Was die US so machen...

Wer legt sich denn mit der größten Militärmacht der Welt an?

Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, von wem du sprichst (es gibt sicher Leute, die dazu Bücher gelesen haben, also ich beziehe meine Informationen nur von allgemeinverfügbaren Informationsquellen ;) Aber meines Wissens hat weder die syrische Luftwaffe, noch die Libysche, noch die Irakische, noch die Afghanische jemals Bomben auf die USA geworfen....

Aber man möge mich korrigieren, wenn ich mich irre.... :p :D:rolleyes:

Habe ich dass irgendwann mal irgendwo behauptet?

Gegenfrage: Hat Deutschland jemals im 1&2 Weltkrieg Bomben auf die USA geworfen?
War es falsch, für die USA in die Weltkriege einzugreifen?
 
Last edited:
Wer legt sich mit der größten Militärmacht USA an?

Hauptsächlich Diktaturen deren Machthaber vor ihrem Volk auf dicke Hose machen aber genau wissen, daß ein Krieg wegen diesem Machogehabe eher unwahrscheinlich ist, wie z.B. Nordkorea.

Wer könnte sich mit den USA militärisch messen?
Fallen mir nur China und Russland ein. Dürften sich aber beide nichts von einem Krieg gegen die USA versprechen...
 
Habe ich dass irgendwann mal irgendwo behauptet?

Gegenfrage: Hat Deutschland jemals im 1&2 Weltkrieg Bomben auf die USA geworfen?
War es falsch, für die USA in die Weltkriege einzugreifen?

Nun ja. Ich habe mal gelesen, dass die USA so lange mit Hitlerdeutschland gut Freund waren, solange Deutschland zahlungsfähig war. Und als danach sogar ein amerikanisches Schiff von einem´deutschen U-Boot versenkt wurde, da war der Ofen aus.
Könnte schon stimmen.
 
Habe ich dass irgendwann mal irgendwo behauptet?

Gegenfrage: Hat Deutschland jemals im 1&2 Weltkrieg Bomben auf die USA geworfen?
War es falsch, für die USA in die Weltkriege einzugreifen?

Natürlich war das nicht falsch.
Ohne das Eingreifen der USA wäre Hitler nicht gestoppt worden.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
@Zenobit

Na ja es ist immerhin dein Thema was du eröffnet hast. Hans hingegen hat absolut null zu dem Thema beigetragen und beschwert sich darüber, daß vom Thema abgewichen wird. Das finde ich ein wenig seltsam und anmaßend...

Wenn ich es richtig mitbekommen hatte, war die AFD von Rosi auch nur als Beispiel und Vergleich auf deutscher Seite genannt worden, was ich jetzt nicht so schlimm finden würde als wenn er über Wassereis geschrieben hätte....
Aber haken wir das ruhig mal ab.

Hi.
Von Wassereis hab ich auch nicht so viel Ahnung. *lol*

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Um das Handeln von bestimmten Nationen zu beurteilen oder zu verurteilen sollte man aber auch die gesamte weltweite Lage betrachten. Beim 1.WK lag der Krieg schon länger in der Luft alle damaligen Großmächte haben extrem aufgerüstet und es hat nur einen beliebigen Vorwand gebraucht um einen Krieg anzuzetteln. Was letztendlich Deutschland ja damals auch gemacht hat...
Beim 2.WK herrschte die absolute Angst vor den Bolschewisten und Russland. Hitler wäre der beste Kumpel von England und den USA geblieben wenn er "nur" Krieg nach Osten geführt hätte. Sowohl die Briten als auch die Amerikaner waren zumindest Befürworter von Hitler vor Kriegsbeginn.

Die Amis mussten sich also entscheiden ob sie Hitler als Schutzschild gegen den Kommunismus unterstützen (oder sich neutral verhalten) oder dessen Gegner unterstützen. Es wird ihnen sicher nicht leicht gefallen sein mit dem verhassten Russen zusammen zu arbeiten...

Aber was wäre passiert wenn sie nicht eingegriffen hätten?
Durch seine anfangs leichten Siege war Hitler größenwahnsinnig und hätte bei den USA sicher nicht Halt gemacht. Es war also sowohl strategisch als auch historisch gesehen richtig in den Krieg einzugreifen, solange es noch möglich war. Hätte man Hitler Europa unterjochen lassen und ihn dann 10 Jahre aufrüsten lassen wäre der 2. WK noch viel schlimmer gewesen als er ohnehin schon war.

