Gibt es eine Generation Pirat?

Zitat von PoppingTom
Stell dir mal vor, eine Partei würde anfangen, statt ihr Parteiprogramm zu erklären, ihren potentiellen Wählern vorzuwerfen, sie seien alle doof und hätten von der Materie keine Ahnung. Glaubst du, so eine Partei würde von denen gewählt werden?

Angesichts der letzten Landtagswahlergebnisse, drängt sich mir der Verdacht auf, dass rosi mit seinen Thesen richtig liegt und ja P.T. das Stimmvieh ist so
dämlich, wie sonst sollte die NPD in Berlin 2,1% ereichen, die F.D.P. dagegen
nur 1,8%.

Allein an Hand dieses Ergebnisses, erkläre ich hiermit 3,9% der Wähler
zu absoluten Dummköpfen, nein, versuch erst garnicht das zu erklären,
dass muß man nicht verstehen.
 
@PT: Hi, du "ROTE SOCKE" (Lach)

Rosi, du vergisst ein bisschen, dass du selber auch ein Empfänger bist. Du bist so sehr mit Senden beschäftigt und so stolz auf deine "Sendungen", dass du das Empfangen völlig vernachlässigst. Das äussert sich manchmal in Missverständnissen, die mir persönlich schon so häufig auftreten, dass ich manchmal auch von Absicht deinerseits ausgehen müsste. Manchmal äussert es sich auch darin, dass du dich bei Antworten nur auf die Schlagwörter, die dich reizen, konzentrierst, die in eine Schublade packst und dann dein Abwehrprogramm ablaufen lässt, aber den Zusammenhang des Empfangenen entweder nicht verstehst oder nicht wahrhaben willst.

Und bei mir hört es echt auf, wenn du sagst, Leute wären "zu doof" um das Thema zu verstehen, obwohl sie möglicherweise nur DEINE SENDUNG nicht so verstehen, wie du es gerne hättest. Und statt dich oder deinen Gesprächspartner zu fragen, wie man DEINE SENDUNG verständlicher machen kann, fängst du an, den Intellekt deines Gegenübers zu werten.

Stell dir mal vor, eine Partei würde anfangen, statt ihr Parteiprogramm zu erklären, ihren potentiellen Wählern vorzuwerfen, sie seien alle doof und hätten von der Materie keine Ahnung. Glaubst du, so eine Partei würde von denen gewählt werden?

Ich rechne von meiner Seite aus immer mit Missverständnissen und bemühe mich, die nach Möglichkeit zu klären. Denn man überzeugt meistens nicht durch Kraftworte, sondern durch das Suchen nach Verständigung. Und Missverständnisse haben nichts mit fehlenden Intellekt zu tun, sondern mit fehlender Fähigkeit zur Kommunikation, sei es von Sender- oder Empfängerseite aus.

Du hast dir heute hoffentlich in SWR 3 "GOODBYE LENIN" angesehen? Den Erbauungsfilm über die DDR....(Lach)

Stimmt, manchmal klinge ich ziemlich selbstverliebt und suche die Konfrontation auch absichtlich.
Das ist sicher nicht immer hilfreich.
Aber man kann sich nicht gegen alle Missverständnisse wappnen.
Versucht man das, darf man gar nix mehr sagen...

Aber bei "zu doof" musst du auch zitieren, was ich DANACH gesagt habe: Dass ich die meisten hier eben NICHT für zu doof halte, und manchen deshalb Absicht bei den Missverständnissen unterstellen muss.

Mensch, "Sheriff", ich hab das oft genug erklärt: Ich seh NICHT hinter jedem Barträger nen Islamisten und NICHT hinter jeder Kopftuchträgerin ne Islamistin.

DU, "PT" hast das ziemlich gut verstanden (Nachdem du ne Weile auf dem Schlauch gesessen bist! -Lach-)
Ich erinnere mich an ein Posting von dir (Frag mich bitte NICHT, WO im LIT-Universum es ist!), da hast du selbst die Grundzüge der islamistischen Ideologie zur Religion des Islam hervorragend abgegrenzt.

Ich denke, wenn wir die "Kampffloskeln"aussen vor lassen, sind wir inhaltlich da kaum auseinander.

Dasselbe gilt auch für "Kojote."

Wie angekündigt: Ich werde "Kojotes" Vorschlag folgen, und einen ESSAY zum Thema ISLAM/ISLAMISMUS schreiben.

