Sinn und Unsinn von "Creative Writing"-Kursen

Es sind einfach völlig falsche Unterstellungen, die du hier kommunizierst. Und die Kraftausdrücke, die scheinbar bei dir zum guten Ton gehören, entsprechen nun wirklich nicht meiner Streitkultur.

Zu deiner Beruhigung, Mondstern: sie entsprechen auch nicht meiner Streitkultur.

Ich bin nur lange genug dabei, um zu wissen, dass uns Auden scheinbar nicht mehr anders kann. Er war früher mal etwas anders, und ein bisschen hoffen wir schon, er wird sich irgendwann mal wieder fangen. Nur deswegen antworten wir ihm noch.

Es ist seine Art, Dinge zu unterstellen, die er nur vermutet. Und er hat eine panische Angst davor, er könne sich irgendwann mal mit einer Aussage, von wem auch immer in diesem Forum, identifizieren oder jemanden Recht geben. Es ist deswegen ganz wichtig, dass wir NICHT nett zu ihm sind. Wir sind nicht er, und er will nicht wir sein. Die Toleranz dafür aufzubringen ist manchmal schon eine Herausforderung, aber ich bin auch weitaus schlimmere Konversationen gewohnt.

Wenn's gar nicht anders geht: die meisten hier ignorieren ihn.
 
"Sheriff", ich muss dir ganz nebenbei mal ein Kompliment machen: Gelegentlich kannst du ganz schön NERVEN!!!. Aber ne Unterhaltung mit dir lohnt IMMER

Hey, dein neuer AVATAR is gut- der alte war zum Fürchten (passte aber zu nem "Sheriff")
lg
"rosi" (Johannes)

Danke für die Blumen ;)

Ja, mein alter Avatar war mir zu ernst. So bin ich einfach nicht.
 
Vor etwa 5 Jahren habe ich mich dazu entschlossen, ein paar erotische Geschichten hier zu veröffentlichen. Zum einen, um zu testen, wie meine Geschichten an kommen, zum anderen, ob sie denn einer kritischen, literarischen Bewertung, sofern man eine Solche erwarten kann, stand halten könnten.
Es gibt eine Seite für Kurzgeschichten jeder Art: kurzgeschichten.de. Dort bekommt man in der Regel nicht nur eine fundierte Kritik. Geschichten mit zu vielen Rechtsschreibfehlern werden sofort ins sog. Korrekturzentrum geschickt, wo der Autor (ev. mit Hilfe) 4 Wochen Zeit hat, sie von diesen Fehlern zu befreien. Es empfiehlt sich, ein paar Wochen mitzulesen oder nur zu kommentieren (damit man die Gepflogenheiten der Seite kennenlernt), bevor man eigene Geschichte postet. Und: Neulinge bzw. Anfänger werden milder beurteilt. Man kann dort auch erotische Geschichten posten, die ins Pornografische gehen – wenn das der Geschichte dienlich ist, reine Wichsvorlagen gehen da natürlich nicht. Es gibt aber keine Tabus oder Angst vor bestimmten Wörtern, auf jeden Fall kann ich mich nur an ganz wenige Fälle erinnern, in denen es zur Löschungen kam, die allerdings vom Moderatorenteam (bestehend aus mindesten 15 Moderatoren) mehrheitlich beschlossen werden müssen.

Ich gehe davon aus, dass es hier einige Leute gibt, die sich auf Grund ihres Studiums oder aus beruflichen Gründen, sehr gut mit dem Thema Literatur und dem Handwerk des Schreibens aus kennen. Ich gehöre sicher nicht zu jenen. Ich habe weder Schreibkurse noch Seminare besucht, in denen jene "Basics" vermittelt werden. Ich bin Autodidakt und somit keine Profi. Berufen kann ich mich u. a. auf meine langjährige, humanistisch geprägte Internatszeit, welche schon lange her ist. Aber ich zehre heute noch davon. Was ich in aller Bescheidenheit deutlich machen will ist, das zu einem gewissen Talent unabdingbar eine fundierte Schulbildung gehört, die zumindest rudimentäre Grundtechniken vermittelt, wie man mit Texten arbeitet und an die schriftliche Ausarbeitung bestimmter Themen heran geht.
Ja, Schulbildung schadet beim schreiben nie – es sei denn, man hat nichts zu erzählen. :D

Um ein paar Bestsellerautoren zu nennen: Stephen King, Dan Brown und Joanne K. Rowling unterrichteten englische Sprache, Ken Follet besuchte einen dreimonatigen Journalistenkurs, auch Charles Bukowski studierte Journalismus, John Irving litt in der Schule unter Legasthenie, kämpfte sich aber durch („Schreiben ist wie Ringen. Man braucht Disziplin und Technik.“) und studierte später englische Literatur.

Bei uns dagegen genießt nur der autodidaktische Fall die volle Anerkennung, alle anderen haben den Geruch des Gemachten. Leider.

Was ich anregen möchte ist ein Literaturcircel, in dem es durchaus konträr zur Sache gehen soll, aber eben sachlich. Ich denke, wir alle könnten das eine oder andere daraus lernen, voneinander lernen. Mag mein Wunsch auf einer Plattform wie Literotica als naiv erscheinen, zu wünschen wäre es uns, zumindest allen, die ernsthaft an einem verständnisvollen Gedankenaustausch interessiert sind.
Das geht bei literotica nur mit 2 Nicks: 1 für den Autor und 1 für Kritiker. Sonst hat man als Autor keine Chance – ich weiß, wovon ich spreche, du brauchst dir nur die Kommentare zu meiner Geschichte ansehen von Leuten, mit denen ich zuvor und danach wegen der moralischen Meinungsverschiedenheiten im Forum aneinander geraten bin: z.B. hier und hier.

Respekt voreinander beginnt mit Verstehen.
Wenn man das erreichen könnte, würde man tatsächlich weiter. Aber das Problem hier und auch anderswo ist: Man will nicht verlieren. Und ist das trotzdem der Fall, wird wild um sich geschlagen und beleidigt.

Gut, nicht immer ist der böse Wille daran schuld, manchmal fehlt es Kritikern auch an Lebenserfahrung oder schlicht an Kenntnissen über das Thema. Und wenn man dann als Autor versucht zu erklären, dass die Personen in seiner Geschichte doch logisch handeln könnten, dann werden wissenschaftliche Erkenntnisse, die das belegen, einfach nicht anerkannt – man will nicht zugeben, dass man sich möglicherweise geirrt hat.

Doch ich will die längst geschlagenen Schlachten nicht noch einmal schlagen – vielleicht wird es jetzt alles besser. ;)
 
"Mondstern" und WITTGENSTEIN

Du hast ein unglaubliches Talent, dich so auszudrücken, das es keiner nachvollziehen kann.
Wer soll denn, nach deiner Meinung, „Mancher“ sein?




Ich muss mir ernsthaft die Frage stellen, ob es überhaupt Sinn macht, darauf zu Antworten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion

Es sind einfach völlig falsche Unterstellungen, die du hier kommunizierst. Und die Kraftausdrücke, die scheinbar bei dir zum guten Ton gehören, entsprechen nun wirklich nicht meiner Streitkultur.

Ein wichtiger Aspekt bei Diskussionen ist es, einfach auch zu akzeptieren (respektieren), das andere Leute, andere Ansichten haben.

"Ein wichtiger Aspekt bei Diskussionen ist es, einfach auch zu akzeptieren(respektieren), das andere Leute auch andere Ansichten haben" ("Mondstern")

Damit zeigt sich "Mondstern" erfreulicherweise in der Tradition von WITTGENSTEIN, der sagte: "Alles was gesagt werden kann, kann KLAR gesagt werden."
Und ich füge hinzu: es kann KURZ gesagt werden (LIT-RANICKI "rosi" Johannes).

Beide Kriterien-Klarheit und Kürze- erfüllt "Mondstern" in ihren postings.

