht längst nicht mehr um juristische Feinheiten.
Es geht um Politik.
Die Mullahs sind eine Gefahr für die ganze Welt und vor allem für die Region. Und da vor allem für Israel.

Gelingt dem Duo Trump/Netanjahu der Sturz der Mullahs, dann schaffen sie damit historisches.

Und es sieht gut aus.
Die Angriffe des Iran auf die benachbarten Emirate lassen nach.
Mittlerweile ist die Zahl der Raketen-Angriffe um 70% zurückgegangen gegenüber der Vorwoche.
Den Mullahs gehen offenbar langsam die Raketen aus.

Zudem hat der Iran auch politisch schlechte Karten. Er ist isoliert, während die USA im Verbund unterwegs sind.
Die militärisch sowieso schon stärkste Nation der Welt-- die USA-- werden flankiert von Israel.
Die kommen was die Schlagkraft ihres Militärs und ihrer Militärtechnologie betrifft gleich hinter den USA auf Platz 2.

Trump hat heute noch einmal betont, dass es kein Abkommen mehr geben wird. Und auch keine Verhandlungen mehr.
Dafür hatte der Iran jahrelang Zeit und hat den Westen nur verarscht, was sein Atomprogramm betraf, weshalb Trump in weiteren Verhandlungen keinen Sinn mehr sieht.

Und mit dieser Einschätzung liegt Trump völlig richtig.

Trump erwartet vom Mullah-Regime die totale Kapitulation. Das hat er heute noch einmal in einer Video-Botschaft unmissverständlich deutlich gemacht.
Vorher werden die Bombardements nicht enden.

Die Mullahs könnten eigentlich schon mal vorsorglich das Licht ausmachen.

-- Nachtrag:
Strategisch waren die Umstände für einen Sturz der Mullahs noch nie so günstig wie aktuell.
Durch die jahrelangen Sanktionen ist der Iran wirtschaftlich schwer angeschlagen.
In der Bevölkerung herrscht schon lange große Unzufriedenheit.
Die (Jugend)Arbeitslosigkeit ist hoch. Die Inflation galoppiert.

Die strategischen Verbündeten des Iran sind durch die Attacken Israels nach dem 07. Oktober 2023 geschwächt (Libanon) bzw sind nicht mehr (In Syrien wurde Assad gestürzt, Jahrzehnte ein traditioneller Verbündeter der iranischen Mullahs).
Und Putin-- ebenfalls ein Unterstützer Syriens und damit auch des Iran-- ist in der Ukraine gebunden.

Das Duo Trump/Netanjahu nutzt einfach die Gunst der Stunde.

Völkerrechtlich mag das alles sicherlich nicht die reine Lehre sein.
Politisch jedoch ist es keineswegs unklug.
 
Last edited:
Man muss eines sehen:

Der Iran mit der Atombombe wäre ein Albtraum gewesen und hätte die Gefahr eines Nuklearkrieges ausgelöst. Jeder, der es wissen wollte, wusste, dass sich der Iran so gar nicht um die von ihm geschlossenen Verträge zur Kontrolle seiner Einrichtungen kümmerte.
Aus Sicht des Iran machte es Sinn, die Atombombe zu bauen. Deswegen war s vollkommen illusorisch zu glauben, er würde sich an die Abreden halten. Obama verlor nur ohne irgendwelche Erfolgsaussichten Zeit.
Man muss daher sagen, dass INSOWEIT (nur insoweit, ich halte Trump für einen größenwahnsinnigen krankhaften Narzisten) Gott sei Dank Kamala die Wahl verloren hat, weil sie sicher auch nicht den Schlag angeordnet hätte, den Trump angeordnet hat.

Friedlich sein macht häufig Kriege erst möglich.
 
Israel ist die zweitstärkste militärische Macht? Seit wann denn das?

Was den Luftraum und vielleicht auch die Marine des Iran betrifft gebe ich dir Recht. War klar dass sie da völlig unterlegen sind. Und ja, auch die festen Raketenstellungen werden deutlich weniger mit jedem erneuten Angriff der USA und Israels. Aber was dann?
Werden gegen den Iran Bodentruppen wie gegen den Irak eingesetzt? Da sieht es schon ganz anders aus mit den Machtverhältnissen. Die Revolutionstruppen sind fanatisch und zahlreich. Das würde auch höhere Verluste für die USA bedeuten.
Und das Volk hat schlechte Karten selber das Regime zu stürzen. Das würde noch blutiger werden.
 
