Zur "Pornoproblematik"

wenn die österreicher

jetzt hier nur verhuntzt werden, wenn ihr mich nur mehr reizn tuts und mich pflanzn wollts, dann seh ich mich gezwungen in einem teil 4 diversen mailverkehr und mailboxnachrichten zu veröffentlichen!
 
Last edited:
Also wenns des versaut is....immer her damit !!!


(lechz!!!)


(wasserimmundzusammenlauf!!)
 
@kugelfisch

jetzt hier nur verhuntzt werden, wenn ihr mich nur mehr reizn tuts und mich pflanzn wollts, dann seh ich mich gezwungen in einem teil 4 diversen mailverkehr und mailboxnachrichten zu veröffentlichen!

Ist das ein Versprechen oder eine Drohung???
lg
"rosi" (Johannes)
 
@

Die Ösis sahn die schlimmsten. Dirtywhore78 und chekov sind auch Österreicher.

Aber manchmal denk ich, die Ösis ham Stil. Aber dafür verstehens nix von der Liebe. Liebe ist irgendwie so eine komische deutsche Erfindung, die nie richtig vermarktet wurde, weil man dafür keinen Markt sah. Kann mich da auch irren, aber ich kenne einfach keine guten ösischen Liebesgeschichten.

"Dirtywhore78" ist ne Ösi-Tussi?
Jetzt wundert mich nichts mehr.

Na, und "Chekov" hat doch angeblich die einzig wirklich gute LIT-Story geschrieben ("Shooting Paula")- jedenfalls wenn man "AJ" folgt (Grins)

Nun, da ist "Kugelfisch" ohne Frage ein qualitativer Fortschritt.

lg
"rosi" (Johannes)

Ps: "Kugelfisch", lies mal Stories von "Dirtywhore78" (Bsp.: "Die Negerhure")- Da gehts ab!
 
@kugelfisch

http://www.youtube.com/watch?v=FJXzohdF-MA&feature=related

ich würde dir eher einen urlaub in teheran empfehlen , als ein studium in texas

Dann bist du über Teheran nicht richtig informiert.
Die USA besteht nicht nur aus Texas, und auch ganz Texas geht es nicht so zu, wie in diesem Video.

Allerdings geht es im ganzen Iran zu wie in Teheran.

"Kugelfisch",
ich will das ganze Thema nicht noch einmal durchkauen.

Dazu gibt es hier einige Threads, wo du alle Argumente und Fakten zu den verschiedenen Standpunkten findest.
Die Diskussion ist noch nicht so lange her.
Das waren alles Threads des letzten dreiviertel jahres.
Das war bis vor kurzem hier Dauerthema.


Lies die, wenn du darüber näheres wissen willst, wenn dich das Thema wirklich interessiert.

Meine Position hab ich ausführlich erläutert in meinem Islam-Esay ("Berichte und Abhandlungen")

Ich hab es extra deshalb geschrieben, um mir damit zig Postings zu diesem Thema zu sparen.
Deshalb verweise ich auf dieses Essay.

Ich mach hier nicht den Wiederkäuer.

Ist nicht böse gemeint. Ist nur ein ökonomisches Vorgehen.
Falls du die Threads nicht findest, such ich sie dir die nächsten Tage raus.
Oder frag "PT."
Der wird die Titel der Threads auch noch kennen.

Aber wenn du mein Essay dazu liest und die dazugehörigen Kommentare (etwa 50) geht das schneller
Dort findest du die wesentlichen fakten und Standpunkte zum Thema auf 3 LIT-Seiten.
Das erspart ne erneute Debatte hier im Forum..

Die Threads haben teilweise hunderte von Postings.

lg
"rosi" (Johannes)
 
Last edited:
die O wurde wegen der masounterwerfung der frau auf den index. was wäre, wenn die o ein mann wäre?
Zur Geschichte der O habe ich bereits im Dezember 2011 das geschrieben – Zitat:

Geschichte der O steht nicht wegen Verdacht auf Pornografie auf dem Index, sondern weil die darin geschilderte freiwillige Unterwerfung der Frau, d.h. ihre sexuelle Hörigkeit, desorientiert auf jugendliche Leser wirken könnte – Zitat aus der Begründung der BPjM: „Die Widersprüchlichkeit der geschlagenen Frau, auf der einen Seite Schmerz, auf der anderen Seite Lust, werden immer zugunsten ihrer eigenen Triebhaftigkeit gelöst, die durch sadomasochistische Praktiken befriedigt wird. Das hier skizzierte Frauenbild entspricht in keiner Weise dem sexuellen Empfinden von Frauen, es entspringt vielmehr der männlichen Phantasiewelt, auch wenn der Autor eine Frau sein soll.“


Ich schätze, dass auch für einen Mann, wäre er O, das gleiche gelten würde. Das Problem ist nicht Gewalt an sich – das darf und muss gezeigt werden, damit man als Soldat im Auftrag des Staates töten kann -, sondern nur die Verbindung von Gewalt und Sex.
 
