Bundestagswahlen im Herbst ?

Die Grosse Koalition habt ihr ja nun.

Aber was da, zumindest von hier aus gesehen, wieder einmal vor lauter Postenschieberei an Sachverstand auf der Strecke bleibt, ist einfach erschreckend und eigentlich eine Beleidigung fuer den sogenannten muendigen Waehler.
 
"Witzig" finde ich nur, daß bei den Politikern Sparen offenbar immer Steigerung der Einnahmen heißt.

Einsparpotential denke ich wäre genug da. Pendlerpauschale streichen, Eigenheimzulage streichen, Abschreibungsmodelle streichen, Subventionen im Berg- und Schiffbau streichen, Entwicklungshilfe kürzen usw. usw..

Aber stattdessen überlegt man nur, wie man dem Bürger noch mehr Geld aus der Tasche ziehen kann. Es ist einfach zum kotzen.
 
chris9 said:
Es darf nicht sein, dass sich die Zahl der Menschen mit einem Barvermögen von 1 Mio. € von 500 000 auf 700 000 (gerundet) erhöht.
Wo nimmst Du denn sonst später Deine lukrativen Klienten her ... :D
 
Gero38 said:
Wo nimmst Du denn sonst später Deine lukrativen Klienten her ... :D
Da sieht man mal, wie uneigennützig ich bin :)
Anwälte haben übrigens als Organe der Rechtspflege keine Gewinnerzielungsabsicht. :catroar:
Anders als einige meiner Freunde (Wirtschaftsmenschen), die die Wahlwerbung der SPD, wo vergleichsweise gerechnet wurde und der reiche Manager am Ende Gewinn hatte, während Familien, Rentner, 'arme' Alleinstehende... mehr Geld ausgeben musste, würde das Wahlprogramm der CDU umgesetzt.
 
Dirty Talk said:
"Witzig" finde ich nur, daß bei den Politikern Sparen offenbar immer Steigerung der Einnahmen heißt.

Einsparpotential denke ich wäre genug da. Pendlerpauschale streichen, Eigenheimzulage streichen, Abschreibungsmodelle streichen, Subventionen im Berg- und Schiffbau streichen, Entwicklungshilfe kürzen usw. usw..

Aber stattdessen überlegt man nur, wie man dem Bürger noch mehr Geld aus der Tasche ziehen kann. Es ist einfach zum kotzen.
Selbst wenn das nicht reicht, dann dauert's eben etwas länger als die angestrebten 2 Jahre, bis der Haushalt konsolidiert ist. Dafür wird dann die Konjunktur nicht vollends abgewürgt.
 
Dirty Talk said:
"Witzig" finde ich nur, daß bei den Politikern Sparen offenbar immer Steigerung der Einnahmen heißt.

Einsparpotential denke ich wäre genug da. Pendlerpauschale streichen, Eigenheimzulage streichen, Abschreibungsmodelle streichen, Subventionen im Berg- und Schiffbau streichen, Entwicklungshilfe kürzen usw. usw..

Aber stattdessen überlegt man nur, wie man dem Bürger noch mehr Geld aus der Tasche ziehen kann. Es ist einfach zum kotzen.

Die Diskussion um eine Vereinfachung des deutschen Steuerrechts gibt es ja schon seit Urzeiten.
Probleme sehe ich bei den dann ueberfluessigen Finanzbeamten und bei vielen arbeitslosen Steuerberatern/Fachanwaelten etc.
Wie waren noch mal die Berufsgruppen im Bundestag prozentual vertreten ? Ueberrepresentation des Deutschen Beamtenbundes ?
 
