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Hallo postpartem,


Und ebenfalls im Online-Duden findet sich unter „klug“ als erste (!) Definition:


Auden James

Synonym: mit einem anderen Wort oder einer Reihe von Wörtern von gleicher oder ähnlicher Bedeutung, sodass beide in einem bestimmten Zusammenhang austauschbar sind; sinnverwandt


In einem bestimmten Zusammenhang, d.h. nicht deckungsgleich, oder global austauschbar, verwandt.

Genau zwischen den unterschiedlichen Bedeutungsfeldern von Intelligenz und Klugheit spielt sich das Drama unserer Zivilisation ab, das hat Sena richtig erkannt, und egal wie sehr man dir das zu erklären versuchte, das wirst nicht verstehen. Wobei ich mir jetzt nicht sicher bin, ob das bei dir an mangelnder Intelligenz oder Klugheit liegt.

Todschick ist übrigens ein Synonym von geil. Würdest du sie daher für austauschbar halten?

Dir ist schon klar, dass seit Goethe und Lessing sich einiges im menschlichen Zusammenleben getan hat? Ich kann und will dir nicht vorschreiben, wie du dich mit anderen hier auseinandersetzt. Positives erreichst du damit nicht, beliebt wirst du dich so sicher auch nicht machen.

Weiterhin, Lüge, Falschaussage? Wo kommt das jetzt her? Ich habe dir einen Vorschlag gemacht. Wer fährt denn hier mit Beißzwang ab? Dir ist der Unterschied zwischen einer Behauptung/Lüge und einem Vorschlag schon bekannt?

Lerne erst einmal vernünftig diskutieren, bevor du dich mit mir auseinanderzusetzen versuchst.
 
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Frage über Fragen

Du hast bis heute nicht akzeptiert, dass dies eine Plattform für Hobbyautoren ist, deren Schreibfertigkeiten man unmöglich mit professionellen Schriftstellern vergleichen kann, was du aber immer wieder tust.
Wieso sollte ich bis heute nicht akzeptiert haben, daß dies eine Plattform für Hobbyautoren ist? Welchen Sinn hätte es, dies verleugnen zu wollen? Und was macht überhaupt einen „Hobbyautoren“ zu einem Hobbyautoren? Muß er als Freiberufler beim Finanzamt gemeldet und seinen Lebensunterhalt allein mit seinem Schreiben verdienen, ehe er – für Dich – als „professioneller Schriftsteller“ gelten kann? Nun, dann gab und gibt es eine ganze Reihe berühmter Schriftsteller, die – in Deinen Augen – keine professionellen Schriftsteller (also im Umkehrschluß lediglich Hobbyautoren!) waren, beispielsweise:
  • Joris-Karl Huysmans („Gegen den Strich“)
  • Alfred Döblin („Berlin Alexanderplatz“)
  • Gottfried Benn („Morgue und andere Gedichte“)
  • Knut Hamsun („Hunger“)
  • Louis-Ferdinand Céline („Reise ans Ende der Nacht“)
  • Herman Melville („Moby-Dick“)
  • Franz Kafka („Der Prozeß“)
  • etc. pp.
Nun, wenn diese illustren Schriftsteller also – Dir zufolge – alles Hobbyautoren waren, dann sind sie logischerweise auch problemlos mit den Hobbyautoren auf dieser Plattform zu vergleichen!

Und davon abgesehen zeichnet sich eine offene Plattform wie LIT eben gerade dadurch aus, daß ihre Nutzer sie zu dem machen, was sie ist. Sprich: Die Art der Texte, die die Nutzer dieser Seite hier veröffentlichen, bestimmt letztlich (im Rahmen der durch die Seitenbetreiber gemachten Vorgaben), wofür diese Seite eine Plattform ist. Es spricht also prinzipiell nichts dagegen, daß auch „professionelle Schriftsteller“ diese Plattform hier zur Veröffentlichung nutzen!