Israel ist die zweitstärkste militärische Macht? Seit wann denn das?

Was den Luftraum und vielleicht auch die Marine des Iran betrifft gebe ich dir Recht. War klar dass sie da völlig unterlegen sind. Und ja, auch die festen Raketenstellungen werden deutlich weniger mit jedem erneuten Angriff der USA und Israels. Aber was dann?
Werden gegen den Iran Bodentruppen wie gegen den Irak eingesetzt? Da sieht es schon ganz anders aus mit den Machtverhältnissen. Die Revolutionstruppen sind fanatisch und zahlreich. Das würde auch höhere Verluste für die USA bedeuten.
Und das Volk hat schlechte Karten selber das Regime zu stürzen. Das würde noch blutiger werden.
@Zenobit

Ob Israel jetzt die zweitstärkste Militärmacht ist oder erst auf Platz 4 oder 5 kommt (wohl hinter der UDSSR und China, vielleicht auch noch hinter der Türkei), das ist nicht ganz so wichtig.

Sie haben jedenfalls Streitkräfte, die zu den am besten ausgebildeten und am besten ausgestatteten der Welt zählen.
Und was Militärtechnologie betrifft, da ist Israel hinter den USA tatsächlich führend.
Woher kommt das Raketenabwehrsystem, das Deutschland schützt? Genau: aus Israel.

Im Verbund mit den USA raucht Israel den Iran in der Pfeife.
 
Man muss eines sehen:

Der Iran mit der Atombombe wäre ein Albtraum gewesen und hätte die Gefahr eines Nuklearkrieges ausgelöst. Jeder, der es wissen wollte, wusste, dass sich der Iran so gar nicht um die von ihm geschlossenen Verträge zur Kontrolle seiner Einrichtungen kümmerte.
Aus Sicht des Iran machte es Sinn, die Atombombe zu bauen. Deswegen war s vollkommen illusorisch zu glauben, er würde sich an die Abreden halten. Obama verlor nur ohne irgendwelche Erfolgsaussichten Zeit.
Man muss daher sagen, dass INSOWEIT (nur insoweit, ich halte Trump für einen größenwahnsinnigen krankhaften Narzisten) Gott sei Dank Kamala die Wahl verloren hat, weil sie sicher auch nicht den Schlag angeordnet hätte, den Trump angeordnet hat.

Friedlich sein macht häufig Kriege erst möglich.
@Venefica

Das ist genau der Punkt, den man in Europa und auch in Deutschland immer unterschätzt hat.
Die Mullahs dürfen nie in den Besitz einer Atombombe kommen.
Die sind so fanatisch in ihrem Hass auf Israel, dass ich nicht ausschließe, dass sie die Bombe auch benutzen würden.

Die deutsche Iran-Politik ist gescheitert. Genauso wie die deutsche Russland-Politik.

Man dachte, mit Diplomatie ("Wandel durch Annäherung"/"Wandel durch Handel") könnte man die Mullahs zähmen.
Das ist bei Fanatikern aber nicht möglich.

Deshalb ist es politisch richtig, was die USA und Israel aktuell tun.

Die Mullahs hatten jahrelang Zeit, ein echtes Atom-Abkommen zu verhandeln.
Sie haben den Westen aber immer nur hingehalten und verarscht.
Sie haben jahrelang getäuscht und provoziert (Ganz davon abgesehen, dass sie mit dem 07. Oktober 2023 das größte Pogrom an Israel seit der Shoah mit zu verantworten haben).


Und daraus zieht Trump jetzt die richtigen Konsequenzen.

Der Iran hat einfach überreizt.
Und dass er nun auch noch blind um sich schlagend die Emirate in seiner Nachbarschaft angreift, das ist an Dummheit kaum noch zu überbieten.
 
Warum behauptest du es dann?
@Zenobit

Meine Güte, es ist doch keine Tabelle der Fußball-Bundesliga. Oder eine Militär-Tabelle.

