Ab 18 - Grenzen ausreizen

Ich kann die Argumente nachvollziehen, und doch bleiben Fragen.

Was genau ist denn der Schutzraum, den man für Minderjährige bauen soll? In den Geschichten geht es fast ausschließlich um fiktive Charaktere. Diese werden offenbar besser geschützt als reale Minderjährige, die ungehindert Zufang zu pornografischen Texten, anderswo zu Pornovideos erlangen. Zu sagen "ich schütze Minderjährige, indem ich nicht über sie schreibe", während ich gleichzeitig inkauf nehme, dass meine auf Erwachsene ausgerichteten Geschichten ungehindert von einem Zehnjährigen mit Smartphone konsumiert werden können - das passt für mich nicht.

Das eine ist richtig, das andere ist inkonsequent. In Summe bleibt das Thema Schutzraum für mich halbherzig zu Ende gedacht.

swriter
Wow - man kann auch manche Dinge mit Absicht nicht verstehen wollen. Es geht einzig und alleine darum, dass sexuelle Handlungen mit Schutzbedürftigen nicht normalisiert werden, was ich zu 1000% unterstütze. Warum man dann das Argument des fehlenden Jugendschutzes vorschieben muss, um das erste zu relativieren, ist mir absolut schleierhaft. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und ist eine komplett andere Baustelle.
 
Sobald jedoch eine Figur nicht volljährig ist, ändert sich die Grundlage fundamental.
Welche „Grundlage“ sollte sich dadurch „fundamental“ ändern? Die minderjährige Figur ist genauso eine erfundene Figur wie die volljährige Figur; ihre Handlungen sind ebenso fiktiv wie die der volljährigen Figur. Die Grundlage ändert sich überhaupt nicht.

Das einzige, was sich ändert, wenn überhaupt, ist die (moralische, rechtliche usw.) Beurteilung durch Dritte in der wirklichen Welt.

Das eine ist ein stilistisches oder psychologisches Motiv, das andere eine rechtlich definierte Grenze, meines Erachtens zumindest in den Vereinigten Staaten.
In den USA gilt (noch) free speech. Eine frei erfundene Geschichte, selbst wenn sie pornographische Darstellungen mit Minderjährigen enthält (in Schriftform), ist durch den ersten Verfassungszusatz geschützt; allenfalls durch einen obscenity trial könnte sie rechtlich verfolgt werden. US-Bundesgesetze gegen Kinderpornographie (18 U.S.C. §§ 2251–2260A) sind auf bildliche Darstellungen wirklicher Minderjähriger anwendbar, nicht auf schriftliche Darstellungen in frei erfundenen Geschichten.

Die „rechtlich definierte Grenze“, die du als Grund für die angeblich absolute Geltung der Ü18-Regel erachtest, ist also lediglich eine Einbildung von dir.

Auch auf anderen Plattformen – etwa Letters2Feel, Dexotica, sevac, & co – müssen Autor:innen ausdrücklich bestätigen,
"dass ihre Geschichte keine sexuellen Handlungen mit Minderjährigen enthält und eigenständig von ihnen verfasst wurde."

Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines branchenweiten Konsenses: Wer erotische Literatur veröffentlicht, trägt Verantwortung für den Schutzraum, in dem sie entsteht. Diese Regel ist kein bürokratischer Formalismus, sondern der Grund, warum solche Plattformen überhaupt existieren dürfen.
Der Rechtsrahmen, der für die von dir aufgeführten Plattformen gilt, dürfte der hierzulande sein, und der ist nicht so eindeutig wie in den USA. Der BGH urteilte 2013, daß die bloße Besitzverschaffung schriftlicher Darstellungen sexueller Handlungen mit Minderjährigen (selbst wenn sie sich auf ein tatsächliches [!] Geschehen bezögen oder einem solchen nachempfunden wären) nicht strafbewehrt sei. Allerdings sei das Herstellen, Verbreiten usw. solcher pornographischer Darstellungen, auch wenn sie rein fiktiv sein mögen, sehr wohl strafbewehrt (siehe BGH 1 StR 502/19). Somit ist der Begriff der Kinder- bzw. Jugendpornographie hierzulande rechtlich weitaus weiter gefaßt als in den USA und auch auf fiktive Darstellungen in Schriftform anwendbar.

Nach wie vor dürfte jedoch auch die Mutzenbacher-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Bestand haben, wonach zumindest ein pornographischer Roman mit einer minderjährigen Hauptfigur durch die Kunstfreiheit im Sinne von Art. 5 Abs. 3 GG geschützt sei.

Daß also im Rechtsrahmen hierzulande erotische oder pornographische Geschichten-Plattformen nur unter der Voraussetzung „existieren“ dürften, daß sie die Ü18-Regel aufstellen, erscheint immerhin fraglich, steht und fällt die Strafwürdigkeit doch letztlich nicht mit dem Alter der sexuell handelnden Figuren, sondern der Kunsteigenschaft ihrer Geschichten! Wer in dieser Frage Rechtssicherheit erlangen wollte, müßte es freilich – wie immer – auf ein entsprechendes Verfahren in der Sache ankommen lassen. Aber wer wollte schon als Beschuldigter in einem Verfahren wegen möglicher Verbreitung von Kinder- bzw. Jugendpornographie auftreten?

Das – abgesehen von moralischen Erwägungen der Verantwortlichen – dürfte der eigentliche Grund für den von dir angeführten „branchenweiten Konsens“ sein!
 
Auch ich wollte in meiner Geschichte zum Ausdruck bringen, dass das sexuelle Interesse und Miteinander nicht vom Himmel gefallen ist, als die Kinder volljährig wurden. Das ist schlichtweg unrealistisch zu behaupten, dass es vor der Volljährigkeit nichts Sexuelles gegeben hat. Aber gut, dass sind die Regeln der Plattform. Ich denke, man könnte das System austricksen, drumherum schreiben und Formulierungen wählen, die etwas ausdrücken, ohne es direkt zu sagen.

Ich würde dennoch von der Ausreizung der Grenzen absehen. Nicht wegen LIT, sondern wegen der Moralaposteln und Sittenwächter auf der Seite, die dich in eine Ecke stellen, in der du nicht stehen möchtest bzw. dir Neigungen unterstellen, die auf dich nicht zutreffen.

swriter
Du hast mit beiden Teilen Recht. Es ist unrealistisch und du unterliegst den Betreibern dieser Seite. Deren Seite und deren Regeln.
Rein rechtlich wollen sie sich wahrscheinlich nur absichern und es ihr gutes Recht eigne Regeln aufzustellen und bei einem Verstoß dagegen zu reagieren.

Natürlich kann man in einer Story etwas umschreiben und gar keine Angaben zu dem Alter machen. Es ist ohnehin gerade etwas problematisch nicht-englische Storys zu veröffentlichen, da die Storys ja nicht von Hand auf Verstöße überprüft werden. Zudem kommt der Test auf angebliche KI hinzu. Wenn du dann noch nicht gewöhnt bist auf englisch zu erklären, dass sich die Programme geirrt haben wird es mühsam und schwer die Story dennoch freigegeben zu bekommen.

Was die Moralapostel und Sittenwächter betrifft: Da hat wohl jeder seine persönlichen Grenzen. Was für den einen das normalste der Welt ist, ist für den anderen perverser kranker Sche..ß
Du bist ja schon lange hier als Autor unterwegs und dürftest dich auch mit negativen Kommentaren auskennen.
Es gibt ja viele Wege sich damit auseinander zu setzen. Sich ärgern, lange Diskussionen führen, ignorieren....

Letztendlich ist es deine Story und auch deine Entscheidung wie du auf Kritiker reagierst.
 
Du hast mit beiden Teilen Recht. Es ist unrealistisch und du unterliegst den Betreibern dieser Seite. Deren Seite und deren Regeln.
Rein rechtlich wollen sie sich wahrscheinlich nur absichern und es ihr gutes Recht eigne Regeln aufzustellen und bei einem Verstoß dagegen zu reagieren.

Natürlich kann man in einer Story etwas umschreiben und gar keine Angaben zu dem Alter machen. Es ist ohnehin gerade etwas problematisch nicht-englische Storys zu veröffentlichen, da die Storys ja nicht von Hand auf Verstöße überprüft werden. Zudem kommt der Test auf angebliche KI hinzu. Wenn du dann noch nicht gewöhnt bist auf englisch zu erklären, dass sich die Programme geirrt haben wird es mühsam und schwer die Story dennoch freigegeben zu bekommen.

Was die Moralapostel und Sittenwächter betrifft: Da hat wohl jeder seine persönlichen Grenzen. Was für den einen das normalste der Welt ist, ist für den anderen perverser kranker Sche..ß
Du bist ja schon lange hier als Autor unterwegs und dürftest dich auch mit negativen Kommentaren auskennen.
Es gibt ja viele Wege sich damit auseinander zu setzen. Sich ärgern, lange Diskussionen führen, ignorieren....

