Polarbear57
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"Empört Euch" von Stéphane Hessel und Michael Kogon
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"Empört Euch" von Stéphane Hessel und Michael Kogon
@2 wichtige Urteile betreffs Persönlichkeitsverletzungen im Internet.
Ausländische Betreiber einer Seite können jetzt durchaus juristisch haftbar gemacht werden für das, was ihre User auf den deutschen Seiten ihrer Dienste treiben.
Das haben unabhängig voneinander der Europäische Gerichtshof so entschieden und der Bundesgerichtshof.
Details findet man im Augenblick in vielen Artikeln im Internet.
Das Urteil des Bundesgerichtshofes fiel heute.
Keine Ahnung, welche Auswirkungen diese Urteile auf LIT und "german.literotica"
haben werden, aber sie sind sicher grundlegend und für die Zukunft bedeutsam.
lg
"rosi" (Johannes)
Jetzt werden einige User garantiert vorsichtiger,
das Urteil erlaubt auch den Trojanereinsatz.
Jetzt werden einige User garantiert vorsichtiger,
das Urteil erlaubt auch den Trojanereinsatz.


Man wird euch gut verfolgen können in Zukunft. PRIMA



Na das wird deinen Zweitnick sniper100 ja freuenMan wird euch gut verfolgen können in Zukunft. PRIMA
Und wetten sie springen wieder auf mich an![]()

Wußte ich es doch, die Deppen springen auf jeden Knochen an, herrlich wie dumm die sind![]()
Das war garantiert dein letztes Grinsen, denn jetzt kommst du bei mir endgültig auf die Igno-Liste und garantiert nicht mehr runter.
Eigentlich bin ich gegen diese Liste, weil ich sie für ne Form von Zensur halte.
Aber bei dir hilft nur diese Art von Zensur.
Also, "abc_", So Long. Schönes Leben noch.
Mit sehr unfreundlichen Grüssen
"rosi" (Johannes)

