Richtige Kategorie-Einteilung

Du kapierst es einfach nicht.

Die Plattform Literotica ist nicht das Forum. Tausende von Lesern und Autoren nutzen die Plattform, ohne auch nur einmal das Forum zu betreten. Wie viele diskutieren hier regelmäßig im Forum? 5? 7?

Das Forum ist nicht mehr als ein Anhängsel, die Action geht da ab, wo die Geschichten stehen.

Ja siehst du, genau das ist der Unterschied in der Ansicht zwischen und beiden.

Für mich ist das Forum etwas, wo man sich unterhält, wo man neue Inputs für seine Geschichten bekommt, wo man Fragen stellen kann, wie das mit der Dauer bei den Veröffentlichungen ist, wie es man EDITs macht, wie man neue handelnde Personen einführt....


Mit welcher Arroganz maßt du dir an, beurteilen zu können, was auf Literotica geschrieben steht, wenn du dich immer nur im Forum aufhältst? Du hast zu allem eine Meinung, hast aber von kaum etwas Ahnung. Mach die Augen auf und schaue dahin, wo das echte Leben auf Literotica spielt. Hier im Forum findet es nicht statt.

Mich würde zuerst einmal interessieren, was du mit diesem echten Leben auf Literotica meinst.

Denn wo dieses "echte Leben" auf Literotica spielt, weiß ich ehrlich gesagt nicht....

Ich kenne inzw. einige Leute, die neue Stories veröffentlicht haben, ich kenne auch einige Leute, die sehr gute Geschichten schreiben, aber dieses "echte Leben" auf Literotica, das kenne ich irgendwie nicht....
 
Meine Güte, hätte ich im Vorfeld gewusst, was für eine Grundsatzdiskussion "Was dürfen Anfänger und Neulinge schreiben und was nicht?" meine Frage auslöst, hätte ich meine Fresse gehalten und lieber geschwiegen.

Ich versuche noch einmal zu erklären, warum ich nicht dem Ratschlag "Warum schreibst Du nicht erstmal eine kürzere Story?" folge:
So eine Story ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung käme mir der bereits erwähnten Porno-Szene mit dem Stroh gleich und einfach sowas hinzurotzen wie "Mann trifft Frau - Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen - Ende" macht mir keinen Spaß und das würde man beim Lesen auch merken.

Ich will aber keineswegs der "Tolkien der erotischen Literatur" werden, ich möchte lediglich was zu Papier bringen, wo ich selbst denke, dass es ein gewisses Niveau hat.

Ich stimme Mayia zu, dass die vielleicht gut gemeinten Ratschläge einiger hier sehr herablassend und bevormundend zu lesen sind und bin da auch irgendwie beruhigt, dass ich das nicht alleine so sehe und mit meiner Ansicht nicht alleine da stehe und muss auch gestehen, dass das in mir die Motivation weiterzuschreiben auch ein wenig gedrosselt hat.

Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich mich wie ein eingeschnapptes kleines Kind in meine Ecke verziehe und schmolle.
Ich warte mal ein paar Tage ab und wenn mich dann der Schreibwahn wieder überkommt, werde ich weiterschreiben und dann vielleicht alle Kapitel und die ganze Story auf einmal veröffentlichen.

Wenn dann noch Bedarf besteht, kann meine Story dann immer noch zerrissen werden...

Viele Grüße
S.
 
Meine Güte, hätte ich im Vorfeld gewusst, was für eine Grundsatzdiskussion "Was dürfen Anfänger und Neulinge schreiben und was nicht?" meine Frage auslöst, hätte ich meine Fresse gehalten und lieber geschwiegen.

Ich versuche noch einmal zu erklären, warum ich nicht dem Ratschlag "Warum schreibst Du nicht erstmal eine kürzere Story?" folge:
So eine Story ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung käme mir der bereits erwähnten Porno-Szene mit dem Stroh gleich und einfach sowas hinzurotzen wie "Mann trifft Frau - Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen - Ende" macht mir keinen Spaß und das würde man beim Lesen auch merken.

Ich will aber keineswegs der "Tolkien der erotischen Literatur" werden, ich möchte lediglich was zu Papier bringen, wo ich selbst denke, dass es ein gewisses Niveau hat.

Ich stimme Mayia zu, dass die vielleicht gut gemeinten Ratschläge einiger hier sehr herablassend und bevormundend zu lesen sind und bin da auch irgendwie beruhigt, dass ich das nicht alleine so sehe und mit meiner Ansicht nicht alleine da stehe und muss auch gestehen, dass das in mir die Motivation weiterzuschreiben auch ein wenig gedrosselt hat.

Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich mich wie ein eingeschnapptes kleines Kind in meine Ecke verziehe und schmolle.
Ich warte mal ein paar Tage ab und wenn mich dann der Schreibwahn wieder überkommt, werde ich weiterschreiben und dann vielleicht alle Kapitel und die ganze Story auf einmal veröffentlichen.

Wenn dann noch Bedarf besteht, kann meine Story dann immer noch zerrissen werden...

Viele Grüße
S.

Ich kann dein Empfinden nachvollziehen. Auch ich habe irgendwann hier angefangen und wurde manches Mal heftig verbal angegangen. Vielleicht liest du ja irgendwann einmal Kommentare zu meinen früheren Geschichten und wunderst dich vielleicht, warum ich nicht längst die Brocken hingeschmissen habe. Meiner Meinung nach brauchst du auf dieser Plattform ein dickes Fell, Wohlfühloasen gibt es woanders.

Ich sehe meine Hinweise stets als Empfehlungen. Ich erwarte nicht, dass man ihnen folgt. Wenn du es anders machen möchtest, als ich es tun würde, ist das dein gutes Recht. Ich bin direkt und äußere mich immer mit einer ehrlichen Meinung. Dass die nicht immer mit Samthandschuhen überreicht wird, weiß ich selber. Auf der anderen Seite siehst du aber auch, dass nicht gerade 50 User auf deine Frage geantwortet haben. Hier muss man schon froh sein, wenn sich überhaupt mal jemand meldet. Vielleicht ist ja eine kritische, weniger nette Antwort besser als keine.

Ich schlage vor, du nimmst deine Schreibkarriere in Angriff und lässt dich von negativen Äußerungen oder weniger nett verpackten Worten nicht abhalten. Und wenn du eine lange Geschichte mit Kapiteln veröffentlichen möchtest, dann mach das.

swriter
 
Meine Güte, hätte ich im Vorfeld gewusst, was für eine Grundsatzdiskussion "Was dürfen Anfänger und Neulinge schreiben und was nicht?" meine Frage auslöst, hätte ich meine Fresse gehalten und lieber geschwiegen.

