Richtige Kategorie-Einteilung

Ich gehe etwas weiter: Ich glaube nicht, dass er es kann. Das ist Teil seiner - nennen wir es mal Befindlichkeit. Weswegen ich persönlich mir auch vorgenommen habe, mich nicht mehr davon reizen zu lassen. Ich sehe viele interessante Diskussionen hier, an denen ich mich gern beteilige, deutlich mehr als noch vor Monaten. Und viele interessante, kluge und auch einfach nette Menschen.Den Rest blende ich schlicht und einfach aus :)
 
Ich sehe, Einsicht ist Dir fremd :)
Nein, ist sie nicht. Aber wie gesagt, Du mußt meinem Argument ja nicht zustimmen; es steht Dir frei, es aus irgendeinem irrationalen Grund zu verwerfen (denn einen rationalen Grund für Deine Ablehnung hast Du bislang noch nicht vorgebracht).
Vielleicht schaust du dir nochmal ganz oben an, was eigentlich meine Kritik an deinem Beitrag war.
Auf Deine Kritik an meinem Beitrag bin ich oben bereits ausführlich eingegangen; ich werde mich in dieser Hinsicht nicht unnötig wiederholen.
 
Nur aus Interesse, hat irgendwer anders meine Kritik nachvollziehen können?

Vielleicht habe ich mich ja einfach nicht klar genug ausgedrückt.
Also wenn jemand das mal in seinen Worten ausdrücken würde, das würde mir helfen.

Dazu braucht es dann aber keinen zusätzlichen Kommentar zu der Person Auden James. Dazu ist wohl alles gesagt. Lasst uns weggehen von dieser persönlichen Ebene ;-)

Gerne auch als PN.

Lieben Gruss
Mayia
 
Last edited:
Nur aus Interesse, hat irgendwer anders meine Kritik nachvollziehen können?

Vielleicht habe ich mich ja einfach nicht klar genug ausgedrückt.
Also wenn jemand das mal in seinen Worten ausdrücken würde, das würde mir helfen.

Dazu braucht es dann aber keinen zusätzlichen Kommentar zu der Person Auden James. Dazu ist wohl alles gesagt. Lasst uns weggehen von dieser persönlichen Ebene ;-)

Gerne auch als PN.

Lieben Gruss
Mayia

Ihr habt euch die Bälle so oft zugeworfen, dass ich gar nicht mehr weiß, worum es genau ging.

Auden James geht davon aus, dass Autoren grundsätzlich zu Beginn ihrer Schreibkarriere Probleme haben werden, einen vernünftigen Text zu Papier zu bringen. Er regt an, es zunächst einmal mit einfachen Texten zu versuchen, weil dies mutmaßlich einfacher sein wird, als von Anfang an eine lange und kapitelreiche Geschichte zu verfassen.

Mayia widerspricht der Verallgemeinerung und macht mögliche Probleme beim Schreiben von den Erfahrungen und Fähigkeiten des jeweiligen Autors abhängig und sie will eben nicht die pauschale Aussage gelten lassen, dass weniger Text gleichbedeutend mit weniger Problemen beim Schreiben wäre. Darüber hinaus sieht sie Schwierigkeiten im Verfassen eines kurzen Textes, weil dieser nicht nur kurz, sondern auch gut sein soll. Zumindest wäre das ihr eigener Anspruch.

Beide haben reichlich Kochanalogien zum Besten gegeben. Darüber hinaus habt ihr euch in Wortklaubereien verstrickt, was Spectre_73 wohl mit seinen Aussagen bezweckt haben könnte.

Letztendlich haben beide recht. Es wird Autoren geben, die sich mit einfachen und kurzen Geschichten am Anfang leichter tun werden, als wenn sie einen 100-seitigen Text schreiben würden. Wenn sie sich diesen aber zutrauen, sollten sie ihr Vorhaben umsetzen, auf die Gefahr hin, dass sie scheitern. Wenn sie scheitern, kritisiert werden und dann eingeschnappt sind, hätten sie besser auf Auden James hören sollen, der von Anfang geraten hat, den Schwierigkeitsgrad für den Anfang herabzusenken. Scheitern sie nicht, konnten sie ihr Vorhaben umsetzen und werden für ihre lange und unterhaltsame Geschichte über den grünen Klee gelobt.