Ein Land muss nicht immer bombardiert werden um einen Krieg auszulösen. Die USA wurden meines Wissens nach abgesehen vom Unabhängigkeitskrieg gegen Groß Britannien nie militärisch angegriffen und haben schon dutzende Kriege geführt.
Es gibt auch andere Legitimationen für Kriege. Beim Afghanistankrieg wurden die USA z.B. im eigenen Land terroristisch angegriffen. Von Al Kaida wohlgemerkt nicht von Afghanistan selbst. Diese haben aber Bin Laden und die Al Kaida unterstützt und ihnen Zuflucht gewährt und waren somit Verbündete der Terroristen, zumindest aus Sicht der Amerikaner.
 
@helios53

Nun ja. Ich habe mal gelesen, dass die USA so lange mit Hitlerdeutschland gut Freund waren, solange Deutschland zahlungsfähig war. Und als danach sogar ein amerikanisches Schiff von einem´deutschen U-Boot versenkt wurde, da war der Ofen aus.
Könnte schon stimmen.

Es war Hitler, der den USA den Krieg erklärt hat.
Die USA waren nicht gut Freund mit Nazi-Deutschland. Man hat sich nur lange aus dem Krieg heraus gehalten.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
@Zenobit

Um das Handeln von bestimmten Nationen zu beurteilen oder zu verurteilen sollte man aber auch die gesamte weltweite Lage betrachten. Beim 1.WK lag der Krieg schon länger in der Luft alle damaligen Großmächte haben extrem aufgerüstet und es hat nur einen beliebigen Vorwand gebraucht um einen Krieg anzuzetteln. Was letztendlich Deutschland ja damals auch gemacht hat...
Beim 2.WK herrschte die absolute Angst vor den Bolschewisten und Russland. Hitler wäre der beste Kumpel von England und den USA geblieben wenn er "nur" Krieg nach Osten geführt hätte. Sowohl die Briten als auch die Amerikaner waren zumindest Befürworter von Hitler vor Kriegsbeginn.

Die Amis mussten sich also entscheiden ob sie Hitler als Schutzschild gegen den Kommunismus unterstützen (oder sich neutral verhalten) oder dessen Gegner unterstützen. Es wird ihnen sicher nicht leicht gefallen sein mit dem verhassten Russen zusammen zu arbeiten...

Aber was wäre passiert wenn sie nicht eingegriffen hätten?
Durch seine anfangs leichten Siege war Hitler größenwahnsinnig und hätte bei den USA sicher nicht Halt gemacht. Es war also sowohl strategisch als auch historisch gesehen richtig in den Krieg einzugreifen, solange es noch möglich war. Hätte man Hitler Europa unterjochen lassen und ihn dann 10 Jahre aufrüsten lassen wäre der 2. WK noch viel schlimmer gewesen als er ohnehin schon war.

Ein Land muss nicht immer bombardiert werden um einen Krieg auszulösen. Die USA wurden meines Wissens nach abgesehen vom Unabhängigkeitskrieg gegen Groß Britannien nie militärisch angegriffen und haben schon dutzende Kriege geführt.
Es gibt auch andere Legitimationen für Kriege. Beim Afghanistankrieg wurden die USA z.B. im eigenen Land terroristisch angegriffen. Von Al Kaida wohlgemerkt nicht von Afghanistan selbst. Diese haben aber Bin Laden und die Al Kaida unterstützt und ihnen Zuflucht gewährt und waren somit Verbündete der Terroristen, zumindest aus Sicht der Amerikaner.


Ich stimme dir in allem zu.

Es braucht tatsächlich keinen militärischen Angriff, um einen Krieg auszulösen.
Nehmen den 2. Golfkrieg 1990.
Saddam hatte die USA zwar nicht militärisch angegriffen, aber durch die Besetzung der kuwaitischen Ölfelder unmittelbare ökonomische und geostrategische Interessen der USA berührt, sodass ihm die Amis auf die Finger hauen mussten.

Einen Angriff auf die USA hast du vergessen. Den Angriff der Japaner auf Pearl Harbor, was der letzte Auslöser für das aktive Eingreifen der USA in den 2. WK war.
Aber bereits lange vorher hatten die USA logistisch die Briten unterstützt.
Und bereits 1941 durch den Abschluss der "Atlantik-Charta"-- die auch die USA unterzeichneten-- war klar, dass Hitler den Krieg verloren hatte.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Last edited:
Sorry, ja Pearl Harbor hatte ich glatt unterschlagen...