Dagen AJ.....

lg
"rosi" (Johannes)

Na ja, auch kein Wunder, bei jemandem der, wie AJ, glaubt, es sei schwierig, eine gute LIT-Story zu schreiben.
Das ist eine typisch deutsche Einstellung. Nur was schwierig ist was Arbeit macht, kann gut sein.
 
Bei uns dagegen genießt nur der autodidaktische Fall die volle Anerkennung, alle anderen haben den Geruch des Gemachten. Leider.

Für mich nicht-studierten Autodidakten ist das durchaus vom Vorteil. Ich selbst wiederum hab hohen Respekt vor Leuten, die das studiert haben (und damit auch was anzufangen wissen ;))

Das geht bei literotica nur mit 2 Nicks: 1 für den Autor und 1 für Kritiker. Sonst hat man als Autor keine Chance – ich weiß, wovon ich spreche,

Hmmm...bisher hab ich keinen Zweitnick gebraucht. Mal sehn, wie lange noch....

das Problem hier und auch anderswo ist: Man will nicht verlieren. Und ist das trotzdem der Fall, wird wild um sich geschlagen und beleidigt.

Gut, nicht immer ist der böse Wille daran schuld, manchmal fehlt es Kritikern auch an Lebenserfahrung oder schlicht an Kenntnissen über das Thema. Und wenn man dann als Autor versucht zu erklären, dass die Personen in seiner Geschichte doch logisch handeln könnten, dann werden wissenschaftliche Erkenntnisse, die das belegen, einfach nicht anerkannt – man will nicht zugeben, dass man sich möglicherweise geirrt hat.

Ich glaub, am Anfang jeder sinnvollen Diskussion steht erstmal das gegenseitige Vertrauen, dass die Diskussion nicht als "Kampf" verstanden oder darin ausarten wird. Ich weiss aus früheren politischen Diskussionen, dass Einsicht selbst für richtig gute Leute nicht immer einfach ist und ihr ein sehr langer Annäherungsprozess vorausgeht, für den beide Seiten die Nerven brauchen.

Mit Beweisen im "fictional writing" ist das sowieso so eine Sache. Ich glaub, dieser Realismusfetischismus ist eine typisch deutsche Macke, die der Auslebung von Fantasie nicht immer dienlich ist. Ich selbst lass auch mal gerne 5 grade sein, wenns dem Feeling der Geschichte dienlich ist (und nicht zu unglaubwürdig wirkt).
 
Akzeptanz

Es sind einfach völlig falsche Unterstellungen, die du hier kommunizierst.
Wenn du meinst, dass dem so ist, dann bringe ein Argument, wenn du diskutieren willst. Bodenlose Behauptungen kann jeder in die Welt setzen.

Mein Argument war einfach und überhaupt nicht schwer nachzuvollziehen:

1. Unter den Autoren des Federfeuers herrscht Harmonie, weil sie angemessen auf Kritik reagieren.
2. Autoren des Federfeuers, die nach Lit kamen und begründete, ernsthafte Kritik erhielten, reagierten jedoch unangemessen.
3. Wenn jemand auf einen Gegenstand X auf die Weise T reagiert, dann kann er nicht zugleich auf die Weise Nicht-T auf X reagieren, ohne in Widerspruch zu geraten: Tut er es doch, kann es sich nicht um denselben Gegenstand X handeln, sofern er ein kohärenter Sprecher ist.
-- (1,2,3)
4. Jene Kritik im Federfeuer kann also nicht mit begründeter, ernsthafter Kritik identisch sein.
5. Neben begründeter, ernsthafter Kritik gibt es noch eine Schein-Kritik in Form von z.B. Kreide fressen, banale Plauderei und Geschmäcklerei.
-- (1,4,5)
6. Unter den Autoren des Federfeuers herrscht Harmonie, weil sie sich gegenseitig schein-kritisieren.

Wenn du deiner Behauptung auf die Beine helfen möchtest, dann stütze deine Behauptung mit einem eigenen Argument oder fechte mein Argument an. Dann hast du eine Diskussion. Ich habe den ersten Schritt bereits getan: Ich habe argumentative Widerrede gegeben (in meinem letzten Post in Prosaform, in diesem strenger formalisiert). Du bist am Zug!

Wie gesagt, steht es dir natürlich frei, diesem möglicherweise unliebsamen (d.h. also unangenehmen) Teil aus dem Weg zu gehen, deine "Harmonie" zu wahren: Oder wie du es sagtest, "einfach auch zu akzeptieren (respektieren), das andere Leute, andere Ansichten haben."

Jedoch ist es ein Unterschied, einfach zuzugeben, dass man keine Lust hat zu diskutieren oder das schönzureden, von wegen man akzeptiere bloß andere Ansichten: Was soll das überhaupt bedeuten? Wenn dir ein Pius-Bruder kommt, der den Holocaust leugnet, und du keine Lust hast, mit ihm zu diskutieren, dann akzeptierst du einfach seine Ansicht? ...
 
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Darstellung

Gut, nicht immer ist der böse Wille daran schuld, manchmal fehlt es Kritikern auch an Lebenserfahrung oder schlicht an Kenntnissen über das Thema. Und wenn man dann als Autor versucht zu erklären, dass die Personen in seiner Geschichte doch logisch handeln könnten, dann werden wissenschaftliche Erkenntnisse, die das belegen, einfach nicht anerkannt – man will nicht zugeben, dass man sich möglicherweise geirrt hat.
Du bist deiner Behauptungen bestes Beispiel: Du zeigst doch hier selbst, wie uneinsichtig und stur du bist. MonteZ hat dir damals eine ausführliche Liste wissenschaftlicher Arbeiten gegeben, was die Annahme nahelegt, dass in denen auch die von dir eingeforderten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu finden sind: Und diese zeigten, dass deine Vergewaltigungs-Darstellung*nicht haltbar ist. MonteZ und ich haben dir das dann an einigen z.T. weiterführenden Ausführungen klarzumachen versucht. Das wolltest du nicht zugegeben, weil du aus irgendeinem irrationalen Grund was dagegen hattest (und offensichtlich hast), dass deine Vergewaltigungsstory bloß eine Phantasie ist.

*Ich betone das, weil die Darstellung entscheidend ist: Du hast dich ja letztlich auf die Positionen zurückgezogen, dass deine Protagonistin eine Ausnahme sei. Und gesetzt, es gibt solche Ausnahmen (was die von MonteZ zitierten wissenschaftlichen Arbeiten aufs Äußerste in Frage stellen), so hat deine Darstellung trotzdem versagt, weil sie genau das nicht dargestellt hat: Deine Protagonistin und ihre Reaktionen (also das Entscheidende) werden als normal, als (statistischer) Standardfall, als natürlich annehmbar dargestellt -- keinesfalls als das Gegenteil.
 
Bullshit

Wenn's gar nicht anders geht: die meisten hier ignorieren ihn.
A) Dein "hier" gilt ganz klar nur fürs German-Literotica-Forum
und
B) in diesem gelten deine "Meisten" auch nur für manche der aktivsten User
und
C) diese "Manchen" sind m.E. (mehr oder minder) bewusste oder exzessive Bullshitter
und
D) diese "Bullshitter" ignorieren mich [Ironie]wundersamerweise[/Ironie] erst seitdem ich etwas sagte, was ihnen nicht in den Kram passte
und
E) diese "Ignoranz" heißt tatsächlich nicht, dass sie nicht mehr auf mich reagierten: Ganz im Gegenteil (wie du selbst hier zeigst) reagieren sie sehr wohl noch auf mich: jedoch in einer besonderen Form: Bullshit.
 
