Cosy Porn, Sexy Stories, Dirty Art

Ich wiederhole mich ungern. Aber warum hat Lit gewisse minimale Anforderungen?

Wo ist das Problem, nach Kriterien zu suchen? Denkfaulheit?

Jede Toleranz hat ihre Grenzen.

Zuviel Libertinage bringt immer den Nachteil mit sich, die wahren Perlen nicht mehr finden zu können...weil unauffindbar in dem Berg von Müll, von dem man sich angeödet weg geklickt hat.
 
Last edited:
RussMeyer said:
Ich wiederhole mich ungern. Aber warum hat Lit gewisse minimale Anforderungen?

Wo ist das Problem, nach Kriterien zu suchen? Denkfaulheit?

Zuviel Libertinage bringt immer den Nachteil mit sich, die wahren Perlen nicht mehr finden zu können...weil unauffindbar in dem Berg von Müll, von dem man sich angeödet weg geklickt hat.

Die Minimalanforderungen beziehen sich aber nicht auf inhaltliche Qualitaet ala Literaturkritik, sondern meines Wissens auf gewisse formale technische Ansprueche wie Lesbarkeit durch Absaetze und der Hinweis, im richtigen Bereich zu veroeffentlichen.

Zum Nachlesen:
Submission Guidelines
 
Ach ja?

Wer schrieb zu
http://german.literotica.com/stories/showstory.php?id=187374

"LOOki, das war jetzt nicht Dein Ernst, oder ?

Ich habe selbst auf dieser Site schon eine Menge Blödsinn gelesen, insbesondere leider bei den Deutschen Stories, aber Du übertriffst das ganze doch noch tatsächlich.

Hinweis:

Literotica = Literatur + Erotik

reicht das als kleiner Hinweis ?

Deine Kurzgeschichte ist so kurz und unerotisch, dass selbst der notgeilste 16jährige Standardwichser hier keinen hochbekommt, geschweige denn abspritzen kann.

Mann, oh Mann - Die blosse Aneinanderreihung von Kraftausdrücken und Verbalinjurien im Gossenjargon macht doch keine erotische Geschichte aus.

Ich kann wirklich nur hoffen, Du verschonst uns in Zukunft von Veröffentlichungen dieser Art."


So schnell ändert man seine Meinung?

Es gibt noch einen anderen Artikel zu submission. Mit der search funktion wirst du das schnell finden. "Why my story got rejected"
 
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RussMeyer said:
Ach ja?

Wer schrieb zu
http://german.literotica.com/stories/showstory.php?id=187374

"LOOki, das war jetzt nicht Dein Ernst, oder ?

Ich habe selbst auf dieser Site schon eine Menge Blödsinn gelesen, insbesondere leider bei den Deutschen Stories, aber Du übertriffst das ganze doch noch tatsächlich.

Hinweis:

Literotica = Literatur + Erotik

reicht das als kleiner Hinweis ?

Deine Kurzgeschichte ist so kurz und unerotisch, dass selbst der notgeilste 16jährige Standardwichser hier keinen hochbekommt, geschweige denn abspritzen kann.

Mann, oh Mann - Die blosse Aneinanderreihung von Kraftausdrücken und Verbalinjurien im Gossenjargon macht doch keine erotische Geschichte aus.

Ich kann wirklich nur hoffen, Du verschonst uns in Zukunft von Veröffentlichungen dieser Art."


So schnell ändert man seine Meinung?

Es gibt noch einen anderen Artikel zu submission. Mit der search funktion wirst du das schnell finden. "Why my story got rejected"
Ich weiss, dass ich das geschrieben habe.

Kann jeder hier nachlesen: Kritik an der Story von Looki

Erstens, wenn ich kritisiere dannmit Namensnennung. Im Gegensatz zu vielen anderen.

Zweitens, meine Kritik an der Story bleibt bestehen und hat nichts mit Meinungsaenderung zu tun.

Dieser Thread befasst sich doch eigentlich mit dem Thema, Geschichten nach erotisch-literarischen Gesichtspunkt im Vorfeld der Veroeffentlichung abzulehnen. Und das halte ich fuer falsch, nach wie vor.

Ich denke mal, Du meinst diesen Hinweis von KillerMuffin
Und dort finde ich lediglich etwas zur 750 Worte Regel und den Hinweis

Was there excessive violence, snuff, or abuse of characters in your story?

