Der Aufstieg Asiens- Chance oder Bedrohung für den Westen?

R.C. Was zu beweisen war.

Ich hatte also wieder mal Recht behalten! :rolleyes: Geradezu erschreckend, in welcher Regelmäßigkeit sich meine Vorhersagen erfüllen ... :D


PS: Heute mal wieder 6000,- Papier-€uros in EM umgewandelt. 1 oz US-Liberty, 1 oz Krügerrand und der Rest in silbernen Philharmonikern. :cool:
 
Last edited:
Bei Krügerrand mußt du genau
aufpassen, welchen Jahrgang
die Prägung hat.

In SA hatte eín Anleger noch KR
aus der Apartheidszeit, das gab
schweren Ärger.

Welche Philharmoniker, Wiener, oder Berliner ???
 
Bei Krügerrand mußt du genau
aufpassen, welchen Jahrgang
die Prägung hat.

In SA hatte eín Anleger noch KR
aus der Apartheidszeit, das gab
schweren Ärger.

Welche Philharmoniker, Wiener, oder Berliner ???

1.) 1975
2.) Wiener, für 31,25 € beim Händler des Vertrauens :cool:

Viel Auswahl hatte ich nicht, weil die Schafe langsam wach werden und ihm seit 2 -3 Wochen die Bude leerkaufen. Ich empfehle jedem, vor dem EU-Sondertreffen nächsten Donnerstag, das Auto vollzutanken und ein paar Büchsen Ravioli zu bunkern! ;)
 
Last edited:
Über die Risiken will ich es mal so sagen. Ich habe einen haufen Menschen kennen gelernt die sich der Risiken nicht bewusst sind, ich kenne aber auch Menschen die einfach Risiken eingehen weil es Teil ihres Lebensstils ist. Gerade bei den Menschen die viel beruflich unterwegs sind oder aber sehr erfolgreich sind, ist meist letzteres der Fall.
 
Nette Signatur, aber an deiner Stelle
würde ich mich erst mal mit den LIT.-
Regeln vertraut machen.

Es gibt hier ein paar User, die das
drücken des Meldebuttons für
einn Volkssport halten.
 
@PB57 (Postings 92 + 96) / @Erpan (Postings 95 + 97) / @PT (Posting 101)

Zur "Bürgerkriegskontroverse" zwischen "PB57" und "Erpan"

Ich hab diese Postings eben erst entdeckt und gelesen.

- Kuz zum Irak (bez. sich auf 101 von "PT")
Saddam Hussein war ein Diktator und Massenmörder und er ist kein Verlust.
Das ist die eine, die positive Seite, dieses Krieges.
Damit hat es sich meines Erachtens aber auch schon mit den positiven Seiten dieses Krieges.

Die USA haben meines Erachtens die Folgen des Einmarsches nicht zu Ende gedacht.
Ökonomisch holt sie dieser Krieg spätestens ein, seit ihnen die Zahlungsunfähigkeit drohte.
JOSEPH STIGLITZ hat schon vor 3 Jahren "DIE WAHREN KOSTEN DES IRAKKRIEGES" beeindruckend festgehalten.

Schlimmer wiegen meines Erachtens die strategischen Folgen für die Region.
Die USA werden immer noch von einem Großteil der Iraker als Besatzer betrachtet.
Mit ein bisschen Beschäftigung der Geschichte und Kultur dieser Region, hätte die "Bush-Administration" selbst darauf kommen können.
Aber das Denken der "Neocons" war ausschließlich westlich zentriert.
Wir marschieren ein und die bejubeln uns für das Bringen der Demokratie.
Das war naiv. Eine Naivität, die hochbezahlten Politprofis eigentlich nicht passieren darf.

Was sind die strategischen Folgen für die Region?
Nun, Saddam Hussein war ein Schwein, aber unter ihm bildete der Irak ein starkes strategisches Gegengewicht zum IRAN, das nun fehlt. Der grosse strategische Sieger dieses Krieges ist bisher der IRAN. Daran konnte der Westen kein Interesse haben, und erst recht nicht die USA.

Seis drum. Wenn man wo einmarschiert ist, muss man schauen, dass man auch mit halbwegs heiler Haut wieder rauskommt und nicht nur Chaos hinterlässt.
Also sind die USA im Irak zum Efolg verdammt, und müssen schauen, dass ihnen so etwas ähnliches wie der Aufbau zivillgesellschaftlicher und demokratischer Strukturen gelingt.

-ISRAEL/BÜRGERKRIEGE:
Wenn ich "PB57" richtig verstanden habe (92) ist seine Logik: Israel bindet die islamistischen Kräfte, die sich sonst auf den Westen fokussieren würden???
Passiert nicht schon lange beides? Trouble in und um Israel und Probleme mit dem ISLAMISMUS weltweit.

