Was der Trump so macht...

@NATO-Verteidigungsausgaben.

Zu den ominösen 2%, die "The Donald" zum Fetisch macht: Auch hier sind die Dinge etwas komplexer, als "The Donald" es darstellt.
Die 2% erreichen bisher nur 4 Staaten: USA, GB, Lettland und; aufgepasst: ausgerechnet Griechenland.
Griechenland ist völlig überschuldet, leistet sich aber einen der höchsten Militäretats in Europa.
Ob das wirklich klug ist???

"The Donald" hat gedroht, die USA würden die NATO verlassen, sollten nicht bald alle NATO-Partner das Zwei-Prozent-Ziel einhalten.
Selten so gelacht!
Sicher sind die USA im Bündnis der stärkste und wichtigste Partner. Aber selbst die USA brauchen Partner. Sie sind auf die europäischen Verbündeten angewiesen.

Deutschland hält sich aufgrund seiner Geschichte mit militärischem zurück, was nicht das falscheste ist.
Dafür investiert Deutschland mehr in Entwicklungshilfe als die meisten anderen Länder, auch mehr als die USA, was die Welt auch sicherer macht.
Darauf hat kürzlich erfreulicherweise der lettische MP Karus hingewiesen und die Deutschen gegen Trumps Kritik in Schutz genommen.

In einer global vernetzten Welt funktioniert Politik durch Diplomatie und institutionelle Bündnisse.

Auch hier fehlt "The Donald" der Blick für die Komplexität der Dinge.
Wie bei allem vereinfacht er auch beim Thema Verteidigung und NATO die Dinge und bringt sie auf eine unzulässig banale Formel (hier: die 2%).

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Ich denke man muss bei den Amerikanischen Kriegen unterscheiden. Es gibt da offene große Kriege und schmutzige kleine Kriege die eher unter der Hand geführt werden.
Diese würde ich mal als Stellvertreterkriege bezeichnen, bei den die USA eher Unterstützung liefern um ihre eigenen Interessen zu stärken oder aber zu verhindern daß z.B. damals die UDSSR ihre Interessen durchsetzen kann.
Dabei unterstützen die USA bestimmte Gruppen die z.B. eine Regierung stürzen wollen, die den Amis ein Dorn im Auge ist. Hauptsächlich mit Waffen, Geld und Ausbildung unterstützen sie so Kriege, die ohne sie nicht stattfinden könnten.
Nicht immer haben sie dabei ein gutes Händchen. Osama Bin Laden und Saddam Hussein dürften die prominentesten Kandidaten sein, die erst von den USA massiv unterstützt wurden und dann deren erbittertste Feinde wurden.
Wobei Deutschland ja seine Waffen auch an fast jeden verkauft der sie sich leisten kann, wenn auch über Umwege.
Die USA haben wahrscheinlich durch ihr Eingreifen manche Kriege kleine gehalten, die ohne sie vielleicht eskaliert wären (kann man ja schlecht sagen, ob ein zweiter Hitler verhindert wurde) aber wahrscheinlich ebenso viele Kriege wären ohne die USA erst gar nicht entstanden.

Und ja die amerikanische Waffenindustrie hat einen extrem großen Einfluss auf die Politik, vergleichbar mit der Autoindustrie in Deutschland. Und ohne Kriege würde deren Geschäft schlecht laufen...
 
@Zenobit

Wenn man die US-Außenpolitik betrachtet, dann muss man auch immer die aktuelle weltpolitische Konstellation betrachten.
Im Kalten Krieg war die Sache recht übersichtlich: Auf der einen Seite der totalitäre Kommunismus unter der Führungsmacht UDSSR und auf der anderen Seite der Hüter der freien Welt, die USA.
Da wurden von den Amis oft auch Militärdiktaturen unterstützt, vor allem in Lateinamerika, Hauptsache, sie waren gegen die Russen.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde die Lage unübersichtlicher.

Bezüglich des Nahen Ostens machten die USA den größten Fehler: Man glaubte, die Situation Ende des 2. WK-- wo man das nationalsozialistische Deutschland und das autoritäre Japan nach einem gewonnenen Krieg demokratisierte-- auf den Nahen Osten übertragen zu können.
Stichwort: "Neue Weltordnung."
Federführend im White House" waren die sogenannten "Neo-Cons" (erklärt "Wiki" ganz gut).
Das war eine Fehleinschätzung. Die Geschichte und Kultur des Nahen Ostens ist nicht mit der Situation Ende des 2. WK vergleichbar.
2003-- Beginn des Irak-Kriegs-- ist nicht mit 1945 vergleichbar.