Rex1960 said:
Die Diskussion um eine Vereinfachung des deutschen Steuerrechts gibt es ja schon seit Urzeiten.
Probleme sehe ich bei den dann ueberfluessigen Finanzbeamten und bei vielen arbeitslosen Steuerberatern/Fachanwaelten etc.
Wie waren noch mal die Berufsgruppen im Bundestag prozentual vertreten ? Ueberrepresentation des Deutschen Beamtenbundes ?
Steuerberater und Fachanwälte werden auch bei erheblicher Vereinfachung genug zu tun haben. Schließlich verdienen die ihr Geld hauptsächlich mit Betrieben, nicht mit Privatleuten.
Es ist sehr faszinierend zu sehen, was für merkwürdige Gesetze die ganzen Lehrer im Bundestag so produzieren... Besonders in Mode-Gebieten.
Oh, sorry, jetzt fang ich schon wieder mit Gesetzen an... Hoffe, das war noch nicht zu viel ;)
 
chris9 said:
Da sieht man mal, wie uneigennützig ich bin :)
Anwälte haben übrigens als Organe der Rechtspflege keine Gewinnerzielungsabsicht. :catroar:
Anders als einige meiner Freunde (Wirtschaftsmenschen), die die Wahlwerbung der SPD, wo vergleichsweise gerechnet wurde und der reiche Manager am Ende Gewinn hatte, während Familien, Rentner, 'arme' Alleinstehende... mehr Geld ausgeben musste, würde das Wahlprogramm der CDU umgesetzt.

Ist schon klar, chris.
Deswegen verdienen ja auch die Manager der Gewerkschaften nur einen Hungerlohn, damit sie sich nicht so weit von der Masse abheben, waere ja peinlich.

Die Frage ist aber viel ernster. Warum verdienen angestellte Manager so unendlich viel ? Die Herren Ackermann und Esser etc pp.
Wir wollen doch hoffen, dass Du einen Unternehmer, der mit seinem Privatvermoegen haftet und eben seine komplette Existenz verlieren kann, nicht nach einem Stundentarif fuer Anwesenheit bezahlen willst ? Oder waere das Dein Idee wenn es um "gerechte Entlohnung" geht ?

Und merkwuerdigerweise haben auch SPD Abgeordnete nichts aber auch gar nichts gegen Diaetenerhoehungen einzuwenden.

Anyway

Unsere Gesellschaft steht ganz grundsaetzlich vor dem Problem, wie welche Leistung zu bewerten ist und wer fuer was aufzukommen hat.

Ich haette zB auch keine Lust, von meinen Steuergeldern Studenten das Studieren zu ermoeglichen, nur weil ihnen nach dem Abitur noch keine Alternative eingefallen ist, oder jemanden zu bezahlen der bedeutend laenger als Regelstudienzeit benoetigt, weil er entweder keinen Bock hat oder einfach nur zu dusselig ist.
Du studierst und es kostet Dich selbst einiges an Aufwand und Geld. Moechtest Du nicht anschliessend ein entsprechend hoeheres Einkommen erzielen ? Der Manager, auf den Du hier moeglicherweise schimpfst, hat sicher auch einiges in seine Ausbildung investiert, warum soll der nicht auch entsprechend mehr verdienen ?

Die deutsche Einkommenssteuer kennt eine progressive Besteuerung. Derjenige, der mehr verdient, bezahlt auch entsprechend mehr Steuern. Steuerfreibetraege und entsrechende Einkommens-Hoechstgrenzen bei Verguenstigungen beguenstigen die unteren Einkommensgruppen ueberproportional, und das ist ja auch ok so. Daran aendert auch die Polemik nichts.
 
chris9 said:
Steuerberater und Fachanwälte werden auch bei erheblicher Vereinfachung genug zu tun haben. Schließlich verdienen die ihr Geld hauptsächlich mit Betrieben, nicht mit Privatleuten.
Es ist sehr faszinierend zu sehen, was für merkwürdige Gesetze die ganzen Lehrer im Bundestag so produzieren... Besonders in Mode-Gebieten.
Oh, sorry, jetzt fang ich schon wieder mit Gesetzen an... Hoffe, das war noch nicht zu viel ;)

darf ruhig mehr sein!
 
