Was der Trump so macht...

Heute lese ich auf einem Plakat an der Bushaltestelle: V..K..-- Vorständin der RV.Bank.

QUATSCH!
Es gibt keine "Vorständin!"
Die Frau ist einfach im Vorstand der R-und-V-Bank.

Gelegentlich braucht es einen radikalen Gärtner, der mit dem ideologischen Zeitgeist aufräumt!
Und wenn der Gärtner auch Donald Trump heißen mag!

Ich würde es einfach den Leuten frei stellen. Natürlich gibt's eine "Vorständin", genau so wie es eine Professorin gibt oder eine Ärztin... (Ansonsten würde mich interessieren, was der Unterschied zwischen einem Vorstand, Professor oder Arzt ist, wenn ausgerechnet beim 'Vorstand' es die -in- weibliche Form nicht geben soll.... ?)

Aber eine Frau, die in den Vorstand gewählt wird, kann ja sowieso entscheiden, wie sie angesprochen werden will im Unternehmen und wie nicht... Bei uns in Ö hat zB die erste Chefin ;) eines Bundeslandes, des schönen Bundeslandes Steiermark, von 1996-2005 -- Waltraud Klasnic -- darauf bestanden: Frau Landeshauptmann genannt zu werden. --> wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Waltraud_Klasnic
 
Last edited:
Also, Höchstrichter des US Supreme Court als "Arschkriecher" zu bezeichnen... :oops: ... das finde ich, zeigt schon ein wenig von mangelndem Respekt gegeüber der US-Justiz...https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/8.0/png/unicode/64/1f641.png
:rolleyes:

EDIT 17.2.2025: Kernthema heraus gegriffen, weniger aggressiv formuliert, Rest weggelassen.
@Kendra..

Es ist aber richtig, dass der Supreme Court Trump gewogen ist.
Er konnte in seiner ersten Amtszeit 2 neue Richter ernenne, beide erzkonservativ und auf Donald-Linie.
Das ist für den amtierenden Präsidenten zweifellos ein Vorteil.
 
Last edited:
Es geht doch gar nicht um alte Bücher, sondern, dass diese Argument genutzt werden um die Benutzung solcher Wörter salonfähig zu machen. Selbst wenn du heute ein Buch über Sklaverei schreibst oder eine Serie drehst ist es kein Problem das Wort zu verwenden, da es ja der Zeit Epoche entstammt.
Neger ist aber kein selbstgewählter Begriff, sondern ein aufgezwungener und zudem noch ein abwertender.

Es gab auch mal eine Zeit in der Deutsche Nazis waren. Würde es dir gefallen, wenn dich ein Amerikaner fragt wo du her kommst und du mit Germany antwortest, er dich als Nazi und Kraut bezeichnen würde?
Für die meisten Deutschen ist Nazi eher abwertend und sie identifizieren sich nicht damit. Warum also provozieren und jemanden als Nazi bezeichnen?
Warum einen Schwarzen als Neger bezeichnen, wenn man auch Schwarzer, People of Color oder etwas anderes sagen kann?
@Zenobit

Die Weltliteratur ist voll von fremdbestimmten Begriffen.
Die Jahrhundertwerke von Twain und Faulkner um bestimmte Wörter zu "bereinigen" ist nix anderes als Zensur.
Da bin ich einig mit Leuten, deren Wort in der Literatur durchaus Gewicht hat, beispielsweiseweise Donna Leon und Salman Rushdie.

Niemand wird zum Rassisten, weil er Literatur mit bestimmten Begriffen-- beispielweise "N***"-- liest.
Da müsste ich der Hyper-Rassist sein, habe ich mich doch in meiner Kindheit und Jugend in den frühen Siebzigern durch Karl May, Beecher-Stowe und J.F. Cooper gelesen.

Und umgekehrt gilt: Niemand wird von einem rassistischen Weltbild geheilt, wenn man gewisse Begriffe verbietet.
Hier wird die Sprache absolut überschätzt, was auf Pseudo-Philosophen wie Jaques Derrida & Co zurückgeht.
Dieser ganze Nonsens namens "Dekonstruktivismus" etc.

Nehmen wir Alice Walker und ihren Jahrhundertroman "Die Farbe Lila" (verfilmt von Steven Spielberg).
Die Neuausgabe ist kaum noch lesbar, da bei jedem anstößigen Wort *** kommen.
Und da das Buch nun einmal voll ist von "anstössßigen" Begriffen hat man ne Menge dieser ***.

Zum Glück besitze ich auch noch die alte Ausgabe des Buches.
Gilt auch für die Werke von James Baldwin.