Ich habe nicht vor, eine "Israel/Palästina-Schuldfrage-Diskussion" zu führen. Das kenn ich erstens, bis zum Erbrechen, und zweitens hilft das nicht weiter.
Wer sind die böseren Buben? Die Israelis oder die Palästinenser? Wer hat den ersten und den grösseren Fehler gemacht?
Geschenkt.
Die ideologischen Frontlinien sind bekannt.
Linke denken in aller Regel Pro-Palästina, und andere "Pro-Israel."
Ich gehöre zur zweiten Fraktion und halte die bisherigen politischen Vertreter der Palästinenser für nichts anderes als für Terroristen, so lange sie mit Selbstmordattentaten und der Bombardierung Israels mit Raketen nicht endgültig und unwiderruflich aufhören.
Egal, wie beschissen es den armen Schweinenin den palästinensischen Autonomiegebieten auch gehen mag: Terror ist auch damit NICHT zu legitimieren. Zudem bringt er keine Lösung.
Seis drum...


Im Israel/Palästina-Konflikt hilft nur eine politische Lösung, und diese kann nur in einer 2-Staaen-Lösung bestehen.
Das setzt voraus, dass vor allem die "Hamas" Israel endlich vorbehaltlos anerkennt. Eine Gruppierung wie die "Hamas", die in ihrer Charta noch immer die Vernichtung Israels als Ziel angibt, ist als Vertretung palästinensischer Interessen inakzeptabel, auch für die Europäer, weshalb es richtig war, denen nach dem Wahlsieg in den Autonomiegebieten den Geldhahn abzudrehen.
Antidemokraten sind auch nicht durch einen (formalen) Wahlsieg legitimiert.

Also: die Grundbedingung ist eine vorbehaltlose Anerkennung des Staates Israel aller im Nahen Osten, und die arabischen Staaten müssen alle, die Israel nicht anerkennen wollen im Namen eines durchgeknallten Islamismus, bekämpfen.
Nur dann herrscht dort irgendwann Ruhe.

-Bürgerkriege:
Man sollte endlich aufhören, jemanden in die Kriegstreiberecke zu stellen, nur weil er eine Überlegung einbringt, die jeden Pazifisten auf die Palme bringt.
Kriege gibt es, seit es Menschen gibt, und jeder Versuch, den Krieg endgültig zu bannen, ist gescheitert.
Und manchmal sind Kriege einfach nötig. Der Kampg gegen Hitlerist das beste Beispiel. Wie hätte man ihn ohne Krieg losweren sollen? Mit Friedensdemos??

Aber ich glaube, "PB67" macht ier einen kleinen Denkfehler.
Bürgerkriege haben ein Land noch nie stabilisiert, geschweige denn, eine Region.
Was ein Bürgerkrieg langfristig bedeutet, sieht man in Somalia. Somalia gibt s faktisch schon lange nicht mehr. Alle staatlichen Strukturen sind längst zusammengebrochen.
Ein anderes schlimmes Beispiel ist der SUDAN, der im Westen etwas aus dem Blickfeld geraten war.
Dieses Land erlebte fast 30 Jahre Bürgerkrieg an der Schnur. Er endete erst kürzlich mit der Teilung des Sudan.

Also, "PB57", ich glaub, ich versteh, worauf du hinaus willst, aber ob deine Schlußfolgerung wirklich der "Stein der Weisen" ist?
Wie ich anfangs sagte, haben wir schon lange beides: Israel ist und bleibt ein Pulverfaß und der Islamismus ist weltweit aktiv.
Die beste Methode ist meines Erachtens, wenn der Westen zivile und demokratische Kräfte in Ländern des Nahen Ostens (und auch in Afrika) stärkt.
Ich glaube, Fanatikern jeglicher Couleur gräbt man mit Wachstum und wirtschaftlichem Wohlstand am besten das ideologische Wasser ab
lg
"rosi" (Johannes)
 
Last edited:
Letzten Absatz würde ich gerne unterschreiben,
müßte ich nicht befürchten die abgeschnittenen
Köpfe der Aufbauhelfer durch die Wüste rollen
zu sehen.
 
@Hi, PB57

Letzten Absatz würde ich gerne unterschreiben,
müßte ich nicht befürchten die abgeschnittenen
Köpfe der Aufbauhelfer durch die Wüste rollen
zu sehen.

Dein Einwand ist berechtigt und deine Befürchtungen realistisch.
Man sieht es im Moment in Somalia Da nehmen die Islamisten ihre eigene hungernde Bevölkerung als Geisel. Sie lassen die ausländischen Helfer mit ihren Hilfsgütern einfach nicht rein.
Perverser geht es kaum noch.
lg
"rosi"(Johannes)
 
@Erpan

Zu deiner China-Ktitik im Thread "Zitate? Zitate?" (Ab Posting 4 ff)

Du schlägst vor, Dinge , die sich aus den Zitaten ergeben,eventuell in nem Extra-Thread zu diskutieren.
Gute Idee, wie ich finde.

Zum Thema "China" existiert schon ein Thread, und zwar dieser hier.

