Weenieschnitzel
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Rex1960 said:Ich weiss nicht ... Also erst haben wir Muehe, einen Lektor zu finden, der die genannten Kriterien erfuellt (ich nehme mal an, er/sie soll sich auch mit der deutschen Sprache in Rechtschreibung und Grammatik, sowie Interpunktion auskennen) und er bekommt dann quasi die Aufgabe als Tuersteher zu fungieren.
Wie soll der sich denn langfristig eine Autoritaet verschaffen und durchsetzen, wenn es noch eine Schiedstelle gibt, die genau diese Autoritaet im Grunde per se anzweifelt ?
Als naechstes fordern wir noch eine Einspruchsinstanz fuer die Faelle, wo der abgewiesene Autor mit dem Schiedsspruch nicht einverstanden ist.
Also mal ehrlich, ich halte das fuer etwas uebertrieben.
Vielleicht sollten wir noch einen Autorenbeirat gruenden und in regelmaessigen Abstaenden eine Leservertreterkonferenz. Abgewiesene Autoren bilden eine Selbsthilfegruppe und fuer die psychologischen Probleme ueberforderter Leser gibt es dann noch ein kostenloses Reha-Programm.
Klingt typisch deutsch.
Aber wenn ich berücksichtige, welche Namen ich als Kandidaten gehört habe und dann die Ereignisse der Vergangenheit Revue passieren lasse, würde ich behaupten, das es durchaus im Interesse einiger liegt, das der Lektorenjob auch eine subjektive Qualitätskontrolle enthält.
Immerhin gibt es ja doch zahlreiche Verfechte "In Literotica darf NUR anspruchsvolle Literatur gepostet werden". Traurig ist, dass solche Vertreter bislang nicht die sehr subjektiven Kriterien mal genannt haben.