Nein, das hast du schon richtig gemacht! Die Probleme sind einfach schon so lange und so "alt", dass sie einfach zwischendurch immer wieder mal hoch"kochen". ;-)

Im Grunde stimme ich @swriter in Bezug auf Aud.J. ja zu: Er schreibt zwar exakte und extrem gut recherchierte und argumentierte Kommentare, aber er übersieht dabei leider häufig, dass eine Botschaft neben der Sachlichen/Inhalts-Ebene auch immer eine emotionale Komponente hat....

Nämlich jene, dass ein Kommentar, um angenommen werden zu können -- immer auch so formuliert sein muss, dass es angenommen werden kann...

--

Und natürlich ist es auch zutreffend, dass dadurch, dass ich weniger Geschichten veröffentliche, ein Aud.J. (aber auch alle anderen) viel weniger Gelegenheit haben, mir unter meinen Stories im Kommentarbereich meiner Stories mir mit irgendwelchen mir völlig unverständlichen sog. "Kommen-t-aren" auf den Arsch zu gehen.... ;)


Auf der anderen Seite: Wo soll ein, nennen wir ihn einmal: wohlwollender Kritiker, nennen wir ihn einmal: Kritiker, der gewisse Aspekte einer sinnvollen, konstruktiven, voranbringenden Kritik bisher noch nicht verstanden hat, nennen wir ihn einmal: Auden James.... --> wo soll jener User mitbekommen / lernen / erfahren / entdecken... wie man Kritik auch anders schreiben könnte?

Wenn nicht hier beim Schreiben und bei der wohlwollenden Rückmeldung durch die anderen Foren-Teilnehmer?

(Oder anders gesagt: durch das "Kommentar-unter-Story" und "Antwort-auf-Kommentar-unter-Story" und "Antwort-auf-Antwort-auf-Kommentar-unter-Story".... Spielchen, hat das meines Eindrucks nach bisher noch nicht so gut funktioniert.... ;-)
 
Hallo zusammen,
nachdem ich nun meine erste Idee ... erstmal wieder verworfen habe, habe ich nun damit begonnen, eine Geschichte zu verfassen, die mehrere Kapitel umfasst.
Bevor ich nun allerdings mit dem Veröffentlichen starten wollte, wollte ich mal wissen, ob da zwingend die Kapitel schon Hinweise auf die jeweilige Kategorie enthalten müssen.

Um jetzt tatsächlich einmal wieder zurück zu deiner Frage zu kommen @Spectre_73:

Nein, du kannst bei der Veröffentlichung deiner Story / deines Kapitels... eine Kategorie auswählen, wo du deine Story/deinen Teil veröffentlicht haben möchtest. (ebenso, wie du auch Tags zuweisen kannst je Story und je Kapitel... ;)

Auch hier gilt es natürlich wieder zu bedenken -- wie @swriter schon geschrieben hat: Dass es natürlich Leser verunsichern kann, wenn du mit deiner Story mit einem Thema beginnst und das dann plötzlich wechselt.... (oder hin und her springt...)


Aber du bist der Autor deiner Geschichte. Niemand anderer außer dir wird sie erzählen.. ;):)

kimber
 
Last edited:
Ich versuche noch einmal zu erklären, warum ich nicht dem Ratschlag "Warum schreibst Du nicht erstmal eine kürzere Story?" folge:
So eine Story ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung käme mir der bereits erwähnten Porno-Szene mit dem Stroh gleich und einfach sowas hinzurotzen wie "Mann trifft Frau - Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen - Ende" macht mir keinen Spaß und das würde man beim Lesen auch merken.
Wieso hängst Du der irrigen Vorstellung an, daß eine "kürzere Story" gleichbedeutend mit jener berühmt-berüchtigen "Pornoszene mit dem Stroh" wäre?

Wie oben nachzulesen, schlug ich vor, daß Anfänger sich zunächst einmal auf einen Text, dessen Umfang zwei LIT-Seiten nicht übersteigt, beschränken sollten, um die zwangsläufige eigene Überforderung beim Geschichtenschreiben nicht unnötig zu steigern; überdies ist es ohne weiteres möglich auf zwei LIT-Seiten – und weniger! – ein Szenario zu entwickeln, das über die von Dir skizzierte Plumpheit klar hinausgeht.

Um nur zwei Beispiele zu nennen, die ich – mehr oder weniger – kürzlich gelesen habe: "Die unanständige Ballerina" von Faith und "Das Strafbuch" von Anna Wagner (die ursprüngliche LIT-Fassung findest Du hier). Lese einmal diese zwei Geschichten und sage mir dann erneut, daß es unmöglich sei, eine kürzere Story zu schreiben, ohne so etwas wie "Mann trifft Frau - Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen - Ende" hinzurotzen!
Ich will aber keineswegs der "Tolkien der erotischen Literatur" werden, ich möchte lediglich was zu Papier bringen, wo ich selbst denke, dass es ein gewisses Niveau hat.
Was sollte das überhaupt bedeuten, der "Tolkien der erotischen Literatur"? Also jemand, der die Hintergründe der Figuren und ihre Abkunft bis ins x-te Glied ausbuchstabiert? der erotische Abenteuer mit epischer Breite erzählt? oder was?
Ich stimme Mayia zu, dass die vielleicht gut gemeinten Ratschläge einiger hier sehr herablassend und bevormundend zu lesen sind und bin da auch irgendwie beruhigt, dass ich das nicht alleine so sehe und mit meiner Ansicht nicht alleine da stehe und muss auch gestehen, dass das in mir die Motivation weiterzuschreiben auch ein wenig gedrosselt hat.
Wenn Dich bereits ein paar unbedeutende Forenbeiträge und gute Ratschläge hier vom Schreiben abbringen, solltest Du Dir vielleicht tatsächlich noch einmal überlegen, ob Du das mit Geschichtenschreiben ernsthaft angehen willst ...
Wenn dann noch Bedarf besteht, kann meine Story dann immer noch zerrissen werden...
Dann solltest Du uns hier allerdings auch Bescheid geben, wenn es denn eines Tages tatsächlich soweit sein sollte!
 
Last edited:
Zunächst @Spectre_73: ich würde dir empfehlen, Posts von Auden James überhaupt nicht zu lesen.

