Sinn und Unsinn von "Creative Writing"-Kursen

Du bist rehabilitiert, PT

Ups...

Hab nochmal nachgeguckt.

Ich meinte eigentlich Eva Heller. Autorin von "Beim nächsten Mann wird alles anders" und "Erst die Rache, dann das Vergnügen"

...ich bin eben ein echter Literaturnoob.

Eva Heller und ihr "Feminismus-Zeitgeist-Traktat" . "Beim nächsten Mann..."
PT , weil ich mich hartnäckig geweigert habe, dieses PAMPHLET, diese VERUNGLIMPGUNG DER MÄNNER zu lesen, hat mich das ne Beziehung gekostet.

Eva Heller ist für mich das beste Beispiel eines ONE-HIT-WONDERS. Nach dem Buch kam nix mehr, und das Buch selbst ist nicht berauschend. Danach kräht schon heute kein Hahn mehr. (Ich habs dann doch noch gelesen)
Eva Heller, ne typische "Zeitgeist-Surferin", die ein Buch geschrieben hat, das damals in die zeit passte, aber nix für die Ewigkeit.
MAGNOLIAS ist besser als Eva Heller, und zwar um Längen. Das ist keine Ironie. Würd ich mir gegenüber "MagnoliaS" nie erlauben.
lg
"rosi" (Johannes)
 
@andy43

Ja, eindeutig.

Dazu folgende wahre Geschichte:

Treffen sich zwei Väter mit ihren kleinen Kindern.

Meint der eine Vater wohlwollend: "Euer Junge ist euch wirklich gut gelungen."

"Ja", erwidert der andere, "das gute Aussehen hat er von mir, die Intelligenz jedoch hat er von meiner Frau. Ich habe meine ja noch."


Andy43

Ein köstliches Bonmot. Dazu noch wahr. Was zeigt: die besten Stories schreibt immer noch das Leben.
lg
"rosi" (Johannes)
 
Eva Heller und ihr "Feminismus-Zeitgeist-Traktat" . "Beim nächsten Mann..."
PT , weil ich mich hartnäckig geweigert habe, dieses PAMPHLET, diese VERUNGLIMPGUNG DER MÄNNER zu lesen, hat mich das ne Beziehung gekostet.

LOL !

Verunglimpfung der Männer ?

Ich hab das Buch auch gelesen, aber von Verunglimpfung der Männer hab ich da nichts entdecken können. Eigentlich ist es eine ganz lustige Geschichte darüber, wie so eine emanzipierte Frau denkt (und sich wunderbar in ihren eigenen Idealen verrennt). Und ich mag nun mal emanzipierte Frauen.
 
es ist- egal, auf welchem Gebiet- heutzutage unmöglich, immer auf dem neuesten Stand zu sein.
Das mag manchmal stimmen, aber dass Bernd Eichinger heute gestorben ist, steht schon in der Wikipedia.

Bei allem, was ich bisher weiß- und ich beschäftige mich seit 5 Jahren mit dem packenden Thema Neurobiologie in unregelmässigen Abständen- neigt das Pendel beim Thema Intelligenz schon länger in Richtung Biologie.
Ich bin auch Fan der Biologie und denke auch, dass wir sehr sehr viel mit unseren Vorfahren (Tieren) gemeinsam haben.

Und gerade deswegen meine ich, dass sich Intelligenz wie Muskeln verhält: Trainiert man sie, wachsen sie bis zu einem gewissen Punkt, geht man darüber hinaus, brechen die Knochen – bei einem früher, bei einem später, abhängig von seiner Konstitution, spricht Erbgut.

Bis zu einem gewissen (ererbten) Punkt kann man auch Intelligenz trainieren (fördern), geht man darüber hinaus, bricht man zusammen – man wird verrückt.

Und trainiert man nicht, verkümmern sowohl Muskeln als auch Intelligenz.
Entscheidend ist also, ob man aus seinen Erbanlagen was macht oder nicht - siehe Umwelt.