Ich betone das, weil die Darstellung entscheidend ist: Du hast dich ja letztlich auf die Positionen zurückgezogen, dass deine Protagonistin eine Ausnahme sei. Und gesetzt, es gibt solche Ausnahmen (was die von MonteZ zitierten wissenschaftlichen Arbeiten aufs Äußerste in Frage stellen), so hat deine Darstellung trotzdem versagt, weil sie genau das nicht dargestellt hat: Deine Protagonistin und ihre Reaktionen (also das Entscheidende) werden als normal, als (statistischer) Standardfall, als natürlich annehmbar dargestellt -- keinesfalls als das Gegenteil.
Ich will die geschlagenen Schlachten nicht noch einmal schlagen, deswegen nur dies:

Eine Geschichte ist eine Geschichte und die darin dargestellten Personen können nach althergebrachten Mustern oder Klischees handeln, müssen das aber nicht – für ein abweichendes Verhalten reicht eine einzige Möglichkeit. Diese (sogar mehrfache) Möglichkeit habe ich in einer wissenschaftlichen Arbeit neueren Datums gefunden und in die Geschichte eingearbeitet. Ihr beide habt diese wissenschaftliche Arbeit nicht anerkennen wollen – mit Hinweis auf andere, möglicherweise nicht repräsentative wissenschaftlichen Arbeiten älteren Datums. Das ist alles.
 
Wenn du meinst, dass dem so ist, dann bringe ein Argument, wenn du diskutieren willst. Bodenlose Behauptungen kann jeder in die Welt setzen.

Ups....das wollt ich eigentlich grad zu dir sagen.

Mein Argument war einfach und überhaupt nicht schwer nachzuvollziehen:

Falsch. Du hattest keinerlei Argumente, sondern nur Unterstellungen anzubieten. Argumente sind das, was du jetzt hier gerade versuchst uns anzudrehen.

Dann lass mal gucken, wie stichhaltig sie sind.

1. Unter den Autoren des Federweltforums herrscht Harmonie, weil sie angemessen auf Kritik reagieren.

Richtig.

2. Autoren der Federwelt, die nach Lit kamen und begründete, ernsthafte Kritik erhielten, reagierten jedoch unangemessen.

1.Problematik: Was ist unangemessen?
Vorwurf: Auden James definiert das für sich selbst, nach seinen eigenen, nicht unbedingt für jeden ersichtlichen Masstäben, an die er sich selbst nicht mal wirklich hält.

2.Problematik: Ist "Kritik" dasselbe wie "begründete, ernsthafte Kritik", und wie definiert sich letztes?
Vorwurf: Auden James definiert das für sich selbst, nach seinen eigenen, nicht unbedingt für jeden ersichtlichen Masstäben, an die er sich selbst nicht mal wirklich hält.

3. Wenn jemand auf einen Gegenstand X auf die Weise T reagiert, dann kann er nicht zugleich auf die Weise Nicht-T auf X reagieren, ohne in Widerspruch zu geraten: Tut er es doch, kann es sich nicht um denselben Gegenstand X handeln, sofern er ein kohärenter Sprecher ist.

Womit laut Auden James bewiesen ist, das "Kritik" eben nicht dasselbe ist wie "begründete, ernsthafte Kritik".

4. Jene Kritik der Federwelt kann also nicht mit begründeter, ernsthafter Kritik identisch sein.

Was richtig ist, solange "begründete, ernsthafte Kritik" unter dem Vorwurf der von mir genannten 2. Problematik fällt.

5. Neben begründeter, ernsthafter Kritik gibt es noch eine Schein-Kritik in Form von z.B. Kreide fressen, banale Plauderei und Geschmäcklerei.

....die man vielleicht beim "Club der Freunde" findet. Dem Beweis, das selbiges dem Federfeuerforum zuzurechnen ist, bleibt Auden James aber schuldig.

6. Unter den Autoren des Federweltforums herrscht Harmonie, weil sie sich gegenseitig schein-kritisieren.

Wie gesagt, ein nicht bewiesener Vorwurf.

Jedoch ist es ein Unterschied, einfach zuzugeben, dass man keine Lust hat zu diskutieren oder das schönzureden, von wegen man akzeptiere bloß andere Ansichten: Was soll das überhaupt bedeuten? Wenn dir ein Pius-Bruder kommt, der den Holocaust leugnet, und du keine Lust hast, mit ihm zu diskutieren, dann akzeptierst du einfach seine Ansicht? ...

Nein, ich zeig ihn an.

Und bevor ICH keine Lust habe zu diskutieren, gibt eher der Pius-Bruder auf. (Oder DU, wie so oft...)







(...pass auf, Mondstern, gleich kommt er wieder mit seiner Lieblings-Nicht-Diskutiermasche: "Du antwortest für Mondstern? Das ist für mich der Beweis, dass du in wirklichkeit Mondstern bist. Tja, jetzt haste dich verraten"....macht er immer so...)
 
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A) Dein "hier" gilt ganz klar nur fürs German-Literotica-Forum

Sicher. Um bei den Amis und Engländern auf der Igno zu landen fehlt dir einfach die Sprachkenntnis.

Komischerweise kannst du bei denen deshalb auch halbwegs nachvollziehbare Sätze bilden und freundlich bleiben.

Wirklich bemerkenswert,.
 
Komik

Komischerweise kannst du bei denen deshalb auch halbwegs nachvollziehbare Sätze bilden und freundlich bleiben.
Du sagst es selbst: Auch dort bilde ich halbgwegs nachvollziehbare Sätze und bleibe freundlich (also nicht nur im german.lit und abseits der virtuellen Realität). Daran ist nichts komisch. Dass du dir darauf partout keinen Reim machen kannst, zeigt bloß einmal mehr, was für ein Bullshitter du bist: Dir passt etwas nicht in den Kram, ergo musst du es irgendwie zurecht biegen, damit es dir in den Kram passt. In diesem Falle hast du dich für die Sprachkenntnis entschieden -- aber das ist willkürlich: Beim nächsten Mal ist's vielleicht, dass "Berlin" in meinem Profil steht und diese Stadt außerhalb deutscher Grenzen ja so ziemlich die einzige deutsche Stadt ist, die bei den Londonern Eindruck hinterlässt (dann würdest du zumindest deine letzte Vorliebe für die Engländer wieder aufgreifen) usw. usf. Daraus wäre es genauso logisch zu folgern, dass ich nachvollziehbare Sätze bilde und freundlich bin, wie aus fehlender Sprachkenntnis: Es wäre nämlich ebenso überhaupt kein gültiger Schluss.

Aber solche Sachen, die was mit Wahrheit zu tun haben, interessieren dich Bullshitter eh nicht: Bye, Sheriff! Du schießt zu langsam...
 
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Du sagst es selbst: Auch dort bilde ich halbgwegs nachvollziehbare Sätze und bleibe freundlich (also nicht nur im german.lit und abseits der virtuellen Realität). Daran ist nichts komisch.

Ich sagte nich "auch dort", sondern "dort auch".

Das "auch" bezog sich bei mir aufgrund der Satzstellung auf "halbwegs nachvollziehbare Sätze".

Du machst daraus, "auch dort", wo sich das "auch" auf "dort" bezieht ?

Gehts noch billiger, Mister Auden Bullshitter James ?

Sag lieber klar und deutlich, dass du nicht diskutieren willst, weil du keine vernünftigen Argumente hast.
 
1. Unter den Autoren des Federweltforums herrscht Harmonie, weil sie angemessen auf Kritik reagieren.
2. Autoren der Federwelt, die nach Lit kamen und begründete, ernsthafte Kritik erhielten, reagierten jedoch unangemessen.
3. Wenn jemand auf einen Gegenstand X auf die Weise T reagiert, dann kann er nicht zugleich auf die Weise Nicht-T auf X reagieren, ohne in Widerspruch zu geraten: Tut er es doch, kann es sich nicht um denselben Gegenstand X handeln, sofern er ein kohärenter Sprecher ist.
-- (1,2,3)
4. Jene Kritik der Federwelt kann also nicht mit begründeter, ernsthafter Kritik identisch sein.
5. Neben begründeter, ernsthafter Kritik gibt es noch eine Schein-Kritik in Form von z.B. Kreide fressen, banale Plauderei und Geschmäcklerei.
-- (1,4,5)
6. Unter den Autoren des Federweltforums herrscht Harmonie, weil sie sich gegenseitig schein-kritisieren.