Er hat offenbar den Schlüsselsatz von meinem Post oben nicht verstanden. (dabei hätt ich ihn extra mit Blau hervor gehoben, damit einem auffällt, dass mir dieser Passus besonders wichtig ist:

... aber er [Auden James, Anm.] übersieht dabei leider häufig, dass eine Botschaft neben der Sachlichen/Inhalts-Ebene auch immer eine emotionale Komponente hat....

Nämlich jene, dass ein Kommentar, um angenommen werden zu können -- immer auch so formuliert sein muss, dass es angenommen werden kann...

Das, was Aud.J. hier schreibt, ist m.Mn. für einen neuen User in diesem Forum, von der ersten bis zur letzten Zeile völlig unbrauchbar.


Nur das krasseste Beispiel heraus greifend:

Was sollte das überhaupt bedeuten, der "Tolkien der erotischen Literatur"? Also jemand, der die Hintergründe der Figuren und ihre Abkunft bis ins x-te Glied ausbuchstabiert? der erotische Abenteuer mit epischer Breite erzählt? oder was?

Ja ganz genau. Genau das soll es heißen.
"Nicht-der-Tolkien-der-erotischen-Literatur-sein-wollend" heißt ganz genau, nicht "erotische Abenteuer mit epischer Breite" erzählen zu wollen...

Warum du in betont aggressiver Sprache nach Dingen fragst, die du offensichtlich ohnehin selber weißt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Ebenso das Verb: "hingerotzt". Das ist extrem beleidigend. Das verwendet man normalerweise nicht, außer man möchte andere Menschen in seinem Post beleidigen. Alternativen nicht-beleidigender Natur wären zB: "geschrieben", "formuliert", allenfalls "hingeschrieben", "hinformuliert"... die deutsche Sprache bietet genug Möglichkeiten, Dinge so auszudrücken, dass sie nicht notwendigerweise eine Beleidigung sein müssen....


--

Abschließend @Spectre_73 Du kannst hier im Forum User auf IGNORE setzen. (dann werden dir ab dem Zeitpunkt, wo du das Häkchen setzt, alle Posts jenes Users ausgeblendet.) Ich würde dir empfehlen, dass du das bei Aud.J. machst. (ich hab ihn selber normalerweise selber auf IGNORE...)

Zumindest, bis er die deutsche Sprache ausreichend beherrscht, um mitzubekommen, was er zwischen seinen abgetippten Worten emotional eigentlich ausdrückt.

kimber
 
Ebenso das Verb: "hingerotzt". Das ist extrem beleidigend. Das verwendet man normalerweise nicht, außer man möchte andere Menschen in seinem Post beleidigen. Alternativen nicht-beleidigender Natur wären zB: "geschrieben", "formuliert", allenfalls "hingeschrieben", "hinformuliert"... die deutsche Sprache bietet genug Möglichkeiten, Dinge so auszudrücken, dass sie nicht notwendigerweise eine Beleidigung sein müssen....
Lese genauer, kimber22! Das von Dir inkriminierte Verb verwendete Spectre_73 selbst, siehe (Hervorhebung von mir):
So eine Story ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung käme mir der bereits erwähnten Porno-Szene mit dem Stroh gleich und einfach sowas hinzurotzen wie "Mann trifft Frau - Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen - Ende" macht mir keinen Spaß und das würde man beim Lesen auch merken.
Ich bezog mich durch die Wiederholung des Begriffs ausdrücklich auf Spectre_73s Einlassungen oben.

Wenn Dir die Wortwahl nicht paßt, so beschwere Dich beim Urheber derselben, Spectre_73, und mache sie nicht denjenigen zum Vorwurf, die auf ebendiese sich ausdrücklich beziehen!

PS: Ich halte das, was ich oben geschrieben habe, für ziemlich brauchbar, insbesondere "für einen neuen User", denn gerade die Lektüre der von mir verlinkten Geschichten wäre dazu angetan, diesem vor Augen zu führen, daß man auch auf zwei LIT-Seiten – oder weniger! – inhaltlich durchaus und ohne weiteres über die handlungsleitende Frage "Warum liegt hier Stroh?" hinausgelangen kann.
 
Last edited:
Lese einmal diese zwei Geschichten und sage mir dann erneut, daß es unmöglich sei, eine kürzere Story zu schreiben, ohne so etwas wie "Mann trifft Frau - Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen - Ende" hinzurotzen!

Und der Imperativ von "Lesen" ist immer noch "Lies!".... (nicht "Lese"...) duden die-konjugation

Aber das nur, weil mir das gerade speziell auffällt...

... wenn sich schon jemand in diesem Forum erdreisten dürfe, anderen Usern Hinweise und Anregungen zur deutschen Rechtschreibung und Grammatik zu geben....
 
Oben schriebst Du mir doch ins Stammbuch, kimber22, daß ein Kommentar immer auch so formuliert sein müsse, daß er angenommen werden könne, weshalb mir der Imperativ als solcher ungeeignet erschien, zumal die Adressaten, Spectre_73 sowie Deine Wenigkeit, ja bereits mehr oder minder deutlich machten, daß sie so ihre Problemchen damit hätten, meine Kommentare anzunehmen, weshalb ich nicht auch noch vom Kommentieren zum Befehlen übergehen wollte und also auf diese nicht standardsprachliche Variante ("lese") mich verlegte, die schlechterdings freundlicher (weil weniger hart) klingt als ihr grammatikalisch richtiges Gegenstück ("lies"), was, wie ich vermute, am konjunktivischen Gepräge jener liegen könnte, das stärker die Möglichkeit des Handelns als solches betont als der grammatikalisch richtige Befehl, der im Grunde nur das Gehorchen vorsieht und somit nicht eine vergleichbare Art von Handlungsoffenheit vorstellt.

Hätte ich gewußt, daß insbesondere Du einen solchen Wert auf stete standardsprachliche Richtigkeit legst, so hätte ich natürlich nicht die nicht standardsprachliche Variante oben gewählt; dann hätte ich mich allerdings auch darüber gewundert, daß Dir anscheinend nicht bekannt zu sein scheint, daß Satzanfänge im Deutschen auch dann groß geschrieben werden, wenn sie in eigenständiger Stellung in Klammern stehen, wie z. B in Deinem obigen Beitrag (Hervorhebungen von mir):
Du kannst hier im Forum User auf IGNORE setzen. (dann werden dir ab dem Zeitpunkt, wo du das Häkchen setzt, alle Posts jenes Users ausgeblendet.) Ich würde dir empfehlen, dass du das bei Aud.J. machst. (ich hab ihn selber normalerweise selber auf IGNORE...)
Über den stilistischen Fehlgriff der unnötigen Wiederholung von "selber" in letzterer Klammer sowie die nicht unbedingt herausragende Standardsprachlichkeit von "selber" selbst schweige ich mich an dieser Stelle vorzugsweise aus, ebenso über die fragwürdige Klammersetzung an sich, die zumindest im ersten Falle aus unerfindlichen Gründen eher einen mit Komma abzugrenzenden Nebensatz einzuschließen scheint als eine eigenständige Aussage ...
 