Letztendlich ist es deine Story und auch deine Entscheidung wie du auf Kritiker reagierst.
Ich wäre ja nicht seit 2013 dabei, wenn ich nicht mit Kritik oder Gegenwind umgehen könnte.

Im Nachhinein betrachtet hätte ich mir diesen Thread sparen können. Ich habe nicht mit den teilweise deutlich ablehnenden Reaktionen gerechnet. Manche Themen sollte man besser nicht anschneiden. Gerade, wenn es um Minderjährige geht, scheint es für manche klare Grenzen zu geben, die niemals überschritten, nicht einmal hinterfragt werden dürfen. Während andere das zutiefst kinderpornografische Werk "Josefine Mutzenbacher" als Kunstwerk betrachten, stößt es anderen bereits auf, wenn man nur in einem Satz Andeutungen fallen lässt.

Zu einer meiner letzten Veröffentlichungen wurde mir in einem Kommentar (von mir gelöscht) vorgeworfen, ich würde perversen und pädophilen Neigungen nachgehen, weil ich es gewagt habe, eine 18-Jährige als unreif, schüchtern und jünger als ihr Alter wirkend zu skizzieren. Ob das mit diesem Thread zusammenhängt, weiß ich nicht.

Es braucht offenbar nicht viel, um in eine Schublade gesteckt zu werden.

swriter
 
Ich wäre ja nicht seit 2013 dabei, wenn ich nicht mit Kritik oder Gegenwind umgehen könnte.

Im Nachhinein betrachtet hätte ich mir diesen Thread sparen können. Ich habe nicht mit den teilweise deutlich ablehnenden Reaktionen gerechnet. Manche Themen sollte man besser nicht anschneiden. Gerade, wenn es um Minderjährige geht, scheint es für manche klare Grenzen zu geben, die niemals überschritten, nicht einmal hinterfragt werden dürfen. Während andere das zutiefst kinderpornografische Werk "Josefine Mutzenbacher" als Kunstwerk betrachten, stößt es anderen bereits auf, wenn man nur in einem Satz Andeutungen fallen lässt.

Zu einer meiner letzten Veröffentlichungen wurde mir in einem Kommentar (von mir gelöscht) vorgeworfen, ich würde perversen und pädophilen Neigungen nachgehen, weil ich es gewagt habe, eine 18-Jährige als unreif, schüchtern und jünger als ihr Alter wirkend zu skizzieren. Ob das mit diesem Thread zusammenhängt, weiß ich nicht.

Es braucht offenbar nicht viel, um in eine Schublade gesteckt zu werden.

swriter
Es ist halt ein recht brisantes Thema und für viele sehr persönlich, da sie bereits eine sehr feste und unumstößliche Meinung haben. Ich habe auch festgestellt dass im Prinzip jeder so ein bestimmtes Thema hat, bei dem man recht schnell von 0 auf 100 ankommt. Religion, Politik und teilweise auch Ernährung (Veganer vs. Fleischfresser).
Das ist dann von den Menschen oft auch gar nicht böse gemeint und sie schießen oft über das Ziel hinaus, weil es sie unglaublich triggert.
Aber stell dir einmal vor du selber oder jemand, den du magst aus deinem engen Umfeld hätte in jungen Jahren schlechte Erfahrungen gemacht im schlimmsten Fall sogar im Zusammenhang mit Missbrauch. Dann würdest du vielleicht auch sehr gereizt bei diesem Thema reagieren.
Mir ist klar, dass dein Thema und Kindesmissbrauch nicht identisch sind und du auch nicht die Absicht hast über dieses Thema zu diskutieren. Für manchen verschwimmen die Themen aber und allein der Zusammenhang Minderjährig und Sex triggert und erschafft für manche einen Zusammenhang den es nicht geben soll.

Natürlich gibt es Unterschiede. Wenn zum Beispiel zwei 16jährige miteinander schlafen ist das ja auch Sex unter Minderjährigen. Ist eine der Personen aber 35 liegt sowohl die moralische als auch gesetzliche Lage anders, denn dann ist es sex mit Minderjährigen und der Verdacht liegt nahe dass die ältere Person die jüngere ausnutzt, da sie auch viel mehr Erfahrungen und somit auch Verantwortung hat.
Ersteres wird nicht so viele empören als das zweite Beispiel.
Gerade wenn ein Computerprogramm den Textinhalt checkt wird es aber keinen Unterschied feststellen, sobald ein Alter genannt wird was laut Forenregeln verboten ist.

Es gibt Fans für jede Art von Story als Autor würde ich aber immer abwägen, welche Wirkung ich damit erziele, wie viel Ärger es bei der Veröffentlichung mit der Webside gibt und wie wichtig es mir ist genau diese Story so zu veröffentlichen. Wenn es dir absolut wichtig ist und du auch mit den negativen Reaktionen (auch den ganz heftigen) leben kannst, dann solltest du es machen.
Du hast das Recht es zu versuchen und anzutesten wie weit diese Seite etwas zulässt und ab wann aus ihrer Sicht die Regeln überschritten sind. Auf der anderen Seite haben aber auch die Leser ihr Recht deine Story zu kritisieren.
 
Hallo,
also wenn ich den Post von millamomud, vom 18.Aug. 25 lese, dann erschreckt es mich. Demnach ist jeglicher Sex verboten, denn es könnte ja ein Underage ihn lesen, sehen, nachmachen, ... - zumindest besteht die Gefahr dazu immer.
Besonders in der heutigen AI/Internet-Generation, die nun weissgott keine Probleme haben, an Sexualiesieeten Themen/Bildern/Videos oder gar real zu erleben.
Auf der einen Seite wird von Politik, Mediziner, Sexualtherpeuten (alle auch als: -innen) groß rausposaunt, wie sehr Sex NATÜRLICH ist, aber anderseits wird Sex verteufelt, als Verbrechen (schon bei drüber Reden, Lesen, Zeigen, ...) geächtet/bestraft.
Welch verächtliche Doppelmoral!
Der Begriff Sex bedeutet Anziehung, sagt also per se nichts über die Art und Weise, der Handlungen ansich aus.

Wenn wir frühere Zeiten betrachten, dann war Sex schon sehr früh nicht nur auf Erwachsene beschränkt, viele Herrscher hatten sich da schon mit Knaben und/oder Jungmädels vegnügt, ganz offen und auch in den Völkern war es nicht anders. Besonders die oberen Schichten trieben es gerne.
Wenn es auch bei Manchen nicht so richtig O.K. war, man hat es geduldet. Ebenso wie mit Tieren oder/und Familienmitgliedern.
Aus dieser Zeit ist KEIN Fall bekannt, wo irgendein Underage, welches solche Zärtlichkeiten erlebt hat, irgendwelche Auffälligkeiten aufwies. Auch als Erwachsene nicht!
Im Gegenteil, Knaben wurden bis ins Ende des 19.Jhd. in den gehobenen Schichten von Dienstmädchen "speziell" auf "gesunden Trieb" zur frühen Samenproduktion und somit zur Zeugungsfähigkeit per Dienstvertrag verpflichtet, dieses jeden Abend, vor Einschhlafen durch entsprechnede sexuelle Handlungen (mit Hand/Mund) an den Knaben zu fördern - gar Bericht darüber den Dienstherren/in zu erstatten, ob "er" denn fähig für seine (baldigen) Ehepflichten sei.
Das allgemein gesetzliche Verbot des Sex mit Underaged kam erst zum Ende des Industrialsierungszeitalters im 19.Jhd. auf.

Es beruht also rein auf damalige Übertritt zum ausuferndem Gewaltsex, da die Underage zusammen mit im Bett der Eltern, samt Geschwistern schliefen, sogar bis ins Jugend-Alter, bis sie heirateten und auszogen.
Da war Gewaltsex eher schon vorprogrammiert, bei der Enge (mitunter gerad mal 4-8 qm Wohnfläche für 10 Personen).

Sex mit Tieren z.B. ist heut noch in manchen Staaten Normal, wird offen auf Weiden getrieben.
Was sagt unser Deutsches Gesetz nun zu Sex mit Underage?
Grundsätzlich ist Sex mit Jugendlichen ab 14 Jahren erlaubt, wenn er auf gegenseitigem Einverständnis beruht!

Sex innerhalb der Familie ebenso, allerdings mit dem GESETZLICHEN VERBOT von BEISCHLAF!
Was bedeutet dies im praktischem Sinn?
Es sagt lediglich aus, dass kein Sperma von Vätern/Brüdern in die Scheide/Vagina darf, ausser von Vater in die Mutter - mehr nicht!
Bedeutet, dass der Vater mit dem Sohn (oder Bruder/Bruder oder Schwester/Schwester (ab 14J.) jeglichen Sex ausführen darf, wenn er auf FREIWILLIGER GEGENSEITIGKEIT beruht.
Sex mit ab 14. Lj,- Vollendete gilt auch für Nicht-Familienangehörige.

