Ablehnung wegen angeblicher KI-Nutzung

Der Versuch einen Text mit AI umschreiben zu lassen um weniger nach AI zu klingen ist prinzipiell zum Scheitern verurteilt.
 
Der Versuch einen Text mit AI umschreiben zu lassen um weniger nach AI zu klingen ist prinzipiell zum Scheitern verurteilt.
Eine gute KI sollte das können. :)
Ich habe mal ChatGPT zu meinem abgewiesenen Text befragt. Hier die Antwort, die evtl. auch für andere Autoren nützlich sein könnte:

Kurzfassung: Der AI-Checker liegt hier sehr wahrscheinlich falsch. Dein Text wirkt nicht typisch KI-generiert, sondern eher wie ein bewusst stilisierter, provokanter Ich-Text.

Warum der Checker trotzdem anschlägt, hat meist diese Gründe:

1. Sehr kontrollierte Sprache

KI-Detektoren reagieren stark auf Texte, die:
  • grammatikalisch sauber sind
  • gleichmäßige Satzlängen haben
  • kaum Tippfehler enthalten
Dein Text ist sprachlich sehr bewusst geführt, fast „zu sauber“ für das Klischee eines spontanen Menschen – das triggert viele Tools.

2. Konsequente Perspektive & Stil

  • durchgehende Ich-Perspektive
  • klare Dominanz-Dynamik
  • keine stilistischen Brüche
Menschen können so schreiben, aber KI-Checker halten diese Konsistenz fälschlich für ein KI-Merkmal.

3. Explizite, direkte Wortwahl

Ironischerweise werden sexuell explizite Texte oft als KI markiert, weil:
  • sie emotional intensiv sind
  • Wiederholungen nutzen („Ja“, „Bitte“, Nachfragen)
  • dialoglastig sind
Viele Checker wurden mit harmloseren Texten trainiert und versagen bei Erotik völlig.

4. Bekannte Motive

Telefon-Erotik, Machtspiel, Verzögerung – das sind bekannte literarische Motive.
AI-Checker verwechseln Genre-Typik mit KI-Mustern.
 
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Eine gute KI sollte das können. :)
Ich habe mal ChatGPT zu meinem abgewiesenen Text befragt. Hier die Antwort, die evtl. auch für andere Autoren nützlich sein könnte:

Kurzfassung: Der AI-Checker liegt hier sehr wahrscheinlich falsch. Dein Text wirkt nicht typisch KI-generiert, sondern eher wie ein bewusst stilisierter, provokanter Ich-Text.

Warum der Checker trotzdem anschlägt, hat meist diese Gründe:

1. Sehr kontrollierte Sprache

KI-Detektoren reagieren stark auf Texte, die:
  • grammatikalisch sauber sind
  • gleichmäßige Satzlängen haben
  • kaum Tippfehler enthalten
Dein Text ist sprachlich sehr bewusst geführt, fast „zu sauber“ für das Klischee eines spontanen Menschen – das triggert viele Tools.

2. Konsequente Perspektive & Stil

  • durchgehende Ich-Perspektive
  • klare Dominanz-Dynamik
  • keine stilistischen Brüche
Menschen können so schreiben, aber KI-Checker halten diese Konsistenz fälschlich für ein KI-Merkmal.

3. Explizite, direkte Wortwahl

Ironischerweise werden sexuell explizite Texte oft als KI markiert, weil:
  • sie emotional intensiv sind
  • Wiederholungen nutzen („Ja“, „Bitte“, Nachfragen)
  • dialoglastig sind
Viele Checker wurden mit harmloseren Texten trainiert und versagen bei Erotik völlig.

4. Bekannte Motive

Telefon-Erotik, Machtspiel, Verzögerung – das sind bekannte literarische Motive.
AI-Checker verwechseln Genre-Typik mit KI-Mustern.

Deinen genannten Punkten würde ich gerne folgendes entgegenhalten:

1. Kontrollierte Sprache

Kontrollierte oder stilistisch saubere Sprache ist für sich genommen kein Ablehnungsgrund, höchstens im Zusammenspiel mit anderen Mustern relevant. Sowohl vor den verschärften Prüfungen als auch jetzt kommen weiterhin sprachlich saubere Texte durch. Das allein kann also kein tragfähiges Kriterium sein.