Ich hab im Eingangsposting die Zahlen genannt: Wieviele Hunderte Millionen Chinesen sich seit DENGs Reformen (Ab 1979) aus der Armut befreien konnten.
Diese Leistung ist beeindruckend, und sie wird nicht vor allem von der KP Chinas vollbracht , sondern von den Menschen.
Niemand bestreitet, dass es Mißstände im chinesischen System gibt, aber die Vorteile gegenüber MAOs ineffizientem Kommunismus sind offensichtlich, und das sehen die Chinesen genau so.

Vor 6 Jahren (Ich glaube, der Beitrag ist noch in der ARD-Mediathek) demonstrierte ATTAC vor einer chinesischen Fabrik von NIKE.
Die Arbeiter/innen wussten gar ncht, was die wollen??? Die schüttelten verständnislos den Kopf.
Warum? Nun, sie heben erklärt, dass es ihnen wesentlich besser geht, seit sie für NIKE arbeiten dürfen.

Unsere Kapitalismuskritik an China ist der (ÜBERHEBLICHE!) westliche Blick, und wir vergessen gerne, dass es diese Zustände bei uns auch einmal gab.

Prognosen sind zwar schwierig- vor allem, wenn sie die Zukungft betreffen, ABER: Vielleicht kann man doch aus der europäischen Geschichte gewisse Schlußfolgerungen auf die mögliche Entwicklung in China ziehen?
Ich persönlich glaube, dass mit wachsendem Wohlstand auch die politischen Freiheiten zwangsläufig zunehmen werden.
Die chinesische Bevölkerung wird das einfordern, und die KP Chinas kann nicht an Hunderten von Millionen permanenr ein "Tiananmen-Massaker" veranstalten.
Und auch Elemente von Sozialstaatlichkeit werden dann in China zunehemen.
Ob es eine europäische Sozialstaatlichkeit sein wird, bleibt abzuwarten, aber Elemente davon wird China übernehmen müssen, soll die Gesellschaft nicht auseinanderfallen.

Dasselbe gilt auch für die USA, wie ich glaube.

Frei nach dem grössten Fussball-Philosophen des 20.Jahrhunderts; FRANZ BECKRNBAUER:
"SCHAU MER MAL...."

lg
"rosi" (Johannes)
 
Vor 6 Jahren (Ich glaube, der Beitrag ist noch in der ARD-Mediathek) demonstrierte ATTAC vor einer chinesischen Fabrik von NIKE.
Die Arbeiter/innen wussten gar ncht, was die wollen??? Die schüttelten verständnislos den Kopf.
Warum? Nun, sie heben erklärt, dass es ihnen wesentlich besser geht, seit sie für NIKE arbeiten dürfen.
Ja, und warum behandelt NIKE chinesische Arbeiter besser? Weil Nike keine schlechte Presse im Westen haben will, ist doch klar!

Wenn es keine Organisationen wie ATTAC oder Greenpeace gäbe, die darauf achten und untersuchen, woher die Produkte kommen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden, hätte auch Nike die chinesische Arbeiter noch miserabler behandelt und bezahlt – alles schon mal dagewesen.

Aber was ist mit tausenden namenlosen Fabriken, die namenlose Produkte herstellen, die bei uns auf der Ladentheke landen? Niemand kümmert sich um sie, am allerwenigstens die chinesische Regierung.
 
@Erpan

Ja, und warum behandelt NIKE chinesische Arbeiter besser? Weil Nike keine schlechte Presse im Westen haben will, ist doch klar!

Wenn es keine Organisationen wie ATTAC oder Greenpeace gäbe, die darauf achten und untersuchen, woher die Produkte kommen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden, hätte auch Nike die chinesische Arbeiter noch miserabler behandelt und bezahlt – alles schon mal dagewesen.

Aber was ist mit tausenden namenlosen Fabriken, die namenlose Produkte herstellen, die bei uns auf der Ladentheke landen? Niemand kümmert sich um sie, am allerwenigstens die chinesische Regierung.

Dass NIKE keine schlechte Presse im Westen haben will ist doch gut und zeigt, dass öffentlicher Druck etwas bewirkt.
Ich finde es gut und richtig, dass es Gruppen wie ATTAC u.ä. gibt, wenn ich auch viele ihrer Theorien, Ziele und Methoden nicht teile.
Was die anderen chinesischen Fabriken betrifft: Na, das wäre doch ein Feld für ATTAC.
Und auch in China selbst werden die Arbeiter/innen auf Dauer Verbesserungen einfordern. Politische und ökonomische.
War im Westen auch so.
lg
"rosi" (Johannes)
 
@China, der EURO und die Menschenrechte-

Der "Hebel" zur Rettung des Euro wird wohl Realität.
Man erwartet, dass Ausländer in den Euro investieren und ihn damit stützen.
Das erwartet man auch von CHINA, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass dies passieren wird.

