Was der Trump so macht...

Zeigt für mich aber auch an welche Prioritäten Trump an Mitarbeiter hat. Fähigkeiten und Können stehen da maximal an zweiter Stelle. Loyalität an erster. Trump hat das aus seiner ersten Amtszeit gelernt zum Beispiel als er Militär gegen amerikanische Demonstranten einsetzen wollte (BLM-Demos), die Militärs aber seien Befehle nicht ausgeführt haben da sie gegen das Gesetz verstießen. Auf der anderen Seite haben seine heutigen Mitarbeiter aber auch mitbekommen, wie schnell du gekündigt und ersetzt wirst, wenn du Trump in irgendetwas widersprichst.
Erinnert stark an Stalin und seine Untergebenen. Bist du unangenehm aufgefallen ging es ins Gulag oder schlimmer. In den USA wirst du immerhin nur gefeuert oder im schlimmsten Fall noch verklagt.
Das Ergebnis ist aber identisch. Menschen machen das was man ihnen sagt oft auch ohne es wirklich gut zu können. Dann wird es halt schlecht und dilettantisch gemacht, egal nur nicht auffallen....

Sieht man an dem "Kriegsminister" der Reportern in einer streng geheimen Chatgruppe militärische Geheimnisse ausplaudert oder an den Menschen die es nicht einmal schaffen die Epstein-Akten an wichtigen Stellen erfolgreich zu schwärzen....
 
Zeigt für mich aber auch an welche Prioritäten Trump an Mitarbeiter hat. Fähigkeiten und Können stehen da maximal an zweiter Stelle. Loyalität an erster. Trump hat das aus seiner ersten Amtszeit gelernt zum Beispiel als er Militär gegen amerikanische Demonstranten einsetzen wollte (BLM-Demos), die Militärs aber seien Befehle nicht ausgeführt haben da sie gegen das Gesetz verstießen. Auf der anderen Seite haben seine heutigen Mitarbeiter aber auch mitbekommen, wie schnell du gekündigt und ersetzt wirst, wenn du Trump in irgendetwas widersprichst.
Erinnert stark an Stalin und seine Untergebenen. Bist du unangenehm aufgefallen ging es ins Gulag oder schlimmer. In den USA wirst du immerhin nur gefeuert oder im schlimmsten Fall noch verklagt.
Das Ergebnis ist aber identisch. Menschen machen das was man ihnen sagt oft auch ohne es wirklich gut zu können. Dann wird es halt schlecht und dilettantisch gemacht, egal nur nicht auffallen....

Sieht man an dem "Kriegsminister" der Reportern in einer streng geheimen Chatgruppe militärische Geheimnisse ausplaudert oder an den Menschen die es nicht einmal schaffen die Epstein-Akten an wichtigen Stellen erfolgreich zu schwärzen....
@Zenobit

Na, der Vergleich mit Stalin geht mir entschieden zu weit.
Den Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie sollte man nicht verwischen.
Und auch nicht den Unterschied zwischen einem Diktator und dem Präsidenten einer Demokratie, der in einer freien und geheimen Wahl (zweimal) ins Amt gewählt wurde.

Zudem gibt es in einer Demokratie Kontroll-Instanzen.
Die gibt es auch in den USA und sie funktionieren noch leidlich, auch wenn sie mittlerweile schwer beschädigt sind.
Solche Mechanismen gibt es in einer Diktatur nicht. Es gab sie unter Stalin genauso wenig wie es sie unter Putin gibt.

Und es ist schon ein Unterschied, ob man nur gefeuert wird oder im Gulag landet.
Wir man nur gefeuert, dann kann man sich immer noch woanders einen neuen Job suchen.

Und dass man unangenehme Mitarbeiter los werden möchte und sie auch (mit perfiden Mitteln) los wird, das ist keine Spezialität von Trump.
Das passierte und passiert ständig überall in der Politik, auch in Demokratien.
In den USA unter fast allen Präsidenten, in GB, in Frankreich etc.
Und natürlich auch bei uns in Germany.
Man denke nur an die Entsorgung von Friedrich Merz als CDU-Fraktionsvorsitzender durch Angela Merkel.
Um nur ein Beispiel von vielen aus der deutschen Politik zu nehmen.
Man findet das unter allen Kanzlern der BRD.