"Harry Potter" hätten wir beide auch schreiben können. Wir hätten nur auf die Idee kommen müssen.
:D
 
Richtig, "Erpan"

Das mag manchmal stimmen, aber dass Bernd Eichinger heute gestorben ist, steht schon in der Wikipedia.

Ich bin auch Fan der Biologie und denke auch, dass wir sehr sehr viel mit unseren Vorfahren (Tieren) gemeinsam haben.

Und gerade deswegen meine ich, dass sich Intelligenz wie Muskeln verhält: Trainiert man sie, wachsen sie bis zu einem gewissen Punkt, geht man darüber hinaus, brechen die Knochen – bei einem früher, bei einem später, abhängig von seiner Konstitution, spricht Erbgut.

Bis zu einem gewissen (ererbten) Punkt kann man auch Intelligenz trainieren (fördern), geht man darüber hinaus, bricht man zusammen – man wird verrückt.

Und trainiert man nicht, verkümmern sowohl Muskeln als auch Intelligenz.
Entscheidend ist also, ob man aus seinen Erbanlagen was macht oder nicht - siehe Umwelt.

:D

Das Gehirn hat auch eine grosse Plastizität. Es kann lernen bis ins hohe Alter.
Ich denk, dein Vergleich mit den Muskeln und dem Training ist passend.

Bernd Eichinger ist tot? Leberzirrhose??? Ist für die Filmwelt jedenfalls ein Verlust.

@PT
Das mit Eva Heller war ein Joke. Ich fands auch ganz amüsant.

Nochmal zum Thema "Schreiben":
WILLIAM FAULKNER, ein Säufer vor dem Herrn, und im Nebenberuf einer der 5 grössten Schriftsteller des 20.Jahrhunderts: "Ein Schriftsteller, der sich mit den theoretischen Grundlagen des Schreibens beschäftigt, sollte Chirurg oder Maurer werden."

"Mr. FAULKNER, was braucht ein guter Schriftsteller?"
"Instinkt."
Sonst noch etwas, MR. FAULKNER?"
"Nein. Sonst nichts mehr."

lg
"rosi" (Johannes)
 
Nochmal kurz zu WILLIAM FAULKNER.

WF - und das kommt auch in dem von mir zitierten Spruch zum Ausdruck- hegte ein tiefes Mißtrauen gegen jegliche Literaturtheorie und die "Verwissenschaftlichung des Schreibens."
Dieses tiefe Mißtrauen teile ich.

FAULKNER hat sich sein Leben lang nicht um Kritiker geschert. Er hat einfach einige Jahrhundertromane geschrieben (LICHT IM AUGUST, GO DOWN, MOSES, ABSALOM ABSALOM, ALS ICH IM STERBEN LAG). Das hat er gemacht, wenn er gelegentlich nüchtern war. Er hats einfach gemacht.

Noch ein schönes FAULKNER-BONMOT.
"Mr. FAULKNER, was würden sie einem Kritiker raten, der ihre Romane auch nach dem dritten Lesen noch nicht verstanden hat?"
FAULKNER: "Ein viertes Mal lesen."

Ich bestreite nicht den (STARK BEGRENZTEN) Nutzen von Kursen und (manchen) Ratgebern, aber bei gelegentlicher Lektüre von Sekundärliteratur, hab ich den Eindruck, hier schreiben Leute über Literatur, die selbst nicht in der Lage wären, auch nur eine einzige unterhaltsame Zeile zu schreiben.
lg
"rosi" (johannes)
 
hier schreiben Leute über Literatur, die selbst nicht in der Lage wären, auch nur eine einzige unterhaltsame Zeile zu schreiben.
Das ist aber eine mutige These. Holla die Enten. Aber du brauchst es nicht zu belegen. --> http://forum.literotica.com/showpost.php?p=36521829&postcount=71


@Monty
Ich bin der Meinung, schreiben kann man nicht wirklich lernen.
Wer einen CW-Kurs besucht, wird vielleicht ein leidlich guter Handwerker.
Wer nach einem CW-Kurs noch besser ist, war vorher schon gut.
Na, wenn das mal nicht ein Grund für dich ist, in ein Schreibforum zu gehen. Das bisschen Grillen macht doch nix. Millionen Bratwürste können nicht irren.