Aber sind wir bereit, den eventuellen PREIS dafür zu bezahlen???
Wer investiert, will mitsprechen.
Vielleicht sagen die Chinesen: "Jungs, wir helfen euch ja gerne in Good Old Europe, weil wir auch etwas davon haben, aber geht uns bitte mit den Menschenrechten NICHT MEHR SO OFT AUF DEN KEKS. Sonst ziehen wir unsere Kohle vielleicht wieder ab."

"Erpan", sobald in Germany die Inflationsrate signifikant steigt, und vor allem BENZIN teurer wird, dann wird der Enthusiasmus für die Menschenrechte in China sehr schnell gedämpfter werden.

Das ist jedenfalls meine Prognose.
lg
"rosi" (Johannes)
 
"Erpan", und du ignorierst, dass wir anderen Gesellschaften nur bedingt vorschreiben können, wie sie sich zu entwickeln haben.
Das gilt in Bezug auf Meinungs- und persönliche Freiheit, nicht aber in Bezug auf Arbeitsbedingungen und Bezahlung.
Es ist schwer, einem Volk, das nur Diktaturen erlebt hatte, ein demokratisches Verhalten beizubringen. Und jemand, der kaum was zu fressen hat, geht die Frage, ob er im Ausland Urlaub machen kann oder nicht, am Arsch vorbei. Wie war das noch? Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Oder: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

Nichtsdestotrotz muss man darauf hinwirken, dass sich die Verhältnisse ändern. Am besten, in dem alle aus China kommenden Waren einem moralischen Kodex unterworfen werden: Was für Nike, Adidas, H&M, ect. gilt, müsste auch für ganz normale Nichtmarkenware gelten.

Die kapitalistischen Wehen und Kinderkrankheiten gab es auch im Westen.

Der Westen hat sie überwunden und China wird sie auch überwinden.
Aber das dauert natürlich seine Zeit (Wie es auch im Westen gedauert hat)
Da ist nicht dein Ernst, oder? 100 Jahre sollen wir warten, bis sich die Verhältnisse in China bessern?

Moralische Empörung hilft da nicht weiter.
Das wird die Chinesen nicht beeindrucken.
Die moralische Empörung allein beeindruckt Chinesen sicher nicht. Aber beim Boykott von Waren aus moralischen Gründen, würde das schon anders aussehen.
 
@Erpan: Das ist naiv.

Das gilt in Bezug auf Meinungs- und persönliche Freiheit, nicht aber in Bezug auf Arbeitsbedingungen und Bezahlung.
Es ist schwer, einem Volk, das nur Diktaturen erlebt hatte, ein demokratisches Verhalten beizubringen. Und jemand, der kaum was zu fressen hat, geht die Frage, ob er im Ausland Urlaub machen kann oder nicht, am Arsch vorbei. Wie war das noch? Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Oder: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

Nichtsdestotrotz muss man darauf hinwirken, dass sich die Verhältnisse ändern. Am besten, in dem alle aus China kommenden Waren einem moralischen Kodex unterworfen werden: Was für Nike, Adidas, H&M, ect. gilt, müsste auch für ganz normale Nichtmarkenware gelten.

Da ist nicht dein Ernst, oder? 100 Jahre sollen wir warten, bis sich die Verhältnisse in China bessern?

Die moralische Empörung allein beeindruckt Chinesen sicher nicht. Aber beim Boykott von Waren aus moralischen Gründen, würde das schon anders aussehen.

Chinesischen Waren einem moralischen Kodex unterwerfen? Weltfremd.
China ist zu gross und zu wichtg, als dass irgend jemand es ignorieren könnte.
Und politischen und ökonomischen Druck auf China ausüben? Auch dafürf ist China zu gross.
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass 80 Millionen moralisch integere Deutsche 1 Milliarde Chinesen vorschreiben können, wie sich ökonomisch/politisch zu verhalten haben?
Soll an der deutschen Moral und an den deutschen Sozialstandards wieder einmal die Welt genesen? Diesmal die chinesische Welt?
Auch die USA kann nicht wirklich Druck ausüben.
China hält die grössten Dollarreserven der Welt.
"Wandel durch Handel" OHNE moralische Keule ist der beste Weg, vielen Chinesen zu helfen.
Das ist wie in der Ostpolitik.

Wie lange es dauern wird, bis China europäische Standardas hat?
Keine Ahnung, aber von heute auf morgen wird es nicht gehen.
Eine Generation- also ca 30 Jahre- wird es meines Erachtens sicher noch dauern.
lg
"rosi" (Johannes)
 
@CHINA

Es gibt nen wichtigen Punkt, den wir nicht vergessen sollten, und der heisst BILDUNG.
Die Chinesen sind ein sehr bildungshungriges Volk.
Viel studieren im Westen (vor allem in den USA).
Sie bringen nach China nicht nur westliche Management-Methoden mit zurück, sondern auch den "American Way of Life."
Westliche Werte und westliche Lebensweisen und westliche Denkmuster.
Dies wird mittel-und langfristig in die chinesische Gesellschaft hineinwirken und sie positiv verändern.
lg
"rosi "(Johannes)
 
Es geht nicht um Kräftemessen zwischen Deutschland und China, rosettenfreak, sondern um Rest der Welt gegen China, d.h. 5,7 Milliarden Menschen gegen 1,3 Milliarden.