Last edited:
Oben schriebst Du mir doch ins Stammbuch, kimber22, daß ein Kommentar immer auch so formuliert sein müsse, daß er angenommen werden könne, weshalb mir der Imperativ als solcher ungeeignet erschien, zumal die Adressaten, Spectre_73 sowie Deine Wenigkeit, ja bereits mehr oder minder deutlich machten, daß sie so ihre Problemchen damit hätten, meine Kommentare anzunehmen, weshalb ich nicht auch noch vom Kommentieren zum Befehlen übergehen wollte und also auf diese nicht standardsprachliche Variante ("lese") mich verlegte, die schlechterdings freundlicher (weil weniger hart) klingt als ihr grammatikalisch richtiges Gegenstück ("lies"), was, wie ich vermute, am konjunktivischen Gepräge jener liegen könnte, das stärker die Möglichkeit des Handelns als solches betont als der grammatikalisch richtige Befehl, der im Grunde nur das Gehorchen vorsieht und somit nicht eine vergleichbare Art von Handlungsoffenheit vorstellt.

Ich hab es dir schon vor Jahren gesagt, Auden. Du erklärst irgend etwas nicht besser, wenn du mehr "weshalb" -- "weshalb" -- "zumal" -- "und also" -- und so weiter.... hintereinander schreibst.

Im Grunde steht in deinem ganzen Text nix anderes drinnen, als dass du statt der korrekten Form "Lies!" die Form "Lese" benutzt hast, weil du dachtest, dass sie »freundlicher (weil weniger hart)« klänge...


Ansonsten ist mir das ab jetzt wieder zu viel Arbeit, da immer unendlich lange, extrem verschachtelte Neben- und Unter-Sätze zu lesen für im Grunde unglaublich einfache Aussagen....
 
Wie oben nachzulesen, schlug ich vor, daß Anfänger sich zunächst einmal auf einen Text, dessen Umfang zwei LIT-Seiten nicht übersteigt, beschränken sollten, um die zwangsläufige eigene Überforderung beim Geschichtenschreiben nicht unnötig zu steigern;

Lieber @Auden James.
Das ist ja auch ein Vorschlag über den man nachdenken kann.
Genauso kann ich aber argumentieren, wieso Du der irrigen (deine Wortwahl) Vorstellung anhängst, dass es für einen unerfahrenen Autor leichter sei, eine kurze, von dir positiv gewürdigte Geschichte zu schreiben.
Das kann man genauso als äußerst schwierig bewerten, einen kürzeren Text so auf den Punkt und präzise zu formulieren (womöglich führt es zwangsläufig zur eigenen Überforderung, wie du sagtest).

Von daher gehe ich nicht mit zu sagen, das eine oder das andere ist grundsätzlich besser zum Anfangen. Beides kann gelingen oder misslingen. Also einfach ausprobieren was für einen selbst das Beste ist. Man will ja irgendeine Idee/ Fantasie niederschreiben. Daraus ergibt sich dann eine Länge der Geschichte.

Und nur noch mal dazu:
Lese einmal diese zwei Geschichten und sage mir dann erneut, daß es unmöglich sei, eine kürzere Story zu schreiben, ohne so etwas wie "Mann trifft Frau - Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen - Ende" hinzurotzen!

@Spectre_73 sprach nie davon, dass das unmöglich sei. Er sagte (Hervorhebung von mir):

und einfach sowas hinzurotzen wie "Mann trifft Frau - Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen - Ende" macht mir keinen Spaß und das würde man beim Lesen auch merken.

Vielleicht fehlt ihm, genauso wie mir, die geniale Idee so eine kürzere Geschichte zu schreiben. Wer weiß.

Lieben Gruss
Mayia
 
Als jemand, der fast ausschließlich Kurzgeschichten schreibt, kann ich nicht nachvollziehen, worin das Problem liegen sollte, ein Szenario zu erfinden.

Mann trifft Frau in der Kneipe, sie kommen ins Gespräch und landen im Bett.

Das ist nichts Besonderes und für den Anfang überschaubar. Diese Geschichte muss ja nicht einmal veröffentlicht werden. Warum das Schreiben dieser Geschichte keinen Spaß machen sollte, kann ich nicht nachvollziehen. Ist es denn wirklich so, dass ein Autor nur eine Idee hat, die er unbedingt niederschreiben muss?

Aber bevor jetzt wieder Hinweise auf das Selbstbestimmungsrecht des Autors kommen: jeder soll machen, wie er meint.

swriter
 
Um mal ein Beispiel zu geben, wie einfach man an ein Szenario für eine Kurzgeschichte kommt ...

Ich hatte zuletzt die Geschichte "Unter der Decke" veröffentlicht (das ist die mit dem Hund). Die Idee zu der Geschichte kam mir, als ich einen kurzen Pornoclip angeschaut hatte. In dem saßen zwei Freundinnen auf der Couch und hatten sich eine Decke über die Schöße gelegt. Dann haben sie einen Porno angesehen und haben sich unter der Decke jede für sich bespielt. Ihre "Machenschaften" flogen auf, als ein Staubsaugerroboter die Decke mit sich gezogen hat. Danach kam es dann zu den üblichen Sexszenen.

Ich habe mir diese Idee notiert, da ich die Situation spannend finde, in der zwei Freundinnen feststellen, dass sie, ohne voneinander zu wissen, dieselben Empfindungen verspüren und sich auf diese einlassen. Um diese Grundidee herum habe ich eine kurze Story gebastelt, habe den Staubsaugerroboter durch einen Hund ausgetauscht und skizziert, warum sie gemeinsam unter der Decke masturbieren, wie sie auf das Erwischtwerden reagieren und wie sie sich am Ende von ihrer Lust leiten lassen.

