2025: Deutschland hat gewählt!

Kleinigkeit am Rande.

Ich spiele abundzu Schach im Netz bei Lichess. Dort gibt es die Funktion, dass man einen Zug zurücknehmen kann, wenn der Gegner zustimmt.
Mein Gegner zieht und möchte ihn zurücknehmen. Ich stimme zu, ist ja nur zum Spaß, auch wenn ich immer gewertet spiele.
Etwas später möchte ich einen Zug zurücknehmen. Gegner lehnt ab.

Es entspann sich folgende Konversation im chat:

ER: Hihihihi!
Ich: Moslem?
ER: I am Turkish
Ich: Of course
 
Genau....ja nicht darüber schreiben. Ist natürlich nie nicht passiert und obendrein hilft es nur " den falschen " 🙄
Muss man dir eigentlich jeden Satz erklären, damit du ihn verstehst?
Er hat geschrieben dass es nichts hier in diesem Thread zu suchen hat, nicht dass man darüber nicht schreiben oder diskutieren soll.
Und was machst du daraus?

Übrigens hatte selbst Rosi geschrieben, dass es hier eigentlich an der falschen Stelle ist. Es heißt ja auch 2025 Deutschland hat gewählt. Und da wir jetzt 2026 haben, passen die wenigsten Beiträge. Es sei denn man möchte ein Jahr Revue passieren lassen oder das BSW kommt damit durch die Wahl anzufechten....

Auch wenn es vielleicht nicht hierher passt, interessiert mich das Thema trotzdem. Mich würde interessieren ob es in den Flüchtlingsunterkünften auch so etwas wie Wachpersonal gibt oder dort nur ein Nachtwächter/Pförtner sitzt?

Sie einfach abzuschieben, wäre für mich extrem dumm. Sie haben eine Straftat in Deutschland bekommen und müssen dafür auch in Deutschland verurteilt werden und ihre Strafe absitzen. Würde man sie nur abschieben, hätten sie in ihrer Heimat wohl wenig bis gar nichts zu befürchten, da es entweder keinen interessiert oder nicht strafbar ist. Das wäre auch dem Opfer gegenüber ungerecht, wenn sie so davonkommen. Keien Ahnung was man so für eine verübte Vergewaltigung bekommt. Aber lass es 2-6 Jahre Knast sein. Danach sind sie vorbestraft und können immer noch abgeschoben werden.
So zumindest ist meine Sicht.
 
Womit wir -- mal wieder-- bei der Verursacherin der ganzen Misere wären: bei der Angela, die im Herbst 2015 unbedingt ein freundliches Gesicht zeigen wollte und damit eine ungezügelte und unkontrollierte Massen-Migration nach Deutschland auslöste, unter deren Folgen das Land bis heute leidet.
Dazu dann noch ihr unseliges Selfie mit 2 Flüchtlingen, das umgehend weltweit viral ging, woraufhin sich noch mehr aus allen Teilen der Welt aufmachten Richtung Germany.
Auch das hört sich für mich langsam wie ein Platte mit einem heftigen Sprung an, die sie immer wiederholt.
Oder glaubst du wirklich in den 3. Welt-Ländern haben alle unbegrenzten Internetzugang und haben auf ihrem Facebook Account das Bild gesehen und sich gedacht: Wenn das so ist, ab ins Boot und nach Deutschland?
Davon ab war das vor über 10 Jahren und da hätte die Regierung in der Zeit auch etwas ändern können.

Warum kommen so viele Flüchtlinge nach Deutschland? Wegen einem Merkel-Selfie oder vielleicht doch weil Deutschland das wirtschaftlich erfolgreichste Land Europas ist?
Davon ab kommen die meisten Flüchtlinge wohl eher in Griechenland und Italien an also den Ländern die am Meer liegen, üb er das arme Flüchtlinge mit ihren Booten kommen.

Deutschland hat Gesetze (europäische und nationale), die sie zur Aufnahme von bestimmten Flüchtlingen verpflichtet. Das ist kein "wir sind nett und nehmen den mal auf aber den da lieber nicht", sondern Gesetze die wir selber geschaffen haben, bzw. auf internationalem Parkett mitentschieden haben. Wenn uns das nicht passt müssen wir die Gesetze halt ändern oder Änderungsvorschläge in die EU einbringen.
Eine andere Möglichkeit wäre es einen gerechteren Verteilungsschlüsse in der EU zu erarbeiten. Und Länder wie Ungarn, die gar keine Flüchtlinge aufnehmen von europäischen Geldern abzuschneiden.
 
Heute beginnt das Wahljahr 2026
In Baden Württemberg geht es heute an die Wahlurnen. Durchaus interessant denn in dem Bundesland sind die Grünen deutlich stärker als im Rest der Republik. Die CDU ist fast gleich auf und es läuft wohl auf eine große Koalition der beiden Parteien hinaus. Frage ist aber wer der führende Part ist.
Erwähnen sollte man auch noch den Kandidaten der AfD, die deutlich schwächer als in anderen Bundesländern ist. Markus Frohnmaier ist in den AfD-Skandal um Vetternwirtschaft verstrickt, da er angeblich Familienmitgliedern gute Jobs in der AfD verschafft hat und in der heißen Wahlkampfphase einfach mal in die USA geflogen ist.

Interessant finde ich noch, gerade im Vergleich zu den USA, was eine jahrealte Aussage von CDU-Mann Hagel ausgelöst hat. Er hatte damals von den Rehbraunen Augen einer Schülerin geschwärmt, die ihm eine Frage gestellt hatte. Das wars. Mehr nicht. Scheint aber in dem Wahlkampf noch ein Thema zu sein. Verrückte Welt.