Davon ab lässt sich ja auch immer nur im Nachhinein beurteilen ob ein Krieg denn sinnvoll war oder nicht.
Bestes Beispiel ist der IS. Hatte schnell an Boden gewonnen und ist jetzt zu einer eher überschaubaren Terrororganisation verkommen.
Wer mag schon abschätzen was daraus geworden wäre wenn man keinen Krieg gegen ihn geführt hätte? Ein streng gläubiges islamisches Superreich?
Welches auch noch die Kontrolle über die für den westen wichtigen Öl-Quellen hat?
Oder hätte es sich bei einer gewissen Größe selber erledigt und die Golfstaaten hätten ihr Problem selber unter Kontrolle bekommen?

Über die Entwicklung ohne Krieg kann man nur spekulieren und nichts Handfestes behaupten. Und im Grunde war es ja auch schon ein bestehender Krieg in den die USA eingegriffen haben. Der IS hatte sich ja selber zu einem Staat ausgerufen...
 
Last edited:
@Zenobit

Sorry, ja Pearl Harbor hatte ich glatt unterschlagen...

Davon ab lässt sich ja auch immer nur im Nachhinein beurteilen ob ein Krieg denn sinnvoll war oder nicht.
Bestes Beispiel ist der IS. Hatte schnell an Boden gewonnen und ist jetzt zu einer eher überschaubaren Terrororganisation verkommen.
Wer mag schon abschätzen was daraus geworden wäre wenn man keinen Krieg gegen ihn geführt hätte? Ein streng gläubiges islamisches Superreich?
Welches auch noch die Kontrolle über die für den westen wichtigen Öl-Quellen hat?
Oder hätte es sich bei einer gewissen Größe selber erledigt und die Golfstaaten hätten ihr Problem selber unter Kontrolle bekommen?

Über die Entwicklung ohne Krieg kann man nur spekulieren und nichts Handfestes behaupten. Und im Grunde war es ja auch schon ein bestehender Krieg in den die USA eingegriffen haben. Der IS hatte sich ja selber zu einem Staat ausgerufen...


Wobei gerade der IS ein (ungewolltes) Kind der USA ist.
Die USA lösten 2003 im Irak nach dem Sieg über Saddam die Baath-Partei auf und die irakische Armee.
Zehntausende waren plötzlich arbeitslos, hatten eine Menge Waffen.
Die sagten sich: "Wie heißt der neue Laden? IS? Da gehen wir mal hin."

Nennt man in der internationalen Politik einen "Kollateralschaden."

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Tja, und die Taliban bzw. Al Kaida sind auch ein ungewolltes Kind der USA. Die wurden nämlich in Afghanistan von der CIA finanziell stark unterstützt und ausgebildet als sie noch gegen die bösen Russen gekämpft haben.
Saddam Hussein war ein guter Kumpel und Verbündeter der USA solange er die angegriffen hat, welche die USA auch nicht mochte...
Und selbst im Iran haben die USA viel mitgemischt um ihren Kandidaten an die Macht zu bringen, der sich dann aber irgendwann gegen sie gewandt hat.
Haben halt nicht immer ein gutes Händchen mit ihren Verbündeten die USA...
 
@Zenobit

Tja, und die Taliban bzw. Al Kaida sind auch ein ungewolltes Kind der USA. Die wurden nämlich in Afghanistan von der CIA finanziell stark unterstützt und ausgebildet als sie noch gegen die bösen Russen gekämpft haben.
Saddam Hussein war ein guter Kumpel und Verbündeter der USA solange er die angegriffen hat, welche die USA auch nicht mochte...
Und selbst im Iran haben die USA viel mitgemischt um ihren Kandidaten an die Macht zu bringen, der sich dann aber irgendwann gegen sie gewandt hat.
Haben halt nicht immer ein gutes Händchen mit ihren Verbündeten die USA...

Das hängt auch immer irgendwie von den aktuellen internationalen Konstellationen ab. Und die ändern sich gelegentlich.
Das kann man nicht immer vorhersehen.
Bis zum Fall des Eisernen Vorhangs war den USA jeder recht, der gegen die Sowjets war. Und man hat nicht gesehen, dass man sich mit den Taliban den nächsten Gegner einfängt.
Hinzu kommen bei den USA oft Desinteresse oder Ignoranz bzw. Unkenntnis anderer Kulturen.
Mit dem Islamismus hat man sich praktisch erst befasst nach den Anschlägen 1998 auf die Botschaften in Kenia und Tansania.