Vielleicht klären sich dann gewisse Missverständnisse endgültig???

Schau mer mal...

lg
"rosi" (Johannes)
 
Last edited:
@PT

-Betrifft: Marktwirtschaft/Wettbewerb/Parteien/Wählerverhalten

Wenn deine Diagnose zutrifft- Parteien, die für Marktwirtschaft und Wettbewerb eintreten erhalten nicht genügend Wählerstimmen- dann ist diese Diagnose per se bedenklich.

Eine Gesellschaft, die sich heutzutage weigert, sich dem globalen Wettbewerb zu stellen und glaubt, sich nur auf den (Sozial)Staat verlassen zu können, hat keine Zukunft.

Es ist Aufgabe aller politischen und gesellschaftlichen Kräfte- wozu Parteien gehören- dem Wähler zu vermitteln, dass MARKTWIRTSCHAFT und WETTBEWERB die einzigen Wege sind, die zum Erfolg führen.

Man nennt das GEISTIGE FÜHRUNG.

Etwas, das Altbundeskanzler HELMUT SCHMIDT von der politischen Klasse dieses Landes schon seit Jahren einfordert.

Statt dessen sind diese PAPPNASEN geil auf die nächsten Zahlen der DEMOSKOPIE- DAS ist das Kardinalproblem!

lg
"rosi" (Johannes)
 
Auf alles zu antworten wäre sicherlich müßig. Und Klara, Maitre und den anderen antworte ich im Club.
Bleibt PB, dem ich dafür danken will, dass er einen Schritt gemacht hat. Nicht unbedingt einen so großen, wie ich mir gewünscht hätte, aber einen größeren, als ich erwartet habe.
Und natürlich Rosi, der sich wie gewohnt zumindest ein wenig einsichtig zeigt, sich aber dennoch keine Blöße gibt.

Ich stimme Freddy insofern zu, dass ein ernsthafter Friede eigentlich das Ziel sein sollte, aber ich verstehe, weswegen das eher nicht wahrscheinlich ist. Momentan.
Aber zumindest sehe ich das Potential für einen Waffenstillstand. Zumindest bei einigen funktionierte das ja in den vergangenen Wochen bereits. Und ein paar andere können sich vielleicht dazu bereiterklären, es zu probieren.
Die Ignoliste ist in meinen Augen das kleinste von einer Reihe möglicher Übel. Immerhin kann man sich damit aus dem Weg gehen. Und das ist auch etwas, dass in diesem Forum gestattet ist.

Aber ich denke, es wäre fair zu erklären, weswegen mir gerade jetzt der Sinn nach Friede, Freude und Eierkuchen steht. Ein Teil der Antwort klärt sich in Kürze. Ein anderer Teil verdient sofortige Erwähnung:

Mir geht es darum, in diesem Forum zwischen den Fronten einen Raum zu schaffen, in dem zumindest andere - also Non-Kombatanten in diesem Konflikt - sich austauschen können.
Die meisten werden den Versuch eiens ersten, kleinen Kurzgeschichtenwettbewerbs wahrgenommen haben, der offenbar wirklich stattfinden wird.
Ich will mehr davon. Ich will regeren Austausch unter Autoren und Lesern in diesem Forum. Ich will Textarbeit. Ich will Diskussionen über Geschichten. Ich will ein wenig von dem, was unsere englischsprachigen Nachbarn trotz aller möglichen Kampf-Diskussionen und Wortgefechte hinbekommen.
Und dazu brauchen die User, die hier vielleicht nur kopfschüttelnd mitlesen, einen Ansatzpunkt.

Was ich gerne hätte - und ich könnte mir vorstellen, dass auch andere es gar nicht sooo übel fänden - geht nur, wenn einfach etwas davon stattfindet. Und dafür braucht es zumindest ein paar Teilnehmer.
Fünf Autoren für einen kleinen KG-Wettbewerb sind ein Witz. Aber sie sind auch ein Anfang. Und ich hoffe darauf, dass es jedes Mal mehr werden.

Was das Fazit aus diesem kleinen Versöhnungsversuch angeht:
Es ist durchaus möglich, dass sich etwas ändern kann.
Was dazu notwendig ist, lässt sich auf ein Wort herunterbrechen: Respekt.
Nicht der persönliche, individuelle Respekt, den man sich verdienen muss, sondern die Art, die jedem entgegengebracht werden sollte.