@Erpan

Zur Geschichte der O habe ich bereits im Dezember 2011 das geschrieben – Zitat:

Geschichte der O steht nicht wegen Verdacht auf Pornografie auf dem Index, sondern weil die darin geschilderte freiwillige Unterwerfung der Frau, d.h. ihre sexuelle Hörigkeit, desorientiert auf jugendliche Leser wirken könnte – Zitat aus der Begründung der BPjM: „Die Widersprüchlichkeit der geschlagenen Frau, auf der einen Seite Schmerz, auf der anderen Seite Lust, werden immer zugunsten ihrer eigenen Triebhaftigkeit gelöst, die durch sadomasochistische Praktiken befriedigt wird. Das hier skizzierte Frauenbild entspricht in keiner Weise dem sexuellen Empfinden von Frauen, es entspringt vielmehr der männlichen Phantasiewelt, auch wenn der Autor eine Frau sein soll.“


Ich schätze, dass auch für einen Mann, wäre er O, das gleiche gelten würde. Das Problem ist nicht Gewalt an sich – das darf und muss gezeigt werden, damit man als Soldat im Auftrag des Staates töten kann -, sondern nur die Verbindung von Gewalt und Sex.

"Das Problem ist nicht Gewalt an sich - das darf und muss gezeigt werden, damit man als Soldat im Auftrag des Staates töten kann-...." ("Erpan")

"Erpan", das ist erneut eine sehr einseitige und ideologische und verfälschende und auch diffamierende Sicht des Soldaten.
Jedenfalls wenn du es auf Soldaten im demokratischen Rechtsstaat anwendest.

Da du aber den Staat, den du meinst, nicht näher definierst: Bezogen auf die Ausbildung von Kindersoldaten in Afrika (Uganda, Ruanda, etc...) und die Ausbildung von Terroristen in islamistischen Terrorcamps und Soldaten in Diktaturen hast du Recht.
Bezogen auf Soldaten im demokratischen Rechtsstaat hast du natürlich Unrecht.

lg
"rosi" (Johannes)
 
Last edited:
"Erpan", das ist erneut eine sehr einseitige und ideologische und verfälschende und auch diffamierende Sicht des Soldaten.
Jedenfalls wenn du es auf Soldaten im demokratischen Rechtsstaat anwendest.

Bezogen auf Soldaten im demokratischen Rechtsstaat hast du natürlich Unrecht.
Ja? Auch demokratische Staaten haben Soldaten, die im Falle eines Falles töten müssen. Da es vor allem bei uns kaum noch realen „Anschauungsunterricht“ gibt, um angeborenen Tötungsbarrieren im Menschen zu überwinden, wird dieser Unterricht nur medial vermittelt, sonst wüssten wir gar nicht wie das Töten von Menschen aussieht.

Anders kann ich mir den Unterschied, die diese Gesellschaft zwischen (tödlicher) Gewalt und (nicht tödlicher) Gewalt mit Sex macht, nicht erklären.

Oder hast du eine andere Erklärung für?
 
@Erpan

Ja? Auch demokratische Staaten haben Soldaten, die im Falle eines Falles töten müssen. Da es vor allem bei uns kaum noch realen „Anschauungsunterricht“ gibt, um angeborenen Tötungsbarrieren im Menschen zu überwinden, wird dieser Unterricht nur medial vermittelt, sonst wüssten wir gar nicht wie das Töten von Menschen aussieht.

Anders kann ich mir den Unterschied, die diese Gesellschaft zwischen (tödlicher) Gewalt und (nicht tödlicher) Gewalt mit Sex macht, nicht erklären.

Oder hast du eine andere Erklärung für?

"Erpan", dein Vergleich hinkt nicht nur auf einem Bein- Er ist völlig gehunfähig.

Erstens ist die Darstellung von Gewalt in Zusammenhang mit Sexualität nicht per se verboten, sondern es kommt auf den Kontext an, in dem dies gezeigt und/oder beschrieben wird.
Das entscheiden die zuständigen Institutionen im Einzelfall.

Zweitens ist es für Soldaten notwendig, gewisse Dinge im Enstfall- hier: töten- auch zu können.
Weshalb es nicht nur Sinn macht sondern absolut notwendig ist, sie auf verschiedene Weise mit diesen Dingen vertraut zu machen.
Dasselbe gilt für die Polizei und erst recht für verschiedene Spezialeinheiten der Polizei (SEKs, Anti-Terror-Einsatzgruppen, etc...)



Töten müssen in bestimmten Situationen möglicherweise also auch Polizisten.
Das ist kein exklusives Merkmal des Soldatenberufs.

Warum die Beschreibung und das Zeigen der Verbindung von Sex und Gewalt hiezulande problematisch gesehen wird erläutert u.a. §184.

Um medial zu vermitteln, wie Töten ausschaut braucht es keinen speziellen Unterricht bei der Bundeswehr.
Das bekommt man als Kind schon per TV zur Genüge mit. Und heutzutage auch noch durch "Killerspiele."

"Erpan", offensichtlich weißt du nicht, wie Soldaten der Bundeswehr ausgebildet werden, und worauf man schon bei der Auswahl der Bewerber achtet.

Richtig, Soldaten im demokratischen Rechtsstaat müssen im Falle eines Falles auch töten können.

Die Bundeswehr dient in erster Linie der Landesverteidigung- der Verteidigung der FDGO- und erfüllt ihre Aufgaben im Rahmen der Bündnisverpflichtungen der BRD.

Bei der Bundeswehr werden die Rekruten keineswegs zu Tötungsautomaten ausgebildet und auch nicht zu blinden Befehlsempfängern, die ihren Verstand ausschalten.