Fakt ist: Israel hat eines der am besten ausgebildeten und ausgestatteten Militärs der Welt.

Es reicht, um dem Iran ordentlich auf die Mütze zu geben; zumal wenn man auch noch die USA auf seiner Seite hat.

Dann nehme ich meinen Satz mit dem zweitstärksten Militär der Welt zurück und korrigiere: Israel hat einen der schlagkräftigsten Militärapparate der Welt.
Das gilt für die "humanen Ressourcen" (israelische Armee) als auch für die Militär-Technik.

-- Nachtrag:
Laut dem "Global Fire Index 2026" steht Israel im militärischen Ranking auf Platz 15.
Interessanterweise steht der Iran direkt einen Platz hinter Israel auf Platz 16.
Da habe ich mich echt getäuscht. Ich hätte Israel weiter oben in der Tabelle erwartet.
Aber Fakt ist: Israel hat ein starkes Militär. Zu was sie in der Lage sind, das haben sie schon häufig bewiesen, zuletzt nach dem Massaker 2023.
Für ein kleines Land (nur ca 7 Millionen Einwohner) haben sie starke Verteidigungskräfte.
Das braucht dieses Land auch.
Zusammen mit den USA schaffen sie den Iran.
Da sind sich die Militärexperten so gut wie einig.
Israel alleine könnte den Iran wohl nicht besiegen. Aber zusammen mit den USA ist das kein Problem.

-- Zum Vergleich: der Iran hat ca 90 Millionen Einwohner und steht im "Global Fire Index" einen Platz hinter Israel.
 
Last edited:
Man muss eines sehen:

Der Iran mit der Atombombe wäre ein Albtraum gewesen und hätte die Gefahr eines Nuklearkrieges ausgelöst. Jeder, der es wissen wollte, wusste, dass sich der Iran so gar nicht um die von ihm geschlossenen Verträge zur Kontrolle seiner Einrichtungen kümmerte.
Aus Sicht des Iran machte es Sinn, die Atombombe zu bauen. Deswegen war s vollkommen illusorisch zu glauben, er würde sich an die Abreden halten. Obama verlor nur ohne irgendwelche Erfolgsaussichten Zeit.
Man muss daher sagen, dass INSOWEIT (nur insoweit, ich halte Trump für einen größenwahnsinnigen krankhaften Narzisten) Gott sei Dank Kamala die Wahl verloren hat, weil sie sicher auch nicht den Schlag angeordnet hätte, den Trump angeordnet hat.

Friedlich sein macht häufig Kriege erst möglich.
@Venefica

-- "Friedlich sein macht Kriege häufig erst möglich" -- (Venefica)

Der Satz hat was.
Erinnert an Churchills berühmtes Diktum über Appeasement.
-- "Ein Appeaser (also ein "Beschwichtiger") ist jemand, der das Krokodil füttert, in der Hoffnung, es würde ihn erst als letztes fressen").

Trump wird durch das, was er jetzt tut, persönlich nicht sympathischer.
Seine charakterlichen Mängel (und andere Mängel) bleiben.
Und auch viele unmöglichen Verhaltensweisen.

Das bedeutet aber nicht, dass Trump mit seinen Einschätzungen immer falsch liegen muss. Und es bedeutet auch nicht, dass alles, was er tut, falsch ist.

Seine Einschätzung des Iran ist richtig.
Und die Konsequenzen, die er aus dieser Einschätzung gezogen hat-- dass mit dem Iran eine diplomatische Übereinkunft nicht möglich ist und dass das Regime deshalb mit militärischen Mitteln zu beseitigen ist-- haben ebenfalls gute Argumente auf ihrer Seite.
 
Was sich aus meiner Sicht geändert hat sind die Konsequenzen. Früher, bzw. ist das noch gar nicht so lange her, hat sich ein US-Präsident zweimal überlegt, ob er einen Krieg ohne Zustimmung des Kongress beginnt. Hätte er nämlich im Nachhinein nicht die Zustimmung bekommen, hätte er seinen Hut nehmen müssen. Das hätte der Anstand so geboten. Ein Krieg kostet auch das Leben von US-Soldaten und kostet Milliarden.
Trump selber würde aber wohl nicht zurücktreten und den Kongress aufs übelste beschimpfen, wie den obersten Gerichtshof bei seiner Niederlage im Zollstreit.
Wenn du dich an keine politischen und moralischen Regeln halten musst, kannst du einfach ganz anders Handeln.