Literatur- auch LIT-Stories- ist zu grossen Teilen ne Geschmacksfrage.
Lässt sich nicht von der Hand weisen, genauso, wie eine gute Thüringer.

Da braucht man nicht viel zu analysieren.
Wer tut den sowas?

MonteZ...
*ist den netten Zeitgenossen bei Lit ewig dankbar für ihr Auslichten des Kommentardschungels :D
 
Last edited:
Das hast du gut gemacht, "Monty."

Das ist aber eine mutige These. Holla die Enten. Aber du brauchst es nicht zu belegen. --> http://forum.literotica.com/showpost.php?p=36521829&postcount=71



Na, wenn das mal nicht ein Grund für dich ist, in ein Schreibforum zu gehen. Das bisschen Grillen macht doch nix. Millionen Bratwürste können nicht irren.


Lässt sich nicht von der Hand weisen, genauso, wie eine gute Thüringer.


Wer tut den sowas?

MonteZ...
*ist den netten Zeitgenossen bei Lit ewig dankbar für ihr Auslichten des Kommentardschungels :D

Mir meinen eigenen Kommentar unter die Nase gerieben. Respekt.

Kennst du einen Literaturkritiker, der auch gut schreiben konnte? (Du musst jetzt nicht mich nennen. So eitel bin ich nun auch wieder nicht. LACH).
Ernsthaft: Kennst du jemanden, der gut über Literatur geschrieben hat und selbst ein guter Literat war?
Hm, man könnte vielleicht KARL KRAUS nennen.

Ich denk, du hast es gestern/vorgestern schon ziemlich genau auf den Punkt gebracht: "Kreativität"- der Funke "Talent"- muss da sein; dann kann Schreibtechnik einiges verbessern.

Vielleicht kann man es mit nem Fußballer vergleichen. Das Talent nützt ihm nix, wenn er nicht permanent trainiert. Und dazu braucht er nen guten Trainer.
In meinem Bild ist der Fußballer der talentierte Schreiber und der "CW-Kurs" der Trainer.
lg
"rosi" (Johannes)
 
Literatur ist Geschmackssache ("rosi")

Das ist aber eine mutige These. Holla die Enten. Aber du brauchst es nicht zu belegen. --> http://forum.literotica.com/showpost.php?p=36521829&postcount=71



Na, wenn das mal nicht ein Grund für dich ist, in ein Schreibforum zu gehen. Das bisschen Grillen macht doch nix. Millionen Bratwürste können nicht irren.


Lässt sich nicht von der Hand weisen, genauso, wie eine gute Thüringer.


Wer tut den sowas?

MonteZ...
*ist den netten Zeitgenossen bei Lit ewig dankbar für ihr Auslichten des Kommentardschungels :D


"...Genau wie eine Thüringer" (Monty)

Sag lieber mal was zu den WILLIAM-FAULKNER-Zitaten. (postings 81/82)

Also, wenn ich sag, "Schreibratgeber" sind eigentlich für den A...hat das vielleicht nicht ganz soviel Gewicht, aber wenn WILLIAM FAULKNER- wohl sicher nicht irgendwer- sich so abschätzig über Schreibtheorie äussert- sollte vielleicht auch mal ein "Monty" darüber nachdenken, ob man gutes Schreiben letzten Endes eben doch nicht lernen kann.
Man hats oder man hats nicht.
Man hat was zu erzählen oder man hat nichts zu erzählen.
Mitreissendes Erzählen is hauptsächlich ne Bauchsache. Ne reine Frage des feelings.
lg
"rosi" (Johannes)
 
Last edited:
Von "Thüringer Bratwürsten" und "Romanfressern"

"Monty", als ich sagte, Literatur sei letzten Endes Geschmackssache (genau wie LIT-Stories) hab ich keine Bratwurstsorten ins Feld geführt, sondern BÜCHER.
Also bitte, wir sind hier nicht auf dem Oktoberfest.