Bei Trump ist es halt nur die recht ordinäre Art und Weise, wie er vorgeht, sowohl rhetorisch als auch praktisch, die auffällt.
 
Last edited:
Das dürfte mit Dilettantismus nichts zu tun haben.

Der Chef des FBI ist ein ehemaliger Blogger.
Die Chefin des Justizministeriums ist eine ehemalige Lobbyistin und vor allem blond.
Die Frau, die versucht hat, James Comey anzuklagen, ist eine ehemalige Versicherungsanwältin und vor allem blond.
Die Frau, die die Staatsanwaltschaft in Washington DC leitet, ist eine Fox-News-Moderatorin und hatte vorher eine Gerichtsshow im Fernsehen.
usw.

Die haben die Anweisung, das zu tun, egal wie die Erfolgsaussichten sind.

Die brauchen keine Anweisungen, das sind alles veritable Trump-Schoßhunde, die wissen schon, wie sie ihren Herrn und Meister glücklich machen.
 
@Zenobit

Na, der Vergleich mit Stalin geht mir entschieden zu weit.
Den Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie sollte man nicht verwischen.
Und auch nicht den Unterschied zwischen einem Diktator und dem Präsidenten einer Demokratie, der in einer freien und geheimen Wahl (zweimal) ins Amt gewählt wurde.

Zudem gibt es in einer Demokratie Kontroll-Instanzen.
Die gibt es auch in den USA und sie funktionieren noch leidlich, auch wenn sie mittlerweile schwer beschädigt sind.
Solche Mechanismen gibt es in einer Diktatur nicht. Es gab sie unter Stalin genauso wenig wie es sie unter Putin gibt.

Und es ist schon ein Unterschied, ob man nur gefeuert wird oder im Gulag landet.
Wir man nur gefeuert, dann kann man sich immer noch woanders einen neuen Job suchen.

Und dass man unangenehme Mitarbeiter los werden möchte und sie auch (mit perfiden Mitteln) los wird, das ist keine Spezialität von Trump.
Das passierte und passiert ständig überall in der Politik, auch in Demokratien.
In den USA unter fast allen Präsidenten, in GB, in Frankreich etc.
Und natürlich auch bei uns in Germany.
Man denke nur an die Entsorgung von Friedrich Merz als CDU-Fraktionsvorsitzender durch Angela Merkel.
Um nur ein Beispiel von vielen aus der deutschen Politik zu nehmen.
Man findet das unter allen Kanzlern der BRD.

Bei Trump ist es halt nur die recht ordinäre Art und Weise, wie er vorgeht, sowohl rhetorisch als auch praktisch, die auffällt.
Es ging mir dabei auch in erster Linie um den Vergleich im Umgang mit Untergebenen und der Auswahl an Ministerposten, nicht um die Konsequenzen (Gulag vs. Jobverlust). Und da sehe ich ähnliche Strukturen, nämlich dass einzig und alleine auf Loyalität geachtet wird und nicht wie geeignet jemand für den Posten ist. Klar würde auch ein Fritze Merz keinen Ministerposten aus seiner Regierung mit einem Politiker der Grünen oder AFD besetzen, wenn diese in der Opposition sind aber er sucht sich doch Leute aus die Ahnung haben und diese lassen sich von experten auf dem Bereich beraten und unterstützen.
Ein Gesundheitsminister braucht beispielsweise kein Mediziner sein, lässt sich aber von Medizinern beraten und trifft dann seien Entscheidungen.
Trump besetzt diesen Posten mit jemandem der aber medizinischen Vorgehensweise, wie dem impfen, skeptisch gegenüber steht. Und er unterstützt Trump bei der Behauptung, dass Autismus von Medikamenten verursacht wird.... Weil er den Job behalten will und fachlich nicht geeignet ist.
So zieht sich das durch fast alle wichtigen Regierungsposten.

Und wer so vom Gutdünken seines King of the USA abhängig ist wird auch alles abnicken was Donald der Erste so verlangt.
Postenvergabe nach Loyalität und Angst Nachteile zu bekommen, wenn man nicht der Meinung des Regierungschefs ist. Das sind die beiden Verbindungspunkte die ich zwischen Trump und Stalin sehe.