"Staatsbürger in Uniform" heißt dieses erfogreiche Konzept nicht umsonst.
Auch und grade bezüglich seiner Soldaten ist die zweite deutsche Demokratie geglückt.
Die Armee ist in den Rechtsstaat integriert und akzeptiert diese Demokratie.
Das war in Weimar bekanntlich anders.

Schießwütige Desperados, die glauben, bei der Bundeswehr ihre John-Wane-Träume erfüllen zu können, werden schnell aussortiert.

Die Bundeswehrhochschulen bieten schon seit Jahrzehnten den Studiengang "Pädagogik" an, und dieser ist hervorragend, und muss sich hinter dem gleichnamigen Studiengang von zivilen Universitäten nicht verstecken.

Grade an ihr Führungspersonal hat die Bundeswehr schon immer hohe Anforderungen gestellt, die grade auch im nichtmilitärischen Bereich liegen, und sie tut es weiterhin.

Dasselbe gilt für die Armee der USA.
"WEST POINT" ist keine Killerspielwiese für Erwachsene.

lg
"rosi" (Johannes)
 
Last edited:
Erpans Stellungsnahme offenbart wieder mal sein ganzes Unvermögen,
als ehemaliger Berufssoldat kann ich ob seiner Wahrnehmungsstörungen
nur mein Haupt schütteln.

Was Erpan über das Soldatentum weiß, dass passt in GROSSBUCHSTABEN
auf eine Streichholzschachtel, er ist und bleibt ein "Uneingeweihter."


Das Soldatenhandwerk ist nur zu 1% ein Tötungsbereich, zu 99%
besteht sein Tun im humanitären Bereich, dem Schützen von Zivilisten,
dem Bau von Schulen, dem Schutz von Bauwerken, der Rettung von
Bedrohten und Geiseln, letztendlich produziert er Sicherheit im Interesse
der Bundesrepublik Deutschland und des Souveränes - dem Volk.
 
kugelfischs kommentar dazu:

Was passiert, wenn eine österreichische Blondine nach Deutschland auswandert? In beiden Ländern steigt der durchschnittliche IQ.
 
Das Soldatenhandwerk ist nur zu 1% ein Tötungsbereich, zu 99%
besteht sein Tun im humanitären Bereich, dem Schützen von Zivilisten,
dem Bau von Schulen, dem Schutz von Bauwerken, der Rettung von
Bedrohten und Geiseln, letztendlich produziert er Sicherheit im Interesse
der Bundesrepublik Deutschland und des Souveränes - dem Volk.

Sorry Bear, aber da muss ich widersprechen. Ich habe bei der Marine keine humanitären Aufgaben erfüllt, keine Zivilisten geschützt (jedenfalls nicht, wenn dieser Schutz nicht gleichzeitig dem eigenen Schiff diente) und auch keine Schulen gebaut, Bauwerke geschützt oder Geiseln gerettet.
Ich habe gelernt, mit hochentwickelten Waffensystemen andere Waffensysteme zu zerstören, die teilweise bemannt sind. Und ich habe gelernt, dass zur Erfüllung bestimmter Missionen die Möglichkeit besteht, dass Menschen sterben müssen. Auch wenn das nach Möglichkeit zu vermeiden war.

Trotzdem hatte selbst ich als Marinesoldat der friedlichen (für Deutschland) 90er einmal beim Boarding einen Menschen vor dem Lauf meiner MP5 und wenn der Typ nicht sein Hackebeil aus der Hand gelegt hätte, wäre er vielleicht von mir erschossen worden.
Und ich war nicht beim Heer. Es gab damals noch keine KSK. Ich war verkackter OPZler und kein 76er (roughly Marineinfanterie) oder Kampfschwimmer oder sowas.

Soldaten werden ausgebildet, um im Falle eines Falles die spezifizierten Feinde der Nation mit tödlicher Gewalt bekämpfen zu können.
Für friedliche Lösungen gibt es Politiker. Und wenn die scheitern, dann geht keine Armee außer den Blauhelmen irgendwohin um 'zu reden'. Man schickt Armeen zum kämpfen oder zumindest, weil man befürchten muss, dass man Bewaffnete braucht.

Und in dieser Hinsicht ist Erpans Sichtweise vielleicht extrem (weil ich auch nicht an eine Verschwörung des Staates glaube, die alle Menschen mittels Rambo zum Einzelkämpfer ausbilden soll), aber gerade im Hinblick auf die Amerikaner durchaus auch nicht völlig ohne Grundlage.
 
@kugelfisch

Was passiert, wenn eine österreichische Blondine nach Deutschland auswandert? In beiden Ländern steigt der durchschnittliche IQ.

Der Witz ist zwar ziemlich gemein, aber gut.

Wart mal ab.
Wir schicken euch Ösis die Ludwigshafener Blondine DANIELA KATZENBERGERGER(Jede Woche bei RTL zu bewundern)- dann gehts mit eurem IQ steil bergab.
Jetzt sag nicht, du kennst DANIELA KATZENBERGER nicht???
Bildungslücke! Bitte googeln.

lg
"rosi" (Johannes)

Nebenbei: Es gibt hier nen eigenen Thread: "Witze" ("Spielwiese)
 
@Kojote

Sorry Bear, aber da muss ich widersprechen. Ich habe bei der Marine keine humanitären Aufgaben erfüllt, keine Zivilisten geschützt (jedenfalls nicht, wenn dieser Schutz nicht gleichzeitig dem eigenen Schiff diente) und auch keine Schulen gebaut, Bauwerke geschützt oder Geiseln gerettet.
Ich habe gelernt, mit hochentwickelten Waffensystemen andere Waffensysteme zu zerstören, die teilweise bemannt sind. Und ich habe gelernt, dass zur Erfüllung bestimmter Missionen die Möglichkeit besteht, dass Menschen sterben müssen. Auch wenn das nach Möglichkeit zu vermeiden war.