Erst gestern habe ich einen kurzen Text einer neuen Autorin auf dieser Plattform gelesen. Trotz der Kürze des Textes war das nichts. Es spielt dann wohl keine Rolle, ob die Geschichte kurz oder lang ist, es kommt auf die sprachlichen Fähigkeiten und natürlich auch auf die Fantasie des Autors an.

swriter
 
Beide haben reichlich Kochanalogien zum Besten gegeben. Darüber hinaus habt ihr euch in Wortklaubereien verstrickt, was Spectre_73 wohl mit seinen Aussagen bezweckt haben könnte.

Also ich hab die Koch-Analogien gut gefunden! 🥣:)
 
Auden James geht davon aus, dass Autoren grundsätzlich zu Beginn ihrer Schreibkarriere Probleme haben werden, einen vernünftigen Text zu Papier zu bringen. Er regt an, es zunächst einmal mit einfachen Texten zu versuchen, weil dies mutmaßlich einfacher sein wird, als von Anfang an eine lange und kapitelreiche Geschichte zu verfassen.

Mein erster "richtiger" Schreibversuch war die erste Episode eines Serials, das inzwischen Ep. 34 erreicht hat, und die ich zu meiner Überraschung sofort verkaufen konnte.

Allerdings habe ich davor wahrscheinlich ein Million Seiten Romane (hauptsächlich Fantasy und Science Fiction) gelesen und mir auch häufig Gedanken gemacht, was mir davon gefällt und was nicht, was spannend geschrieben ist und was nicht. Außerdem habe ich auch Kommentare von veröffentlichten Autoren zu anderen Geschichten gelesen und mir damit eine gute Basis geschaffen, wie ich Anfängerfehler vermeiden kann. Hat scheinbar ganz gut geklappt.
 
Mein erster "richtiger" Schreibversuch war die erste Episode eines Serials, das inzwischen Ep. 34 erreicht hat, und die ich zu meiner Überraschung sofort verkaufen konnte.

Allerdings habe ich davor wahrscheinlich ein Million Seiten Romane (hauptsächlich Fantasy und Science Fiction) gelesen und mir auch häufig Gedanken gemacht, was mir davon gefällt und was nicht, was spannend geschrieben ist und was nicht. Außerdem habe ich auch Kommentare von veröffentlichten Autoren zu anderen Geschichten gelesen und mir damit eine gute Basis geschaffen, wie ich Anfängerfehler vermeiden kann. Hat scheinbar ganz gut geklappt.
Jetzt bin ich schon ein wenig neugierig: Was war das denn für ein Serial - kann man das noch irgendwo nachlesen? Und wie hast du es vermarktet?

Was deine Lieblingsgenres Fantasy und Science Fiction angeht, sehe ich übrigens starke Parallelen zu mir :)
 
Jetzt bin ich schon ein wenig neugierig: Was war das denn für ein Serial - kann man das noch irgendwo nachlesen? Und wie hast du es vermarktet?

Was deine Lieblingsgenres Fantasy und Science Fiction angeht, sehe ich übrigens starke Parallelen zu mir :)

Schau mal bei romane-forum.de Dort habe ich alles eingestellt.
 
@ PhiroEpsilon: Ähem - das ist aber alles nur mit Anmeldung und Altersverifikation bei romane-forum.de? Oder übersehe ich etwas?
 
@ PhiroEpsilon: Ähem - das ist aber alles nur mit Anmeldung und Altersverifikation bei romane-forum.de? Oder übersehe ich etwas?
Und wo ist das Problem? (Ausweis musst du nicht vorlegen, falls du das meinst...)

Gruss

Hans
 
@ PhiroEpsilon: Ähem - das ist aber alles nur mit Anmeldung und Altersverifikation bei romane-forum.de? Oder übersehe ich etwas?

Jepp, ist schließlich eine deutsche Seite. (mit österreichischer Beteiligung)
 
So, nachdem ich dann ein paar Tage gesundheitsbedingt außer Gefecht gesetzt war und hier nicht reinschauen konnte, möchte ich mich nun mal wieder zu Wort melden.

Zuerst einmal, ich unterstelle niemandem, der eine "nur" zweiseitige oder kürzere erotische Geschichte einstellt und das habe ich auch zu keinem Zeitpunkt getan (!!!), dass derjenige zu einfallslos ist, da auch eine gewisse Hintergrundstory mit einfließen zu lassen.
Das wurde mir hier von Auden James ja auch vorgeworfen und unterstellt!

