Weihnachtswahnsinn- nur noch Konsum oder auch christliche Bedeutung?

Es heißt "MASELTOV" du Vollpfosten.
Wer Fremdwörter benutzt sollte sie
zumindest kennen.


Ich spüre eine leicht greizte Stimmung in deiner überzogenen Wortwahl :D Kann es sein, dass du gerade auf die Literotica Seite gesurft bist, um etwas Entspannung zu finden? Wenn ja, dann wünsche ich dir und deinen Fingern viel erfolg dabei. *zwinker*
 
Aber ist die Kirche nicht einen Teil Mitschuld an dieser Entwickulng? Wart ihr Sonntags mal in einem Gottesdienst? Da ist es sowas von langweilig.

das kommt drauf an. um so öfter man hingeht (und das sage ich obwohl ich das zur zeit fast gar nicht tue) um so weniger langweilig ist es, weil man mehr versteht, wenn man die abläufe kennt. allerdings ist unsere gesellschaft immer mehr auf schnelle szenenwechsel möglichst mit bunten lichtern und explosionen geprägt, so dass man doch recht leicht alles was nicht so ist langweilig findet...

allerdings ist "die kirche" in dem zusammenhang auch ein etwas schwieriger begriff - wie der gottesdienst ist, ist dann doch denke ich sehr von jedem einzelnen pfarrer und den weiteren gestaltenden geprägt (zumindest bei evangelischen gottesdiensten, zu katholischen war ich nur ein paarmal) - es gibt beispielsweise predigten die tatsächlich langweilig sind, während andere, wenn man wirklich zuhört, äußerst interessant sind und zum denken anregen etc. - aber was soll die kirche da tun? nur noch leute mit charisma und redetalent pfarrer werden lassen? oder gleich einen großen bildschirm mit besagten bunten lichtern und schnellen szenenwechseln aufstellen?

übrigens ist für mich persönlich das eher ruhige, intellektuell-besinnliche teil des ganzen, aber es gibt natürlich auch andere herangehensweisen. einige kirchen appellieren weitaus mehr an gefühle, bei einem gottesdienst in dem ich mal war (von der pfingstkirche glaube ich, aber ich weiß es nicht mehr sicher) haben die leute "in zungen gesprochen", bei einem anderen bestand der gottesdienst und die predigt vorrangig darin dass alle immer wieder "hallellujah" riefen und in jubel ausbrachen. das mag vielen spannender erscheinen, weil da natürlich mehr euphorie dabei ist. für mich persönlich ist es nichts. aber die menschen sind ja auch unterschiedlich, also sollte es auch verschiedene wege zum glauben geben (für die, die einen weg dorthin wollen...)

okay, sorry, ich glaube ich bin etwas abgeschweift, eigentlich wollte ich nur kurz antworten...

ansonsten ist weihnachten für mich (ich denke für die meisten) natürlich stark mit kindheitserinnerungen verbunden. kirchenglocken + kaltes wetter fühlen sich weihnachtlich an. oder der anfang vom weihnachtsoratorium. und mandarinen.
 
Weihnachtliche Kindheitserinnerungen, ich glaube die wichtigsten bestanden für mich aus dem gemeinsamen Friedhofbesuch und sich danach gemeinsam mit allen Überlebenden unter dem Weihnachtsbaum sammeln und einen supergenialen Salat von meiner Grossmutter essen. Aber eigentlich ... wirklich viel hat es nicht mit Weihnachten zu tun gehabt. Es war einfach nur schön, dass alle zusammen waren.
 
KrystanX,

meine Finger gebrauche ich zu anderen Dingen,
z.B. einen Abzug betätigen, oder um einen miesen
kleinen drittklassigen Autoren Mores zu lehren.