Your story was too extreme for our guidelines. These judgments are subjective, and thus we can't give an exact definition of what exactly is "too much". Certain "violence" in a BDSM situation between consenting adults may be allowed, while the same "violence" between strangers in a non-consentual situation will not. Tone and respect for characters, as well as the "violent" scene within the context of the story, are what we make our judgments upon. If your story is rejected for this, feel free to send the story back with a polite request for an explanation and we will tell you why it was rejected. If you disagree with our assessment, you are more than welcome to publish your story elsewhere rather than alter it to our guidelines. We respect your rights as authors to write on whatever you like, however you like.

Alles andere bezieht sich auf technische Formalien, Grammatik und Interpunktion.

Du kannst Dich aber gern weiter ueber mich echauffieren, wenn es Dir darum geht. I'm game.
 
und immer happy bleiben - mit dem letzten Wort.
Wie wärs denn mit einer Stellungnahme anstatt Nebelkerzen werfen?
Hast du das geschrieben oder nicht? Und nun plötzlich ist es falsch?

Quod licet iovi non licet bovi. Echauffieren nicht nötig.

Lies vielleicht den ERSTEN Beitrag dieses Threads nochmal. Darum gehts.
 
Last edited:
RussMeyer said:
und immer happy bleiben - mit dem letzten Wort.
Wie wärs denn mit einer Stellungnahme anstatt Nebelkerzen werfen?
Hast du das geschrieben oder nicht? Und nun plötzlich ist es falsch?

Quod licet iovi non licet bovi. Echauffieren nicht nötig.

Lies vielleicht den ERSTEN Beitrag dieses Threads nochmal. Darum gehts.
Semper fi !!

Welche Stellungnahme fehlt Dir denn ganz konkret ?
 
Rex' Kritik an einer Geschichte hat doch nichts mit den Minimalanforderungen von Literotica zu tun. Es ist seine persönliche Meinung! Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit! :nana:

Abgesehen davon stelle ich gerade mit Schrecken fest, dass dieser Thread sich seit ein paar Seiten ständig im Kreis dreht. Ist das nur ein Deja-Vu oder schon ein Fehler in der Matrix?
 
@Goro goro

Ich muß dir ein wenig wiedersprechen, ich denke gerade der Beitrag von Dirty Talk hat manches auf den Punkt gebracht, zumindest die richtigen Fragen gestellt.

Was ich Rex1952 vorwerfe ist Doppelzüngigkeit. Auf der einen Seite kritisiert er auch - und massiv, was bedeutet er muß gewisse Vorstellungen über eine gute oder schlechte Geschichte haben. Auf der anderen Seite vertritt er "alles ist erlaubt, ist ja nur Spaß und eine Spielwiese hier."

Das mag für Lit sogar gelten - leider - aber nicht für diesen Thread, der die Frage aufgeworfen hat, ob es Kriterien gibt. Wohlgemerkt - Kriterien. Von "verbieten" oder "unterdrücken" war bisher nicht die Rede.

Ich denke es lohnt sich über die Fragen von Dirty Talk nachzudenken, insofern durchaus eine Fortentwicklung.
 
RussMeyer said:
@Goro goro

Ich muß dir ein wenig wiedersprechen, ich denke gerade der Beitrag von Dirty Talk hat manches auf den Punkt gebracht, zumindest die richtigen Fragen gestellt.

Was ich Rex1952 vorwerfe ist Doppelzüngigkeit. Auf der einen Seite kritisiert er auch - und massiv, was bedeutet er muß gewisse Vorstellungen über eine gute oder schlechte Geschichte haben. Auf der anderen Seite vertritt er "alles ist erlaubt, ist ja nur Spaß und eine Spielwiese hier."

Das mag für Lit sogar gelten - leider - aber nicht für diesen Thread, der die Frage aufgeworfen hat, ob es Kriterien gibt. Wohlgemerkt - Kriterien. Von "verbieten" oder "unterdrücken" war bisher nicht die Rede.

Ich denke es lohnt sich über die Fragen von Dirty Talk nachzudenken, insofern durchaus eine Fortentwicklung.

Ich bin jetzt beleidigt, weil Du mich 8 Jahre aelter gemacht hast ... ;)

Im Ernst.

Ich habe mich eben noch mal durch den Thread gescrollt und festgestellt, dass es hier tatsaechlich nur um den Unterschied zwischen "gut" und "schlecht" bzw "Erotik" und "Pornographie" geht. Insofern war mein Hinweis auf den Wunsch nach "Verbannung" schlechter stories falsch. Das hatten wir parallel zu diesem Thread in anderen andiskutiert, u.a. als es darum ging, die Aufgaben eines Lektors fuer deutsche stories zu definieren.
Auf diesen Umstand bezog sich aber meine "alles ist erlaubt" Bemerkung.