Rex1960 said:
Ist schon klar, chris.
Deswegen verdienen ja auch die Manager der Gewerkschaften nur einen Hungerlohn, damit sie sich nicht so weit von der Masse abheben, waere ja peinlich.

Die Frage ist aber viel ernster. Warum verdienen angestellte Manager so unendlich viel ? Die Herren Ackermann und Esser etc pp.
Wir wollen doch hoffen, dass Du einen Unternehmer, der mit seinem Privatvermoegen haftet und eben seine komplette Existenz verlieren kann, nicht nach einem Stundentarif fuer Anwesenheit bezahlen willst ? Oder waere das Dein Idee wenn es um "gerechte Entlohnung" geht ?

Und merkwuerdigerweise haben auch SPD Abgeordnete nichts aber auch gar nichts gegen Diaetenerhoehungen einzuwenden.

Anyway

Unsere Gesellschaft steht ganz grundsaetzlich vor dem Problem, wie welche Leistung zu bewerten ist und wer fuer was aufzukommen hat.

Ich haette zB auch keine Lust, von meinen Steuergeldern Studenten das Studieren zu ermoeglichen, nur weil ihnen nach dem Abitur noch keine Alternative eingefallen ist, oder jemanden zu bezahlen der bedeutend laenger als Regelstudienzeit benoetigt, weil er entweder keinen Bock hat oder einfach nur zu dusselig ist.
Du studierst und es kostet Dich selbst einiges an Aufwand und Geld. Moechtest Du nicht anschliessend ein entsprechend hoeheres Einkommen erzielen ? Der Manager, auf den Du hier moeglicherweise schimpfst, hat sicher auch einiges in seine Ausbildung investiert, warum soll der nicht auch entsprechend mehr verdienen ?

Die deutsche Einkommenssteuer kennt eine progressive Besteuerung. Derjenige, der mehr verdient, bezahlt auch entsprechend mehr Steuern. Steuerfreibetraege und entsrechende Einkommens-Hoechstgrenzen bei Verguenstigungen beguenstigen die unteren Einkommensgruppen ueberproportional, und das ist ja auch ok so. Daran aendert auch die Polemik nichts.
Ich stimme Dir voll und ganz zu. Natürlich möchte ich mehr verdienen, weil ich studiert habe. Und natürlich wollen diejenigen meiner Freunde, die Wirtschaft studieren, auch mehr verdienen, weil sie studiert haben.
Ich glaube irgendwie, dass Du mich etwas missverstanden hast. Es ging überhaupt nicht um 'gerechte Entlohnung'. Ich finde es nur doch irgendwie etwas ironisch, dass Anwälte nach Gesetzeslage keinen Gewinn anstreben :rolleyes:
Ich finde es nicht richtig, wenn es immer mehr sehr Reiche gibt, und immer mehr Arme. Die Wahlwerbung war mehr ein Scherz. Allerdings fehlen besagten Wirtschaftsfreunden so ein bisschen die soziale Verantwortung.

Warum Manager so viel verdienen müssen, ist mir auch ein Rätsel. Mein Wirtschaftssuperhirn begründet das damit, dass es in den USA und sonst einigen Ländern so viel (oder mehr) gibt, und die guten Leute ins Ausland abwandern, wenn sie hier weniger verdienen. Dabei übersieht er natürlich, dass ein Manager hier auch nicht mit seinem Vermögen für das Unternehmen haftet...

Ich finde es eigentlich auch nicht ok, dass Studenten hier nichts (oder nur ein winziges bisschen) bezahlen müssen. Ich denke nämlich, dass es ungerecht ist, wenn ein Haupt- oder Realschüler nach der 9. oder 10. Klasse anfängt zu arbeiten, eine Ausbildung macht, Steuern bezahlt und mir so mein Abitur und Studium finanziert, damit ich irgendwann gutes Geld machen kann. Allerdings bevorzuge ich ein 'zahle später' System. Damit startet man zwar mit Schulden ins Arbeitsleben, dann kann sich aber jeder das Studium leisten, nicht nur die Reichen.
Was derzeit hier der nächste absolut ungerechte Punkt des Studiums ist: Studieren tun meist die Kinder von Akademikern, die auch zumindest Mittelstand, wenn nicht reicher sind. Dafür bezahlen tun die (meist) finanziell ärmeren.
 