Bestes Beispiel wie sehr sich das politische Amerika geändert hat ist auch die Praktikantinnen-Affäre um Clinton. Damals hätte ihn der Blowjob einer erwachsenen Praktikantin, die das einvernehmlich gemacht hat, fast die Präsidentschaft gekostet. Das war eine extrem große Sache damals. Heute stehen gegen Trump ganz andere sexuelle Vorwürfe im Raum. Und darum wird viel weniger Wirbel gemacht als damals.....
@Zenobit

Das ist wirklich erstaunlich, wie sich die ethischen Maßstäbe in den letzten 30 Jahren verschoben haben.
Ich kann mich noch gut an die Entrüstung und die folgende politische Hexenjagd auf Bill Clinton erinnern wegen einer Lappalie wie "Monicagate."
Da sind Trumps Vergehen von einem ganz anderen Kaliber.

Selbst "Tricky Dick" Nixon ("Watergate") wirkt neben "The Donald" wie ein Chorknabe.
Gut, auch Nixon hat ein Verbrechen begangen (Einbruch bei den Demokraten) und er hat den Kongress und das amerikanische Volk belogen.

Das war schon wesentlich schlimmer als Clintons läppische Affäre mit einer Praktikantin.

Aber Nixon hat irgendwann wenigstens die Konsequenzen gezogen und ist zurückgetreten--- nach massivem Protest der US-Amerikaner.

Und das ist der entscheidende Punkt! 1974 hätten die Amis einen wie Trump aus dem Amt gestreikt.
Heute juckt das viele Amis nicht mehr. Schlimmer noch: viele finden Trumps Gebaren sogar klasse.
 
Was wieder einmal beweist, dass eine Verfassung nicht auf der Idee aufgebaut sein sollte, dass eine Kommunikation zwischen Präsident und Kongress auf die Geschwindigkeit von Postkutschen beschränkt ist. Damals waren 90 Tage realistisch, um die Abgeordneten überhaupt nach Washington zu bekommen.
@Phiro...

Auch wenn sich die Mehrheitsverhältnisse nach den "MidTerms" wohl zu Ungunsten von Trump verändern werden glaube ich nicht, dass ihm der Kongress hinsichtlich des Themas Iran Steine in den Weg legen wird.
Die USA haben die Eigenschaft, sich in Kriegszeiten hinter ihren Präsidenten zu stellen, unabhängig von der Parteizugehörigkeit.

Da könnten wir uns in Deutschland was abschauen.
Aber hier wird ja schon gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht demonstriert, so wie gestern, als Schüler schwänzten, um gegen die Wehrpflicht zu demonstrieren.
Das gilt mittlerweile als unbefugter Eingriff des Staates in die Lebensplanung.

Mit so einer Mentalität kann sich ein Land nicht wirkungsvoll verteidigen.

Früher holten einen die Feldjäger ab, wenn man nicht zur Musterung erschien.

Der Boris; der Pistorius; der Verteidigungsminister, hat sich beeilt, zu sagen, das im Iran sei nicht unser Krieg.

Da kann er ganz beruhigt sein.
Mit der Schrott-Truppe Bundeswehr ist sowieso nix zu gewinnen.

Dazu kommt die pazifistische Mentalität, die längst zur politischen DNA dieses Landes gehört.
 
Was das Thema "Steine in den Weg legen" bezüglich des Iran-Krieges betrifft, hat Trump bereits Abstimmungen in beiden Häusern gewonnen. Dort wurde über eine Begrenzung des Präsidenten in solchen Fällen abgestimmte und er hat mit einer, wenn auch knappen Mehrheit gewonnen. Was das betrifft bleibt alles so wie es ist.