Das hast du in fast jeder anderen Regierung, egal welcher Regierungsform, zwar auch (sonst wäre Jens Spahn sicherlich nicht in der Position in der er jetzt ist) aber in deutlich kleinerer Form und niemals so drastisch wie in den USA.
 
@Zohran Mandani...

...-- der neue Bürgermeister von New York-- hat sich gestern bei seiner Amtseinführung auf den Koran vereidigen lassen.

Das konservative Amerika schäumt! Und das zu recht!

Erst versieht Mamdani den Spruch "Globalize the Intifada" -- der einen Aufruf zur Auslöschung Israels bedeutet--mit einem like.
Und nun lässt er sich auf den Koran vereidigen.

Damit ist endgültig klar, mit wem wir es hier tun haben: mit einem Wolf im Schafspelz. Mit einem Anti-Zionisten (Anti-Zionismus ist einfach nur die zeitgenössische Form des Antisemitismus) und einem legalistischen Islamisten.

Die New Yorker-- die in ihrer Geschichte schon häufiger auf Blender reingefallen sind und zum Bürgermeister wählten-- werden mit Mamdani gehörig auf die Schnauze fallen!
 
Zeigt für mich aber auch an welche Prioritäten Trump an Mitarbeiter hat. Fähigkeiten und Können stehen da maximal an zweiter Stelle. Loyalität an erster. Trump hat das aus seiner ersten Amtszeit gelernt zum Beispiel als er Militär gegen amerikanische Demonstranten einsetzen wollte (BLM-Demos), die Militärs aber seien Befehle nicht ausgeführt haben da sie gegen das Gesetz verstießen. Auf der anderen Seite haben seine heutigen Mitarbeiter aber auch mitbekommen, wie schnell du gekündigt und ersetzt wirst, wenn du Trump in irgendetwas widersprichst.
Erinnert stark an Stalin und seine Untergebenen. Bist du unangenehm aufgefallen ging es ins Gulag oder schlimmer. In den USA wirst du immerhin nur gefeuert oder im schlimmsten Fall noch verklagt.
Das Ergebnis ist aber identisch. Menschen machen das was man ihnen sagt oft auch ohne es wirklich gut zu können. Dann wird es halt schlecht und dilettantisch gemacht, egal nur nicht auffallen....

Sieht man an dem "Kriegsminister" der Reportern in einer streng geheimen Chatgruppe militärische Geheimnisse ausplaudert oder an den Menschen die es nicht einmal schaffen die Epstein-Akten an wichtigen Stellen erfolgreich zu schwärzen....
Bitte?

Für eine solche Realitätsklitterung habe ich kein Verständnis.

Die USA sind ein Rechtsstaat. Trump verliert ein Verfahren nach dem anderen. Da eine stalinistische Diktatur zu vermuten hat so viel Berechtigung wie die Bundesrepublik als Diktatur zu bezeichnen.

Wenn Du natürlich in der Bundesrepublik auch eine Diktatur siehst, je nach Gusto eine linksgrünversiffte oder faschistoide, erübrigt sich jede weitere Diskussion.
 
Bitte?

Für eine solche Realitätsklitterung habe ich kein Verständnis.

Die USA sind ein Rechtsstaat. Trump verliert ein Verfahren nach dem anderen. Da eine stalinistische Diktatur zu vermuten hat so viel Berechtigung wie die Bundesrepublik als Diktatur zu bezeichnen.

Wenn Du natürlich in der Bundesrepublik auch eine Diktatur siehst, je nach Gusto eine linksgrünversiffte oder faschistoide, erübrigt sich jede weitere Diskussion.
Weder habe ich das eine behauptet sondern das andere. Keine Ahnung woher du das ableitest?
Ich habe Trump mit Stalin verglichen was die Auswahl ihrer Regierungsmitarbeiter betrifft, was ihre Fähigkeiten und ihre Loyalität betrifft. Das habe ich auch Rosettenfreak in meinem nächsten Beitrag erklärt.

Woher du die Annahme nimmst dass ich der Meinung bin, dass Deutschland eine Diktatur ist, ist mir völlig schleierhaft.
 