Ich richte diesen Aufruf speziell an Rosi, der hier ja nun mal der größte Stein des Anstosses von allen ist:
Deine Meinung darfst und sollst du hier äußern. Das ist der Grundsatz dieses Forums.
Aber du kannst sie ohne all die versteckten Spitzen äußern.
All die kleinen Dinge, die dir vielleicht das Gefühl vermitteln, einem Ärger etwas Luft zu machen und die du so gerne unter 'so viel Humor muss doch erlaubt sein' abhandelst, sind unnötig. Lass sie doch mal zur Abwechslung weg.

Ich erbitte eigentlich nur eines: Eine Zone ohne Beschuss abseits der Frontlinie, in der sich auch die Kombattanten im Falle ihrer Anwesenheit firedlich verhalten. Lasst den AH diese Zone sein, so wie das Allgemeine Forum der Raum für Politik und die Spielwiese der Raum für geistigen Dünnschiß ist.
Denkt mal zur Abwechslung auch ein ganz klein wenig an den Eindruck, den neue Forenuser gewinnen.
Und nehmt mal Abstand von den Beleidigungen.
Und Letzteres bitte wie damals im Elternhaus: Es ist egal wer angefangen hat. Hört einfach auf damit.

Weiteres kommt per PN oder Mail an die Jeweiligen. Und ich denke, dass Rosi und ich diesbezüglich einiges zu besprechen haben, wenn er sich denn vor lauter Angst vor dem 'Türständer' noch an seine Inbox traut...
 
@ Kojote

Ich denke mal diese Zone könnte im Schreiber-Bereich liegen, ich persönlich wäre bereit mich aus diesem Bereich rauszuhalten, es sei denn, ich hätte einen sachdienlichen Beitrag zu leisten.

Ich denke mal mit dieser Option können wir alle gut leben.

In diesem Sinne

MfG JOJO
 
Das klingt wie Musik in meinen Ohren.
Aber ich gebe zu, dass ich auf den einen oder anderen sachdienlichen beitrag von jedem hoffe. ;)
 
Vielleicht brauchen wir wirklich einen Ombudsmann/frau
bei LITEROTICA, der jetzige Moderator ist damit wohl
überfordert, dass glaube ich, kann man auf Grund
seiner Zensierfreude, schon mal sagen dürfen.

Zeit für eine LIT-UNO ???

WHY NOT ????
 
Ich denke mal diese Zone könnte im Schreiber-Bereich liegen, ich persönlich wäre bereit mich aus diesem Bereich rauszuhalten, es sei denn, ich hätte einen sachdienlichen Beitrag zu leisten.

Ich denke mal mit dieser Option können wir alle gut leben.

In diesem Sinne

MfG JOJO

Klar, ihr breitet euch im ganzen Forum aus und alle anderen sollen nur in den einen Bereich. TRÄUM WEITER PB
 
@Kojote (zu 129)

Ich hab KEIN Türsteher-Trauma (Lach).
Ich kannte und kenne ne Menge davon, und komm mit den meisten gut aus.
Okay, die sind gelegentlich etwas rustikal, aber das muss man in diesem Job auch sein.

Meine Mail-Adresse hat sich geändert, aber ich hab deine noch.

lg
"rosi" (Johannes)
 
@pb57

Vielleicht brauchen wir wirklich einen Ombudsmann/frau
bei LITEROTICA, der jetzige Moderator ist damit wohl
überfordert, dass glaube ich, kann man auf Grund
seiner Zensierfreude, schon mal sagen dürfen.

Zeit für eine LIT-UNO ???

WHY NOT ????

Nun wollen wir mit WEENIE mal nicht zu hart ins Gericht gehen.
Sicher, ich finde auch, dass er gelegentlich Phasen hat, in denen er es etwas übertreibt mit Schliessungen von Threads etc, und ich mach meinem Ärger dann auch Luft.

Andererseits: So wie es hier gelegentlich fetzt ist der Job auch nicht einfach.
Ich denke, WEENIE versucht sein Bestes im Sinne von LIT, und dass wir mit seinen Entscheidungen nicht immer einverstanden sind, liegt in der Natür der Sache.
Da geht es ihm nicht anders wie dem Schiedsrichter auf dem Fussballplatz.

lg
"rosi" (Johannes)
 
Vielleicht brauchen wir wirklich einen Ombudsmann/frau
bei LITEROTICA, der jetzige Moderator ist damit wohl
überfordert, dass glaube ich, kann man auf Grund
seiner Zensierfreude, schon mal sagen dürfen.