Cem Özdemir will ja der Nachfolger von dem beliebten Kretschmann werden. Er verzichtete aber größtenteils auf die Nennung seiner Partei, die Grünen auch auf Plakaten. Scheint dass er den Wahlkampf eher auf seien Person als auf die in den bundesweiten gerade schwächelnden Partei machen will. Seltsam aber vielleicht verständlich.

Ergänzung für Menschen mit geringem IQ: In Deutschland muss nicht die stärkste Partei mit der zweitstärksten regieren auch wenn sie nicht die absolute Mehrheit erringt. Eine solche Regelung existiert nicht....
 
Heute beginnt das Wahljahr 2026
In Baden Württemberg geht es heute an die Wahlurnen. Durchaus interessant denn in dem Bundesland sind die Grünen deutlich stärker als im Rest der Republik. Die CDU ist fast gleich auf und es läuft wohl auf eine große Koalition der beiden Parteien hinaus. Frage ist aber wer der führende Part ist.
Erwähnen sollte man auch noch den Kandidaten der AfD, die deutlich schwächer als in anderen Bundesländern ist. Markus Frohnmaier ist in den AfD-Skandal um Vetternwirtschaft verstrickt, da er angeblich Familienmitgliedern gute Jobs in der AfD verschafft hat und in der heißen Wahlkampfphase einfach mal in die USA geflogen ist.

Interessant finde ich noch, gerade im Vergleich zu den USA, was eine jahrealte Aussage von CDU-Mann Hagel ausgelöst hat. Er hatte damals von den Rehbraunen Augen einer Schülerin geschwärmt, die ihm eine Frage gestellt hatte. Das wars. Mehr nicht. Scheint aber in dem Wahlkampf noch ein Thema zu sein. Verrückte Welt.

Cem Özdemir will ja der Nachfolger von dem beliebten Kretschmann werden. Er verzichtete aber größtenteils auf die Nennung seiner Partei, die Grünen auch auf Plakaten. Scheint dass er den Wahlkampf eher auf seien Person als auf die in den bundesweiten gerade schwächelnden Partei machen will. Seltsam aber vielleicht verständlich.

Ergänzung für Menschen mit geringem IQ: In Deutschland muss nicht die stärkste Partei mit der zweitstärksten regieren auch wenn sie nicht die absolute Mehrheit erringt. Eine solche Regelung existiert nicht....
@Zenobit

Die AfD ist in BW keineswegs schwach.
Im Gegenteil: sie kann bei der heutigen Landtagswahl ihr bestes Ergebnis erwarten, dass sie je in einem westlichen Bundesland erzielt hat.
Die Umfragen prognostizieren für die AfD bis zu 20%.
Damit hätte sie ihre Ergebnis von 2021 verdoppelt (9,7%).

Die FDP muss sogar in ihrem Stammland BW zittern.
Sie wird zwar wohl den Einzug in den Landtag schaffen, aber wohl gerade so mit hängen und würgen (die Umfragen prognostizieren 5 bis 6%).
Damit hätte sich ihr Ergebnis von 2021 nahezu halbiert (10,5%)

Ganz bitter wird es wohl auch für die SPD, der gar ein einstelliges Ergebnis droht (die Prognosen liegen zwischen 8 und 10%).
Damit hätte man den Tiefpunkt von 2021 (11%) noch einmal unterboten.

Stärkste Partei wird wohl die CDU, knapp vor den Grünen.
Es wird aller Voraussicht nach eine Schwarz-Grüne Regierungskoalition geben.

BW ist ein Autoland.
Und die Autoindustrie steckt in einer tiefen Krise.
In BW hat die Autoindustrie in den letzten Jahren Zehntausende von Jobs abgebaut.
Und andere Branchen, die in BW stark sind (Maschinenbau) stecken ebenfalls in einer Krise.
 
@Zenobit

Die AfD ist in BW keineswegs schwach.
Im Gegenteil: sie kann bei der heutigen Landtagswahl ihr bestes Ergebnis erwarten, dass sie je in einem westlichen Bundesland erzielt hat.
Die Umfragen prognostizieren für die AfD bis zu 20%.
Damit hätte sie ihre Ergebnis von 2021 verdoppelt (9,7%).
Okay, schwach ist vielleicht falsch formuliert. Ich hatte es eher im Vergleich mit den östlichen Bundesländern gesehen, wo die AfD teilweise zweitstärkste oder gar stärkste Partei ist und auf 30-40% kommen kann. Also eine Regierung meist nur dadurch verhindert wird, dass keine andere größere Partei mit ihnen zusammen regieren will.
Bei der Landtagswahl ist das eher nicht zu befürchten, wenn die Prognosen nicht völlig daneben liegen.
Also ja, die AfD ist mit 20% stakt, gerade im Vergleich zu der SPD aber eher unterdurchschnittlich im Vergleich zu östlichen Bundesländern und wird bei der Regierungsbildung wohl keine so große Rolle spielen, es sei denn die CDU oder Grünen wollen mit ihnen zusammen regieren. Das wäre aber eine sehr große Überraschung und würde ein politisches Erdbeben auslösen...
 
Interessant ist auch der Werdegang der Grünen in BW. Warum sind sie gerade in einem so autoorientierten/fixierten Bundesland so erfolgreich?