Einfach meinen Text mal richtig lesen und verstehen ...
Genau das habe ich mir auch gedacht. Wenn du mir irgendwelche Aussagen unterstellst wäre es nett wenn du genau die auch zitieren würdest. Denn ich habe nichts von dem geschrieben.
 
@Wokeness -- und warum Trump (in manchen Bereichen) der richtige Mann zur richtigen Zeit ist!

Hier wird mir immer wieder entgegnet, ich würde die "Wokeness" überschätzen.
Das ist keineswegs so.
"Wokeness" bedroht unsere Freiheit mehr als Donald Trump.
Und bei "Wokeness" geht es keineswegs um Sensibilisierung gegen Rassismus (oder was manche Sensibelchen für Rassismus halten).

Ich zeige das auf entweder in einem Extra-Thread oder in meinem "Gaza-Thread" (dort passt es auch, da Antisemitismus ein Eckpfeiler der "Wokeness" ist).

Alle ereifern sich über "The Donald".
Der ist in 3 Jahren Geschichte.
Donald Trump ist nicht das Problem.
Und auch nicht die MAGA-Bewegung.

Die wirklichen Gefahren lauern ganz woanders.

Ich werde in kürze diese Gefahren aufzeigen.
 
Weder habe ich das eine behauptet sondern das andere. Keine Ahnung woher du das ableitest?
Ich habe Trump mit Stalin verglichen was die Auswahl ihrer Regierungsmitarbeiter betrifft, was ihre Fähigkeiten und ihre Loyalität betrifft. Das habe ich auch Rosettenfreak in meinem nächsten Beitrag erklärt.

Woher du die Annahme nimmst dass ich der Meinung bin, dass Deutschland eine Diktatur ist, ist mir völlig schleierhaft.
@Zenobit

Der Streit lohnt nicht.

Dein Vergleich mit Stalin und Trump passt einfach nicht, auch nicht, was die Auswahl der Mitarbeiter betrifft.

Da hast du dich ganz einfach vergriffen. Das kann ja mal passieren.
Und das sollte man auch einsehen.
 
Wenn Du natürlich in der Bundesrepublik auch eine Diktatur siehst, je nach Gusto eine linksgrünversiffte oder faschistoide, erübrigt sich jede weitere Diskussion.
Es ist die plumpe Strohmannnaurgumentation die mich in erster Linie ärgert. Du ziehst Schlüsse aus nie gesagten bzw. geschriebenen Sachen und argumentierst dann dagegen. Und nichts anderes ist der von mir zitierte Satz oben.

Auf die Nachfrage woher ihr Verständnis meiner Aussage kommt werden weder entsprechende Textzeilen zitiert noch eine Antwort außer: Einfach meinen Text mal richtig lesen und verstehen ... geschrieben.

Was den Trump/Stalin Vergleich betrifft, habe ich da wohl missverständlich ausgedrückt und habe danach auch versucht es noch einmal besser zu erklären. Entweder ist mir das nicht gelungen oder wir haben halt eine andere Auffassung/Meinung zu diesem speziellen Detail, soll ja auch vorkommen und ist nicht sonderlich schlimm.

Ich habe übrigens weder behauptet, dass Deutschland eine Diktatur ist noch dass die USA eine Diktatur sind. Die USA bzw.in erster Linie Trump versuchen nur gerade die Demokratie in ihren Grundwerten abzuschaffen oder umzuwandeln. In was genau?
Keine Ahnung, es gibt ja mehr als Demokratie und Diktatur zum Beispiel eine Autokratie wie in Russland. Im Weissen Haus gibt es neben dem Lichtschalter keinen Schalter für Demokratie und Diktatur, den man nach Belieben umlegen kann und den man aus Versehen mit dem Lichtschalter verwechselt. Das dauert in der Regel länger und ist ein längerer Prozess.
 