Nochmal, MIR PERSÖNLICH macht das Verfassen und Schreiben einer solchen Story keinen Spaß.
Meinetwegen kannst Du, Auden James, mir da nun selber Einfallslosigkeit oder sonstwas vorwerfen!!
Das muss und soll aber nicht heißen, dass andere Autoren da durchaus eine solche lesenswerte Story schreiben können.

Ich könnte jetzt jeden einzelnen Beitrag von Auden James kommentieren, aber das, was Mayia darauf geschrieben hat, spricht mir aus der Seele und trifft zu 100% zu, daher verzichte ich da jetzt auf weitere Kommentare meinerseits dazu.

In einem Posting weiter oben hast Du von "gut gemeinten Ratschlägen" Deinerseits geschrieben und dass ich diesen gegenüber resistent wäre.
Dadurch, dass Du anscheinend meinen Standpunkt nicht verstehst oder verstehen willst und auch weiter versuchst mir Deinen aufzuzwingen, schalte ich da auch auf Durchzug bei mir und bin dann auch nicht bereit, diese "Ratschläge" anzunehmen.

Ich geh jetzt mal auf Konfrontationskurs:
...Dann solltest Du uns hier allerdings auch Bescheid geben, wenn es denn eines Tages tatsächlich soweit sein sollte!
Wenn es soweit ist, bist Du der Letzte, der darüber Bescheid bekommt, da ich aufgrund der "Vorwürfe" Deinerseits mir gegenüber in diesem Thread, dass ich mit dem Schreiben einer längeren Story überfordert wäre, davon ausgehe, dass die entsprechende Objektivität dazu bei Dir nicht mehr gegeben ist, sondern sie von vorneherein verreißen wirst.

Gruß
S.
 
Hi Spectre_73,
leider konnte ich dir keine PN schreiben oder eine Konversation eröffnen. Dann werde ich eben auch hier schreiben.

Ich kann dir nur raten, deine Story in die Kategorie "Romane und Kurzgeschichten" einzustellen. Als ich anfing, wollte ich mich mit einer zusammenhängenden Geschichte in allen Kategorien probieren, damals wusste ich noch nicht, welche mir liegt.
Das führte dazu, dass zumeist Inzest/Tabu herauskam und die Ausreißer in Fetisch oder Lesbischer Sex übersehen wurden und die Leser sich wunderten. Sie verloren die Übersicht.
Später habe ich alle diese einzelnen Kapitel gelöscht und sie nach einer Überarbeitung als einen langen Teil in "Romane und Kurzgeschichten" eingestellt. Auch nachdem ich wieder einzelne Kapitel gepostet habe, blieb ich in der Kategorie.

Du kannst/solltest in einem Vorwort darauf hinweisen, was den Leser erwartet. Nicht jeder mag BDSM oder Inzest/Tabu. Da bei mir alles gemischt ist, gebe ich eine Liste von Schlagwörtern nach dem Vorwort an. Daran kann sich der Leser orientieren.