Selbst ein 5-minütiger Pornoclip kann Grundlage für einen Text darstellen. Man muss halt mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen, immer bereit sein, Ideen aufzuschnappen, aus denen man möglicherweise eine Geschichte kreieren kann. Das hat mit Charakterentwicklung natürlich nichts zu tun. Ich beschreibe vielmehr eine Situation, die kaum länger als eine Stunde dauert. Die Charaktere sind austauschbar, die Szene steht im Vordergrund. Und doch funktionieren Kurzgeschichten. Es geht allerdings nicht darum, auf zwei LIT-Seiten möglichst viele Sexszenen abzuliefern. Auch kurze Häppchen werden von den Lesern gut angenommen, wenn sie halbwegs interessant ausgeschmückt sind und im Idealfall etwas Neues bieten. Und selbst auf 7 bis 10 DINA4-Seiten kann man eine erotische Stimmung aufbauen, die in den letzten drei Absätzen zu Sex führt. Dafür bedarf es keiner langen Geschichte mit mehreren Kapiteln.

swriter
 
Hallo @swriter
Als jemand, der fast ausschließlich Kurzgeschichten schreibt, kann ich nicht nachvollziehen, worin das Problem liegen sollte, ein Szenario zu erfinden.
es geht mir dabei gar nicht nur um das Finden eines Szenarios. Wenn es nur darum ginge, gäbe ich dir recht.

Was ich für mich persönlich finde, ist, dass es nicht zwangsläufig einfach ist eine, für meine Ansprüche, gute Kurzgeschichte zu schreiben. Das Szenario ist ja nur ein kleiner Teil.

Für mich geht es bei dieser Diskussion auch überhaupt nicht darum am Ende zu sagen dieses oder das sei richtig, oder besser. Alles hat seine Berechtigung und was einem als Anfänger mehr liegt, hängt von so vielem ab.

Ich finde es super, wie du deine Vorgehensweise beschrieben hast. Das finde ich interessant, hilfreich und bringt mir viel mehr, als wenn irgend jemand hier auf einer bestimmten Position rumreitet. Danke dafür.

Lieben Gruss
Mayia
 
Um ehrlich zu sein wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, verschiedene Teile einer Geschichte in verschiedenen Kategorien zu veröffentlichen. Eine Geschichte würde ich in Bezug auf die Kategorie immer als Einheit behandeln: Nur weil nicht gleich im ersten Teil jemand die Peitsche schwingt, ist es trotzdem S&M, wenn es darauf hinausläuft.

Und @ Spectre 73: Geeerne lang mit langem Anlauf :)
 
Genauso kann ich aber argumentieren, wieso Du der irrigen (deine Wortwahl) Vorstellung anhängst, dass es für einen unerfahrenen Autor leichter sei, eine kurze, von dir positiv gewürdigte Geschichte zu schreiben.
Das kann man genauso als äußerst schwierig bewerten, einen kürzeren Text so auf den Punkt und präzise zu formulieren (womöglich führt es zwangsläufig zur eigenen Überforderung, wie du sagtest).
Natürlich könnte man so argumentieren, es wäre nur wenig fruchtbringend, denn eine Geschichte besteht für gewöhnlich (von der Avantgarde und sonstigen Experimenten einmal abgesehen) aus Szenen, was bedeutet, daß eine Geschichte im Grunde nur dadurch länger wird (im Vergleich zu einer kürzeren), daß man entweder mehr Szenen anhängt oder vorhandene ausdehnt oder beides zugleich macht. Einem Anfänger mangelt es per definitionem an der Erfahrung, wie man Szenen effektiv gestaltet, weshalb es ceteris paribus eine Erleichterung für ihn darstellte, wenn er nicht x Szenen erfinden und gestalten bzw. in die Länge ziehen muß, sondern sich auf wenige – oder auch nur eine einzige! – konzentrieren kann.

Selbst wenn ihn das bereits überfordern sollte (was nicht unwahrscheinlich ist), so stellte es dennoch eine insgesamt geringere Überforderung im Vergleich zum Erfinden und Gestalten bzw. Ausdehnen von x zusätzlichen Szenen dar.
@Spectre_73 sprach nie davon, dass das unmöglich sei.
Das tat er durchaus, wenn auch indirekt, denn kurz vor der von dir verkürzt wiedergegebenen Zitatstelle setzte er eine kürzere Story schlechthin mit einer "Story ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung" gleich, was eben letztlich auf das Schema "Mann trifft Frau - Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen - Ende" hinauslaufe, laut Spectre_73.
 
Ich würde nicht verallgemeinern, dass neue Autoren aufgrund ihrer Unerfahrenheit stets Schwierigkeiten haben, Szenen auszuschmücken. Bei zahlreichen neuen Autoren merkt man, dass ihnen die Erfahrung beim Schreiben fehlt, manche überraschen von Anfang an mit vorzeigbaren Ergebnissen. Insofern wird ein unerfahrener Autor entweder bei Kurzgeschichten oder langen Texten scheitern oder er wird sich überraschend wortgewandt präsentieren, wie immer auch sein Erstlingswerk ausgestaltet sein wird. Selbst wenn ein Autor zum ersten Mal etwas auf Literotica veröffentlicht, kann er ja dennoch Erfahrungen beim Schreiben aufweisen, weil er beruflich damit zu tun hat oder er es in einem anderen Metier als Erotik bereits versucht hat.

Bei langen Geschichten besteht meiner Meinung nach die Gefahr, sich in der Handlung zu verlieren. Bei einer Kurzgeschichte beschreibe ich einen überschaubaren Handlungsrahmen und komme mit einer bis wenigen Szenen aus. Längere Texte ziehen sich über mehrere Tage, Wochen, Monate hin, beziehen möglicherweise mehr als zwei Personen ein, die über einen längeren Zeitraum miteinander agieren. Hier nicht den Überblick zu verlieren wird möglicherweise ein Problem für neue Autoren darstellen, die noch nicht so recht wissen, wie sie ihre Geschichte planen müssen, sodass am Ende alles stimmig ist.

swriter
 
Um ehrlich zu sein wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, verschiedene Teile einer Geschichte in verschiedenen Kategorien zu veröffentlichen. Eine Geschichte würde ich in Bezug auf die Kategorie immer als Einheit behandeln: Nur weil nicht gleich im ersten Teil jemand die Peitsche schwingt, ist es trotzdem S&M, wenn es darauf hinausläuft.

Und @ Spectre 73: Geeerne lang mit langem Anlauf :)
Vielleicht haben wir unterschiedliche Auffassungen von dem Begriff "Geschichte".

Ich schreibe an mehreren Serien, von denen die einzelnen Episoden in sich abgeschlossen sind. Sowohl die Episoden als auch die ganze Serie fällt für mich unter den Begriff "Geschichte". Die einzelnen Episoden haben unterschiedliche Schwerpunkte, fallen also in meinen Augen unter unterschiedliche Kategorien.