Der Gesetzgeber hat ausdrücklich den Begriff BEISCHLAF gewählt um dieses klar zumachen, denn Beischlaf bedeutet Sperma-Übertragung beim Geschlechtsakt.

Grund für dieses explizite/spezielle Verbot?
Er will verhindern, dass Erbkrankheiten aufgrunddessen auftreten, für die er teuer bezahlen (Pflegekosten) müsste - lebenslang.

Kind ist lt. Gesetz ein Heranwachsende/r, welche/r noch nicht das 14.Lebensjahr vollendet hat.
Jungendliche (lt. Gesetz), welche, die das 14. Lj. vollendet haben aber noch keine Volljährigkeit (18. Lj.) erreicht haben.

Grundsätzlich ist Sex mit Kindern NICHT unnatürlich, da in der Tierwelt einige Tierarten völlig frei Sex mit ihren "Kindern" haben, wie z.B. Bonobos-Affen (wohl die bekanntest Tierart dafür), aber auch Wale und andere treiben es völlig ungeniert mit ihren "Kindern".

Da der Mensch evolotins-biologisch lediglich eine TIER-Rasse ist, die sich Mensch nennt, wie andere Tier auch durch entsprechende Rassenamen unterscheidet, ist und kann Sex mit Kindern NICHT als Krank bezeichnen, denn dann würden so gut wie alle (Tier-)Rassen KRANK sein, von Beginn der Lebewesen an!
Dies wäre ein absolut UNdenkbarer Zustand, ein Total-Versagen der Natur - daran glaubt wohl der entschiedenste "Krankheits-"Theorie-Verfechter n icht, denn sonst müsste man diese als Schwerstkrank diagnostizieren!

Ob man nun Dafür oder Dagegen ist, ist seine eigene und andere Sache - das sei jedem selbst überlassen, jedenfalls ist und bleibt die Tatsache, dass es IN DER NATUR völlig NATÜRLICH ist!
 
Hallo,
also wenn ich den Post von millamomud, vom 18.Aug. 25 lese, dann erschreckt es mich. Demnach ist jeglicher Sex verboten, denn es könnte ja ein Underage ihn lesen, sehen, nachmachen, ... - zumindest besteht die Gefahr dazu immer.
Es ist schon eine besondere Form von Gehirnakrobatik notwendig um nach dem Lesen meinef Beiträge zu diesem Schluss zu kommen.

Es ist außerdem bemerkenswert, wie viele historische, biologische und rechtliche Behauptungen in diesem Beitrag aufgelistet werden, ohne dass die eigentliche Schlussfolgerung dadurch überzeugender wird.

Selbst wenn man einmal unterstellt, dass einzelne Beispiele historisch korrekt wären, folgt daraus nichts für die heutige Bewertung. Menschen haben über Jahrtausende Kriege geführt, Kinder arbeiten lassen, Frauen entrechtet und andere Formen von Gewalt als selbstverständlich betrachtet. Die bloße Existenz einer Praxis macht sie weder moralisch richtig noch schützenswert.

Dasselbe gilt für den Verweis auf die Tierwelt. Tiere töten ihren Nachwuchs, vergewaltigen Artgenossen und zeigen eine Vielzahl von Verhaltensweisen, die niemand ernsthaft als Maßstab für menschliche Ethik heranziehen würde. "Es kommt in der Natur vor" ist kein Argument für gesellschaftliche Akzeptanz, sondern lediglich eine Beschreibung eines beobachteten Verhaltens.

Der zentrale Punkt wird dadurch nicht berührt: Kinder und Jugendliche sind Schutzbedürftige. Moderne Rechtsordnungen ziehen Grenzen nicht deshalb, weil Sexualität an sich etwas Verwerfliches wäre, sondern weil Machtgefälle, Abhängigkeiten und fehlende Reife eine besondere Verantwortung begründen.

Genau deshalb halte ich die Diskussion über Literoticas 18+-Regel weiterhin für vergleichsweise einfach. Eine Erotikplattform muss nicht jede theoretische Grenzfrage neu verhandeln. Sie darf sagen: Minderjährige gehören nicht in sexualisierte Darstellungen. Punkt.

Das ist weder Prüderie noch Doppelmoral, sondern eine bewusste Entscheidung darüber, welche Inhalte man veröffentlichen möchte und welche nicht.
 
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Es ist schon eine besondere Form von Gehirnakrobatik notwendig um nach dem Lesen meinef Beiträge zu diesem Schluss zu kommen.

Es ist außerdem bemerkenswert, wie viele historische, biologische und rechtliche Behauptungen in diesem Beitrag aufgelistet werden, ohne dass die eigentliche Schlussfolgerung dadurch überzeugender wird.

Selbst wenn man einmal unterstellt, dass einzelne Beispiele historisch korrekt wären, folgt daraus nichts für die heutige Bewertung. Menschen haben über Jahrtausende Kriege geführt, Kinder arbeiten lassen, Frauen entrechtet und andere Formen von Gewalt als selbstverständlich betrachtet. Die bloße Existenz einer Praxis macht sie weder moralisch richtig noch schützenswert.

Dasselbe gilt für den Verweis auf die Tierwelt. Tiere töten ihren Nachwuchs, vergewaltigen Artgenossen und zeigen eine Vielzahl von Verhaltensweisen, die niemand ernsthaft als Maßstab für menschliche Ethik heranziehen würde. "Es kommt in der Natur vor" ist kein Argument für gesellschaftliche Akzeptanz, sondern lediglich eine Beschreibung eines beobachteten Verhaltens.

Der zentrale Punkt wird dadurch nicht berührt: Kinder und Jugendliche sind Schutzbedürftige. Moderne Rechtsordnungen ziehen Grenzen nicht deshalb, weil Sexualität an sich etwas Verwerfliches wäre, sondern weil Machtgefälle, Abhängigkeiten und fehlende Reife eine besondere Verantwortung begründen.

Genau deshalb halte ich die Diskussion über Literoticas 18+-Regel weiterhin für vergleichsweise einfach. Eine Erotikplattform muss nicht jede theoretische Grenzfrage neu verhandeln. Sie darf sagen: Minderjährige gehören nicht in sexualisierte Darstellungen. Punkt.

Das ist weder Prüderie noch Doppelmoral, sondern eine bewusste Entscheidung darüber, welche Inhalte man veröffentlichen möchte und welche nicht.
Wenn Seitenbetreiber fordern, dass die handelnden Charaktere in den Geschichten volljährig sein müssen, dann ist dies ihr gutes Recht. Auch dürfen die Betreiber entscheiden, welche Art von Geschichten sie veröffentlichen, und die Autoren und Leser werden dies akzeptieren müssen.

Ich frage mich allerdings, wer genau geschützt wird, wenn Minderjährige in Geschichten nicht sexuell thematisiert werden dürfen.

Es wäre natürlich denkbar, dass jemand in der realen Welt eine minderjährige Person sexuell missbraucht und darüber in einer Geschichte berichtet. Soweit ich es verstanden habe, ist genau das nach deutscher Rechtsprechung verboten und wird unter Strafe gestellt. Wer allerdings eine Geschichte mit fiktiven Charakteren niederschreibt, und darin kommen Minderjährige bei sexuellen Handlungen vor, so wäre das vielleicht moralisch zu beanstanden, aber nach meinem Verständnis straffrei. Wobei man sich sicher im Graubereich bewegen würde.

Fiktive Personen müssen nicht geschützt werden. Wer ist es, der geschützt wird, indem keine Texte mit Minderjährigen bei sexuellen Handlungen veröffentlicht werden? Man könnte argumentieren, dass dies sicherstellt, dass sich niemand im realen Leben motiviert sieht, etwas nachzustellen, was er in der Geschichte gelesen hat. Ein Vater liest eine Geschichte über Vater und minderjähriger Tochter und nimmt sich vor, seinem eigenen Kind auf ähnliche Weise näherzukommem. Durchaus denkbar und daher ein Grund, Geschichten dieser Art nicht zu verbreiten. Dann denke ich aber an Krimis in Filmen und Büchern, in denen jeder eine Steilvorlage geboten bekommt, wie er am besten seine Ehefrau im echten Leben um die Ecke bringen kann. Ich weiß, jetzt wird behauptet werden, das sei nicht vergleichbar, weil die nervtötende Ehefrau nicht im gleichen Maße schutzbedürftig ist.
Außerdem sind Geschichten erlaubt, in denen der Vater Sex mit seiner 18-jährigen Tochter hat. Hieraus kann sich auch eine Motivation ableiten, dass der Leser im echten Leben Sex mit seiner minderjährigen Tochter haben möchte. Konsequent wäre daher, grundsätzlich Familiengeschichten nicht zu veröffentlichen. Diese sind hier aber erlaubt.