Gut, nicht der ganze Rest würde mitmachen können oder wollen, aber vor allem USA hätten schon Interesse an einem Boykott chinesischer Waren, sind doch diese für den gigantischen chinesischen Handelsüberschuss speziell gegenüber USA, aber auch allgemein gegenüber dem Westen verantwortlich: Der Westen lässt zu viele Waren in China produzieren oder kauft sie dort ein – weil das billiger ist als anderswo.

Die niedrige Preise erkauft sich China durch Hungerlöhne (40 Millionen Wanderarbeiter verdienen so um die 500 € - pro Jahr!), Null-Umweltschutz und hemmungsloser Ausbeutung der natürlichen Ressourcen. So liegt Wasserprokopfverbrauch in China bei über 450 Litern (zum Vergleich Deutschland: 130 Liter), was zu mehr Verbrauch führt als natürlich vorhanden (und was vorhanden ist, ist zudem durch mangelnden Umweltschutz noch verschmutzt und daher vielfach als Trinkwasser nicht geeignet) - in Peking holt man das Wasser mittlerweile aus 1000 Metern Tiefe.

Ich weiß, dass ein allgemeiner Boykott der chinesischen Waren ziemlich illusorisch anmutet, aber schon wenn man bei zwei gleichwertigen Produkten das aus China nicht kaufte, würde sich das bemerkbar machen.
 
@CHINA

Es gibt nen wichtigen Punkt, den wir nicht vergessen sollten, und der heisst BILDUNG.
Die Chinesen sind ein sehr bildungshungriges Volk.
Viel studieren im Westen (vor allem in den USA).
Sie bringen nach China nicht nur westliche Management-Methoden mit zurück, sondern auch den "American Way of Life."
Westliche Werte und westliche Lebensweisen und westliche Denkmuster.
Dies wird mittel-und langfristig in die chinesische Gesellschaft hineinwirken und sie positiv verändern.
lg
"rosi "(Johannes)

Von Hartgeld.com:

[11:15] Leserkommentar-AT - Ich muss hier mal meinen Kommentar zum Chinesen abgeben und das Bild versuchen ein bißchen zurecht zu rücken

Chinese und Fleiss, das sind zwei Wörter, die überhaupt nicht zusammen passen. Es gibt viele Wanderarbeiter, die wirklich viel arbeiten müssen, d.h. viele Stunden und wenig Urlaub haben und dafür wenig Geld bekommen, aber auch hier gilt 4 Personen arbeiten, 6 Personen stehen herum und tun nichts, wobei dies auch eine Möglichkeit ist die Arbeitslosenrate geringer zu halten.

Unter fleissig verstehe ich nicht mit dem geringsten Aufwand durch zu kommen, so wie es in China der Fall ist.
In Europa brauch man 3 Angestellte, für genau die gleiche Arbeit brauch man in China 10 Angestellte. Chinesen sind mit Sicherheit nicht fleissig, sonder für meine Begriffe sehr faul, hier macht es die Masse und nicht der Fleiss des Einzelnen.

In China liegt das Pensionsantrittsalter für Frauen bei 55 und für Männer bei 60 Jahren! Wo liegt nochmal das Pensionsantrittsalter der PIGS?

Die westlichen Staaten sind nur leider zu blöd, bei den Chinesen mal die Finger in die offenen Wunden zu halten, weil diese viel zu viel mit sich selbst beschäftigt sind und sich niemand mit China anlegen möchte, sondern lieber am "Kuchen" des riesigen Absatzmarktes mitnaschen möchte und dabei leuchtende Augen mit Dollarzeichen bekommt.

China ist um nichts besser und alles ist "fake", egal ob kopierte Produkte, die Bilanzen od. die offiziellen Statistiken. Die Chinesen sind nur manchmal etwas (bauern)schlauer und vor allem viel kaltschneuziger als wir.

Liebe Grüße zum heutigen Nationalfeiertag von Peking nach Wien!

Aber irrsinnig prestige- und karrieresüchtig sind die Chinesen.


[13:00] Leserkommentar-DE - "fleißige Chinesen":


Eine Bekannte hat 1 Jahr in China verbracht und war dort in einer Niederlassung eines großen deutschen Konzerns tätig.

Das einzige, was die Chinesen WIRKLICH GUT können, ist SCHLAFEN am Arbeitsplatz. Die meist deutsch- oder englischsprachigen Abteilungsleiter mussten ständig kontrollieren, ob noch alle „Schäfchen“ auch wirklich ihrer Arbeit nachgingen oder sich nicht in irgendwelche „Ecken“ verkrochen, um ein Nickerchen zu machen.