Trotzdem hatte selbst ich als Marinesoldat der friedlichen (für Deutschland) 90er einmal beim Boarding einen Menschen vor dem Lauf meiner MP5 und wenn der Typ nicht sein Hackebeil aus der Hand gelegt hätte, wäre er vielleicht von mir erschossen worden.
Und ich war nicht beim Heer. Es gab damals noch keine KSK. Ich war verkackter OPZler und kein 76er (roughly Marineinfanterie) oder Kampfschwimmer oder sowas.

Soldaten werden ausgebildet, um im Falle eines Falles die spezifizierten Feinde der Nation mit tödlicher Gewalt bekämpfen zu können.
Für friedliche Lösungen gibt es Politiker. Und wenn die scheitern, dann geht keine Armee außer den Blauhelmen irgendwohin um 'zu reden'. Man schickt Armeen zum kämpfen oder zumindest, weil man befürchten muss, dass man Bewaffnete braucht.

Und in dieser Hinsicht ist Erpans Sichtweise vielleicht extrem (weil ich auch nicht an eine Verschwörung des Staates glaube, die alle Menschen mittels Rambo zum Einzelkämpfer ausbilden soll), aber gerade im Hinblick auf die Amerikaner durchaus auch nicht völlig ohne Grundlage.

Wieso sollte "Erpans" extreme Sichtweise ausgerechnet für die Amerikaner nicht ohne Grundlage sein?
Sind US-Soldaten besondere "Bad Guys?"

lg
"rosi" (Johannes)
 
Wieso sollte "Erpans" extreme Sichtweise ausgerechnet für die Amerikaner nicht ohne Grundlage sein?
Sind US-Soldaten besondere "Bad Guys?"

lg
"rosi" (Johannes)

Bad guys wie Kindersoldaten und Terroristen?
Nein.
Aber die Trainingsmethoden der Marines und auch von Teilen der Army setzen eher auf Drill und einen gewissen Kadavergehorsam, als auf individuelle Lagebeurteilung aus moralischer Sicht.

Liegt an der Rolle der Amerikaner in der Welt. Also an ihrer überdurchschnittlichen Beteiligung an Kriegsszenarien.

Allerdings will ich damit keinen Schwarzen Peter verschieben. Die deutschen Kampfschwimmer und Fernspäher sind keinen Deut besser. Auch die sind im Prinzip sanktionierte Killer mit massenhaft praktischer Erfahrung.
Und genau das willst du auch an deiner Seite haben, wenn die Kugeln anfangen zu fliegen. Und nicht jemanden, der lieber einen Stuhlkreis mit den Pennern bilden würde, die da ballern.

Soldat zu sein ist eben ein extremer Beruf. Und töten gehört da zum Handwerk.
Im Gegensatz zur Polizei, bei der tödliche Gewalt übrigens das letzte, denkbare Mittel ist und die Prio auf dem Schutz von Menschenleben - uch denen der Täter - liegt.
Bei Soldaten ist das eben nicht so. Da legen vll. die Politiker eine Prio auf den Schutz von Leben und bauen auf eine abschreckende Wirkung bei Einsätzen in zu befriedenden Ländern wie Afghanistan. Aber wenn man Soldaten auf eine Mission schickt, dann ist der Verlust von Menschenleben bereits ein kalkulierter Faktor. Es ist nur die Frage, ob es mehr von den eigenen Jungs oder denen der anderen erwischt.

Und bevor mir jemand mit dem Argument kommt: Es ist eine Art Sondersituation, wenn Soldaten in bürgerkriegsähnliche Zustände geschickt werden. Ja.
Aber stellt irgendwer in Frage, was passieren würde, wenn man 100% sicher einen Ort identifizieren könnte, an dem sich die Terry's oder Partisanen oder Hillbillies versammelt haben?
Einen Unterhändler würde man da ja wohl nicht hinschicken, ne?!


Und was hat das mit Erpans Sichtweise zu tun?
Einfach: Seien Aussage ist lediglich, dass man roher Gewalt in den Medien weniger kritisch gegenübersteht, als einer Kombination von Sex und Gewalt.
Ich sehe da noch andere Ursachen als er und Fakt ist, dass diese spezielle Schere bei uns in Europa weitaus weniger deutlich aufklafft, als in Amiland, aber ganz von der Hand zu weisen ist seine Aussage nicht.

Und wie der Physiker sagt: Die Theorie muss widerlegt werden, um ihre Gültigkeit zu verlieren.
 