Was ist das Federweltforum? Kenne ich nicht.
Folglich kann ich die haltlose Andeutung von Punkt 2 auch nicht nachvollziehen.
Zu 3. Frage – hat ich das irgendwo einmal behauptet?
Zu 4. Die Aussage ist nur lächerlich.
Zu 5. Allgemein gesehen ist das richtig. Da du dich aber mit den angegebenen Ziffern auf das „Federwelt“ beziehst, in der es ja laut deinem Punkt 4 keine ernsthafte Kritik gibt … na ja, lassen wir das so dastehen.
Zu 6. Die Aussage ist falsch und entzieht sich jeder Diskussionsgrundlage.

Ich weiß nicht, auf was für einem Trip du bist, ist mir ehrlich gesagt auch völlig gleichgültig. Deine so genannte „argumentative Widerrede“ sind doch nur irgendwelche – von dir Aufgestellte – Behauptungen. Gerade zu Punkt 2 – was scheinbar das größte Problem für dich darstellt, hüllst du dich in Pauschalaussagen.

Wenn dir ein Pius-Bruder kommt, der den Holocaust leugnet, und du keine Lust hast, mit ihm zu diskutieren, dann akzeptierst du einfach seine Ansicht?

*Kopfschüttel* ohne Kommentar !!!!
 
Lügen + BULLSHITTEN = "Auden James"

Du sagst es selbst: Auch dort bilde ich halbgwegs nachvollziehbare Sätze und bleibe freundlich (also nicht nur im german.lit und abseits der virtuellen Realität). Daran ist nichts komisch. Dass du dir darauf partout keinen Reim machen kannst, zeigt bloß einmal mehr, was für ein Bullshitter du bist: Dir passt etwas nicht in den Kram, ergo musst du es irgendwie zurecht biegen, damit es dir in den Kram passt. In diesem Falle hast du dich für die Sprachkenntnis entschieden -- aber das ist willkürlich: Beim nächsten Mal ist's vielleicht, dass "Berlin" in meinem Profil steht und diese Stadt außerhalb deutscher Grenzen ja so ziemlich die einzige deutsche Stadt ist, die bei den Londonern Eindruck hinterlässt (dann würdest du zumindest deine letzte Vorliebe für die Engländer wieder aufgreifen) usw. usf. Daraus wäre es genauso logisch zu folgern, dass ich nachvollziehbare Sätze bilde und freundlich bin, wie aus fehlender Sprachkenntnis: Es wäre nämlich ebenso überhaupt kein gültiger Schluss.

Aber solche Sachen, die was mit Wahrheit zu tun haben, interessieren dich Bullshitter eh nicht: Bye, Sheriff! Du schießt zu langsam...


Vergiss es, "Mondstern"

Wer , wie AJ, absichtlich behauptet, die Story eines Mitglieds wäre angeblich wegen einer "Minderjährigenorgie" (AJ) gelöscht worden, obwohl er genau weiß, dass der Sachverhalt so nicht stimmt, sollte für sich NIE WIEDER den Begriff "WAHRHEIT" beanspruchen, wenn er diskutiert.

Und er sollte andere nie wieder des BULLSHITTING bezichtigen.

Wer zudem tatsächlich ernsthaft glaubt, ICH, "rosi", wäre identisch mit "ANDY43" zeigt, dass er völlig durch den Wind ist.

"Mondstern", hak den Kerl "AJ" einfach. Der Junge ist total durchgeknallt.
Mach was sinnvolleres aus der Zeit statt mit "AJ" zu "diskutieren." Geh ins Fitneß-Studio oder schreib was.
lg
"rosi" (johannes)
 
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Mit Kommentar

Was ist das Federweltforum? Kenne ich nicht.
Folglich kann ich die haltlose Andeutung von Punkt 2 auch nicht nachvollziehen.
Uuups. Mein Fehler. "FEDERFEUER" ist korrekt. Aber, nun ja, man könnte meinen, dass jemand, der angeblich so auf Harmonie aus ist wie du, aus dem Kontext der vorhergehenden Diskussion den Namensdreher von selbst erkennt, statt auf blöd zu tun. Zudem: Folglich aus was? Um welches Forum es ging, ist klar. Fehlen dir Namen? Wenn du so scharf darauf bist, dann gibt's die privat -- hier sollte es jedenfalls nicht darum gehen, öffentlich schmutzige Wäsche zu waschen. Jedenfalls geht's mir nicht darum. Wie's mit dir und den anderen steht, weiß ich natürlich nicht...

Zu 3. Frage – hat ich das irgendwo einmal behauptet?
Nein. Wieso? Ist die allgemeine Schlussregel für 4.

Zu 4. Die Aussage ist nur lächerlich.
[Ironie]Wow. Das ist ja Mal sowas von stichhaltig! Klar, jetzt ich sehe das auch.[/Ironie] Also es gibt viele simple Möglichkeiten das Argument anzugreifen, aber diese Aussage von dir gehört nicht dazu. Falls 4. ein ungültiger Schluss ist, dann zeige warum. Lächerlich ist höchsten deine Antwort: Ein Raucher kann die Folgerungen der Ärzte auf Korrelationen des Lugenkrebsrisikos mit dem Tabakwarenkonsum/Nichtrauchen aufgrund von Statistiken/Studien/etc. genauso lächerlich finden wie du den Schluss auf 4, aber weniger gültig wird dadurch weder der Schluss der Ärzte noch der auf 4: Zumindest nicht ehe du ihn als ungültig enttarnt hast (weil nämlich bereits ein Argument vorgebracht ist, dessen Gültigkeit jemand anders angezweifelt: dieser jemand hat dann auch die Aufgabe, seine Zweifel zu erhärten, andernfalls sie grundlose Behauptungen bleiben).

Zu 5. Allgemein gesehen ist das richtig. Da du dich aber mit den angegebenen Ziffern auf das „Federwelt“ beziehst, in der es ja laut deinem Punkt 4 keine ernsthafte Kritik gibt … na ja, lassen wir das so dastehen.
Da hätte ich die Schlussregel noch explizit machen können, aber das hättest du wahrscheinlich auch nur lächerlich gefunden. :D

Zu 6. Die Aussage ist falsch und entzieht sich jeder Diskussionsgrundlage.
Das ist wirklich lächerlich. Und so spricht jemand, der auf vergangene Sevac-Diskussionen schwört, sich hier welche wünschen würde und mir - warum auch immer - den Wikipedia-Eintrag "Diskussion" verlinkt: "Mir dir diskutiere ich nicht!" Und das nicht etwa nach der x-ten Auseinandersetzung, sondern gleich zu Beginn, ohne auch nur ein eigenes (Gegen-)Argument vorzubringen! Köstlich.

Bilde dir sonstwas auf deine hohle Akzeptanz und deinen nicht minder sinnentleerten Respekt ein, deine folgende Behauptung wird dadurch nicht wahrer:
Deine so genannte „argumentative Widerrede“ sind doch nur irgendwelche – von dir Aufgestellte – Behauptungen.
Deine Aussagen hier vor und zu meinem (formalisierten) Argument sind bloß irgendwelche Behauptungen. Und im Gegensatz zu dir begründe ich das auch: Sie entbehren nämlich irgendeiner Argumentation/irgendeines Arguments. Was macht ein Argument aus? Ganz allgemein und einfach: In einem Argument wird die Wahrheit einer Aussage auf andere Aussagen zurückgeführt. Dadurch verknüpfst du deine Aussagen und gibst ihnen einen logischen Zusammenhang, wodurch sie nicht länger irgendwelche, d.h. zusammenhangslosen, Behauptungen sind (vorausgesetzt natürlich, dass sie logisch gültig verknüpft werden). Damit das funktioniert muss (u.a.) sichergestellt werden, dass die Schlüsse, die dabei gezogen werden, logisch gültig sind. Und wie gesagt, prüfe mein Argument darauf: Wenn's nicht gültig ist, dann hast du in der Tat Recht, dann ist's so, wie's jetzt da steht, nicht stichhaltig. Aber da es dir gleichgültig ist, ob dem so ist, werden wir das hier wohl nie erfahren: Denn deine Akzeptanz meiner Ansichten hier bewegt mich jetzt nicht wirklich dazu, nochmals eingehender mich selbst dessen zu versichern. :D