Und was postpartem schreibt, hat natürlich Hand und Fuß.
Hat es erwiesenermaßen nicht, wie ich in meinem Beitrag oben klargelegt habe.

–AJ
 
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Ironiefalle

Hallo Sena78,

alles schön und gut, was Du schreibst, und ich habe auch nicht das geringste Problem damit, wenn Du mir und meinen Aussagen keine Bedeutung zu schenken gedenkst, aber leider hast Du eine Frage, die mich besonders interessierte, noch immer unbeantwortet gelassen. Es ist die Frage danach, was an Deiner Behauptung, daß ich mit weiblicher Dominanz nichts anfangen könne, nun eigentlich ironisch gemeint gewesen sei!

Ich zitiere zur vergleichenden Illustration aus Deinem letzten Beitrag:
Es ist schon eine Freude wie du meine Aussagen filetierst, sie mit deiner Sprachgewalt auseinandernimmst und mit deinem messerscharfen Verstand in Scheiben schneidest.
Die Ironie ist so dick aufgetragen, daß sie aus dem Satz geradezu herausquillt. Deine Verachtung meiner Person ist hier überdeutlich. Aber manchmal, wie Du dir sicher denken kannst, bin ich aufgrund meines messerscharfen Verstands einfach schwer von Kapee, weshalb ich Dich darum bitten würde wollen, einer Intelligenzbestie wie mir nochmals aufzudröseln, wo genau in dem folgenden Satz die Ironie steckt:
Und inhaltlich wird er [gem. ist AJ; Anm. AJ] nichts mit weiblicher Dominanz anfangen können.
Das dürfte für jemanden wie Dich, der von allen Menschen mit Leichtigkeit verstanden wird, doch ein leichtes sein, oder?

In diesem Sinne
Auden James
 
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Lieber Auden James

Ich halte dich für einen Menschen, der viel über sich selbst nachdenkt und mit der eigenen Entwicklung und seiner Resonanz anderen Menschen gegenüber beschäftigt ist. Für mich erfahrungsmäßig ein Typ welcher sich ungern unterordnet und höchstens masochistische Tendenzen aufweist. Das war dann auch der Grund für mich anzunehmen, dass du wenn überhaupt mit SM dann eher mit Maledom liebäugelst, entspreche das doch eher deiner Art aufzutreten.

Aber so mal ganz am Rande. Ich finde es toll, dass du da bist. Endlich ist mal was los im Chat. Du bereicherst das Forum ungemein.

Schönen Abend dir!

Sena
 
Kurze Klarstellung (@ postpartem)

Wenn wir weiter beim Online-Duden bleiben und nun die dortige Definition von „synonym“, die Du oben zitiertest, heranziehen, wobei Du auf den Passus abstellst, daß synonyme Begriffe nur in einem bestimmten Zusammenhang austauschbar seien, so ist schlicht und ergreifend zu erwidern, daß Sena78 in ihrem Ausgangsbeitrag dieses Streits keinen bestimmten Zusammenhang festlegte, sondern ganz allgemein die Behauptung aufstellte, daß Klugheit und Intelligenz sich gegenseitig ausschließen würden. Daß diese (allgemeine, durch keinen bestimmten Zusammenhang eingegrenzte) Behauptung unwahr ist, wollte ich zeigen, und das war es, was ich in meiner Antwort oben dann auch tat.

Alle weitere Haarspalterei, in welchem Zusammenhang „klug“ nun das und „intelligent“ jenes bedeute und dieses mit diesem, aber jenes nicht mit jenem austauschbar sei, überlasse ich klugerweise denen, die es an dieser Stelle – nach eigenem Bekunden – offenkundig besser wissen!

–AJ
 
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Völlig vergessen...

für das Erkennen von Ironie, bekommst du von mir ein großes Lob. Toll!

Was Klugheit und Intelligenz betrifft, ich habe nichts ausgeschlossen. Lies noch mal genauer bitte!
 