hier mal eine kleine Einschätzung von einem Deutschen, der vor Jahren in die USA ausgewandert ist und Videos über seien neue Heimat macht. Er vergleicht dabei oft Deutschland mit Amerika und stellt die Länder gegenüber. Oft räumt er dabei auch Vorurteile aus dem Weg bzw. klärt über die Amerikanische Sichtweise auf. In der Regel sind seien Videos aber unpolitisch und da er immer noch noch dort wohnt ist er auch ein Fan der USA. Die Art seiner Videos hat sich aber seit etwa einem Jahr etwas gewandelt. Hier mal seien Sichtweise auf das nächste Jahr in den USA bzw. auch ein Rückblick auf das letzte Jahr:
 
Kommen wir zu etwas sehr aktuellem: FIFA-Friedenspreisträger Trump hat einen militärischen Inlands-Schlag gegen Venezuela angeordnet. Wie vor etwa einer Stunde berichtet wurde, ist dabei das Regierungsoberhaupt Maduro gefangen genommen worden (das stand zum Zeitpunkt des Videos noch nicht fest):

 
Last edited:
@Venezuela

Es ist nicht ungewöhnlich und nichts neues, dass die USA in Lateinamerika Regime beseitigen, die ihnen nicht passen. Meistens waren das links ausgerichtete Regierungen (Chile 1973).

Maduro und sein Vorgänger Chavez haben das Land durch jahrzehntelange sozialistische Misswirtschaft heruntergewirtschaftet.
Venezuela ist ein Armenhaus, das es nicht sein müsste.
Venezuela hat mit die reichsten Erdölvorkommen der Welt.
Aber wohin Sozialismus führt, das sieht man eben an Venezuela (und an Kuba, das noch ärmer ist).

Maduro hatte keine Legitimität mehr.
Die letzte Wahl war gefälscht. Und sein Wahlsieg wurde international auch nicht anerkannt, auch nicht von Deutschland.

Mit Maduro gibt es einen Diktator weniger auf der Welt.

Offensichtlich reaktiviert DT die "Monroe-Doktrin" von 1823, benannt nach dem damaligen Präsidenten James Monroe, nachdem Lateinamerika als Hinterhof der USA betrachtet wird, wo die USA legitime (Sicherheits)Interessen haben.

Man kann über Trump denken, was man möchte, aber er handelt, wo viele andere Präsidenten nur geredet haben.
Im Nahen Osten hat er in seiner ersten Amtszeit mit den "Abrahams-Abkommen" mehr erreicht als der begnadete Rhetoriker Obama in seinen 2 Amtszeiten.
Vom verkalkten "Sleepy Joe" (Biden) ganz zu schweigen.

Und er hat damit den Nahen Osten sicherer gemacht.

Dasselbe gilt für den Militärschlag gegen das iranische Atomprogramm kurz nach Beginn seiner zweiten Amtszeit.

Und nun beseitigt er in Venezuela mit Maduro einen Diktator, der auch seinen Vorgängern schon lange ein Dorn im Auge war.

Emmanuel Macron begrüßt und lobt die US-Aktion in Venezuela.
 
Last edited:
Ja, Maduro hat seine Wahlniederlage nicht akzeptiert und dann nach einer flammenden Hassrede seine Anhänger das Capitol stürmen lassen..... ach nein, hat er doch nicht. ;)
Maduro hatte das Militär hinter sich und die Wahlergebnisse ignoriert und weiter regiert.
Kann man als Diktatur bezeichnen oder vielleicht auch als Autokratie, wie Russland.

Alles in allem ist er wohl kein guter Mensch und hat vielen in der Bevölkerung seines Landes eher geschadet.

Ist seine "Zwangsabsetzung" legitim also berechtigt? Die meisten würden das wohl bejahen.
Die wichtigere Frage ist aber war sie auch legal? Ich denke nicht.

Was waren denn die Gründe, die Trump in seiner Rede angeführt hat? In erster Line soll er das Oberhaupt eines Drogenkartells gewesen sein, dass illegale Drogen in die USA gebracht hat. Beweise konnte er bisher keine dafür vorlegen. Die meisten Drogen kommen in die USA über Kolumbien und Mexiko, welche aber nicht angegriffen wurden. Drogentote in den USA dürften Trump aber am Arsch vorbei gehen ansonsten hätte er wohl kaum den in den USA wegen Drogenhandel (185 Tonnen Kokain) verurteilten ehem. Staatschef von Honduras begnadigt.
Maduro soll angeblich tausende von illegalen Dealern und Gangmitgliedern in die USA gebracht haben (irre Anschuldigung, die er niemals beweisen kann). Und er macht ihn für deren Verbrechen verantwortlich.
Ach ja und er hat Öl, bzw. Venezuela hat Öl, Öl das Trump gerne hätte und er hat umgehend angekündigt, dass US-Firmen nach Venezuela kommen.