*Kopfschüttel* ohne Kommentar !!!!
Ich spekuliere Mal kühn und vielleicht törricht: klassischer Fall von zunächst erschreckter und dann in Frustration umschlagender Selbsterkenntnis: "Oh, das stimmt! Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, hätte ich so zu reagieren, wenn ich den Bullshit durchziehe, den ich da vorher verteilt habe! Oh, Schreck: Da ich aber überhaupt keine Lust habe mit diesem Widerling, der mir diesen unliebsame Umstand vorhält, auch nur ein weiteres Wort zu wechseln -- geschweige denn zu diskutieren --, und da ich ihm aber auch nicht sagen will, dass ich schlichtweg keine Lust habe, mit ihm zu diskutieren, obwohl ich immer davon rede, weil's als rethorische Floskel sich so nett anhört, setze ich jetzt ein '*Kopfschüttel* ohne Kommentar !!!!' da hin und der respektlose Widerling kann sich *** **** ******!"

Viel Spaß beim Tretmühlen treten dir noch!

lg
A.J.


PS: Ich find's übrigens recht amüsant, wie sehr dein Verhalten dem des Bullshittergeschmeiß ähnelt, wohlgemerkt damit noch keineswegs gesagt ist, dass du dem angehören würdest: Du scheinst mir schlicht eine wie so ziemlich viele Mensch von der Wahrheit ihrer Überzeugungen überzeugte Frau zu sein (vgl. "Zu 6. Die Aussage ist falsch und entzieht sich jeder Diskussionsgrundlage."), die es nicht für nötig erachtet, ernstlich ihre Überzeugungen und die anderer zu hinterfragen bzw. auf ihre Schlüssigkeit zu prüfen: Was dir pauschal in den Kram passt (vgl. "Deutsch ist eine wunderbare und auch viel schwierigere Sprache [als Englisch], mit der ein Autor alle – und wirklich ALLES ausdrücken kann, was er meint"), das nimmst du an, was nicht, das verwirfst du (vgl. "*Kopfschüttel* ohne Kommentar !!!!"). Auch im größeren Maßstab gibt's auffällige Ähnlichkeiten: Als ich deine (mittlerweile) hier gelöschten Stories kommentiert habe, hast du dich kurz per Mail bedankt und warst anscheinend zufrieden. Wer freut sich nicht über Lob? Jetzt weht dir Gegenwind entgegen -- ob wahr oder falsch ist in diesem Zsgh. zweitranging -- und schwups (hier liegt die Betonung, denn Bedeutung erlangt das durch deine unmittelbar abkanzelnde Reaktion) schließt du Türen und Fenster: Indiskutabel! Auf was für'n Trip ist der Typ! Was labert der für'n Stuss! Jetzt geht's um einen mehr oder weniger unpersönlichen Punkt in einer Meinungsverschiedenheit: Aber ich schätze, das jedoch ist Spekulation, wenn jemand sich erdreistete, deine Stories ernsthaft, begründet negativ zu kritisieren, dann fiele deine Reaktion ebenso unangemessen aus wie jetzt hier in dieser Meinungsverschiedenheit. Und zufällig gehörst auch du zu denen, die solch hohe Stücke auf Federfeuer halten... Aber wie gesagt: bloß Spekulation. :D
 
Last edited:
Ich spekuliere Mal kühn und vielleicht törricht: klassischer Fall von zunächst erschreckter und dann in Frustration umschlagender Selbsterkenntnis: "Oh, das stimmt! Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, hätte ich so zu reagieren, wenn ich den Bullshit durchziehe, den ich da vorher verteilt habe! Oh, Schreck: Da ich aber überhaupt keine Lust habe mit diesem Widerling, der mir diesen unliebsame Umstand vorhält, auch nur ein weiteres Wort zu wechseln -- geschweige denn zu diskutieren --, und da ich ihm aber auch nicht sagen will, dass ich schlichtweg keine Lust habe, mit ihm zu diskutieren, obwohl ich immer davon rede, weil's als rethorische Floskel sich so nett anhört, .....


..."diskutiere ich lieber mit der völlig ahnungslosen Mondstern, die immer noch nicht gecheckt hat, wie ich ticke, und die sich doch fast die Mühe macht, mir noch moralische Vorwürfe zu machen, worauf ich ja richtig abfahre."

Auden, du bist ein Feigling!

Statt dich der Diskussion mit mir zu stellen und dir ernsthafte Gedanken um echte Argumente zu machen (und dabei auch deine eigenen zu hinterfragen), musst du dir unbedingt jemanden suchen, der dich tatsächlich noch für ein menschliches Wesen hält, und den du jetzt noch mal so richtig fett vom Gegenteil überzeugen kannst.

PS: Ich find's übrigens recht amüsant, wie sehr dein Verhalten dem des Bullshittergeschmeiß ähnelt,....blablabla.... die es nicht für nötig erachtet, ernstlich ihre Überzeugungen und die anderer zu hinterfragen bzw. auf ihre Schlüssigkeit zu prüfen: Was dir pauschal in den Kram passt (vgl. "Deutsch ist eine wunderbare und auch viel schwierigere Sprache [als Englisch], mit der ein Autor alle – und wirklich ALLES ausdrücken kann, was er meint"), das nimmst du an, was nicht, das verwirfst du

Gesetz den Fall, das stimmt: sie nimmt wenigstens an.

Du hingegen verziehst dich immer, wenns ernst wird.

Auch im größeren Maßstab gibt's auffällige Ähnlichkeiten: Als ich deine (mittlerweile) hier gelöschten Stories kommentiert habe, hast du dich kurz per Mail bedankt und warst anscheinend zufrieden. Wer freut sich nicht über Lob? Jetzt weht dir Gegenwind entgegen -- ob wahr oder falsch ist in diesem Zsgh. zweitranging -- und schwups (hier liegt die Betonung, denn Bedeutung erlangt das durch deine unmittelbar abkanzelnde Reaktion) schließt du Türen und Fenster: Indiskutabel! Auf was für'n Trip ist der Typ! Was labert der für'n Stuss! Jetzt geht's um einen mehr oder weniger unpersönlichen Punkt in einer Meinungsverschiedenheit:...

AUDEN, CHECKST DU ÜBERHAUPT NOCH, WAS DU SCHREIBST ?????

Ich habe bisher einen deiner Kommentare bei meinen Geschichten gelöscht. Warum ? Weil du beleidigend wurdest. Danach hast du komischerweise vernünftig geschrieben. Auch hier sind einige deiner Posts im Mülleimer gelandet. Checkst du wenigstens, warum? Du zeigst im englischsprachigen Teil, dass du auch vernünftig kommunizieren kannst - warum hier nicht? Vieleicht, weil du dort ANGST hast, dass du dich im Ton vergreifen könnest und dann wirklich gesperrt wirst.

Du quatscht hier von "Gegenwind" - aber persönliche Unterstellungen und Beleidigungen sind kein Gegenwind, sondern einfach Müll. DAS ist der wahre Grund, warum die meisten hier alles dicht machen, wenns um dich geht. DU WILLST, das sie dicht machen.

Einer echten Diskussion, die deine Beleidigungsschlacke entfernt und dich mit deinen Argumenten konfrontiert, (und ja, ich bin der einzige hier, der sich überhaupt noch die Mühe macht), hältst DU doch nicht stand. Hast du noch nie standgehalten. Du Feigling!
 
Last edited:
Verschiedenes

"Erpan" erwähnt KEN FOLLET, der 3 Wochen einen Schreibkurs besuchte. EBEN.
NUR 3 Wochen. Der hätte wohl auch ohne die 3 Wochen gut geschrieben, weil er einfach TALENT hat.
Nun können 3 Wochen viel oder wenig sein, je nachdem, was man daraus macht.