"Monty", ich fresse Romane nicht. Ich schlage sie auf und lese sie.
"Romanfresser" impliziert, lesen sei ein passiver Prozess, und genau das ist er eben nicht.
Vom ersten Moment des Lesens an findet ein aktiver Austausch statt zwischen Buch und Leser.
Es entstehen Gedanken, Bilder, Assoziationen, Vergleiche mit dem bisher Gelesenen, etc.
Und das fällt dem "geübten Leser"- und von dem sprach ich- leichter, als dem ungeübten Leser.

Nochmal ein FAULKNER-Bonmot: "Ich bin KEIN Literat."
Dafür hat er es weit gebracht (Nobelpreis 1950)

Erneut FAULKNER.
"Wie sie ein gutes Buch schreiben? Sorgen sie einfach dafür, dass die Leute nach dem ersten Satz auch noch den zweiten Satz lesen."

"Monty", so einfach können die Dinge sein- aber wer natürlich alles "objektivieren" muss (Gähn), um das Gelesene und Geschriebene "wahrhaftig" beurteilen zu können, braucht natürlich 150 Jahre, bis er "Erwachen 02" geschrieben oder eine Argumentation beendet hat.

Du brauchst ne interssante Geschichte und interessante Charaktere.
Du musst das pralle Leben einfach in Worte fassen. That`s all.
lg
"rosi" (Johannes)
 
"Mr. FAULKNER, was würden sie einem Kritiker raten, der ihre Romane auch nach dem dritten Lesen noch nicht verstanden hat?"
FAULKNER: "Ein viertes Mal lesen."
:D

… hier schreiben Leute über Literatur, die selbst nicht in der Lage wären, auch nur eine einzige unterhaltsame Zeile zu schreiben.
Das ist doch nicht dein Ernst, oder? Wenn das stimmte, dann müsste man selbst Mörder sein, um unterhaltsam über Mörder schreiben zu können.
 
Das ist ein Mißverständnis, "Erpan"

:D

Das ist doch nicht dein Ernst, oder? Wenn das stimmte, dann müsste man selbst Mörder sein, um unterhaltsam über Mörder schreiben zu können.

Es geht darum, dass Kritiker oft Leute sind, die Schriftsteller kritisieren, die gut über Mord SCHREIBEN können. Amüsant oder erschreckend. Komödiantisch oder tiefgründig...
Und diese Kritiker können das meistens selbst nicht.
Es geht ums Schreiben über Mord. Nicht über so eine Tat selbst.
lg
"rosi"(Johannes)
 
Schreiben und LIT

Zu meiner These, dass schreiben ab nem gewissen Moment hauptsächlich ne Frage des feelings ist, sei eine Analogie erlaubt, die wohl grade für LIT passend ist: das VÖGELN!
In der Tat gibt es erstaunliche Parallelen zwischen (gutem) Schreiben und (gutem) SEX.
Wer beim VÖGELN zuviel denkt, schiebt sicher KEINE gute Nummer.
lg
"rosi" (Johannes)
 
Gute Literatur und Objektivität

Wäre FAULKNERs Jahrhundertroman "LICHT IM AUGUST" (1932) heute noch ein Erfolg? Ich behaupte: nein.
Könnte man so wie FAULKNER in LIA heute noch über Rassismus schreiben? Ebenfalls: nein.