Ein mit ihr bekannter Geschäftsführer eines anderen, deutschsprachigen Unternehmens hatte IDENTISCHE Erfahrungen.

Ach fast hätte ich es vergessen: „KOPIEREN“ können sie NEBEN SCHLAFEN auch noch ziemlich gut…

Eigene Erfahrung: im Jahr 2000 hielt ich vor den Planern des Drei-Schluchten-Staudamms in Yichang eine Präsentation über den damaligen Arbeitgeber VA TECH (wir wollten den Leittechnik-Auftrag ohnehin nicht, die Franzosen holten sich ihn, aber man muss das Gesicht wahren). Kurz nach 11h schlief der erste Zuhörer ein. Kurz danach sagte der Chairman: its time for lunch, we come back at 3:15 pm. 4 Stunden Mittagspause.

Bei einem anderen Kunden in Chengdu, Sichuan war auf einer Ebene des Bürohauses zuerst ein Büro, dann die Leitwarte, dahinter ein Präsentations-/Konferenzraum mit modernster Technik, dahinter ein Raum mit Sofas für den Mittagsschlaf.WE.


[18:00] Leserkommentar: "China":

Ich war im April 2011 für zwei Wochen in Beijing/China um den Leuten bei unserer Fabrik beizubringen wie man RICHTIG mit dem Betriebssystem arbeitet und wie die Logistik funktionieren sollte. Das Lager musste auch durchorganisiert werden da zwar im System ersichtlich war wieviele Teile man von XY an Lager hat aber man nicht wusste wo es im Lager zu finden war. Nur zwei Arbeiter hatten mehr oder weniger den Durchblick. Dieser Standort bzw. Fabrik steht schon seit 2 Jahren aber das Chaos war sehr gross. Da vieles nicht klappte war ich gezwungen die Reise anzutreten. Was mich total genervt hat war, dass sie wie bekannt oft etwas bejahen aber schlussendlich nicht wirklich verstanden haben und den Fehler wieder machen.

Ja, man weiss auch nicht, ob sie etwas verstehen, wenn man es ihnen auf Englisch sagt.

:rolleyes: ;)
 
@rc

Von Hartgeld.com:

[11:15] Leserkommentar-AT - Ich muss hier mal meinen Kommentar zum Chinesen abgeben und das Bild versuchen ein bißchen zurecht zu rücken

Chinese und Fleiss, das sind zwei Wörter, die überhaupt nicht zusammen passen. Es gibt viele Wanderarbeiter, die wirklich viel arbeiten müssen, d.h. viele Stunden und wenig Urlaub haben und dafür wenig Geld bekommen, aber auch hier gilt 4 Personen arbeiten, 6 Personen stehen herum und tun nichts, wobei dies auch eine Möglichkeit ist die Arbeitslosenrate geringer zu halten.

Unter fleissig verstehe ich nicht mit dem geringsten Aufwand durch zu kommen, so wie es in China der Fall ist.
In Europa brauch man 3 Angestellte, für genau die gleiche Arbeit brauch man in China 10 Angestellte. Chinesen sind mit Sicherheit nicht fleissig, sonder für meine Begriffe sehr faul, hier macht es die Masse und nicht der Fleiss des Einzelnen.

In China liegt das Pensionsantrittsalter für Frauen bei 55 und für Männer bei 60 Jahren! Wo liegt nochmal das Pensionsantrittsalter der PIGS?

Die westlichen Staaten sind nur leider zu blöd, bei den Chinesen mal die Finger in die offenen Wunden zu halten, weil diese viel zu viel mit sich selbst beschäftigt sind und sich niemand mit China anlegen möchte, sondern lieber am "Kuchen" des riesigen Absatzmarktes mitnaschen möchte und dabei leuchtende Augen mit Dollarzeichen bekommt.

China ist um nichts besser und alles ist "fake", egal ob kopierte Produkte, die Bilanzen od. die offiziellen Statistiken. Die Chinesen sind nur manchmal etwas (bauern)schlauer und vor allem viel kaltschneuziger als wir.

Liebe Grüße zum heutigen Nationalfeiertag von Peking nach Wien!

Aber irrsinnig prestige- und karrieresüchtig sind die Chinesen.


[13:00] Leserkommentar-DE - "fleißige Chinesen":


Eine Bekannte hat 1 Jahr in China verbracht und war dort in einer Niederlassung eines großen deutschen Konzerns tätig.

Das einzige, was die Chinesen WIRKLICH GUT können, ist SCHLAFEN am Arbeitsplatz. Die meist deutsch- oder englischsprachigen Abteilungsleiter mussten ständig kontrollieren, ob noch alle „Schäfchen“ auch wirklich ihrer Arbeit nachgingen oder sich nicht in irgendwelche „Ecken“ verkrochen, um ein Nickerchen zu machen.

Ein mit ihr bekannter Geschäftsführer eines anderen, deutschsprachigen Unternehmens hatte IDENTISCHE Erfahrungen.