Ich habe schon mehrfach Kommentare bekommen in der Art "Ich lese eigentlich nur BDSM, diese Story hat mir aber so gut gefallen, dass ich die ganze Serie gelesen habe."
 
Natürlich könnte man so argumentieren, es wäre nur wenig fruchtbringend, denn eine Geschichte besteht für gewöhnlich (von der Avantgarde und sonstigen Experimenten einmal abgesehen) aus Szenen, was bedeutet, daß eine Geschichte im Grunde nur dadurch länger wird (im Vergleich zu einer kürzeren), daß man entweder mehr Szenen anhängt oder vorhandene ausdehnt oder beides zugleich macht. Einem Anfänger mangelt es per definitionem an der Erfahrung, wie man Szenen effektiv gestaltet, weshalb es ceteris paribus eine Erleichterung für ihn darstellte, wenn er nicht x Szenen erfinden und gestalten bzw. in die Länge ziehen muß, sondern sich auf wenige – oder auch nur eine einzige! – konzentrieren kann.

Selbst wenn ihn das bereits überfordern sollte (was nicht unwahrscheinlich ist), so stellte es dennoch eine insgesamt geringere Überforderung im Vergleich zum Erfinden und Gestalten bzw. Ausdehnen von x zusätzlichen Szenen dar.
Bei langen Geschichten besteht meiner Meinung nach die Gefahr, sich in der Handlung zu verlieren. Bei einer Kurzgeschichte beschreibe ich einen überschaubaren Handlungsrahmen und komme mit einer bis wenigen Szenen aus. Längere Texte ziehen sich über mehrere Tage, Wochen, Monate hin, beziehen möglicherweise mehr als zwei Personen ein, die über einen längeren Zeitraum miteinander agieren. Hier nicht den Überblick zu verlieren wird möglicherweise ein Problem für neue Autoren darstellen, die noch nicht so recht wissen, wie sie ihre Geschichte planen müssen, sodass am Ende alles stimmig ist.

Dieses Argument kann ich nachvollziehen und finde es auch plausibel. Komplexität am Anfang nicht unnötig einzubauen, um sich dann darin zu verlieren.
Ich würde nicht verallgemeinern, dass neue Autoren aufgrund ihrer Unerfahrenheit stets Schwierigkeiten haben, Szenen auszuschmücken. Bei zahlreichen neuen Autoren merkt man, dass ihnen die Erfahrung beim Schreiben fehlt, manche überraschen von Anfang an mit vorzeigbaren Ergebnissen. Insofern wird ein unerfahrener Autor entweder bei Kurzgeschichten oder langen Texten scheitern oder er wird sich überraschend wortgewandt präsentieren, wie immer auch sein Erstlingswerk ausgestaltet sein wird. Selbst wenn ein Autor zum ersten Mal etwas auf Literotica veröffentlicht, kann er ja dennoch Erfahrungen beim Schreiben aufweisen, weil er beruflich damit zu tun hat oder er es in einem anderen Metier als Erotik bereits versucht hat.
Dem kann ich auch voll zustimmen.

Da kann man auch wieder die Koch-Analogie betrachten.
Wenn eine Szene einem Gang entspricht. Als Anfänger muss man nicht ein 10-Gänge-Menü vorbereiten und erwarten, dass es ein stimmiges Gesamtkonzept ergibt. Genauso kann man aber auch in einem einzigen Gang viele Fehler machen, so dass dieser ungenießbar wird.

Wo ich nicht hundertprozentig zustimme, ist der Automatismus, dass es besser werden muss, wenn man sich am Anfang auf weniger Gänge reduziert.
Natürlich kann man da das Gegenargument machen, dass man, wenn man mehr Zeit auf nur einen einzigen Gang verwendet, der dann auch (automatisch) besser wird.
Ich denke aber, dass das eine rein theoretische Überlegung ist und in der Praxis nicht besteht.

Beispiel: Ich habe als Koch ein Menü im Kopf. Vorspeise, Hauptgang, Nachspeise. Und diese Gänge sind untereinander abgestimmt, das heißt, einer für sich alleine könnte nicht überzeugen, weil erst das gesamte Menü einen Sinn, eine Geschichte, ergibt.
Ich als Köchin möchte aber nunmal genau dieses Menü gerne kochen, weil ich die Nachspeise besonders toll finde, sie ohne Vor- und Hauptspeise aber sinnlos ist. Dann koche ich das Menü mit seinen Gängen und schaue an wie es beim Gast ankommt.

Jetzt kann man wieder argumentieren, aber du bist doch unerfahren, koch doch erstmal nur einen Gang, steiger dich langsam, etc.
Das ist alles richtig, aber warum finde ich die Argumentation nicht fruchtbar? Weil sie eine sehr theoretische ist und wir hier unterschiedliche Zielvorstellungen betrachten.
Wenn man als Koch besser werden will und sich langsam von vorne bis hinten zum Meisterkoch entwickeln will, dann hast du sicherlich recht @Auden James. Dann muss man üben, sich mit Theorie und Praxis auseinanderzusetzen, klein anfangen, sich langsam steigern, Kritik zulassen, anhören und sich zu Herzen nehmen.

Jetzt komme ich wieder zu meiner vorherigen Argumentation von vor ein paar Posts zurück.
Das Ziel vieler Köche hier, scheint nämlich ein anderes zu sein. Sie wollen das Menü (manchmal auch nur den Gang), den sie im Kopf haben kochen und den Gästen servieren. Sie wollen nicht zum Meisterkoch werden. Wollen sich nicht mit zu viel Theorie beschäftigen. Darum kochen sie im Wesentlichen frei nach Schnauze. Holen sich vielleicht manchmal Tips von langjährigen Köchen wie @swriter und anderen hier im Forum oder Restaurantkritikern wie Dir, @Auden James.
Wir sind uns vielleicht einig, dass jemand, der Rat und Kritik nicht annimmt wahrscheinlich nie ein Meisterkoch wird. Vielleicht ist er deshalb auch ein schlechter Koch.
Das kann gut sein, aber auch hier hilft eine Verallgemeinerung nicht weiter. Denn Köche, die hier kochen, können, so wie von @swriter beschrieben, ja unterschiedlichste Voraussetzungen mitbringen.


