rosettenfreak
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"RAUS- Aber SCHNELL"
(Der damalige Bundeskanzler GERHARD SCHRÖDER über kriminelle Asylanten)
Dieser Satz ist meines Erachtens bedenklicher als sämtliche SARRAZIN-Sätze.
Zumindest ist er sehr polemisch und für einen (damals)amtierenden Bundeskanzler bedenklich.
"Erpan" schiebt THORNING-SCHMID etwas in die Schuhe, das sie nicht gesagt hat, wie ich bereits erläutert habe. (Posting 25)
Und von wegen: THORNING-SCHMID hätte etwas ausgesprochen, was SARRAZIN sich (noch) nicht getraut hätte.
Na, vielleicht, weil SARRAZIN das gar nicht denkt?
Die SARRAZIN-Debatte hat nur gezeigt, dass dieses Land es Jahrzehnte verpasst hat, sich der Migrationsporoblematik ehrlich und sachlich zu stellen.
SARRAZIN hat nur offensichtliche Dinge angesprochen.
Dass überwiegend viele Migranten von Arbeitslosigkeit betroffen sind und Transferleistungen beziehen, dass viele von ihnen in Sektoren tätig sind, die nicht sehr produktiv sind (der berühmte türkische Gemüsehändler), dass überwiegend viele Kinder aus Migrantenfamilien einen schlechten oder gar keinen Schulabschluß haben, etc...
Und selbst sein "Gen-Kapitel" ist bei näherer Betrachtung die Aufregung nicht wert, die darum gemacht wurde.
SARRAZIN hat sich in seinem Buch nicht nur auf Migranten beschränkt, sondern auf Defizite aufmerksam gemacht, die die Zukunftsfähigkeit dieses Landes in der Tat einschränken (Bsp. Bildung. Die Daten der OECD verweisen Deutschland bereits seit Jahren auf die hinteren Plätze).
Dass jemand oft Beifall von der falschen Seite bekommt, ist so ziemlich unvermeidlich. Dafür kann man SARRAZIN nicht verantwortlich machen.
Ich fand SARRAZINs "Hartz4-Speiseplan-Debatte", die er vor ca 3 Jahren losgetreten hat, viel bedenklicher.
Zurück zum SCHRÖDER- Zitat.
Wenn man SARRAZIN wegen seines Buches unzulässigerweise in die rechte Ecke stellen will, dann kann man das mit GERHARD SCHRÖDER mit Hilfe dieses Zitates am Eingang meines Postings auch tun.
Das wäre aber ebenso unzulässig wie bei SARRAZIN.
Desweiteren sollte man die Migrationsproblematik endlich einmal richtig herum betrachten: Es geht nicht darum, zu befürchten, dass es in ganz Europa zu Immigrantenfeidlichkeit kommt.
Das ist nach Lage der Dinge nicht zu erwarten.
Es geht darum zu sehen, dass Europa die Probleme nicht lösen kann, indem es in typischem Gutmenschendenken alle Erniedrigten und Beleidigten dieser Welt aufnimmt.
Das würde die europäischen Sozialsysteme überfordern und dem Zusammenhalt der europäischen Gesellschaften nicht gut tun.
lg
"rosi" (Johannes)
(Der damalige Bundeskanzler GERHARD SCHRÖDER über kriminelle Asylanten)
Dieser Satz ist meines Erachtens bedenklicher als sämtliche SARRAZIN-Sätze.
Zumindest ist er sehr polemisch und für einen (damals)amtierenden Bundeskanzler bedenklich.
"Erpan" schiebt THORNING-SCHMID etwas in die Schuhe, das sie nicht gesagt hat, wie ich bereits erläutert habe. (Posting 25)
Und von wegen: THORNING-SCHMID hätte etwas ausgesprochen, was SARRAZIN sich (noch) nicht getraut hätte.
Na, vielleicht, weil SARRAZIN das gar nicht denkt?
Die SARRAZIN-Debatte hat nur gezeigt, dass dieses Land es Jahrzehnte verpasst hat, sich der Migrationsporoblematik ehrlich und sachlich zu stellen.
SARRAZIN hat nur offensichtliche Dinge angesprochen.
Dass überwiegend viele Migranten von Arbeitslosigkeit betroffen sind und Transferleistungen beziehen, dass viele von ihnen in Sektoren tätig sind, die nicht sehr produktiv sind (der berühmte türkische Gemüsehändler), dass überwiegend viele Kinder aus Migrantenfamilien einen schlechten oder gar keinen Schulabschluß haben, etc...
Und selbst sein "Gen-Kapitel" ist bei näherer Betrachtung die Aufregung nicht wert, die darum gemacht wurde.
SARRAZIN hat sich in seinem Buch nicht nur auf Migranten beschränkt, sondern auf Defizite aufmerksam gemacht, die die Zukunftsfähigkeit dieses Landes in der Tat einschränken (Bsp. Bildung. Die Daten der OECD verweisen Deutschland bereits seit Jahren auf die hinteren Plätze).
Dass jemand oft Beifall von der falschen Seite bekommt, ist so ziemlich unvermeidlich. Dafür kann man SARRAZIN nicht verantwortlich machen.
Ich fand SARRAZINs "Hartz4-Speiseplan-Debatte", die er vor ca 3 Jahren losgetreten hat, viel bedenklicher.
Zurück zum SCHRÖDER- Zitat.
Wenn man SARRAZIN wegen seines Buches unzulässigerweise in die rechte Ecke stellen will, dann kann man das mit GERHARD SCHRÖDER mit Hilfe dieses Zitates am Eingang meines Postings auch tun.
Das wäre aber ebenso unzulässig wie bei SARRAZIN.
Desweiteren sollte man die Migrationsproblematik endlich einmal richtig herum betrachten: Es geht nicht darum, zu befürchten, dass es in ganz Europa zu Immigrantenfeidlichkeit kommt.
Das ist nach Lage der Dinge nicht zu erwarten.
Es geht darum zu sehen, dass Europa die Probleme nicht lösen kann, indem es in typischem Gutmenschendenken alle Erniedrigten und Beleidigten dieser Welt aufnimmt.
Das würde die europäischen Sozialsysteme überfordern und dem Zusammenhalt der europäischen Gesellschaften nicht gut tun.
lg
"rosi" (Johannes)
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