Warum? Ganz einfach: die Südstaaten der USA haben sich inzwischen gravierend verändert. Auch die Rassenproblematik stellt sich heute anders dar als zu Zeiten FAULKNERs.
Deshalb wäre- aber aller technischen Brillanz, die FAULKNER in seinem Buch beweist- diese Art des Schreibens heute wohl nicht mehr zeitgemäß.
DESHALB: ein Buch ist immer unbedingt auch aus der Zeit seines Entstehens zu betrachten und zu interpretieren. Ein gutes Buch fängt seine Epoche ein und bildet sie kongenial ab.
Was zeigt: einen OBJEKTIV GUTEN STIL GIBT ES NICHT, wie "Popping Tom" in einem posting hier bereits gezeigt hat.
Womit wieder der Bogen zu "Erpans" "Kunst-thread" ("Pinkende Petra") geschlagen wäre.
Wenn ich mich recht erinnere, sagt "Erpan" dort richtigerweise, was Kunst sei oder nicht, bestimmt die Epoche, der Zeitgeist, die gesellschaftlichen Umstände, etc....
Was für die Kunst, die Malerei und die Musik gilt, gilt auch für die Literatur.
lg
"rosi"(Johannes)
 
Huhu, da oben ... Bratwürste, Enten und sonstige Flieger

Johannes, sei lieb und lass einfach mal ein bisschen Luft aus deinem Ballon und komm wieder runter. :heart:

Meingott, die paar flapsigen Bemerkungen von mir dürften dich eigentlich nicht aus der Fassung bringen. Zumal sie als flapsig gekennzeichnet , bzw. als solche deutlich zu erkennen sind.
Kennst du einen Literaturkritiker, der auch gut schreiben konnte?
Na klar und den kennst du sicherlich auch:

GOETHE
Der hat seine "Kollegen" vielleicht nicht direkt angegriffen - muss wohl damals noch keine Mode gewesen sein - aber seine Ausführungen zu den Grundlagen des Schreibens und seine bissigen Bonmots sprechen eine deutliche Sprache.

Faulkner als Pessimist, was Literaturwissenschaft angeht, ist für mich nicht von Interesse. Ich gehöre eher zu der neugierigen Sorte Mensch. Vielleicht ist das auch ein Fluch meines Sternzeichens. :D

sollte vielleicht auch mal ein "Monty" darüber nachdenken, ob man gutes Schreiben letzten Endes eben doch nicht lernen kann.
Da brauch ich gar nicht drüber nachdenken.
Man hats oder man hats nicht.
Man hat was zu erzählen oder man hat nichts zu erzählen.
Mitreissendes Erzählen is hauptsächlich ne Bauchsache. Ne reine Frage des feelings.

Na denn ... Du hattest mir mal gesagt, du würdest mal schauen, wie das z.B. bei Federfeuer ist. Mach es einfach, aber sei nicht enttäuscht, wenn sich die Erfahrungen, die du dort machst, nicht mit deinen Auffassungen decken.
Zumindest kommt man mit dieser Einstellung emotional heil wieder aus der Sache heraus.

Übrigens ... Oktoberfest ist auch nicht mein Ding. Zumal es nicht in Thüringen stattfindet.

MonteZ...
 
Alles paletti, "Monty"

Johannes, sei lieb und lass einfach mal ein bisschen Luft aus deinem Ballon und komm wieder runter. :heart:

Meingott, die paar flapsigen Bemerkungen von mir dürften dich eigentlich nicht aus der Fassung bringen. Zumal sie als flapsig gekennzeichnet , bzw. als solche deutlich zu erkennen sind.

Na klar und den kennst du sicherlich auch:

GOETHE
Der hat seine "Kollegen" vielleicht nicht direkt angegriffen - muss wohl damals noch keine Mode gewesen sein - aber seine Ausführungen zu den Grundlagen des Schreibens und seine bissigen Bonmots sprechen eine deutliche Sprache.