Der schwarze Autor James Baldwin-- einer der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts und eine Koryphäe der Bürgerrechtsbewegung-- hat sich selbst als "Negerschriftsteller" bezeichnet.
Was maßen wir uns denn an, diese Selbstbezeichnung von Baldwin heute zu ändern und damit zu zensieren??
Das ist selbstgerechte moralische Hybris.

Noch absurder wird es, wenn man die Jahrhundert-Rede von Martin Luther King "I have a dream" um das N***- Wort bereinigt.
Hier wird einer der wichtigsten historischen Texte des 20. Jahrhunderts zensiert!

Es braucht in einem literarischen Text auch keine "Trigger-Warnungen" und sogenannte "Sensitive Reader" in Verlagen.

Wer lesen kann, der weiß, dass Literatur immer ein Ausdruck ihrer Zeit ist, auch in der Sprache. Kaum ein Begriff ist per se schlecht.
Es kommt immer auf den Kontext an. Gerade bei Literatur.
Wir haben diese Dinge so hinzunehmen, wie sie zu ihrer Zeit geschrieben wurden und sie nicht unserer Moral anzupassen und damit zu zensieren.
 
@Kendra..

Es ist aber richtig, dass der Supreme Court Trump gewogen ist.
Er konnte in seiner ersten Amtszeit 2 neue Richter ernenne, beide erzkonservativ und auf Donald-Linie.
Das ist für den amtierenden Präsidenten zweifellos ein Vorteil.

naja, was heißt "gewogen" .... was heißt: "jemandem gewogen sein" ?

Ist man deswegen dessen "Lakai"? oder dessen "Arschkriecher"? Die haben doch alle Jus studiert, die Supreme Court Judges in den United States of America, oder nicht? Oder sind die vom College of Arts mit dem Hubschrauber direkt alle nach Mar-a-Largo geflogen, um dort zwischen den von Trump im Badezimmer versteckten US-Geheim-Dokumenten den Eid auf die US-Verfassung abzulegen? Und keiner im Kongress oder im Senate der ganzen Vereinigten Staaten hat je mitbekommen, wen Trump da zwischen Garnelen und Kaviar zu den nächsten Höchstrichtern ernannt hat?

Das ist doch Quatsch. Natürlich wissen die US SC Judges, was in der US Verfassung steht. Die Frage aus meiner Sicht ist eher, warum so ziemlich jeder europäische Journalist mit Bachelor-Abschluss in Journalismus BESSER weiß, was in der US-Verfassung steht als die Richter vom US Supreme Court.... o_O :unsure:
 
Auch keinen Dunst, was du hier wieder meinst -- oder was du meinst, was für Urteile der letzten 2 Jahre ich wiederum ignorieren würde, welche den USSC zum "Erfüllungsgehilfen eines Kriminellen" gemacht hätten...

Du meinst wahrscheinlich die Aufhebung von Roe vs. Wade v. 1973. (Was in den D/Ö/EU-["Einheits?"]-Medien meist als irgendwas super-gleichberechtigungs-Frauen-Abtreibungs- od. sonstwas.... verkauft wurde....)​
weiter geht's hier: https://forum.literotica.com/threads/trump-2024-nov-3-2026.1628081/post-100499209
(ich bin einfach drauf gekommen, dass es einfacher für mich ist, um später nachzuvollziehen, was ich gesagt habe, wenn ich alle meine Aussagen zu einem Thema in einem Thread habe. ;-) ... zumal es i.d.R. ja eh "wurscht" ist, was ich sage. ;( Weil ja manche [oder viele?] ja sowieso "wissen", was ich gesagt habe... noch bevor ich es überhaupt geschrieben habe.... 😇)
Das war nur eines von vielen Urteilen, entscheidend dafür, dass er überhaupt Präsident werden konnte und nicht im Gefängnis sitzt, war aber die Verzögerungstaktik, die schließlich in diesem unheilvollen Urteil kulminierte:

Supreme Court Ruling

Vereinfacht ausgedrückt, habe sie einfach Gesetzgebung erfunden, wo es keine passende gab, um seinen Arsch zu retten (und ggfs. weiter dort hineinkriechen zu können).
 
naja, was heißt "gewogen" .... was heißt: "jemandem gewogen sein" ?

Ist man deswegen dessen "Lakai"? oder dessen "Arschkriecher"? Die haben doch alle Jus studiert, die Supreme Court Judges in den United States of America, oder nicht? Oder sind die vom College of Arts mit dem Hubschrauber direkt alle nach Mar-a-Largo geflogen, um dort zwischen den von Trump im Badezimmer versteckten US-Geheim-Dokumenten den Eid auf die US-Verfassung abzulegen? Und keiner im Kongress oder im Senate der ganzen Vereinigten Staaten hat je mitbekommen, wen Trump da zwischen Garnelen und Kaviar zu den nächsten Höchstrichtern ernannt hat?