chris9 said:
...
Ich finde es eigentlich auch nicht ok, dass Studenten hier nichts (oder nur ein winziges bisschen) bezahlen müssen. Ich denke nämlich, dass es ungerecht ist, wenn ein Haupt- oder Realschüler nach der 9. oder 10. Klasse anfängt zu arbeiten, eine Ausbildung macht, Steuern bezahlt und mir so mein Abitur und Studium finanziert, damit ich irgendwann gutes Geld machen kann. ...
ich versuch mal zu rechnen:

A geht nach dem 10. Schuljahr in eine Ausbildung und verdient erstes Geld
B geht weiter zur Schule und verdient nix

A hat seine Ausbildung fertig und kriegt von jetzt an Gesellenlohn
B beginnt zu studieren und verdient nix

Man könnte das noch detailllierter beschreiben, sicher auch differenzierter,
aber neben allem Saufen und surfen in Lit usw. arbeiten Studenten auch.
Und A säuft und surft meist nicht weniger als B.
Beim Geldverdienen hängt B jedenfalls runde sieben Jahre hinter A zurück.
Da könnte ja auch ein etwas höherer Verdienst als nicht unbedingt unanstündig gelten. Und es verdient ja nicht jede(r) wie Ackermann, nur weil er/sie studiert hat.
 
chris9 said:
Ich stimme Dir voll und ganz zu. Natürlich möchte ich mehr verdienen, weil ich studiert habe. Und natürlich wollen diejenigen meiner Freunde, die Wirtschaft studieren, auch mehr verdienen, weil sie studiert haben.
Ich glaube irgendwie, dass Du mich etwas missverstanden hast. Es ging überhaupt nicht um 'gerechte Entlohnung'. Ich finde es nur doch irgendwie etwas ironisch, dass Anwälte nach Gesetzeslage keinen Gewinn anstreben :rolleyes:
Ich finde es nicht richtig, wenn es immer mehr sehr Reiche gibt, und immer mehr Arme. Die Wahlwerbung war mehr ein Scherz. Allerdings fehlen besagten Wirtschaftsfreunden so ein bisschen die soziale Verantwortung.

Warum Manager so viel verdienen müssen, ist mir auch ein Rätsel. Mein Wirtschaftssuperhirn begründet das damit, dass es in den USA und sonst einigen Ländern so viel (oder mehr) gibt, und die guten Leute ins Ausland abwandern, wenn sie hier weniger verdienen. Dabei übersieht er natürlich, dass ein Manager hier auch nicht mit seinem Vermögen für das Unternehmen haftet...

Ich finde es eigentlich auch nicht ok, dass Studenten hier nichts (oder nur ein winziges bisschen) bezahlen müssen. Ich denke nämlich, dass es ungerecht ist, wenn ein Haupt- oder Realschüler nach der 9. oder 10. Klasse anfängt zu arbeiten, eine Ausbildung macht, Steuern bezahlt und mir so mein Abitur und Studium finanziert, damit ich irgendwann gutes Geld machen kann. Allerdings bevorzuge ich ein 'zahle später' System. Damit startet man zwar mit Schulden ins Arbeitsleben, dann kann sich aber jeder das Studium leisten, nicht nur die Reichen.
Was derzeit hier der nächste absolut ungerechte Punkt des Studiums ist: Studieren tun meist die Kinder von Akademikern, die auch zumindest Mittelstand, wenn nicht reicher sind. Dafür bezahlen tun die (meist) finanziell ärmeren.