In Bezug auf die Qualitaet von stories habe ich persoenlich aber eine Meinung, die sich davon unterscheidet und die hier in diesem Thread nachzulesen ist weil mehfach geaeussert. Das hat was mit meinem persoenlichen Geschmack zu tun. Insofern kann ich da keine Doppelzuengigkeit erkennen.

Vielleicht ist das ja jetzt abschliessend geklaert.
 
RussMeyer said:
@Goro goro

Ich muß dir ein wenig wiedersprechen, ich denke gerade der Beitrag von Dirty Talk hat manches auf den Punkt gebracht, zumindest die richtigen Fragen gestellt.

Was ich Rex1952 vorwerfe ist Doppelzüngigkeit. Auf der einen Seite kritisiert er auch - und massiv, was bedeutet er muß gewisse Vorstellungen über eine gute oder schlechte Geschichte haben. Auf der anderen Seite vertritt er "alles ist erlaubt, ist ja nur Spaß und eine Spielwiese hier."

Das mag für Lit sogar gelten - leider - aber nicht für diesen Thread, der die Frage aufgeworfen hat, ob es Kriterien gibt. Wohlgemerkt - Kriterien. Von "verbieten" oder "unterdrücken" war bisher nicht die Rede.

Ich denke es lohnt sich über die Fragen von Dirty Talk nachzudenken, insofern durchaus eine Fortentwicklung.
Teil aus dem von Dir zitierten Dirty-Beitrag:
"Darf ich mich dann jetzt hinstellen und sagen "Hey, das ist eine schlechte Geschichte!"? Darf ich meinen Geschmack als Messlatte an die Geschichte anlegen? Ich denke "Nein!" "

Ansonsten vgl. Threads Lektor und entspr. Abstimmung. (zu den Geschichten HIER IN LIT.)
 
Rex1960 said:
RussMeyer said:
Ich wiederhole mich ungern. Aber warum hat Lit gewisse minimale Anforderungen?

Wo ist das Problem, nach Kriterien zu suchen? Denkfaulheit?

Jede Toleranz hat ihre Grenzen.

Zuviel Libertinage bringt immer den Nachteil mit sich, die wahren Perlen nicht mehr finden zu können...weil unauffindbar in dem Berg von Müll, von dem man sich angeödet weg geklickt hat.

Die Minimalanforderungen beziehen sich aber nicht auf inhaltliche Qualitaet ala Literaturkritik, sondern meines Wissens auf gewisse formale technische Ansprueche wie Lesbarkeit durch Absaetze und der Hinweis, im richtigen Bereich zu veroeffentlichen.

Ich denke Rex hat recht. Die Anforderungen beziehen sich mehr auf die Lesbarkeit (Rechtschreibung, Grammatik pp.). Das sind auch Kriterien, die jeder objektiv angehen und bewerten kann.

Natürlich kann dann noch jeder für sich entscheiden, ob es sich um eine gute oder eine schlechte Geschichte handelt. Dieses will ich keinem absprechen. Aber man darf dann nicht diejenigen verdonnern, die eine andere Meinung haben.

Bei jeder Geschichte, bei der 3 Leute sagen, daß die aber so etwas von sch**** ist, wird man sicherlich auch genauso viele Leute finden, die sagen "Mir hat es gefallen!" (warum auch immer).

Sollen nun die ersten drei bestimmen dürfen, was auf Lit gehört oder doch lieber die letzten drei? Ich denke niemand von uns kann sich anmassen wollen, zu entscheiden, was andere lesen wollen oder was eben nicht.

P.S. Im übrigen freue ich mich, daß die Diskussion durch meinen Beitrag scheinbar wieder in Gange gekommen ist.
 
Dirty Talk said:
Im übrigen freue ich mich, daß die Diskussion durch meinen Beitrag scheinbar wieder in Gange gekommen ist.

Stimmt, es wurde auch Zeit :D
 
Letztlich hat DIRTY TALK doch recht. Ein jeder muss fuer sich sebst entscheiden, ob eine Story gut oder schlecht ist. Es gilt der Spruch "One man's meat isanother man's poison." Siehe auch dazu Schillers "Uber das Schoene." Eine fruchtbare Diskussion (manchmal auch furchtbar). Wir duerften N8 all dankbar sein, dass sie dieses Thema angeschnitten hat. Hoch interessant. Wir danken Dir, N8 :heart: :heart:
 
Conclusion


Ich bin nicht gluecklich ueber die Diskussion hier.
Es trifft nicht das Thema.
Ich hatte begonnen mit:


Laßt uns darüber reden, was eine gute und was eine schlechte Story macht.