BOYLE entdeckte durch einen "CWK" sein SCHREIBTALENT, aber das Talent WAR SCHON IMMER DA.

"Monty" meint, früher hätte man anders geschrieben. JEIN.
Die grossen Themen- Liebe, Tod, Verlust, Leid- waren und bleiben immer dieselben.

"Monty" liest ein Buch "analytisch." Mein Gott, dann braucht man 2 Jahre für jedes Buch.

Mir ist das alles zu "verkopft." Da kommt alles unter das Seziermesser von angeblichen "Basics."
Ein geübter Leser merkt vieles beim Lesen automatisch und speichert es ab.

Wenn ich in Kommentaren lese: "Der Autor sollte sich damit befassen, wie man eine Story RICHTIG aufbaut."
Ja, wie denn, bitte???
Solche Sätze stören mich enorm. Das klingt, als gäbe es nur die eine Art, ne Story richtig aufzubauen- und das stimmt eben nicht!
Es gibt viele Arten, ne Story gut zu konzipieren. Und man kann auf viele Arten gut über dasselbe Thema schreiben.
lg
"rosi"(Johannes)
 
Wie man eine Story aufbaut ist eine handwerkliche Frage, nicht eine Frage des Talents

"Erpan" erwähnt KEN FOLLET, der 3 Wochen einen Schreibkurs besuchte. EBEN.
NUR 3 Wochen. Der hätte wohl auch ohne die 3 Wochen gut geschrieben, weil er einfach TALENT hat.
Bereits hier habe ich gesagt, dass man Kreativität und handwerkliches Können braucht – ich zitiere mich selbst:

„Denn erfolgreich kann man nur sein, wenn man beides besitzt: Kreativität und das handwerkliches Können – nur eines von beiden genügt in der Regel nicht.
Wer meint, Talent zu haben, kann solche Kurse besuchen – und kann sich anschließend an Kurzgeschichten versuchen.“


Und da ist auch das Problem: Wie erkenne ich, dass ich Talent habe? Durch schreiben und veröffentlichen vor möglichst kompetenten Publikum. Das ist literotica eher nicht, obwohl man auch hier ab und zu gute und fundierte Kritik lesen kann.

Die grossen Themen- Liebe, Tod, Verlust, Leid- waren und bleiben immer dieselben.
Ja, das hat sich seit den alten Griechen nichts geändert.

Wenn ich in Kommentaren lese: "Der Autor sollte sich damit befassen, wie man eine Story RICHTIG aufbaut."
Ja, wie denn, bitte???
Solche Sätze stören mich enorm. Das klingt, als gäbe es nur die eine Art, ne Story richtig aufzubauen- und das stimmt eben nicht!
Es gibt viele Arten, ne Story gut zu konzipieren. Und man kann auf viele Arten gut über dasselbe Thema schreiben.
Schon klar, aber ein Kommentar, der den Autor auf mangelhafte Struktur der Geschichte hinweist, hat damit eben diesem Autor einen nützlichen Hinweis gegeben. Wo es im Einzelnen bei ihm noch hackt ist natürlich eine andere Frage – die Antwort darauf kann durch lesen entsprechender Literatur und/oder durch den Besuch eines Kurses erfolgen.
 
"Monty" liest ein Buch "analytisch." Mein Gott, dann braucht man 2 Jahre für jedes Buch.

Nicht unbedingt. Manche Leute lesen einfach automatisch analytisch. Ich selbst hab jahrelang Musik eher analytisch konsumiert, bis mir mal jemand sagte, dass bei soviel Analyse das "Feeling" abhanden käme. Seitdem analysiere ich zwar immer noch ein bisschen, (ich kann das nun mal nicht abstellen), aber bin etwas lockerer geworden.

Reine Kopfmenschen machen sich genauso lächerlich wie reine Gefühlsmenschen. Eine gute Sinfonie enthält immer für beide etwas.
 
Die Analogie zur Musik ist gut, "PT"

Nicht unbedingt. Manche Leute lesen einfach automatisch analytisch. Ich selbst hab jahrelang Musik eher analytisch konsumiert, bis mir mal jemand sagte, dass bei soviel Analyse das "Feeling" abhanden käme. Seitdem analysiere ich zwar immer noch ein bisschen, (ich kann das nun mal nicht abstellen), aber bin etwas lockerer geworden.

Reine Kopfmenschen machen sich genauso lächerlich wie reine Gefühlsmenschen. Eine gute Sinfonie enthält immer für beide etwas.

Genau. Die Wahrheit liegt wohl- wie immer- in der Mitte.
Zum Schreiben einer guten Story brauchts wohl ne gesunde Mischung aus Verstand und Feeling.

Zum "analytischen Lesen." Lesen (und auch schreiben) ist wie das Erlernen einer Sporart. Mit der Zeit speichern sich Reflexe ab. "Lesereflexe." Man sieht oft automatisch, was an einem Buch gut ist und was nicht.
Und ein geübter Leser merkt sich viele Dinge mit der Zeit automatisch. Er merkt sie sich unbewusst.
lg
"rosi"(Johannes)
 
Nicht aufregen, "Mondstern". Wer-wie AJ-im Glashaus sitzt...

Uuups. Mein Fehler. "FEDERFEUER" ist korrekt. Aber, nun ja, man könnte meinen, dass jemand, der angeblich so auf Harmonie aus ist wie du, aus dem Kontext der vorhergehenden Diskussion den Namensdreher von selbst erkennt, statt auf blöd zu tun. Zudem: Folglich aus was? Um welches Forum es ging, ist klar. Fehlen dir Namen? Wenn du so scharf darauf bist, dann gibt's die privat -- hier sollte es jedenfalls nicht darum gehen, öffentlich schmutzige Wäsche zu waschen. Jedenfalls geht's mir nicht darum. Wie's mit dir und den anderen steht, weiß ich natürlich nicht...


Nein. Wieso? Ist die allgemeine Schlussregel für 4.


[Ironie]Wow. Das ist ja Mal sowas von stichhaltig! Klar, jetzt ich sehe das auch.[/Ironie] Also es gibt viele simple Möglichkeiten das Argument anzugreifen, aber diese Aussage von dir gehört nicht dazu. Falls 4. ein ungültiger Schluss ist, dann zeige warum. Lächerlich ist höchsten deine Antwort: Ein Raucher kann die Folgerungen der Ärzte auf Korrelationen des Lugenkrebsrisikos mit dem Tabakwarenkonsum/Nichtrauchen aufgrund von Statistiken/Studien/etc. genauso lächerlich finden wie du den Schluss auf 4, aber weniger gültig wird dadurch weder der Schluss der Ärzte noch der auf 4: Zumindest nicht ehe du ihn als ungültig enttarnt hast (weil nämlich bereits ein Argument vorgebracht ist, dessen Gültigkeit jemand anders angezweifelt: dieser jemand hat dann auch die Aufgabe, seine Zweifel zu erhärten, andernfalls sie grundlose Behauptungen bleiben).


Da hätte ich die Schlussregel noch explizit machen können, aber das hättest du wahrscheinlich auch nur lächerlich gefunden. :D


Das ist wirklich lächerlich. Und so spricht jemand, der auf vergangene Sevac-Diskussionen schwört, sich hier welche wünschen würde und mir - warum auch immer - den Wikipedia-Eintrag "Diskussion" verlinkt: "Mir dir diskutiere ich nicht!" Und das nicht etwa nach der x-ten Auseinandersetzung, sondern gleich zu Beginn, ohne auch nur ein eigenes (Gegen-)Argument vorzubringen! Köstlich.