Das dürfte vor allem mit dem katastrophalen Stuttgart 21 zusammenhängen, gegen das die Grünen schon sehr früh waren und zum anderen an W. Kretschmann, der eine sehr starke politische Persönlichkeit war und oft auch Ziele und Werte vertreten hat mit denen die Partei Die Grünen eher eine andere Sichtweise und Meinung hatten. Er hätte auch ganz gut in die SPD oder sogar CDU gepasst.
Spannend ob das ein C. Özdemir auch in der Form erreichen kann.
 
Okay, schwach ist vielleicht falsch formuliert. Ich hatte es eher im Vergleich mit den östlichen Bundesländern gesehen, wo die AfD teilweise zweitstärkste oder gar stärkste Partei ist und auf 30-40% kommen kann. Also eine Regierung meist nur dadurch verhindert wird, dass keine andere größere Partei mit ihnen zusammen regieren will.
Bei der Landtagswahl ist das eher nicht zu befürchten, wenn die Prognosen nicht völlig daneben liegen.
Also ja, die AfD ist mit 20% stakt, gerade im Vergleich zu der SPD aber eher unterdurchschnittlich im Vergleich zu östlichen Bundesländern und wird bei der Regierungsbildung wohl keine so große Rolle spielen, es sei denn die CDU oder Grünen wollen mit ihnen zusammen regieren. Das wäre aber eine sehr große Überraschung und würde ein politisches Erdbeben auslösen...
@Zenobit
Klar, wenn man den Osten zum Maßstab nimmt, dann ist die AfD in BW schwach.
Aber der Osten ist für die Altparteien wohl sowieso verloren.

Es ist aber bedenklich, wenn die AfD in einem westdeutschen Bundesland wie BW ihr Ergebnis nahezu verdoppeln kann auf wohl fast 20%.

Mit der "Brandmauer" wird es eng.
Zumal das Bundesverwaltungsgericht Köln den Bericht des Verfassungsschutzes über die angeblich gesicherte Verfassungsfeindlichkeit der AfD kürzlich in alle Einzelteile zerpflückt hat.
Das Ergebnis eines blinden Aktionismus der "Ampel"-Innenministerin Nancy Faeser und ihres "Kampf gegen rechts."

Man wird der AfD so nicht beikommen.

Man muss die Gründe für den Aufstieg der AfD beseitigen.
Und da sind wir bei den 2 entscheidenden politischen Themen: irreguläre Migration und die wirtschaftliche Schwäche des Landes.

Ich höre es hier in Mannheim, wo ich für die SPD Wahlkampf gemacht habe.
In der einzigen noch verbliebenen SPD-Hochburg in BW-- in Mannheim; und das vor allem in den klassischen Arbeitervierteln Waldhof/Schönau/Sandhofen-- öffnen die Leute kurz die Tür, sagen: "Nein danke, wir wählen die AfD" und die Tür geht wieder zu.
Schafft man es mal in ein längeres Gespräch, dann hört man immer wieder dieselben Gründe: "Ihr (gemeint ist die SPD) tut nix gegen die kriminellen Asylanten. Im Gegenteil: ihr beschuldigt den BK Merz des Rassismus wegen seiner "Stadtbild"-Äußerung. Dabei müsstet ihr euch nur mal die Mannheimer Innenstadt ansehen. Die vermüllt und ist voll in islamischer Hand. Man sieht immer mehr Kopftuch-Frauen; junge Frauen und selbst kleine Mädchen, die verhüllt rumlaufen."

Das stimmt.
Ich lebe fast mein ganzes Leben in der Mannheimer Innenstadt und kann das bestätigen.
Ich erlebe diese Veränderung einer einst bunten und liberalen und toleranten Stadt seit Jahren hautnah.

Vor nun gut 2 Jahren am 31. Mai 2024 gab es mitten auf dem Mannheimer Marktplatz den schlimmen islamistischen Terroranschlag, wo ein junger Polizist starb.
Der Täter hätte schon seit Jahren nicht mehr in Deutschland sein dürfen.
Er kam übrigens im Zuge von Angelas "Willkommenskultur" 2015-- was zeigt, dass das Thema keineswegs ein alter Hut ist, sondern brandaktuell.
Selbst die alteingesessenen "Ausländer"-- Türken, die hier in bereits in zweiter oder dritter Generation leben, Geschäfte und Restaurants betreiben-- haben mittlerweile die Schnauze voll von syrischen, afghanischen und schwarzafrikanischen Migranten, die in Mannheim den öffentlichen Raum okkupieren.
Und die Mannheimer Kriminalitätsstatistik bestätigt, was dir jede deutsche Kriminalitätsstatistik bestätigt: dass junge Migranten aus Nahost und Afrika überproportional repräsentiert sind bei kriminellen Delikten wie Körperverletzung, Messerattacken und sexuelle Belästigung und ähnlichen Delikten.

Und was macht die Mannheimer SPD?? Einen runden Tisch über den angeblich rassistisch konnotierten "Stadtbild"-Spruch von BK Merz.

Der SPD ist einfach nicht mehr zu helfen. Auch nicht der Mannheimer SPD.
Die interessiert sich nur noch für Asylanten und die "Queer"-Community und andere Minderheiten, die angeblich diskriminiert werden.

Für die Belange der Mannheimer Mehrheitsbevölkerung hat die SPD schon lange keine Antennen mehr-- weshalb sie sich über das heutige Wahlergebnis nicht wundern muss.