2. Durchgehende Ich-Perspektive und Dominanzthematik

Auch eine konsequente Ich-Perspektive oder eine klare Dominanzdynamik sollten kein Problem darstellen. Beides gehört zu den am häufigsten genutzten Erzählformen und Themen im BDSM-Bereich, also zu einem der größten Genres der Plattform. Es wäre schwer nachvollziehbar, warum ausgerechnet genretypische Merkmale plötzlich als negatives Signal gewertet werden sollten.

3. Dialoge und explizite Wortwahl
Dialoglastigkeit und explizite Sprache sind auf einer Plattform für erotische und pornografische Texte ebenfalls kein plausibler Ablehnungsgrund. Wenn genau diese Elemente problematisch wären, würde das die Plattform in einen offensichtlichen Widerspruch zu ihrem eigenen Zweck führen.

4. Genre-Typik und Trainingsdaten
Hier könnte tatsächlich ein Ansatzpunkt liegen. Es ist naheliegend, dass Plattformen wie Literotica in großem Umfang als Trainingsmaterial für Sprachmodelle verwendet wurden. Das kann dazu führen, dass KI-generierte Texte bestimmte Genremerkmale besonders gut imitieren – was Detektoren dann fälschlich als "KI-typisch" interpretieren.


Des weiteren:

Unabhängig davon bleibt aus meiner Sicht ein grundsätzlicher Punkt bestehen:
Die Fähigkeit, Text zu imitieren, ist kein Beweis für die Fähigkeit, seine Herkunft zuverlässig zu erkennen.


Wenn
  • ein KI-System einen Text bewertet
  • ein anderes KI-System erklärt, warum diese Bewertung falsch sein soll
  • daraus gefolgert wird, der Text sei menschlich
dann beweist das nichts über den Ursprung des Textes, sondern höchstens etwas über:
  • typische Heuristiken von Detektionssystemen
  • typische Erklärungsmuster von Sprachmodellen

Das Problem ist nicht, dass diese Analysen inhaltlich "falsch" sein müssen. Das Problem ist, dass sie keinerlei Beweiskraft haben.

Genau deshalb halte ich den Versuch, Texte durch KI "weniger KI-typisch" machen zu lassen, für prinzipiell zum Scheitern verurteilt. Man optimiert blind gegen ein intransparentes, nicht stabiles System mit wechselnden Kriterien.

Letztlich unterliegen auch sogenannte "Humanizer" denselben strukturellen Einschränkungen wie die Sprachmodelle, deren Ergebnisse sie zu korrigieren versuchen.
 
Deinen genannten Punkten würde ich gerne folgendes entgegenhalten:

...

2. Durchgehende Ich-Perspektive und Dominanzthematik

Auch eine konsequente Ich-Perspektive oder eine klare Dominanzdynamik sollten kein Problem darstellen. Beides gehört zu den am häufigsten genutzten Erzählformen und Themen im BDSM-Bereich, also zu einem der größten Genres der Plattform. Es wäre schwer nachvollziehbar, warum ausgerechnet genretypische Merkmale plötzlich als negatives Signal gewertet werden sollten.

3. Dialoge und explizite Wortwahl
Dialoglastigkeit und explizite Sprache sind auf einer Plattform für erotische und pornografische Texte ebenfalls kein plausibler Ablehnungsgrund. Wenn genau diese Elemente problematisch wären, würde das die Plattform in einen offensichtlichen Widerspruch zu ihrem eigenen Zweck führen.
Weil ..s.u.
4. Genre-Typik und Trainingsdaten
Hier könnte tatsächlich ein Ansatzpunkt liegen. Es ist naheliegend, dass Plattformen wie Literotica in großem Umfang als Trainingsmaterial für Sprachmodelle verwendet wurden. Das kann dazu führen, dass KI-generierte Texte bestimmte Genremerkmale besonders gut imitieren – was Detektoren dann fälschlich als "KI-typisch" interpretieren.
Ich habe die Antwort von ChatGPT anders verstanden:
KI-Checker sind eben *nicht* mit typischen Erotik-Texten trainiert, sondern mit „harmlosen“. Da sich die Erotiktexte von diesen in diversen Punkten unterscheiden, werden sie als KI-generiert betrachtet.
Andererseits berufen sich die KI-Checker auf diverse KIs. Und ob die mit Erotik-Texten gefüttert würden, bezweifele ich stark.
Des weiteren:

Unabhängig davon bleibt aus meiner Sicht ein grundsätzlicher Punkt bestehen:
Die Fähigkeit, Text zu imitieren, ist kein Beweis für die Fähigkeit, seine Herkunft zuverlässig zu erkennen.
Dem stimme ich zu.
In dem Moment, wo eine KI (be)urteilen soll, wird's kritisch.
Ich hoffe nicht, dass demnächst Klassenarbeiten (Aufsätze) mittels KI bewertet werden. :-(
Das Problem ist nicht, dass diese Analysen inhaltlich "falsch" sein müssen. Das Problem ist, dass sie keinerlei Beweiskraft haben.

Genau deshalb halte ich den Versuch, Texte durch KI "weniger KI-typisch" machen zu lassen, für prinzipiell zum Scheitern verurteilt. Man optimiert blind gegen ein intransparentes, nicht stabiles System mit wechselnden Kriterien.

Letztlich unterliegen auch sogenannte "Humanizer" denselben strukturellen Einschränkungen wie die Sprachmodelle, deren Ergebnisse sie zu korrigieren versuchen.
Ich gehe davon aus, dass nicht alle KIs und alle Humanizer mit denselben Daten gefüttert wurden, sodass es Unterschiede in der Beurteilung eines Textes geben *könnte*.

Ausprobiert habe ich das jetzt aber noch nicht.

Es ist allerdings traurig, dass die KI, die hier eingesetzt wird, offensichtlich völlig anders urteilt als die vielen anderen, die man im Netz finden und testen kann. Die macht hier alles kaputt.
Was nützt es, wenn man seinen Text checken lässt (100% handmade) und er dann doch zurückgewiesen wird?!
 
Last edited:
Weil ..s.u.

Ich habe die Antwort von ChatGPT anders verstanden:
KI-Checker sind eben *nicht* mit typischen Erotik-Texten trainiert, sondern mit „harmlosen“. Da sich die Erotiktexte von diesen in diversen Punkten unterscheiden, werden sie als KI-generiert betrachtet.
Andererseits berufen sich die KI-Checker auf diverse KIs. Und ob die mit Erotik-Texten gefüttert würden, bezweifele ich stark.

Dem stimme ich zu.
In dem Moment, wo eine KI (be)urteilen soll, wird's kritisch.
Ich hoffe nicht, dass demnächst Klassenarbeiten (Aufsätze) mittels KI bewertet werden. :-(

Ich gehe davon aus, dass nicht alle KIs und alle Humanizer mit denselben Daten gefüttert wurden, sodass es Unterschiede in der Beurteilung eines Textes geben *könnte*.

Ausprobiert habe ich das jetzt aber noch nicht.

Es ist allerdings traurig, dass die KI, die hier eingesetzt wird, offensichtlich völlig anders urteilt als die vielen anderen, die man im Netz finden und testen kann. Die macht hier alles kaputt.
Was nützt es, wenn man seinen Text checken lässt (100% handmade) und er dann doch zurückgewiesen wird?!

ch kann das Argument, dass erotische Texte als KI markiert werden, weil Detektoren nicht mit Erotik trainiert seien, nicht wirklich nachvollziehen.

Ein funktionierender Detektor kann nicht auf Genre-Ebene arbeiten. Wenn explizite Sprache, Dialoglastigkeit oder Ich-Perspektive als KI-Signal gewertet würden, müsste ein erheblicher Teil der Plattform systematisch falsch klassifiziert werden. (Nun gut, ist in Deutschland vielleicht sogar der Fall, aber international sicher nicht)

Zudem arbeiten die meisten KI-Checker nicht semantisch, sondern mit statistischen Oberflächenmerkmalen wie Tokenverteilungen, Satzlängen, Redundanzen oder Rhythmus. Diese sind weitgehend genreunabhängig. Erotik unterscheidet sich thematisch, nicht strukturell. Was Literotica konkret einsetzt, wissen wir natürlich nicht. Ich halte es aber weiterhin für sehr unwahrscheinlich, dass eingereichte Texte dort durch ein vollwertiges LLM laufen. Die Kosten, die Infrastruktur und der Aufwand würden aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zum Betrieb einer kostenlosen Plattform stehen. Deutlich plausibler erscheint mir ein vergleichsweise einfaches heuristisches System, möglicherweise ergänzt durch externe Scores und manuelle Sichtung. Solche Systeme sind bekannt dafür, bei sprachlich konsistenten, erfahren geschriebenen Texten falsch positiv anzuschlagen, unabhängig davon, ob diese menschlich oder maschinell entstanden sind.