Bilde dir sonstwas auf deine hohle Akzeptanz und deinen nicht minder sinnentleerten Respekt ein, deine folgende Behauptung wird dadurch nicht wahrer:

Deine Aussagen hier vor und zu meinem (formalisierten) Argument sind bloß irgendwelche Behauptungen. Und im Gegensatz zu dir begründe ich das auch: Sie entbehren nämlich irgendeiner Argumentation/irgendeines Arguments. Was macht ein Argument aus? Ganz allgemein und einfach: In einem Argument wird die Wahrheit einer Aussage auf andere Aussagen zurückgeführt. Dadurch verknüpfst du deine Aussagen und gibst ihnen einen logischen Zusammenhang, wodurch sie nicht länger irgendwelche, d.h. zusammenhangslosen, Behauptungen sind (vorausgesetzt natürlich, dass sie logisch gültig verknüpft werden). Damit das funktioniert muss (u.a.) sichergestellt werden, dass die Schlüsse, die dabei gezogen werden, logisch gültig sind. Und wie gesagt, prüfe mein Argument darauf: Wenn's nicht gültig ist, dann hast du in der Tat Recht, dann ist's so, wie's jetzt da steht, nicht stichhaltig. Aber da es dir gleichgültig ist, ob dem so ist, werden wir das hier wohl nie erfahren: Denn deine Akzeptanz meiner Ansichten hier bewegt mich jetzt nicht wirklich dazu, nochmals eingehender mich selbst dessen zu versichern. :D


Ich spekuliere Mal kühn und vielleicht törricht: klassischer Fall von zunächst erschreckter und dann in Frustration umschlagender Selbsterkenntnis: "Oh, das stimmt! Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, hätte ich so zu reagieren, wenn ich den Bullshit durchziehe, den ich da vorher verteilt habe! Oh, Schreck: Da ich aber überhaupt keine Lust habe mit diesem Widerling, der mir diesen unliebsame Umstand vorhält, auch nur ein weiteres Wort zu wechseln -- geschweige denn zu diskutieren --, und da ich ihm aber auch nicht sagen will, dass ich schlichtweg keine Lust habe, mit ihm zu diskutieren, obwohl ich immer davon rede, weil's als rethorische Floskel sich so nett anhört, setze ich jetzt ein '*Kopfschüttel* ohne Kommentar !!!!' da hin und der respektlose Widerling kann sich *** **** ******!"

Viel Spaß beim Tretmühlen treten dir noch!

lg
A.J.


PS: Ich find's übrigens recht amüsant, wie sehr dein Verhalten dem des Bullshittergeschmeiß ähnelt, wohlgemerkt damit noch keineswegs gesagt ist, dass du dem angehören würdest: Du scheinst mir schlicht eine wie so ziemlich viele Mensch von der Wahrheit ihrer Überzeugungen überzeugte Frau zu sein (vgl. "Zu 6. Die Aussage ist falsch und entzieht sich jeder Diskussionsgrundlage."), die es nicht für nötig erachtet, ernstlich ihre Überzeugungen und die anderer zu hinterfragen bzw. auf ihre Schlüssigkeit zu prüfen: Was dir pauschal in den Kram passt (vgl. "Deutsch ist eine wunderbare und auch viel schwierigere Sprache [als Englisch], mit der ein Autor alle – und wirklich ALLES ausdrücken kann, was er meint"), das nimmst du an, was nicht, das verwirfst du (vgl. "*Kopfschüttel* ohne Kommentar !!!!"). Auch im größeren Maßstab gibt's auffällige Ähnlichkeiten: Als ich deine (mittlerweile) hier gelöschten Stories kommentiert habe, hast du dich kurz per Mail bedankt und warst anscheinend zufrieden. Wer freut sich nicht über Lob? Jetzt weht dir Gegenwind entgegen -- ob wahr oder falsch ist in diesem Zsgh. zweitranging -- und schwups (hier liegt die Betonung, denn Bedeutung erlangt das durch deine unmittelbar abkanzelnde Reaktion) schließt du Türen und Fenster: Indiskutabel! Auf was für'n Trip ist der Typ! Was labert der für'n Stuss! Jetzt geht's um einen mehr oder weniger unpersönlichen Punkt in einer Meinungsverschiedenheit: Aber ich schätze, das jedoch ist Spekulation, wenn jemand sich erdreistete, deine Stories ernsthaft, begründet negativ zu kritisieren, dann fiele deine Reaktion ebenso unangemessen aus wie jetzt hier in dieser Meinungsverschiedenheit. Und zufällig gehörst auch du zu denen, die solch hohe Stücke auf Federfeuer halten... Aber wie gesagt: bloß Spekulation. :D

AJ schreibt, als er "Mondsterns" Stories kommentierte, hätte sie sich gefreut, und erst bei Gegenwind dicht gemacht.

Davon abgesehen, dass ich"Mondstern" so nicht kenne, gibts da noch jemanden, der sich genau so verhält.
Als ich AJs Essay positiv kommentierte, hat er sich darüber auch gefreut und das sogar per PM zum Ausdruck gebracht, und mich auf sein nächstes Werk hingewiesen.
Als ich "Erwachen" verhalten beurteilte- Sprachlich gut, aber völlig ohne Inhalt- war der Ofen aus.

Genauso sein Verhalten gegenüber ANDY43. Seit der AJs Essay kürzlich rational auseinadergenommen hat, ist auch ANDY43 ein Feindbild für AJ und wird mit kindischen Fake-Verdächtigungen bedacht.

AJs Verhaltensmuster ist immer dasselbe.

Also, "Mondstern", verschwende nicht deine Zeit mit einem BULLSHITTER vor dem Herrn.
lg
"rosi" (Johannes)
 
"Monty" meint, früher hätte man anders geschrieben. JEIN.
Die grossen Themen- Liebe, Tod, Verlust, Leid- waren und bleiben immer dieselben.
Lieber Johannes, bringst du da nicht etwas durcheinander? Na klar, die Themen sind ziemlich gleich geblieben, aber die Art der schriftlichen Darstellung hat sich geändert. Wo Thomas Mann noch 1000 Seiten brauchte, eine komplexe Geschichte zu schreiben, macht das heute ein moderner Autor auf 300 bis 400 Seiten. Leser von heute haben zigmal mehr Bilder im Kopf durch moderne Medien. Denen braucht man nicht jede Gefühlsregung eines Protagonisten bis ins kleinste Detail zu schildern. Komischerweise wusste das auch schon Goethe ... zitiere: "Getretner Quark ..." Naja, so ein paar vorausdenkende Autoren gab es auch schon früher.

"Monty" liest ein Buch "analytisch." Mein Gott, dann braucht man 2 Jahre für jedes Buch.
Ähem ... Ist das nicht ein bisschen frei zitiert und interpretiert von dir?
Bei einem Roman weiß ich nach 4 bis 5 Seiten, auf welche Art es weitergeht. Wenn der Text mich bis dahin nicht überzeugt, ist das Weiterlesen nur noch eine Frage der Schadensbegrenzung wegen der sonst verschwendeten Investition. Wenn es zu arg ist, werde ich großzügig und spende das Buch der Ortsbücherei in der Hoffnung, dass es noch jemanden gibt, dem sowas gefällt.

Hättest du weiter gelesen, so hättest du gesehen, dass ich analytisch nur Geschichten lese, die ich in dem hier nicht genannten Erotikgeschichtenboard mit einer Bewertung an die Öffentlichkeit lasse. Irgend eine Grundlage muss man da ja haben. Nach Bauchgefühl zu entscheiden, wäre kein gerechtes Instrument.

Ein geübter Leser merkt vieles beim Lesen automatisch und speichert es ab.
Holla ... Gewagte Aussage. Wer ist denn ein geübter Leser? Was macht ihn aus? Komm bloß nicht damit, dass es ein Leser ist, der sein Leben lang Romane am Fließband gelesen hat. Der mag ganz sicher ein Gefühl für gut oder schlecht entwickeln können. Fragt man ihn aber, woran er das festmacht .... I.d.R. Schweigen im Walde.

Wenn ich in Kommentaren lese: "Der Autor sollte sich damit befassen, wie man eine Story RICHTIG aufbaut."
Ja, wie denn, bitte???