Zenobit, ich kenne Mannheim seit Kindertagen. Ich habe die meiste Zeit meines Lebens hier gewohnt, meistens sogar im selben Umfeld, der Mannheimer Innenstadt.
Ich hab "Multi-Kulti" schon gelebt, als es den Begriff noch gar nicht gab.
Ich bin in den Sechzigern und Siebzigern mit "Ausländern" aufgewachsen (hauptsächlich Türken, die im Zuge der Arbeitsmigration nach Mannheim kamen).
Es gab keine Probleme.
Jedenfalls gab es nicht die gravierenden Probleme (Migrantenkriminalität, immer mehr verhüllte Muslimas etc), die es heute gibt.

Auch das hat dazu beigetragen, dass in der einstigen SPD-Hochburg Mannheim die AfD vor einigen Jahren ihr erstes Direktmandat in einem westdeutschen Bundesland gewinnen konnte--- und das im Mannheimer Norden. In einem klassischen Arbeiterbezirk, der seit Ende des Krieges bisher immer an die SPD gegangen war.
Aus dem Schock hat die Mannheimer SPD aber bis heute nix gelernt.
Sie kämpft weiterhin ausschließlich "Gegen (eingebildeten) Rassismus" und "für sexuelle Vielfalt."
 
Last edited:
@Zenobit
Klar, wenn man den Osten zum Maßstab nimmt, dann ist die AfD in BW schwach.
Aber der Osten ist für die Altparteien wohl sowieso verloren.

Es ist aber bedenklich, wenn die AfD in einem westdeutschen Bundesland wie BW ihr Ergebnis nahezu verdoppeln kann auf wohl fast 20%.

Mit der "Brandmauer" wird es eng.
Zumal das Bundesverwaltungsgericht Köln den Bericht des Verfassungsschutzes über die angeblich gesicherte Verfassungsfeindlichkeit der AfD kürzlich in alle Einzelteile zerpflückt hat.
Das Ergebnis eines blinden Aktionismus der "Ampel"-Innenministerin Nancy Faeser und ihres "Kampf gegen rechts."

Man wird der AfD so nicht beikommen.

Man muss die Gründe für den Aufstieg der AfD beseitigen.
Und da sind wir bei den 2 entscheidenden politischen Themen: irreguläre Migration und die wirtschaftliche Schwäche des Landes.

Ich höre es hier in Mannheim, wo ich für die SPD Wahlkampf gemacht habe.
In der einzigen noch verbliebenen SPD-Hochburg in BW-- in Mannheim; und das vor allem in den klassischen Arbeitervierteln Waldhof/Schönau/Sandhofen-- öffnen die Leute kurz die Tür, sagen: "Nein danke, wir wählen die AfD" und die Tür geht wieder zu.
Schafft man es mal in ein längeres Gespräch, dann hört man immer wieder dieselben Gründe: "Ihr (gemeint ist die SPD) tut nix gegen die kriminellen Asylanten. Im Gegenteil: ihr beschuldigt den BK Merz des Rassismus wegen seiner "Stadtbild"-Äußerung. Dabei müsstet ihr euch nur mal die Mannheimer Innenstadt ansehen. Die vermüllt und ist voll in islamischer Hand. Man sieht immer mehr Kopftuch-Frauen; junge Frauen und selbst kleine Mädchen, die verhüllt rumlaufen."

Das stimmt.
Ich lebe fast mein ganzes Leben in der Mannheimer Innenstadt und kann das bestätigen.
Ich erlebe diese Veränderung einer einst bunten und liberalen und toleranten Stadt seit Jahren hautnah.

Vor nun gut 2 Jahren am 31. Mai 2024 gab es mitten auf dem Mannheimer Marktplatz den schlimmen islamistischen Terroranschlag, wo ein junger Polizist starb.
Der Täter hätte schon seit Jahren nicht mehr in Deutschland sein dürfen.
Er kam übrigens im Zuge von Angelas "Willkommenskultur" 2015-- was zeigt, dass das Thema keineswegs ein alter Hut ist, sondern brandaktuell.
Selbst die alteingesessenen "Ausländer"-- Türken, die hier in bereits in zweiter oder dritter Generation leben, Geschäfte und Restaurants betreiben-- haben mittlerweile die Schnauze voll von syrischen, afghanischen und schwarzafrikanischen Migranten, die in Mannheim den öffentlichen Raum okkupieren.
Und die Mannheimer Kriminalitätsstatistik bestätigt, was dir jede deutsche Kriminalitätsstatistik bestätigt: dass junge Migranten aus Nahost und Afrika überproportional repräsentiert sind bei kriminellen Delikten wie Körperverletzung, Messerattacken und sexuelle Belästigung und ähnlichen Delikten.

Und was macht die Mannheimer SPD?? Einen runden Tisch über den angeblich rassistisch konnotierten "Stadtbild"-Spruch von BK Merz.

Der SPD ist einfach nicht mehr zu helfen. Auch nicht der Mannheimer SPD.
Die interessiert sich nur noch für Asylanten und die "Queer"-Community und andere Minderheiten, die angeblich diskriminiert werden.

Für die Belange der Mannheimer Mehrheitsbevölkerung hat die SPD schon lange keine Antennen mehr-- weshalb sie sich über das heutige Wahlergebnis nicht wundern muss.

Zenobit, ich kenne Mannheim seit Kindertagen. Ich habe die meiste Zeit meines Lebens hier gewohnt, meistens sogar im selben Umfeld, der Mannheimer Innenstadt.
Ich hab "Multi-Kulti" schon gelebt, als es den Begriff noch gar nicht gab.
Ich bin in den Sechzigern und Siebzigern mit "Ausländern" aufgewachsen (hauptsächlich Türken, die im Zuge der Arbeitsmigration nach Mannheim kamen).
Es gab keine Probleme.
Jedenfalls gab es nicht die gravierenden Probleme (Migrantenkriminalität, immer mehr verhüllte Muslimas etc), die es heute gibt.