Die Begruendung mit der Abwanderung kenne ich nur zu gut. In der Forschung ist das mittlerweile ein echtes Problem.
Was den Top-Manager eines Wirtschaftsunternehmens angeht, so sind diese Leute ja schon lange nicht mehr mit "normalen" Massstaeben gemessen worden. Gehaelter werden nur noch zum Teil an Groessen wie Umsatz- oder Mitarbeiterverantwortung festgemacht, sondern richten sich immer mehr an Aktienkursen, die wenn nicht Quartalsweise wie in den USA, dann doch aber mindestens zur jeweiligen jaehrlichen Ordentlichen Hauptversammlung auf den Pruefstand gestellt werden. Und da kommt es dann eben auf den Boersenwert des Unternehmens an. Faktisch hat zB Herr Esser den Boersenwert von Mannesmann-D2 zur Uebernahme durch vodafone so immens gesteigert, dass die Praemie, die er dafuer bekam, ja vergleichsweise bescheiden ist.
Neben aller Ironie lass ich die moralische Bewertung mal ganz aussen vor. Fest steht, dass die Anteilseigner, sprich Aktionaere, einen aus ihrer Sicht guten Schnitt dabei gemacht haben. Ob anschliessend Arbeitsplaetze verloren gingen, interessiert den Aktionaer, den Inhaber des Unternehmens ja nur sekundaer. Traurig, aber so ist nun mal die Realitaet.
Die nun angestrebte Veroeffentlichung dieser Managergehaelter ist ja schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber dann muessen sich die Damen und Herren Volksvertreter eben auch gefallen lassen, dass ihre Haupt- und Nebeneinnahmequellen auch mal veroeffentlicht werden.

Nichtsdestoweniger ist das immer noch nicht das eigentliche Thema, um die Probleme in Deutschland in den Griff zu bekommen. Um nur mal einige dieser grundsaetzlichen Probleme zu nennen, die eben nicht mit leichten Schoenheitsreparaturen, sondern mit zum Teil grundlegenden Renovierungsarbeiten zu loesen sind:
Die Ueberalterung unserer Gesellschaft, auf die ein Sozialversicherungssystem aus dem 19. Jahrhundert nicht mehr anwendbar ist.
Eine Solidargemeinschaft, bei der die arbeitende Bevoelkerung die nichtarbeitende Bevoelkerung zu finanzieren hat, obwohl es immer weniger produktive Arbeit fuer immer weniger produktive Arbeitnehmer gibt.
Eine nationale Wirtschaft, die in vielen Bereichen den Anforderungen des Weltmarktes nicht mehr gewachsen ist und in allen Bereichen der Beschaffung, der Produktion und der Vermarktung in einem internationalen Wettbewerb steht, der dazu zwingt, Produktionen in weniger Lohnkosten-intensive Drittlaender zu verlagern, die sich entweder sogar innerhalb der EU befinden, weil sie durch deutsche Steuergelder via Bruessel subventioniert werden, oder aber in Entwicklungshilfe-Empfaengerlaendern, bei denen deutsche Steuerzahler mithelfen, Infrastrukturen zu schaffen, um genaue diese Produktionsansiedlung erst zu ermoeglichen. Irgendwie pervers, oder ?
Ich glaube, jeder von Euch hat noch mehr solcher Punkte aufzuzaehlen.
Wo fangen wir also an ?
 
Ich lese gerade mit Erstaunen die Meldungen ueber Muentefering und Stoiber.

So langsam habe ich den Eindruck, diese Koalition ist alles andere als regierungsfaehig. Neuwahlen ?
 
Rex1960 said:
Ich lese gerade mit Erstaunen die Meldungen ueber Muentefering und Stoiber.

So langsam habe ich den Eindruck, diese Koalition ist alles andere als regierungsfaehig. Neuwahlen ?
Abwarten... Jedenfalls dürfte die CDU gestärkt sein.
Ist Stoiber jetzt definitiv nach Bayern zurückgekehrt?
 
chris9 said:
Abwarten... Jedenfalls dürfte die CDU gestärkt sein.
Ist Stoiber jetzt definitiv nach Bayern zurückgekehrt?

