2025: Deutschland hat gewählt!

Grundsätzlich : Mich frierts bei diesem unbedachten Umgang mit dem Begriff Nazis für Rechte, Rechtspopulisten und Rechtsextreme. Die allermeisten Nazis sind tot und man sollte diese Bezeichnung nur noch im historischen Kontext nutzen.

Zur Landtagswahl : Ich bin ja selbst aus Baden-Württemberg und dem Wahlkreis Baden-Baden/Bühl. Schaut man sich die Ergebnisse gibt es keine großen Überraschungen. In den Wahlkreisen die kleinstädtisch/ländlich geprägt sind(wie bei mir, außer Baden-Baden), holte die CDU die meisten Stimmen. In den bürgerlichen, sozial teilweise besseren Stadteilen in Karlsruhe dominieren die Grünen. Die Grünen sind in urbanen Wahlkreisen stark, oft verbunden mit höheren Einkommen und universitärem Umfeld. Wie üblich ein Ausreißer in Karlsruhe ist der Stadtteil Oberreut. Ein Stadtteil, der in den 60ern Satellitenstadtmäßig für Sozialwohnungen angelegt wurde. Einerseits kamen in jüngerer Zeit auch Straßenzüge mit Eigentumswohnungen hinzu, andererseits gibt es seit den 90ern einen großen Anteil Einwohner ehemaliger Aussiedler (aus der ehemaligen Sowjetunion) und Einwohner die den unteren Einkommens- und Bildungsklassen angehören. 34,5 % für die AFD in Oberreut. Durchschnitt in KA ca. 10 - 11 %.
 
Last edited:
Grundsätzlich : Mich frierts bei diesem unbedachten Umgang mit dem Begriff Nazis für Rechte, Rechtspopulisten und Rechtsextreme. Die allermeisten Nazis sind tot und man sollte diese Bezeichnung nur noch im historischen Kontext nutzen.

Zur Landtagswahl : Ich bin ja selbst aus Baden-Württemberg und dem Wahlkreis Baden-Baden/Bühl. Schaut man sich die Ergebnisse gibt es keine großen Überraschungen. In den Wahlkreisen die kleinstädtisch/ländlich geprägt sind(wie bei mir, außer Baden-Baden), holte die CDU die meisten Stimmen. In den bürgerlichen, sozial teilweise besseren Stadteilen in Karlsruhe dominieren die Grünen. Die Grünen sind in urbanen Wahlkreisen stark, oft verbunden mit höheren Einkommen und universitärem Umfeld. Wie üblich ein Ausreißer in Karlsruhe ist der Stadtteil Oberreut. Ein Stadtteil, der in den 60ern Satellitenstadtmäßig für Sozialwohnungen angelegt wurde. Einerseits kamen in jüngerer Zeit auch Straßenzüge mit Eigentumswohnungen hinzu, andererseits gibt es seit den 90ern einen großen Anteil Einwohner ehemaliger Aussiedler (aus der ehemaligen Sowjetunion) und Einwohner die den unteren Einkommens- und Bildungsklassen angehören. 34,5 % für die AFD in Oberreut. Durchschnitt in KA ca. 10 - 11 %.
@story...


Ein tolles Statement!
 
Grundsätzlich : Mich frierts bei diesem unbedachten Umgang mit dem Begriff Nazis für Rechte, Rechtspopulisten und Rechtsextreme. Die allermeisten Nazis sind tot und man sollte diese Bezeichnung nur noch im historischen Kontext nutzen.
Für sehr viele trifft zu was du schreibst. Die meisten dürften eher, wie die Nazis damals auch, Faschisten sein. Was die meisten Menschen aber wohl meinen wenn sie Nazis sagen, dürften eher Neonazis sein und auch da gibt es welche in der AfD. Wenn man sich zum Beispiel Hakenkreuze und andere Symbole der Nazi-Zeit tätowieren lässt, ist man auch meiner Sicht nicht nur Faschist sondern auch Neonazi.
Aber das definiert wohl jeder für sich ein wenig anders.
 
@ Zenobit

Ja, ich vergaß, dass es noch die kleine Gruppe gibt, die tatsächlich sowas wie Fans der Nationalsozialisten von damals sind. Für alle anderen, gilt das wie geschrieben nicht.
 
Ich denke, diese Rest-SPD it nicht belehrbar. Alle, die mal zum Seeheimer Kreis gehörten, sind schon lange weg. Die SPD selbst interessiert sich für die Arbeiter überhaupt nicht, sondern lehnt sie sogar ab, weil sie wissen, dass die zwischenzeitlich AfD wählen.

Der Restbestand an Wählern kommt von Beamten und Künstlern.
@Venefica

Das Problem der SPD ist ein inhaltliches.
Sie hat keine Idee, wie man die Wirtschaftskrise überwinden und den Sozialstaat zukunftsfähig machen soll.

Das einzige, was dieser Partei einfällt, das sind Steuererhöhungen, neue Steuern (Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer) und mehr Umverteilung.

Rezepte aus der sozialistischen Mottenkiste.

Es wird ohne Leistungskürzungen nicht gehen.
Aber bei jedem Vorschlag in diese Richtung schreit die SPD reflexartig "Sozialabbau!" und blockiert.

Sozialabbau-- lächerlich, wenn man sich den Sozialetat der Bundesrepublik Deutschland ansieht.
Und wenn man sich ansieht, wie viele Sozialleistungen sich dieses Land leistet.

Die SPD ist seit 2013 unterbrochen Teil der Bundesregierung.
Und auch davor-- seit 1998-- war sie immer an der Regierung beteiligt, mit einer Ausnahme: als Merkel mit der FDP eine schwarz-gelbe Koalition gebildet hat.
Entweder gab es Rot-Grün (unter Schröder/Fischer) oder eine Groko unter Merkel.
Und zuletzt eine "Ampel."

Seit fast 30 Jahren regiert die SPD immer mit. Die SPD ist also für den mittlerweile desolaten Zustand dieses Landes im höchsten Maße mitverantwortlich.

Und was fällt ihr ein?
Wie bereits gesagt: Steuererhöhungen, neue Steuern und (noch mehr) Umverteilung.

Diese SPD braucht niemand mehr. Und diese SPD will auch niemand mehr.

Man muss sich das mal vorstellen: in einem Industrieland wie BW, wo die Arbeiter bei Bosch und Daimler um ihren Job bangen, laufen der SPD die Arbeiter in Scharen davon und man landet bei 5,5 %.
Die Vokabeln "Debakel" und "Desaster" treffen nicht annährend, was da am Sonntag passiert ist.
Die Bezeichnung "Volkspartei" kann die SPD für sich nicht mehr beanspruchen.

Macht die SPD so weiter-- und das ist leider zu befürchten, dann dauert es nicht mehr lange, bis sie aus einem Landtag fliegt.

Wie gesagt; diese SPD braucht niemand mehr. Und diese SPD will auch niemand mehr.
 
Last edited:
Back
Top