Auch das hat dazu beigetragen, dass in der einstigen SPD-Hochburg Mannheim die AfD vor einigen Jahren ihr erstes Direktmandat in einem westdeutschen Bundesland gewinnen konnte--- und das im Mannheimer Norden. In einem klassischen Arbeiterbezirk, der seit Ende des Krieges bisher immer an die SPD gegangen war.
Aus dem Schock hat die Mannheimer SPD aber bis heute nix gelernt.
Sie kämpft weiterhin ausschließlich "Gegen (erfundenen) Rassismus" und "für sexuelle Vielfalt."
Das ist doch aber kein deutsches Problem sondern ein allgemeines was die meisten europäischen Länder betrifft. Frankreich, England, Italien, Niederlande....
Würde es ein Patentrezept geben könnte man das ja leicht kopieren. Macht man aber nicht, weil die wenigsten solche Zustande wie in den USA unter Trump und ICE haben wollen.

Wirtschaftlich sieht es für die meisten Industrieländern, wozu wir ja auch gehören, auch nicht mehr so gut aus wie vor 10 oder 15 Jahren. Die Konkurrenz ist halt größer geworden und andere Länder besonders im asiatischen Raum haben aufgeholt. Da sucht man halt nach einem der Besserung verspricht. Und im Osten wurden sie seit Jahrzehnten verarscht und nicht beachtet. Da hat man Links gewählt und da auch das nichts gebracht hat, hat man halt AfD gewählt. Die bieten zwar keine Lösungen an und würden für die Unterschicht und die Mittelschicht, die sie wählt alles noch schlimmer machen.
Aber wen interessieren schon Wahlprogramme oder schlichte Fakten?
Neulich habe ich ein Interview mit einem Afd Man der mittleren Riege gesehen, der mit dem Wahlprogramm konfrontiert wurde und es scheinbar selber nicht gelesen oder aber verstanden hatte.
 
Das ist doch aber kein deutsches Problem sondern ein allgemeines was die meisten europäischen Länder betrifft. Frankreich, England, Italien, Niederlande....
Würde es ein Patentrezept geben könnte man das ja leicht kopieren. Macht man aber nicht, weil die wenigsten solche Zustande wie in den USA unter Trump und ICE haben wollen.

Wirtschaftlich sieht es für die meisten Industrieländern, wozu wir ja auch gehören, auch nicht mehr so gut aus wie vor 10 oder 15 Jahren. Die Konkurrenz ist halt größer geworden und andere Länder besonders im asiatischen Raum haben aufgeholt. Da sucht man halt nach einem der Besserung verspricht. Und im Osten wurden sie seit Jahrzehnten verarscht und nicht beachtet. Da hat man Links gewählt und da auch das nichts gebracht hat, hat man halt AfD gewählt. Die bieten zwar keine Lösungen an und würden für die Unterschicht und die Mittelschicht, die sie wählt alles noch schlimmer machen.
Aber wen interessieren schon Wahlprogramme oder schlichte Fakten?
Neulich habe ich ein Interview mit einem Afd Man der mittleren Riege gesehen, der mit dem Wahlprogramm konfrontiert wurde und es scheinbar selber nicht gelesen oder aber verstanden hatte.
@Zenobit

Nur weil das Phänomen nicht auf Deutschland beschränkt ist bedeutet es doch nicht, dass man es einfach so hinnimmt.
Der Grund für den Rechtsruck in Europa ist überall derselbe: irreguläre Migration.
Die Niederlande, Frankreich, Schweden, GB, Italien etc.-- sie alle haben Probleme mit irregulärer Migration.

Es gibt Möglichkeiten, das Problem der Migration einzugrenzen (Gestraffte Asylverfahren, Einschränkung rechtlicher Einspruchmöglichkeiten. Grenzkontrollen, Outsourcing der Asylverfahren etc).
Einige davon wurden mittlerweile ja auch umgesetzt.
Aber es reicht natürlich noch nicht.

Wir sehen die AfD viel zu sehr unter unter dem Blickwinkel unserer ewigen "Vergangenheitsbewältigung."
Aber weder ist Tino Chruppala ein neuer Adolf Hitler, noch ist Alice Weidel eine zweite Magda Goebbels.
Eine Regierungsbeteiligung der AfD in den Ländern oder selbst im Bund würde nicht automatisch zu einem "Vierten Reich" führen.

Das Grundgesetz hat genügend Barrieren eingebaut, um das zu verhindern.

Wie dem auch sei: man kann auf Dauer nicht 20% der Wahlberechtigten -- das sind ca 12 Millionen Wähler-- ausgrenzen.

Und ein AfD-Verbotsverfahren würde mit ziemlicher Sicherheit in Karlsruhe scheitern.

Also muss man sich etwas anderes überlegen.

Andreas Roedder-- ein konservativer Historiker und Vordenker der CDU und Leiter eines konservativen ThinkTank-- hat "Rote Linien" vorgeschlagen, statt einer "Brandmauer."

So sind gewisse Dinge für Deutschland nicht verhandelbar (EU-Mitgliedschaft, NATO-Mitgliedschaft).