Faulkner als Pessimist, was Literaturwissenschaft angeht, ist für mich nicht von Interesse. Ich gehöre eher zu der neugierigen Sorte Mensch. Vielleicht ist das auch ein Fluch meines Sternzeichens. :D


Da brauch ich gar nicht drüber nachdenken.


Na denn ... Du hattest mir mal gesagt, du würdest mal schauen, wie das z.B. bei Federfeuer ist. Mach es einfach, aber sei nicht enttäuscht, wenn sich die Erfahrungen, die du dort machst, nicht mit deinen Auffassungen decken.
Zumindest kommt man mit dieser Einstellung emotional heil wieder aus der Sache heraus.

Übrigens ... Oktoberfest ist auch nicht mein Ding. Zumal es nicht in Thüringen stattfindet.

MonteZ...


die "flapsigen Bemerkungen" sind völlig okay. Ich gehör sicher nicht zu der empfindlichen Sorte.

Und GOETHE??? Doch, den Namen hab ich schon mal gehört.
Durch GOETHES Rezension von "Rot und Schwarz" kam ich überhaupt erst auf das Buch von STENDHAL.
lg
"rosi"(Johannes)
 
Und diese Kritiker können das meistens selbst nicht.
Du hast dich ein bisschen verrannt: So wie ein Theaterkritiker nicht selbst Theater spielen können muss, um eine Theateraufführung zu beurteilen, so muss ein Literaturkritiker auch nicht selbst einen Roman schreiben können, um einen fremden Roman zu beurteilen. Das gilt auch für andere Künstler: Maler, Bildhauer, Komponisten, etc.

Es gibt immer zwei Berufe: Einen, der etwas herstellt, und einen, der das Hergestellte beurteilt, und nur selten sind diese zwei Berufe in einer Person vereint. Deswegen lehnen die meisten Schriftsteller es ab, Werke anderer Schriftsteller zu beurteilen.
 
Bullshit

(...) aber wenn WILLIAM FAULKNER- wohl sicher nicht irgendwer- sich so abschätzig über Schreibtheorie äussert- sollte vielleicht auch mal ein "Monty" darüber nachdenken, ob man gutes Schreiben letzten Endes eben doch nicht lernen kann.
Bullshit³: Ob eine Aussage wahr (oder falsch) ist, hängt überhaupt nicht davon ab, wer die Aussage tätigt. Die Wahrheit (oder Falschheit) liegt einzig und allein am Satz selbst. Jede Aussage muss für sich geprüft werden.

Ob Albert Einstein beweist, dass gilt E=mc² oder Hildegard Hutschenreuther aus Hintertucksing, spielt keine Rolle für die Wahrheit (oder Falschheit) des Satzes.

Bullshitter wie Andy43 (alias rosettenfreak) wollen hier das Gegenteil suggerieren, nämlich dass die Glaubwürdigkeit einer Person die Glaubwüdigkeit, d.h. also letztlich die Wahrheit, ihrer Aussagen sichere bzw. überhaupt irgendetwas mit dieser zu tun habe.
 
Last edited:
Bullshit³:

DAS hättest du ruhig weglassen können. Hätte deine Aussage seriöser gemacht.

Ob eine Aussage wahr (oder falsch) ist, hängt überhaupt nicht davon ab, wer die Aussage tätigt. Die Wahrheit (oder Falschheit) liegt einzig und allein am Satz selbst. Jede Aussage muss für sich geprüft werden.

Vollkommen richtig.

Bullshitter wie Andy43 (alias rosettenfreak) wollen hier das Gegenteil suggerieren, nämlich dass die Glaubwürdigkeit einer Person die Glaubwüdigkeit, d.h. also letztlich die Wahrheit, ihrer Aussagen sichere bzw. überhaupt irgendetwas mit dieser zu tun habe.

Hier wiederum machst du gleich mehrere Fehler, wobei der wichtigste wohl darin besteht, Glaubwürdigkeit mit Wahrheit gleichzusetzen.