An diesen Diskussionen stört mich die Doppelmoral. Auch wenn mir wieder Whataboutism entgegen gerufen wird, weise ich darauf hin, dass diejenigen, die sich hier echauffieren, ihre Sex- und Fickgeschichten auf einer Plattform veröffentlichen, bei der es nachweislich keine Altersprüfung und somit keinen Jugendschutz gibt. Jeder Zehnjährige mit Internetzugang kann sich die härtesten schriftlichen Pornos reinziehen. Und hier reden wir nicht über fiktive Minderjährige, sondern über reale Menschen.

Im Übrigen kann man das Thema ab 18 problemlos umgehen, indem man einfach keine Altersangaben im Text vorgibt. Natürlich darf ich nicht explizit über Minderjährige schreiben, aber niemand kann den Lesern verbieten, sich die Charaktere deutlich jünger vorzustellen. Statt zu schreiben "sie ist gerade 18 geworden", lässt man das Alter weg, und in der Fantasie der Leser ist die Tochter 15 - wer es mag und wem es einen besonderen sexuellen Kick gibt. Und auch in diesem Fall nimmt niemand im echten Leben unmittelbaren Schaden.

Es gibt nun einmal die Regeln, wir halten uns daran, damit wir unsere Geschichten teilen können. Unnötig finde ich die Verurteilung von Autoren oder Lesern, die sich vorstellen könnten, dass Geschichten mit Minderjährigen ebenfalls geteilt werden könnten.

swriter
 
Wenn Seitenbetreiber fordern, dass die handelnden Charaktere in den Geschichten volljährig sein müssen, dann ist dies ihr gutes Recht. Auch dürfen die Betreiber entscheiden, welche Art von Geschichten sie veröffentlichen, und die Autoren und Leser werden dies akzeptieren müssen.

Ich frage mich allerdings, wer genau geschützt wird, wenn Minderjährige in Geschichten nicht sexuell thematisiert werden dürfen.

Es wäre natürlich denkbar, dass jemand in der realen Welt eine minderjährige Person sexuell missbraucht und darüber in einer Geschichte berichtet. Soweit ich es verstanden habe, ist genau das nach deutscher Rechtsprechung verboten und wird unter Strafe gestellt. Wer allerdings eine Geschichte mit fiktiven Charakteren niederschreibt, und darin kommen Minderjährige bei sexuellen Handlungen vor, so wäre das vielleicht moralisch zu beanstanden, aber nach meinem Verständnis straffrei. Wobei man sich sicher im Graubereich bewegen würde.

Fiktive Personen müssen nicht geschützt werden. Wer ist es, der geschützt wird, indem keine Texte mit Minderjährigen bei sexuellen Handlungen veröffentlicht werden? Man könnte argumentieren, dass dies sicherstellt, dass sich niemand im realen Leben motiviert sieht, etwas nachzustellen, was er in der Geschichte gelesen hat. Ein Vater liest eine Geschichte über Vater und minderjähriger Tochter und nimmt sich vor, seinem eigenen Kind auf ähnliche Weise näherzukommem. Durchaus denkbar und daher ein Grund, Geschichten dieser Art nicht zu verbreiten. Dann denke ich aber an Krimis in Filmen und Büchern, in denen jeder eine Steilvorlage geboten bekommt, wie er am besten seine Ehefrau im echten Leben um die Ecke bringen kann. Ich weiß, jetzt wird behauptet werden, das sei nicht vergleichbar, weil die nervtötende Ehefrau nicht im gleichen Maße schutzbedürftig ist.
Außerdem sind Geschichten erlaubt, in denen der Vater Sex mit seiner 18-jährigen Tochter hat. Hieraus kann sich auch eine Motivation ableiten, dass der Leser im echten Leben Sex mit seiner minderjährigen Tochter haben möchte. Konsequent wäre daher, grundsätzlich Familiengeschichten nicht zu veröffentlichen. Diese sind hier aber erlaubt.

An diesen Diskussionen stört mich die Doppelmoral. Auch wenn mir wieder Whataboutism entgegen gerufen wird, weise ich darauf hin, dass diejenigen, die sich hier echauffieren, ihre Sex- und Fickgeschichten auf einer Plattform veröffentlichen, bei der es nachweislich keine Altersprüfung und somit keinen Jugendschutz gibt. Jeder Zehnjährige mit Internetzugang kann sich die härtesten schriftlichen Pornos reinziehen. Und hier reden wir nicht über fiktive Minderjährige, sondern über reale Menschen.

Im Übrigen kann man das Thema ab 18 problemlos umgehen, indem man einfach keine Altersangaben im Text vorgibt. Natürlich darf ich nicht explizit über Minderjährige schreiben, aber niemand kann den Lesern verbieten, sich die Charaktere deutlich jünger vorzustellen. Statt zu schreiben "sie ist gerade 18 geworden", lässt man das Alter weg, und in der Fantasie der Leser ist die Tochter 15 - wer es mag und wem es einen besonderen sexuellen Kick gibt. Und auch in diesem Fall nimmt niemand im echten Leben unmittelbaren Schaden.

Es gibt nun einmal die Regeln, wir halten uns daran, damit wir unsere Geschichten teilen können. Unnötig finde ich die Verurteilung von Autoren oder Lesern, die sich vorstellen könnten, dass Geschichten mit Minderjährigen ebenfalls geteilt werden könnten.

swriter
ZITAT: >>> Wer allerdings eine Geschichte mit fiktiven Charakteren niederschreibt, und darin kommen Minderjährige bei sexuellen Handlungen vor, so wäre das vielleicht moralisch zu beanstanden, aber nach meinem Verständnis straffrei. <<< ENDE.

Absolut GENAU dieser Satz sagt und erklärt eigentlich ALLES!
Theoretisch könnte man die Diskussion über Minderjährige (alle unter 18) damit abschliessen, es sei denn jemand fühlt sich persönlich-moralisch berührt, sucht verzweifelt nach Erklärungen für seine persönliche Meinung um seine eigene Ansicht (die er/sie ja gerne haben darf) durch zusetzen, ohne Beachtung der Rechtslage, etc. - sei es Unkenntnis dessen oder nur provokativ (Hauptsache erstmal Dagegen!).

Rechtsgrundlage für den Inhalt des Zitates ist die gesetzliche KUNST-Freiheit!
Literatur ist KUNST und somit darf sie rechtlich NICHT beschnitten werden.
Das hat übringens auch das BGH schon mehrmals korrekterweise entschieden. Selbst das EUGh bestätigte dieses Recht schon deutlich.
So ist selbst der Roman "120 Tage von Sodom", welcher der Schriftsteller Marquis de Sade, Okt. 1785 in nur 45 Tagen, in der Bastille auf eine schmale Papierrolle schrieb, 2017 vom französischen Staat zum Nationalem Kulturerbe erklärt worden - obwohl da die sexuell-brutalsten Dinge ausführlich detailliert beschrieben werden.
U.a. auch explizit mit Kinder/Kleinkindern brutalst vergewaltigungen, bestial-brutale Sado Folterungen und Abschlachtungen über von lebend in ihre Gedärme wühlen.

Noch extremer, brutaler, abartiger kann man wohl nicht sich etwas ausdenken, schreiben und das ist nur ein Teil!
 
Es ist schon eine besondere Form von Gehirnakrobatik notwendig um nach dem Lesen meinef Beiträge zu diesem Schluss zu kommen.

Es ist außerdem bemerkenswert, wie viele historische, biologische und rechtliche Behauptungen in diesem Beitrag aufgelistet werden, ohne dass die eigentliche Schlussfolgerung dadurch überzeugender wird.

Selbst wenn man einmal unterstellt, dass einzelne Beispiele historisch korrekt wären, folgt daraus nichts für die heutige Bewertung. Menschen haben über Jahrtausende Kriege geführt, Kinder arbeiten lassen, Frauen entrechtet und andere Formen von Gewalt als selbstverständlich betrachtet. Die bloße Existenz einer Praxis macht sie weder moralisch richtig noch schützenswert.

Dasselbe gilt für den Verweis auf die Tierwelt. Tiere töten ihren Nachwuchs, vergewaltigen Artgenossen und zeigen eine Vielzahl von Verhaltensweisen, die niemand ernsthaft als Maßstab für menschliche Ethik heranziehen würde. "Es kommt in der Natur vor" ist kein Argument für gesellschaftliche Akzeptanz, sondern lediglich eine Beschreibung eines beobachteten Verhaltens.

Der zentrale Punkt wird dadurch nicht berührt: Kinder und Jugendliche sind Schutzbedürftige. Moderne Rechtsordnungen ziehen Grenzen nicht deshalb, weil Sexualität an sich etwas Verwerfliches wäre, sondern weil Machtgefälle, Abhängigkeiten und fehlende Reife eine besondere Verantwortung begründen.