Ja, im Iran haben die USA auch nicht gerade glücklich agiert. Sie haben den ersten demokratisch gewählten Präsidenten Mossadegh gestürzt und den Shah installiert.
Na, Mossadegh war aber auch ziemlich leichtsinnig. Der wollte die Erdölindustrie verstaatlichen. Und wenn es um Rohstoffe im Nahen Osten geht, dann verstehen die Amis halt nun mal keinen Spaß.

Ähnlich mit Saddam. Der war recht, so lange er gegen den Iran agierte.
Dann kam der olle Saddam aber auf eine geradezu selbstmörderische Idee: Er wollte Öl auch in Euro verkaufen.
Die Leitwährung der Welt ist der Dollar. Das gilt vor allem für Öl. Das wird ausschließlich in Dollar verrechnet.
Als Saddam die Idee mit dem Öl und dem Euro ausposaunte war sein Schicksal besiegelt.
Das war der wahre Grund für Saddams Sturz.
Und nicht angebliche Massenvernichtungswaffen oder seine Sympathie für den islamistischen Terror.

Das alles ist nicht unbedingt zu verurteilen.
Es gibt nun mal den Spagat zwischen Werten und Realpolitik.

Donald Rumsfeld hat das mal deftig so formuliert: "Besser, wir haben die Kontrolle über das Öl, als der Hurensohn Saddam."

Und da ist ihm nicht unbedingt zu widersprechen.

Mir ist ein "wohlwollender Hegemon" -- so das Selbstverständnis der USA-- noch immer lieber als ein orientalischer Despot oder ein Autokrat a la Putin.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Last edited:
Ja, im Iran haben die USA auch nicht gerade glücklich agiert. Sie haben den ersten demokratisch gewählten Präsidenten Mossadegh gestürzt und den Shah installiert.
Na, Mossadegh war aber auch ziemlich leichtsinnig. Der wollte die Erdölindustrie verstaatlichen. Und wenn es um Rohstoffe im Nahen Osten geht, dann verstehen die Amis halt nun mal keinen Spaß.

Ähnlich mit Saddam. Der war recht, so lange er gegen den Iran agierte.
Dann kam der olle Saddam aber auch eine geradezu selbstmörderische Idee: Er wollte Öl auch in Euro verkaufen.
Die Leitwährung der Welt ist der Dollar. Das gilt vor allem für Öl. Das wird ausschließlich in Dollar verrechnet.
Als Saddam die Idee mit dem Öl und dem Euro ausposaunte war sein Schicksal besiegelt.
Das war der wahre Grund für Saddams Sturz.
Und nicht angebliche Massenvernichtungswaffen oder seine Sympathie für den islamistischen Terror.

Danke, Rosi :) ich hab gewusst, dass du die Sache besser weißt als ich! :cattail::heart:

Die Amis sind nicht die "good boys", als die sie bei uns in den Mengenmedien so gerne dargestellt werden; mit Arbeitsplätzen u.s.w. In jedem anderen Land würde man 40.000 fremde Soldaten auf dem eigenen Grund als "Besatzung" empfinden... Aber macht nix, der Donald "droht" gerade damit, dass er die Truppen nach POlen verlegt...
 
Als Bad Boys würde ich die Amerikaner allerdings auch nicht bezeichnen...
Daß sie Weltpolizei spielen hat auch für uns so seine Vorteile. Eine Weltmacht hat immer Sonnen- und Schattenseiten.
Russland hat die Ukraine und China sein Tibet. Die USA sind immerhin eine Demokratie in der der Bürger viele Rechte und Privilegien genießt die in anderen Ländern nicht selbstverständlich sind.
Gerade was Meinungsfreiheit betrifft kannst du da vieles Sagen wofür du in Russland und China in den Knast gehst.
 
Daß sie Weltpolizei spielen hat auch für uns so seine Vorteile.
Also jetzt bin ich aber gespannt. Was für "Vorteile" hat es, dass auf deutschem Boden, von dort aus, von dort aus, konkret von Ramstein, die US-Drohnen-Angriffe geführt werden?
 
Also jetzt bin ich aber gespannt. Was für "Vorteile" hat es, dass auf deutschem Boden, von dort aus, von dort aus, konkret von Ramstein, die US-Drohnen-Angriffe geführt werden?