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Alle weitere Haarspalterei, in welchem Zusammenhang „klug“ nun das und „intelligent“ jenes bedeute und dieses mit diesem, aber jenes nicht mit jenem austauschbar sei, überlasse ich klugerweise denen, die es an dieser Stelle – nach eigenem Bekunden – offenkundig besser wissen!

–AJ

Haarspalterei? Überlege mal, wer wir sind, und was wir hier tun. Worte sind Zeiger auf Phänomene, die unser Leben ausmachen. Mit unterschiedlichen Worten zeigst du auf unterschiedliche Phänomene. Von einem Autor erwarte ich Präzision, insbesondere von einem mit einem so hohen Selbstanspruch wie deinem.

Außerdem bleibt zu erwähnen, dass deine Nutzung von Synonym eben genau die Unkenntnis des Bedeutungsfeldes dieses Wortes klar aufscheinen ließ.

Nuancen, Zwischentöne, Details, das macht nicht nur unser Leben, sondern auch eine gute Geschichte aus. Siehste, jetzt kriegst du doch meine Definition. Eine gute Geschichte absorbiert, inspiriert und erreicht den Leser, schafft eine gemeinsame Bezugsebene, auf der sich Autor und Leser begegnen. Alles andere ist Erbsenzählerei, von Leuten, die ein emotionales Phänomen rational anzugehen versuchen. Gute erotische Literatur geht unter die Haut. Hat einen Effekt auf Kopf, Herz, Bauch und natürlich unter der Gürtellinie, am besten alles gleichzeitig.
 
Ironie? (@ Sena78)

Für mich erfahrungsmäßig ein Typ welcher sich ungern unterordnet und höchstens masochistische Tendenzen aufweist. Das war dann auch der Grund für mich anzunehmen, dass du wenn überhaupt mit SM dann eher mit Maledom liebäugelst [...].
Ich halte fest: Deiner „Erfahrung“ nach bin ich also der Typ, der sich nur ungern unterordne, höchstens masochistische Tendenzen aufweise und in Sachen SM am ehesten noch mit Maledom liebäugle, richtig?

Zur Abwechslung zitiere mal nicht den Online-Duden, sondern das DWDS zum Begriff der Ironie:
Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache said:
spöttisch-kritische Geisteshaltung, die sich in der fingierten Annahme eines der wirklichen Meinung des Autors entgegengesetzten, oder wesentlich von dieser abweichenden Standpunktes äußert, was jedoch zu erkennen gegeben wird
Wenn Du durch Deine in Frage stehende Behauptung nun annimmst, daß ich mit weiblicher Dominanz nichts anfangen könne, und diese Deinem eigenen Bekunden nach ironisch gemeint gewesen sei, so bedeutete dies logischerweise – der Definition des DWDS folgend –, daß Deine wirkliche Meinung die ist, daß ich gerade mit weiblicher Dominanz etwas anfangen könne; andernfalls nämlich fehlte die Ironie.

Wenn ich mir nun aber Deine obige „erfahrungsmäßig[e]“ Charakterisierung meiner Wenigkeit anschaue, welche offenbar Deine wirkliche Meinung widerspiegelt, so erscheint meine Charakterisierung nachgerade unvereinbar mit einer Begeisterung für weibliche Dominanz. Daraus folgt: Deine in Frage stehende Behauptung, daß ich mit weiblicher Dominanz nichts anfangen könne, und Deine wirkliche Meinung, daß ich mit weiblicher Dominanz nichts anfangen könne, sind offenbar identisch. Ergo: Deiner in Frage stehenden Behauptung fehlt die von Dir behauptete Ironie!