Das ist doch Quatsch. Natürlich wissen die US SC Judges, was in der US Verfassung steht. Die Frage aus meiner Sicht ist eher, warum so ziemlich jeder europäische Journalist mit Bachelor-Abschluss in Journalismus BESSER weiß, was in der US-Verfassung steht als die Richter vom US Supreme Court.... o_O :unsure:
@Kendra...

"Gewogen sein" bedeutet, dass sie eher Trumps Auffassung zuneigen.

Es ist aber zu hoffen, dass es sowohl in der Republikanischen Partei als auch beim Supreme Court noch genügend Leute gibt, denen die Verfassung wichtiger ist als Trump.
Zudem gibt es immer noch Bundesgerichte, die Trump (bisher noch) stoppen.
 
Last edited:
Das war nur eines von vielen Urteilen, entscheidend dafür, dass er überhaupt Präsident werden konnte

Also aus meiner Sicht wurde Mr. Trump President of the US, weil er die Wahl mit überwältigender Mehrheit gewonnen hat...

in diesem unheilvollen Urteil kulminierte: Supreme Court Ruling

Was ist darin "unheilvoll"? Da steht drinnen:
» On July 1, 2024, the Court ruled in a 6–3 decision that presidents have absolute immunity for acts committed as president within their core constitutional purview [...] and no immunity for unofficial acts.«

???
 
@Wahlsysteme

Da hier immer wieder Kritik am US-Wahlrecht aufkommt: unseres bräuchte auch eine Auffrischung, denn stabile Regierungen sind inzwischen kaum noch zu bilden.
Es bräuchte eine Wahlrecht-Reform hin zu einem reinen Mehrheitswahlrecht.

in GB konnten die Tories mit 33% der Stimmen die Regierung bilden.
Da bekommen die Wähler, die die Gewinner-Partei gewählt haben, auch das, was sie gewählt haben.

Bei uns müssen immer mehr Koalitionen gebildet werden, die inhaltlich nicht passen.
Die "Ampel" war dafür das beste Beispiel.
Bei der nächsten Regierung-- wahrscheinlich ein Dreier-Bündnis aus CDU/SPD/Grüne-- wird es nicht viel anders sein.

Das Argument für unser bisheriges Wahlrecht ist immer, dass es ein möglichst breites Spektrum der Bevölkerung abbildet-- was aber zu Lasten stabiler Regierungen geht.
Man kann nicht beides haben.

Es wird bei uns aber leider zu keiner Wahlrecht-Reform kommen.
 
Also aus meiner Sicht wurde Mr. Trump President of the US, weil er die Wahl mit überwältigender Mehrheit gewonnen hat...



Was ist darin "unheilvoll"? Da steht drinnen:
» On July 1, 2024, the Court ruled in a 6–3 decision that presidents have absolute immunity for acts committed as president within their core constitutional purview [...] and no immunity for unofficial acts.«

???
Das bedeutet unter anderem, dass er nicht für Verbrechen, die im Rahmen seiner Amtsausführung zustande kamen, zur Rechenschaft gezogen werden kann. Mit anderen Worten, er könnte einen politischen Gegner (das wurde von den liberalen Richtern angeprangert) theoretisch ermorden lassen und würde dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

Nein, er wurde nur Präsident, weil er durch die Verzögerungstaktik des Supreme Courts nicht rechtzeitig verurteilt werden konnte. Er hat einen Aufstand angezettelt, versucht mit illegalen Methoden die Wahl Bidens zu kippen und zudem hat er illegal Geheimdokumente unter anderem in seinem Klo in Mar a Lago gelagert und sich geweigert, die rauszugeben. Wenn du das alles jetzt zum ersten Mal hörst, lies dich bitte ein, das sind ja nun keine Neuigkeiten.
 
... und zudem hat er illegal Geheimdokumente unter anderem in seinem Klo in Mar a Lago gelagert und sich geweigert, die rauszugeben. Wenn du das alles jetzt zum ersten Mal hörst, lies dich bitte ein, das sind ja nun keine Neuigkeiten.

Natürlich nicht. Ich hab mich ja sogar selber darauf bezogen und es zynisch-kritisch in meinen Text miteinbezogen:

... direkt alle nach Mar-a-Largo geflogen, um dort zwischen den von Trump im Badezimmer versteckten US-Geheim-Dokumenten den Eid auf die US-Verfassung abzulegen?