Die 50.000 Amerikaner (Soldaten, Familien und Zivilangestellte) in Kaiserslautern und Umgebung sind der mit Abstand größte Wirtschaftsfaktor einer sonst recht abgelegenen Region.
 
@Zenobit

Als Bad Boys würde ich die Amerikaner allerdings auch nicht bezeichnen...
Daß sie Weltpolizei spielen hat auch für uns so seine Vorteile. Eine Weltmacht hat immer Sonnen- und Schattenseiten.
Russland hat die Ukraine und China sein Tibet. Die USA sind immerhin eine Demokratie in der der Bürger viele Rechte und Privilegien genießt die in anderen Ländern nicht selbstverständlich sind.
Gerade was Meinungsfreiheit betrifft kannst du da vieles Sagen wofür du in Russland und China in den Knast gehst.

Richtig.
Eine Weltmacht hat auch immer ihre Schattenseiten.
Aber den elementaren Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur sollte man nicht verwischen.

Obwohl der olle Donald ständig am Rad dreht, so hat er mit dem Kongress noch immer ein Gegengewicht.
Ganz anders der größenwahnsinnige türkische Möchtegern-Sultan "Erdowahn."
Der hat gerade gestern wieder mal 2 Deutsche einbuchten lassen.

lg
"Rosi" (Johannes)
 
Richtig.
Eine Weltmacht hat auch immer ihre Schattenseiten.
Aber den elementaren Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur sollte man nicht verwischen.

Obwohl der olle Donald ständig am Rad dreht, so hat er mit dem Kongress noch immer ein Gegengewicht.
Ganz anders der größenwahnsinnige türkische Möchtegern-Sultan "Erdowahn."
Der hat gerade gestern wieder mal 2 Deutsche einbuchten lassen.

lg
"Rosi" (Johannes)

Eben. Es gibt sehr viele verschiedene Staatsformen, selbst wenn sie sich auf den ersten Blick vielleicht ähneln mögen.
Die USA und Deutschland sind sich da gar nicht so unähnlich. Gewaltenteilung, Wahl durch alle Bürger ab einem gewissen Alter, Gesetzen für alle gleichermaßen usw.
Die Art wie in den USA gewählt wird mag eine etwas unterschiedliche sein und in Amerika ist alles auf Kapitalismus ausgelegt, Deutschland hingegen ist etwas sozialer (Krankensystem, Sozialsysteme) aber die Unterschiede sind kleiner als man denkt.
Demokratien sind aber keine selbstverständliche Staatsform weltweit. Da gibt es Scheindemokratien, Monarchien und Diktaturen.
Und es gibt in den jeweiligen Ländern sicher viele Leute die dies als ideale Staatsform ansehen.
 
Also jetzt bin ich aber gespannt. Was für "Vorteile" hat es, dass auf deutschem Boden, von dort aus, von dort aus, konkret von Ramstein, die US-Drohnen-Angriffe geführt werden?

Wenn ich das richtig sehe bist du Österreicher. Dann will ich dir mal die Sichtweise vieler Deutschen zu dieser Besatzung der USA mal erläutern.
Wohlgemerkt vieler Deutscher, ein Reichsbürger würde mir da z.B. extrem widersprechen.

Wir sehen es nicht als Besatzung. Anfangs vielleicht schon, da hatte es aber auch seinen Zweck, daß Russen, Briten, Franzosen und Amerikaner in Deutschland stationiert waren.
Deutschland hatte einen Weltkrieg gestartete und kurz darauf (ohne Besatzung) gleich einen zweiten Weltkrieg. Hättest du als Siegermacht da nicht vielleicht auch ein wenig "Personal" dagelassen um auf Weltkrieg 3 zu verzichten?
Haupteinfluss hatten bei den Siegermächten die USA und die Russen. Beide haben ihre Landesteile nach ihren Vorstellungen geprägt. Was logisch ist und für beide Landesteile sehr lange okay war.

Dann kam der kalte Krieg und Deutschland war so etwas wie das geheime Schlachtfeld bzw. die Grenze beider Mächte. Ein echter Krieg der beiden Supermächte wäre wohl in der Mitte Europas ausgebrochen und so wurde Deutschland als Stützpunkt für beide seiten wichtig.
Zu der Zeit waren Deutsche mit den Russen auf östlicher Seite und mit den Amis auf westlicher Seite Verbündete gegen das jeweilige andere Staatssystem.


Mit dem Fall der Mauer und dem Ende des kalten Krieges hat sich auch das gelockert. Die Russen sind völlig abgezogen und auch für die Amis haben sich die möglichen und wahrscheinlichen Schlachtfelder verschoben.

