US- Wahlen

Wen würdet ihr wählen?

  • Obama

    Votes: 16 88.9%
  • Romney

    Votes: 1 5.6%
  • Ich würde nicht wählen gehen.

    Votes: 1 5.6%

  • Total voters
    18
  • Poll closed .
Ich würde Obama wählen.

Viele hier ab meiner Uni in England Romney, warum kann aber keiner genau erklären
.
Die Republikanische Partei ist in der Regel viel mehr steuerlich konservativer als die Demokratische Partei.

Sie neigen dazu, weniger Steuern und weniger ausgeben.
 
Die Republikanische Partei ist in der Regel viel mehr steuerlich konservativer als die Demokratische Partei.

Sie neigen dazu, weniger Steuern und weniger ausgeben.

"Weniger Steuern" mag stimmen. "Weniger Ausgaben" nicht wirklich.

Es ist interessant, dass die republikanische Ikone Ronald Reagan das Staatsdefizit massiv ausgeweitet hat, während die demokratische Ikone Bill Clinton Haushaltsüberschüsse erwirtschaftet hat, somit seinem Nachfolger Bush einen gesunden Haushalt zu überlassen, während der Republikaner wiederum massiv neue Schulden aufgenommen hat.
 
"Weniger Steuern" mag stimmen. "Weniger Ausgaben" nicht wirklich.

Es ist interessant, dass die republikanische Ikone Ronald Reagan das Staatsdefizit massiv ausgeweitet hat, während die demokratische Ikone Bill Clinton Haushaltsüberschüsse erwirtschaftet hat, somit seinem Nachfolger Bush einen gesunden Haushalt zu überlassen, während der Republikaner wiederum massiv neue Schulden aufgenommen hat.

Das ist halt der unterschied zwischen Theorie und Praxis. Genau wie in Deutschen die härtesten Arbeitsmarktreformen nicht von Schwarz/Gelb sondern von Rot/Grün beschlossen wurden. Reformen, dank denen es Deutschland im Europäischen Vergleich gesamtwirtschaftlich sehr gut geht.

Auf das "Parteiprogramm" ist eben selten Verlass ;)
 
"Weniger Steuern" mag stimmen. "Weniger Ausgaben" nicht wirklich.

Es ist interessant, dass die republikanische Ikone Ronald Reagan das Staatsdefizit massiv ausgeweitet hat, während die demokratische Ikone Bill Clinton Haushaltsüberschüsse erwirtschaftet hat, somit seinem Nachfolger Bush einen gesunden Haushalt zu überlassen, während der Republikaner wiederum massiv neue Schulden aufgenommen hat.
Dies verdient eine Antwort, aber es könnte langwieriger. Und da ich ungern zu Zeit in etwas, das kurzerhand entfernt werden könnte setzen bin, werde ich es an anderer Stelle veröffentlichen und verlinken Sie es. Okay?
 
@Krystan

Das ist halt der unterschied zwischen Theorie und Praxis. Genau wie in Deutschen die härtesten Arbeitsmarktreformen nicht von Schwarz/Gelb sondern von Rot/Grün beschlossen wurden. Reformen, dank denen es Deutschland im Europäischen Vergleich gesamtwirtschaftlich sehr gut geht.

Auf das "Parteiprogramm" ist eben selten Verlass ;)


Das ist zwar jetzt ein Ausflug in die deutsche Politik, der durch "Krystanx" verursacht wurde, aber: warum nicht?
Durch die "Hartz-Reformen" geht es Deutschland zwar aktuell noch besser im Vergleich zu vielen europäischen Ländern, aber die Probleme wurden durch diese Reformen nur verschoben, und nicht gelöst.
Man darf sich nicht nur an der Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze orientieren, sondern muss sich vor allem ihre Qualität ansehen.
Welche Arbeitsplätze wurden denn durch die "Hartz-Reformen" überwiegend geschaffen?
Sognannte "Minijobs" und "Midijobs."
"Prekäre Arbeitsverhältnisse", wie man sie auf Neudeutsch nennt.
Immer mehr Menschen arbeiten im sogenannten "Niedriglohnsektor" und sind sogenannte "Aufstocker."
Das heisst: Der Lohn/Das Gehalt reicht nicht zum Leben, und die Leute brauchen zusätzlich Knete vom Staat trotz Arbeit.
Ein Arbeitsplatz, der Menschen kein würdiges Einkommen sichert, verdient nicht die Bezeichnung "Arbeitsplatz."

Die Probleme wurden mit den "Hartzreformen" nur verschoben, und der Staat wird die Zeche später zahlen müssen.
Auf Deutschland rollt eine Welle von Altersarmut zu, und da man die Leute nicht verhungern lassen kann, wird der Staat eben dann zahlen müssen, was er heute noch einspart.
Diese Altersarmut wird weder durch die "Riester-Rente" wirklich verhindert noch durch die neu geplante Zusatzrente von Uschi von der Leyen.

Deutschland wird spätestens in den naächsten 3 bis 4 Jahrzehnten Zustände bekommen, wie heute in Portugal und Spanien.
Vielleicht nicht so schlimm wie in Griechenland, aber portugiesische und spanische Zustände sind schlimm genug.

Nicht der Klimawandel wird Deutschlands Haauptproblem in der Zukunft sein, und auch nicht die "Energiewende", und sonstige Marginalien.
Nein, das Hauptproblem in Deutschland werden harte Verteilungskämpfe sein.
Deutschland wird vor einer "neuen sozialen Frage" stehen.
Und darauf hat die deutsche Politik heute noch nicht einmal ansatzweise eine Antwort.
Das gilt für alle Parteien.
Warum? Weil sich hier eine der wenigen aber eklatanten Schwächen der Demokratie zeigen: Das kurzfristige Denken orientiert am nächsten Wahltermin.
Mittel-oder langfristig geplante nachhaltige Politik ist da nur schwer möglich.
 
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