Genau deshalb halte ich die Diskussion über Literoticas 18+-Regel weiterhin für vergleichsweise einfach. Eine Erotikplattform muss nicht jede theoretische Grenzfrage neu verhandeln. Sie darf sagen: Minderjährige gehören nicht in sexualisierte Darstellungen. Punkt.

Das ist weder Prüderie noch Doppelmoral, sondern eine bewusste Entscheidung darüber, welche Inhalte man veröffentlichen möchte und welche nicht.
Ich habe den Eindruck, du hast mein Post nicht RICHTIG gelesen oder kannst/willst ihn inhaltlich nicht verstehen.

Ich habe NICHT geschrieben, dass ich Dafür bin, sondern nur Tatsachen aus der Vergangenheit, sowie rechtliche
Einordnung dargestellt.

Dir geht es wahrscheinlich gar nicht um Tatsachen, sondern nur um deine Idiologie anderen auf zudrängen.
Das du deine Meinung (und das ist es ja nur!) äusserst, ist kein Problem - sogar GUT!
Nur solltest du diese nicht als Weltformel für deine "heile Welt" aufdrängen.
Das Leben ist nun mal kein perfektes Universum.

Literatur ist KUNST und darf nicht beschnitten werden, diese ist durch EUGh, sowie BGH mehrfach bestätigt worden!
In D/ EU ist die KUNSTFREIHEIT gesetzlich geschützt, da kannst auch du nichts dran ändern.

Ich verweise in diesem Zusammenhang auf den Roman "120 Tage von Sodom", von Marquis de Sade, Okt. 1785/Frankreich.
Dieser enthält die brutalsten, sadistischten sexuellmotivierten Darstellungen u.a. mit Kleinkindern/Kindern - bis hin zum qualvollsten Abschlachten.
Das Original ist franz. Kulturerbe und im Museum Bibliotèque National der France ausgestellt.
(Näheres in meinen heutigen Post an SWRITER).

Es ist zudem sehr fragwürdig, gegen eine Sache über Minderjährige eifrig zu äussern/kritisieren, aber die staatlich geförderte Kleinkinder-verstümmlung billigend inkauf zu nehmen.

Ich meine die Beschneidung der Knaben im Alter von 4 Jahre.

Die Beschneidungen (Penisvorhaut entfernung) der Knaben, ist irreparabel und lebenslänglich, nicht selten auch brutal, sowie immer auch GEGEN den Willen des Knaben, da diese sich nicht wehren können!
Es ist also eine Zwangs-Verstümmlung, welch lediglich mit einem Glauben (also nicht Realtatasche!) begründet wird.

Wo bleibt da deine Empörung?
Da sind all die Moralisten sehr schweigsam, obgleich eine verstümmlung REAL lebenslänglich bleibt, die Literatur über Sex mit Minderjährigen aber nur fiktiv ist!

Wer weiss schon, ob die Beschneidung nicht aus einem perversen Gedanken entsprungen ist.

Schließlich stammen all das Glauben allein vom Menschen ab, sind also "Hirngespinster", egal ob Verbote oder Gegenteiliges!
 
Ich habe meine Position mehrfach erläutert. Die Themen Kunstfreiheit, Beschneidung, Religion oder Marquis de Sade führen weit über die ursprüngliche Frage dieses Threads hinaus. Deshalb belasse ich es dabei
 
Sie führen nicht darüber hinaus, sondern erklären den Unterschied, das Für und Wider. Wenn man allerdings nur eine Meinung hat und nur diese als absolut Richtig wahrnehmen will, dann hemmt es die Kommunikationsfähigkeit.

Wünsche dir weiterhin Gute Zeit.
 
ZITAT: >>> Wer allerdings eine Geschichte mit fiktiven Charakteren niederschreibt, und darin kommen Minderjährige bei sexuellen Handlungen vor, so wäre das vielleicht moralisch zu beanstanden, aber nach meinem Verständnis straffrei. <<< ENDE.

Absolut GENAU dieser Satz sagt und erklärt eigentlich ALLES!
Theoretisch könnte man die Diskussion über Minderjährige (alle unter 18) damit abschliessen, es sei denn jemand fühlt sich persönlich-moralisch berührt, sucht verzweifelt nach Erklärungen für seine persönliche Meinung um seine eigene Ansicht (die er/sie ja gerne haben darf) durch zusetzen, ohne Beachtung der Rechtslage, etc. - sei es Unkenntnis dessen oder nur provokativ (Hauptsache erstmal Dagegen!).

Rechtsgrundlage für den Inhalt des Zitates ist die gesetzliche KUNST-Freiheit!
Literatur ist KUNST und somit darf sie rechtlich NICHT beschnitten werden.
Das hat übringens auch das BGH schon mehrmals korrekterweise entschieden. Selbst das EUGh bestätigte dieses Recht schon deutlich.
So ist selbst der Roman "120 Tage von Sodom", welcher der Schriftsteller Marquis de Sade, Okt. 1785 in nur 45 Tagen, in der Bastille auf eine schmale Papierrolle schrieb, 2017 vom französischen Staat zum Nationalem Kulturerbe erklärt worden - obwohl da die sexuell-brutalsten Dinge ausführlich detailliert beschrieben werden.
U.a. auch explizit mit Kinder/Kleinkindern brutalst vergewaltigungen, bestial-brutale Sado Folterungen und Abschlachtungen über von lebend in ihre Gedärme wühlen.

Noch extremer, brutaler, abartiger kann man wohl nicht sich etwas ausdenken, schreiben und das ist nur ein Teil!
Ob man heutzutage alles schreiben darf unter Berufung auf die Kunstfreiheit, wage ich zu bezweifeln.

Nehmen wir das Buch Josefine Mutzenbacher. Da wird zu Beginn der Sex von Kindern (ich meine acht Jahre alt) explizit beschrieben. Das gesamte Buch ist mehr oder weniger eine Aneinanderreihung von Sexzenen unter Beteiligung Minderjähriger. Man muss das Buch nicht einmal kaufen, man kann es problemlos im Internet finden und lesen.
Würde ein Autor heutzutage eine vergleichbare Geschichte schreiben und veröffentlichen, wäre die Reaktion der Medien, der Gesellschaft etc. eine andere. Ich sehe schon die Schlagzeile in der BILD vor mir. Josefine Mutzenbacher ist trotz intensivster Kinderpornografie Kunst, ein heutiger Autor hätte den Shitstorm seines Lebens zu erwarten. Strafrechtlich mag es keine Konsequenzen haben, weil Texte im Gegensatz zu Videos und Fotos nicht im Verdacht stehen, zum Nachahmen anzustacheln.

Ich würde mich nicht trauen, eine Sexgeschichte mit Kindern im Alter von acht Jahren zu veröffentlichen, selbst wenn es eine Plattform erlauben würde.

Ich habe zahlreiche Familiengeschichten auf Literotica veröffentlicht. Die Kinder waren meistens 18 bis 22 Jahre alt. Hätte es die Geschichten verändert, wenn die Kinder 15 bis 17 Jahre alt gewesen wären? Meiner Meinung nach nicht, da die Szenarien auch mit erwachsenen Kindern funktionieren.
Es mag aber Szenarien geben, die mit volljährigen Charakteren nicht gut funktionieren würden. Möchte jemand eine Geschichte über zwei Freundinnen schreiben, die sich über Selbstbefriedigung unterhalten, in der sie sich anvertrauen und gemeinsam schüchtern aktiv werden und erste Erfahrungen machen, dann ist das mit 18-Jährigen nicht glaubwürdig. Wären die beiden einige Jahre jünger, wäre es authentischer. Die Frage ist natürlich: Muss man so eine Geschichte schreiben? Wahrscheinlich nicht.

swriter
 
Die FREIHEIT der KUNST ist UNANTASTBAR! Es bleibt dabei und wird in D sehr streng gesetzlich garantiert! Allein, dass man die "Mutzenbacher"-Stories hier völlig frei zugänglich sind, trotz den "Kinder"-Inhalt, ist schon ein Beweis.
Aber auch "120 Tage von Sodum" (Marquise de Sade 1785) und der Roman ist extremst schlimmer ist völlig frei erhältlich - LEGAL!
So wie massenhaft andere, die als Geschichte erzählt wurden und noch werden.
Auch die dazu gehörigen Zeichnungen sind erlaubt - nur keine Fotografie!

Familien-Sex ist grundsätzlich erlaubt, solange kein Sperma vom Vater, Sohn und/oder Bruder in Vagina der Schwester/Mutter, abgesehn vom Vater, also dem Ehemann.

Man kann sich auch frei über aller Art von Sex mit unter 14J. unterhalten oder sonstiges, wie z.B. Tiersex - NUR es muss nicht öffentlich hörbar sein!
Dieses gehört zur Meinungsfreiheit!
Also die Gesprächsteilnehmer/innen müssen ein geschlossener Gesprächskreis sein!
UND es darf keine Anleitung/Aufforderung oder Ähnliches zum Sex mit diesen sein!