Ich selber könnte es nicht besser ausdrücken wie jener Leidensgenosse, der mir aus vollem Herzen spricht:

“I see a lot of shallow writing on this sites, dull characters, boring chliches and worst of all, horrible plot and development. There are some good writers here, no doubt, but so far most of what I have read is just cheese, there is no other way to mention it, its boring to read, disgusting, no structure and very narrow development if the story even develops, though most do not, its just mash of thrown together vulgarities in hope of achieving erection, there are much more creative ways to describe a scene of lovers in love, better terms to bring detail and emotion into play, most of which are completely absent from what I have read, though I am still searching.”


Ich stellte die Fragen:


Für wen schreiben wir?
Warum schreiben wir?

Was ich beabsichtige?

Vielleicht - Ein paar Guidelines
„How to write a pretty story“,
“The real turn offs”


Von “verbieten” oder von Zensur war nie die Rede. Eine typisch deutsche idea.
Es geht mir um Criterias.

Eine der wenigen konstructive Antworten war von Goro goro:



....denke ich, daß sich Sex-Stories (um einen neutralen Begriff zu verwenden) der gleichen Mittel bedienen wie andere Geschichten auch; der Unterschied liegt nicht im Handwerk, sondern im Thema. Zum Beispiel will ein Krimi Spannung vermitteln; eine Horror-Geschichte will Furcht erzeugen; und eine Sex-Story will erregen. Um dies zu erreichen, müssen alle ein gewisses Niveau haben und ihre genretypischen Elemente (Mord - Monster - Geschlechtsverkehr) richtig einsetzen. Die Frage nach der Qualität von Sex-Stories ist also die Frage nach der Qualität von Literatur überhaupt.

Was also macht gute Literatur aus? Meiner Meinung nach sind es eine gute Geschichte (im Sinne von plot), überzeugende Charaktere und ein guter Einsatz der Sprache.
Ein guter Plot muß nicht unbedingt neu und einzigartig sein (obwohl das hilft). Auch eine interessante Bearbeitung eines schon bekannten Stoffes (slot A into tab B) ist lesenswert.
Überzeugende Charaktere sind schwieriger zu definieren. Ich bevorzuge solche, deren Handlungen nachvollziehbar also "in character" sind. Wenn sie verrückt handeln, sollte schon vorher vermittelt worden sein, daß sie dazu fähig sind. Wenn sie plötzlich "out of character" handeln, muß das sehr überzeugend geschrieben sein.
Für einen guten Einsatz der Sprache kann man einfacher eine Check-Liste schreiben: Der Ton der Sprache muß zum Plot und den Charakteren passen. Wenn er nicht paßt, wirkt er verfremdend. Daß kann funktionieren, aber wenn es nicht funktioniert, dann hat man (entschuldigt den vulgären Ausrutscher) verkackt.



Weiter spaeter schrieb ich


Viele von uns mögen französisch, manche italienisch und ganz wenige türkische - Weine

Ich verstehe du magst meine Californian Wein nicht. Ich kann dein süßes Rheinwasser nicht leiden.

Das ist Geschmacks-Frage.

Darüber kann man nicht streiten

Wir beide jedoch mögen nicht diese verdorbene Palette Wein die sauer ist und nach Schwefel schmeckt. Man bekommt Kopfschmerzen, wenn man trinkt.

Du hast einen americanischen Begriff von Freiheit in der Kunst. (Woher kommt der Begriff Whacko?) Zu sagen "alles ist Geschmackssache" ist zu einfach. Das klingt wie wenn du deine Meinung nicht sagen willst. Und als ob es keine Idea von Kunst gibt.
Verstehst du jetzt was ich meine?

Die Schwierigkeit scheint darin zu sein, daß man sehr leicht erkennt ein verdorben Wein, oder ein schlechte Film weil das Camera zittert. Schwer zu erkennen schlechte gemalte Bilder, weil man nur Kopfschmerzen bekommt, aber nicht sagen kann warum. Unmöglich zu erkennen schlechte Photos, weil heute jeder idiot technisch gute Photos machen kann.
Schlechtes geschriebenes Wort zu erkennen denke ich ist einfach.




Natuerlich habe ich eine Idea davon was gutes und schlechtes Schreiben macht. Das hat auch mit Geschmack nichts zu tun.

„Das ist Geschmacksfrage“ denke ich eine wenig mutige Ausrede.