Zeit für eine LIT-UNO ???

WHY NOT ????

Wie stellst du dir das genauer vor?
 
Der gute Kojote will wohl hier MOD werden bei LIT:D wie kommt es sonst zu diesem WEichspülerkurs?
Letztens verabredet er sich noch zum Duell mit rosette im KK und jetzt das? NICHT glaubhaft.

Und wenn die dir jetzt alles versprechen, glaube mal wenn du MOD wärst würden sie dich umbringen vor NEIDergüßen.:D
 
Völlige Freiheit führt ins Chaos nicht nur in Internetforen (deshalb müssen sie moderiert werden), sondern auch im Wirtschaftsleben. Riesige Geldsummen werden in Sekundenschnelle per Computer um die Welt gejagt und keiner ist verantwortlich für die Schäden, die dabei entstehen. Es wird gegen Staaten, Währungen und Unternehmen spekuliert – weil es nichts kostet. Eine Börsensteuer sollte zumindest in Europa eingeführt werden, doch England blockiert alle Versuche – sie fordern stattdessen weltweite Mechanismen, wohl wissend, dass diese nicht realisierbar sind. Siehe auch hier.

Und was die Ausgangsfrage betrifft: Piratenpartei wird die Parteienlandschaft verändern, so wie die Grünen sie verändert haben. Von den etablierten Parteien, zu denen inzwischen auch die Grünen gehören, kommen die gleichen Einwände wie damals: Sie haben kein Programm, außer dem Internet kennen sie nichts. Und trotzdem haben sie bei der letzten Bundestagswahl aus dem Stand 2 % und jetzt, 2 Jahre später, in Berlin 9 % der Stimmen bekommen.

Sie werden nach und nach eine richtige Partei mit richtigem Parteiprogramm werden - und sich nach 2 oder 3 Jahrzehnten selbst in die Parteienlandschaft der Etablierten einreihen. Das ist natürlicher Lauf der Dinge: Niemand kann permanent Revolution machen, denn auch Revolutionäre werden alt, haben Weib und Kinder zu versorgen, sprich Haus bauen, Baum pflanzen und ein Buch schreiben. :D
 
Last edited:
@Tobin-Steuer/@Unreflektierter "Piraten"-Enthusiasmus (Posting 138 v "Erpan")

-Die Börsensteuer- nach ihrem Urheber; dem Ökonom JAMES TOBIN auch "TOBIN-STEUER" genannt- ist ein alter Hut.
Alter Wein in neuen neuen Schläuchen, den uns die Politiker in ihrer Hilflosigkeit als neue Allzweckwaffe verkaufen.
Schon ihr Urheber hat sich schon lange von ihr distanziert und verbietet sich den Missbrauch seines Namens , was Karnevalsvereine wie "ATTAC" und andere Politclowns jedoch nicht davon abhält, sie in periodischen Abständen immer wieder zu propagieren.

Sie würde nicht viel bringen, weil a)der erhobene Prozentsatz viel zu gering ist und- viel wichtiger- b) Weil die global agierenden Unternehmen des Fiananzsektors einfach auf die Finanzplätze ausweichen, die diese Steuer nicht erheben, was unternehmenstechnisch gesehen nur vernünftig ist.

Viel wichtiger wäre meines Erachtens eine vernünftige Regulierung des Bankensektors, die es bsp Landesbanken untersagt, Tochtergesellschaften im Ausland zu gründen, um dort zu zocken, etc...

-Nun sollte man den Erfolg der "Piraten" in Berlin mal nicht zu hoch hängen.
Es KANN sein, dass die "Piraten" eine ähnliche Entwicklung nehmen werden, wie "DIE GRÜNEN", aber die Sicherheit, mit der "Erpan" das prognostiziert, ist unredlich.
Prognosen sind vor allem eines: Unsicher- vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.

Statt die Hoffnungen auf eine sympathische Chaotentruppe wie die "Piraten" zu setzen, sollte man für die nahe Zukunft eher darauf hoffen, dass die etablierten Parteien wieder eine bessere Politik machen.
lg
"rosi" (Johannes)
 
Last edited:
@Piraten/@"Die Grünen"

-Der Vorsitzende der "Piraten" will sich nur privat und nicht öffentlich über seine Meinung und die Meinung seiner "Partei" zum Euro-Rettungsschirm äussern.
Und von so einer "Partei" erwarten manche zukünftig positive politische Impulse.....Ah so....