Danke für die Daniela. Allerdings war die Austauschgeschichte zwischen unseren beiden Ländern ausser der Bonner Beethoven und dieser Stemmer, dessen Namen ich vergessen hab nicht immer fruchtbar. (Ich erinnere nur an einen Herrn mit schon wieder etwas "blondem", nämlich an die Hündin Blondie, die aber, soweit ich weiß, deutsche Wurzeln hatte). Der einzige, der mir für ein Austauschprogramm noch einfiele, ist der ausgepuffte Mr. Opernball "Mörtel" (tatsächlich-kein Scherz- ein ehem. Bundespräsidentkandidat!), der als PRBerater ("Wie mache ich mich beim Volk beliebt?")für euren in Not geratenen Präsi wirken könnte : Viel wurde hier schon klar geschliffen argumentiert. Euer Niveau ist weit besser und es ist tiefergreifender als bei den allermeisten ach so intelligenten Diskussionsrunden mit professores und friedmänner im TV. Chapeau

Allerdings ist eine Entfernung vom Hauptthema zu bemerken: Die Frage war Pornographie... (Werbeeinschaltung: ich habe versucht in meinem neuen "Fatale Folgen…" metaphernartig einen Zusammenhang Porno/Militär anzudeuten.) Es ist das ewige (schon von MRR oft zitierte Antipoden: Liebe/SEXualität/Schaffung neuen Lebens auf der einen Seite , TOD und Töten auf der anderen) Die beiden gehören anscheinend eng zusammen wie Yin und Yang. Die Frage ist also: Hängen Kriegslust/Kriegstreiberei sowie staatlich verordnete Sex- Repression zusammen?

Schon der (Österreicher) S. Freud, hat die Ähnlichkeit von Penis und Pistole erkannt. Ist Schießen also nur eine sublimierter Sexakt? Und wird er von gewissen Mächten gesteuert? Meine Meinung: Sowieso gilt auch: Wer schießt, spritzt weniger. Das aber nur nebenbei. Die Sexualität wird vor allem VON DEN ökologischen Gegebenheiten begründet und via Religion, Wissenschaft und Politik gesteuert. Ich will nur die Pornografiegesetze (bildl. Sex regt zur Sexualität in der Bevölkerung an und erzeugt Kinder) in versch. Ländern betrachten, nicht aber andere Phänomene, wie zum Beispiel die Prostitution (die es ja überall gibt)

1. Strenge Pornographiegesetze USA, Naher Osten: Die 3 Wüstenreligionen (als politische Macht installiert) versuchten das Bevölkerungswachstum in der kargen Umgebung zu regulieren - in Bibel und Koran steht also wenig über Sex, aber sehr viel übers Töten/Militär. Sowie Vielweiberei für die Wohlhabenden. Denn viele Kinder haben nur Sinn, wenn sie auch versorgt werden können. Die USA hat durch Einwanderung zuviele arme Kinder. Was tut also die US-Regierung, um die Kinderflut zu stoppen? Man zieht junge Männer ( vor allem schlechtverdienende) in Kasernen zusammen, entfremdet sie von ihren Familien, entwickelt AIDS um den Kondomverbrauch zu fördern, und unterstützt heimlich die Homosexualität (aber nicht aus liberalen Gedankengut heraus). Zusätzlich vermindert man die medizin. Versorgung und erhöhte dadurch die Kindersterblichkeit in den USA. Auch der Nahostkonflikt und die arabische Revolution muss so gesehen werden: Orthodoxe Islamisierung mit Pornobildverboten, Revolution, Militarisierung führen zu weniger Kindern…..

2. Strenge Pornographiegesetze Japan: Viele Kinder sind bei hoher Babysterblichkeit zwar notwendig , zuviele sind kontraproduktiv ( entsetzliche Hungersnöte im alten Japan…dies resultierte bis zum heutigen Tag in extremer Abtreibung und teilweise abstrusen Pornografiegesetzen). Der Samurai-Kriegerkult in Japan entzog die Männer den Frauen. Habe 10 Jahre in Japan gelebt, die Leute sind in Wirklichkeit allerdings sehr sexlustig…es sind nur die Zensurgesetze, die nach dem Krieg offensichtlich durch ultrachristl. orientierte US-Offiziere importiert wurden(noch heute ist Japan politisch geradezu extrem US-verbunden).

3. Gezielt lasche Pornographiegesetze in Deutschland: wegen Rückgang christlicher Rituale und Überalterung der Gesellschaft wieder zum Kinderwunsch. Militärdienst wird abgeschafft

4. Strenge Pornographiegesetze in China: Die 1 Kind Politik sagt es ja schon: Man braucht keine Kinder, also keinen Sex, also keine antörnende Pornografie….und viel Militär. Conclusio: die Pornografie, ist also für den einzelnen lustiger Ersatz für Sexualität. Für die Politik bedeutet Pornografie aber "Aufforderung zum Kindermachen"……und so ist der Umgang mit Pornographiegesetzgebung auf der einen und Militärdienst auf der anderen ein "Fruchtbarkeitsregler".
 
Na ja, kugelfisch: dass Pornographie gut für die Demographie sei, das scheint mir doch eine abseits der Realität konstruierte Theorie zu sein.

Eher würde ich einen Zusammenhang zwischen Pornographie und Arbeitsamkeit, und insbesondere auch Kreativität, vermuten.
Speziell in den USA fällt einem ja die dort noch mehr als anderswo ausgeprägte Doppelmoral auf, und eine Diskrepanz zwischen gesetzlicher Strenge und praktischer Laxheit.

Und das könnte sogar Sinn machen. In einigen defensiven Eigenkommentaren zu meinen BDSM-Geschichten habe ich ja schon darauf hingewiesen, dass diese (wie aber auch Erotika insgesamt) das Tabu geradezu brauchen, um ihren nervenkitzelnden Reiz aus dem Tabubruch zu gewinnen.