Ganz einfach ... Er fragt nach, vorallem wenn es ihm vom "Kritiker" angeboten wird. :) Hätte der gute "Parttime" statt Kommentare zu löschen, das Angebot des Nachhakens angenommen, wäre er mit Sicherheit ein Stückchen weiter auf dem Weg der Erkenntnis. Aber naja, Schnee von gestern, bzw. wer nicht will, der hat schon. Aber scheinbar kennt der Autor nicht das Sesamstraßenlied.

"Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum ..."

Übrigens ... Der Tipp mit Federfeuer war eigentlich nur ein Witz. Wer mit dem im hiesigen Geschichtenboard gezeigten Können dort hingeht, wird entweder bis zur Unkenntlichkeit zur Holzkohle verarbeitet, oder mit einem guten Rat zum Üben und dann wiederkommen heimgeschickt.

Derartige Foren eignen sich nur für ziemlich sichere Schreiber, die einen Feldversuch machen wollen. Als Probeleser, bzw. Korrektoren würde ich nie mehr als drei Leute einbeziehen. "Viele Köche und so ..." Lässt man sich stattdessen die Geschichte von zig Usern in Atome zerlegen, bringt das keinen Schritt weiter, sondern nur Frustration und möglicherweise Resignation.

Greetz
MonteZ...
 
Last edited:
@Monty

Lieber Johannes, bringst du da nicht etwas durcheinander? Na klar, die Themen sind ziemlich gleich geblieben, aber die Art der schriftlichen Darstellung hat sich geändert. Wo Thomas Mann noch 1000 Seiten brauchte, eine komplexe Geschichte zu schreiben, macht das heute ein moderner Autor auf 300 bis 400 Seiten. Leser von heute haben zigmal mehr Bilder im Kopf durch moderne Medien. Denen braucht man nicht jede Gefühlsregung eines Protagonisten bis ins kleinste Detail zu schildern. Komischerweise wusste das auch schon Goethe ... zitiere: "Getretner Quark ..." Naja, so ein paar vorausdenkende Autoren gab es auch schon früher.


Ähem ... Ist das nicht ein bisschen frei zitiert und interpretiert von dir?
Bei einem Roman weiß ich nach 4 bis 5 Seiten, auf welche Art es weitergeht. Wenn der Text mich bis dahin nicht überzeugt, ist das Weiterlesen nur noch eine Frage der Schadensbegrenzung wegen der sonst verschwendeten Investition. Wenn es zu arg ist, werde ich großzügig und spende das Buch der Ortsbücherei in der Hoffnung, dass es noch jemanden gibt, dem sowas gefällt.

Hättest du weiter gelesen, so hättest du gesehen, dass ich analytisch nur Geschichten lese, die ich in dem hier nicht genannten Erotikgeschichtenboard mit einer Bewertung an die Öffentlichkeit lasse. Irgend eine Grundlage muss man da ja haben. Nach Bauchgefühl zu entscheiden, wäre kein gerechtes Instrument.


Holla ... Gewagte Aussage. Wer ist denn ein geübter Leser? Was macht ihn aus?



Ganz einfach ... Er fragt nach, vorallem wenn es ihm vom "Kritiker" angeboten wird. :) Hätte der gute "Parttime" statt Kommentare zu löschen, das Angebot des Nachhakens angenommen, wäre er mit Sicherheit ein Stückchen weiter auf dem Weg der Erkenntnis. Aber naja, Schnee von gestern, bzw. wer nicht will, der hat schon. Aber scheinbar kennt der Autor nicht das Sesamstraßenlied.

"Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum ..."

Übrigens ... Der Tipp mit Federfeuer war eigentlich nur ein Witz. Wer mit dem im hiesigen Geschichtenboard gezeigten Können dort hingeht, wird entweder bis zur Unkenntlichkeit zur Holzkohle verarbeitet, oder mit einem guten Rat zum Üben und dann wiederkommen heimgeschickt.

Derartige Foren eignen sich nur für ziemlich sichere Schreiber, die einen Feldversuch machen wollen. Als Probeleser, bzw. Korrektoren würde ich nie mehr als drei Leute einbeziehen. "Viele Köche und so ..." Lässt man sich stattdessen die Geschichte von zig Usern in Atome zerlegen, bringt das keinen Schritt weiter, sondern nur Frustration und möglicherweise Resignation.

Greetz
MonteZ...

Okay, ich hab etwas verkürzt und das WORÜBER (die Themen) mit dem WIE verwechselt.
Sicher, Sprache unterliegt dem permanenten Wandel.
Aber ich behaupte: es gibt NICHT die eine richtige Art, eine Story gut zu erzählen. Es gibt viele Möglichkeiten, über dasselbe Thema gut zu schreiben.

Was ein geübter Leser automatisch merkt?
Nun, bsp ob die Charaktere gut gezeichnet sind. Ironisch? Ernst?
Und viele Dinge mehr, die jetzt den Rahmen sprengen würden.

Wogegen ich mich wehre ist der unerträgliche absichtlich kompliziert formulierte Müll eines AJ, der immer so tut, als wäre Literatur schwierig und kompliziert. Das ist sie eben nicht.
Gute Literatur erzählt über das pralle Leben und holt auch da sein Material.
Ansonsten bekommt man manierierte "Gehirnmasturbation" a la "Erwachen" Bemüht bedeutungsschwanger. Saftlos. Kraftlos. Leblos. Inhaltslos.
lg
"rosi"(Johannes)
 
... WORÜBER (die Themen) mit dem WIE verwechselt.
Sicher, Sprache unterliegt dem permanenten Wandel.
Nicht nur die Sprache, auch die Form.

Aber ich behaupte: es gibt NICHT die eine richtige Art, eine Story gut zu erzählen. Es gibt viele Möglichkeiten, über dasselbe Thema gut zu schreiben.
Dem würde ich auch nicht widersprechen.

Was ein geübter Leser automatisch merkt?
Nun, bsp ob die Charaktere gut gezeichnet sind. Ironisch? Ernst?
Und viele Dinge mehr, die jetzt den Rahmen sprengen würden.
Da schau her, würde ein Bayer sagen. Das wären schon mal Ansätze.
Frag doch einfach mal einen Ottonormal "Romanfresser", egal ob jetzt Bestsellerroman oder "Groschenroman."
Die können dir lediglich ihr Bauchgefühl schildern. Und das reicht nicht aus, wenn man einem Autor quasi über die Schulter schauen will und sich fragt: "Wie macht der das?"
Da muss ich mir "beeindruckene" Passagen "zur Brust nehmen" und Sätze auf die verwendeten Worte und die angewandten Satzstellungen zerlegen.
Die Verwendung dieser Methode beschreibt aber nicht den erfahrenen Leser, sondern den erfahrenen Leser UND lernwilligen Autor.

Wogegen ich mich wehre ist der unerträgliche absichtlich kompliziert formulierte Müll eines AJ,
Ähm ... Niemand zwingt einen Leser, sich zu wehren. Einfach sagen, gefällt mir nicht, versteh's nicht ... Wäre ehrlich und tut nicht weh.
Ich muss nicht alles verstehen können.

der immer so tut, als wäre Literatur schwierig und kompliziert.
Da behaupte ich einfach mal, dass es auf die Brille ankommt, durch die man schaut. Ich würde AJ's Sichtweise einfach als die seinige akzeptieren. Ich muss sie nicht teilen, würde aber Verständnis dafür haben.

Gute Literatur erzählt über das pralle Leben und holt auch da sein Material.
Ansonsten bekommt man manierierte "Gehirnmasturbation" a la "Erwachen" Bemüht bedeutungsschwanger. Saftlos. Kraftlos. Leblos. Inhaltslos.
Vor Gericht würde es heißen: "Aussage gegen Aussage."

Wem nutzt es, sein Gegenüber "runterzumachen." Der Angreifer steht dadurch nicht in einem besseren Licht. Das gilt aber für beide Seiten.

Sind wir jetzt vom Thema ab?
Sind wir jetzt im Fernsehen?

MonteZ...
 
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