Was Klugheit und Intelligenz betrifft, ich habe nichts ausgeschlossen.
Du hast die Behauptung aufgestellt, daß Klugheit (sowie Bescheidenheit und der Wille zu konstruktivem Handeln) den „meisten ‚intelligenten‘ Menschen“ abgehe. Die Einschränkung durch das Adverb „meist“ ist aus logischer Sicht bloße Rhetorik, trägt es doch die Bedeutung von „in der Regel“, „für gewöhnlich“, „fast immer“. Um der Einfachheit willen, schließlich befinden wir uns hier nicht in einem Logikforum, habe ich auf eine Bayessche Wahrscheinlichkeitsformulierung Deines Arguments verzichtet; es läuft ohnehin auf dasselbe hinaus, nämlich, wie gesagt, daß intelligente Menschen (für gewöhnlich) nicht klug seien, weil Klugheit eine Eigenschaft sei, die intelligenten Menschen qua ihres Intelligent-Seins (für gewöhnlich) abgehe. In rekonstruierter (nicht-Bayesscher) Form folgt daraus die behauptete Kontradiktion der Begriffe „klug“ und „intelligent“. Alles weitere, und warum das unwahr ist, kannst Du ja oben jederzeit genauer nachlesen.

–AJ
 
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Für dich mache ich alles gerne ein wenig deutlicher...

damit habe ich kein Problem Auden.

ch zitiere zur vergleichenden Illustration aus Deinem letzten Beitrag:
Quote:
Originally Posted by Sena78 View Post
Es ist schon eine Freude wie du meine Aussagen filetierst, sie mit deiner Sprachgewalt auseinandernimmst und mit deinem messerscharfen Verstand in Scheiben schneidest.
Die Ironie ist so dick aufgetragen, daß sie aus dem Satz geradezu herausquillt. Deine Verachtung meiner Person ist hier überdeutlich. Aber manchmal, wie Du dir sicher denken kannst, bin ich aufgrund meines messerscharfen Verstands einfach schwer von Kapee, weshalb ich Dich darum bitten würde wollen, einer Intelligenzbestie wie mir nochmals aufzudröseln, wo genau in dem folgenden Satz die Ironie steckt:

Darauf war mein Lob bezogen. Nicht auf meine Einschätzung zu deiner Persönlichkeit.

Was deine "Logik" betrifft, lieber Auden, scheint sie sich mit der von den meisten Menschen nicht zu decken. Denn wie gesagt, außer dir hat mich anscheinend jeder verstanden. Und das Wort "meist" war nicht beiläufig verwendet, sondern genau so gemeint. Denn zum Glück gibt es wenige Menschen die konstruktiv mit der Welt und dem Leben darauf umgehen. Und nein, ich zähle mich nicht dazu, auch wenn ich es gerne täte.

Aber das erkläre ich dir alles gerne, bist du doch ein ganz herziges Buberle, nicht wahr?

Ach ja und bevor man falsch versteht, einfach noch mal nachfragen. Hast doch zuvor auch schon geschafft, gelle?
 
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Du hast die Behauptung aufgestellt, daß Klugheit (sowie Bescheidenheit und der Wille zu konstruktivem Handeln) den „meisten ‚intelligenten‘ Menschen“ abgehe. Die Einschränkung durch das Adverb „meist“ ist aus logischer Sicht bloße Rhetorik, trägt es doch die Bedeutung von „in der Regel“, „für gewöhnlich“, „fast immer“. Um der Einfachheit willen, schließlich befinden wir uns hier nicht in einem Logikforum, habe ich auf eine Bayessche Wahrscheinlichkeitsformulierung Deines Arguments verzichtet; es läuft ohnehin auf dasselbe hinaus, nämlich, wie gesagt, daß intelligente Menschen (für gewöhnlich) nicht klug seien, weil Klugheit eine Eigenschaft sei, die intelligenten Menschen qua ihres Intelligent-Seins (für gewöhnlich) abgehe. In rekonstruierter (nicht-Bayesscher) Form folgt daraus die behauptete Kontradiktion der Begriffe „klug“ und „intelligent“. Alles weitere, und warum das unwahr ist, kannst Du ja oben jederzeit genauer nachlesen.

–AJ

:D

Sena hat Recht, so viel habe ich hier seit Monaten nicht mehr gelacht.
 