Das würde auch erklären, warum externe Checker zu völlig anderen Ergebnissen kommen, ohne dass daraus irgendeine verlässliche Aussage über die tatsächliche Autorschaft ableitbar wäre.
 
ch kann das Argument, dass erotische Texte als KI markiert werden, weil Detektoren nicht mit Erotik trainiert seien, nicht wirklich nachvollziehen.

Ein funktionierender Detektor kann nicht auf Genre-Ebene arbeiten. Wenn explizite Sprache, Dialoglastigkeit oder Ich-Perspektive als KI-Signal gewertet würden, müsste ein erheblicher Teil der Plattform systematisch falsch klassifiziert werden.
Diese Klassifizierung bezog ChatGPT allerdings auf meinen Text. Vielleicht würde die Verwendung weniger Dialoge und expliziter Sprache zu einem anderen Ergebnis kommen.
Zudem arbeiten die meisten KI-Checker nicht semantisch, sondern mit statistischen Oberflächenmerkmalen wie Tokenverteilungen, Satzlängen, Redundanzen oder Rhythmus. Diese sind weitgehend genreunabhängig. Erotik unterscheidet sich thematisch, nicht strukturell.
Das bedeutet dann, dass ähnlich strukturierte Texte, unabhängig vom Genre, als KI-generiert angesehen würden.
Was Literotica konkret einsetzt, wissen wir natürlich nicht. Ich halte es aber weiterhin für sehr unwahrscheinlich, dass eingereichte Texte dort durch ein vollwertiges LLM laufen. Die Kosten, die Infrastruktur und der Aufwand würden aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zum Betrieb einer kostenlosen Plattform stehen. Deutlich plausibler erscheint mir ein vergleichsweise einfaches heuristisches System, möglicherweise ergänzt durch externe Scores und manuelle Sichtung.
Was will man manuell sichten, wenn man die Sprache nicht beherrscht?
Es ist allerdings seltsam, dass das Problem - wie hier schon mehrfach erwähnt - nur deutsche Texte zu betreffen scheint. Sind die zu anspruchsvoll?
Es ist fast zu vermuten.
 
Ist mir auch passiert.

Habe einen alten Text eingereicht, der noch vor der Existenz von KI geschrieben wurde, und der wurde gelöscht, weil man mir vorgeworfen hat, KI zu benutzen.

Ist mir auf Deutsch und auf Englisch passiert.

Es hilft auch nicht, im Kommentarfeld freundlich darauf hinzuweisen, dass keine KI verwendet wurde.

Übrigens funktionieren diese kostenlosen KI-Checker ohnehin nicht so gut, daher kann man sich auf die nicht verlassen. Keine Ahnung, was Literotica benutzt, ich vermute die bezahlen, aber offensichtlich funktioniert das Teil auch nicht so gut.

Ist jedenfalls frustrierend.
 
Ich habe mir das erste Kapitel meines aktuellen neuen Projekts gerade nochmal angesehen und komme zu dem Schluss, dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass ich irgendwas "besser" gemacht habe, das dem Text helfen könnte durch diese ominöse Prüfung zu kommen.

Obwohl ich mir vorgenommen habe "roher" zu arbeiten und weniger auszubessern, ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich bestimmte Stellen beim Schreiben schon ausbessere, was zu einer potenziell gefährlichen "sprachlichen Glätte" führt.
 
Ist mir auch passiert.

...

Es hilft auch nicht, im Kommentarfeld freundlich darauf hinzuweisen, dass keine KI verwendet wurde.
Ich werde es trotz deiner negativen Erfahrungen trotzdem mal versuchen. Der Text wird dann natürlich von einer KI generiert sein. :)
Übrigens funktionieren diese kostenlosen KI-Checker ohnehin nicht so gut, daher kann man sich auf die nicht verlassen. Keine Ahnung, was Literotica benutzt, ich vermute die bezahlen, aber offensichtlich funktioniert das Teil auch nicht so gut.
"So gut" ist gut. Das Teil funktioniert so gut wie überhaupt nicht.
Dann doch lieber ein paar KI-generierte Texte (gibt es die hier überhaupt?) durchlassen, anstatt massenweise Texte zurückzuweisen.
 