Und diese Spannung scheint mir wichtig zu sein auch für eine produktive Gesellschaft, und ganz speziell auch charakteristisch für die USA, wo die Schere im sozialen Bereich ebenfalls viel weiter auseinander klafft. Nicht die scharfen Pornographiegesetze als solche wären dann der für die soziologische Beurteilung relevante Sachverhalt, sondern das Auseinanderklaffen von Theorie und Praxis.
 
Erstens ist die Darstellung von Gewalt in Zusammenhang mit Sexualität nicht per se verboten, sondern es kommt auf den Kontext an, in dem dies gezeigt und/oder beschrieben wird.
[…]
Warum die Beschreibung und das Zeigen der Verbindung von Sex und Gewalt hiezulande problematisch gesehen wird erläutert u.a. §184.
Irrtum - im § 184 wird nichts erläutert, denn dort steht nur – Zitat:

Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die Gewalttätigkeiten oder sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand haben,
1. verbreitet,
2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder
3. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 oder Nummer 2 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


Um medial zu vermitteln, wie Töten ausschaut braucht es keinen speziellen Unterricht bei der Bundeswehr.
Das bekommt man als Kind schon per TV zur Genüge mit. Und heutzutage auch noch durch "Killerspiele."
Eben. Schon Kinder sollen lernen, dass das Töten zum Menschsein gehört, dass es notwendig sein kann, andere Menschen zu töten. Würde man das nicht tun, hätte man noch mehr Schwierigkeiten als jetzt, genug Soldaten zu bekommen.

Das ist eben der Punkt, auf den ich mit meinem Beitrag zielte: Es ist im Interesse des Staates, dass seine Bürger keine generelle Abneigung gegen das Töten entwickeln. Das ist legitim, schließlich leben wir nicht in einem luftleeren Raum – wir müssen uns im Falle eines Falles verteidigen können.

Deshalb werden Medien, die „nur“ die Gewalt und das Töten zeigen, nicht verboten, obwohl viele Menschen das fordern – Stichwort: Killerspiele*. Verboten sind dagegen Gewalt und Sex, weil diese kein (systemimmanentes) Staatsziel sind.

* Killerspiele sind bekanntlich ein Nebenprodukt der militärischen Ausbildung.
 
Und in dieser Hinsicht ist Erpans Sichtweise vielleicht extrem (weil ich auch nicht an eine Verschwörung des Staates glaube, die alle Menschen mittels Rambo zum Einzelkämpfer ausbilden soll), aber gerade im Hinblick auf die Amerikaner durchaus auch nicht völlig ohne Grundlage.

Ich war U.S. Soldat in einer Sondereinheit
und Erpans Sichtweise wird nicht besser.
 
Was passiert, wenn eine österreichische Blondine nach Deutschland auswandert? In beiden Ländern steigt der durchschnittliche IQ.
Der Witz ist nicht nur gemein und gut, wie rosettenfreak meint, er lässt sich auch umdrehen: Eine deutsche Blondine wandert nach Österreich aus. Allerdings ist der Effekt für Deutschland minimal - wir haben viel mehr Blondinen! -, für Österreich aber katastrophal. :D
 
@Erpan

Irrtum - im § 184 wird nichts erläutert, denn dort steht nur – Zitat:

Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die Gewalttätigkeiten oder sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand haben,
1. verbreitet,
2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder
3. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 oder Nummer 2 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


Eben. Schon Kinder sollen lernen, dass das Töten zum Menschsein gehört, dass es notwendig sein kann, andere Menschen zu töten. Würde man das nicht tun, hätte man noch mehr Schwierigkeiten als jetzt, genug Soldaten zu bekommen.

Das ist eben der Punkt, auf den ich mit meinem Beitrag zielte: Es ist im Interesse des Staates, dass seine Bürger keine generelle Abneigung gegen das Töten entwickeln. Das ist legitim, schließlich leben wir nicht in einem luftleeren Raum – wir müssen uns im Falle eines Falles verteidigen können.

Deshalb werden Medien, die „nur“ die Gewalt und das Töten zeigen, nicht verboten, obwohl viele Menschen das fordern – Stichwort: Killerspiele*. Verboten sind dagegen Gewalt und Sex, weil diese kein (systemimmanentes) Staatsziel sind.

* Killerspiele sind bekanntlich ein Nebenprodukt der militärischen Ausbildung.

"Schon Kinder sollen lernen, dass Töten zum Menschsein gehört" ("Erpan")

Action-Filme in Kino und TV als vorsorgliche Maßnahme des Staates, um Tötungshemmungen abzubauen??? Um leichter Soldaten zu bekommen.
Das ist ne sehr eigenwillige Sicht auf die Entwicklung der Medien Film und TV.
Und ne sehr verzerrte Sicht auf den demokratischen Staat.

Dass das Leben kein Zuckerschlecken ist: Um das zu lernen, brauchen Kinder kein TV.
Das geht schon im Kindergarten und in der Schule los.