Finger frei und Spaß dabei.
 
das kommt drauf an. um so öfter man hingeht (und das sage ich obwohl ich das zur zeit fast gar nicht tue) um so weniger langweilig ist es, weil man mehr versteht, wenn man die abläufe kennt. allerdings ist unsere gesellschaft immer mehr auf schnelle szenenwechsel möglichst mit bunten lichtern und explosionen geprägt, so dass man doch recht leicht alles was nicht so ist langweilig findet...

allerdings ist "die kirche" in dem zusammenhang auch ein etwas schwieriger begriff - wie der gottesdienst ist, ist dann doch denke ich sehr von jedem einzelnen pfarrer und den weiteren gestaltenden geprägt (zumindest bei evangelischen gottesdiensten, zu katholischen war ich nur ein paarmal) - es gibt beispielsweise predigten die tatsächlich langweilig sind, während andere, wenn man wirklich zuhört, äußerst interessant sind und zum denken anregen etc. - aber was soll die kirche da tun? nur noch leute mit charisma und redetalent pfarrer werden lassen? oder gleich einen großen bildschirm mit besagten bunten lichtern und schnellen szenenwechseln aufstellen?

übrigens ist für mich persönlich das eher ruhige, intellektuell-besinnliche teil des ganzen, aber es gibt natürlich auch andere herangehensweisen. einige kirchen appellieren weitaus mehr an gefühle, bei einem gottesdienst in dem ich mal war (von der pfingstkirche glaube ich, aber ich weiß es nicht mehr sicher) haben die leute "in zungen gesprochen", bei einem anderen bestand der gottesdienst und die predigt vorrangig darin dass alle immer wieder "hallellujah" riefen und in jubel ausbrachen. das mag vielen spannender erscheinen, weil da natürlich mehr euphorie dabei ist. für mich persönlich ist es nichts. aber die menschen sind ja auch unterschiedlich, also sollte es auch verschiedene wege zum glauben geben (für die, die einen weg dorthin wollen...)

okay, sorry, ich glaube ich bin etwas abgeschweift, eigentlich wollte ich nur kurz antworten...

ansonsten ist weihnachten für mich (ich denke für die meisten) natürlich stark mit kindheitserinnerungen verbunden. kirchenglocken + kaltes wetter fühlen sich weihnachtlich an. oder der anfang vom weihnachtsoratorium. und mandarinen.
Rhetorisches Geschick macht keinen guten Seelsorger aus, aber einen guten Redner.
Zwar habe ich mit den Amtskirchen nicht viel am Hut, doch kannte ich einen jungen katholischen Priester, der eine rhetorische Vollflöte war, doch als Seelsorger einfach ein Ass. Er ließ seine Predigten immer schreiben, und mit "Regieanweisungen" versehen - von einem Freund, der rhetorisch gewieft war, doch nicht zu einem Seelsorger geboren war.

Es sind wenige, die beide Talente haben.

Aber das jetzt nur am Rande bemerkt... Ich gehe nicht in die Kirche, weder an Weihnachten noch sonstwann.

Meine Kindheitserinnerungen an Weihnachten beinhalten lachende Kinder beim Rodeln, den Duft von Citrusfrüchten, Plätzchen, rote Wangen bei den Massen in den Läden und viele schöne Lichter vor einer frühen Dämmerung.
 
klar, am besten bei so einem beruf wäre beides... aber im grunde sind auch pfarrer menschen...
 
klar, am besten bei so einem beruf wäre beides... aber im grunde sind auch pfarrer menschen...

Ideal wäre das schon, aber vielleicht auch zuviel verlangt. :rolleyes:
Ich bin ohnehin für eine seelsorgerisch-rhetorische Doppelspitze...

... weibliche Priester, Abschaffung des Zölibats und Entkrustung kirchlicher Strukturen zugunsten der Menschen
 
... na ja, ich bin evangelisch, da gibt es eh auch weibliche pfarrerinnen und heiraten darf man auch ...
 
Weihnachtswahnsinn am Wochenende.

Samstag ging hier auf den Bahnen und in den Städten fast nichts mehr. Endlose Staus, keine Parkplätze.
Sonntag hat man dann mal schnell einen Flohmarkt eingeschoben und somit war das gleiche Bild.

Ich denke die nächsten Wochenenden wird es noch schlimmer werden
 
Weihnachtswahnsinn am Wochenende.

Samstag ging hier auf den Bahnen und in den Städten fast nichts mehr. Endlose Staus, keine Parkplätze.
Sonntag hat man dann mal schnell einen Flohmarkt eingeschoben und somit war das gleiche Bild.

Ich denke die nächsten Wochenenden wird es noch schlimmer werden

Ich war ja am Wochenende in Hamburg. Da war es auch sowas von voll. Und ein Sturm. Der Fischmarkt stand unter Wasser.
 
naja, die müssen selbst wissen was sie tun. da gibt's aber intern bestimmt auch gemischte meinungen zu...