Wer die Gesetze und Urteile (zumindest EuGH und BGH) kennt, der(die) weiss, was man darf oder nicht.

Ob man nun es will oder nicht - oder man es macht oder nicht ist eine andere Seite.
 
Jetzt meinte ich doch tatsächlich mich schon mal zu dem Thema geäußert zu haben. War aber doch nicht so.

Bei mir ist es Standard, bzw. immer der Fall, dass meine Figuren alle so zwischen 18 und ca. den frühen Zwanzigern sind. Niemals älter, aber definitiv auch nicht jünger. Jedenfalls alle Hauptfiguren und alle sexuell handelnden Figuren. Das ist einfach mein Ding. Ich lasse meine Figuren Erfahrungen machen, die ich oft so nicht machte, als ich in dem Alter war, aber zu extrem sollte es nie werden. Und ja es macht einfach mehr Freude, wenn die Protagonisten jung und attraktiv sind, und da ich mir das auch alles sehr bildlich vorstelle, bin ich da auch Ästhet.

Aber es gibt bei mir auch klare moralische Grenzen, die so meist nicht ersichtlich sind. Ein paar Punkte ergeben sich sogar aus einem christlichen Wertekontext, wobei ich mit der katholischen Sexualmoral quer stehe(wieviel jungen Leuten aus der heutigen Zeit kann man das auch schon vermitteln). Dann dürfte ich Geschichten dieser Art nicht schreiben. Aber darüber hinaus, es gibt bei mir keine verheirateten Personen, die fremdgehen und da ist das Alter meiner Figuren sehr elegant, da in dem genannten Alter sehr wenige Leute bereits verheiratet sind. Inzest kommt bei mir auch nicht vor und daher schreibe ich zu dem Genre auch erst gar nichts. Keine Vergewaltigungen; kontrolliertes BDSM lehne ich nicht ab(aber kam bei mir noch nie vor). Größere Altersunterschiede, wären grundsätzlich auch kein Tabu, aber ergibt sich aus meiner üblichen Figurenkonstellation nicht. Zu Drogen fehlen mir einfach die Bezüge und Erfahrungen. Eine junge Frau, die ins Schlafzimmer abgeschleppt wird, nach dem sie auf einer Party aus einer Schale mit Kokain genascht hat. Da fehlt eine gewisse bewusste Freiwilligkeit der weiblichen Figur und das ist schon schwierig für mich als Motiv.

Sind Figuren 18 oder 19 Jahre schaue ich darauf, dass sie sich altersentsprechend verhalten und nicht so, dass sie eindeutig wie erst 15 wirken. Aber in dieser Altersspanne ist die seelische, soziale und intellektuelle Entwicklung sowieso sehr groß. Wird erwähnt, dass eine Figur gerade ihr Abitur oder die Abschlussprüfung einer Berufsausbildung bestanden hat, ist der Fall klar. Andererseits macht man in dem Alter gelegentlich, wenn die Laune im Überschwang ist und man mit der neuen Liebsten an einem Sommerabend unterwegs ist, auch mal Dinge, dass man spontan auf einen Kirschbaum klettert und von den Kirschen stibitzt. Bei einem frisch verliebten Paar z.B. Anfang Vierzig ist das undenkbar, passt aber genauso zu zwei Fünfzehnjährigen. Aber es sind die ganz profanen Eckdaten oder z.B. das Vorhandensein eines eigenen Wagens, oder konkretere Vorstellungen über die nächste eigene Zukunft(im nächsten Jahr geht es auf die Meisterschule oder nächsten Semester mache ich irgendein Staatsexamen), die anzeigen, dass man es mit jungen Volljährigen zu tun hat.

Beim Einreichen einer Geschichte schreibe ich vorsichtshalber, dass alle sexuell handelnden Personen 18 Jahre oder älter sind.
Ich vermisse es gar nicht, dass keine Geschichten mehr mit 16 bis 17-jährigen Geschichten geschrieben werden dürfen. Aber gut, das wären mehr typische Erste-Mal-Stories oder Erste-Feste-Liebe-Stories. Zwei bis vier mehr Jahre an Lebens- und sexueller Erfahrung ergeben einen interessanten Spielraum für erotische Geschichten der Art, wie ich sie schreibe.
 
Last edited:
Ich vermisse es gar nicht, dass keine Geschichten mehr mit 16 bis 17-jährigen Geschichten geschrieben werden dürfen. Aber gut, das wären mehr typische Erste-Mal-Stories oder Erste-Feste-Liebe-Stories.
Es gibt ja die Kategorie Spielzeug&Selbstbefriedigung, die außer mir gefühlt niemand bedient. Wann wäre die Beschreibung der Selbstbefriedigung interessant - beim ersten Mal oder beim 1000. Mal? Wahrscheinlich dann, wenn jemand es das erste Mal versucht oder das erste Mal ein Sexspielzeug in die Finger bekommt. Man könnte die Unsicherheit und die Unerfahrenheit glaubhaft skizzieren. Und wie alt ist man beim ersten Mal streicheln? Genau - ab18-Grenze - man darf nicht darüber schreiben.

Das ist jetzt eine unbestätigte These, aber vielleicht gäbe es mehr Geschichten über Eigenliebe, wenn man jüngere Charaktere einbeziehen dürfte. Die Hemmschwelle, so eine Geschichte zu schreiben, wäre vielleicht bei dem ein oder anderen Autor niedriger, als wenn es um die Beschreibung von Sex mit oder unter Jugendlichen ginge.

Aber gut - die Ab18-Regel gilt und führt halt zu Lücken im Angebot denkbarer Szenarien.

swriter
 
Sie führen nicht darüber hinaus, sondern erklären den Unterschied, das Für und Wider. Wenn man allerdings nur eine Meinung hat und nur diese als absolut Richtig wahrnehmen will, dann hemmt es die Kommunikationsfähigkeit.

Wünsche dir weiterhin Gute Zeit.
Hast du schon mal in Betracht gezogen, dass deine Argumente einfach nicht gut genug sind sie zu überzeugen? Das hat mit "nur die eigene Meinung ist richtig und andere zählen nicht" nichts zu tun. Warum sollte man seine Meinung zu einem Thema ändern, wenn die Gegenargument schlecht sind und einen nicht überzeugen?
Klingt für mich ein wenig nach beleidigter Leberwurst.
Nichts für ungut, im Grunde freut es mich ja dass du dich hier an der Diskussion beteiligst und eine andere Meinung einnimmst. Aber andere anhand eines einzigen Posts mit eher zweifelhafte Argumenten vom Gegenteil zu überzeugen finde ich etwas zu hochgestochene Ziele deinerseits.
 
Hast du schon mal in Betracht gezogen, dass deine Argumente einfach nicht gut genug sind sie zu überzeugen? Das hat mit "nur die eigene Meinung ist richtig und andere zählen nicht" nichts zu tun. Warum sollte man seine Meinung zu einem Thema ändern, wenn die Gegenargument schlecht sind und einen nicht überzeugen?
Klingt für mich ein wenig nach beleidigter Leberwurst.
Nichts für ungut, im Grunde freut es mich ja dass du dich hier an der Diskussion beteiligst und eine andere Meinung einnimmst. Aber andere anhand eines einzigen Posts mit eher zweifelhafte Argumenten vom Gegenteil zu überzeugen finde ich etwas zu hochgestochene Ziele deinerseits.
Ob nun meine Argumente für jemand Gut oder nicht Gut befinden, ist immer die Sache des Anderen.
Auf jeden Fall sind es Fakten, die man nicht leugnen kann, wenn man sich entsprechend in Geschichte und Recht auskennt.

Ich habe absolut nichts gegen andere Meinungen aber, wenn die Gegenseite nicht das entsprechende Wissen hat und glaubt alles mit einfacher Negation zu beantworten, dann ist das keine Diskussion mehr, sondern nur Antwort mit Einfälltigkeit.
Ob nun aus Unwissenheit - dann kann man gerne schreiben, dass man sich da nicht so gut auskennt und meine Ausführungen nicht so glaubt! Erkenne ich gerne an!
Oder man hat eine eigene, vage Meinung, die man nicht belegen kann - dann kann man das auch schreiben, muss aber die der anderen auch ebenso akzeptieren.
Akzeptieren anderer Meinungen heisst ja nicht Zustimmen.
Oder einfach nur kategorische Ablehnung - nachdem Motto: Ich habe meine Meinung, alle anderen sind Falsch - BASTA!

Letzterem muss ich von Vornheraus ausgehen, dass das die Person sich zwar in die Diskussion "eingemischt" hat, aber nicht zum diskutieren.