-"Die Grünen" lassen ne Regierungsoption in Berlin an 3 Km Autobahnausbau scheitern.
Yepp. Hauptsache: Dagegen.
Industriepolitik? Arbeitsplätze? Wirtschaftswachstum? Verkehrspolitik? Infrastruktur?
Sch...drauf! Hauptsache, die Grüne Wiese und die Waldameise wrden gerettet! Oder sonst ein Viech, das angeblich vom Aussterben bedroht ist!

Na, bei so ner Opposition wirken ANGIE M. und PHILIPP R. ja noch richtig kompetent (Und das Schlimme daran ist: Im Vergleich zu "Den Grünen" sind sie es sogar noch).
lg
"rosi" (Johannes)
 
Last edited:
-"Die Grünen" lassen ne Regierungsoption in Berlin an 3 Km Autobahnausbau scheitern.
Yepp. Hauptsache: Dagegen.
Industriepolitik? Arbeitsplätze? Wirtschaftswachstum? Verkehrspolitik? Infrastruktur?
Sch...drauf! Hauptsache, die Grüne Wiese und die Waldameise wrden gerettet! Oder sonst ein Viech, das angeblich vom Aussterben bedroht ist!

Gut gebrüllt, Rosi.

Nur: die mögliche Koalition hat die SPD platzen lassen. Die Grünen waren ja durchaus bereit, über die Verlängerung zu diskutieren. UInd nur weil sie sich nicht gleich der SPD bedingungslos an den Hals geschmissen, sondern erstmal ihre Position klar formuliert haben, hat die SPD sich gleich verabschiedet? Na, dann isses halt so. Die Grünen sind jedenfalls keine beliebige Partei. Die FPD in Berlin war das mal - was einer der Gründe ist, warum sie hier nicht mehr gewählt wird.
 
@PT (141)
Richtig, "Sheriff", die Koalitionsgspräche hat die Berliner SPD platzen lassen.
Aber was will man mit ner Partei anfangen, die aus 3 KM mehr Autobahn ne Prinzipienfrage macht???
lg
"rosi" (Johannes)
 
@PT (141)
Richtig, "Sheriff", die Koalitionsgspräche hat die Berliner SPD platzen lassen.
Aber was will man mit ner Partei anfangen, die aus 3 KM mehr Autobahn ne Prinzipienfrage macht???

Naja, die Frage musst du schon beiden Parteien stellen.

An 3 km mehr oder weniger Autobahn geht Berlin nicht zugrunde. Wenn DAS der einzige Grund für die SPD war, keine Koalition mit den Grünen einzugehen, weiss ich auch nicht....

Für die Grünen ist es einfach eine Glaubwürdigkeitsfrage. Wenn sie jeden Scheiss mitmachen, warum sollte man sie dann noch wählen? Aber ich denke, es wird nicht nur daran gelegen haben, denn wenn das der einzige Knackpunkt gerwesen wäre, hätte man nen Kompromiss gesucht. Hat die SPD aber nicht. Nunja....ich mag Wowirambo sowieso nicht....allein schon wegen Tempelhof.....
 
@Zensur ("Erpans" Posting 78)

Man wird mit den Ungereimtheiten und Fehlern dieses Postings in einem Beitrag ja nicht fertig, also muss man es aufteilen.
Zudem ist "Erpan" inzwischen ja deutlich vom "Kojotismus" (Lach) befallen, was die Länge seiner Postings betrifft.

-"Zensur ist für mich der Versuch des Staates, auch die Gedanken der Bürger kontrollieren zu wollen" ("Erpan" i P 78)

Eine problematische Definition von Zensur.

Erstens kann ein (demokratischer) Staat das nicht. Es schafft nicht einmal eine Diktatur.

Zensur heisst für mich, die Verbreitung von publizistischen Informationen zu kontrollieren.
Da sollte man die vorgelagerte von der nachgelagerten Zensur unterscheiden.
Nachgelagerte Zensur (die es in der BRD tatsächlich gibt, auch wenn sie nicht so genannt wird) steht unter "Erlaubnisvorbehalt."
Diese Dinge können sich im Laufe des gesellschaftlichen Wandels ja verändern.
Es ist noch gar nicht so lange her, da war die Veröffentlichung und Verbreitung von Pornografie in Deutschland gänzlich untersagt.