Aber das ist wieder mal nur ein erneuter Anreiz für mich: Dass es keinen Sinn macht, hier mehr zu schreiben.

Wenn mir angeraten wird, falls ich etwas zum ersten Mal hörte, mich in Dinge "einzulesen" (weil es keine Neuigkeiten sind), die ich schon kritisiert habe, bevor mir überhaupt angeraten wurde, mich in die Dinge "einzulesen" (weil es eben keinen Neuigkeiten sind...).
 
Weil in der Trump-MAGA-Diskussion immer wieder auf „woke“ und das wofür es vermeintlich oder tatsächlich steht verwiesen wird, möchte ich die Frage aufwerfen weshalb diese „woken“ Themen aufgekommen sind.

Gleiche Rechte unabhängig vom Geschlecht, der ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit, der sexuellen Orientierung usw. sind nicht vom Himmel gefallen, sondern sie sind in den meisten Fällen hart erkämpft und bis heute zum Teil noch nicht erreicht worden.

Menschen sind aufgrund ihrer Hautfarbe, Religion, ethnischen Zugehörigkeit, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung o.ä. in den USA und dem westlichen Europa zum Teil diskriminiert, verfolgt, angegriffen oder ermordet worden. Für andere Teile der Welt trifft dies ebenfalls zu, das ist in dieser Diskussion aber nicht relevant.

Das hat aus verständlichen Gründen Gegenbewegungen hervorgerufen: Schwarze Bürgerrechtsbewegungen, Frauenrechtsbewegungen, Black-Life-Matters, Me-too, Homosexuelle und andere Minderheiten, die für ihre Rechte kämpfen. Dabei geht es um Rechte, die die Mehrheit selbstverständlich hat.

Das Recht in einem demokratischen Staat zu Wählen ist (scheinbar) eine Selbstverständlichkeit. Als Staatsbürger oder Staatsbürgerin in einem demokratischen Staat wählen zu dürfen, muss selbstverständlich sein sonst wäre es kein demokratischer Staat, oder?
So selbstverständlich scheint das nicht für alle gewesen zu sein. Der letzte westeuropäische Staat hat 1984 Frauen das Wahlrecht gegeben. 16 Jahre vor der Jahrtausendwende. 16! nicht 60 Jahre!

Verheiratete Frauen mussten in der Bundesrepublik Deutschland die Erlaubnis ihres Ehemanns haben um arbeiten zu dürfen. Erst ab 1977 gab es keine Einschränkung mehr.

Der Christopher-Street-Day, der von vielen Menschen als Provokation empfunden wird, ist 1969 als Aufstand gegen Polizeigewalt, die sich gegen homosexuelle, trans oder queere Menschen richtete, entstanden und ist bis heute eine Mahnung für die Gewalt und Willkür von der diese Minderheiten bis heute betroffen sind. Gewalt, Willkür und Diskriminierung verletzten oder töten bis heute unzählige Menschen.

Diskriminierung ist ein Wort, dass oft und zwar von verschiedenen Seiten teilweise überstrapaziert oder auch hämisch lächerlich gemacht wird.

Für die, die ganz real in ihrem alltäglichen Leben diskriminiert werden, hat das teilweise weitreichende Folgen. Z.B. Diskriminierung im Bereich der medizinischen Versorgung führt nachweislich zu einer geringeren Lebenserwartung. Und wir reden hier nicht von den 1960er Jahren, sondern von heute!

Man kann das alles klein reden. Man kann aber auch anfangen darüber nachzudenken und die Dinge zu hinterfragen. Ob das, was die „woken“ Bewegungen vertreten, vorschlagen und diskutieren so in dieser Form immer richtig ist, wage ich zu bezweifeln. Vieles ist mir zu starr und teilweise zu schwarz-weiß. Aber es wird oftmals der Finger genau in die Wunde gelegt. Das allermeiste sind keine eingebildeten Probleme, sondern ganz reale, die auf Menschen ganz reale Auswirkungen auf deren Leben (Gesundheit, Arbeit, Sicherheit) haben.

Ich hoffe, dass wir in diesem Jahrhundert erleben werden, dass das Statement „Black Life matters!“ im realen Leben eine Selbstverständlichkeit ist. Ich befürchte allerdings, dass dies weniger denn je in naher Zukunft so sein wird.

Edit: Wenn ich in diesem Post von Rechten spreche, sind teilweise konkrete Rechte wie z.B. das Wahlrecht (Frauenwahlrecht), Abschaffung von Rassentrennung (Civil Rights Act von 1964 (USA), Voting Rights Act von 1965 (USA), usw. damit gemeint.