Zum Abschluss,
das kann ich so nicht stehen lassen:
Das tat er durchaus, wenn auch indirekt, denn kurz vor der von dir verkürzt wiedergegebenen Zitatstelle setzte er eine kürzere Story schlechthin mit einer "Story ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung" gleich, was eben letztlich auf das Schema "Mann trifft Frau - Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen - Ende" hinauslaufe, laut Spectre_73.
Du @Auden James hast seine Zeilen interpretiert, in das was dir in den Kram passt. Er hat es eben nicht gesagt. Nach meiner Interpretation nicht mal indirekt.
Deine Argumentation finde ich hier sehr schäbig oder höflicher gesagt, ich finde sie unredlich.
Die Gleichsetzung macht er. Darauf weist Du ihn ja auch zurecht hin.
Danach legst Du ihm aber einfach Worte in den Mund.
Er selbst spricht mit keinem Wort davon, dass es unmöglich wäre, sondern, dass es ihm keinen Spaß machen würde. Das ist ein sehr, sehr großer Unterschied.


Hier das volle Zitat (Hervorhebungen von mir):
Ich versuche noch einmal zu erklären, warum ich nicht dem Ratschlag "Warum schreibst Du nicht erstmal eine kürzere Story?" folge:
So eine Story ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung käme mir der bereits erwähnten Porno-Szene mit dem Stroh gleich und einfach sowas hinzurotzen wie "Mann trifft Frau - Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen - Ende" macht mir keinen Spaß und das würde man beim Lesen auch merken.
Deine Kritik (Hervorhebung von mir):
Um nur zwei Beispiele zu nennen, die ich – mehr oder weniger – kürzlich gelesen habe: "Die unanständige Ballerina" von Faith und "Das Strafbuch" von Anna Wagner (die ursprüngliche LIT-Fassung findest Du hier). Lese einmal diese zwei Geschichten und sage mir dann erneut, daß es unmöglich sei, eine kürzere Story zu schreiben, ohne so etwas wie "Mann trifft Frau - Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen - Ende" hinzurotzen!


Lieben Gruss
Mayia
 
Wo ich nicht hundertprozentig zustimme, ist der Automatismus, dass es besser werden muss, wenn man sich am Anfang auf weniger Gänge reduziert.
Ich habe keinen solchen Automatismus behauptet; ich behauptete vielmehr, daß es eine Erleichterung darstelle und somit im Interesse von Schreibanfängern sei, wenn sie am Anfang auf übermäßige Erzählherausforderungen (wie z. B. eine Unmenge von Szenen) verzichteten. Nur weil etwas leichter fällt als etwas anderes, bedeutet noch lange nicht, daß es also einen Erfolgsautomatismus für das, was leichter fällt als jenes andere, gäbe.
Das Ziel vieler Köche hier, scheint nämlich ein anderes zu sein. Sie wollen das Menü (manchmal auch nur den Gang), den sie im Kopf haben kochen und den Gästen servieren. Sie wollen nicht zum Meisterkoch werden.
Das habe ich auch nicht behauptet; ich wollte nur in die Diskussion einbringen, daß es für einen Schreibanfänger, der sich offenkundig Gedanken um das, was er für diese Plattform zu schreiben gedenkt, macht, hilfreich wäre, wenn er dem Rat folgte, für seine ersten Schreibversuche nicht gleich unnötig große Herausforderungen (wie z. B. eine kapitelreiche Geschichte) zu suchen, um nicht unnötige Frustration auf seiner wie auch auf der Seite der Leser wahrscheinlicher zu machen.
[...] oder Restaurantkritikern wie Dir, @Auden James.
Ich muß der Genauigkeit wegen an dieser Stelle allerdings ergänzen, daß ich, um im Bild zu bleiben, dann nicht nur Restaurantkritiker, sondern auch selbst Koch bin (siehe z. B. hier).
Das kann gut sein, aber auch hier hilft eine Verallgemeinerung nicht weiter.
Und ich habe keine solche vorgenommen, sondern mich auf Spectre_73 und seinen besonderen Fall bezogen, der eben davon zeugt, daß hier jemand nicht einfach nur „frei nach Schnauze“ irgend etwas veröffentlichen will, denn dann hätte Spectre_73 sich gar nicht erst die Mühe gemacht, das Forum aufzusuchen und um Rat zu fragen.
Deine Argumentation finde ich hier sehr schäbig oder höflicher gesagt, ich finde sie unredlich.
Die Gleichsetzung macht er. Darauf weist Du ihn ja auch zurecht hin.
Danach legst Du ihm aber einfach Worte in den Mund.
Was diese heftigen Anwürfe sollen, weiß ich nicht; ich habe weder „sehr schäbig“ noch „unredlich“ argumentiert, sondern Spectre_73 lediglich beim Wort genommen.

Du selbst gibst ja zu, daß er eine kürzere Story schlechthin mit einer solchen ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung gleichsetzt, woraus – rein logisch – nun einmal folgt, daß laut Spectre_73 eine kürzere Story und eine solche ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung identisch seien. Dann ergänzt er, daß dieser abstrakten Beschreibung jene berühmt-berüchtigte Pornoszene mit dem Stroh und dieser wiederum das Schema „Mann trifft Frau – Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen – Ende“ entspreche (das zu befolgen ihm darüber hinaus keinen Spaß mache, was aber für das Argument, um das es hier geht, unerheblich ist), woraus – rein logisch – am Ende nun einmal folgt, daß laut Spectre_73 eine kürzere Story von einer solchen nach dem Schema „Mann trifft Frau – Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen – Ende“ nicht zu unterscheiden sei.

Im Umkehrschluß wäre laut Spectre_73 es also schlechterdings unmöglich, eine kürzere Story zu schreiben, die nicht dem letztgenannten Schema (oder einem logisch äquivalenten, d. h. also einem, das auf jegliche verständliche Rahmenhandlung verzichtet) entspricht, was ich für falsch halte und deshalb auch oben ausdrücklich kritisierte. Was daran nun „sehr schäbig“ oder „unredlich“ sein soll, erschließt sich mir auch nach dieser umständlichen Analyse nicht.
 