Wenn ich die Aussage einer anderen Person kritisiere, dann muss ich die Kritikpunkte auch klar belegen/begründen können - so wie in D jedes Urteil von jedem Gericht und auch Verwaltungsentscheidungen begründet werden müssen, ansonsten sind diese nicht Rechtsfähig/ungültig!
 
Hast du schon mal in Betracht gezogen, dass deine Argumente einfach nicht gut genug sind sie zu überzeugen? Das hat mit "nur die eigene Meinung ist richtig und andere zählen nicht" nichts zu tun. Warum sollte man seine Meinung zu einem Thema ändern, wenn die Gegenargument schlecht sind und einen nicht überzeugen?
Das ist aber auch ein so heikles Thema, bei dem du niemanden mit Argumenten überzeugen kannst. Wenn jemand rigoros Minderjährige in Sexgeschichten ablehnt, wird ihn kein Argument der Welt vom Gegenteil überzeugen können.

Im Übrigen sind sie ja nicht einmal unterschiedlicher Meinung. Der eine möchte keine Geschichten mit Minderjährigen schreiben oder lesen, der andere weist darauf hin, dass man es im Rahmen der Kunstfreiheit durchaus tun könnte. Das widerspricht sich nicht einmal.

swriter
 
In der ursprünglichen Frage geht es darum, was man hier wie explizit schreiben kann, wenn es um Beteiligte unter 18 Jahren geht. Wie weit ist es möglich, die "nicht unter 18 Jahren" Regel zu dehnen, wenn es zum Beispiel um sexuelle Erfahrungen geht, die ein Teenager macht.
Es geht nicht um die Frage, was man in Deutschland schreiben und veröffentlichen darf. Auch in den USA wird die Redefreiheit durch die Verfassung geschützt.
Die Betreiber dieser Webseite haben für sich festgelegt, dass unter anderem alle Beteiligten bei sexuellen Handlungen 18 Jahre oder älter sein müssen.
Es gibt andere Webseiten in den USA, die weder eine Altersbeschränkung noch andere Grenzen haben, was sie veröffentlichen.
 
Ob nun meine Argumente für jemand Gut oder nicht Gut befinden, ist immer die Sache des Anderen.
Auf jeden Fall sind es Fakten, die man nicht leugnen kann, wenn man sich entsprechend in Geschichte und Recht auskennt.

Ich habe absolut nichts gegen andere Meinungen aber, wenn die Gegenseite nicht das entsprechende Wissen hat und glaubt alles mit einfacher Negation zu beantworten, dann ist das keine Diskussion mehr, sondern nur Antwort mit Einfälltigkeit.
Ob nun aus Unwissenheit - dann kann man gerne schreiben, dass man sich da nicht so gut auskennt und meine Ausführungen nicht so glaubt! Erkenne ich gerne an!
Oder man hat eine eigene, vage Meinung, die man nicht belegen kann - dann kann man das auch schreiben, muss aber die der anderen auch ebenso akzeptieren.
Akzeptieren anderer Meinungen heisst ja nicht Zustimmen.
Oder einfach nur kategorische Ablehnung - nachdem Motto: Ich habe meine Meinung, alle anderen sind Falsch - BASTA!

Letzterem muss ich von Vornheraus ausgehen, dass das die Person sich zwar in die Diskussion "eingemischt" hat, aber nicht zum diskutieren.

Wenn ich die Aussage einer anderen Person kritisiere, dann muss ich die Kritikpunkte auch klar belegen/begründen können - so wie in D jedes Urteil von jedem Gericht und auch Verwaltungsentscheidungen begründet werden müssen, ansonsten sind diese nicht Rechtsfähig/ungültig!
Du wirfst da aus meiner Sicht extrem viel zusammen, nicht nur Sex mit oder unter Minderjährigen sondern gleich auch noch Inzest und Sex mit Tieren. Also schon recht unterschiedliche Dinge die nicht unbedingt zusammen gehören. Dann mischt du noch Texte/Filme als etwas was man als Kunstwerke bezeichnen kann mit der realen Ausführung solcher Praktiken.
Deine Argumente, zumindest so wie ich sie verstanden habe (vielleicht habe ich sie aber auch falsch verstanden, dann kannst du es mir gerne erläutern was du gemeint hast), sind folgende:

Früher (Welche Zeit auch immer damit gemeint ist, ich vermute Antike oder Mittelalter) war es normal Verkehr mit Kindern zu haben und auch mit Tieren.
Du schnappst dir also eine beliebigen Punkt aus der Geschichte wo das mal so war und sagst: Daher ist das normal und okay.
Was war denn zu der Zeit noch normal und okay? Sklaverei oder Leibeigenschaft und dass man den Göttern Menschenopfer bei zum Beispiel eine Dürre darbrachte....
Du ignorierst also einige Jahrhunderte oder wenn du dich auf die Antike berufst Jahrtausende der Menschlichen Entwicklung.
Auf die Art kannst du gegen und für alles argumentieren:
Wahlrecht für Frauen war in den 1920 nicht vorgesehen... also sollte es heute auch nicht gelten.
Frauen und Kinder durften vom Herren des Hauses verprügelt werden etc.

Inzest unter Tieren ist normal dann sollte es unter Menschen auch normal sein.
Demnach würdest du anscheinend Pantoffeltierchen, Hamster und Menschen gleichsetzen. Bei Tieren ist aber auch Kannibalismus sehr verbreitet. Eltern fressen ihren Nachwuchs oder der Nachwuchs das Muttertier (bei einigen Spinnenarten). Demnach müsste deiner Argumentation nach auch Kannibalismus normal sein und auch bei Menschen erlaubt sein. Oder unterliege ich da einem Denkfehler?

Das erst einmal in aller Kürze, muss gleich noch einkaufen gehen. Evtl. schrieb e ich später noch etwas dazu oder teile meine Meinung mit, falls ich das nicht schon weiter oben getan habe....
 
Du wirfst da aus meiner Sicht extrem viel zusammen, nicht nur Sex mit oder unter Minderjährigen sondern gleich auch noch Inzest und Sex mit Tieren. Also schon recht unterschiedliche Dinge die nicht unbedingt zusammen gehören. Dann mischt du noch Texte/Filme als etwas was man als Kunstwerke bezeichnen kann mit der realen Ausführung solcher Praktiken.
Deine Argumente, zumindest so wie ich sie verstanden habe (vielleicht habe ich sie aber auch falsch verstanden, dann kannst du es mir gerne erläutern was du gemeint hast), sind folgende:

Früher (Welche Zeit auch immer damit gemeint ist, ich vermute Antike oder Mittelalter) war es normal Verkehr mit Kindern zu haben und auch mit Tieren.
Du schnappst dir also eine beliebigen Punkt aus der Geschichte wo das mal so war und sagst: Daher ist das normal und okay.
Was war denn zu der Zeit noch normal und okay? Sklaverei oder Leibeigenschaft und dass man den Göttern Menschenopfer bei zum Beispiel eine Dürre darbrachte....
Du ignorierst also einige Jahrhunderte oder wenn du dich auf die Antike berufst Jahrtausende der Menschlichen Entwicklung.
Auf die Art kannst du gegen und für alles argumentieren:
Wahlrecht für Frauen war in den 1920 nicht vorgesehen... also sollte es heute auch nicht gelten.
Frauen und Kinder durften vom Herren des Hauses verprügelt werden etc.

Inzest unter Tieren ist normal dann sollte es unter Menschen auch normal sein.
Demnach würdest du anscheinend Pantoffeltierchen, Hamster und Menschen gleichsetzen. Bei Tieren ist aber auch Kannibalismus sehr verbreitet. Eltern fressen ihren Nachwuchs oder der Nachwuchs das Muttertier (bei einigen Spinnenarten). Demnach müsste deiner Argumentation nach auch Kannibalismus normal sein und auch bei Menschen erlaubt sein. Oder unterliege ich da einem Denkfehler?

Das erst einmal in aller Kürze, muss gleich noch einkaufen gehen. Evtl. schrieb e ich später noch etwas dazu oder teile meine Meinung mit, falls ich das nicht schon weiter oben getan habe....
Der Hauptbreich ist die Sexualität der Tiere (auch Menschen sind evotionär eine Tierrasse, selbst wenn sie sich gerne, überheblicherweise als anders abstämmig bezeichnen).

Nochmal: Ich will mit meinen Post nun NICHT Sex mit Kindern rechtfertigen/fördern oder sonstwie unterstützen, es ist lediglich eine Reise durch jahrtausende Jahre der Menschheit mit dem Umgang der Sexualität (soweit wissenschaftlich zurückverfolgbar).
Ich habe auch nicht behauptet, dass was Damals galt auch Heute noch gelten muss!