Obwohl ich mir vorgenommen habe "roher" zu arbeiten und weniger auszubessern, ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich bestimmte Stellen beim Schreiben schon ausbessere, was zu einer potenziell gefährlichen "sprachlichen Glätte" führt.
Vielleicht ist der verwendete KI-Checker der Meinung, dass erotische Texte schlampig ausgeführt werden müssten.
 
Nach zwei erfolgreichen Einreichungen dachte ich schon, es läuft nun wieder. Leider wurde die nächste Geschichte abgelehnt.

Meine Bilanz in 2025:
44 Freischaltungen in Serie bis Ende Oktober
4 Ablehnungen hintereinander
2 Freischaltungen hintereinander
1 Ablehnung

Also ab mit der Geschichte auf den Versagerstapel und es mit dem nächsten Text versuchen. Es dürfen Wetten abgeschlossen werden, wie hoch die Ablehnungsquote am Ende ausfallen wird.

swriter
 
So, zweite Ablehnung. Letzter Versuch, mit einer nicht redigierten Version.
Beim dritten Versuch, mit der Version in der ich nicht zum Schluss die Füllwörter entfernt hatte, hat es geklappt und das dritte Kapitel wurde veröffentlicht.

Das Ganze lässt mich jetzt dann doch etwas ratlos zurück.

Ich fordere mein Glück jetzt noch mit dem vierten Kapitel heraus, dann wäre wenigstens der erste Teil der Gesamtgeschichte abgeschlossen.
 
"Beim dritten Versuch, mit der Version in der ich nicht zum Schluss die Füllwörter entfernt hatte, hat es geklappt und das dritte Kapitel wurde veröffentlicht."

Ich finde das total traurig, dass man seine sauberen Texte durchgehen muss, um sie so zu machen, dass der KI-Gott sie akzeptiert.
Weiß nicht, ob man hier Alternativen nennen darf, aber bin auf Inkitt, Wattpad (hat allerdings auch schon Zeug von mir gelöscht), versuche jetzt Sevac und Letter2feel ist bislang auch ganz gut zu mir.

Hier sind vermutlich die meisten Leser, aber ich will nicht zu so einer KI-Sklavin werden, die sich verbiegt, damit der KI-Checker mich akzeptiert.

Vielleicht ändert sich das ja bald, wenn sie es einsehen. Im Endeffekt ist das deren Seite, da können sie machen, was sie wollen.
 
ch kann das Argument, dass erotische Texte als KI markiert werden, weil Detektoren nicht mit Erotik trainiert seien, nicht wirklich nachvollziehen.

das glaube ich nicht. Also, dass die LLMs nur mit U18 Texten trainiert wurden. Ich habe "Maria & Luisa" komplett durch zwei LLMs gejagd. Keine ist rot angelaufen und in beiden Fällen war die Textanalyse korrekt. Die Unterschiede liegen darin, wie die LLMs damit umgehen. Also, wo die Grenzen für die Ausgabe gesetzt wurden.

Ähnlich wie bei Bild-KIs, die benehmen sich schon beim gleichen Service-Provider unterschiedlich. Und über die Zeit ändert sich das gefühlt auch, das kann also nicht am implementierten Modell liegen, sondern nur an den Grenzen, die der Provider setzt.

Obwohl ich mir vorgenommen habe "roher" zu arbeiten und weniger auszubessern, ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich bestimmte Stellen beim Schreiben schon ausbessere, was zu einer potenziell gefährlichen "sprachlichen Glätte" führt.

Beim zweigleisig Fahren habe ich übern Herbst einmal alles Korrektur gelesen. Jetzt frage ich mich, ob ich die Korrektur hochladen kann, ohne dass alles als KI generiert 'rausgeworfen wird. Anders gesagt gebe ich mir seit einger Zeit viel mehr Mühe. Das fördert die Lesbarkeit. Und wenn das ein Problem sein sollte, veröffentliche ich hier eben nichts mehr.