Ich habe aber auch die Formulierung „Recht“ bzw. im Plural „Rechte“ verwendet, wenn es nicht um ein konkretes Recht, sondern im weiteren Sinne um ein Recht geht. Z.B. hat jeder Versicherte in Deutschland das gleiche Recht bzw. den gleichen Anspruch auf medizinische Versorgung unabhängig vom Geschlecht, der Staatsbürgerschaft, der Religion usw. Das bedeutet, es gibt rechtlich keine Benachteiligung. Dennoch gibt es innerhalb der Gruppe der Versicherten Menschen, die z.B. aufgrund ihrer Hautfarbe Diskriminierung erfahren, d.h. u.U. eine schlechtere medizinische Versorgung bekommen. Wie häufig so etwas vorkommt, ist schwierig zu ermitteln, zumal die Grauzone groß ist und Beweise in diesem Bereich selten sind.
Das wäre ein Beispiel dafür, wenn zwar alle das gleiche Recht haben, aber im realen Leben nicht allen das gleiche Recht von anderen Menschen zugestanden wird.

Noch eine Anmerkung: Ich möchte keineswegs Berufsgruppen wie Ärzte oder anderes medizinisches Personal unter Generalverdacht stellen. Die allermeisten verhalten sich vermutlich ganz korrekt. Trotzdem gibt es Vorfälle und es gibt auch z.T. indirekte Beweise z.B. geringere Lebenserwartungen von Menschen, die einer Minderheit angehören. Mit Minderheiten meine ich Menschen, die PoC, homosexuell, trans, queer o.ä. sind.
@chim....

Da bin ich völlig mit dir einverstanden.
Und es ist auch nicht ungewöhnlich, dass etwas gut gemeint ist, aber schlecht gemacht (die ganze woke Ideologie mit ihren Auswüchsen wie Gendern etc).
Und es sollte zumindest erlaubt sein, darüber nachzudenken, ob diese Mittel greifen oder ihr genaues Gegenteil erreichen.
Das ist bei der heutigen Lagerbildung aber kaum noch möglich.

In einem anderen Beitrag hast du geschrieben, dass rassistische Weltbilder sehr alt sind und sehr hartnäckig.
Man hält es kaum für möglich, aber gerade unter der schwarzen Bevölkerung der USA gibt es einen ausgeprägten Antisemitismus (den gab es unter den Schwarzen der USA schon immer, besonders bei der "Nation of Islam").
Eine Minderheit sucht sich ne andere Minderheit, auf die sie einhaut.

Solche Dinge lassen sich nicht mit Zensur und dem Verbot gewisser Begriffe ändern.
 
Ich würde es einfach den Leuten frei stellen. Natürlich gibt's eine "Vorständin", genau so wie es eine Professorin gibt oder eine Ärztin... (Ansonsten würde mich interessieren, was der Unterschied zwischen einem Vorstand, Professor oder Arzt ist, wenn ausgerechnet beim 'Vorstand' es die -in- weibliche Form nicht geben soll.... ?)

Aber eine Frau, die in den Vorstand gewählt wird, kann ja sowieso entscheiden, wie sie angesprochen werden will im Unternehmen und wie nicht... Bei uns in Ö hat zB die erste Chefin ;) eines Bundeslandes, des schönen Bundeslandes Steiermark, von 1996-2005 -- Waltraud Klasnic -- darauf bestanden: Frau Landeshauptmann genannt zu werden. --> wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Waltraud_Klasnic
@Kendra...

"Frau Landeshauptmann"-- prima!
Na, geht doch...
 
Was ist darin "unheilvoll"? Da steht drinnen:
» On July 1, 2024, the Court ruled in a 6–3 decision that presidents have absolute immunity for acts committed as president within their core constitutional purview [...] and no immunity for unofficial acts.«

???

Und was würde darin stehen, wenn es hier um einen demokratischen Präsidenten gegangen wäre? Da wären diese 6 "Richter" noch nicht einmal auf die Idee gekommen, das Thema überhaupt anzunehmen. Denn: Keiner steht über dem Gesetz, da gibt es keine Diskussion.

Das ist simple Arschkriecherei in den Hintern von Trump. Nichts anderes.
 
Und was würde darin stehen, wenn es hier um einen demokratischen Präsidenten gegangen wäre? Da wären diese 6 "Richter" noch nicht einmal auf die Idee gekommen, das Thema überhaupt anzunehmen. Denn: Keiner steht über dem Gesetz, da gibt es keine Diskussion.