"Normal" - was ist Normal?
Um auf der sorziologischen/psychologischen Schiene zu bleiben (die andere wäre die statische/mathematische Schiene), welche als Konstrukt interpretiert wird, beschreibt die Erscheinungen, Gedanken, Verhalten in einer
bestimmten Gesellschaft/Gruppe als üblich, akzeptiert oder erwartbar.
Allerdings mit dem Problem, dass dieses von Zeit, individuellem Umfeld, sowie Kultur abhängt.

Was gestern Normal war, kann heute schon Abnormal sein ODER umgekehrt.

Genau DAS ist das was ich darstellen wollte.
Ich hätte ebenso auch fragen können "Was ist krank?" Politik und Behörden reden ja immer schnell dabei, z.B. Menschen, die pädophile Neigungen haben als "krank" zu bezeichnen, doch dann wären in der N Wo doch die Natur ziemlich viele Arten "Krank"!
Ein deutlicher, sogar krasser Widerspruch!

Wo doch die Vorgänge in der Natur (wie z.B. Fressen und Gefressen werden) als völlig natürlich, egal wie brutal es sein mag, gelten.

Die Defination von Normal, ist also nicht statisch, sondern ändert sich je nach "belieben" der Menschen, also der Politik der Herrschenden - früher Pharaonen, Kaiser, Könige und heutzuztage Politikerverantwortlichen.


Man kann also sagen: Nichts ist widersprüchlicher als das Normale.
 
Rein biologisch sind Menschen natürlich auch Säugetiere aber ich sehe einen deutlichen Unterschied. Sowohl innerhalb des Tierreiches gibt es unterschiedliche Entwicklungsstufen Ein Pantoffeltierchen unterscheidet sich in vielen Dingen sehr deutlich von komplizierteren Tieren wie Hühnern oder Hunden.
Und diese Unterschiede sind für mich deutlich wichtiger oder bedeutender als Gemeinsamkeiten. Zumindest in dem Punkt der Sexualität. Tiere sind in dem Punkt triebgesteuert und können nicht anders weil es von der Natur einen starken Fortpflanzungstrieb gibt. Einem Tier dürfte auch der Verwandtschaftsgrad nicht sonderlich bekannt sein, zumindest bei vielen Tierarten.

Der Mensch ist weiter entwickelt und seien Entscheidungsfreiheit ist in der Regel größer als sein Sexualtrieb. Zudem hat der Mensch auch noch eine Moral welche Tiere nicht haben. Menschen erkennen auch zusammenhänge besser. Zum Beispiel dass es bei Inzest zu Fehlbildungen beim Nachwuchs kommen kann.
 
"Normal" - was ist Normal?
Um auf der sorziologischen/psychologischen Schiene zu bleiben (die andere wäre die statische/mathematische Schiene), welche als Konstrukt interpretiert wird, beschreibt die Erscheinungen, Gedanken, Verhalten in einer
bestimmten Gesellschaft/Gruppe als üblich, akzeptiert oder erwartbar.
Allerdings mit dem Problem, dass dieses von Zeit, individuellem Umfeld, sowie Kultur abhängt.
Du hast aber bei deinem ersten Post direkt auf die Antike oder das Mittelalter verwiesen. Also genau einen der am weitesten entferntes Punkte zu der heutigen Gesellschaft. Und selbst dort war das nur auf eine kleine Zeitlinie und auf bestimmte Gebiete bezogen. Was in Italien oder Griechenland üblich war hat mit Sicherheit nicht 1 zu 1 auf Gebiete die nur 500 Kilometer weiter entfernt waren gegolten.

Für eine faire Betrachtungsweise hat eine seit mehreren Jahrhunderten untergegangene Kultur aber keinen guten Vergleichswert.
Um darüber zu diskutieren sollte man immer das Jetzt oder die mögliche Zukunft wählen.

Ein weiterer Punkt den du aufführst ist der dass Sex mit Tieren in einigen Ländern erlaubt und akzeptiert ist. Mag ja sein aber dort ist es auch üblich dass eine 10jährige verheiratet wird und Homosexuelle an einem Kran erhängt werden oder von einem hohen Gebäude geworfen werden....

Völlig andere Kultur und Bindung zur Religion als beispielsweise in Deutschland oder Österreich.
 
In den drei Absätzen sehe ich durchaus auch Wahres.
Wie z.B., dass Pantoffeltierchen sich nicht gerade mit Hühnern/Hunde vergeichen lassen, doch es bleiben eben Tiere.
Ebenso könnte man sagen, z.B. das Affen nicht mit Menschen vergleichbar sind.
Es ist nun länger bekannt, dass auch Affenarten Sex mit ihren "Kindern" praktizieren, täglich und auch mehrmals.

Zu Abs. 1:
In den drei Absätzen sehe ich durchaus auch Wahres.
Wie z.B., dass Pantoffeltierchen sich nicht gerade direkt(!) mit Hühnern/Hunde vergeichen lassen, doch es bleiben eben Tiere.
Wobei ich zu bedenken gebe, dass man nicht weiss, ob sie auch vielleicht Sex mit ihren "Kindern" praktizieren oder wie immer auch - da zu wenig oder gar nicht erforscht.

Zu Abs. 2:
Ebenso kann man auch z.B. Affen mit Menschen vergleichen.
Es ist nun länger bekannt, dass auch Affenarten Sex mit ihren "Kindern" praktizieren, täglich und auch mehrmals.

Und nicht nur diese Tiere, sondern bedeutend mehrere Arten.
Wobei man nicht sagen kann, wie sehr es unter den div. Tierrassen "üblich" ist, da zu wenig erforscht.
Aber man kennt zumindest von mehreren Tierarten diese Veranlagung.

Triebgesteuert sind auch Menschen, die Frauen weniger, da will die Natur den weiblichen Körper vor zu starken Nachwuchs-Schub schützen - die (Jung-)Männer umso stärker, da will die Natur das der Zeugungsdrang nicht abnimmt/ bestehen bleibt.
Verhältnis Tier-/ Männchen-Drang und Weibchen-Überlastungs-Schutz ist ähnlich dem der Menschen.

Das einem Tier der Verwandtschaftsgrad nicht so sonderlich bekannt ist mag sein, dennoch beweisen wissenschaftlich Studien, dass zumindest mehrere Tierarten NICHT auf Verwandte "anspringen".
Demnach muss ja irgendein, mehr oder weniger bewusster Reflex bei Tieren vorhanden sein.

Zu Abs. 3:
Der Mensch ist weiter entwickelt - Stimmt. Zumindest gehen wir Menschen davon aus.

Was die Entscheidungfreiheit angeht, so sollte man bedenken, dass diese seit Jahrtausende von anderen (herrschenden) Menschen geprägt/eingeschränkt wurde und immer noch wird.
Menschen haben Gesetze erfunden und geschrieben, sie mitunter mit Gewalt durchgesetzt.
Es ist sehr fraglich, ob die Menschheit ohne die machtgierigen, selbstsüchtigen Herrscher, teilw. auch Herrscherinnen nicht besser dastehen würden, mit sehr viel weniger Gewalt.

Der Mensch hat also aus den Menschen das gemacht, was sie heut sind, woran sie zu glauben haben und sich danach richten müssen - nicht immer das Ideal, wie man weiss und bitterlich erfahren musste und weiter muss!

Moral ist wohl ein Gedankenkonstrukt, wie auch der Glaube oder die "Seele".
Moral kann nie universal sein, sondern immer nur das wofür man sie gerade hält, je nach Mensch/Menschengruppe/Menschenmasse/ Volk/ Gemeinschaft. Beispiele gibt es auch dafür zu genüge. Allein schon in den div. Völkern.

Moral kann Positiv oder auch Negativ sein/ausgelegt werden.

Genau genommen: Ob Moral nun objektiv ist oder ein menschliches Konstrukt, ist in der Philosophie immer noch eine zentrale Debatte.

Emanuell Kant (sollte jede/r kennen): In der Deontologie sind Handlungen moralisch, wenn sie bestimmte Pflichten oder Regeln entsprechen, unabhängig vom Ergebnis - also Gut oder Schlecht!

Kein Wunder, dass Tiere/Pflanzen da eher keine Moral kennen.

Ich denke du verwechselst da Moral mit Ethik, welche eine reflektive Untersuchung dieser Moral selbst ist, während Moral sich auf konkrete Normen und Verhaltensregeln bezieht.

Wie du wohl merkst, kann man über verschiedene Meinung sehr wohl diskutieren, man sollte nur dazu fähig sein, andere Meinungen nicht mit Ignoranz und "Meine Meinung ist die Richtige" begegnen/ sie für Dumm/Blöd, etc. halten.

Über die diversen Meinungen zu diskutieren, bedeutet nicht, dass man seine Meinung aufgeben muss!
Sondern darüber Nachdenken, wie man sie begründen kann.

Diskussionen können viel Spass machen, regen die Hirnströme an und bilden neue Synapsen im Hirn, welche zum Lernen wichtig sind.
 
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