Was die Schülerdemos betrifft: Kann es sein dass du da vielleicht mit zweierlei Maße misst? Auf der einen Seite wird argumentiert, dass sich junge Menschen und auch Schüler für nichts mehr außer Sozial Media interessieren und zu bequem sind sich für etwas zu engagieren. Auf der anderen Seite werden sie als "Schulschwänzer" betitelt wenn sie für Sachen demonstrieren die ihnen wichtig sind (gegen Klimawandel oder Wehrpflicht). Die 68er Studentendemos waren aber okay, oder?
Ich schätze mal du wirst wohl nicht mehr zur Wehrpflicht eingezogen, da kann man sich natürlich schön zurücklehnen und auf die Drückeberger schimpfen....

Zum Thema Schrottbundeswehr: Wer wollte das denn so? Der Bürger selber. Auch wenn Deutschland eines der reichsten Länder Europas ist, sind Geld-Ressourcen nicht unendlich. Es gab keine direkte Bedrohung mit dem Zerfall der UDSSR und der Wiedervereinigung. Da war dann die Frage: Weiter Milliarden ausgeben, für etwas was wir gerade nicht brauchen oder lieber in Bildungssysteme, Straßenbau etc. stecken?
Das hat zwar nicht der Bürger direkt entschieden aber indirekt da die Politiker nicht gewählt wurden, wenn sie Ausbau der Bundeswehr groß auf ihre Fahnen geschrieben hätten. Situationen ändern sich hagelt und damit auch die Notwendigkeit von Prioritäten.
Selbst bei dem Thema sehe ich die Wehrpflicht auch nicht ganz oben auf der To-Do-List. Gerade die aktuellen Kriege beweisen, ja dass es nicht auf Truppenstärke sondern auf ganz andere Dinge ankommt, vor allem auf Technik und Material. Moderne Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketen und Raketenabwehrsysteme entscheiden vor allem Kriege. Die von dir als "zweitmächtigste Armee der Welt" ;) bezeichnete Israelische Armee rekrutiert sich aus gerade mal 9,6 Millionen Menschen. Die haben keine so schlagkräftige Armee aufgrund der Mannstärke sondern durch modernere Ausrüstung. Und in einen millionenteuren Kampfjet setzt du in der Regel auch keinen Wehrpflichtigen... Und bevor du mit dem Argument der Wehrpflicht in Israel kommst: Weiss ich und mir ist auch klar, dass dort sowohl Frauen als auch Männer dienen und das viel länger als in den meisten anderen Ländern. In Israel ist das aber auch nötig und überlebenswichtig da sie quasi in einem Dauerkriegszustand leben, Deutschland nicht.
Daher wäre ich persönlich für einen Ausbau der Berufsarmee und eine bessere und vor allem moderne Ausrüstung. Das sind die Grundlagen, dann kann man gerne über Wehrpflicht reden.
 
Was das Thema "Steine in den Weg legen" bezüglich des Iran-Krieges betrifft, hat Trump bereits Abstimmungen in beiden Häusern gewonnen. Dort wurde über eine Begrenzung des Präsidenten in solchen Fällen abgestimmte und er hat mit einer, wenn auch knappen Mehrheit gewonnen. Was das betrifft bleibt alles so wie es ist.

Was die Schülerdemos betrifft: Kann es sein dass du da vielleicht mit zweierlei Maße misst? Auf der einen Seite wird argumentiert, dass sich junge Menschen und auch Schüler für nichts mehr außer Sozial Media interessieren und zu bequem sind sich für etwas zu engagieren. Auf der anderen Seite werden sie als "Schulschwänzer" betitelt wenn sie für Sachen demonstrieren die ihnen wichtig sind (gegen Klimawandel oder Wehrpflicht). Die 68er Studentendemos waren aber okay, oder?
Ich schätze mal du wirst wohl nicht mehr zur Wehrpflicht eingezogen, da kann man sich natürlich schön zurücklehnen und auf die Drückeberger schimpfen....