Die sind sicher gemischt. Ich denke das wird sich nie ändern,nicht so lange es einen konservativen Papst gibt.
 
na mal schauen, im grunde hat sich ja schon einiges verändert in der letzten zeit...
 

Bedankt euch für folgendes bei der Nutte Lanagirl, die zu dämlich zum Ignorieren ist. Alles ihre Schuld:D, dumme Hure diese Schlampe,Nutte
 

Bedankt euch für folgendes bei der Nutte Lanagirl, die zu dämlich zum Ignorieren ist. Alles ihre Schuld:D, dumme Hure diese Schlampe,Nutte
 

Meine Kindheitserinnerungen an Weihnachten beinhalten lachende Kinder beim Rodeln, den Duft von Citrusfrüchten, Plätzchen, rote Wangen bei den Massen in den Läden und viele schöne Lichter vor einer frühen Dämmerung.

Genau diese Erinnerungen habe ich auch noch.
Am Vormittag durften wir Kinder helfen, den Baum zu schmücken. Danach war das Wohnzimmer tabu.
Erst nach dem Abendessen, als dann die Glocke läutete, durften wir zur Bescheerung. Die Zeit bis dahin verging in quälender Langsamkeit.​
 
Weihnachtliche Kindheitserinnerungen, ich glaube die wichtigsten bestanden für mich aus dem gemeinsamen Friedhofbesuch und sich danach gemeinsam mit allen Überlebenden unter dem Weihnachtsbaum sammeln und einen supergenialen Salat von meiner Grossmutter essen. Aber eigentlich ... wirklich viel hat es nicht mit Weihnachten zu tun gehabt. Es war einfach nur schön, dass alle zusammen waren.

Das ist doch der Sinn der Weihnacht. Die Familie ist zusammen und feiert. Na gut. Die Sache mit dem Friedhofsbesuch ist mir neu. Das haben wir noch nie gemacht. Warum eigentlich nicht?
Auf jeden Fall eine sehr gute Anregung.​
 
Wir haben auch immer am Friedhof einen kleinen Baum mit Kerzen aufgestellt.
Es ist wohl so eine Art Ahnenkult, den ich selbst eigentlich sehr nett finde. Man erinnert sich an jene, Eltern, Großeltern, Brüder, Tanten und Onkels, die nicht mehr sind, feiert doch ein wenig mit ihnen.

Wenn ich so zurückdenke, war dies doch immer das Spirituell, schönste, was ich zu Weihnachten erlebt habe. Es war keine Trauer, eher ein freundliches Gedenken an die Ahnen.
 
Das mit dem Friedhofsbesuch ist bei
uns schon sehr lange üblich, die
Toten sind nur tot, wenn sie auch
vergessen sind.

Wir machen jedes Jahr zu Weihnachten
für jedes Grab ein Gesteck mit dem
ewigen Licht darin.
 
Genau diese Erinnerungen habe ich auch noch.
Am Vormittag durften wir Kinder helfen, den Baum zu schmücken. Danach war das Wohnzimmer tabu.
Erst nach dem Abendessen, als dann die Glocke läutete, durften wir zur Bescheerung. Die Zeit bis dahin verging in quälender Langsamkeit.​

So war das bei mir auch:D
 
Genau diese Erinnerungen habe ich auch noch.
Am Vormittag durften wir Kinder helfen, den Baum zu schmücken. Danach war das Wohnzimmer tabu.
Erst nach dem Abendessen, als dann die Glocke läutete, durften wir zur Bescheerung. Die Zeit bis dahin verging in quälender Langsamkeit.​

So war das bei mir auch:D
 
Meine Eltern haben auch immer einen Weihnachtsmann gemietet, der dann polternd die Treppe hoch kam und wir im Kinderzimmer warten mussten. Ich fand das ziemlich gruselig:D
 
Meine Eltern haben auch immer einen Weihnachtsmann gemietet, der dann polternd die Treppe hoch kam und wir im Kinderzimmer warten mussten. Ich fand das ziemlich gruselig:D

Du hast Angst vor Weihnachtsmännern?:D
 
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