Auch Italien kannte den Faschismus.
Und trotzdem bricht in Italien keine Hysterie aus, weil mit Giorgia Meloni und ihrer Partei eine rechtskonservative Partei die Regierung führt.
Deshalb sieht Italien noch keineswegs einen weiblichen Mussolini am Ruder.
Nur in Deutschland bricht Hysterie aus.

Und was die Ökonomie betrifft:
Unsere Probleme sind hausgemacht und nicht der Weltwirtschaft anzulasten: ein überbordender Sozialstaat, eine überbordende Bürokratie, zu hohe Steuern und Abgaben für Arbeitnehmer und Unternehmen, zu hohe Energiekosten etc.

Das alles wäre zu ändern, und zwar sogar recht schnell, gäbe es dafür den politischen Willen.

Das geht aber nicht, wenn man mit der SPD eine 16%-Partei mit an der Regierung hat, die bei jeder geplanten Änderung der Sozialleistungen reflexartig "Sozialabbau!" schreit und blockiert.
 
Na ja, du siehst doch aber dass auch in den eher Rechts-regierten Ländern wie Italien die Lage nicht besser ist. Auch rechte Parteien haben keine Lösungen für das Problem.
Es müssen ja keine neuen Adolf Hitler und Magdalena Goebbels sein. Eher Tino und Alice Trump. Die finden ICE und die Kontrolle der Medien ganz toll und wollen das Konzept kopieren. Weidel hat sogar verkündet, dass die AfD wenn sie an der Regierung wären sofort in Trumps exklusiven Club des Friedens eintreten würden....
Und wirtschaftlich? Will die AfD zwar nicht nach 1945 zurück aber zumindest vor die Gründung der EU und zurück zur D-Mark. Ganz tolle Idee, für eine Nation die hauptsächlich ihre Kohle mit Exporten macht....
 
So erste Hochrechnungen, die Wahllokale sind knapp eine Stunde geschlossen:
  • Grüne: 31,8 (-0,8)
  • CDU: 29,6 (+5,5)
  • AfD: 17,7 (+8,0)
  • SPD: 5,5 (-5,5)
  • FDP: 4,4 (-6,1)
  • Linke: 4,4 (+0,8)
Die Zahlen in den Klammern geben den Verlust/Zugewinn zur letzten Wahl an.
Demnach hätten die Grünen minimal verloren sind aber insgesamt knapp vor der CDU Gewinner.
SPD und FDP haben beide ihr Ergebnis halbiert oder noch schlechter abgeschnitten. Der SPD Kandidat ist zurückgetreten und die FDP nicht mehr vertreten.
AfD hat trotz des kleinen Skandals um ihren Kandidaten deutlich hinzugewonnen, sich aber nicht ganz, wie prognostiziert, verdoppelt.

Wenn sich nichts ändert sind die Möglichkeiten überschaubar und es bleibt wohl eine Grün-Schwarze Regierung. Ansonsten sind nur noch SPD und AfD in der Opposition vertreten. Linke und FDP haben es nicht über die 5% Hürde geschafft.
 
Ein Schritt wäre es, Menschen , die Fakten nennen, nicht als Nazi zu beschimpfen. Genau das hat die AfD groß gemacht.
Ich habe letztens auf Bluesky was vom "Volksverpetzer" gelesen. Da dachte ich, das kann doch nicht wahr sein.

Der Volksverpetzter verlinkte oder hatte selbst eingestellt böse Zitate der AfD zu Migranten und schrieb stolz, dass fast alle echt seien.

Da fiel mir nichts mehr ein. Die finden es bemerkenswert, wenn alles stimmt, was sie so schreiben.

NEIN, ich werde nie AfD wählen.

Gleichwohl muss ich der AfD zubilligen, dass durch die AfD möglich wurde, bestimmte Realitäten im Zusammenhang mit manchen Ausländern zu benennen. Diese decken sich mit meinen persönlichen Erfahrungen. Die bestehen darin, dass mein ältester Sohn zweimal in Prügeleien verwickelt war und beide Male es Moslems waren. In der Klasse sind Asiaten, Afrikaner, Ukrainer und was weiß ich was für Jugendliche. Ärger gibt es nur mit Moslems.

Meine Tochter wollte eine türkische Mitschülerin zu ihrer Geburtstagsfeier einladen, was ohne Angabe von Gründen abgelehnt wurde.

Ich persönlich bin zweimal von Männern bzw. jungen Männern angegriffen worden und beides Male waren es Männer, die optisch zu jenem Kreis gehörten. Das eine Mal hat mich ein Türsteher gerettet, das andere Mal konnte ich weglaufen.

Es gibt da ein paar ganz nette Moslems, die zumeist emigrierte Iraner sind. Und es gibt viele, die alle Vorurteile bestätigen.

Die Kriminalstatistik bestätigt, dass es da ein Problem gibt.
 
@Landtagswahl BW 2026

-- Ergebnis für Mannheim:

Hi Zenobit,
nicht nur für die Landes-SPD wird es ein Debakel, sondern auch für die Mannheimer SPD.

Es sind zwar erst 15 von 243 Wahlbezirken ausgezählt, insofern ist das noch nicht wirklich belastbar.
Aber der Trend lässt ein Debakel erwarten.

-- Grüne 27,2 %
-- CDU 22,7 %
-- SPD 9,7 % (- 8,6 %)
-- FDP 3,8 %
-- AfD 23.6 % (+ 13,7 %)


Die SPD wird in Mannheim einstellig!
Ich bin gespannt, wie sich das meine Genossen bei der nächsten Sitzung meines Ortsvereins bei der "Wahlanalyse" schön reden.