Last edited:
Ich habe keinen solchen Automatismus behauptet; ich behauptete vielmehr, daß es eine Erleichterung darstelle und somit im Interesse von Schreibanfängern sei, wenn sie am Anfang auf übermäßige Erzählherausforderungen (wie z. B. eine Unmenge von Szenen) verzichteten. Nur weil etwas leichter fällt als etwas anderes, bedeutet noch lange nicht, daß es also einen Erfolgsautomatismus für das, was leichter fällt als jenes andere, gäbe.
Das habe ich auch nicht behauptet; ich wollte nur in die Diskussion einbringen, daß es für einen Schreibanfänger, der sich offenkundig Gedanken um das, was er für diese Plattform zu schreiben gedenkt, macht, hilfreich wäre, wenn er dem Rat folgte, für seine ersten Schreibversuche nicht gleich unnötig große Herausforderungen (wie z. B. eine kapitelreiche Geschichte) zu suchen, um nicht unnötige Frustration auf seiner wie auch auf der Seite der Leser wahrscheinlicher zu machen
Das ist doch super. Wie vorher bereits erwähnt, ist es manchmal ja auch einfach der Ton, der die Musik macht. Es geht mir gar nicht darum, dir etwas zu unterstellen. Darum brauchen wir uns an dieser Stelle auch gar nicht gegenseitig Rechtfertigungen an den Kopf zu werfen.


Ich muß der Genauigkeit wegen an dieser Stelle allerdings ergänzen, daß ich, um im Bild zu bleiben, dann nicht nur Restaurantkritiker, sondern auch selbst Koch bin (siehe z. B. hier).
Das freut mich sehr und ich werde bei Gelegenheit gerne mal hinein schnuppern :)


Was diese heftigen Anwürfe sollen, weiß ich nicht; ich habe weder „sehr schäbig“ noch „unredlich“ argumentiert, sondern Spectre_73 lediglich beim Wort genommen.

Du selbst gibst ja zu, daß er eine kürzere Story schlechthin mit einer solchen ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung gleichsetzt, woraus – rein logisch – nun einmal folgt, daß laut Spectre_73 eine kürzere Story und eine solche ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung identisch seien. Dann ergänzt er, daß dieser abstrakten Beschreibung jene berühmt-berüchtigte Pornoszene mit dem Stroh und dieser wiederum das Schema „Mann trifft Frau – Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen – Ende“ entspreche (das zu befolgen ihm darüber hinaus keinen Spaß mache, was aber für das Arguemnt, um das es hier geht, unerheblich ist), woraus – rein logisch – am Ende nun einmal folgt, daß laut Spectre_73 eine kürzere Story von einer solchen nach dem Schema „Mann trifft Frau – Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen – Ende“ nicht zu unterscheiden sei.

Im Umkehrschluß wäre laut Spectre_73 es also schlechterdings unmöglich, eine kürzere Story zu schreiben, die nicht dem letztgenannten Schema (oder einem logisch äquivalenten, d. h. also einem, das auf jegliche verständliche Rahmenhandlung verzichtet) entspricht, was ich für falsch halte und deshalb auch oben ausdrücklich kritisierte. Was daran nun „sehr schäbig“ oder „unredlich“ sein soll, erschließt sich mir auch nach dieser umständlichen Analyse nicht.
Bei diesem Punkt kommen wir aber nicht zusammen und ich überlasse es allen anderen Lesern sich selbst ihr Urteil darüber zu machen.
Ich gebe zu, dass die Wortwahl „schäbig“ und „unredlich“, keine Glanzleistung der Kommunikation meinerseits ist. Aber da du ja jemand bist, der sehr gut austeilen kann, wirst du es verkraften. Ansonsten bitte ich hiermit um Entschuldigung. Aber nur für die Wortwahl. Nicht für den Inhalt.

Vielleicht war ich mit der Zustimmung zur „Gleichsetzung“ voreilig. Er setzt es in sofern gleich, als dass er in dem Beitrag schlicht die Möglichkeit/Existenz von guten, kurzen Geschichten nicht in Betracht zieht (das heißt aber doch nicht, dass er das bewusst ausschließt).
Daraus den Umkehrschluss zu machen, dass er dadurch behauptet so etwas könne es nicht geben, ist schlicht und einfach falsch.
Ich weiß nicht ob dir das Wort Einsicht Freude bereitet. Denn so wie du argumentierst, versuchst du krampfhaft deine Interpretation zu rechtfertigen. Jeder kann selber entscheiden ob er dem folgen mag. Ich tue das nicht.

Ich habe in diesem und anderen Threads viele gute Argumente von dir gelesen. Sachlich, fair. Lass uns doch dabei bleiben. Ich bin nicht auf Rechthaben aus.

Lieben Gruss
Mayia
 
Er setzt es in sofern gleich, als dass er in dem Beitrag schlicht die Möglichkeit/Existenz von guten, kurzen Geschichten nicht in Betracht zieht (das heißt aber doch nicht, dass er das bewusst ausschließt).
Daraus den Umkehrschluss zu machen, dass er dadurch behauptet so etwas könne es nicht geben, ist schlicht und einfach falsch.
Ich weiß natürlich nicht, mit wieviel Bedacht Spectre_73 seine obigen Worte wählte, aber wenn man ihn beim Wort nimmt, so folgt aus ihnen eben genau der Umkehrschluß, den ich in meinem vorherigen Beitrag nochmals umständlich herleitete, nämlich daß laut Spectre_73 eine kürzere Story schlechthin mit einer solchen ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung zusammenfalle, was in der Praxis eben auf erzählerische Schemata wie das von ihm angeführte „Mann trifft Frau – Mann vögelt Frau durch sämtliche Stellungen – Ende“ u. ä. hinauslaufe. Das ist nicht „schlicht und einfach falsch“, sondern die logische Konsequenz aus Spectre_73s obiger Aussage!
Denn so wie du argumentierst, versuchst du krampfhaft deine Interpretation zu rechtfertigen. Jeder kann selber entscheiden ob er dem folgen mag. Ich tue das nicht.
Und mit welcher Begründung? Wenn Du aus rationalen Gründen meiner Interpretation nicht folgen wolltest, so müßtest Du einen (logischen) Fehler in meiner obigen Herleitung angeben können. Bislang hast Du das allerdings nicht getan, sondern sie lediglich pauschal als falsch verworfen.

Freilich steht es Dir jedoch frei, meiner Interpretation aus irrationalen Gründen nicht folgen zu wollen.
 
Ich sehe, Einsicht ist Dir fremd :)
Vielleicht schaust du dir nochmal ganz oben an, was eigentlich meine Kritik an deinem Beitrag war.

Lieben Gruss
Mayia
 
Ich sehe, Einsicht ist Dir fremd :)
Vielleicht schaust du dir nochmal ganz oben an, was eigentlich meine Kritik an deinem Beitrag war.

Lieben Gruss
Mayia

Gib es auf. Du wirst in diesem Leben nicht mehr erleben, dass Auden James zugibt, Unrecht zu haben oder dass er eine andere Meinung neben seiner eigenen akzeptiert. Keine Chance.

swriter
 
Back
Top