Andererseits frage ich mich, ob ich mir die Arbeit überhaupt noch machen soll...
 
Beim dritten Versuch, mit der Version in der ich nicht zum Schluss die Füllwörter entfernt hatte, hat es geklappt und das dritte Kapitel wurde veröffentlicht.
Dann haben wir doch schon (!) ein Kriterium: Füllwörter verwenden
Das Ganze lässt mich jetzt dann doch etwas ratlos zurück.

Ich fordere mein Glück jetzt noch mit dem vierten Kapitel heraus, dann wäre wenigstens der erste Teil der Gesamtgeschichte abgeschlossen.
Ich habe gerade eine ältere, weniger bearbeitete Version hochgeladen. Mal sehen, was damit geschieht.
 
das glaube ich nicht. Also, dass die LLMs nur mit U18 Texten trainiert wurden. Ich habe "Maria & Luisa" komplett durch zwei LLMs gejagd. Keine ist rot angelaufen und in beiden Fällen war die Textanalyse korrekt. Die Unterschiede liegen darin, wie die LLMs damit umgehen. Also, wo die Grenzen für die Ausgabe gesetzt wurden.

Ähnlich wie bei Bild-KIs, die benehmen sich schon beim gleichen Service-Provider unterschiedlich. Und über die Zeit ändert sich das gefühlt auch, das kann also nicht am implementierten Modell liegen, sondern nur an den Grenzen, die der Provider setzt.



Beim zweigleisig Fahren habe ich übern Herbst einmal alles Korrektur gelesen. Jetzt frage ich mich, ob ich die Korrektur hochladen kann, ohne dass alles als KI generiert 'rausgeworfen wird. Anders gesagt gebe ich mir seit einger Zeit viel mehr Mühe. Das fördert die Lesbarkeit. Und wenn das ein Problem sein sollte, veröffentliche ich hier eben nichts mehr.

Andererseits frage ich mich, ob ich mir die Arbeit überhaupt noch machen soll...

Bei meinen ersten beiden Geschichten habe ich 3 oder 4 Lektoratsstufen durchlaufen, merke aber schon, dass ich besser geworden bin, oder eben schneller zufrieden mit den Ergebnissen vor Lektorat.

Das hier nichts mehr veröffentlichen praktiziere ich notgedrungen ja auch, was ich allerdings schade finde, da man hier mehr Kommentare kriegt, als beispielsweise bei Letters2Feel. Auch ist mein Eindruck, dass ich es dort mit meinem präferierten Genre (BDSM) schwerer habe, da der Mainstream dort ein anderer zu sein scheint. Auch finde ich deren Reader etwas erschöpfend, weil ich sehr schnell lese und scrollend besser klarkomme als mit diesem künstlichen "umblättern", aber es ist wie es ist.
 
Jetzt wird es langsam hoffnungslos. Sechs der letzten acht Geschichten wurden abgelehnt.

swriter
 
Ich habe gerade eine ältere, weniger bearbeitete Version hochgeladen. Mal sehen, was damit geschieht.
Weihnachtsgeschenk!!
Die ältere Version wurde nicht zurückgewiesen, sondern gerade veröffentlicht.
Vielleicht hilft es: Ich habe den Text nicht als Datei hochgeladen, sondern in das Textfeld direkt kopiert.
 
Nur strukturell, nicht inhaltlich. Ich werde es nochmal mit einem zweiten Text versuchen und schauen, ob sich das reproduzieren lässt.
 
Weihnachtsgeschenk!!
Die ältere Version wurde nicht zurückgewiesen, sondern gerade veröffentlicht.
Vielleicht hilft es: Ich habe den Text nicht als Datei hochgeladen, sondern in das Textfeld direkt kopiert.
Jain, ich schreibe im / kopiere die Texte immer im Textfeld. Trotzdem wurde meine letzte Version zweimal zurückgewiesen. Erst als ich die ältere Version hochlud, hat es geklappt.
 
Nur strukturell, nicht inhaltlich. Ich werde es nochmal mit einem zweiten Text versuchen und schauen, ob sich das reproduzieren lässt.
Was war genau strukturell anders?

Trotz aller schönen Freigaben zu Weihnachten, schon ein Irrsinn, wie wir uns alle abmühen, eine KI zu überzeugen, dass wir reale Autoren sind.
 
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