Zum Thema Schrottbundeswehr: Wer wollte das denn so? Der Bürger selber. Auch wenn Deutschland eines der reichsten Länder Europas ist, sind Geld-Ressourcen nicht unendlich. Es gab keine direkte Bedrohung mit dem Zerfall der UDSSR und der Wiedervereinigung. Da war dann die Frage: Weiter Milliarden ausgeben, für etwas was wir gerade nicht brauchen oder lieber in Bildungssysteme, Straßenbau etc. stecken?
Das hat zwar nicht der Bürger direkt entschieden aber indirekt da die Politiker nicht gewählt wurden, wenn sie Ausbau der Bundeswehr groß auf ihre Fahnen geschrieben hätten. Situationen ändern sich hagelt und damit auch die Notwendigkeit von Prioritäten.
Selbst bei dem Thema sehe ich die Wehrpflicht auch nicht ganz oben auf der To-Do-List. Gerade die aktuellen Kriege beweisen, ja dass es nicht auf Truppenstärke sondern auf ganz andere Dinge ankommt, vor allem auf Technik und Material. Moderne Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketen und Raketenabwehrsysteme entscheiden vor allem Kriege. Die von dir als "zweitmächtigste Armee der Welt" ;) bezeichnete Israelische Armee rekrutiert sich aus gerade mal 9,6 Millionen Menschen. Die haben keine so schlagkräftige Armee aufgrund der Mannstärke sondern durch modernere Ausrüstung. Und in einen millionenteuren Kampfjet setzt du in der Regel auch keinen Wehrpflichtigen... Und bevor du mit dem Argument der Wehrpflicht in Israel kommst: Weiss ich und mir ist auch klar, dass dort sowohl Frauen als auch Männer dienen und das viel länger als in den meisten anderen Ländern. In Israel ist das aber auch nötig und überlebenswichtig da sie quasi in einem Dauerkriegszustand leben, Deutschland nicht.
Daher wäre ich persönlich für einen Ausbau der Berufsarmee und eine bessere und vor allem moderne Ausrüstung. Das sind die Grundlagen, dann kann man gerne über Wehrpflicht reden.
@Zenobit

Es ist völlig okay, dass sich Schüler für etwas engagieren bzw gegen etwas demonstrieren--- aber nicht während der Unterrichtszeit.

Die 68er Demos waren in vielem auch nicht okay.
Demolierte Hörsäle, Veranstaltungen, die boykottiert wurden etc.

Es war ein politischer Fehler, die Wehrpflicht auszusetzen und die Bundeswehr herunterzuwirtschaften.

So, es kommt auf die Qualität des Materials an?
Richtig.
Aber gerade hier wurde in den letzten Jahren oft schlecht eingekauft (Panzer "Puma" und andere Rohrkrepierer").

Was eine Berufsarmee betrifft: ein Gedanke, mit dem ich ebenfalls sympathisiere.
Ob es sich in Deutschland politisch durchsetzen lässt, das ist eine andere Frage.
Zudem gibt es so etwas bei uns ja schon lange.
Man kann sich bei der Bundeswehr verpflichten und dort beruflich Karriere machen.

Ich sehe das Problem in Deutschland vor allem in der pazifistischen Mentalität.
Die zeigt sich jetzt wieder in diesen Schülerstreiks gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht.
In einem demokratischen liberalen Rechtsstaat gibt es kein Recht auf "zivilen Ungehorsam."
Diese pazifistische Mentalität, die alles militärische negativ betrachtet, hat die deutsche Politik jahrzehntelang forciert.
Insofern ist sie für die Entscheidung der Bürger, die keine Wehrpflicht mehr wollten, in hohem Maße mit verantwortlich.
 
Last edited:
@Zenobit

Es ist völlig okay, dass sich Schüler für etwas engagieren bzw gegen etwas demonstrieren--- aber nicht während der Schulzeit.

Die 68er Demos waren in vielem auch nicht okay.
Demolierte Hörsäle, Veranstaltungen, die boykottiert wurden etc.
Dann wird aber deutlich weniger drüber berichtet und diskutiert. Demos müssen/sollten öffentlich sichtbar und mit irgendwelchen Nachteilen für diejenigen an die sie gerichtet sind verbunden sein, sonst interessieren sie niemanden...
Wenn du für höheren Lohn und bessere Arbeitsbedingungen streikst machst du das ja auch nicht am Wochenende.
 