Streng genommen vertragen sich die Begriffe Demokratie und Zensur nicht, aber es kommt immer darauf an, womit man die Freiheitsgrade eines Staates vergleicht.
So gibt die Zeitschrift "The Economist" jährlich einen "Demokratieindex" heraus.
Da steht Deutschland aktuell auf Platz 14, was so schlecht nicht ist, wie ich finde.

Immer das Gejammer, man müsste auf ausländische Seiten ausweichen, wenn man harte Pornografie schreiben und veröffentlichen will.
Das stimmt mit den Tatsachen nicht überein.
Man kann in Deutschland durchaus harte Pornografie schreiben und publizieren-auch in Foren- eben nur mit gewissen Einschränkungen.

Wir haben hier ein ähnlich gelagertes Problem wie bei der Religionsfreiheit.
Es gibt verschiedene Grundrechte, und die können miteinander kollidieren (Bsp Freie Entfaltung der Persönlichkeit versus Schutz vor Diffamierung, bsp durch nen pornografischen Roman).
Da muss der Gesetzgeber eben ne Abwägung treffen.

Desweiteren gibt es die "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften."

Das Problem st etwas differenzierter als die beiden Pole am Ende der Skala: "Jegliche Einschränkung ist Zensur und Scheinheiligkeit" und "Totale Freiheit ist die Abwesenheit von Zensur."

Und was das Schreiben, Darstellen und Veröffentlichen von S/M-Sex betrifft: Natürlich darf man das in "Good Old Germany."
Diese Sachen finden sich in jedem gut sortierten Sexshop.

lg
"rosi" (Johannes)

Anmerkung:
Falsche Baustelle. Falscher Thread. Sorry.
Das Ganze gehört in den Thread "Gedanken zum Thema Inzestgeschichten und bezieht sich auf "Erpans Posting 78 in diesem Thread)
lg
"rosi" (Johannes)
 
Last edited:
-"Zensur ist für mich der Versuch des Staates, auch die Gedanken der Bürger kontrollieren zu wollen" ("Erpan" i P 78)

Eine problematische Definition von Zensur.

Erstens kann ein (demokratischer) Staat das nicht. Es schafft nicht einmal eine Diktatur.

Mmh...
Wart mal...
Ich sehe in Erpans Aussage keinen Versuch, Zensur allgemeingültig zu definieren, sondern eine persönliche Auslegung ihrer Motivation.
Und das beißt sich auch nicht mit deinem Gegenargument, denn wie wir alle wissen, hat es Diktaturen nicht davon abgehalten, Zensur zu verwenden, dass die Motivation sich nicht zu einhundert Prozent umsetzen ließ.

Und ich denke wir müssen uns nicht darüber streiten, dass auch eine Demokratie nichts dagegen hätte, ein wenig Kontrolle auszuüben. Zum Guten oder zum Schlechten ist dabei natürlich Auslegungssache...
 
@Kojote: Zustimmung

Mmh...
Wart mal...
Ich sehe in Erpans Aussage keinen Versuch, Zensur allgemeingültig zu definieren, sondern eine persönliche Auslegung ihrer Motivation.
Und das beißt sich auch nicht mit deinem Gegenargument, denn wie wir alle wissen, hat es Diktaturen nicht davon abgehalten, Zensur zu verwenden, dass die Motivation sich nicht zu einhundert Prozent umsetzen ließ.

Und ich denke wir müssen uns nicht darüber streiten, dass auch eine Demokratie nichts dagegen hätte, ein wenig Kontrolle auszuüben. Zum Guten oder zum Schlechten ist dabei natürlich Auslegungssache...

Glücklicherweise haben es nicht einmal Diktaturen geschafft, vollständige Kontrolle über Menschen auzuüben.

Und natürlich gibt es auch in einer Demokratie die permanente Spannung zwischen Freiheit und Sicherheit.
Zuletzt zeigte sich das bei den "Anti-Terror-Gesetzen."
Diese Spannung ist niemals abzuschaffen. Sie muss immer wieder neu austariert werden, und das geht am besten durch eine wachsame und kritische Öffentlichkeit.

Das neueste Beispiel hat ja "Erpan" selbst gebracht, mit dem "Bundestrojaner", der angeblich im Einsatz ist (Oder zum Einsatz kommen könnte).

Und natürlich will auch ein demokratischer Staat soviel wie möglich über seine Bürger wissen- angeblich alles zu unserem besten!
Auch hier ist durch Gewaltenteilung und eine aufmerksame und kritische Öffentlichkeit am besten entgegen zu wirken.
lg
"rosi" (Johannes)
 
Back
Top