Also ich glaube, da würde dann auch drinnen stehen, dass der Präsident Immunität genießt in Bezug auf Tätigkeiten, die er im Rahmen seiner Befugnisse als Präsident ausübt.... Diese Geschichte ist nämlich gar nicht mal so neu... https://constitution.findlaw.com/ar...ial-immunity-to-criminal-and-civil-suits.html

Aber das ist natürlich anders bei Ländern, wo die Abgeordneten den Landes-Präsidenten aus dem Parlament heraus wählen. DANN natürlich ist der Präsident dem Parlament gegenüber verantwortlich. Deswegen lässt man in echten Demokratien ja den Präsidenten auch vom Volk wählen.... :giggle:
 
außerdem hat ein Bundesrichter eine der Trump'schen Executive Orders schon gestoppt...
 
außerdem hat ein Bundesrichter eine der Trump'schen Executive Orders schon gestoppt...

Du weißt schon, was das riesige Wort "TEMPORARILY" in deinem Screenshot bedeutet? Das geht jetzt vors Oberste Gericht, und rate mal, was die Arschkriecher dort machen werden ...
 
Du weißt schon, was das riesige Wort "TEMPORARILY" in deinem Screenshot bedeutet? Das geht jetzt vors Oberste Gericht, und rate mal, was die Arschkriecher dort machen werden ...
was für ein "riesiges" Wort (?) hast du jetzt schon wieder in meinen Aussagen gefunden? :rolleyes::LOL: ... temporarily... das ist ein adverb... und heißt aktuell (wie es auch im Video explizit betont wird): 14 Tage. 😅
 
Last edited:
@Zenobit

Die Weltliteratur ist voll von fremdbestimmten Begriffen.
Die Jahrhundertwerke von Twain und Faulkner um bestimmte Wörter zu "bereinigen" ist nix anderes als Zensur.
Da bin ich einig mit Leuten, deren Wort in der Literatur durchaus Gewicht hat, beispielsweiseweise Donna Leon und Salman Rushdie.

Niemand wird zum Rassisten, weil er Literatur mit bestimmten Begriffen-- beispielweise "N***"-- liest.
Da müsste ich der Hyper-Rassist sein, habe ich mich doch in meiner Kindheit und Jugend in den frühen Siebzigern durch Karl May, Beecher-Stowe und J.F. Cooper gelesen.

Und umgekehrt gilt: Niemand wird von einem rassistischen Weltbild geheilt, wenn man gewisse Begriffe verbietet.
Hier wird die Sprache absolut überschätzt, was auf Pseudo-Philosophen wie Jaques Derrida & Co zurückgeht.
Dieser ganze Nonsens namens "Dekonstruktivismus" etc.

Nehmen wir Alice Walker und ihren Jahrhundertroman "Die Farbe Lila" (verfilmt von Steven Spielberg).
Die Neuausgabe ist kaum noch lesbar, da bei jedem anstößigen Wort *** kommen.
Und da das Buch nun einmal voll ist von "anstössßigen" Begriffen hat man ne Menge dieser ***.

Zum Glück besitze ich auch noch die alte Ausgabe des Buches.
Gilt auch für die Werke von James Baldwin.

Der schwarze Autor James Baldwin-- einer der wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts und eine Koryphäe der Bürgerrechtsbewegung-- hat sich selbst als "Negerschriftsteller" bezeichnet.
Was maßen wir uns denn an, diese Selbstbezeichnung von Baldwin heute zu ändern und damit zu zensieren??
Das ist selbstgerechte moralische Hybris.

Noch absurder wird es, wenn man die Jahrhundert-Rede von Martin Luther King "I have a dream" um das N***- Wort bereinigt.
Hier wird einer der wichtigsten historischen Texte des 20. Jahrhunderts zensiert!

Es braucht in einem literarischen Text auch keine "Trigger-Warnungen" und sogenannte "Sensitive Reader" in Verlagen.

Wer lesen kann, der weiß, dass Literatur immer ein Ausdruck ihrer Zeit ist, auch in der Sprache. Kaum ein Begriff ist per se schlecht.
Es kommt immer auf den Kontext an. Gerade bei Literatur.
Wir haben diese Dinge so hinzunehmen, wie sie zu ihrer Zeit geschrieben wurden und sie nicht unserer Moral anzupassen und damit zu zensieren.
Ich glaube wir reden da etwas aneinander vorbei. Im ersten Teil den du von mir zitiert hast habe ich doch selber geschrieben, dass dies auch nicht auf alte Bücher für mich zutrifft, da sie "Kinder ihrer Zeit" sind wo das Wort noch gebräuchlich war. Ich schreibe sogar, dass ich kein Problem damit habe, wenn das Wort in Geschichten/ Büchern vorkommt, die in der Zeit der Sklaverei spielen, da sie eben dieses Zeitbild abbilden.
Ich spreche hier eher von einer Benutzung im sprachlichen Gebrauch und aktuell es zu benutzen um jemanden zu beschreiben.