Sag mal, kann der arme Auden nicht einfach irgendwelche Tabletten nehmen? Vielleicht ist es ihm dann leichter?
Ich fürchte Selbsterkenntnis wäre vermutlich auch für ihn eine zu bittere Pille... aber die müsste es wohl sein, vielleicht erstmal geviertelt oder halbiert? :)
 
Ich fürchte Selbsterkenntnis wäre vermutlich auch für ihn eine zu bittere Pille... aber die müsste es wohl sein, vielleicht erstmal geviertelt oder halbiert? :)

Er könnte sie sich von weiblicher Dominanz verabreichen lassen.:D

Aber wie dem auch sei, ich wünsche allen und ganz besonders Auden James, ein frohes Osterfest.
 
Er könnte sie sich von weiblicher Dominanz verabreichen lassen.:D

Aber wie dem auch sei, ich wünsche allen und ganz besonders Auden James, ein frohes Osterfest.

:D :rose: Das wünsche ich dir und allen anderen auch.
 
Diesen Dialog muss ich mir unbedingt aufheben, wenn ich mal wieder meine Figur mit Asperger zu Wort kommen lasse. Einfach genial!

Ich wünsche euch allen so viele Eier, wie ich mir sie die letzten beiden Tage gelacht habe. 🥚🥚🥚
 
Logik

Was deine "Logik" betrifft, lieber Auden, scheint sie sich mit der von den meisten Menschen nicht zu decken.
Was vielleicht daran liegen mag, daß die "meisten Menschen" sich mit Logik im eigentlichen Sinne noch nie beschäftigt haben und tatsächliche Unlogik für Logik halten.

Oder hast Du eines der folgenden klassischen Werke zur Logik gelesen (und verstanden):

Falls, was das Wahrscheinlichste ist, das nicht der Fall sein sollte, so sei Dir zur Einführung das folgende auf die Praxis ausgerichtete Buch empfohlen:


Vielleicht fällt Dir dann irgendwann auch mal einer Deiner eigenen Denkfehler (wie Du sie in diesem Thema völlig abseits der ursprünglichen von mir angeführten Fragestellung vorgeführt hast) auf!

In diesem Sinne
Auden James
 
Last edited:
Kritik sollte konstruktiv und fördernd sein, nicht vernichtend

Es gibt vier Möglichkeiten:

1. Eine Geschichte gefällt mir nicht besonders, dann lasse ich eventuell nur zwei oder drei Sterne dafür da. Immerhin habe ich sie ja bis zur Bewertung durchgelesen.

2. Eine Geschichte gefällte mir, dann gebe ich ab drei Sterne aufwärts und evtl. einen positiven Kommentar.

3. Eine Geschichte gefällt mir im Prinzip gut, finde aber, der Autor könnte da was verbessern. Dann gibt es vielleicht einen Kommentar, was mir gut oder nicht ganz so gut gefällt. Logikfehler können passieren und sind selbst bei mehrfachen Korrekturlesen nicht immer gleich zu erkennen. Da jemanden drauf hinzuweisen kann hilfreich sein. Rechtschreibung bewerte ich nicht, da ich selbst nicht sicher darin bin. (Wer in meinen Texten Rechtschreibung kritisiert, darf sich gerne als Lektor anbieten.)

4. Eine Geschichte trifft meinen Geschmack überhaupt nicht oder ist so Grottenschlecht, dass ich nicht über die erste Seite hinaus komme. Dann bewerte ich sie meist auch nicht, weil ich sie ja nicht vollständig gelesen habe.

Grundsätzlich ist mein Geschmack aber nicht das Maß der Dinge und was ich als langweilig oder schlecht empfinde, ist vielleicht Nobelpreisverdächtig.

Doch alle Geschichten hier sind GESCHENKE! Daher danke ich allen Autoren für ihre Zeit und Mühen, sie hier zu präsentieren.