Da geh ich hin! Das lasse ich mir nicht entgehen.
 
Ich denke, diese Rest-SPD it nicht belehrbar. Alle, die mal zum Seeheimer Kreis gehörten, sind schon lange weg. Die SPD selbst interessiert sich für die Arbeiter überhaupt nicht, sondern lehnt sie sogar ab, weil sie wissen, dass die zwischenzeitlich AfD wählen.

Der Restbestand an Wählern kommt von Beamten und Künstlern.
 
@Landtagswahl BW 2026

-- Ergebnis für Mannheim:

Hi Zenobit,
nicht nur für die Landes-SPD wird es ein Debakel, sondern auch für die Mannheimer SPD.

Es sind zwar erst 15 von 243 Wahlbezirken ausgezählt, insofern ist das noch nicht wirklich belastbar.
Aber der Trend lässt ein Debakel erwarten.

-- Grüne 27,2 %
-- CDU 22,7 %
-- SPD 9,7 % (- 8,6 %)
-- FDP 3,8 %
-- AfD 23.6 % (+ 13,7 %)


Die SPD wird in Mannheim einstellig!
Ich bin gespannt, wie sich das meine Genossen bei der nächsten Sitzung meines Ortsvereins bei der "Wahlanalyse" schön reden.

Da geh ich hin! Das lasse ich mir nicht entgehen.
Gibt es denn Gründe warum ausgerechnet die SPD in BW solch schlechte Ergebnisse einfährt? Bundesweit lag die SPD 2025 bei 16%. Oder vermutest du dass die Zahlen mittlerweile deutschlandweit gelten könnten und BW halt nur das erste Bundesland ist was das Pech hatte regional zu wählen?

Zumindest in dem Umfeld in dem ich über Politik spreche, sind die meisten Menschen gar nicht so regional informiert/interessiert und wählen eher wie die Parteien sich gerade auf Bundesebene schlagen. Wobei ich aber zugeben muss, dass Niedersachsen jetzt auch keine sehr starken Persönlichkeit in den Spitzen aller großen Parteien hat, als das sie mit ihrem Namen/wirken punkten könnten.
 
Ein Schritt wäre es, Menschen , die Fakten nennen, nicht als Nazi zu beschimpfen. Genau das hat die AfD groß gemacht.
Ich habe letztens auf Bluesky was vom "Volksverpetzer" gelesen. Da dachte ich, das kann doch nicht wahr sein.

Der Volksverpetzter verlinkte oder hatte selbst eingestellt böse Zitate der AfD zu Migranten und schrieb stolz, dass fast alle echt seien.

Da fiel mir nichts mehr ein. Die finden es bemerkenswert, wenn alles stimmt, was sie so schreiben.

NEIN, ich werde nie AfD wählen.

Gleichwohl muss ich der AfD zubilligen, dass durch die AfD möglich wurde, bestimmte Realitäten im Zusammenhang mit manchen Ausländern zu benennen. Diese decken sich mit meinen persönlichen Erfahrungen. Die bestehen darin, dass mein ältester Sohn zweimal in Prügeleien verwickelt war und beide Male es Moslems waren. In der Klasse sind Asiaten, Afrikaner, Ukrainer und was weiß ich was für Jugendliche. Ärger gibt es nur mit Moslems.

Meine Tochter wollte eine türkische Mitschülerin zu ihrer Geburtstagsfeier einladen, was ohne Angabe von Gründen abgelehnt wurde.

Ich persönlich bin zweimal von Männern bzw. jungen Männern angegriffen worden und beides Male waren es Männer, die optisch zu jenem Kreis gehörten. Das eine Mal hat mich ein Türsteher gerettet, das andere Mal konnte ich weglaufen.

Es gibt da ein paar ganz nette Moslems, die zumeist emigrierte Iraner sind. Und es gibt viele, die alle Vorurteile bestätigen.

Die Kriminalstatistik bestätigt, dass es da ein Problem gibt.
@Venefica

Da kann ich dir nur zustimmen.
Die AfD-Wähler sind nicht alle Nazis.
Die pauschale Verdammung der AfD als "Nazis" hat diese Partei erst groß gemacht.

Und die Weigerung der etablierten Parteien, die dringensten Probleme des Landes zu lösen.

Und das dringendste ist nach wie vor-- da führt kein Weg dran vorbei-- die irreguläre Migration.
Letztes Jahr kamen zwar "nur" noch 168 00 Migranten.
Das sind aber noch immer zu viele.
Das entspricht noch immer der Zahl einer mittelgroßen deutschen Stadt.

Bezogen auf meine Heimatstadt: Es kam halb Mannheim! (Mannheim hat 309 00 Einwohner).

Dabei müssten wir die Insel der Glückseligen sein.
Wir haben keine Außengrenzen, sondern liegen mitten in Europa.
Also auch der Verweis auf unsere internationalen Verpflichtungen (Genfer Konvention etc) erklärt diese hohe Zahl nicht.

Die Wahrheit ist: Dublin 3 funktioniert nicht.
Die Griechen und die Spanier winken die Flüchtlinge einfach durch Richtung Germany.
Und hierher wollen sie wegen den hohen Sozialleistungen.
Und sind erst mal im Land, dann bekommt man sie kaum wieder raus.

Es ist ebenso falsch, die Nationalität und den Status-- also Flüchtlinge-- von Straftätern nicht zu nennen, aus Angst vor einem "Generalverdacht."

In Mannheim bündeln sich diese Probleme wie in einem Brennglas.