Aber um mal auf Pipi Langstrumpf zurück zu kommen: Das ist ja ein Kinderbuch was sich jetzt nicht explizit mit dem Thema beschäftigt. Es kommt, soweit ich weiss, nur einmal das Wort Negerkönig vor, als Pipi ihren Vater beschreibt. Was würde dich daran stören, das Wort in Nachdrucken durch Südseekönig zu ersetzen?
Für mich ändert es absolut nichts an dem Inhalt oder einer Aussage. Kindern die das Buch lesen und das Original nicht kennen wird es wahrscheinlich nicht einmal auffallen.
Astrid Lindgren, die Autorin scheint damit auch fein zu sein. Also hätte ich damit auch Null Probleme.
 
Du weißt schon, was das riesige Wort "TEMPORARILY" in deinem Screenshot bedeutet?

okidok, :) dann geh ich selber mal ein bissi vom Gas runter, wie man bei uns in Ö so schön sagt ;)

Denn das ist tatsächlich eine sehr interessante Sache. Ich werd die weiter unten in "meinem Thread" in FreeSpeach weiter ausführen. :) Hier jedenfalls @PhiroEpsilon: Danke! :rose: dass du mich mit der Nase drauf gestoßen hast!
(Mir geht/ging nur auf den Keks, wenn du US Höchstrichter [oder Richter allgemein] als "Arschkriecher" bezeichnest. Ich habe nämlich mit Leuten studiert, die später Richter:innen geworden sind... und keine von denen hat das Richter-Amt übernommen, um dort irgendwelche "Gefälligkeits-Richtersprüche" für irgendwelche Regierenden zu machen...)
Aber das nur am Rande und für hier. Weiter gehts: hier
 
@Friedensverhandlungen heute in Riad zwischen dem russischen Außenminister Lawrow und US-Außenminister Rubio über eine Beendigung des Krieges (oder einen Waffenstillstand) in der Ukraine...

... und zwar ohne die Ukraine!
(Und natürlich auch ohne einen Vertreter der EU. Aber dass die Europäer längst keine Rolle mehr spielen-- woran sie selbst schuld sind-- bedarf eigentlich keiner Erwähnung mehr).

Das muss man sich mal vorstellen: da telefoniert Präsident Trump mit dem russischen Präsidenten Putin, der den Angriffskrieg auf die Ukraine zu verantworten hat und vereinbart mit ihm einen Termin über Friedensverhandlungen.

Man stelle sich vor, der damalige US-Präsident Roosevelt hätte Adolf Hitler angerufen und ihm vorgeschlagen, mit ihm Friedenverhandlungen über eine Beendigung des 2. WK zu führen, sagen wir im neutralen Zürich (Schweiz).

-- "Hi Adolf. Hier Franklin. Schick mal den Joachim rüber (Joachim von Ribbentrop, Außenminister des 3. Reiches), ich schick den Edward (Edward Stettinius, Außenminister unter Roosevelt) und wir bringen die Kuh-- die Beendigung des 2. WK-- mal kurz vom Eis"---

Selenskij ließ verlauten, er würde kein Ergebnis über die Köpfe der Ukraine hinweg akzeptieren.

Ich fürchte, der Wolodomir wird da erst gar nicht mehr gefragt.

Stimmt Putin so einem Ergebnis zu, dann wird das nur eine Atempause für ihn sein. Und in einigen Jahren holt er sich dann den Rest der Ukraine.
 
Stimmt Putin so einem Ergebnis zu, dann wird das nur eine Atempause für ihn sein. Und in einigen Jahren holt er sich dann den Rest der Ukraine.

Und damit wird er keine Ruhe geben. Erst wenn er mindestens die ganze Sowjetunion wieder zusammen hat und dann den Rest des Warschauer Pakts. Die Putinfreunde in Osteuropa dürfen sich warm anziehen.
 
Ich glaube wir reden da etwas aneinander vorbei. Im ersten Teil den du von mir zitiert hast habe ich doch selber geschrieben, dass dies auch nicht auf alte Bücher für mich zutrifft, da sie "Kinder ihrer Zeit" sind wo das Wort noch gebräuchlich war. Ich schreibe sogar, dass ich kein Problem damit habe, wenn das Wort in Geschichten/ Büchern vorkommt, die in der Zeit der Sklaverei spielen, da sie eben dieses Zeitbild abbilden.
Ich spreche hier eher von einer Benutzung im sprachlichen Gebrauch und aktuell es zu benutzen um jemanden zu beschreiben.