Und wenn du gesoffen hast antwortest du mir eh wieder, so wie deine Nazigenossen PB und RC auch
Ihr seid nämlich zu dämlich um ein Igno durchziehen
Wir sind wieder mal Weltmeister. Allerdings im negativen Sinn: Kein Land hat von google mehr Inhalte entfernen lassen als wir: 2064.
Außerdem wurden Nutzerdaten von 1759 google-Usern an die deutschen Behörden übergeben. Hier stehen wir auf dem 4. Platz, hinter den so bevölkerungsreichen Staaten wie USA, Indien und Brasilien.
Und das ist nur google-Bilanz und nur für den Zeitraum von Januar-Juni 2011.
NB: Das Empören genügt nicht - die deutschen Behörden lachen nur darüber und machen weiter. Denn es gilt nach wie vor: Am deutschen Wesen mag die Welt genesen.
Nein, aber Druck auf google ausüben wäre nicht verkehrt. Als erstes könnte man bei jugendschutz@google.com nachfragen, wie sie das Recht Erwachsener auf freie Informationsbeschaffung bei google.de zukünftig sicherstellen wollen. Es kann nicht sein, dass sie durch standardmäßigen Einsatz des BPjM-Moduls auch Erwachsenen der Zugang zu Informationen verwehren.Ganz ernsthafte Frage: Was schlägst du konkret vor? Sollen wir uns vor dem Bundesjustizministerium anketten und in den Hungerstreik treten?
Und für FDP ist der Zug, naja, ihr kennt ja Wolfsburg, da fährt der Zug auch gerne mal vorbei ohne zu halten 
In den USA stieg die Zahl der Anfragen nach Nutzerdaten laut Google um 29 Prozent. Die Forderung, Inhalte zu entfernen, kam 70 Prozent häufiger. Der amerikanische Datenschutz-Aktivist Chris Soghoian wies allerdings auch darauf hin, dass Google per Gesetz untersagt ist, Informationen zu Anfragen etwa von der Bundespolizei FBI oder der Überwachungsbehörde NSA aufzulisten.
Monopol hat sich google einst mit Leistung erworben, aber wenn diese Leistung nicht mehr stimmt bzw. wie bei uns eingeschränkt wird, kann diese Stellung auch verloren gehen, wie sie vormals altavista bzw. yahoo an google verloren – Zitat Spiegel:Ich früchte einem Konzern wie Google zu drohen ist so erfolgsversprechend, wie vor 10 Jahren, dem damaligen Konzern der Finsternis(Microsoft) damit zu drohen Linux zu hause zu nutzen. Da sie in ihrem Segment im Moment quasi ein Monopol haben(die meisten anderen "suchmaschinen" greifen ja auf Googlesuche zu), gibt es nicht wirklich viel, was man gegen diesen Megacon unternehmen kann. Das ist eben das Problem mit Megacons die ein Monopo haben.
Du vermischt hier 2 Sachen: Die Anzahl geholten Information über Personen - das sind USA führend -, und die Informationen, die bei Suchanfragen nicht gelistet werden dürfen - das sind wir weltweit führend mit 2064 (86 % realisierten von 2405 geforderten) zu unterdrückenden Adressen gegenüber 477 amerikanischen (63 % realisierten von 757 geforderten).Nein, aber ganz ehrlich, ich finde das die beide Statistiken zeigen recht deutlich das es 100% Freiheit wohl nirgendwo gibt. Es gibt nur ein mehr oder weniger Freiheit in der Welt in der wir leben. Interessant wäre zu wissen, was die USA dieses Jahr alles sperren haben lassen.
Es gibt jetzt ein Buch von Julia Friedrich: „Ideale. Auf der Suche nach dem, was zählt“. Das Jugendmagazin „jetzt“ der Süddeutschen Zeitung hat sie interviewt – Zitat:
Jetzt wäre da noch Platz, mal aufzustehen und zu sagen: Nein, wir machen nicht alles mit! Aber ich hab bei vielen, die diesen Idealismus sehr konsequent leben, gesehen, dass das doch sehr einsam macht. Man steht schnell am Rand. Ich glaube, das ist leider so ein bisschen der Haken an der Sache.
Mir scheint, dieses Buch kommt gerade zur rechten Zeit.
Soviel ich weiß, gibt es vom Gesetz wegen lediglich kein muss, die Anzahl dieser Anforderungen zu veröffentlichen, aber Unternehmen wie google zögern gleichwohl sie herauszugeben, weil sie fürchten, das die User das Vertrauen in das Internet verlieren.Ähm du hast den Beisatz vergessen: bei den 757 angeforderten sind die, die das FBI(vergleichbar mit unserem BKA) angefordert nicht enthalten. Da es Google verboten ist, die Zahl dieser Anfragen bekannt zu geben. Sprich die 757 oder 63% beziehen sich nur auf niedrigere Behörden, wie Sherrifs usw.
Nein, aber Druck auf google ausüben wäre nicht verkehrt. Als erstes könnte man bei jugendschutz@google.com nachfragen, wie sie das Recht Erwachsener auf freie Informationsbeschaffung bei google.de zukünftig sicherstellen wollen. Es kann nicht sein, dass sie durch standardmäßigen Einsatz des BPjM-Moduls auch Erwachsenen der Zugang zu Informationen verwehren.
Je nach Antwort könnte man sich dann andere Aktionen überlegen. Z.B. google damit drohen, in Zukunft nur noch andere Suchmaschinen zu benutzen, denn da werden sie hellhörig - weil's ums Geld geht. Oder die gleiche Frage wie google auch der BPjM stellen. Dann weiter an die Bundesjustiz- und/oder Innenministerium gehen. Auch der Piratenpartei den Rücken stärken, könnte nicht schaden. Oder seinem Bundestagsabgeordneten schreiben.
Ich habe das schon einmal gemacht und von meinem damaligen Abgeordneten Peter Glotz auch eine persönliche und halbwegs befriedigende Antwort bekommen. Da er auch Kommunikationswissenschaftler war, verstand er mein Anliegen sofort und versprach, das in seiner Partei zum Thema zu machen. Leider ist er bald darauf gestorben, so dass daraus nichts wurde.
PS: An jugendschutz@google.com habe ich heute eine E-Mail geschickt - mal sehen, was sie sagen.
Soviel ich weiß, gibt es vom Gesetz wegen lediglich kein muss, die Anzahl dieser Anforderungen zu veröffentlichen, aber Unternehmen wie google zögern gleichwohl sie herauszugeben, weil sie fürchten, das die User das Vertrauen in das Internet verlieren.
Abgesehen davon: FBI und NSA sind sowieso in der Lage, auch unter https laufende Kommunikation zu überwachen und mitzulesen – durch sog. „man in the middle attack“.
Was sie dazu brauchen, sind erstens Userdaten, d.h. wer unter welchem Nick agiert (daher die über 11.000 Anfragen an google), und zweitens ein CA-Zertifikat, was aber für eine US-Regierungsorganisation leicht zu bekommen ist. Ich vermute, dass auch unsere Behörden (BKA, Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst) dazu in der Lage sind.