Ich bewerte meine Geburtstagsgeschenke ja auch nicht vor allen Gästen und mache den Schenker lächerlich, sofern er es gut gemeint hat und mich nicht absichtlich beleidigen wollte.
Wer ein kostenloses Buch anfängt zu lesen, hat kein Geld verloren. Und Kritiken zu lesen kostet nicht weniger Zeit, als selbst einen Blick in das Buch zu werfen.

Wer für eine Geschichte Geld bezahlt hat, darf auch gerne energischer kritisieren. Vor allem um andere Leser vorzuwarnen, dann auch Geld dafür auszugeben.

Die ganze hochtrabende Diskussion hier, im Stil eines Germanisten auf Freigang, kann ich nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen.
 
Was vielleicht daran liegen mag, daß die "meisten Menschen" sich mit Logik im eigentlichen Sinne noch nie beschäftigt haben und tatsächliche Unlogik für Logik halten.

Oder hast Du eines der folgenden klassischen Werke zur Logik gelesen (und verstanden):

Falls, was das Wahrscheinlichste ist, das nicht der Fall sein sollte, so sei Dir zur Einführung das folgende auf die Praxis ausgerichtete Buch empfohlen:


Vielleicht fällt Dir dann irgendwann auch mal einer Deiner eigenen Denkfehler (wie Du sie in diesem Thema völlig abseits der ursprünglichen von mir angeführten Fragestellung vorgeführt hast) auf!

In diesem Sinne
Auden James

:D Nicht nur lesen, verstehen ist der Trick!

Auf einfachstem Russell-Niveau:

Intelligenz = A

Klugheit = B

Deine These: A = B, weil A Synonym von B ist

Synonym heißt aber nicht äquivalent, also ist A ungleich B. Somit endete deine Argumentationskette dort. Da kannst du dich drehen und wenden wie du willst. Wenn B ungleich A ist, A Element von B sein kann (und nicht umgekehrt, siehe Definitionen), aber eben oft/meist/häufig (statistisch erfassbar, wenn auch hier als Eindruck formuliert) nicht ist, ist Senas Aussage im Gegensatz zu deiner logisch valide und haltbar.
 
Last edited by a moderator:
Doch alle Geschichten hier sind GESCHENKE! Daher danke ich allen Autoren für ihre Zeit und Mühen, sie hier zu präsentieren.

Jein. Für viele Autoren gilt das.

Es gibt Autoren, die Geschichten produzieren, um sich selbst in Szene zu setzen. Sei es, um sich im Ruhm zu sonnen, sei es um sogar über ihre Patreon-Seite Geld zu verdienen.

Hätte ich von Anfang an durchweg unter 4 Sterne, hätte ich schon lange aufgehört. Nur weil meine Geschichten hier hohe Bewertungen bekommen, mache ich weiter.

Und Audens Verriss meiner ersten Geschichte konnte nichts daran ändern. Er war eine Stimme unter vielen. Sehr laut und aggressiv und lieblos, aber nur eine. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.
 
Was vielleicht daran liegen mag, daß die "meisten Menschen" sich mit Logik im eigentlichen Sinne noch nie beschäftigt haben und tatsächliche Unlogik für Logik halten.

Oder hast Du eines der folgenden klassischen Werke zur Logik gelesen (und verstanden):

Falls, was das Wahrscheinlichste ist, das nicht der Fall sein sollte, so sei Dir zur Einführung das folgende auf die Praxis ausgerichtete Buch empfohlen:

Vielleicht fällt Dir dann irgendwann auch mal einer Deiner eigenen Denkfehler (wie Du sie in diesem Thema völlig abseits der ursprünglichen von mir angeführten Fragestellung vorgeführt hast) auf!

In diesem Sinne
Auden James

Mein lieber Auden,

deine Leseempfehlung finde ich hoch spannend. Ich werde all diese Bücher lesen, wenn ich mich irgendwann dafür zu interessieren beginne. Wann das sein wird, muss ich sehen. Und was deine Logik mit meiner Aussage zu tun hat, die von jedem verstanden wird außer dir, interessiert mich schlichtweg nicht.