Aber um mal auf Pipi Langstrumpf zurück zu kommen: Das ist ja ein Kinderbuch was sich jetzt nicht explizit mit dem Thema beschäftigt. Es kommt, soweit ich weiss, nur einmal das Wort Negerkönig vor, als Pipi ihren Vater beschreibt. Was würde dich daran stören, das Wort in Nachdrucken durch Südseekönig zu ersetzen?
Für mich ändert es absolut nichts an dem Inhalt oder einer Aussage. Kindern die das Buch lesen und das Original nicht kennen wird es wahrscheinlich nicht einmal auffallen.
Astrid Lindgren, die Autorin scheint damit auch fein zu sein. Also hätte ich damit auch Null Probleme.
@Zenobit

Sorry.
Da habe ich dich falsch verstanden.

Zu Pipi Langstrumpf und dem "Südseekönig":
Es würde mich deshalb stören, weil es einfach nicht die Vokabel ist, die Astrid Lindgren verwendet hat.
Das wäre Zensur und Fälschung.
Kein Kind wird zum Rassisten, wenn man ihm das Wort "Negerkönig" vorliest.
Und im übrigen würde mit "Südessekönig" der Inhalt sehr wohl entstellt.
"Südseekönig" kann ja jeder sein: ein Weißer, ein Asiate etc.
Astrid Lingren spricht aber gerade nicht beliebig von einem "Südseekönig", sondern eben von einem "Negerkönig."

Dasselbe wie mit "Pipi Langstrumpf" macht man mittlerweile auch mit anderen Kinderbuch-Klassikern wie mit Michael Endes "Jim Knopf."
Das ist absurd, war gerade Michael Ende immer ein vehementer Kämpfer gegen Rassismus und Diskriminierung.
 
Und damit wird er keine Ruhe geben. Erst wenn er mindestens die ganze Sowjetunion wieder zusammen hat und dann den Rest des Warschauer Pakts. Die Putinfreunde in Osteuropa dürfen sich warm anziehen.
@phiro...

Hallo.
So sehe ich das auch.

Putin hat sich schon lange einige andere Enklaven unter den Nagel gerissen.
In Georgien ist er schon lange aktiv.
Dann gibt es das völkerrechtlich nicht anerkannte Gebiet "Transnistrien" im Osten der Republik Moldau.

Aus seinem politischen Kernziel hat Putin nie einen Hehl gemacht: Die Rückabwicklung der Ordnung von 1990.
Da ist die Ukraine nur der erste Schritt.
Und ein "Friedensabkommen" oder ein "Waffenstillstand" im Fall der Ukraine würde ihn nur zu weiteren Schritten ermutigen.
 
@Zenobit

Sorry.
Da habe ich dich falsch verstanden.

Zu Pipi Langstrumpf und dem "Südseekönig":
Es würde mich deshalb stören, weil es einfach nicht die Vokabel ist, die Astrid Lindgren verwendet hat.
Das wäre Zensur und Fälschung.
Kein Kind wird zum Rassisten, wenn man ihm das Wort "Negerkönig" vorliest.
Und im übrigen würde mit "Südessekönig" der Inhalt sehr wohl entstellt.
"Südseekönig" kann ja jeder sein: ein Weißer, ein Asiate etc.
Astrid Lingren spricht aber gerade nicht beliebig von einem "Südseekönig", sondern eben von einem "Negerkönig."

Dasselbe wie mit "Pipi Langstrumpf" macht man mittlerweile auch mit anderen Kinderbuch-Klassikern wie mit Michael Endes "Jim Knopf."
Das ist absurd, war gerade Michael Ende immer ein vehementer Kämpfer gegen Rassismus und Diskriminierung.
Schon etwas her, dass ich die Filme gesehen habe aber ist nicht Pipis Vater der "Negerkönig" bei einem Stamm in der Südsee? Also eben kein Schwarzer?
Ich war auch der Meinung, dass Lindgren zu ihren Lebzeiten mit der Neufassung okay war oder waren es ihre Erben?
 
Schon etwas her, dass ich die Filme gesehen habe aber ist nicht Pipis Vater der "Negerkönig" bei einem Stamm in der Südsee? Also eben kein Schwarzer?
Ich war auch der Meinung, dass Lindgren zu ihren Lebzeiten mit der Neufassung okay war oder waren es ihre Erben?
@Zenobit

Das müsste ich recherchieren bzw nachlesen.
 
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