Das grandios gescheiterte Konzept der "Neuen Weltordnung" (des Nahen Ostens) ist ein Paradebeispiel für fehlgeschlagenen US-Idealismus.

Aber alles in allem war das Eingreifen der USA in den wirklich wichtigen Kriegen-- Erster und Zweiter WK-- für Europa und vor allem für uns Deutsche von segensreicher Wirkung.

Das geht bei dem etwas platten Anti-Amerikanismus; der vor allem in Deutschland leider noch immer Konjunktur hat; oft verloren.

Trump hin oder her: Die USA sind und bleiben eine vitale und bewundernswerte Nation.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Last edited:
Trump hin oder her: Die USA sind und bleiben eine vitale und bewundernswerte Nation.

lg
"Rosi" (Johannes)

Sagen wir mal so: Die Menschen, die dort leben, sind viel unterschiedlicher als in jeder anderen Nation der Erde. Das ist gut UND schlecht. Schlecht vor allem deswegen, weil, wenn man es genau betrachtet, so gut wie jeder Amerikaner ein "Rassist" in dem Sinne ist, dass ihn die "ethnische Herkunft" seines Gegenübers immer interessiert.

Das ist mir ganz besonders bewusste geworden, als alle amerikanischen Medien Meghan Markle als "Woman of Color" bezeichnet haben. Mir wäre das nie in den Sinn gekommen.

Jemand, der aus allerhöchster Position hier in die Kerbe haut, kann sich sicher sein, seine eigene ethnische Gruppe im Unterbewusstsein anzusprechen. Und da die "Weißen" ja noch immer eine Mehrheit darstellen, ist das genau Donalds Kalkül.
 
@Phiro...

Sagen wir mal so: Die Menschen, die dort leben, sind viel unterschiedlicher als in jeder anderen Nation der Erde. Das ist gut UND schlecht. Schlecht vor allem deswegen, weil, wenn man es genau betrachtet, so gut wie jeder Amerikaner ein "Rassist" in dem Sinne ist, dass ihn die "ethnische Herkunft" seines Gegenübers immer interessiert.

Das ist mir ganz besonders bewusste geworden, als alle amerikanischen Medien Meghan Markle als "Woman of Color" bezeichnet haben. Mir wäre das nie in den Sinn gekommen.

Jemand, der aus allerhöchster Position hier in die Kerbe haut, kann sich sicher sein, seine eigene ethnische Gruppe im Unterbewusstsein anzusprechen. Und da die "Weißen" ja noch immer eine Mehrheit darstellen, ist das genau Donalds Kalkül.

Wenn man sich überlegt, dass alleine der Bundesstaat Kalifornien gemessen am BIP die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt ist, dann wird einem erst einmal klar, was für ein Schwergewicht die USA sind.
Und in Kalifornien entstanden doch die Firmen, die heute für die digitale Revolution stehen: Microsoft, Google, Facebook, etc.
Und in Kalifornien wird doch die Zukunft der Welt gemacht und nicht im reaktionären "Bible Belt", wo sie immer noch glauben, "The Donald" würde ihnen die Welt von gestern zurückbringen.

Ich glaube, in Kalifornien betrachten sie die Trump-Wähler als ne Art Aliens.

Obamas Versäumnis war halt, diese Abgehängten einzubinden und ihnen eine Zukunftsperspektive zu eröffnen.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Nach Meinung der Demokraten (und nicht nur der) haben Trumps Reden die jüngsten Gewaltverbrechen aus Hass gefördert.
Nach Meinung von Trump sind aber die Medien daran schuld.

Das klingt schlüssig!

Immerhin waren es ja die Medien, die die Inhalte von Trumps Hetzreden verbreiteten.:mad:
 
Angeblich soll Trump sehr bemüht gewesen sein einige seiner Tweets schnell zu löschen, da sie sich mit den Hass-Pamphlets eines der Schützen in der Sprache und Aussage sehr ähneln...
Tweets von Promis verschwinden lassen???
Da kennt er das Internet aber schlecht. Das könnten nicht mal russische Hacker für ihn machen.

Wobei ihm eine Mitschuld zu geben auch nicht sonderlich fair wäre. Amokläufe sind in den USA Normalität, selbst wenn Ghandi im Weissen Haus sitzen würde.
Ich habe gerade eine Doku gesehen:
https://www.youtube.com/watch?v=0WJS1hNKSGA
Eine der Aussagen ist, daß manche Familien 20- 30 Schußwaffen haben. Selbst bei einem amerikaweiten Neuwaffenverkaufsverbot würde das für Generationen von Amokläufern reichen.
Nicht der Hass und die Führung sind das Problem sondern die vielen Waffen.
Ich bin sicher wenn in Deutschland jeder Hanswurst an ein Schnellfeuergewehr kommen könnte, würde es hier ähnlich aussehen (Stickwort: Reichsbürger).