Deutschland ist nunmehr maximal ein Amerikanischer Stützpunkt. Was für Verbündete nicht unüblich ist, schließlich sind wir auch in der Nato.
Deutschland hatte bis vor kurzem auch einen Militärstützpunkt in der Türkei und war auch nicht Besatzer selbiger.
Politisch machen uns die USA keinerlei Vorschriften. Und selbst ihre Militärpräsenz hat Grenzen. Würde Amerika beschließen Atomwaffen in Deutschland auf ihren Stützpunkten zu stationieren, bin ich sicher, daß da der Bundestag nicht nickend applaudieren würde und das Konsequenzen für die USA hätte...
Besatzung sieht anders aus.

Und ja, die USA führen von Deutschland aus Drohnenkriege. Das gefällt nicht allen Bürgern und auch nicht allen Politikern aber anscheinend nicht so sehr, daß es deswegen Massendemos gibt.
Schließlich sind sie Natoverbündete und Deutschland unterstützt die Kriege ja auch in passiver Form z.B. mit Aufklärungsflügen.
 
Last edited:
Die 50.000 Amerikaner (Soldaten, Familien und Zivilangestellte) in Kaiserslautern und Umgebung sind der mit Abstand größte Wirtschaftsfaktor einer sonst recht abgelegenen Region.

Ja, klaro. Wenn 50.000 Leute irgendwo leben und arbeiten, dann machen die natürlich dort Wirtschaftswachstum. Die müssen was essen, die kaufen Waschmittel, die gehen am Abend fort... Aber das trifft auf alles zu, wo Menschen arbeiten... Da könnte man auch ein großes Flüchtlingslager hin bauen, hätten auch ein paar Tausend Deutsche Arbeit in der Region...

Die Frage ist: Wer zahlt das? Da hat Oliver Hollenstein von der Süddeutschen vor ein paar Jahren einen höchst interessanten Artikel geschrieben: https://www.sueddeutsche.de/politik...nd-zahlt-millionen-fuer-us-militaer-1.1820318
 
Ja, interessanter Artikel. Ist aber schon ein kleiner Unterscheid von "Die USA haben Besatzungstruppen in Deutschland" zu "Die USA hauen Deutschland finanzielle über Ohr, weil die Regierung zu dumm ist!"....
 
Kimber22
Deiner Aussage nach zu urteilen schließe ich daraus, daß du anzweifelst, daß...

Ja, in der Tat, ich glaube die Geschichte von diesen beiden Flugzeugen (ganz konkret, die AA-77 (Pentagon), und die UA-93 (Pennsylvania)), erst, wenn man mir die Turbinen und die Flugschreiber von diesen beiden Flugzeugen zeigt.

https://de.wikipedia.org/wiki/American-Airlines-Flug_77
https://de.wikipedia.org/wiki/United-Airlines-Flug_93

In meinem Erinnerungs-Horizont ist es so, dass - wenn Flugzeuge abstürzen, dass man dann dort Absturzteile der abgestürzten Flugzeuge findet. Oder, dass man zumindest auf irgendeiner Video-Überwachung ein Flugzeug sieht, welches sich gerade am Abstürzen befindet...

Ein jeder kann bitte das ganze Internet durchforsten. Ich wage zu behaupten: Du wirst von diesen beiden Flügen, AA-77 und UA-93 kein Foto finden, auf dem ein *Flugzeug* oder Teile davon zu sehen sind...

Man möge mich bitte gerne widerlegen. :rose::heart:
 
Last edited:
Warum sollten wir das?
Bzw. ist die amerikanische Regierung es dir schuldig, dir Beweise vorzulegen?
Ich denke nicht.
Meinetwegen kannst du auch einen Aluhut tragen und die Evolutionstheorie leugnen, wenn es dich glücklich macht...
 
Ja okay. Das erinnert mich immer an die Krimis, die die Leute so gerne sehen...

Es war Mord! Warum war es Mord!? --> Na, wir behaupten es einfach.

Gibt es Schmauchspuren? Nein.
Gibt es Fingerabdrücke? Nein.
Gibt es Fotos? Nein.
Gibt es ein Motiv? Nein.
War der behauptete Täter überhaupt am Tatort? Nein.

Na, warum war es dann eigentlich Mord?

Na weil die US es behaupten... Und wenn die US irgendwas behaupten, dann muss das schon stimmen.... :rolleyes:
 
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