Aus militärischer Sicht war es ein bewundernswertes Meisterstück. Perfekt geplant und ausgeführt. Aber war es auch legal?

Trump ist also Ankläger, Befehlshaber der Festnahme und in seinem Land wird Maduro der Prozess durch Trumps Richter gemacht. Quasi alles in einer Hand, wie praktisch....
 
Maduro hatte keine Legitimität mehr.
Die letzte Wahl war gefälscht. Und sein Wahlsieg wurde international auch nicht anerkannt, auch nicht von Deutschland.

Mit Maduro gibt es einen Diktator weniger auf der Welt.


Naja, aber mit Verlaub ;-)

Venezuela ist/war nicht das einzige sog. "Regime" (autokratisch) auf dieser Welt. Da wären auch noch Saudi Arabien zu nennen, die VAE, Marokko, Tunesien, Algerien... -- wobei ich die ganzen nordafrikanischen Staaten jetzt seit dem sog. Arabischen "Frühling" bei ihren Demokratie-Bestrebungen nicht mehr so genau auf dem Bildschirm habe... ;-)


Maduro und sein Vorgänger Chavez haben das Land durch jahrzehntelange sozialistische Misswirtschaft heruntergewirtschaftet.
Venezuela ist ein Armenhaus, das es nicht sein müsste.
Venezuela hat mit die reichsten Erdölvorkommen der Welt.
Aber wohin Sozialismus führt, das sieht man eben an Venezuela (und an Kuba, das noch ärmer ist).

Naja? Und jedes Land -- wenn du der Meinung bist, dass die jahrzehntelang missgewirtschaftet haben -- dort darfst du dann mit Hubschraubern und Delta Force rein fahren und den/die Präsidenten entführen? -- pardon: "fest nehmen". --> Er und seine Frau wurden ja nicht "entführt" aus der Präsidentschafts-Residenz eines fremden, lateinamerikanischen Landes... --> sie wurden lediglich "fest genommen", in Übereinstimmung mit einem Haftbefehl der US-Justiz wegen "Drogen-Terrorismus".... o_O

Fällt niemandem außer mir auf, wie absurd das ist? :confused:
 
Ich finde aber eher die weiteren Implikationen schlimm... --> Weil, aktuell dürften sowohl in Moskau wie auch in Beijing die Korken knallen... 😟
 
Ja, Maduro hat seine Wahlniederlage nicht akzeptiert und dann nach einer flammenden Hassrede seine Anhänger das Capitol stürmen lassen..... ach nein, hat er doch nicht. ;)
Maduro hatte das Militär hinter sich und die Wahlergebnisse ignoriert und weiter regiert.
Kann man als Diktatur bezeichnen oder vielleicht auch als Autokratie, wie Russland.

Alles in allem ist er wohl kein guter Mensch und hat vielen in der Bevölkerung seines Landes eher geschadet.

Ist seine "Zwangsabsetzung" legitim also berechtigt? Die meisten würden das wohl bejahen.
Die wichtigere Frage ist aber war sie auch legal? Ich denke nicht.

Was waren denn die Gründe, die Trump in seiner Rede angeführt hat? In erster Line soll er das Oberhaupt eines Drogenkartells gewesen sein, dass illegale Drogen in die USA gebracht hat. Beweise konnte er bisher keine dafür vorlegen. Die meisten Drogen kommen in die USA über Kolumbien und Mexiko, welche aber nicht angegriffen wurden. Drogentote in den USA dürften Trump aber am Arsch vorbei gehen ansonsten hätte er wohl kaum den in den USA wegen Drogenhandel (185 Tonnen Kokain) verurteilten ehem. Staatschef von Honduras begnadigt.
Maduro soll angeblich tausende von illegalen Dealern und Gangmitgliedern in die USA gebracht haben (irre Anschuldigung, die er niemals beweisen kann). Und er macht ihn für deren Verbrechen verantwortlich.
Ach ja und er hat Öl, bzw. Venezuela hat Öl, Öl das Trump gerne hätte und er hat umgehend angekündigt, dass US-Firmen nach Venezuela kommen.