Dann wird aber deutlich weniger drüber berichtet und diskutiert. Demos müssen/sollten öffentlich sichtbar und mit irgendwelchen Nachteilen für diejenigen an die sie gerichtet sind verbunden sein, sonst interessieren sie niemanden...
Wenn du für höheren Lohn und bessere Arbeitsbedingungen streikst machst du das ja auch nicht am Wochenende.
@Zenobit

Ich finde, das kann man nicht vergleichen.
Die Wehrpflicht hat nix mit der Schule zu tun.
Lohnerhöhungen und bessere Arbeitsbedingungen hingegen haben etwas mit dem Job zu tun.

Schüler können nicht einfach befinden, wann sie dem Unterricht beiwohnen oder nicht.

Sie können für ihr Anliegen außerhalb der Unterrichtszeiten demonstrieren.

Anders sähe die Sache aus, wären schulische Belange der Grund eines Streiks: schlechter Unterricht/ausfallender Unterricht wegen Lehrermangel, schlechter Zustand des Schulgebäudes etc)

Aber selbst da sollte man enge Grenzen ziehen.
Die Schule ist einer der ersten Orte, wo Disziplin gelernt wird.
Lässt man sie dort schon vermissen und fordert man sie nicht bereits dort unmissverständlich ein, dann hat das für die Schüler im weiteren Leben meistens negative Folgen.

Was wir da gerade erleben, das ist der "Greta-Thunberg-Effekt."
Es war schon ein Unding, dass Schüler den Unterricht schwänzten, um für die Rettung des Klimas zu streiken.
Und noch schlimmer war, dass manche Politiker dafür anbiedernd Verständnis zeigten.
 
Last edited:
@Zenobit

Ich finde, das kann man nicht vergleichen.
Die Wehrpflicht hat nix mit der Schule zu tun.
Lohnerhöhungen und bessere Arbeitsbedingungen hingegen haben etwas mit dem Job zu tun.

Schüler können nicht einfach befinden, wann sie dem Unterricht beiwohnen oder nicht.

Sie können für ihr Anliegen außerhalb der Unterrichtszeiten demonstrieren.

Anders sähe die Sache aus, wären schulische Belange der Grund eines Streiks: schlechter Unterricht/ausfallender Unterricht wegen Lehrermangel, schlechter Zustand des Schulgebäudes etc)

Aber selbst da sollte man enge Grenzen ziehen.
Die Schule ist einer der ersten Orte, wo Disziplin gelernt wird.
Lässt man sie dort schon vermissen und fordert man sie nicht bereits dort unmissverständlich ein, dann hat das für die Schüler im weiteren Leben meistens negative Folgen.

Was wir da gerade erleben, das ist der "Greta-Thunberg-Effekt."
Es war schon ein Unding, dass Schüler den Unterricht schwänzten, um für die Rettung des Klimas zu streiken.
Und noch schlimmer war, dass manche Politiker dafür anbiedernd Verständnis zeigten.
Dann argumentiere ich dagegen, dass es ja hauptsächlich um die Schüler und deren Zukunft geht. Sie sind vom Wehrdienst und den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. ein 60 jähriger Politiker der über beides zu entscheiden hat, ist davon gar nicht betroffen. Jetzt wird über deren Zukunft entschieden und sie dürfen selber nicht mit entscheiden. das ist aus meiner Sicht schon etwas wichtiger als 3% Lohnerhöhung.
Und wenn sie das nicht während der Schulzeit machen, stört es niemanden und ist völlig belanglos.
 
Nachdem die Story es jetzt auch in die deutschen Prime-Time-News geschafft hat...

Trump schenkt seinen Kabinettsmigliedern Schuhe. Discounterschuhe für 149 Dollar. Und er schätzt die Größe. Und seine Kabinettsaffen trauen sich nicht, die Schuhe nicht anzuziehen, auch wenn die im Fall von Marco Rubio 5 Nummern zu groß sind. Einer soll im Geheimen geweint haben, weil er seine Louis-Vitton-Treter nicht mehr anziehen kann.

 
Last edited:
Der Iran-Krieg bringt einige doch schon sehr seltsame Dinge zustande, mit denen ich nicht gerechnet habe.
@Zenobit



Es ist klar, dass alles, was gerade im Iran passiert, kein Zufall ist.
Trump und Netanjahu wollen einen Regime Change im Iran.
Endlich führen die USA (zusammen mit Israel) einen Krieg gegen den Iran.