Die Aussage "Man kann gutes Schreiben nicht lernen" ist unmöglich objektiv zu beweisen, da allein schon das Wort "gut" der totalen Subjektivität unterliegt, an die sich die beiden Diskutierenden höchstens angenähert haben. Ohne objektiven Beweis gibt es aber auch keine nachweisliche Wahrheit.

Es ist daher völlig legitim, eine subjektive Aussage durch Verweis auf die Glaubwürdigkeit einer anderen Person zu verstärken. Anders wären Prozesse, die auf reinen Zeugenaussagen basieren, das, was du im allgemeinen "Bullshit" nennst. Eine verstärkte subjektive Aussage wird natürlich immer weniger wiegen als ein objektiver Beweis, wenn letzterer aber nicht da ist, ist sie immer noch mehr als eine blosse Behauptung.
 
@ Auden

Bullshit³: Ob eine Aussage wahr (oder falsch) ist, hängt überhaupt nicht davon ab, wer die Aussage tätigt. Die Wahrheit (oder Falschheit) liegt einzig und allein am Satz selbst. Jede Aussage muss für sich geprüft werden.

Ob Albert Einstein beweist, dass gilt E=mc² oder Hildegard Hutschenreuther aus Hintertucksing, spielt keine Rolle für die Wahrheit (oder Falschheit) des Satzes.

Bullshitter wie Andy43 (alias rosettenfreak) wollen hier das Gegenteil suggerieren, nämlich dass die Glaubwürdigkeit einer Person die Glaubwüdigkeit, d.h. also letztlich die Wahrheit, ihrer Aussagen sichere bzw. überhaupt irgendetwas mit dieser zu tun habe.

Du behauptest hier ständig ich sei identisch mit "rosettenfreak". Wie kommst du eigentlich auf dieses dünne Brett. Ich verbitte mir diese Behauptung. Vermutlich läuft deine Beweisführung nach folgendem Muster:

Sioux-Indianer sind Pfeifenraucher. Albert Einstein war Pfeifenraucher. Also war Albert Eienstein ein Sioux-Indianer.

So oft du diese Behauptung auch immer betonst und wiederholst, sie wird dadurch nicht wahr.

Entweder bist du blöd oder ein Ignorant.

Andy43
 
"Auden", für KARL POPPER brauch ich sicher nicht dich

Bullshit³: Ob eine Aussage wahr (oder falsch) ist, hängt überhaupt nicht davon ab, wer die Aussage tätigt. Die Wahrheit (oder Falschheit) liegt einzig und allein am Satz selbst. Jede Aussage muss für sich geprüft werden.

Ob Albert Einstein beweist, dass gilt E=mc² oder Hildegard Hutschenreuther aus Hintertucksing, spielt keine Rolle für die Wahrheit (oder Falschheit) des Satzes.

Bullshitter wie Andy43 (alias rosettenfreak) wollen hier das Gegenteil suggerieren, nämlich dass die Glaubwürdigkeit einer Person die Glaubwüdigkeit, d.h. also letztlich die Wahrheit, ihrer Aussagen sichere bzw. überhaupt irgendetwas mit dieser zu tun habe.

Von wegen: "Wann ist eine Aussage wahr oder falsch?"Und für Literatur brauch ich dich erst recht nicht.

Richtig, PT, es ging um Glaubwürdigkeit. Und Glaubwürdigkeit ist nicht mit Wahrheit zu verwechseln. Wenn du "Auden", diesen Unterschied nicht verstehst, ist das zwar bedauerlich, aber noch verzeihlich. Dann ist dein intellektueller Horizont halt arg begrenzt. Verwechselst du die Begriffe ABSICHTLICH, dann bist du ein klassischer BULLSHITTER, nach H.G. Frankfurt, weil du die Wahrheit bewusst entstellst. Und genau das hast du in deinem posting suggeriert, von wegen: ich hätte von Wahrheit geredet statt von Glaubwürdigkeit als ich mich auf FAULKNER bezog.