Aus militärischer Sicht war es ein bewundernswertes Meisterstück. Perfekt geplant und ausgeführt. Aber war es auch legal?

Trump ist also Ankläger, Befehlshaber der Festnahme und in seinem Land wird Maduro der Prozess durch Trumps Richter gemacht. Quasi alles in einer Hand, wie praktisch....
@Zenobit

Über die juristische Einordnung streiten die Experten noch.
Aber um Maduro ist es sicherlich nicht schade.
Wobei das Regime ja noch nicht gestürzt ist.
Die Übergangspräsidentin Venezuelas scheint gewillt, mit den USA zusammenzuarbeiten.

Immer die Frage nach der formalen Rechtmäßigkeit...
Die legt man gerne bei den USA an. Und noch lieber bei Israel.

War es formal rechtmäßig, dass man im Kosovo interveniert hat?
Formaljuristisch wohl nicht, da es keinen Beschluss des UN-Sicherheitsrats gab.
Aber man hat dadurch einen Genozid verhindert.
Hätte die Weltgemeinschaft frühzeitig den Hintern bewegt, dann wäre vieles beim Zerfall Jugoslawiens zu verhindern gewesen, vielleicht sogar Srebrenica.
Da standen die UN-Blauhelme aber nur teilnahmlos in der Gegend rum und schauten zu.
Schließlich hatte man kein UN-Mandat zum Eingreifen.
So fördert exzessive formal-juristische Auslegung Inhumanität.


Es ist doch nicht das erste Mal, dass die USA eigenmächtig handeln.
Man denke nur an den Irak-Krieg als jüngstes Beispiel.

Henry Kissinger hat auf die Frage, warum die USA häufiger ihnen unangenehme Regime einfach stürzen, die lapidare und längst legendäre Antwort gegeben: "Weil wir es können."
Und sein Nachsatz ist nicht minder legendär: "It´s a question of Power."

Klar, im Falle Maduros ist Trumps Begründung ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

Aber warum tut er es? Ganz einfach: weil er es kann.
 
Last edited:
@Zenobit
Über die juristische Einordnung streiten die Experten noch.
Aber um Maduro ist es sicherlich nicht schade.
Wobei das Regime ja noch nicht gestürzt ist.
Die Übergangspräsidentin Venezuelas scheint gewillt, mit den USA zusammenzuarbeiten.

Immer die Frage nach der formalen Rechtmäßigkeit...
Die legt man gerne bei den USA an. Und noch lieber bei Israel.

War es formal rechtmäßig, dass man im Kosovo interveniert hat?
Formaljuristisch wohl nicht, da es keinen Beschluss des UN-Sicherheitsrats gab.
Aber man hat dadurch einen Genozid verhindert.
Hätte die Weltgemeinschaft frühzeitig den Hintern bewegt, dann wäre vieles beim Zerfall Jugoslawiens zu verhindern gewesen, vielleicht sogar Srebrenica.
Da standen die UN-Blauhelme aber nur teilnahmlos in der Gegend rum und schauten zu.
Schließlich hatte man kein UN-Mandat zum Eingreifen.
So fördert exzessive formal-juristische Auslegung Inhumanität.


Es ist doch nicht das erste Mal, dass die USA eigenmächtig handeln.
Man denke nur an den Irak-Krieg als jüngstes Beispiel.

Henry Kissinger hat auf die Frage, warum die USA häufiger ihnen unangenehme Regime einfach stürzen, die lapidare und längst legendäre Antwort gegeben: "Weil wir es können."
Und sein Nachsatz ist nicht minder legendär: "It´s a question of Power."

Klar, im Falle Maduros ist Trumps Begründung ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

Aber warum tut er es? Ganz einfach: weil er es kann.
Na ja, warum will sie mit den USA zusammenarbeiten? Sicherlich nicht weil sie es will sondern aus der Position der schwäche heraus. Trump hat ja schon angedeutet, dass er einen zweiten Schlag ausführen kann wenn es nicht so läuft wie er es will.
Und das ist ein riesiger Rückschritt in eine Zeit wo sich die Mächtigen alles nehmen können und auf das Richtig oder Falsch schei...