Obama hielt er für ein Weichei und einen Palästinenser-Versteher (was Obama leider auch war bzw ist: ein Palästinenser-Versteher. Seine Ausführungen über Israel und Palästina in seiner Autobiografie sind verheerender Blödsinn und eines US-Präsidenten unwürdig. Den Vorwurf "Weichei" teile ich nicht).

Und "Sleepy Joe" war einfach zu alt.

Da ist Trump ganz nach Netanjahus Geschmack.



Vom politischen Standpunkt aus betrachtet müssen die Mullahs endlich weg!

So argumentiert diese Fraktion.

Und ich habe selbst Lob dafür von Trump-Kritikern gehört.
-- "Alle US-Präsidenten haben über das Mullah-Regime nur lamentiert. Trump hingegen tut etwas. Und er tut das einzig Richtige: Er beseitigt dieses Regime, beziehungsweise er versucht es wenigstens."

Trump geht ein hohes Risiko.

Mal schauen, wie es weiter geht und wie es ausgeht.
Vielleicht waren Trumps Vorgänger Obama und Sleepy Joe Biden aber auch nur schlauer und besser beraten, was der Krieg für Folgen hat.

Militärisch läuft der Krieg für die USA sehr gut. Flugabwehr existiert quasi nicht mehr, fast die gesamte Flotte versenkt, Flugzeuge das Iran völlig veraltet und nutzlos, zahlreiche Rakentenstellungen zerstört, wichtiges hohes Militär getötet. Soweit so gut.
Nur scheint es mir dass man sich um das "Drumherum" keine Gedanken gemacht hat.

Dazu die katastrophalen Statements. Man kann nicht einmal die Frage nach dem Warum greift Amerika eigentlich den Iran an beantworten. Ein klares Kriegsziel scheint es auch nicht zu geben.
"Wir sind weit vor dem Zeitplan, wie immer der auch aussehen mag!" verkündet Trump.
Sollte er den Zeitplan nicht kennen und sogar festlegen?
Von den Angriffen auf Verbündete in der Gegend war man scheinbar auch völlig überrascht.
Pläne für eine Evakuierung von US-Bürgern aus der Gegend? Fehlanzeige.
Die Iraner versuchen die Strasse von Hormus dichtzumachen? Wer konnte denn damit rechnen?

Das sind aus meiner Sicht alles Sachen die Fehler der politischen Führung sind und über die viel zu wenig nachgedacht wurde. Mag sein, dass Obama und Biden die Optionen auch auf dem Tisch hatten und dann gesagt haben: Nee lass mal nicht machen. Wirtschaftskrise muss nicht sein.

Derzeit verliert der Iran militärisch den Krieg. Der Rest der Welt verliert aber zumindest wirtschaftlich mit. Und zwar deutlicher als bei dem Ukrainekrieg.
Einer der wenigen die profitieren ist vielleicht noch Putin. Der verliert zwar einen Verbündeten und Drohnenlieferant. Aber die kann Russland mittlerweile auch selber bauen. Dafür wurden die Ölsanktionen gegen ihn von seinem Kumpel Trump gelockert. Dadurch verdient er Milliarden für die Kriegskasse. Und jede abgefeuerte Patriot-Rakete im Iran, kann nicht mehr in die Ukraine geleifert werden....
 
Mal ein kleines Update wie es um die Pressefreiheit in der Demokratie USA gerade steht:
Dass Latenight Moderatoren, die sich über Trump lustig gemacht haben abgesetzt/rausgeschmissen und dann teilweise wieder eingestellt wurden, sollte bekannt sein.
Ebenso dass Medien die nicht so berichten wie es dem Staat gefällt, zum Beispiel vom Pentagon, ausgeschlossen werden auch.

Jetzt droht man Medien die "nicht patriotisch genug" berichten mit Lizenzentzug. Nordkorea ist stolz auf die USA....

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/fake-news-feldzug-trump-behörde-droht-medien-wegen-iran-berichten-ein-sender-kontert/ar-AA1YDYbm?ocid=msedgdhp&pc=ENTPSP&cvid=69b68ce546cc4293b758f60018908482&ei=23
 
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