Beste Grüße
BlackHatNCat
 
Zuerst einmal, ich unterstelle niemandem, der eine "nur" zweiseitige oder kürzere erotische Geschichte einstellt und das habe ich auch zu keinem Zeitpunkt getan (!!!), dass derjenige zu einfallslos ist, da auch eine gewisse Hintergrundstory mit einfließen zu lassen.
Das wurde mir hier von Auden James ja auch vorgeworfen und unterstellt!
Ähm, nein, wurde es nicht. Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, aber Du scheinst, was Dein Verständnis der Debatte hier anlangt, ohnehin ziemlich erfinderisch zu sein, siehe:
Nochmal, MIR PERSÖNLICH macht das Verfassen und Schreiben einer solchen Story keinen Spaß.
Meinetwegen kannst Du, Auden James, mir da nun selber Einfallslosigkeit oder sonstwas vorwerfen!!
Ich habe Dir nämlich auch nirgends Einfallslosigkeit oder sonstwas vorgeworfen, und daß es Dir keinen Spaß mache, eine kürzere Story zu schreiben, das habe ich auch nie in Abrede gestellt (s. o. meine Rekonstruktion Deines Arguments), es spielt nur eben für Dein Argument, daß eine kürzere Story von einer solchen ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung schlechthin nicht zu unterscheiden sei, keine Rolle, da der Dir nach eigenem Bekunden fehlende Spaß am Schreiben letzterer, wenn man so will, lediglich Deine sich aus dem Schluß Deines eigenen Arguments ergebene Gefühlslage (mit Blick auf das Schreiben einer kürzeren Story) beschreibt, diesem also – logisch betrachtet – nachfolgt und nicht Dein Argument selbst begründet.
Das muss und soll aber nicht heißen, dass andere Autoren da durchaus eine solche lesenswerte Story schreiben können.
Das ist ja nun wiederum nur die leicht verquer formulierte Wiederholung Deiner eben nochmals von mir beschriebenen Position, daß ganz gleich, wie groß oder klein Dein persönlicher Spaß und Einfallsreichtum beim Schreiben (und Lesen?) einer kürzeren Story nun genau sein mag, eben auch andere Autoren nicht dazu fähig seien ("Das [...] soll aber nicht heißen, dass andere Autoren da durchaus eine solche lesenswerte Story schreiben können."), eine "lesenswerte" (was auch immer damit gemeint sein mag) Story ohne jegliche verständliche Rahmenhandlung (= kürzere Story laut Deinem Argument) zu schreiben .
In einem Posting weiter oben hast Du von "gut gemeinten Ratschlägen" Deinerseits geschrieben und dass ich diesen gegenüber resistent wäre.
Ähm, nein, ich sprach tatsächlich ganz allgemein von "ein paar unbedeutende[n] Forenbeiträge[n] und gute[n] Ratschläge[n]", womit also nicht nur etwaige meiner eigenen gemeint waren (wobei diese allgemeine Formulierung im Grunde gar keine Aussage darüber trifft, ob überhaupt irgendwelche der genannten guten Ratschläge auf meine Kappe gingen), und von irgendeiner Resistenz sprach ich erst recht nirgends.
Dadurch, dass Du anscheinend meinen Standpunkt nicht verstehst oder verstehen willst und auch weiter versuchst mir Deinen aufzuzwingen, schalte ich da auch auf Durchzug bei mir und bin dann auch nicht bereit, diese "Ratschläge" anzunehmen.
Ich habe Deinen Standpunkt sehr wohl verstanden, jedenfalls so, wie Du ihn hier formuliert hast (s. o.). Wenn Du etwas anderes gemeint haben solltest, so solltest Du vielleicht noch einmal die Formulierung Deines Standpunkts überarbeiten.
Wenn es soweit ist, bist Du der Letzte, der darüber Bescheid bekommt, da ich aufgrund der "Vorwürfe" Deinerseits mir gegenüber in diesem Thread, dass ich mit dem Schreiben einer längeren Story überfordert wäre, davon ausgehe, dass die entsprechende Objektivität dazu bei Dir nicht mehr gegeben ist, sondern sie von vorneherein verreißen wirst.
Erstens ist das kein Vorwurf (und schon gar nicht an Dich persönlich) gewesen, sondern lediglich meine heuristisch gewonnene Einsicht, die auf der Erfahrung der Lektüre zahlloser Sexgeschichten und der Zusammenarbeit und dem Austausch mit nicht gerade wenigen Schreibern auf dieser und ähnlichen Plattformen beruht, und zweitens sprach ich ausdrücklich von der Überforderung von Anfängern, die nun einmal einfach gegeben ist, da ein Anfänger qua seines Anfänger-Seins nicht über die praktische Erfahrung und das Wissen eines erfahrenen Schreibers verfügt, weshalb er für jedes einzelne Problem (und davon gibt es unzählige beim Schreiben) erst einmal eine eigene Lösung finden muß, was eher über lang als kurz zur Überfordung führt (und das ist die bloße Beschreibung einer Tatsache, keine Abwertung), während der erfahrene Schreiber zumindest für eine nicht unerhebliche Anzahl jener Probleme bereits die jeweilige Lösung kennt und nicht erst – mitunter langwierig – finden muß.

Der logische Schluß, der aus dieser Heuristik zu meiner angeblich mangelnden "Objektivität" (was auch immer damit gemeint sein mag) führe, ist für mich nicht ersichtlich. Im übrigen kann ich nichts "von vorneherein [sic!] verreißen", was ich nicht einmal gelesen habe, und wenn mir niemand mitteilt (wovon Du ja offenbar Abstand zu nehmen gedenkst), daß Dein episches Werk endlich erschienen ist, so werde ich es also auch nicht lesen und mir ein Urteil darüber erlauben können.
 
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