Im Sandkasten sogar.
Mir hat damals einer mein Schippchen und Eimerchen geklaut.
Beim ersten Mal dachte ich: "Na ja, der will halt auch mal mit meinem Zeugs spielen. Soll er mal.
Ich bin ja tolerant."
Der hat mein Zeugs aber mit nach Hause genommen.
Fand ich gar nicht gut.
Mein Papi hat mir zwar erneut Schippchen und Eimerchen gekauft, mir aber erklär, wenn ich nicht in der Lage wäre, diesmal auf meinZeugs aufzupassen, würde es keine dritte Garnitur Schippchen und Eimerchen geben.
So, der "nette Spielkamerad" wollte erneut an mein Schippchen und Eimerchen- ICH HAB IHM AUF DIE SCHNAUZE GEHAUEN.
Seitdem waren wir beste Freunde und kamen prima miteinander aus (Lach)

Das alles, bevor ich auch nur einen Action-Film gesehen hatte.

Es gibt ne Menge Leute, die sich Actionfilme und Killerspiele reinziehen, und trotzdem nicht zum schiesswütigen Rambo werden.
Da müssen immer viele Ursachen zusammenkommen.

Der Staat und seine Institutionen vermittelt doch keine Rambo-Werte.
Und wie gestern erläutert: Die Bundeswehr- und auch die US-Army- ist sorgfältig bei der Auswahl von Soldaten.

Und ein Abbau von Tötungshemmungen?
Ob der nötig ist? Der Mensch ist von Natur aus auch zu aggressivem Verhalten fähig.
Er verteidigt sein Leben, sein Eigentum, seine Familie, seine Werte, sein Land, wenn diese bedroht werden- und das ganz von selbst.
Das muss ihm der Staat nicht extra beibringen.

lg
"rosi" (Johannes)
 
@Kojote

Bad guys wie Kindersoldaten und Terroristen?
Nein.
Aber die Trainingsmethoden der Marines und auch von Teilen der Army setzen eher auf Drill und einen gewissen Kadavergehorsam, als auf individuelle Lagebeurteilung aus moralischer Sicht.

Liegt an der Rolle der Amerikaner in der Welt. Also an ihrer überdurchschnittlichen Beteiligung an Kriegsszenarien.

Allerdings will ich damit keinen Schwarzen Peter verschieben. Die deutschen Kampfschwimmer und Fernspäher sind keinen Deut besser. Auch die sind im Prinzip sanktionierte Killer mit massenhaft praktischer Erfahrung.
Und genau das willst du auch an deiner Seite haben, wenn die Kugeln anfangen zu fliegen. Und nicht jemanden, der lieber einen Stuhlkreis mit den Pennern bilden würde, die da ballern.

Soldat zu sein ist eben ein extremer Beruf. Und töten gehört da zum Handwerk.
Im Gegensatz zur Polizei, bei der tödliche Gewalt übrigens das letzte, denkbare Mittel ist und die Prio auf dem Schutz von Menschenleben - uch denen der Täter - liegt.
Bei Soldaten ist das eben nicht so. Da legen vll. die Politiker eine Prio auf den Schutz von Leben und bauen auf eine abschreckende Wirkung bei Einsätzen in zu befriedenden Ländern wie Afghanistan. Aber wenn man Soldaten auf eine Mission schickt, dann ist der Verlust von Menschenleben bereits ein kalkulierter Faktor. Es ist nur die Frage, ob es mehr von den eigenen Jungs oder denen der anderen erwischt.

Und bevor mir jemand mit dem Argument kommt: Es ist eine Art Sondersituation, wenn Soldaten in bürgerkriegsähnliche Zustände geschickt werden. Ja.
Aber stellt irgendwer in Frage, was passieren würde, wenn man 100% sicher einen Ort identifizieren könnte, an dem sich die Terry's oder Partisanen oder Hillbillies versammelt haben?
Einen Unterhändler würde man da ja wohl nicht hinschicken, ne?!


Und was hat das mit Erpans Sichtweise zu tun?
Einfach: Seien Aussage ist lediglich, dass man roher Gewalt in den Medien weniger kritisch gegenübersteht, als einer Kombination von Sex und Gewalt.
Ich sehe da noch andere Ursachen als er und Fakt ist, dass diese spezielle Schere bei uns in Europa weitaus weniger deutlich aufklafft, als in Amiland, aber ganz von der Hand zu weisen ist seine Aussage nicht.

Und wie der Physiker sagt: Die Theorie muss widerlegt werden, um ihre Gültigkeit zu verlieren.

Sicher ist der Soldatenberuf kein Job wie jeder andere.
Und was die Ausbildung betrifft: Es gibt- wie überall- solche und solche.
Es gibt Schleifer, und solche, die Soldaten in der Ausbildung auch anderes beibringen.

Und man kann noch soviel simulieren: Die Realität ist erschreckender, und viele überschätzen sich da.
Einer aus meiner Family ging nach Afghanistan des Geldes wegen.
Nach 4 Wochen hat er das Handtuch geschmissen, weil er es seelisch einfach nicht packte.