Ich empfehle einen Artikel der NZZ kurz vor der Landtagswahl über Mannheim.

-- "Ausser der AfD kannsch nix mehr wählen": Mannheim kämpft gegen den Abstieg"--- (NZZ 07.03.2026)

Wir haben es mittlerweile sogar ins Flaggschiff der Schweizer Presse geschafft, in die NZZ.

Wie gesagt, das alles hat dazu geführt, dass in einer Arbeiterstadt, einer jahrzehntelangen SPD-Hochburg, die stolz war auf ihren Antifaschismus, die AfD nun zweitstärkste Partei ist.
 
Last edited:
Gibt es denn Gründe warum ausgerechnet die SPD in BW solch schlechte Ergebnisse einfährt? Bundesweit lag die SPD 2025 bei 16%. Oder vermutest du dass die Zahlen mittlerweile deutschlandweit gelten könnten und BW halt nur das erste Bundesland ist was das Pech hatte regional zu wählen?

Zumindest in dem Umfeld in dem ich über Politik spreche, sind die meisten Menschen gar nicht so regional informiert/interessiert und wählen eher wie die Parteien sich gerade auf Bundesebene schlagen. Wobei ich aber zugeben muss, dass Niedersachsen jetzt auch keine sehr starken Persönlichkeit in den Spitzen aller großen Parteien hat, als das sie mit ihrem Namen/wirken punkten könnten.
@Zenobit

Für BW kann ich dir die Frage nicht beantworten.
Für Mannheim aber schon (siehe meine Beiträge #738 und #746).

Wie gesagt, der Artikel in der NZZ vor 2 Tagen über Mannheim erklärt alles.

Davon abgesehen war die SPD in BW historisch noch nie besonders stark.
BW ist ein stark konservativ geprägtes Bundesland, mit Mannheim als dem (ehemals) "roten gallischen Dorf."

Aber dass es die SPD in BW mal so schlimm erwischen würde (5,5 %), das hat kein Genosse sich vorstellen können.
 
Das ist im Ruhrgebiet nicht anders.

Es ist bemerkenswert, dass gerade die Niederlagen in den Kernregionen keinerlei Nachdenken bei der SPD auslösen. Die woke Ideologie ist so stark, dass selbst die Niederlagen in Stammgebieten kein Umdenken bewirken.
 
Das ist im Ruhrgebiet nicht anders.

Es ist bemerkenswert, dass gerade die Niederlagen in den Kernregionen keinerlei Nachdenken bei der SPD auslösen. Die woke Ideologie ist so stark, dass selbst die Niederlagen in Stammgebieten kein Umdenken bewirken.
@Venefica

Stimmt.
Im Ruhrgebiet ist es nicht anders.

Und das kuriose ist: der Niedergang, der doch nun schon seit Jahren an hält, löst bei der SPD keinerlei Nachdenken aus.

Die SPD lebt längst nicht mehr in der Wirklichkeit.

Sie hat sich völlig der Identitätspolitik angebiedert, bedient nur noch die woke Sprachpolizei und sexuelle Minderheiten wie die LBGTQ+-Community, die sie vor "Diskriminierung" und "Rassismus" schützen will.

Und die Vorsitzende und Arbeitsministerin Bärbel Bas schimpft auf Unternehmer.

Ich fürchte, auch diese Landtagswahl wird bei der SPD kein Umdenken bewirken.
Sie muss wohl erst unter die 5% -Hürde rutschen.
Fehlt ja nicht mehr viel dazu.

Wie gesagt, ich werde es ja hören bei der nächsten Sitzung meines Ortsvereins. Die ist noch diesen Monat.

"Zenobit", "Venefica", ich sag mal tschüss für heute und danke für den interessanten Austausch.
 
@Venefica

Da kann ich dir nur zustimmen.
Die AfD-Wähler sind nicht alle Nazis.
Die pauschale Verdammung der AfD als "Nazis" hat diese Partei erst groß gemacht.

Und die Weigerung der etablierten Parteien, die dringensten Probleme des Landes zu lösen.
Ist denn das so? Werden Wähler denn als Nazis beschimpft?

Ist halt eine Frage wie man selber die AfD einsortiert. Für mich wären da folgende Fakten:
Die AfD hat in ihren Reihen recht viele Mitglieder, die in anderen rechtsradikalen Parteien waren. Einige haben auch Kontakte zur Nazi-Szene gehabt oder haben sie noch. Davon sind einige auch in sehr hohe Positionen der AfD aufgestiegen ohne dass die Partei damit Probleme zu haben scheint (Höcke und Co.).
Sind deshalb alle AfD Politiker Nazis? Nein, sicherlich nicht. Das muss man ja auch von Person zu Person bewerten.
Große Teile der AfD- Jugend wurden aber mittlerweile als gesichert rechtsextrem eingeordnet und haben sich daher aufgelöst und unter neuem Namen neu gegründet.

Daher gibt es bei einigen die Verallgemeinerung: Wenn du Nazis wählst, bist du wohl auch selber ein Nazi!

Viele AfD-Wähler sehen sich natürlich nicht als Nazis, eine kleine Minderheit wohl schon.

Aber ähnlich wie bei einigen Rockbands wie den Böhsen Onkelz und Freiwild suhlt sich die AfD aber auch ganz gerne in der Opferrolle, dass sie als Nazis bezeichnet werden. Nur eben dass die beiden genannten Bands eine Vergangenheit hatten wo sie sie 17-20 Jahre alt waren und politisch vielleicht noch etwas dumm.
 
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