Ach fast hätte ich es vergessen: „KOPIEREN“ können sie NEBEN SCHLAFEN auch noch ziemlich gut…

Eigene Erfahrung: im Jahr 2000 hielt ich vor den Planern des Drei-Schluchten-Staudamms in Yichang eine Präsentation über den damaligen Arbeitgeber VA TECH (wir wollten den Leittechnik-Auftrag ohnehin nicht, die Franzosen holten sich ihn, aber man muss das Gesicht wahren). Kurz nach 11h schlief der erste Zuhörer ein. Kurz danach sagte der Chairman: its time for lunch, we come back at 3:15 pm. 4 Stunden Mittagspause.

Bei einem anderen Kunden in Chengdu, Sichuan war auf einer Ebene des Bürohauses zuerst ein Büro, dann die Leitwarte, dahinter ein Präsentations-/Konferenzraum mit modernster Technik, dahinter ein Raum mit Sofas für den Mittagsschlaf.WE.


[18:00] Leserkommentar: "China":

Ich war im April 2011 für zwei Wochen in Beijing/China um den Leuten bei unserer Fabrik beizubringen wie man RICHTIG mit dem Betriebssystem arbeitet und wie die Logistik funktionieren sollte. Das Lager musste auch durchorganisiert werden da zwar im System ersichtlich war wieviele Teile man von XY an Lager hat aber man nicht wusste wo es im Lager zu finden war. Nur zwei Arbeiter hatten mehr oder weniger den Durchblick. Dieser Standort bzw. Fabrik steht schon seit 2 Jahren aber das Chaos war sehr gross. Da vieles nicht klappte war ich gezwungen die Reise anzutreten. Was mich total genervt hat war, dass sie wie bekannt oft etwas bejahen aber schlussendlich nicht wirklich verstanden haben und den Fehler wieder machen.

Ja, man weiss auch nicht, ob sie etwas verstehen, wenn man es ihnen auf Englisch sagt.

:rolleyes: ;)

Wenn ich dich richtig verstanden habe, liegt der Erfolg der Chinesen vor allem in der grossen Zahl begründet?
Es sind jedenfalls interessante Artikel, die eine andere Sichtweise als die offiziell westliche Lesart zeigen.
Ich werd mirdas alles noch einmal in Ruhe durchlesen.
lg
"rosi" (Johannes)
 
@Erpan

Es geht nicht um Kräftemessen zwischen Deutschland und China, rosettenfreak, sondern um Rest der Welt gegen China, d.h. 5,7 Milliarden Menschen gegen 1,3 Milliarden.

Gut, nicht der ganze Rest würde mitmachen können oder wollen, aber vor allem USA hätten schon Interesse an einem Boykott chinesischer Waren, sind doch diese für den gigantischen chinesischen Handelsüberschuss speziell gegenüber USA, aber auch allgemein gegenüber dem Westen verantwortlich: Der Westen lässt zu viele Waren in China produzieren oder kauft sie dort ein – weil das billiger ist als anderswo.

Die niedrige Preise erkauft sich China durch Hungerlöhne (40 Millionen Wanderarbeiter verdienen so um die 500 € - pro Jahr!), Null-Umweltschutz und hemmungsloser Ausbeutung der natürlichen Ressourcen. So liegt Wasserprokopfverbrauch in China bei über 450 Litern (zum Vergleich Deutschland: 130 Liter), was zu mehr Verbrauch führt als natürlich vorhanden (und was vorhanden ist, ist zudem durch mangelnden Umweltschutz noch verschmutzt und daher vielfach als Trinkwasser nicht geeignet) - in Peking holt man das Wasser mittlerweile aus 1000 Metern Tiefe.

Ich weiß, dass ein allgemeiner Boykott der chinesischen Waren ziemlich illusorisch anmutet, aber schon wenn man bei zwei gleichwertigen Produkten das aus China nicht kaufte, würde sich das bemerkbar machen.


Der Westen kauft Waren in China und lässt sie dort produzieren, weil es billiger ist? Yepp. Ökonomisch gesehen nur vernünftig.

Hungerlöhne? Die gabs im Westen in der Frühphase des Kapitalismus auch.

"Erpan", siehst du nicht, dass du den westlichen Blick und die westliche Moral drauf hast? Und dass du westliche Sozialstandards von HEUTE auf China anlegst?
Moralisch kann man sich da ganz toll fühlen- Aber ändern wird das wohl nix!

Und Wanderarbeiter hin oder her: Es bleibt die unabänderliche Tatsache, dass es Millionen von Chinesen besser geht, seit es der Westen in China fertigen lässt.
Ich hab die Zahlen im Eingangsstatement genannt. Wieviele Millionen Chinesen sich seit DENGs Reformen aus der Armut befreien konnten. Und es werden immer mehr.

Umweltschutz? Den hatten wir im Westen in der Frühphase des Kapitalismus auch nicht auf der Agenda.
Das werden die Chinesen früher oder später aber auch auf die Tagesordnung setzen müssen, soll ihnen der Laden nicht um die Ohren fliegen.