Bei der Kritik einer Story kommen zuerst formale VORAUSSETZUNGEN. Man kann aber formale Voraussetzungen nicht voellig von Stil trennen. Der Uebergang ist fliesend.

Daneben gibt es einige Selbstverstaendlichkeiten:

Langweile nie deinen Leser.​



The real turn offs in erotic poetry

Technical
  • non-existent grammar, poor spelling, or serial repetition of the same words.
  • huge paragraphs.
  • use of long wailing quotes: "Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, fuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuck meeeeeeeeeeeeeee!"
  • Too many exclamation points.

Style
  • repetitive use of certain words (names, adjectives). Improper word use: its-it's/lose-loose/taut-taunt, etc.
  • meaningless phrase, stereotypes
  • unnatural, risible dialog.
  • clumsy lists of physical attributes. “The busty cheerleader meets horny jock types.” Mature characters are preferable.
  • weak pictures “her rock hard nipples”
  • street slang
  • use of disgusting objects

Story Line
  • missing or bad plot
  • lack of fantasy
  • no line of increasing tension
  • unbelievable things “his 15’ dick, when he fucked her 7 times,”
  • plausibility. Pay attention to the laws of the chosen genre, even in scifi.
  • broken story line
  • Where a succession of vital statistics are listed, often within the first paragraph; some authors evidently deciding that this is all we need to know about the characters.
  • Nonsense like, "I saw her and my cock was a throbbing rocket”
  • where the sex starts at once, even before we know anything about the characters.


Dann ist eine story schlecht​

 
Last edited:
Ich denke, Du liegst mit Deinem Katalog schon ganz richtig, dennoch meine ich, {{{N8}}} :rose:, dass es Menschen gibt, die Geschichten, bei denen es "gleich richtig zur Sache geht", lieber lesen als eine Story, die sich mehr Zeit nimmt. Gibt es vielleicht auch in der Literatur so etwas wie ein Vorspiel, das den Hauptgang erst richtig schön macht?
 
Kann ich das bitte in deutsch haben? So kann ich leider nicht darauf antworten, da ich nur die Hälfte verstehe.
 
Dirty Talk said:
Kann ich das bitte in deutsch haben? So kann ich leider nicht darauf antworten, da ich nur die Hälfte verstehe.
Ich versuch's mal recht frei:

The real turn offs in erotic poetry
Was bei erotischen Geschichten absolut abtörnt


Technical / Technisch
  • non-existent grammar, poor spelling, or serial repetition of the same words.
    keine Grammatik, schlechte Rechtschreibung, pausenlose Wiederholung derselben Worte
  • huge paragraphs.
    ellenlange Absätze
  • use of long wailing quotes: "Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, fuuuuuuuuuuuuuuuuuu-uuuck meeeeeeeeeeeeeee!"
    Langes Stöhnen wie "Ohhhhhhhhhhh..."
  • Too many exclamation points.
    Zu viele Ausrufungszeichen!!!!!!!!!

Style / Stil
  • repetitive use of certain words (names, adjectives). Improper word use: its-it's/lose-loose/taut-taunt, etc.
    wiederholtes Benutzen bestimmter Worte (Namen, Eigenschaftswörter).
    Wortverwechslungen (integrieren / intrigieren)
  • meaningless phrase, stereotypes
    nichtssagende Phrasen, Stereotypen
  • unnatural, risible dialog.
    unwahrscheinlicher, lächerlicher Dialog
  • clumsy lists of physical attributes. “The busty cheerleader meets horny jock types.” Mature characters are preferable.
    plumpe Aufzählung von körperlichen Attributen: "Die vollbusige Cheerleaderin trifft 'nen Typen mit geilem Ständer"_ (Huch, REX, schaffst Du den Satz noch treffender?)
    Ausgereifte Charaktere sind vorzuziehen.
  • weak pictures “her rock hard nipples”
    schwache Bildsprache: "Ihre steinharten Nippel"
  • street slang
    Gossensprache
  • use of disgusting objects
    unappetitliche Dinge