Aber wer den Amis die Waffen wegnehmen will wird nicht gewählt. Also wird sich da nichts ändern.
Das wäre wie ein Tempolimit auf Autobahnen für Deutsche... einfach unvorstellbar.

Trump selber ist nach wie vor bei seinen Wählern sehr beliebt auch wenn man in den Städten wo die Amokläufe stattgefunden haben auf seinen Besuch gerne verzichten würde, selbst seine eigenen Parteifreunde...
 
Angeblich soll Trump sehr bemüht gewesen sein einige seiner Tweets schnell zu löschen, da sie sich mit den Hass-Pamphlets eines der Schützen in der Sprache und Aussage sehr ähneln...
Tweets von Promis verschwinden lassen???
Da kennt er das Internet aber schlecht. Das könnten nicht mal russische Hacker für ihn machen.

Wobei ihm eine Mitschuld zu geben auch nicht sonderlich fair wäre.

Hallo???

SEINE Rhetorik ist es, die allen Verfechtern der weißen Vorherrschaft Oberwasser verschafft.

Um nochmal auf die Waffenverrücktheit der Amerikaner zurückzukommen:

Die "20-30 Waffen pro Familie" sind normalerweise Pistolen, Jagdgewehre, Schrotflinten. Also Waffen, aus denen nur wenige Schüsse auf einmal abgefeuert werden können.

80% aller Bürger der USA sind dafür, bessere Hintergrundchecks bei Waffenkäufen einzuführen. Eine Mehrheit ist für das Verbot von Kriegswaffen (automatische Sturmgewehre) in Privathänden.

Die einzigen, die wirklich dagegen sind, sind die Politiker, die von der NRA ganz öffentlich mit Millionensummen geschmiert werden.
 
Auch dir ein freundliches Hallo zurück!

Ich sage ja nicht daß Trumps Rhetorik in Ordnung sei oder das was er sagt. Ich sage nur, daß es unfair wäre ihn wegen der Massaker mitverantwortlich zu machen.

Wer Amok läuft hat für gewöhnlich schwere psychologische und soziale Defizite. Das waren keine geistig gesunden Normalos die auf einen Hetz-Tweet von Trump losgeballert haben.

Was man Trump vorwerfen kann ist, daß er sich bisher gegen den von dir angesprochenen Backroundcheck ausgesprochen hat.

Ich gebe dir Recht, daß man mit zwei oder drei Pistolen weniger Menschen in kürzester Zeit erschießen kann aber für einen Amoklauf reicht es in der Regel (siehe Winnenden in Deutschland).

Mag auch sein daß die Bevölkerung keine Sturmgewehre für die Jagd, trotzdem haben sie in den USA einen großen Absatz. Die werden nicht nur von potentiellen Amokläufern gekauft...
 
Trump bei einem Militärbriefing:
"So und in einem Monat machen wir 10 Millionen Iraner und einen Automechanik platt!"
Ein General: "Warum denn einen Automechaniker?"
Trump: "Ha, ich wusste es, nach den 10 Millionen Iranern fragt kein Schwein!"
 
Was man Trump vorwerfen kann ist, daß er sich bisher gegen den von dir angesprochenen Backroundcheck ausgesprochen hat.

...

Hat er nicht! Das ist ja seine Spezialität. Schon letztes Jahr beim Parkland-Shooting hat er sich hingestellt und aus voller Brust getönt, dass er alles ändern wird. Und dann hat er einfach nichts gemacht und nach einer Woche gab es so viele neue Skandale, dass keiner mehr daran dachte.

Er könnte Mitch "Grim Reaper" McConnell (der mit den 1,35 Mio$ Schmiergeld von der NRA) zu sich zitieren und ihn anweisen, die seit Februar vorliegenden Gesetzesentwürfe zur Abstimmung zu stellen. Tut er aber nicht.
 
Meines Wissens nach hat er seine Meinung und seine Absichten dazu mehrmals geändert. Anfangs dagegen, nach einem Amoklauf dafür, dann wieder dagegen und jetzt scheint er wieder dafür zu sein...
 
Meines Wissens nach hat er seine Meinung und seine Absichten dazu mehrmals geändert. Anfangs dagegen, nach einem Amoklauf dafür, dann wieder dagegen und jetzt scheint er wieder dafür zu sein...