FAULKNER hielt von Schreibtheorie nun mal nichts. Das ist nun mal eine Tatsache.
Taktisch geschickter wäre es gewesen, AJ hätte prominente Gegenbeispiele genannt. Die gibt es nämlich. Zu anstrengend für "Auden".
Lieber den BULLSHIT-Vorwurf rausholen. Du Kind, "Auden."

Ich habs dir schon öfters erklärt, "Auden:" im Vergleich zu mir weißt du nichts uns können tust du noch weniger. Ein normaler Mensch sieht irgendwann ein, wenn er sich einen zum Gegner ausgesucht hat, dem er nicht gewachsen ist. Du GROSSBULLSHITTER probierst es immer wieder wie ein kleines Kind.
"Auden", du Tor!

Das Buch BULLSHIT hast du NIE verstanden, wie ich dir schon öfters erklärt hab, aber ständig den Begriff verwenden.
Eben hab ich dir erneut gezeigt, wie der Begriff BULLSHITT RICHTIG ZU VERWENDEN IST. Aber blamier dich nur weiter, "AJ."

Einen wie dich, AJ, nehm ich zum intellektuellen Aufwärmen.

Wieviel BULLSHIT du erzählst, zeigt deine auch hier wiederholte Aussage: "rosi" = "ANDY43"- damit outest du dich, "Auden", als grösster BULLSHITTER, der bei LIT rumläuft.
lg
"rosi"(Johannes)
 
Last edited:
About "BULLSHIT"

Der Begriff, von AJ als "Allzweckwaffe" inflationär, undifferenziert und meist falsch gebraucht (wie ich grade in meinem letzten posting wieder gezeigt habe) dürfte inzwischen viele nerven.

"BULLSHIT" ist ein kleines Büchlein (76 Seiten) des Philosophen H.G. Frankfurt.
In einem längeren posting werde ich dieses Buch- das wahrlich nicht bemerkenswert ist- demnächst ausführlich erläutern.
Dami die "BULLSHIT-Mania" endlich mal aus der Welt bzw. geklärt ist
lg
"rosi"(Johannes)
 
Stimmt schon, "Erpan"

Du hast dich ein bisschen verrannt: So wie ein Theaterkritiker nicht selbst Theater spielen können muss, um eine Theateraufführung zu beurteilen, so muss ein Literaturkritiker auch nicht selbst einen Roman schreiben können, um einen fremden Roman zu beurteilen. Das gilt auch für andere Künstler: Maler, Bildhauer, Komponisten, etc.

Es gibt immer zwei Berufe: Einen, der etwas herstellt, und einen, der das Hergestellte beurteilt, und nur selten sind diese zwei Berufe in einer Person vereint. Deswegen lehnen die meisten Schriftsteller es ab, Werke anderer Schriftsteller zu beurteilen.


Ein guter Trainer kann ein guter Fußballer gewesen sein, er muss es nicht gewesen sein.

Aber manche "Kritiker" schreiben in einem überkandidelten Jargon dicke Wälzer ÜBER Literatur, das is nur noch zum kot...- und meistens furchtbar laaaangweilig.

MAX FRISCH sagte einmal süffisant: "Bei manch Sekundärliteratur zu meinen Romanen bin ich immer wieder erstaunt, was ich ANGEBLICH mit meinen Romanen aussagen wollte."

Das mein ich, "Erpan". Von diesen Jungs wird viel Kaffeesatzleserei betrieben. Aber Hauptsache, es klingt bedeutungsschwanger.

"Erpan", Literatur ist vielleicht nicht ganz so einfach. Aber so kompliziert, wie manche Kritiker sie machen, ist sie nun auch wieder nicht.
lg
"rosi" (Johannes)
 
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