Story Line / Handlung
  • missing or bad plot
    fehlender oder schlechter Entwurf
  • lack of fantasy
    mangelnde Phantasie
  • no line of increasing tension
    kein Spannungsbogen
  • unbelievable things “his 15’ dick, when he fucked her 7 times,”
    unglaubliche Dinge: "sein 30 cm langer Schwanz, als er sie sieben Mal fickte…"
  • plausibility. Pay attention to the laws of the chosen genre, even in scifi.
    Plausibilität: Beachte die Gesetze des gewählten Genres, selbst in Science Fiction muss die Handlung noch irgendwie glaubwürdig sein.
  • broken story line
    brüchige Hhandlungslinie
  • Where a succession of vital statistics are listed, often within the first paragraph; some authors evidently deciding that this is all we need to know about the characters.
    Nach Vorstellung der Personen (Name, Alter, Aussehen, Beruf...) – meist im ersten Absatz – meinen einige Autoren, dass man sonst nichts über ihre Persönlichkeit zu wissen braucht.
  • Nonsense like, "I saw her and my cock was a throbbing rocket”
    Unsinn wie: "Als ich sie sah, war mein Schwanz wie eine pochende Rakete"
  • where the sex starts at once, even before we know anything about the characters.
    wenn der Sex beginnt, bevor wir überhaupt etwas von den beteiligten Personen wissen.
 
Hallo Leute,

was stelle ICH für Ansprüche an eine gute story?

1. Ich will nicht beleidigt werden.
Was mich beleidigt, ist schlechte Grammatik und ein primitiver Sprachstil a la "Bild". Ich erhebe Anspuch auf ordentliches Deutsch (was nicht heißt, daß jedes Komma stimmen muß) und ein gewisses Kontingent an Nebensätzen.

2. Langweile mich nicht!
Manche leiten ihre story mit einer ausführlichen Beschreibung irgendwelcher Alltäglichkeiten, Beziehungskonstellationen oder des Arbeitsalltags ein.
Was will ich damit? Man muß ja nicht gleich in die Vollen gehen, aber zumindest muß irgendeine Spannung oder Stimmung aufgebaut werden, die mich neugierig macht, in der ich mich wohlfühle, die mich am Lesen hält.

3. Es muß in mir eine Stimmung erzeugt werden.
Jede Situation hat eine Stimmung und die will ich spüren, als wenn ich dabei wäre. Eine noch so gute Idee bringt nichts, wenn sie so neutral erzählt wird, als wäre es ein Polizeibericht.

4. Ich möchte mich an Worten freuen.
Literatur ist die Kunst des Wortes. Ich freue mich an abwechlungsreichem Vokabular, das die Stimmung trifft und/oder witzig ist. An gelungenen Vergleichen. An bildhaften Beschreibungen.

5. Ich will den Höhepunkt erleben.
In einem Krimi will ich vor Spannung alles um mich vergessen, in einem Horrorroman zittern und in einem Porno muß mir die Hose platzen.
Eigentlich eine Zusammenfassung von 1-4.

That's all.
 
nachtrag:
Eine wichtige Regel, gegen die auch in der "hohen" Literatur allzu oft verstoßen wird, habe ich vergessen :

4a
Die Handlung muß glaubwürdig sein.
Und zwar in ihrem eigenen Rahmen, auch wenn es sci-fi ist, müssen sich die Menschen glaubwürdig verhalten.
Ich kann einen "Verrückten" einbauen, aber der muß dann auch so erklärt werden.

"Spannung" braucht IiMMER zwei Pole, das ist in einer Geschichte, das was passiert und das was normal wäre.
 
Klingt gut, rumpelstilz. Da finde ich viel von meinem Geschmack wieder.
Wobei ich schon finde, dass auch die Sache mit Grammatik und Orthographie Geschmackssache ist. Oder vielleicht eher Milieuschaden? Ich kenne so viele Menschen, die sich über solche Fehler überhaupt nicht aufregen, ja, sie nicht einmal bemerken.
 
sperling said:
clumsy lists of physical attributes. “The busty cheerleader meets horny jock types.” Mature characters are preferable.
plumpe Aufzählung von körperlichen Attributen: "Die vollbusige Cheerleaderin trifft 'nen Typen mit geilem Ständer"_ (Huch, REX, schaffst Du den Satz noch treffender?)
Ausgereifte Charaktere sind vorzuziehen.

Im Grunde passt das schon. Der Jock koennte der "geile Stecher" sein.
Jock bedeutet hier vermutlich dieser gutaussehende, durchtrainierte Typ Sportskanone an der HighSchool.
Und daher geht es wohl auch hauptsaechlich um Erwachsene, wenn von "mature" gesprochen wird.
 
goros goldene regeln

Endlich hat der Kreis sich geschlossen; wir sind wieder am Ausgangspunkt angelangt und können neue und fruchtbarere Richtungen einschlagen. Ergänzend zu N8Dreams "real turnoff"-Liste möchte ich mich deshalb an einer "How To Write a Pretty-Story"-Liste versuchen. Ich habe dazu überlegt, welche Ziele ich mir selbst als Autor setze, und versucht, diese in Regeln zu formulieren. Als oberste Regel steht dabei:

Du sollst nicht langweilen.
Dazu wurde schon genug gesagt.