Nein, er ist nicht dafür. Er SAGT, er sei dafür, um die Überlebenden zu beruhigen.
 
Nur zur Erinnerung:
Trump hat einmal vorgeschlagen, Waffen an die LehrerInnen zu verteilen, damit sie bewaffnete und aggressive Schüler gleich an Ort und Stelle erschießen können.
Soviel zum Abrüstungswillen.
 
Ja das hat er vorgeschlagen. Wohl eine seiner dümmsten Aussagen. Ich stelle mit gerade meine alte Textillehrerin mit einer Schrotflinte vor...
Davon ab würde ich es aber nicht so schlimm finden bewaffnete Ex-Militärs oder Ex-Cops an großen amerikanischen Schulen einzustellen. Nach dem Vorbild der US-Air-Marshals.
Zumindest um kurzfristig für mehr Sicherheit zu sorgen. Ähnlich wie in Frankreich nach den Terroranschlägen bewaffnete Soldaten und Polizisten an öffentlichen Plätzen zugegen waren oder noch sind (keine Ahnung ob das Ausnahmegesetzt noch aktiv ist).
Wäre zwar ein eher schlechtes Zeichen, daß Amerika seine eigenen Schüler wie Terroristen fürchtet aber was soll`s...
Kostet natürlich etwas wenn man Profis und nicht Lehrer für die Sicherheit einstellt aber man lässt sich ja auch nicht von einem Automechaniker am Herzen operieren.
 
Ich glaube, jede Schule mit einem gewissen Anspruch HAT bereits solche Securities, die z.B. bewaffnete Schüler entwaffnen sollen und schulfremden Personen wie Dealern den Zugang verwehren. Nütz aber offensichtlich wenig.

Läuft denn da nicht gerade ein Verfahren gegen so einen Schul-Cop, der bei einem der letzten Schulmassakern lieber draußen stehen blieb, anstatt zu versuchen, den Schützen zu stellen?
 
1980/81 war ich im "Polizeistaat" Argentinien...

An jeder Ecke MINDESTENS ein Polizist!

Sauber, ohne Probleme, man konnte jeden Polizisten nach dem Weg fragen und bekam eine höfliche Antwort! Davon sind wir heute in allen Teilen der Welt weit entfernt...

Und fast alle der heutigen Probleme sind hausgemacht...

Gruss

Hans
 
Und fast alle der heutigen Probleme sind hausgemacht...
*Alle* Probleme sind hausgemacht (... zumindest, was man als "Problem" heutzutage definiert...)

Wir Österreicher zB haben in den 1960er-Jahren rund 200.000 Ungarn aufgenommen; alles Flüchtlinge. Redet heute noch irgendwer drüber? Ja, okay, wenn man bei uns ins Telefonbuch sieht: Da findet man die ganzen Nagys und Szabós und Kovács und Némeths und Horváths... Aber regt sich irgendwer drüber auf? Nein.

Das ist alles nur eine selber-gemachte, pseudo-nationalistische Kacke, für die Leute im Lande, die die fünfte Klasse nicht geschafft haben.... :p :cool:
 
*Alle* Probleme sind hausgemacht (... zumindest, was man als "Problem" heutzutage definiert...)

Wir Österreicher zB haben in den 1960er-Jahren rund 200.000 Ungarn aufgenommen; alles Flüchtlinge. Redet heute noch irgendwer drüber? Ja, okay, wenn man bei uns ins Telefonbuch sieht: Da findet man die ganzen Nagys und Szabós und Kovács und Némeths und Horváths... Aber regt sich irgendwer drüber auf? Nein.

Das ist alles nur eine selber-gemachte, pseudo-nationalistische Kacke, für die Leute im Lande, die die fünfte Klasse nicht geschafft haben.... :p :cool:

Wirkt auf mich irgendwie sehr wirr. Kannst du mir den Zusammenhang erklären?
 
@Zenobit

Wirkt auf mich irgendwie sehr wirr. Kannst du mir den Zusammenhang erklären?

Er meint wahrscheinlich, dass sich Zugewanderte integrieren und irgendwann auch assimilieren, sodass nur noch die Namen an die fremde Herkunft erinnern.
 
Und in welchem Zusammenhang steht das?
Deutschland hatte zur gleichen Zeit auch zig Türken, Italiener, Griechen...
Das waren aber keine Flüchtlinge, sondern Zuwanderer (Gastarbeiter), welche für den damaligen Arbeitsmarkt wichtig waren...
 