Aber da du mir so schöne Titel zum Lesen herausgesucht hast, möchte ich mich natürlich hier auf gleiche Weise revanchieren:

Über den Umgang mit Menschen, Von Adolph Freiher von Knigge


Ich finde es schade, dass du unsere Ostergrüße unerwidert hast lassen. Das gehört sich einfach nicht in einer freundschaftlichen Umgebung wie dieser.

Kommunikationstraining, Vera F. Birkenbihl, lass dich von ihrem Wissen domsen!

Menschen verstehen: Menschen lesen und Kommunikation verbessern durch Psychologie im Alltag - Sich selbst und andere besser verstehen, von Gerald Hennings


Vielleicht verstehst du dann Kontexte besser? So das drumherum einer Aussage? Die Fähigkeit sich die Frage zu stellen, worauf der andere hinaus möchte ohne den Duden dabei zurate ziehen zu müssen?

Und zuallerletzt, ein Buch das noch geschrieben werden muss:
Die zwischenmenschliche Kommunikation für Auden James verständlich erklärt - von Sisyphos

Der Autor fängt gleich mit dem Schreiben an, nachdem er die Sache mit dem Stein regeln konnte. Schließlich braucht er danach eine Herausforderung.

Frohes Eiersuchen mein Lieber, sollten dir welche zur Verfügung stehen.

Deine dich wertschätzende Sena
 
Last edited by a moderator:
Es gibt Autoren, die Geschichten produzieren, um sich selbst in Szene zu setzen. Sei es, um sich im Ruhm zu sonnen, sei es um sogar über ihre Patreon-Seite Geld zu verdienen.

Welcher Autor setzt sich denn nicht in Szene? Jeder, der seine Texte hier hochlädt, will doch zeigen, wie toll er schreiben kann oder was für eine geile Fantasie er hat. Daran ist m. E. nichts auszusetzen.

Allerdings sollte man Geschichten schreiben, weil es einem Spaß macht und nicht, weil man sich gezwungen sieht, Leserwünsche zu erfüllen oder weil man geil auf Lobhudeleien ist.

swriter
 
Es gibt vier Möglichkeiten:


4. Eine Geschichte trifft meinen Geschmack überhaupt nicht oder ist so Grottenschlecht, dass ich nicht über die erste Seite hinaus komme. Dann bewerte ich sie meist auch nicht, weil ich sie ja nicht vollständig gelesen habe.

Du schreibst aber auch keinen Kommentar, um dem Autor mitzuteilen, warum sein Text nichts ist? Gerade dann halte ich es für notwendig, dem Autor reinen Wein einzuschenken. Entweder, weil die Geschichte zu schlicht, zu einfallslos, zu schlecht konzipiert ist oder weil die Ausführung in Sachen Grammatik, Rechtschreibung, Schreibstil zu wünschen übrig lässt.

Wenn diesem Autor niemand sagt, dass seine Stärken offenbar woanders als beim Schreiben liegen, dann glaubt er am Ende noch den Lesern, die jeden Schund in den Himmel loben.

swriter
 
Ich finde es schade, dass du unsere Ostergrüße unerwidert hast lassen. Das gehört sich einfach nicht in einer freundschaftlichen Umgebung wie dieser.

Bevor du mir jetzt auch noch eine Lektüre zum Thema Höflichkeit nahelegst, erwidere ich mal flink die Ostergrüße.

Frohe Ostern allen.

So, ging gerade noch mal gut. ;)

swriter
 
Bevor du mir jetzt auch noch eine Lektüre zum Thema Höflichkeit nahelegst, erwidere ich mal flink die Ostergrüße.

Frohe Ostern allen.

So, ging gerade noch mal gut. ;)

swriter

Ja, da hat der liebe Swriter verdammt noch mal Schwein gehabt. :devil:


Genieß die Tage!

Sena
 
Auch von mir Frohe Osterfeiertage!

Von mir selbstverständlich auch:
Ich wünsche allen Lesern und Autoren hier:

Frohe und schöne Osterfeiertage!
 
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