Vermeide Klischees.
Es gibt viele abgegriffene sprachliche Formulierungen und Plotstrukturen, zum Beispiel Vergleiche mit Tieren (Rehaugen, Schwanenhälse) oder der gute Freund, der einer Liebeskranken über den Schmerz hinweghilft, indem er es ihr mal so richtig besorgt. Während unoriginelle Plots nur von Anfang an vermieden werden können (es lohnt sich daher, sich den Plot vor dem Schreiben zu überlegen), kann bei langweiligen Metaphern ein Lektor sehr hilfreich sein.

Stelle Gedanken durch Handlung dar.
Ein zugegeben schwieriger und vom persönlichen Geschmack abhängiger Punkt. Gerade in der modernen Literatur gibt es viele Kommentare, Gedankenströme und innere Monologe. So etwas kann sehr erheiternd sein und ein tieferes Verständnis der Charaktere fördern. Allerdings verlangsamen sie das Tempo der Geschichte, und es ist schwierig, diese erzählerischen Mittel dramatisch wirkungsvoll einzusetzen. Wenn man nicht gerade einen Roman schreibt, für den sich der Leser automatisch mehr Zeit nimmt als für eine Kurzgeschichte aus dem Internet, sollte man vorsichtig damit umgehen und nach Mitteln suchen, innere Vorgänge der Charaktere durch äußere Vorgänge in Handlung, Setting und Plot auszudrücken.

Verwende höchstens 50% der Geschichte für Sex-Szenen.
Diese Regel soll dazu ermuntern, sich eine wirkliche Geschichte auszudenken, die über Sex hinausgeht. Reine Sex-Szenen sind als "Wichsvorlage" brauchbar, aber wenn man über Pornographie hinauswill, muß man mehr bieten.

Formuliere knapp und präzise.
Eine endlose Aneinanderreihung von Adjektiven und Nebensätzen ist genauso ermüdend wie überlange Absätze. Meine Daumenregel ist: "Nur ein Adjektiv je Nomen." Das macht nicht nur die Sätze kürzer, sondern zwingt auch dazu, nach dem treffendsten Adjektiv zu suchen. Diese Regel hilft auch bei der Klischeevermeidung.

Schreibe Literatur, nicht Film.
Literatur ist ein anderes Medium als der Film und verlangt vom Publikum eine ganz andere Teilnahme. Film ist ein audiovisuelles Überangebot an Information und zwingt den Zuschauer zur selektiven Wahrnehmung, während bei Literatur der Autor auswählt, was der Leser an Information erhält. Das zwingt den Autor, über seine Beschreibungen von Charakteren, Orten und Handlungen nachzudenken, gibt ihm aber die Freiheit, den "Blick" des Lesers zu lenken. Auch gibt es viele literarische Mittel, an die man als Amateur-Schreiber, wie wir es sind, nicht denkt, weil sie im Film nicht verwendet werden; es lohnt sich ein Blick in die entsprechende Fachliteratur (z.B. in die englischen "How to"-Texte von Literotica).

Für den Anfang soll das reichen. Ich habe noch weitere Regeln, aber die sind eher technisch und helfen einer Diskussion um gute Geschichten nicht weiter.
 
sperling said:
Ich versuch's mal recht frei:

The real turn offs in erotic poetry
Was bei erotischen Geschichten absolut abtörnt


Technical / Technisch
  • non-existent grammar, poor spelling, or serial repetition of the same words.
    keine Grammatik, schlechte Rechtschreibung, pausenlose Wiederholung derselben Worte
  • huge paragraphs.
    ellenlange Absätze
  • use of long wailing quotes: "Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, fuuuuuuuuuuuuuuuuuu-uuuck meeeeeeeeeeeeeee!"
    Langes Stöhnen wie "Ohhhhhhhhhhh..."
  • Too many exclamation points.
    Zu viele Ausrufungszeichen!!!!!!!!!