Last edited:
*Alle* Probleme sind hausgemacht (... zumindest, was man als "Problem" heutzutage definiert...)

Wir Österreicher zB haben in den 1960er-Jahren rund 200.000 Ungarn aufgenommen; alles Flüchtlinge. Redet heute noch irgendwer drüber? Ja, okay, wenn man bei uns ins Telefonbuch sieht: Da findet man die ganzen Nagys und Szabós und Kovács und Némeths und Horváths... Aber regt sich irgendwer drüber auf? Nein.


Ja, ich mein das auch alles nur sehr grob :) Ich meine, wir in Ö haben ungefähr 100.000 Leute aufgenommen um das 2015er-Jahr herum. Sollten es mehr od. weniger sein? -> eher weniger, wenn man mich fragt :p

Aber mach ich (machen wir in Ö) deswegen einen riesen Zirkus daraus? nein, machen wir nicht. Bei euch Deutschen passiert gerade irgendetwas seltsames mit dieser ominösen Alternative für Deutschland.... wo sich die ganzen Nazis versammeln, und die von euch bei bis zu 30% Wählerstimmen gewählt werden... ???
 
Und jetzt mal wieder was zum Thread-Thema

1) Laut einiger Insider macht Donald sich ernsthaft Gedanken, Dänemark Grönland abzukaufen. Er denkt wohl, da würde ihn nach seiner Amtszeit keiner finden. https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...-angeblich-groenland-zu-kaufen-a-1282188.html

2) In New York gibt es eine Petition, eine Straße nach Barack Obama zu benennen. Und zwar genau das Stück der 5th Avenue, wo der Trump Tower steht. https://www.spiegel.de/politik/ausl...tower-bald-in-der-obama-avenue-a-1281987.html
 
Ja, ich mein das auch alles nur sehr grob :) Ich meine, wir in Ö haben ungefähr 100.000 Leute aufgenommen um das 2015er-Jahr herum. Sollten es mehr od. weniger sein? -> eher weniger, wenn man mich fragt :p

Aber mach ich (machen wir in Ö) deswegen einen riesen Zirkus daraus? nein, machen wir nicht. Bei euch Deutschen passiert gerade irgendetwas seltsames mit dieser ominösen Alternative für Deutschland.... wo sich die ganzen Nazis versammeln, und die von euch bei bis zu 30% Wählerstimmen gewählt werden... ???

Relativ gesehen ist das nur ein Klacks. Die Ungarn nach der Ungarnkrise 1956, die ja geschichtlich irgendwie auch Österreicher waren, haben die Einwohnerzahl nur um etwa 3% erhöht. das ist leicht zu verkraften, erstens weil es nur gering war und zweitens waren viele davon schon 40 Jahre früher (k.u.k.)"Österreicher" gewesen. Und drittens war es ja schon seit Urzeiten üblich, dass Leute aus diversen Kronländern nach Wien (und Umland) migrierten.
Die Zuwanderungen in den vergangenen 5 Jahren waren schon ein ernstes Problem. Es waren zwar auch nur wenige % der Stammbevölkerung, aber sie beherrschten kaum Deutsch, dafür 100 verschiedene Sprachen des Orients, sie waren meist entweder in Fähigkeiten ausgebildet, die hierzulande nicht gebraucht oder nicht unmittelbar anerkannt werden (Akademiker). Österreich wurde ebenso wie Deutschland schlicht und einfach von der Masse überrollt.

Und was die Wähler betrifft: Wie viele Leute haben eine Partei gewählt, die einen Kickl zum Innenminister pushte und den dann den Verfassungsschutz aushebeln lassen wollte - wahrscheinlich, damit das Ibiza-Programm durchgezogen werden kann. Kurz und Kickl? Na servus!
 
Und jetzt mal wieder was zum Thread-Thema

1) Laut einiger Insider macht Donald sich ernsthaft Gedanken, Dänemark Grönland abzukaufen. Er denkt wohl, da würde ihn nach seiner Amtszeit keiner finden. https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...-angeblich-groenland-zu-kaufen-a-1282188.html

2) In New York gibt es eine Petition, eine Straße nach Barack Obama zu benennen. Und zwar genau das Stück der 5th Avenue, wo der Trump Tower steht. https://www.spiegel.de/politik/ausl...tower-bald-in-der-obama-avenue-a-1281987.html

Die Dänen haben ganz offiziell verlauten lassen, dass es der endgültige Beweis dafür wäre, dass Trump völlig den Verstand verloren habe, wenn er das ernst gemeint hätte.
Hat er?:cool:
 
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