Im Grunde liegt es an Millionen Verbrauchern/innen.
Sieh mal, die Billig-Textilkette "KIK", für die unseligerweise die Plastik-Ikone VERONA FELDBUSCH (oder :pOOTH) immer noch Werbung macht, lässt in Indien (oder Sri Lanka?) unter wirklich perversen Bedingungen produzieren.
Ich bin da ganz deiner Meinung und rege mich darüber auch auf.
Wenn ich mich mit Leuten darüber unterhalte, höre ich oft: "Schön und gut, aber wir habens nicht (mehr) so dicke, müssen auf unseren Geldbeutel schauen, und dort kaufen, wo es billig ist. Und "KIK" ist nun mal billig."

Das ist ein klassischer Zielkonflikt, würde ich sagen.
Moralisch lehnt man das ab, ökonomisch ist man gezwungen, billig einzukaufen.

Dasselbe hast du beim Kaffee.
Natürlich ist "Faitrade" prima und gut für die "Dritte Welt"- Aber das Pfund Kaffee von "Tschibo" ist nun mal billiger.

Kosmetikprodukte:
Da gibt es zum Ausbeuter ANTON SCHLECKER inzw glücklicherweise Alternativen; bsp die Drogerie-Kette "dm" von GÖTZ WERNER, der auch eine sehr ethische Unternehmensphilosophie vertritt.

Okay, das hat jetzt etwas von China weg geführt, aber was ich sagen will: Man muss auch die angespannte ökonomische Situation vieler Menschen im Westen sehen (auch in Deutschland).
Ich finde, man kann ihnen moralisch keinen Vorwurf machen, wenn sie schauen, wie sie über die Runden kommen, und billig einkaufen.

"Erpan", mir passt da vieles auch nicht. Aber ich hab da auch nicht den Königsweg.

lg
"rosi" (Johannes)
 
Last edited:
Jeder nimmt, was er kriegen kann.

Du hast Recht, rosettenfreak,

was gehen mich die Arbeiter in China oder Bangladesch an, ich muss auf mich schauen.

Der Mensch ist eben ein egoistisches Wesen. Ein Beispiel: Ein Vater will seinen erwachsenen 5 Kindern was Gutes tun und schenkt jedem 10.000 Euro. Aber er könnte ihnen auch ein gemeinsames Konto einrichten mit 50.000 Euro drauf, auf das alle 5 nach Belieben per Kreditkarte zugreifen können – sie werden es in kürzesten Zeit plündern, so nach dem Motto: Lieber nehme ich mir was, bevor die anderen es tun und für mich nichts mehr übrig bleibt. Das würde sicher in der großen Mehrzahl der Fälle geschehen.

Das kapitalistische Credo: „Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht“ ist zwar logisch* korrekt, aber in der Realität scheitert das Postulat an Egoismus des Menschen. Natürlich spricht man hier nicht von Egoismus (und wenn doch, dann nur vom gesunden), sondern von Intelligenz einiger, die in der Lage waren die Situation richtig einzuschätzen und entsprechend zu handeln. Richtig handeln heißt aber: Sich bereichern auf Kosten anderer.

* Das so Offensichtliche sage ich nur, damit mir Auden James nicht mit seinen Formeln kommt. :D
 
@Erpan

Du hast Recht, rosettenfreak,

was gehen mich die Arbeiter in China oder Bangladesch an, ich muss auf mich schauen.

Der Mensch ist eben ein egoistisches Wesen. Ein Beispiel: Ein Vater will seinen erwachsenen 5 Kindern was Gutes tun und schenkt jedem 10.000 Euro. Aber er könnte ihnen auch ein gemeinsames Konto einrichten mit 50.000 Euro drauf, auf das alle 5 nach Belieben per Kreditkarte zugreifen können – sie werden es in kürzesten Zeit plündern, so nach dem Motto: Lieber nehme ich mir was, bevor die anderen es tun und für mich nichts mehr übrig bleibt. Das würde sicher in der großen Mehrzahl der Fälle geschehen.

Das kapitalistische Credo: „Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht“ ist zwar logisch* korrekt, aber in der Realität scheitert das Postulat an Egoismus des Menschen. Natürlich spricht man hier nicht von Egoismus (und wenn doch, dann nur vom gesunden), sondern von Intelligenz einiger, die in der Lage waren die Situation richtig einzuschätzen und entsprechend zu handeln. Richtig handeln heißt aber: Sich bereichern auf Kosten anderer.

* Das so Offensichtliche sage ich nur, damit mir Auden James nicht mit seinen Formeln kommt. :D

Eine eventuelle neue "AJ-Formel" präventiv zu verhindern ist ein unschätzbarer Dienst für dieses Forum. (Grins)
Danke.
Zu deinem Posting sag ich die nächsten Tage etwas.
lg
"rosi" (Johannes)
 
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