Style / Stil
  • repetitive use of certain words (names, adjectives). Improper word use: its-it's/lose-loose/taut-taunt, etc.
    wiederholtes Benutzen bestimmter Worte (Namen, Eigenschaftswörter).
    Wortverwechslungen (integrieren / intrigieren)
  • meaningless phrase, stereotypes
    nichtssagende Phrasen, Stereotypen
  • unnatural, risible dialog.
    unwahrscheinlicher, lächerlicher Dialog
  • clumsy lists of physical attributes. “The busty cheerleader meets horny jock types.” Mature characters are preferable.
    plumpe Aufzählung von körperlichen Attributen: "Die vollbusige Cheerleaderin trifft 'nen Typen mit geilem Ständer"_ (Huch, REX, schaffst Du den Satz noch treffender?)
    Ausgereifte Charaktere sind vorzuziehen.
  • weak pictures “her rock hard nipples”
    schwache Bildsprache: "Ihre steinharten Nippel"
  • street slang
    Gossensprache
  • use of disgusting objects
    unappetitliche Dinge

Story Line / Handlung
  • missing or bad plot
    fehlender oder schlechter Entwurf
  • lack of fantasy
    mangelnde Phantasie
  • no line of increasing tension
    kein Spannungsbogen
  • unbelievable things “his 15’ dick, when he fucked her 7 times,”
    unglaubliche Dinge: "sein 30 cm langer Schwanz, als er sie sieben Mal fickte…"
  • plausibility. Pay attention to the laws of the chosen genre, even in scifi.
    Plausibilität: Beachte die Gesetze des gewählten Genres, selbst in Science Fiction muss die Handlung noch irgendwie glaubwürdig sein.
  • broken story line
    brüchige Handlungslinie
  • Where a succession of vital statistics are listed, often within the first paragraph; some authors evidently deciding that this is all we need to know about the characters.
    Nach Vorstellung der Personen (Name, Alter, Aussehen, Beruf...) – meist im ersten Absatz – meinen einige Autoren, dass man sonst nichts über ihre Persönlichkeit zu wissen braucht.
  • Nonsense like, "I saw her and my cock was a throbbing rocket”
    Unsinn wie: "Als ich sie sah, war mein Schwanz wie eine pochende Rakete"
  • where the sex starts at once, even before we know anything about the characters.
    wenn der Sex beginnt, bevor wir überhaupt etwas von den beteiligten Personen wissen.

Vielen Dank für die Übersetzung.

Im Großen und Ganzen würde ich das so unterschreiben. Nur zwei Anmerkungen:

1. zu

[*] street slang
Gossensprache

Das sehe ich ein wenig anders. Wenn die Geschichte in den "Slums" spielt, kann ich keine hochgestochen Sprache verwenden. Das würde unglaubhaft wirken.

2. zu

[*] where the sex starts at once, even before we know anything about the characters.
wenn der Sex beginnt, bevor wir überhaupt etwas von den beteiligten Personen wissen.

Auch das sehe ich anders. Ich kann sehr wohl mit einer Handlung beginnen und anschließend auf die Charaktere eingehen. Das ist eine Frage des Aufbaus der Geschichte, denke ich.
 
sperling said:
Klingt gut, rumpelstilz. Da finde ich viel von meinem Geschmack wieder.
Wobei ich schon finde, dass auch die Sache mit Grammatik und Orthographie Geschmackssache ist. Oder vielleicht eher Milieuschaden? Ich kenne so viele Menschen, die sich über solche Fehler überhaupt nicht aufregen, ja, sie nicht einmal bemerken.

Das mag sein, dennoch stört es wenn die Reichtschreibung und Grammatik "unter aller Sau" ist, Wenn ich Wörter wie "weihnerlich" oder "wälche" lese, wird mir übel - sorry, aber eine Rechtschreibprüfung ist in fast jedem Schreibprogramm integriert. Die zu nutzen kann ja nun wirklich nicht schwer sein.
 
Dirty Talk said:
Vielen Dank für die Übersetzung.

Im Großen und Ganzen würde ich das so unterschreiben. Nur zwei Anmerkungen:

1. zu

[*] street slang
Gossensprache

Das sehe ich ein wenig anders. Wenn die Geschichte in den "Slums" spielt, kann ich keine hochgestochen Sprache verwenden. Das würde unglaubhaft wirken.

2. zu

[*] where the sex starts at once, even before we know anything about the characters.
wenn der Sex beginnt, bevor wir überhaupt etwas von den beteiligten Personen wissen.

Auch das sehe ich anders. Ich kann sehr wohl mit einer Handlung beginnen und anschließend auf die Charaktere eingehen. Das ist eine Frage des Aufbaus der Geschichte, denke ich.

100% Zustimmung.

Ich denke, N8 meinte mit dem letzten Punkt die Geschichten, die nach dem Motto "whambam - thank you ma'm" ohne jeden Inhalt sofort zum Punkt kommen. Das ist vergleichsweise billige Pornographie und weder erotisch noch Literatur
 
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