Was die Polizei betrifft:
Inzwischen gibt es Situationen, die dem des Soldaten im Krieg gar nicht so unähnlich sind.
Beispielsweise Samstags Mittags 15Uhr30 als Polizist im Fanblock im Fußballstadion.
"Kojote", das sieht nicht nur aus wie Krieg- Das IST Krieg.
Und da versagt der Staat eklatant.
Wo gibts denn sowas? Vertreter sogenannter "Ultras" (extreme Fans), die im "Sportstudio" auf Augenhöhe mit Vertretern von Vereinen auf Augenhöhe diskutieren (so geschehen vor 3 Wochen).
Diese Idioten gehören an den Kosten beteiligt, die sie verursachen- und wenn sie bis zum Ende ihres Lebens ständig die "EV" erneuern müssen und gepfändet werden.
Und die Vereine, die ihre "Fans" nicht in den Begriff bekommen, haben finanziell auch zu bluten- und wenn sie dabei finanziell eingehen?
Scheissegal!
Und nicht das Gejammer: "Wir sind doch ein Traditionsverein. Wir gehören in den bezahlten Fußball."
Quatsch.
Für nen Fußballclub hat dasselbe zu gelten, wie für ein privates Unternehmen: Wer keine Kohle mehr hat, meldet Insolvenz an.

Und das sage ich als grosser Fußballfan.
Aber: In den 70igern konnte man noch ins Stadion gehen ohne Zäune, ohne Absperrungen, ohne getrennte Fanblocks.
Und heute? Man kommt sich jeden Samstag vor wie kurz vor Ausbruch eines Bürgerkriegs.

Eklatantes Versagen des Staates wegen zuviel Liberalität bzw. Liberalität am falschen Platz.
Zu lange die lange Leine.
Nur deshalb konnten sich so etwas wie "Ultras" überhaupt erst entwickeln.
Hier hilft wirklich nur "Law and Order", auch wen "Erpan" das wohl nicht gerne hört.
Wahrscheinlich hatte jeder "Ultra" ne schwere Kindheit und braucht nen eigenen Sozialpädagogen...

Warum die Darstellung von Gewalt und Sex kritischer gesehen wird als Gewalt ohne Sex?
Hat sicher etwas mit Werten zu tun.
Viele betrachten Sexualität immer noch als nen Ausdruck von Zuneigung, Zärtlichkeit, etc....
Und das ist ja auch nicht die schlechteste Einstellung.

Nur weils ne Menge Mist auf der Welt gibt, muss man ja nicht alles zeigen und darstellen.
Tabubruch als Selbstzweck ist ne seltsame Auffassung von "Freiheit."

lg
"rosi" (Johannes)
 
Ich war U.S. Soldat in einer Sondereinheit
und Erpans Sichtweise wird nicht besser.

Erstens ist das lange her, zweitens warst du bei der Navy und drittens bist du befangen.
Noch Fragen, euer Bärheit?
;)
 
Aber: In den 70igern konnte man noch ins Stadion gehen ohne Zäune, ohne Absperrungen, ohne getrennte Fanblocks.
Und heute? Man kommt sich jeden Samstag vor wie kurz vor Ausbruch eines Bürgerkriegs.

Ganz genau, Rosi. Da hast du es.
Und warum ist das so? Woher kommt das? Wie kommt der Werteverfall zustande, der die Gewaltschwelle immer weiter senkt?
Kann man die Medien hier von einer Mitschuld freisprechen? Oder muss man einräumen, dass sie zumindest ein Faktor sind?

Ich bin der Letzte, der sagt, wir sollten die Ursachen irgendwo suchen, als bei den Leuten selbst.
Jeder Erwachsene ist für seine Taten verantwortlich und kann entscheiden, was er tut und nicht tut. Und jeder von denen kennt die Grundlage von Richtig oder falsch. Gerade in Deutschland.
Ich sehe fucking viele Ursachen für diese Entwicklung und kann sagen: Ich habe Rambo geschaut und Killerspiele gespielt und gehe nicht los um andere zu verprügeln. Simpel ist es also nicht.
Aber mit deinem Beispiel zeigst du auf, dass es offenbar Faktoren gibt und Erpans Argument verdient eine kritische Betrachtung und keine Abkanzelung als linkes, staatsfeindliches Gesülze.

Und was deine Eingangsaussage angeht:
Die Polizei und das Militär sind durch grundlegende Regeln für die Anwendung von Gewalt getrennt. Beim Militär ist diese Anwendung Existenzzweck, auch wenn jeder - inklusive der Soldaten - hofft, dass es nicht dazu kommt. Bei der Polizei ist es letztes Mittel, wenn alle andere versagen.
Das Militär schützt nicht. Es greift an. Auch wenn wir eine Verteidigungsarmee haben, ist diese Sache eine Grundlage der Militärstrategie seit 5000 Jahren: Wenn du dich in deiner Burg verschanzt, bist du dem Feind ausgeliefert. Also greif ihn an, wenn er sich nähert. Oder besser noch bevor er deine Grenzen überschreitet.

Im Prinzip wird das gerade getan, denn man versucht, Terroristen dort zu finden, wo sie herkommen. Aber ich will gar nicht auf diese spezielle, ziemlich seltsame Situation hinaus.
Ich will darauf hinaus, dass Soldaten beim Schießtraining nicht umsonst auf Pappkameraden schießen. Auf Menschensilhouetten. Und die Truppenteile, die wirklich Feindberührung erwarten können (namentlich die KSK) trainieren noch sehr viel realistischer bei sogenannten life fire exercises und in kill houses.

Das müssen sie, denn selbst der vernünftigste Soldat muss im Falle eines Falles bereit sein, einen Menschen zu erschießen, der ihm ans Leder will. Und je geringer die Hemmschwelle ist, desto höher ist seine Überlebenschance.

Soldaten sind in meinen Augen keine schlechten Menschen. Aber sie werden zum töten ausgebildet und nicht für den Bau von Schulen. Darauf wollte ich hinaus.
 
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