Im Moment sieht es so aus.

Was mich etwas erstaunt hat ist, daß Müntefering sich wie ein kleines Kind benimmt. Frei nach dem Motto: "Wenn ich meinen Willen nicht bekomme, dann spiele ich nicht mehr mit." Die benehmen sich wie im Kindergarten.

Die große Frage ist jetzt, wer wird sein Nachfolger!? Sollte es Platzeck werden, der ja auch an den Koalitionsverhandlungen teilgenommen hat, denke ich wird es die Koalition geben.

Wird es jemand anderes, muß man sehen, ob der, was dann von den beiden "Ex" ausgehandelt, wurde auch weiterhin mitträgt und sich daran gebunden fühlt.
 
Rex1960 said:
Ich lese gerade mit Erstaunen die Meldungen ueber Muentefering und Stoiber.

So langsam habe ich den Eindruck, diese Koalition ist alles andere als regierungsfaehig. Neuwahlen ?
Unfassbar!
Da hatten die Sozis mal gerade wieder einen kleinen Vorsprung nach Punkten, während CDU und CSU sich in Personalquerelen ergehen,
und dann treten sie in denselben Fettnapf.

Kann man es denen übelnehmen, die glauben,
Politikern gehe es sowieso nur noch darum, ihre Machtgier oder ihr Portemonnaie zu befriedigen?
 
Trittin ist schuld

In bayrischen CSU Kreisen wird folgendes gesagt:

Trittin ist direkt schuld an der Rückkehr von Stoiber!
Trittin hat schliesslich die Rücknahmepflicht von Flaschen eingeführt!
 
Odilie said:
In bayrischen CSU Kreisen wird folgendes gesagt:

Trittin ist direkt schuld an der Rückkehr von Stoiber!
Trittin hat schliesslich die Rücknahmepflicht von Flaschen eingeführt!
Gut, dass ich gerade nichts im Mund hatte. Das wäre quer über den Bildschirm geflogen...
 
Wann ist denn nun der ganze Quatsch mit Koalitionsverhandlungen und Postenschieben vorbei und die fangen endlich an mit Regieren ?
 
Theoderich said:
Wann ist denn nun der ganze Quatsch mit Koalitionsverhandlungen und Postenschieben vorbei und die fangen endlich an mit Regieren ?
Eigentlich wollen die am 20. oder so Frau Merkel zur Kanzlerin wählen. Dann können sie mit dem Regieren anfangen. Wenn sie bis dahin die Koalition unter Dach und Fach haben. Und das bedeutet, dass sie sich irgendwie im Gesundheitsbereich einigen müssen, was derzeit das schwierigste zu sein scheint.
 
Ich sehe im Moment nicht, wie diese Koalition eine ganze Legislaturperiode ueberstehen soll. Werden Wetten angenommen, wie lange das haelt ?
 
Rex1960 said:
Ich sehe im Moment nicht, wie diese Koalition eine ganze Legislaturperiode ueberstehen soll...
Wäre ja auch das erste Mal.
Ich frage mich, ob sie sich jetzt trauen, ein wenig zu regieren,
oder ob sie nur versuchen, sich in eine gute Ausgangsposition zu bringen,
und dann für Neuwahlen alles platzen lassen.
 
sperling said:
Wäre ja auch das erste Mal.
Ich frage mich, ob sie sich jetzt trauen, ein wenig zu regieren,
oder ob sie nur versuchen, sich in eine gute Ausgangsposition zu bringen,
und dann für Neuwahlen alles platzen lassen.

Die Gefahr sehe ich auch.
Das Problem einer solchen Koalition ist ja, dass sich keine der beteiligten Parteien gegenueber der anderen profilieren kann.
So, wie's die letzten Jahre gelaufen ist, "das haben wir durchgesetzt" vs "das haben wir verhindert", kann's ja nicht gehen, wenn man gemeinsam auf der Regierungsbank sitzt.
 
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