Trump tarnt es ja noch nicht einmal gut als Schritt des Rechtes gegen das "Böse". Sein zweiter Satz war gleich nach den "Scheinbegründungen", dass es dort richtig viel Öl gibt und US-Firmen dort runter gehen.
Wie geht es weiter?
Wir kriegen Venezuela und Russland darf dafür die Ukraine behalten und China bekommt Taiwan?

Maduro ist ein Arschl... ohne Frage aber gibt das den USA das Recht so zu verfahren?

Dass die USA das schon öfter gemacht haben stimmt, ist aber keine Rechtfertigung.

Mein Nachbar hat meine Tochter vergewaltigt. Dann erschieße ich ihn halt. Wird sicher Leute geben die das gut finden und applaudieren aber das Gesetz wird das etwas anders sehen.

Trump stellt sich über das Gesetz der USA und Die USA stellen sich über alle Gesetze.... Ist das die Zukunft?
 
@Zenobit



Henry Kissinger hat auf die Frage, warum die USA häufiger ihnen unangenehme Regime einfach stürzen, die lapidare und längst legendäre Antwort gegeben: "Weil wir es können."
Und sein Nachsatz ist nicht minder legendär: "It´s a question of Power."
Das Argument kann dann aber auch Russland und China in den Ring werfen, wenn man mal wieder in ein schwächeres Land einmarschiert. Oder wenn sich Trump Grönland unter den Nagel reißt weil da ganz schlimme Drogendealer wohnen oder die mal Wale getötet haben....
 
Echt? Tun sie das?
Mit Hubschraubern in fremde Länder fliegen und dort den/die Präsidenten entführen?
Darf man das?
:unsure:
@kendra22

Darf man einfach mit ner Spezialeinheit nach Pakistan fliegen und Bin Ladn liquidieren?
Formaljuristisch auch fragwürdig.
Die USA haben es aber getan.
Und angeordnet hat die Aktion der ach so nette Barack Obama.
Und es war legitim, dass er das getan hat.
Nicht formal legal. Aber legitim.

Und wie ich in #2.815 schon erwähnt habe: wir erleben offenbar eine Neuauflage der "Monroe-Doktrin" von 1823, benannt nach dem damaligen Präsidenten James Monroe.
Nach dieser Doktrin betrachten die US Lateinamerika als ihren Hinterhof.
Und wenn dieser Hinterhof ihre Sicherheit bedroht-- ob eingebildet oder real-- dann greifen die USA dort ein.
Das haben vor Trump auch viele andere Präsidenten getan (Kennedy, Nixon, Reagan etc.).
Der Sozialist Allende war so töricht, 1973 in Chile US-Unternehmen verstaatlichen zu wollen.
2 Wochen nach dieser Ankündigung war er tot.
 
Das Argument kann dann aber auch Russland und China in den Ring werfen, wenn man mal wieder in ein schwächeres Land einmarschiert. Oder wenn sich Trump Grönland unter den Nagel reißt weil da ganz schlimme Drogendealer wohnen oder die mal Wale getötet haben....
@Zenobit

Jetzt sollte man die USA aber nicht mit China und Russland auf eine Stufe stellen.
Die USA haben mit ihren Interventionen häufig auch positives bewirkt.
Was man von China und Russland nicht gerade behaupten kann.

Was bei den USA auch immer noch hinein spielt, das die amerikanische Exzeptionalismus, also das amerikanische Sendungsbewusstsein.
Es gibt immer noch genügend US-Politiker und auch ganz normale US-Bürger, die gar nicht verstehen können, wie man dagegen sein kann, dass die USA westliche Werte wie Demokratie, Menschenrechte etc. exportieren.

Und gelegentlich "helfen wir da halt auch etwas nach" (wieder der große Henry Kissinger).

Kissinger hat das ganze mal als "wohlwollende Hegemonie" bezeichnet und die USA als "wohlwollenden Hegemon."
 
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